• #1

Hunde und was diese über den Halter aussagen

Hallo zusammen

Aufgrund meiner aktuellen Situation bin ich noch auf folgende spannende Aussage gestossen betreffend Hundehalter:

Die Treue des Hundes, sei also kein besonders ehrenwerter Charakterzug des Tieres, „sondern Produkt der Herstellung des Hundes, der keine andere Wahl hat.“ Die Zuschreibung menschlicher Gefühle (Liebe, Treue) sei daher psychologisch bedenklich. Zumal Dieckmann in seinen Befragungen einen fast linearen Zusammenhang feststellt zwischen der Präferenz für Hunde und dem Wunsch, andere Menschen zu kontrollieren.
„Weil man dominantes Verhalten liebt, kann und möchte man auch Hunde halten, die das offensichtlich ,brauchen’.“ Der Hund kann also ein Mittel sein, unerfüllte Dominanz-Wünsche zu erfüllen. Ablehnung zu signalisieren kann sich der Hund, das Geschöpf des Menschen, nicht leisten.

Meine Exfreundin hatte aus meiner Sicht ein toxisches Verhalten und hat seit 6 Jahren einen Hund. Wie seht ihr den Zusammenhang, sind die meisten Hundehalter dominant?

Würde bedeuten, in Zukunft einen grossen Bogen zu machen um Frauen mit einem Hund - ich möchte keine dominate Partnerin!
 
  • #2
Ich zb mag Hunde nicht weil die so abhängig sind und immer betan werden wollen. Klar, ich streichel sie schon wenn sie auf mich zukommen (was oft vorkommt da ich ein Pferd habe und am Stall viele Hunde rumlaufen die mich aus irgendeinem Grund lieben), aber selber würde ich keinen haben wollen. ich finde genauso Menschen, die emotional abhängig sind, furchtbar nervig.
 
  • #3
Da hat aber jemand Probleme, der Herr Dieckmann. Fest steht aber, wenn du einen Hund nicht erziehen kannst, haben weder du noch der Hund ein schönes Leben, übrigens gilt das ebenso für Kinder. Daraus folgt, du musst deine Defizite heraushängen lassen und hast aus diesem Grund Kinder. Logisch. Merkste selber.
 
  • #4
Ich kenne keine dominanten Hundehalter. Ich kenne nur freundliche, sehr soziale Hundehalter. Ich hab auch einen Hund. Die Eigenschaft bei der man bei bestimmt nie denken würde ist dominant.
Ganz im Gegenteil, mal ein bisschen souveräner auftreten können würde mir nicht schaden.
Wie kommst du nur auf solche Ideen? Du kennst dich vermutlich null mit Hunden aus?
 
  • #5
Na ja, einen Hund sinnvoll zu erziehen braucht Dominanz. Das brauche ich auch bei der Kindererziehung und mit unter im Job. Das bedeutet aber nicht, das jeder Hundehalter auch zwangsläufig seinen Partner dominiert. Psychisch gesund ist es, zu wissen wann welches Verhalten adäquat ist.
Mal ganz davon abgesehen gehören zu einer überdominierten Beziehung immer 2. Einer der dominiert und ein anderer, der sich dominieren lässt. Ich halte es für wenig Sinnvoll Hundehalterinnen per se auszuschließen, außer man hat Allergien oder Angst. Du limitierst dich damit mit unter nur selber.
Davon mal abgesehen gibt es einen Unterschied zwischen Dominanz und Selbstsicherem Auftreten. Das viele Menschen in eine Schublade ordnen würden.
 

Laleila

Cilia
  • #6
Hallo zusammen

Aufgrund meiner aktuellen Situation bin ich noch auf folgende spannende Aussage gestossen betreffend Hundehalter:

Die Treue des Hundes, sei also kein besonders ehrenwerter Charakterzug des Tieres, „sondern Produkt der Herstellung des Hundes, der keine andere Wahl hat.“ Die Zuschreibung menschlicher Gefühle (Liebe, Treue) sei daher psychologisch bedenklich. Zumal Dieckmann in seinen Befragungen einen fast linearen Zusammenhang feststellt zwischen der Präferenz für Hunde und dem Wunsch, andere Menschen zu kontrollieren.
„Weil man dominantes Verhalten liebt, kann und möchte man auch Hunde halten, die das offensichtlich ,brauchen’.“ Der Hund kann also ein Mittel sein, unerfüllte Dominanz-Wünsche zu erfüllen. Ablehnung zu signalisieren kann sich der Hund, das Geschöpf des Menschen, nicht leisten.

