• #1

Hundehaarallergie als Trennungsgrund?

Liebes Forum,

ich bin seit 5 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er wohnt auch bei mir. Ich liebe ihn und unsere Beziehung läuft wie in einem Traum. Klar, es gibt mal Streit, aber das haben wir eigentlich immer schnell überwunden.

Ich bin als Kind mit einem Hund aufgewachsen und war mir schon da sicher, dass ich später wieder einen Hund haben möchte. Ich finde, Hunde sind das schönste Geschenk auf dieser Welt. Mein Freund wollte als Kind immer einen Hund, hatte aber nie Kontakt zu welchen (auch nicht über Freunde oder so) und einen eigenen durfte er als Kind nicht haben. Wir haben uns dann kürzlich überlegt, uns jetzt gemeinsam einen Hund anzuschaffen und ihn zusammen zu erziehen. Also haben wir verschiedene Züchter aufgesucht, dabei aber festgestellt, dass mein Freund leider eine Hundehaarallergie hat, von der er selber nicht wusste. Und ich muss sagen, das hat mich nachdenklich gestimmt. Dauerhaft kann ich mir ein Leben ohne Hund einfach nicht vorstellen. Ich möchte seit Jahren wieder einen, habe mir nur gedacht, dass ich im Studium wohl nicht genug Zeit gehabt hätte, einen Welpen zu erziehen. Jetzt habe ich fertig studiert und einen sicheren Arbeitsplatz. Ich denke, ich muss langfristig denken und da sehe mich mich mit Hund, aber ich möchte meine Zukunft auch mit meinem Freund verbringen. Wir ergänzen uns so gut und es steht in den Sternen, ob ich nochmal einen Mann finde, der so gut zu mir passt. Dennoch überlege ich mich aufgrund der Allergie schweren Herzens von ihm zu trennen. Aber eine Hundehaarallergie als Trennungsgrund kommt mir auch seltsam vor, wenn die Beziehung ansonsten super läuft. Ich will ihn nicht verlieren.

Wie seht ihr das? Habe ich zu festgeschraubte Vorstellungen von meinem Leben und sollte mich mit dem Leben, wie ich es jetzt habe, zufrieden geben und mit meinem Freund zusammen bleiben? Oder ist eine Hundehaarallergie ein verständlicher Trennungsgrund (sodass ich auch eine Chance habe, dass er versteht, warum ich mich von ihm trenne) und ich sollte die Beziehung beenden, um mir einen Hund zuzulegen? Ich kann mich einfach nicht entscheiden zwischen Freund und Hund. Aber beides geht leider nicht.
 
  • #2
Ich kann mich einfach nicht entscheiden zwischen Freund und Hund.
Mußt Du auch nicht, den Hund gibt es noch nicht. Wäre ja was anderes, wenn Du einen Hund mit in die Beziehung gebracht hättest.
Ich finde Dein Anliegen irgendwie ....schwierig....unentspannt....wie auch immer man das nennen will.
Aber okay, ich stand noch nie vor so einer Lebensentscheidung. Ich bin auch mit Hunden aufgewachsen, hatte selber über 16 Jahre lang einen Hund als Familienmitglied, aber ich würde mich niemals für ein Leben mit Hund entscheiden (den es noch gar nicht gibt!), wenn ich einen tollen Partner hätte.
Was für Lebensfragen es hier gibt, ich bin immer wieder erstaunt.
Nein, als Begründung könnte ich das bei einer Trennung keinesfalls akzeptieren, wenn mich das so treffen würde. Ich würde diese Welt nicht mehr so wirklich verstehen. Schon ein bißchen abstrakt, oder?
Aber eine Hundehaarallergie als Trennungsgrund kommt mir auch seltsam vor,
Es ist auch nicht die Hundehaarallergie, die der Trennungsgrund wäre. Du willst einen Hund. Was wäre denn, wenn ein anderer Partner einfach keinen will? Dann wäre der Trennungsgrund welcher?
W
 
  • #3
Ich würde sagen: JA! Auf jeden Fall. Der Hund ist eine viel traumhaftere Beziehung, mit dem streitest du dich sicher nie. Natürlich zieht du den Hund einem Partner vor. Wie alt bist du? Ich denke dein Freund hat ein Recht drauf zu erfahren, dass du ihn gegen einen Hund austauschen willst. Der ist definitiv wichtiger. Wenn du ihn als Welpe nimmst kannst du vielleicht 18 Jahre damit haben. Alleine, dass du darüber so nachdenkst und dich getrieben siehst ein Forum zu befragen ist Grund genug das du dich besser für den Hund entscheidest. Wer kümmert sich um den, wen du arbeiten bist?
 
