• #61
Und ich finde nicht, dass Bordellbesuche in unserer Kultur "verankert" sind, im Sinne von "mainstream-fähig". In welchen Kreisen (Kollegen, Freunde, Familie) würde man freimütig von Bordellbesuchen sprechen?
Die sind insofern verankert, als dass das legal ist, dafür Werbung gemacht wird etc. Fahr mal nach Katar...
Bekannter von mir hat auf den üblichen Clubbesuchen seiner ( verheirateten) Mit- Geschäftsreisenden nicht mitgemacht...
Wenn kein Mann hingehen würde, würden sich die Dinger auch nicht halten...

als das "Lovebombing" vor allem die "seelische Öffnung" kommuniziert. Man(n) denkt dann, dass der frühe Sex eine Folge von spontaner Verliebtheit ist. Das ist etwas ganz anderes als "Komm, lass' uns schnell ne Nummer ..." (und das wäre sicher nix für mich).
Klar. Das dürfte so etwas sein, wie der Mann, der der Frau ernsthaftes Interesse vortäuscht, um an Sex zu kommen.

Und dann (als Nebenthema, Hypothese), warum so etwas für Männer besonders problematisch ist, inklusive dem Aspekt "Potenz".
Das dürfte auch für Frauen besonders problematisch sein, wenn der Mann z. B. Im Laufe der Beziehung signalisiert, dass eine Frau nicht reicht, dass andere, insbesondere jüngere Frauen sehr interessant sind etc.
 
  • #63
selbstverständliche Möglichkeit für den Mann, an unverbindlichen Sex zu kommen
Ja, ich denke, das ist die einzige Vergleichsmöglichkeit. Wenn sich m/w in den Kopf setzen "ich will heute abend unverbindlichen Sex", wird der Mann i.d.R. ins Bordell gehen müssen, die Frau aber einfach in irgendeine Kneipe, zu einem Verflossenen etc.
Und ich bin mir recht sicher, dass die Mehrheit von monogam Beziehungssuchenden bei einem Partner in spe beides Vorgehen eigentlich gleichermaßen indiskutabel und abschreckend findet.

Der Double Standard besteht allerdings darin, dass Frauen (z.B. hier im Forum) so ein Verhalten leichter als "sexuell aktiv", "aufgeschlossen", "kontaktfreudig" etc. darstellen können, während ein Bordellbesuch letztlich schmuddelig und armselig bleibt.
 
  • #64
Der Double Standard besteht allerdings darin, dass Frauen (z.B. hier im Forum) so ein Verhalten leichter als "sexuell aktiv", "aufgeschlossen", "kontaktfreudig" etc. darstellen könne
Es gibt Männer, die viel unverbindlichen Sex hatten/haben. Du kannst ja mal Tom26 hier nachlesen. Und es ist nachwievor Standard , dass dieses Verhalten bei Männern gesellschaftlich akzeptierter ist, als bei Frauen, genauso wie Bordellbesuche von Verheirateten.
Bekannter von mir hat vor seiner jetztigen Beziehung reichlich Verhältnisse mit verheirateten und Single- Damen gehabt, war in der SM Szene etc.
Seine jetztige Freundin weiss von den SM Sachen nichts, angeblich ist es ihm auch nicht mehr wichtig. Das lief alles alles ohne Bordell ab.
Die Sichtweise Frauen vögeln sich durch den Bekanntenkreis, Männern bleibt Bordell stimmt so nicht.
Auch hier kannst du immer wieder lesen, dass auch von Männern F plus und ähnliches angestrebt und auch gelebt wird, dass neben der Beziehung geflirtet wird, auf Singlebörsen, wo man sich als Single darstellt, geschaut wird etc.
Tinder ist für beide Geschlechter zugänglich und wird von beiden Seiten für unverbindlichen Sex genutzt.