Meine Exfreundin hatte aus meiner Sicht ein toxisches Verhalten und hat seit 6 Jahren einen Hund. Wie seht ihr den Zusammenhang, sind die meisten Hundehalter dominant?

Würde bedeuten, in Zukunft einen grossen Bogen zu machen um Frauen mit einem Hund - ich möchte keine dominate Partnerin!
Das ist witzig.
Okay, wir haben seit 19 Jahren Hunde. Weisser Schäferhunde
Der erste kam ins Haus, weil mein Mann meinte, ich bräuchte den Schutz, wenn er auf Dienstreise war.
Ich selbst hatte damals mehr Angst vor Hunden als vor Räubern. Zudem hatte ich immer eine Katze.
Der Hund kam, die Angst vor Hunden ging. Für mich war der Erziehungsteil immer anstrengende Pflicht. Im Prinzip brauche und habe ich eine, von Haus aus, sehr liebenswerte Rasse.
Alles andere wäre übel, da ich so gar keine Spass an Macht und Dominanz habe.
Ich treffe schnelle klare Entscheidungen wenn es nötig ist und kein anderer es tut, bin aber alles andere als bös, wenn es jemand für mich übernimmt.
 
  • #7
Na ja, einen Hund sinnvoll zu erziehen braucht Dominanz. Das brauche ich auch bei der Kindererziehung und mit unter im Job. Das bedeutet aber nicht, das jeder Hundehalter auch zwangsläufig seinen Partner dominiert.
Yes genauso ist es.

Ich finde es ziemlich merkwürdig zu denken jemand hält einen Hund um diesen dominieren zu können und sei auch im Umgang mit Menschen dominant.
Wir hatten seit ich denken kann immer einen Vierbeiner und ich selber habe auch seit 8 Jahren selber einen eigenen Hund, einen zu groß geratenen Yorkshire Terrier 🐶 aber ich habe ihn mir sicherlich nicht zugelegt um ihn dominieren zu können. Ich mag Hunde, mein Hund ist super treu (manchmal ist das anstrengend, er läuft mir gerne hinterher und verfolgt mich auf Schritt und Tritt)
Er ist flauschig und verfressen, er spielt gerne mit dem Ball oder mit quietsche Entchen.
Ich habe ihn nicht so streng erzogen wie einige andere ihre Hunde erziehen, er frisst wenn es an der Zeit ist (niemals würde er sein Futter stehen lassen) er kann Sitz, warten, an der Leine laufen. Wenn er nass wird dann wird er leider zum Gremlin, baden mag er nicht gerne, im Sommer geht er aber freiwillig ins Wasser (Hundepool) oder im Urlaub musste er ja hinterher ins Wasser und plötzlich war der kleine Terrier in der Nordsee am paddeln und trieb mit den Wellen mit 🤦‍♀️er hat sich selber darüber erschrocken.
Er schläft in seinem Hundekorb, er hat seinen geregelten Tagesablauf das hilft ihm aber ich glaube altersbedingt kommt er leider etwas durcheinander wenn ihn abends nicht die selbe Person füttert, er wartet dann nach dem Gassi unten noch auf Futter.
Es ist ein komisch Gefühl wenn ein Tier geht, es ist plötzlich leer - ich kann das schlecht beschreiben, das Tapsen der Pfoten auf dem Boden fehlt, die Gassirunden, jemand der zu dir kommt und schmusen möchte, jemand der dich freudig begrüßt wenn du nach Hause kommst. Mein Hund ist ein Familienmitglied und kein „Objekt“ an dem ich Dominanz auslassen möchte. Für einen Hund sind Regeln und ein geregelter Ablauf/ Erziehung wichtig, das hat nichts mit Dominanz zutun, der Alltag mit dem Hund ist dadurch einfacher, das Tier entspannter. Es gibt auch Hunde die meinen die Besitzer zu dominieren und machen zu können was sie wollen… nicht gut.