  • #4
Nehmt doch einen Hund, der für hundehaar Allergiker geeignet ist. Das gibt es auch. Ist nicht der Obama Hund so einer?

Wie stark die Allergie ist, spielt auch eine Rolle, es wird oft auch überbewertet. Dass jemand gleich Erstickungsanfälle hat oder ähnliches, ist selten. Ich kenne viele Hunde- und Katzenhalter, die an einer Allergie leiden, die Tierliebe aber grösser ist als der Krankheitswert und die juckenden, geschwollenen, entzündet roten Hautherde gelassen hinnehmen. Ich gehöre auch dazu. Hauptsache der Vierbeiner darf bleiben.

"Mensch" hält oft mehr aus als man meint und es wird so schnell was Kleines diagnostiziert und aufgebläht. Ist ja spannend, dass dein Freund dies bis heute nie festgestellt hat, wenn er Hunde auch mag.

Der Rest, was man als Trennungsgrund als legitim einstuft, möchte ich nicht "kommentieren".
 
  • #5
Einfach unfassbar was ich da lese.

Du erwägst ernsthaft deinen tollen Freund, mit dem du seit fünf Jahren eine traumhafte Beziehung führst, gegen einen Hund ! auszutauschen.

Du willst dich von diesem tollen Mann trennen weil er eine Hundehaarallergie hat und weil du ohne Hund nicht leben kannst.

Wenn du einen großen Kinderwunsch gehabt hättest, und er will partout keine Kinder, hätte ich dich noch verstanden - aber ihn gegen einen Hund auszutauschen?

Ist einfach unfassbar.

Weißt du eigentlich, wie schwer es ist einen so tollen Mann zu finden, mit dem man sich so gut versteht?

Scheinbar nicht...ehrlich, dein Freund tut mir sehr leid.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #6
Meines Wissens gibt es bestimmte Hunderassen, die keine
Allergie auslösen. Das ist das eine. Die andere Frage ist, ob sich eine
Allergie wie z.b bei Heuschnupfen desensibilisieren läßt. Bei Heuschnupfen ist man auch nicht auf alles sensibel.
Also so schnell würde ich keinesfalls aufgeben. Das Problem haben
Andere schon gelöst ohne sich zu trennen. W
 
  • #7
Manchmal glaube ich ja, ich bin im falschen Film. Du kannst Dich nicht zwischen Freund und Hund entscheiden, obwohl die Beziehung - abgesehen von der Komplikation "Hundehaarallergie" - gut läuft? Und suchst nun Rat im Forum einer SB?

Ich rate Dir: Nimm den Hund. Wenn ich als Dein Partner auf den Trichter käme, dass Du Dir ernsthaft diese Gedanken machst - ich träte freiwillig den Rückzug an.

W, 33
 
  • #8
Liebe NeleB,

du kannst dir ein Leben ohne Hund nicht vorstellen, aber ohne deinen Freund schon. Dann würde ich sagen, dann trenne dich von ihm und überlege nicht, ob andere Menschen das nachvollziehbar finden.
Offensichtlich liebst du deinen Freund nicht so, dass es für ein Leben ausreichen würde. Das ist zwar schade, aber es ist wohl so und da ist es ehrlicher, wenn du dich trennst.