Und ich bin mir recht sicher, dass die Mehrheit von monogam Beziehungssuchenden bei einem Partner in spe beides Vorgehen eigentlich gleichermaßen indiskutabel und abschreckend findet.
Ich persönlich finde Mönner mit vielen unverbindlichen Affären ganz ohne Bordellbesuche auch abschreckend.
Auch das gibt es.
Dann beende doch die Beziehung. Was hindert dich?
Oder möchtest du hier die Bestätigung, dass diese Frau ein Nogo ist?
Wenn es für dich indiskutabel und abschreckend ist, bleibt nur, die Beziehung zu beenden.
Du wärst für mich wegen deiner Incel- artigen Sichtweise- Frauen kommen ja soviel leichter an Sex- und wenn sie es dann nachen, sind es Schlampen- übrigens raus.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #65
Es gibt Männer, die viel unverbindlichen Sex hatten/haben ...
Dieses Verhalten ist beziehungs orientierten Männern fremd.

Frauen und Männer müssen dazu zu Sex ohne tiefere emotionale Bindung befähigt sein und dürfen keine Beziehungssuche als dominante Größe im Hinterkopf haben.

Frauen müssen sich dann nur noch auf dafür geeigneten Kanälen entsprechend anbieten. Dabei definieren sie die Konditionen und wählen zwischen Bewerbern aus.

Männer haben dann ggf. die Wahl, diese Konditionen zu erfüllen (ggf. fehlt Ihnen aber auch die Möglichkeit diese zu erfüllen) oder eben nicht.

Einige Männer suchen oft mittels Täuschung mehr oder weniger erfolgreich Alternativen. Die erfolgreiche Täuschung kann dann aber auch ihr eigentlicher Fetisch sein. Im Zweifel leugnen sie aber die Täuschung.

Eine Besonderheit sind kommerzielle Angebote. Hier sind Anbieterinnen oberflächlich freiwillig, tatsächlich aber meist unfreiwillig, aktiv.

Einige Kunden reizt genau das. Andere Kunden konstruieren sich eine eigene Wahrheit die dies leugnet oder nicht kennt.

Ich vermute @Verwirrt1111 sieht das ähnlich wie ich. Du nagelst ihn jetzt aber auf Beispiele fest und setzt diese dabei in einen anderen Kontext.
Er ist auf den Weg dahin. Sein Thread hier ist der sichtbare Teil seiner Akzeptanz-Findung und Lösungs-Definition.
Du empfindest seinen Versuch zu analysieren was und warum ihm das passiert ist und zu verstehen warum es Frauen gibt die anders ticken als er erwartet hat als Angriff auf dich.

Du sprichst ihm das Recht ab sich ein Frühwarnsystem zu konstruieren, dass ihn künftig schneller erkennen lässt, dass er an einen promisken Menschen geraten ist.

Hinzu kommt, dass der Versuch diese Promiskuität zu verstehen nicht auf Abwertung sondern Verständnis zielt.

Mit deiner Projektion er sei ein Incel überziehst du eindeutig.
 
  • #66
Es gibt Männer, die viel unverbindlichen Sex hatten/haben.
Oh mei, die Logik.
Klar, es gibt alles. Ich habe hier über "Durchschnitt" und "Erwartbares" geschrieben, und das trifft wohl auch zu. Das "Gender-Gefälle", wie ich es dargestellt habe, besteht auch zweifellos, ist aber nicht der eigentliche Punkt. Diese Nebendiskussion hattest letztlich du ohne Not eröffnet:
Ist doch ganz einfach- ein Mann mit vielen Sexpartnern ist ein toller Hengst- eine Frau eine Schlampe. Das ist immer noch Standard.
Diese Frau muss dir nicht gefallen und du kannst die Anbahnung beenden und dir eine Frau suchen, bei der du dich nicht in deiner Potenz bedroht fühlst.
Es ging darum, warum man wohl (in diesem Fall: frau) "nachträglich", nach einer fulminanten Kennenlernphase mit Liebesschwüren usw. mit Aussagen zu unverbindlichem Sex herausrückt, die fast automatisch eine emotionale Barriere errichten und den Partner verunsichern müssen.
Das ergründen von Dynamiken sehe ich grundsätzlich als produktiver an. Und sicher wenn ich ungesunde Strukturen erkenne kann ich mich davon lösen und mich positiverem zuwenden. Aber dabei ist der Fokus ja letztlich bei mir. Der Blick auf den anderen ist eher dadurch geprägt welche Rolle er ja dann für mich erfüllt hat und nicht welche Gründe er hatte sich so und so zu verhalten. Hier gilt es dann glaube ich bei sich oder beim gemeinsamen uns zu bleiben und nicht zum du zu wechseln.
Das ist gut beschrieben, der Sichtweise würde ich mich gerne anschließen. Meine Schwierigkeit dabei ist, dass es im Bereich "unverbindlicher Sex mit Dritten" eher kein "gemeinsames uns" gibt. Es gibt hier noch nicht einmal etwas, das unser aktuelles Zusammenleben direkt tangiert, kein akut störendes Verhalten, kein gemeinsames Problem.
 