W 27
 
  • #8
Ich mag Hunde sehr, sie mich meist auch, aber ich mag Tiere auch generell. Wir haben einen im Bekanntenkreis, den wir ab und zu sehen und ausführen, und der Umgang mit ihm tut mir sehr gut. Ich würde sagen, der hat Teile meines Herzens wieder aufgetaut.

Selber würde ich keinen wollen, weil ich mich da ganz realistisch einschätze. Erstens bin ich den ganzen Tag nicht daheim. Zweitens mag ich irgendwie kein Lebewesen an der Leine halten, auch wenn es beim Hund eben so ist. Und die Erziehungsarbeit brauche ich halt auch nicht unbedingt täglich, da reicht mir mein Kind.
 
  • #9
Ich liebe Hunde, würde mir aber keinen zulegen wollen weil a) zu viel Verantwortung und b) die machen alles schmutzig und Dinge kaputt.
Katzen sind pflegeleichter. Aber auch die sind mir zu viel Verantwortung mittlerweile. Ich hab meinen Kater zu meinem Ex gegeben, da der ein großes Haus mit Garten hat. Dort kann er sich austoben und ist glücklich.
Ich könnte mir schon vorstellen, einmal einen Hund zu nehmen aber nur gemeinsam mit einem Partner. Alleine wäre mir die Aufgabe zu groß. Als Single will ich unabhängig sein und mal spontan wegfahren, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben wegen meinem Haustier. Ich liebe Kurzurlaube. Von hier aus bin ich in 3 Stunden in Italien.
Ich würde mir den Hund aber aus gefühlsduseligen Gründen zulegen und nicht aus Machtgelüsten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10
Die Zuschreibung menschlicher Gefühle (Liebe, Treue) sei daher psychologisch bedenklich
Das sehe ich prinzipiell ähnlich.

Es gibt schon viele Hundehalter(innen), die ihr berufliches, soziales und familiäres Leben nicht wirklich auf die Reihe kriegen - aber ein Hund muss her, da hat man dann einen emotionalen Ruhepol (obwohl er das Leben noch komplizierter macht, aber den anderen Herausforderungen braucht man sich dann weniger dringend zu stellen).

zwischen der Präferenz für Hunde und dem Wunsch, andere Menschen zu kontrollieren.
Das ist m.E. überinterpretiert.

Eher scheint die innere Haltung zum Hund oft die zu einem „Emotionsobjekt“, das einen bedingungslos liebt, das man selbst mit Liebe überschütten kann, dem das nie zu viel wird.
Ein Stück weit - in dieser Ausprägung - schließt das natürlich menschliche Partner aus. „So sehr wie meinen Hund werde ich dich nie lieben“ als unterschwellige Botschaft, als Mittel der Distanznahme (auch wenn das natürlich als komplett lächerlich abgetan wird, sollte es je zur Sprache kommen; und der neue Partner wird sich hüten, etwas in dieser Richtung zu sagen).

Deine Ex hatte wohl eine NPS oder etwas in dieser Richtung; ich kann mir vorstellen, dass sie auf dieser Klaviatur gut gespielt hat.
 

Laleila

Cilia
  • #11
Dominanz zutun, der Alltag mit dem Hund ist dadurch einfacher, das Tier entspannter. Es gibt auch Hunde die meinen die Besitzer zu dominieren und machen zu können was sie wollen… nicht gut.

W 27
Ja, genau so ist es. Auf mich hört unser Hund auch am besten. Nicht, weil ich dominant wäre, sondern weil ich ruhig und konsequent bin.
Ich schreie nie herum, es gibt einen festen Rahmen von Regeln und Struktur.
Es ist wichtig einen großen Hund, oder auch einen kleinen Terrier, abrufen zu können.
Und dafür braucht es einfach Regeln.
Im Prinzip lernte ich erst durch den Hund eine gewisse, notwendige Dominanz.
Mein weisser ist zwar extrem harmlos, weil er alle Menschen für seinen besten Freund hält, das kann allerdings auch schon, für den ein oder anderen, schockierend sein, wenn so ein 48 Kilo Fellriese, der nach 70 Kilo ausschaut, auf einen zu galloppiert kommt. Da ich selbst mal Angst vor Hunden hatte... Ein NoGo.
Er versucht es natürlich, lässt sich von mir aber auch abrufen.
 