Wenn man einen Menschen aufrichtig und umfänglich liebt, dann nimmt an auch Einschränkungen und Krankheiten oder Schicksalsschläge hin, Hauptsache man ist zusammen. Es gibt viele Paare, die sich zwar Kinder wünschen, aber es einfach nicht mit dem Nachwuchs klappen will, und diese Paare trennen sich auch nicht.
Da könnte ich noch etliche Beispiele anführen und auch meine persönliche Sichtweise anbringen, aber die ist ja für deine Situation nicht maßgeblich.
Überlege einmal ganz ehrlich, ob du nur einen Grund suchst, um dich von ihm zu trennen. Er mag ja eine gute Ergänzung zu dir sein, wie du selbst schreibst, aber das reicht dir offenbar doch nicht.

Bist du denn überhaupt in der Lage als Alleinstehende einen Hund zu halten? Ist es praktikabel?
Bist du bereit in Zukunft auf einen Partner zu verzichten, denn ein Hund schränkt dich bei der Suche nach einem neuen Mann auch sehr ein? Oder denkst du, Partnersuche sei so einfach? Vermisst du nicht die menschliche Unterstützung und die Ansprache? Denkst du ein Hund könnte das alles ersetzen?

Auf mich wirkst du noch sehr unreif und wenig durchdacht. Vielleicht hast du dich auch zu früh gebunden und merkst, dass dir so einiges fehlt in der Beziehung und machst das jetzt an deinem Hundewunsch fest.

Falls die Frage kein Fake sein sollte, wünsche ich dir alles Gute für deine Entscheidungsfindung
 
  • #9
Werde dir klar darüber, wer oder was dir wichtiger ist im Leben. Ein charakterlich astreiner Partner, auf den viele Menschen in ihrem Leben vergeblich hoffen, oder ein Haustier.

Mir ist der Partner wichtiger. Hund, Katze, Vogel im Käfig, möchte ich deshalb nicht, weil diese mehr oder weniger unselbstständig sind und immer meiner Pflege, Fürsorge und Verantwortung bedürfen. Einen Partner kann ich spontan am WE allein lassen, ein Tier nicht, ich muss immer einen anderen Menschen bitten mein Haustier zu versorgen. Genau das ist der Grund warum ich keine Haustiere habe.

Eine Allergie, egal auf was, sollte man nicht unterschätzen. Die kann sich ganz schön extrem äußern. Es wäre egoistisch von dir, deinen Wunsch nach einem Hund ohne Skrupel durchzusetzen. Mein Tip ist: Engagiere dich in Einrichtungen wie Tierheim etc. Da hast du mit deinen geliebten Hunden zu tun und musst deshalb deinen Freund, mit du anscheinend wirklich einen Glücksgriff getan hast, nicht aus deinem Leben entfernen.
 
  • #10
Guten Morgen liebe FS,

so wie du deinen Post formuliert hast, wäre es besser, du trennst dich von deinem Freunde und das, sehr schnell.
Die Sehnsucht nach einem Hund würde immer zwischen euch stehen. Wer so fühlt und im Forum nachfragen muss, der ist nicht ganz bei seinem Liebsten. Ich würde dir anraten wollen, deine wirklichen Gefühle, die du für deinen ? Liebsten? hast, zu überdenken.
Für mich kommt immer der Mensch an erster Stelle und eine Hundehaarallergie ist ja kein Charakterzug, sondern eine gesundheitliche Beeinträchtigung, auf die ich immer Rücksicht nehme würde.
Aber wer weiß, welche Form Allergie sich ankündigte. Vielleicht spürt dein Freund längst, dass du nicht so 100%ig hinter ihm stehst. Die Wahrheit bahnt sich immer ihren Weg..., auf ihre Weise.
 
  • #11
Ich kann sehr gut verstehen, dass Sie Ihr Leben nicht ohne Hund verbringen wollen. Anders als für Kinder, gibt es für Hunde aber keinen engen Zeitkorridor, der nicht verpasst werden darf.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird Ihre derzeitige Beziehung die nächsten 10 Jahre nicht überstehen.
Ich würde Ihnen deshalb empfehlen, die Zeit mit Ihrem derzeitigen Freund zu genießen und sich einen Hund zu adoptieren, wenn die Beziehung in nicht allzu ferner Zukunft aus anderen Gründen endet.
 