  • #67
Mit deiner Projektion er sei ein Incel überziehst du eindeutig.
Du fühlst dich offensichtlich durch meine Posts angegriffen, lieber Ejscheff. Und der Richter bist du hier nicht, der entscheidet, was angemessen ist.
Es ist altertümlich- patriachales Denken, dass die Sexualität der Frau unter Kontrolle gebracht werden muss, was u. a. Religionen genutzt haben und was auch von den Incels gemacht wird. Ich schreibe nicht, dass er ein Incel ist, aber es gibt Parallelen im Denken.


Frauen müssen sich dann nur noch auf dafür geeigneten Kanälen entsprechend anbieten. Dabei definieren sie die Konditionen und wählen zwischen Bewerbern aus.
Damit bestätigst du das. Frauen, die ihre Sexualität ausleben, bieten sich an und sind käuflich- aus deiner Sicht.
Und es gäbe keine Prostituierten, wenn es nicht so viele Männer gibt, due an unverbindlichen Sex interessiert sind.

Klar, es gibt alles. Ich habe hier über "Durchschnitt" und "Erwartbares" geschrieben, und das trifft wohl auch zu
Nein. Lies hier die zahlreichen Threads durch, und du wirst sehen, dass es oft Frauen sind, die sich über die Unverbindlichkeit der Männer beklagen, weil sie Beziehung wollen.
Eine Frau, die Unverbindlichkeit lebt, wird, wie man hier sieht, schnell in die Nähe der Hure gestellt.

Frauen und Männer müssen dazu zu Sex ohne tiefere emotionale Bindung befähigt sein und dürfen keine Beziehungssuche als dominante Größe im Hinterkopf haben.
Die müssen gar nichts. Manche sind auch ambivalent und switchen zwischen den Polen hin und her oder wollen beides, Verheiratete, die sich Geliebte suchen, z. B.
Es gibt kein Gesetz, dass zur Transparenz verpflichtet. Das gilt für Männer und Frauen.

Du sprichst ihm das Recht ab sich ein Frühwarnsystem zu konstruieren, dass ihn künftig schneller erkennen lässt, dass er an einen promisken Menschen geraten ist
Mach mal langsam...er kann so viele Frühwarnsysteme entwickeln wie er will. Eine Garantie gibt es nicht, auch nicht für Frauen, die sich auf einen lovebomber einlassen z. B.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #68
Es ging darum, warum man wohl (in diesem Fall: frau) "nachträglich", nach einer fulminanten Kennenlernphase mit Liebesschwüren usw. mit Aussagen zu unverbindlichem Sex herausrückt, die fast automatisch eine emotionale Barriere errichten und den Partner verunsichern müssen.
Das kann ich dir nicht sagen.
Dieses Verhalten gibt es von Männern auch.
Vielleicht wird Ihnen langweilig? Der Reiz des Eroberns ist dahin, sie brauchen verschiedene Sexpartner...
Am besten sprichst du sie direkt an.
Ansonsten gibt es genug Kulturen, wo für den Mann direkt mehrere Sexpartnerinnen vorgesehen sind.
Von Zeitehen über Zweitfrauen usw.
Was wohl in den Männern vorgeht?
Das muss die Erstfrau doch verunsichern...
 
  • #69
Dieses Verhalten ist beziehungs orientierten Männern fremd.

Frauen und Männer müssen dazu zu Sex ohne tiefere emotionale Bindung befähigt sein und dürfen keine Beziehungssuche als dominante Größe im Hinterkopf haben.
Bitte sprich einfach für dich und nicht für die Allgemeinheit.