  • #12
Das sehe ich prinzipiell ähnlich.

Es gibt schon viele Hundehalter(innen), die ihr berufliches, soziales und familiäres Leben nicht wirklich auf die Reihe kriegen - aber ein Hund muss her, da hat man dann einen emotionalen Ruhepol (obwohl er das Leben noch komplizierter macht, aber den anderen Herausforderungen braucht man sich dann weniger dringend zu stellen).


Das ist m.E. überinterpretiert.

Eher scheint die innere Haltung zum Hund oft die zu einem „Emotionsobjekt“, das einen bedingungslos liebt, das man selbst mit Liebe überschütten kann, dem das nie zu viel wird.
Ein Stück weit - in dieser Ausprägung - schließt das natürlich menschliche Partner aus. „So sehr wie meinen Hund werde ich dich nie lieben“ als unterschwellige Botschaft, als Mittel der Distanznahme (auch wenn das natürlich als komplett lächerlich abgetan wird, sollte es je zur Sprache kommen; und der neue Partner wird sich hüten, etwas in dieser Richtung zu sagen).

Deine Ex hatte wohl eine NPS oder etwas in dieser Richtung; ich kann mir vorstellen, dass sie auf dieser Klaviatur gut gespielt hat.
Sie hat den Hund von der Strasse in Bulgarien und wie du sagst, das Leben ist um vieles komplizierter geworden. Neben 9h bei der Arbeit muss sie pro Tag mindestens 2h mit dem Hund laufen gehen. Ebenfalls nimmt sie ihn mit zur Arbeit und möchte ihn niemals länger als einen halben Tag alleine lassen. Irgendwie traurig, aber aufgrund der Familienverhältnisse ihr einzig richtiger Bezug.

Sie hat ein paar mal mit dem Hund vor mir getan als sei er ihr kleines Kind und ihn gelobt wie lieb und gut er doch sei - ein Herz und eine Seele. Einmal habe ich es gewagt zu erwähnen, es wäre schön auch meine Bedürfnisse bei ihrer Planung mit dem Hund zu berücksichtigen. Kam gar nicht gut an und es wurde in Frage gestellt, ob ich den Hund wirklich mag oder alles nur vorgespielt habe....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #13
Das sehe ich prinzipiell ähnlich.

Es gibt schon viele Hundehalter(innen), die ihr berufliches, soziales und familiäres Leben nicht wirklich auf die Reihe kriegen - aber ein Hund muss her, da hat man dann einen emotionalen Ruhepol (obwohl er das Leben noch komplizierter macht, aber den anderen Herausforderungen braucht man sich dann weniger dringend zu stellen).


Das ist m.E. überinterpretiert.

Eher scheint die innere Haltung zum Hund oft die zu einem „Emotionsobjekt“, das einen bedingungslos liebt, das man selbst mit Liebe überschütten kann, dem das nie zu viel wird.
Ein Stück weit - in dieser Ausprägung - schließt das natürlich menschliche Partner aus. „So sehr wie meinen Hund werde ich dich nie lieben“ als unterschwellige Botschaft, als Mittel der Distanznahme (auch wenn das natürlich als komplett lächerlich abgetan wird, sollte es je zur Sprache kommen; und der neue Partner wird sich hüten, etwas in dieser Richtung zu sagen).

Deine Ex hatte wohl eine NPS oder etwas in dieser Richtung; ich kann mir vorstellen, dass sie auf dieser Klaviatur gut gespielt hat.

Ps: Was ist denn eine NPS?
 
  • #16
Ablehnung zu signalisieren kann sich der Hund, das Geschöpf des Menschen, nicht leisten.
Echt jetzt? Das hatten wir im letzten Jahr aber anders, als unser Hund bei uns eingezoogen ist. Der war ein Fall aus dem Tierschutz und zeigte uns selbst dann die Zähne, wenn wir ihm Futter und Wasser gegeben haben.

„Weil man dominantes Verhalten liebt, kann und möchte man auch Hunde halten, die das offensichtlich ,brauchen’.“
Tatsächlich?
Bei meinem letzten Hund war ich der Lacher auf dem Hundeplatz, weil mir Ansagen gegenüber meinem Hund nicht so liegen - alles Verhandlungsbasis hinsichtlich seines Wohlbefindens.
Selbst in der Gebrauchshundeprüfung, die er brauchte um ohne Leine laufen zu dürfen lauteten meine Ansagen an ihn nicht "hol und bring", sondern "sei ein braver Hund und hol mir den Dummy" oder statt "Platz und bleib" "mach brav Platz und bleib. Ich komme gleich wieder".