  • #12
Es gibt doch inzwischen einige Rassen, die selbst für Allergiker geeignet sind.
Informiert euch nochmal genau und überstürzt nichts - eine Trennung wäre doch wirklich ein zu großes Opfer meiner Meinung nach.
Alles Liebe und Gute euch
 
  • #13
...es steht in den Sternen, ob ich nochmal einen Mann finde, der so gut zu mir passt. Dennoch überlege ich mich aufgrund der Allergie schweren Herzens von ihm zu trennen. Aber eine Hundehaarallergie als Trennungsgrund kommt mir auch seltsam vor, wenn die Beziehung ansonsten super läuft.

Du musst die Prioritäten in Deinem Leben setzen.
Ein Freund von mir hat eine Hunde- und Katzenhaarallergie und erhebliche Probleme in Haushalten mit Tieren, selbst, wenn diese nicht in der Nähe sind. Eine Tierhaltung wäre da völlig ausgeschlossen.

Es ist Deinem Partner gegenüber fairer, Dich schnell und klar zu trennen, wenn Deine Prioritäten klar sind. Wenn der (nicht mal vorhandene Hund wichtiger ist als der Partner, sollte der das wissen. Auch wenn das sicher bei einigen Leuten, auch bei mir, Kopfschütteln auslöst. Das ist aber nicht Dein Problem denn es ist ja Dein Leben.
 
  • #14
Obwohl ich selbst eine große Tierfreundin bin, käme ich nie auf so eine Idee. Nein, wenn du deinen Freund liebst, dann solltest du dich keinesfalls trennen. Stattdessen: gemeinsam nach Wegen suchen, entweder a) die Allergie heilen, b) nach allergikerkompatiblen Hunderassen schauen.
 
  • #15
Ich kann als Hundeliebhaberin deinen Wunsch nach einem Hund gut verstehen. Ein Leben ohne einen Hund wäre auch für mich in gewisser Weise leer.

Merkwürdig finde ich allerdings deine Gedanken an Trennung. Da hätte ich mir doch vorher alle Möglichkeiten ergoogelt, was du anscheinend nicht hast, bevor ich über so einen einschneidenen Schritt nachdenke. Mit der Liebe kann es nicht so weit her sein.

Nun gut, pragmatisch: Wasserhunde, Havaneser, Schnauzer, Pudel oder die Hybridrassen Labradoodle oder Golden Doodle sind allergikergeeignet. Einfach mit dem Freund die jeweiligen Züchter aufsuchen und schauen, ob eine Reaktion auftritt. Außerdem gibt es die Möglichkeit der Desensibilisierung, hier würde der Allergologe beraten.
 
  • #16
Deine Frage klingt in der Tat schräg...
Du willst also hier Zustimmung, damit du ohne schlechtes Gewissen deinen Freund verlassen kannst? Grundsätzlich "darfst" du eine Beziehung beenden wann und warum du willst. Dafür musst du dich auch nicht rechtfertigen. Andere trennen sich zB wegen einem einseitigen Kinderwunsch, bei dir ist es eben der Hund, der scheinbar bei dir einen ähnlichen Stellenwert hat. Verstehen würde ich so einen Trennungsgrund ganz und gar nicht, ich würde denken das ist ein Scherz. Aber akzeptieren muss man eine Trennung so oder so.

Was mich sehr stutzig macht ist, dass du als erstes an eine Trennung denkst obwohl deine Beziehung "wie ein Traum" ist und es doch erst mal ein paar Alternativen auszuprobieren gäbe. Hast du schon mal was von Google gehört? Das erste was ich in so einem Fall machen würde, wäre mich zu informieren was man dagegen tun kann. Erstens gibt es Methoden gegen eine Allergie vorzugehen. Ich kenne mehrere Leute die extrem allergisch auf bestimmte Tierhaare waren und es in den Griff bekommen haben. Erkundigt euch doch mal nach Therapien.
Außerdem reagiert nicht jeder Mensch auf jede Rasse allergisch. Jede Rasse sondert die Allergene in einer unterschiedlichen Menge ab, weshalb es sogar sein kann, dass er auf eine bestimmte Rasse gar nicht reagiert.