Ich kenne einige Männer, die das Leben geniessen, wenn sie Single sind. Sind sie jedoch in einer Beziehung, ist ihnen Treue wichtig. Es gibt doch nicht nur schwarz-weiss.
 
  • #70
Das "Gender-Gefälle", wie ich es dargestellt habe, besteht auch zweifellos, ist aber nicht der eigentliche Punkt. Diese Nebendiskussion hattest letztlich du ohne Not eröffnet:
Äh ne.
Das ging von dir aus, und zwar mit diesem Post:
Was meine ich mit "natürlichem sexuellem Machtgefälle"?
(1) Ganz primitiv die Tatsache, dass eine Frau "jederzeit" einfach und sogar recht kultiviert Sex in "Freundeskreisen" bekommen kann, ganz ohne irgendetwas dafür anbieten zu müssen. Dagegen muss selbst ein attraktiver Mann - wenn er etwas höhere Standards hat und nicht ins Bordell gehen will - viel mehr Beziehungsanbahnung leisten, um Sex zu bekommen.
(2) Hinzu kommt - hier auch schon unterschwellig angesprochen - die Frage der Potenz. Eine Frau muss schlicht und einfach nicht "potent" sein oder bleiben, um dauerhaft attraktiv für viele Männer jeglichen Alters zu sein. Für den Mann tickt hier einfach eine Zeitbombe, das kann man nicht wegleugnen.
Du beklagst dich hier und stellst hanebüchene Thesen auf.
Nicht alle Frauen sind attraktiv für viele Männer jeglichen Alters. Nicht jede Frau kann jeden Mann haben. Das ist eine Verzerrung.
Dich ärgert halt, dass du auf eine Frau hereingefallen bist und machst eine Riesen- Theorie draus.
Ihr habt unterschiedliche Standards.
Damit passt es nicht.
Aber was andere Leute machen, ob die unverbindlichen Sex haben oder nicht- du willst eh keinen. Also kann dir das Machtgefälle, das deine Potenz bedroht, egal sein.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #71
Um der sehr guten und für mich wertvollen Diskussion hier noch eine andere, vielleicht versöhnlichere Wendung zu geben:
Die Vergangenheit als solche stört mich nicht wirklich, nur in ihrer möglichen Eigenschaft als Anzeiger für Zukünftiges. Immer noch möchte ich es für möglich halten, dass diese "Erzählungen" über - ja nur zum Teil - unverbindlichen Sex gewissermaßen Teil eines Abschließens darstellen (das war letztlich auch Teil meiner Eingangsfrage).
Leider haben allerdings Teile dieser "Erzählungen" einen sehr deutlichen Beigeschmack von selbstverletzendem Verhalten, was bei mir wieder andere Alarmglocken angehen lässt.

Was ich also tun werde? Die Lage im Auge behalten, die Nähe genießen. Meine Grenzlinien fürs Schlussmachen sind klar abgesteckt.
 
  • #73
Lieber FS, ich habe die Diskussion verfolgt und habe eine Theorie zu deiner Geschichte entwickelt. Ich möchte dir nichts unterstellen aber kann es sein, dass du einfach Schluss machen möchtest und nach Gründen/Ausreden suchst?
Wie kannst Du es sonst erklären, dass genau die Merkmale, die am Anfang dich fasziniert haben, dich jetzt dazu bringen eine Grenze zu setzen?
Irgendwie salopp formuliert, verhält sie sich promiskuitiv (so beschreibst du sie) und das willst Du nicht aber das wusstest Du doch von Anfang an. Warum dann diese 6 Monatige „genießen“?
Ich hatte eine Freundin, immer wenn sie zu einer Party eingeladen war, kaufte sie sich ein neues Kleid und nach der Party brachte sie das Kleid wieder zurück und erzählte, dass das Kleid irgendwie eine Makel hatte und
gab das Kleid wieder zurück. Deine Geschichte hat mich ein wenig an sie erinnert…..
 