Hat super geklappt zum Erstaunen der Prüfer - er war einer der Jahrgangsbesten. Mir wars eh klar, ich ging mit allen meinen Hunden so um und alle waren freundliche unkomplizierte Hunde.
Wenn er durchgefallen wäre, wäre es mir egal gewesen, gibt ja Langlaufleinen oder man fährt raus nach Niedersachsen, wo er frei laufen darf. Ich glaube, Dominanz geht anders.

ch kenne keine dominanten Hundehalter. Ich kenne nur freundliche, sehr soziale Hundehalter.
Geht mir auch so, freundliches, hilfsbereites Volk - außer ich, also freundlich. Hilfsbereit bin ich.

Ich halte es für wenig Sinnvoll Hundehalterinnen per se auszuschließen, außer man hat Allergien oder Angst.
Sehe ich nicht so. Ein Hund hat schon ziemlich großen Einfluß auf die Lebensgestaltung. Du kannst nach Feierabend nicht einfach einen trinken gehen, sondern musst schon gucken, dass einer fix nach Hause geht und sich um den Hund kümmert. Urlaubsplanung ist auch nicht so ohne, wenn Du den Hund nicht in der Tierpension abladen willst, usw.

Ein Hund benötigt jeden Tag viel Zeit. Gut ist es, wenn man eine Freizeitgestaltung hat, in die der Hund gut passt, also eher ein Outdoortyp ist, wenn man wie wir einen großen kräftigen Hund hat.
Wenn Du selber jeden morgen joggen gehst oder schon morgens Lust auf einen langen Spaziergang hast vor der Arbeit, egal wie das Wetter ist und abends nochmal, dann passt es gut. Idealerweise ist der Partner genauso drauf.
 
  • #17
Das ist witzig.
Okay, wir haben seit 19 Jahren Hunde. Weisser Schäferhunde
So einen hab ich auch seit nun 10 Jahren 😍.

Davor hatte ich auch schon einen Deutschen Schäferhund.

Und wir haben ihn auch angeschafft, weil mein Mann abends aus beruflichen Gründen immer nicht da war und ich Angst hatte allein im Haus mit Kind auf dem Land.

Ansonsten sehe ich es auch so, dass ein Hund Erziehung braucht, um ihn unter Kontrolle zu haben und Erziehung bedeutet nunmal Dominanz.

Ein Hund kann kein gleichwertiger Partner auf Augenhöhe sein, denn ich möchte nicht, dass der Hund entscheidet, wann wir über die Straße gehen.
Ein Leben mit einem gut erzogenen Hund, der sich freiwillig unterordnet ist wesentlich angenehmer und entspannter für alle, als ein unerzogene Hund, der sein Herrchen durch die Gegend zerrt und alle anpöbelt. Das ist auch gefährlich, gerade bei einem großen Hund, den Frau mit körperlicher Kraft nur schwer unter Kontrolle bringen kann.

Gerade am Beispiel von Hunden kann man aber erkennen, dass diese sich nur echten "Rudelführern" unterordnen, aber keinen möchtegern dominanten Menschen, die andere rumkommandieren wollen.

Die innere Einstellung und äußere Ausstrahlung ist entscheidend. Gutes Beispiel hierfür ist die Sendung 'der Hundeflüsterer' mit Cesar Milan.

An Hunden kann man wunderbar beobachten, ob sie einen selbstsicheren oder einen selbstunsicheren Menschen dabei haben. Der dominante Part läuft vorne weg.

Es ist daher meiner Meinung nach völlig falsch, Frauen ein Dominanzwunsch zu unterstellen, weil sie Hunde haben.

Echte Dominanz ist nicht der Wunsch, andere unterzuordnen, sondern einfach nur zu wissen, was man will und dies konsequent durchzusetzen.
 