Aber irgendwie kann ich nicht glauben, dass deine Beziehung so super ist, wenn du dir gar keine Kompromisse überlegst. Vielleicht ist da ja noch mehr als nur das Thema Hund. Das musst du aber selbst wissen.
 
  • #17
Es gibt doch Rassen, die für Allergiker geeignet sind: beispielsweise der Labradoodle, Goldendoodle. Kürzlich traf ich eine Familie (der Vater hat seinem Sohn trotz schwerer Hundehaarallergie den Wunsch nach einem Hund erfüllt) mit einem Xoloitzcuintle (ja, der heißt wirklich so und ist ein Hund, der gar keine Haare hat!)- Außerdem geeignet sind der portugiesische Wasserhund, Pudel, Havaneser, Schnauzer....wobei ihr da mit einigen Haaren (so vorhanden) Tests machen solltet.
Alle diese Rasse haben entweder keine Haare, verlieren keine oder machen keine saisonalen Haarwechsel durch.
Natürlich wäre es nicht klug, eine gute Beziehung wegen eines Haustierwunsches wegzuwerfen. Ich verstehe allerdings Dein Dilemma. Viele Männer zweifeln ja schon wegen einer fehlenden Sexpraktik XY an der Beziehung, und ein Hund ist für Dich eben ein Herzenswunsch. Und im Gegensatz zu der ebenfalls weitverbreiteten Kinderfrage Ja/Nein gibt es hier einen Kompromiß- schön, oder?
 
  • #18
Unglaublich, diese Frage. Einen Hund, den man noch nicht hat, gegen eine funktionierende Beziehung austauschen zu wollen, ist ziemlich abenteuerlich.
Wie alt bist du? Ein Teenager?
Wenn du nicht ohne einen Hund (ja, ich habe selbst einen und habe ihn sehr lieb) leben willst, dann nimm dir halt eine hypoallergene Curly-Rasse wie einen Pudel oder so einen Wasserhund wie die Obamas ihn haben.
Dein Freund tut mir gerade sehr, sehr leid.
 
  • #19
Liebe NeleB,

bist du dir sicher, dass du deinen Freund wirklich liebst?
Wenn deine Beziehung tatsächlich so traumhaft wäre, glaube ich kaum, dass du wirklich ernsthaft überlegen würdest, dich wegen einem nicht vorhandenen Hund zu trennen.
Sei ehrlich zu dir selbst und zu deinem Freund.
Und selbst wenn die Beziehung super ist, wenn der Hund bei dir ein so großes Lebensziel ist und du dieses mit deinem jetzigen Partner nicht erfüllen kannst, dann trenne ich besser heute als morgen.
Persönlich kann ich es nicht nachvollziehen, dass sich jemand aus einem solchen Grund trennt, aber dein Freund sollte dich nach 5 Jahren kennen und deine Kompromisslosigkeit dahingehend nachvollziehen können. Schwer verletzen wird es ihn wohl trotzdem, aber es ist das fairste, so dass ihr beide die Chance habt, eure Träume zu verwirklichen.
 
P

proudwoman

Gast
  • #20
Jetzt bin ich allerdings sprachlos! Ich liebe Hunde über alles und würde sogar mein Leben für ihn opfern, wäre er in Gefahr oder ähnliches. Ich hasse Menschen, die Hunde, Tiere oder hilflose Menschen quälen. Da bekomme ich, sorry, Mordgelüste (natürlich nur in Gedanken..). Aber jetzt schreibst Du hier, dass Du mit einem tollen Mann zusammen bist, der auch Hunde mag wie Du.
Er weiß, dass Du solch einen lieben Hausgenossen willst und begleitet Dich zu einem Züchter. Er ist wirklich bereit und möchte wie Du auch einen .
Dabei stellt er rechtzeitig fest, dass er eine Hundehaarallergie hat, das bedeutet, ihm würde es schlecht ergehen mit dem Hund in der Wohnung.
Jetzt kommst Du und fragst Dich/uns, ob Du ihn in den Wind schießen sollst?
Der arme Hund ist doch noch gar nicht da! Wie bist Du denn drauf?
Holt man sich einen Hund ins Haus, soll er von wirklich ALLEN herzlich Willkommen geheißen werden. Alle müssen ihn sehr, sehr gern haben, denn er ist bis zum letzten Atemzug auf den (gesunden) Menschen angewiesen.
Damit ist Deine Frage für mich schon beantwortet. Genieße Die Zeit mit Deinem lieben Partner. Wie wöre es, wenn Du im Tierheim mal nachfragst, ob Du regelmäßig Hunde ausführen darfst?
Mir tut Dein Freund auch sehr leid, weiß er eigentlich, dass Du hier fragst.....traurig alles!
 