  • #74
Auf keinen Fall und dies genauso wenig wie du und in der Tat identifiziere ich mich mit dem FS.
Das ist schon wieder ein Beispiel dafür, dass du Text aus einem Kontext nimmst und in einen anderen Kontext setzt.

Keine Anhung ob du nun taktisch bewusst oder emotional unbewusst missverstehst 🤷‍♀️ Dir scheint es darum zu gehen die Rolle der Frau als Opfer und die des Mannes als Täter zu zementieren.

Meine Position was Täuschung und Prostitution betrifft sollte dir ja eigentlich klar sein. Dafür haben mir andere schon den Ehrentitel Moralinpapst verliehen.

Aber ich kapituliere jetzt weil wir uns sowieso im Kreis drehen.
Bitte sprich einfach für dich und nicht für die Allgemeinheit.

Ich kenne einige Männer, die das Leben geniessen, wenn sie Single sind. Sind sie jedoch in einer Beziehung, ist ihnen Treue wichtig. Es gibt doch nicht nur schwarz-weiss.
Stimmt. Einer meiner Freunde wollte Kinder und ein verlässlicher geliebter Vater sein. Sein Beziehungsleben hat während seiner Ehe dem angepasst. Seine Exehe würde ich aber als seine einzige Partnerschaft bezeichnen. Davor und danach gab es Affären. Die Ehe hat sein Frau beendet. Fremdgehen o.ä. spielte dabei keine Rolle.

Manche sind mit dem Begriff Partnerschaft allerdings großzügiger als ich. Aber das beurteilt jeder individuell.
 
  • #75
Keine Anhung ob du nun taktisch bewusst oder emotional unbewusst missverstehst
Nein. Mir geht es darum, dass hier promiskuitives Verhalten der Frau mit Prostitution und selbstverletzenden Verhalten in Verbindung gebracht wird und mit Täuschung, während dies für Männer als normal angesehen wird , die niemals täuschen, immer alle Karten auf den Tischlegen etc.
Der FS sieht sich hier als Opfer und versucht allgemeingültige Regeln auszustellen, wie Frauen zu sein haben und das Männer immer die Guten sind, die aufrichtig vorgehen, von Anfang an sagen, was Sache ist.
Ich denke, er sollte das Gespräch mit seiner Freundin suchen.
 
  • #76
Das ist schon wieder ein Beispiel dafür, dass du Text aus einem Kontext nimmst und in einen anderen Kontext setzt.
Nein. Du schreibst sehr oft müssen. Niemand muss, und es gibt alle möglichen Grauzonen, Ambivalenzen.
Und jeder ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich. Dazu gehört auch, sich falsch entschieden zu haben. Und dann Konsequenzen zu ziehen, anstatt mitzunehmen, was geht.
 
  • #78
Dann hat er wohl vergessen, ein guter Ehemann zu sein- wie auch immer.
Es bringt nichts, sich künstlich in eine Rolle zu zwängen, wenn das nicht von Innen kommt.
Keine Ahnung.

Er macht ganz viel mit seinen erwachsenen Töchtern. Ist deren emotionaler Kummerkasten. Und seine Ex kommt zu seinen Geburtstagen und anderen Events so das Einige sich fragen warum sie sich überhaupt getrennt haben 🤷‍♀️

Übrigens eines der wenigen Paare die ich kenne in denen der Mann "nach oben" geheiratet hat. Seine letzte Anbahnung war auch deutlich nach oben. Die Dame hat sich auch von ihm getrennt und damit begründet, dass ihr sein Status nicht ausreicht.

Fällt dir eigentlich nicht auf, dass du regelmäßig irgendeine Schuld suchst und dann auf Männer projizierst? Kann es nicht sein, dass sich Beide ohne Schuld getrennt haben? Und kann "Schuld" oder besser Verantwortung für ein Scheitern nicht auch bei einer Frau liegen?
 
  • #79
Und kann "Schuld" oder besser Verantwortung für ein Scheitern nicht auch bei einer Frau liegen?
Natürlich Deshalb habe ich ja auch geschrieben, wie auch immer...
Das Beispiel hast DU gebracht im Zusammenhang mit, promisker Mann geht Ehe ein, verhält sich anders, Ehe gescheitert..