  • #18
Wie seht ihr den Zusammenhang, sind die meisten Hundehalter dominant?
Also die Zuhälter mit den Kampfhunden mit Maulkorb vermutlich schon.
Würde bedeuten, in Zukunft einen grossen Bogen zu machen um Frauen mit einem Hund - ich möchte keine dominate Partnerin!
Na ja, um Frauen mit Hund mache ich auch einen Bogen, aber Dominanz würde ich nicht pauschal unterstellen:cool:

Ich hole aber schonmal 🍿 für die Diskussion zum Thema Hunde :)
 
  • #19
Sie hat den Hund von der Strasse in Bulgarien und wie du sagst, das Leben ist um vieles komplizierter geworden. Neben 9h bei der Arbeit muss sie pro Tag mindestens 2h mit dem Hund laufen gehen. Ebenfalls nimmt sie ihn mit zur Arbeit und möchte ihn niemals länger als einen halben Tag alleine lassen. Irgendwie traurig, aber aufgrund der Familienverhältnisse ihr einzig richtiger Bezug.

Sie hat ein paar mal mit dem Hund vor mir getan als sei er ihr kleines Kind und ihn gelobt wie lieb und gut er doch sei - ein Herz und eine Seele. Einmal habe ich es gewagt zu erwähnen, es wäre schön auch meine Bedürfnisse bei ihrer Planung mit dem Hund zu berücksichtigen. Kam gar nicht gut an und es wurde in Frage gestellt, ob ich den Hund wirklich mag oder alles nur vorgespielt habe....
Aha. Du bist auf den Hund eifersüchtig, da liegt der Hase im Pfeffer. Was glaubst du ist ein Hund? Ein Lebewesen oder ein Stück Roboter? Einen Hund kann man nicht so lange alleine lassen, das hält der gar nicht aus, vor allem kein Hund aus der Rettung. Du hast sowas von gar keine Ahnung.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #20
Sie hat ein paar mal mit dem Hund vor mir getan als sei er ihr kleines Kind und ihn gelobt wie lieb und gut er doch sei - ein Herz und eine Seele. Einmal habe ich es gewagt zu erwähnen, es wäre schön auch meine Bedürfnisse bei ihrer Planung mit dem Hund zu berücksichtigen. Kam gar nicht gut an und es wurde in Frage gestellt, ob ich den Hund wirklich mag oder alles nur vorgespielt habe
Ich war nicht dabei. Aber Frau mit Hund solltest du lassen, mit Haustier allgemein.
Frag dich lieber mal, was du an dominanten Frauen so anziehend findest.
 
  • #21
Aha. Du bist auf den Hund eifersüchtig, da liegt der Hase im Pfeffer.
Ganz genau. Immer wieder die gleiche Leier von Menschen, die keine eigenen Interessen haben und dem Partner am liebsten 24/7 am Rockzipfel kletten.

Statt Hund könnte man auch alternativ 'das Kind eines anderen Partners' einsetzen. Einfach nur sinnlose Eifersucht und der Anspruch, dass der Partner einem doch in jeder seiner Freiminuten zur Verfügung zu stehen hat. Andernfalls fühlen sie sich nicht wichtig, nicht geliebt, etc.

Ich habe solche Eifersucht auch schon erlebt, ohne dass dem Hund die Schuld zugeschoben wurde, sondern dass die Eifersucht einfach allem galt, was nicht 100 % ihm Aufmerksamkeit gab.

Furchtbar wenn man so von anderen Menschen vereinnahmt wird.

Wenn man sich gewissen Strukturen nicht unterordnen will, die sich zwangsläufig im Zusammenleben mit Kindern oder auch Hunden oder sonstigen Haustieren ergeben, sollte man sich einfach gar nicht erst auf solche Partner einlassen.

Dann sollte man aber nicht dem Partner irgendwelche charakterlichen Schwächen unterstellen, sondern einfach dazu stehen, was man selbst für Lebensvorstellungen hat und danach auch konsequent handeln.
 