  • #21
Also ich sehe das ganz rigoros: Menschen sind wichtiger als Hunde. Ein Hund ist nur ein Tier, und zu deiner Existenz nicht notwendig. Der Hund wäre allerhöchstens ein Hobby für euch beide, man sollte Tiere auh nicht zu sehr vermenschlichen und denen Eigenschaften zuschreiben, die eigentlich in die Menschenwelt gehören. Ein Hund ist einfach in erster Linie ein von dir abgängiges Lebewesen (Domestizierung sei Dank), ich kann eh nicht verstehen, warum Menschen es toll finden, sich ein Lebewesen zu unterwerfen und dies dann "der Hund ist der beste Freund des Menschen" nennen. Aber das muss jeder für sich selbst mit seinem Gewissen vereinbaren, vor allem wenn man dann noch in kleinen Stadtwohnungen wohnt (aber ich schweife jetzt wirklich ab, tut mir leid).

Ich käme zumindestens niemals auf die Idee, eine super laufende Beziehung zu einem ganz tollen Menschen, der offenbar unverschuldet gesundheitliche Probleme bekommen hat, aufs Spiel zu setzen, nur um meine Wünsche durchzudrücken. Hier gehts ja nun nichtmal um ein Kind, sondern wirklich nur um die Anschaffung eines Haustieres. Man kann halt nicht alles haben. Das musste selbst der Freund als kleiner Junge lernen und du wirst es auch lernen. Von mir aus sind Hunde ja tolle Tiere, aber man muss deswegen in keinster Weise um jeden Preis einen besitzen.

Ich würde da echt mal mein Wertesystem auf den Prüfstand stellen, wenn ich ernsthaft in Erwägung ziehe, wegen einem Hund den Mann meines Lebens aufzugeben.

Tut mir leid, klingt hart, aber ist wirklich meine Ansicht.
 
P

Papillon

Gast
  • #22
Schaut mal Richtung Wasserhunde zB Pudel oder Hunde die geschoren werden. Bei den vielen Hunderassen sind die Haare sehr unterschiedlich und werden anders vertragen. Ich soll auch angeblich gegen Hunde eine Allergie haben, aber merke das nicht mal bei den Boxer meiner Eltern oder meinen Mops. Probiert das zuerst, leiht euch mal einen Hund am besten Wasserhund zur Pflege. Das sind Haare mit denen Allergiker oft klar kommen. Liebe Grüße, Papillon
 
  • #23
Ich finde zwei Dinge daran schon unglaublich.
Zu erst einmal zum Menschen. Ich bin selbst Hundeliebhaber und verstehe Menschen die Tiere insgemein mögen. Aber ich habe bereits einen Hund. Du noch nicht. Und fragst allen ernstens ob du deinen Freund in die Wüste schickst obwohl es ja gut läuft bei Euch( Eigentlich)? Das ist doch nicht dein Ernst.
Zweitens. Du möchtest dann zum Züchter laufen und dir einen Hund kaufen wenn der Freund ausgelagert ist? Wenn du schon so empathiebefreit bist und Mensch und Wahscheinlich auch Tier so mir nichts dir nichts austauschst, dann geh bitte erst einmal ins Tierhheim. Stell dir vor die sind Rappelsvoll auch mit Hunden, anstatt die Geldmaschiene Züchter dabei zu unterstützen, dass die Tierheime immer voller werden.
Ich liebe ihn und unsere Beziehung läuft wie in einem Traum.
Das ist doch glatt gelogen oder eine schwere Form der Einbildung.
Jetzt habe ich fertig studiert und einen sicheren Arbeitsplatz.
Und da darfst du auch deinen Hund dann mit hin nehmen? Oder bleibt das Tier den ganzen Tag allein zu Hause? Ich nehme an ihr geht beide in Vollzeit arbeiten.
Oder ist eine Hundehaarallergie ein verständlicher Trennungsgrund (sodass ich auch eine Chance habe, dass er versteht, warum ich mich von ihm trenne) und ich sollte die Beziehung beenden, um mir einen Hund zuzulegen?
Frage das doch deinen Freund einmal genau so.
Ich bin echt schockiert gerade.
m46
 