Fällt dir eigentlich nicht auf, dass du regelmäßig irgendeine Schuld suchst und dann auf Männer projizierst?
Lieber Ejscheff im Heilige oder Hure Thread hat der FS gerade geschrieben, dass er sich nicht vorstellen kann, dass promiske Männer unehrlich vorgehen...
Magst du nicht verstehen? Sein ganzer Thread geht darum, dass Männer immer die guten und ehrlich sind-nun wurde er von einer Frau getäuscht und die Welt geht unter...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #80
Lieber Ejscheff im Heilige oder Hure Thread hat der FS gerade geschrieben, dass er sich nicht vorstellen kann, dass promiske Männer unehrlich vorgehen...
Magst du nicht verstehen? Sein ganzer Thread geht darum, dass Männer immer die guten und ehrlich sind-nun wurde er von einer Frau getäuscht und die Welt geht unter...
Ich habe da rein gelesen und kann mit der Diskussion nicht so viel anfangen. Dass was du mitteilst habe ich aber wohl noch nicht gelesen.

Was promiske Männer oder Menschen betrifft bin ich sowieso der Meinung, dass sie in ihrer Promiskuität etwas suchen aber dort nie finden weil die Antwort im Grunde in ihrem Inneren selbst steckt und ihr Sexleben oft nur Ablenkung oder Selbstverletzung ist.

Ähnlich verhält es sich aber bei Menschen die immer wieder getäuscht werden können wobei Promiskuität nicht zwingend mit Täuschung einher gehen muss.

Es gibt eben viele Varianten und breite Grenzbereiche.
 
  • #81
Tja. Dann nimm mal mit, was du so mitnehmen kannst
Das impliziert, dass ich Schluss machen will. Nein, das will ich nicht. Ich mag sie sehr, ich möchte gerne eine Beziehung mit ihr.
Ja, aber nicht wirklich als ihr Opfer, eher dieser seltsamen Dynamik, die ich hier einzuordnen versuche. Es KÖNNTE z.B. sein, s. Eingangspost, dass solche "Enthüllungen" häufig erst gebracht werden, wenn sich eine Frau in einer Beziehung sicher und wohl fühlt, ohne weitere Hintergedanken.
Auf keinen Fall und dies genauso wenig wie du und in der Tat identifiziere ich mich mit dem FS
Das ist nett, danke ;)
Wie kannst Du es sonst erklären, dass genau die Merkmale, die am Anfang dich fasziniert haben, dich jetzt dazu bringen eine Grenze zu setzen?
Was mich belastet, ist das "Nachträgliche" der erwähnten "Enthüllungen". Hätte sie mir solche Sachen z.B. beim ersten Date oder gar schriftlich erzählt, eventuell auch nur in Andeutungen, wären wir wohl nicht zusammen. Andererseits bestand eben auch später keine Notwendigkeit zu dieser "Betonung" und, wie ich finde, Überpräsenz des Themas (ich habe z.B. viel weniger von meinen vergangenen Beziehungen erzählt; auch würde ich nicht ohne weiteres raushauen, dass ich täglichen Sex "brauche". Ich will doch meine Dame nicht unter solchen Druck setzen...).
Warum sprichst du nicht mit deiner Freundin?
Offen und ehrlich wäre doch zu sagen, dass dich ihre Erzählungen abstossen,
Hm, und dann? Wenn ich nicht einfach Schluss machen will - soll sie sich auf mein Statement hin dann... entschuldigen? rechtfertigen? erklären?
 
  • #82
Wenn ich nicht einfach Schluss machen will - soll sie sich auf mein Statement hin dann... entschuldigen? rechtfertigen? erklären?
Sie soll gar nichts. Ist ein Vorschlag meinerseits, dass es dich irritiert.
Was in ihr vorgeht, kann ich dir nicht sagen, du hast hier eine ganze Bandbreite gehört. Es kann sein, dass sie dir vertraut oder dass sie Abwechslung braucht oder oder oder.Du musst es auch nicht machen.
 