Laleila

Cilia
  • #23
Phantastische Tiere, oder? Auch wenn ich irgendwie mittlerweile alle Hunde mag, bin ich immer noch komplett verliebt in die Rasse. 😍

(...) oder statt "Platz und bleib" "mach brav Platz und bleib. Ich komme gleich wieder".
Ja, meine Ansprache an den Hund weicht auch klar von der, vieler anderer Hundehalter ab. Sie ist weicher, leiser, oft reichen Gesten. Bei "Sitz" z.B. und wenn er mal eine Stunde irgendwo zurückbleiben muss, sei es nur eine Übung ist, bei der ich 3 Minuten um irgendeine Ecke verschwinde, entspannt er sich nach dem "bleib" körperlich sofort wenn ich sage, "ich komme wieder, versprochen"
Na ja, um Frauen mit Hund mache ich auch einen Bogen, aber Dominanz würde ich nicht pauschal unterstellen:cool:
Kann ich gut verstehen. Die Haltung eines Hundes beeinflusst den gesamten Alltag, die Lebensplanung, das Reiseverhalten, birgt viele Einschränkungen und fordert selbst der verliebten Halternase, manchmal so einige Toleranz ab.

Ein Hund wird Teil der Beziehung, wer dass nicht möchte, wird mit einem Hundehalter nicht glücklich.
. „So sehr wie meinen Hund werde ich dich nie lieben“ als unterschwellige Botschaft, als Mittel der Distanznahme (auch wenn das natürlich als komplett lächerlich abgetan wird, sollte es je zur Sprache kommen; und der neue Partner wird sich hüten, etwas in dieser Richtung zu sagen).
Es soll ja nichts geben, was es nicht gibt. Als Hundehalter lernt man, fast zwangsläufig, viele andere Hundehalter kennen.
Da gibt es schon den einen oder anderen, bei dem man innerlich mal die Augen verdreht, weil der Hund wirklich keine tiergemäße Ausbildung und Haltung erfährt und sich entsprechend verhält.
Meiner Erfahrung nach ist dies der kleinere Teil und ich kenne so gut wie niemanden, der seinen Hund "vor" den Partner stellt.

Ich denke, schon wenn diese Frage, dieser Vorwurf aufkommt, läuft etwas schief.
Einem Tier, was man sich anschafft ist man verpflichtet. Daraus ergeben sich einige Notwendigkeiten.
Z.B. Fern/Flugreisen. Falls der Hund es nie lernte, (wie meiner z.B.) über Wochen in Tierpension zu wohnen oder frdbetreut zu werden, fallen Sie aus.
Wenn dann der neue Partner verlangt, aus Liebe , vielleicht noch älteren Hund, dennoch abzugeben um eine solche Reise zu unternehmen ( geht auch mit kleineren Beispielen) und mannlehnt das aus Verantwortungsbewusstsein für das Tier ab, kann es bei Menschen, die nie in eine dauerhafte Tierhaltung eingebunden sind, zu Unverständnis kommen und vielleicht sogar zu der Fantasie, der Tierhalter bevorzuge seinen Hund.
Wer solche Konkurrenzgedanken hat, sollte sich nicht auf Hundehalter einlassen.
 
  • #24
Aha. Du bist auf den Hund eifersüchtig, da liegt der Hase im Pfeffer. Was glaubst du ist ein Hund? Ein Lebewesen oder ein Stück Roboter? Einen Hund kann man nicht so lange alleine lassen, das hält der gar nicht aus, vor allem kein Hund aus der Rettung. Du hast sowas von gar keine Ahnung.
Eifersüchtig auf einen Hund - kann man das als Mensch überhaupt sein? Ich fand den Hund megatoll und bin öfters mit ihm alleine raus. Wir hatten einen unvergesslichen Moment: ich sass mal mit ihm alleine im Wohnzimmer nachdem es mit der Freundin nicht so gut lief. Ich sah den Hund an, streichelte ihn und sagte: ich hoffe, sie geht mit dir besser um als mit mir. Der Hund schaute mir für ein paar Sekunden in die Augen, der Blick war so leer und traurig, richtig passend für die ganze Situation!

Ich hätte ihn ebenfalls mitnehmen sollen, als ich meine Sachen packte 👍
 
  • #25
Ganz genau. Immer wieder die gleiche Leier von Menschen, die keine eigenen Interessen haben und dem Partner am liebsten 24/7 am Rockzipfel kletten.

Statt Hund könnte man auch alternativ 'das Kind eines anderen Partners' einsetzen. Einfach nur sinnlose Eifersucht und der Anspruch, dass der Partner einem doch in jeder seiner Freiminuten zur Verfügung zu stehen hat. Andernfalls fühlen sie sich nicht wichtig, nicht geliebt, etc.