  • #24
Ich hasse Menschen, die Hunde, Tiere oder hilflose Menschen quälen. Da bekomme ich, sorry, Mordgelüste (natürlich nur in Gedanken..).

Darum geht es hier doch gar nicht. Wie viele Menschen gibt es, die Tiere quälen? 0,1% der Bevölkerung?
Es gibt Menschen, die wegen Allergie keine Hunde haben können, es gibt solche, die einfach keine haben möchten. Beides hat nichts mit "Tierhass" zu tun. Der FS gesteht man ja auch zu, dass sie ihren (nicht mal vorhandenen) Hund gegenüber ihrem Partner bevorzugt und erwägt sich zu trennen, weil der aus gesundheitlichen Gründen keine Tier haben kann.
 
  • #25
Also ich sehe das ganz rigoros: Menschen sind wichtiger als Hunde. Ein Hund ist nur ein Tier, und zu deiner Existenz nicht notwendig.
Nun ja wenn ich es genau nehme braucht sie den Freund auch nicht um zu existieren, oder?
Ich käme zumindestens niemals auf die Idee, eine super laufende Beziehung zu einem ganz tollen Menschen, der offenbar unverschuldet gesundheitliche Probleme bekommen hat, aufs Spiel zu setzen, nur um meine Wünsche durchzudrücken.
Das, ist da einzige wo ich dir in deinem Post zustimme. Der Rest ziehlt nur darauf ab, zu erklären das du keine Hund magst. Ist ja vollkommen in Ordnung. Aber stelle bitte die anderen welche eben Tiere mögen und lieben können nicht als Aliens dar. Wieder gibt es kein Schwarz und Weiß.
Hier gehts ja nun nichtmal um ein Kind, sondern wirklich nur um die Anschaffung eines Haustieres.
Frage mal die Tierbesitzer ob sie das auch so sehen. Nicht einer welcher sein Tier eben nicht wie du als Sache sieht denkt so. Jeder von ihnen wird dir bestätigen das ihr Tier wie ein Kind für sie ist. Die(wir) spinnen doch nicht alle. Aber wir schweifen ab. Es geht ja auch um den Menschen der gerade ausgelagert werden soll, obwohl noch kein Tier da ist.
m46
 
  • #26
Ich habe zuerst gedacht, die Frage sei nicht ernst gemeint. Aber es scheint hier um die Frage Hund oder Mensch zu gehen. Die Fragende zieht einen Hund dem Partner vor. Dann sollte sie auch konsequent sein und auf den gegenwärtigen Partner verzichten.
 
  • #27
Liebe FS,
dass Du wegen eines Hundewunsches die Beziehung sausen lassen willst, zeigt doch vor allem, dass bei Dir diese Beziehung nicht den Stellenwert hat, den sich viele wünschen.
Nicht wegen der Hundehaarallergie zweifelst Du, dass ist doch nur ein äußeres Zeichen für das eigentliche Dilemma.
Dieser Partner schränkt Dich ungewollt in einem Punkt ein, der Dir wichtig ist. Und diese Einschränkung ist Dir zu viel.
Wie wäre es erst, wenn Dein Partner wegen einer Erkrankung noch viel mehr "Einschränkungen" in Deinem Leben verursachte?
Wäre ich Dein Partner, mir würde Deine Fragestellung Zweifel an Deiner Liebe bescheren.
Vielleicht magst Du mal überlegen, ob Deine Liebe für ihn reicht?
Das ist kein Vorwurf, sondern eine Anregung.
 
  • #28
Ich habe auch Hundehaar-Allergie - ist echt ätzend.
Und ich habe einen Hund.
Einen Anti-Allergie-Hund!

Ich habe jetzt seit 2 Jahren einen Hund, dessen Haare keine Allergie auslösen. Er verliert auch keine Haare. Nichts fliegt rum, bleibt an Kleidung oder Sofa hängen etc. Mein Hund ist ein Pudel-Cocker-Mix. Viele Menschen mit Allergie nehmen einen Hund der Pudel- oder Wasserhund Anteil hat. Diese Hunde müssen geschoren werden, denn sie haben kein Fell, sondern Haare!
Ich kann meinen Hund knuddeln und kraulen, ohne dass mir die Augen anschwellen, ohne dass ich Atembeschwerden habe oder rote Punkte auf der Haut bekomme.

Mein Ex hatte einen Labrador und einen Jack-Russell. Beides waren liebe Hunde, aber mir ging es schlecht, wenn ich bei ihm zuhause übernachtet habe. Überall hingen die kleinen weißen Haare der Hunde an den Klamotten, im Auto, an den Möbeln. Mir juckten Augen und Nase, ich bekam schwer Luft und Pusteln auf der Haut, wenn ich Kontakt zu den Hunden hatte.

Aber ich mag Hunde und wollte schon immer einen eigenen Hund haben. Also habe ich mit intensiv beschäftigt, welche Art Hunde man da nehmen kann. Wer keinen reinrassigen Pudel nehmen mag, findet genügend Pudelmischlinge in allen Größen. Man sollte sich Gedanken machen, welcher Hund zu seinem selbst passt. Ich fand meinen im Tierheim. Er macht mir viel Freude und er hat selbst auch viel Spaß in seinem neuen Leben.

Ihr müßt eure Beziehung nicht in Frage stellen. Es ist beides möglich. Hund + Beziehung zum Allergiker!

Viel Erfolg!
 
P

proudwoman

Gast
  • #29
Darum geht es hier doch gar nicht. Wie viele Menschen gibt es, die Tiere quälen? 0,1% der Bevölkerung?
Es gibt Menschen, die wegen Allergie keine Hunde haben können, es gibt solche, die einfach keine haben möchten. Beides hat nichts mit "Tierhass" zu tun. Der FS gesteht man ja auch zu, dass sie ihren (nicht mal vorhandenen) Hund gegenüber ihrem Partner bevorzugt und erwägt sich zu trennen, weil der aus gesundheitlichen Gründen keine Tier haben kann.
Du hast mich komplett falsch verstanden @Lebens_Lust . Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, WIE sehr mir Hunde/Tiere am Herzen liegen. ABER auf einen Hund (darum geht es ja hier) zu verzichten, ist für mich auch eine Entscheidung aus Verantwortung für das Tier. Deswegen meinte ich ja auch...
Holt man sich einen Hund ins Haus, soll er von wirklich ALLEN herzlich Willkommen geheißen werden. Alle müssen ihn sehr, sehr gern haben, denn er ist bis zum letzten Atemzug auf den (gesunden) Menschen angewiesen.
Und wer hier schreibt
Menschen sind wichtiger als Hunde. Ein Hund ist nur ein Tier, und zu deiner Existenz nicht notwendig.
Ohje...allerunterste Schublade! Menschen können Ungeheuer sein, so sieht es nämlich aus.
Gutes Argument lieber @neverever !
 
  • #30
Mach Schluss.

So traumhaft kann die Beziehung nicht sein, wenn Du allen ernstes ein anonymes Forum fragst, on du die Beziehung beenden sollst (nicht einmal nach Alternativen fragen...).

Und wenn nicht um deinetwillen, mach um seinetwillen Schluss. Ich will mit niemandem Zusammen sein, der mich mit einem Tier austauschen will.

Nimm das Tier und lass den armen Mann gehen.
 
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