Ich habe solche Eifersucht auch schon erlebt, ohne dass dem Hund die Schuld zugeschoben wurde, sondern dass die Eifersucht einfach allem galt, was nicht 100 % ihm Aufmerksamkeit gab.

Furchtbar wenn man so von anderen Menschen vereinnahmt wird.

Wenn man sich gewissen Strukturen nicht unterordnen will, die sich zwangsläufig im Zusammenleben mit Kindern oder auch Hunden oder sonstigen Haustieren ergeben, sollte man sich einfach gar nicht erst auf solche Partner einlassen.

Dann sollte man aber nicht dem Partner irgendwelche charakterlichen Schwächen unterstellen, sondern einfach dazu stehen, was man selbst für Lebensvorstellungen hat und danach auch konsequent handeln.
Easy Tiger - deine Ausführungen hättest du dir sparen können.

Es ging darum, morgens eine halbe Stunde länger Schlafen zu können. Ansonsten habe ich nichts von ihr verlangt und das wäre leicht möglich gewesen sich zeitlich einzuteilen.
 
  • #26
Ich sah den Hund an, streichelte ihn und sagte: ich hoffe, sie geht mit dir besser um als mit mir. Der Hund schaute mir für ein paar Sekunden in die Augen, der Blick war so leer und traurig, richtig passend für die ganze Situation!
Ganz ehrlich: lass es einfach und frag dich, warum zum Teufel du hast so mit dir umgehen lassen.
Im Gegensatz zum Hund bist du Frauchen ja nicht ausgeliefert!
Das wird wohl der Versuch sein, doch noch Liebe zu bekommen, das muss doch jetzt klappen!
 
  • #27
Wie seht ihr den Zusammenhang, sind die meisten Hundehalter dominant?
die Frage ist mir völlig neu... hm.. ich kenne einige Hundehalter auf die das zutrifft, auf einige trifft es nicht zu..
Würde bedeuten, in Zukunft einen grossen Bogen zu machen um Frauen mit einem Hund - ich möchte keine dominate Partnerin!
Haha;) sorry. Ich finde deine Schlussfolgerung witzig ;)
Du willst dich schützen. Verständlich.
Denke es gibt bessere Mittel, ungute Frauen zu erkennen, als ausgerechnet ihren Haustierstatus zu erfragen.
( sagt dir eine Katzenliebhaberin, die im übrigen ja auch keinen guten Ruf haben ;))
 

Laleila

Cilia
  • #28
Statt Hund könnte man auch alternativ 'das Kind eines anderen Partners' einsetzen. . (...)
Wenn man sich gewissen Strukturen nicht unterordnen will, die sich zwangsläufig im Zusammenleben mit Kindern oder auch Hunden oder sonstigen Haustieren ergeben, sollte man sich einfach gar nicht erst auf solche Partner einlassen.

Dann sollte man aber nicht dem Partner irgendwelche charakterlichen Schwächen unterstellen, sondern einfach dazu stehen, was man selbst für Lebensvorstellungen hat und danach auch konsequent handeln.
Danke, als Nicht-Mutter, traute ich mich nicht, dieses Beispiel einzubringen, sehe es aber genauso.
Es geht um vorhandene Strukturen, welche zwangsläufig aus dem Zusammenleben mit "abhängigen" Wesen, gegen sie man eine Verantwortlichkeit hat, entstehen.

Ich verstehe, dass ein Single ohne Kind und Tier, oder pflegebedürftigen anderen Angehörigen hat, Probleme hat, sich auf diese gewisse Teilgebundenheit einzulassen.
Weil man ein anderes Lebenskonzept hat.
Dann gehen solche Beziehungen nicht, egal wie ernsthaft die zugrundeliegenden Verliebtheitsgefühle sein mögen
 

Laleila

Cilia
  • #29
Eifersüchtig auf einen Hund - kann man das als Mensch überhaupt sein?
Das können Menschen erstaunlicherweise.
. Der Hund schaute mir für ein paar Sekunden in die Augen, der Blick war so leer und traurig, richtig passend für die ganze Situation!

Ich hätte ihn ebenfalls mitnehmen sollen, als ich meine Sachen packte 👍
Lieber Lukas, das ist wahrlich astreine Projektion ;-)
 
Top