  • #83
Hätte sie mir solche Sachen z.B. beim ersten Date oder gar schriftlich erzählt, eventuell auch nur in Andeutungen, wären wir wohl nicht zusammen.
Aber du schriebst etwas über lovebombing. Ich assoziiere damit eine starke Betonung auf Sexellen Themen. Ich denke im Laufe der Zeit hat eure Bindung nicht an Tiefe gewonnen und bleibt bei Sexuellen Themen. Sie merkt die fehlende Entwicklung und versucht immer eine Schippe nachzulegen in der Hoffnung dich weiterhin zu begeistern . Das stößt dich aber ab. Warum versuchst Du nicht die Beziehung eine andere Richtung zu geben. Etwas, was eure Beziehung vertieft und außerhalb von Bett stattfindet? Wenn von deiner Seite kein Bedarf da ist und das vermute ich auch, solltest Du ehrlich sagen dass es für dich kein Potential zu mehr da ist. Sei einfach aufrichtig.
 
  • #84
Eieiei, das ist für mich (entschuldige) so ein richtiges @Ejscheff Thema. Ich bastel, drück, quetsch und laber das spaßigste Thema der Welt sowas von breiig, da fällt mir nix mehr zu ein. Vielleicht bin ich dafür einfach zu blöde.

In meiner Solozeit habe ich viel und mit vielen unterschiedlichen Männern Sex gehabt, aber so ein Staatsakt habe ich nicht daraus gemacht. Und ich habe nie darüber geredet(außer hier im Forum), im Gegenzug interessiert es mich auch nicht im geringsten was mein Mann in seiner Solozeit gemacht hat.

Das ist denke ich oft das große Problem "der Lauscher an der Wand"
 
  • #85
Und ich habe nie darüber geredet(außer hier im Forum), im Gegenzug interessiert es mich auch nicht im geringsten was mein Mann in seiner Solozeit gemacht hat.
Ich habe genauso nur hier im Forum darüber geredet und das sonst niemandem erzählt. Ich will auch keine Sex-Geschichten von meinem Partner erzählt bekommen. Als er mir anfangs von seiner Ex-Freundin erzählt hat (nichts Sexuelles, so viel Empathie hat er schon, dass so etwas abstößt) habe ich ihn einfach unterbrochen und gesagt, dass ich das gar nicht wissen will und Vergangenheit Vergangenheit ist. Und dann war gut.

Sag doch sowas in der Art auch FS, wenn sie noch mal mit alten Geschichten rausrückt. "Ich will das gar nicht wissen". Das sollte sie verstehen. Dazu muss sie gar nichts sagen, sich nicht entschuldigen oder rechtfertigen. Einfach in Zukunft es unterlassen dir solche Dinge von früher zu erzählen. Sondern mit Dir die Zeit im Hier und Jetzt genießen.

Ps. Ich persönlich glaube nicht dass Promiskuität in der früheren Singlezeit einen Risikofaktor für späteres Fremdgehen darstellt und sich Jemand davon bedroht fühlen müsste. Unabhängig vom Geschlecht.

W36
 
  • #86
Eieiei, das ist für mich (entschuldige) so ein richtiges @Ejscheff Thema. Ich bastel, drück, quetsch und laber das spaßigste Thema der Welt sowas von breiig, da fällt mir nix mehr zu ein. Vielleicht bin ich dafür einfach zu blöde.

In meiner Solozeit habe ich viel und mit vielen unterschiedlichen Männern Sex gehabt, aber so ein Staatsakt habe ich nicht daraus gemacht. Und ich habe nie darüber geredet(außer hier im Forum), im Gegenzug interessiert es mich auch nicht im geringsten was mein Mann in seiner Solozeit gemacht hat.

Das ist denke ich oft das große Problem "der Lauscher an der Wand"
Ach.

In diesem Thread geht es doch nicht um viel Sex haben oder spannen sondern ungefragt davon erzählt zu bekommen.

Wenn ich dich nerve ignorier mich einfach.
 
  • #87
Ich empfinde es ähnlich wie @Lavieestbelle

Mir geht's nicht darum, zu verurteilen...nur wer hat soviele Fragen und soviel Text, wenn er verliebt und glücklich ist?
Sie ist ihm "fremd" und die Art wie der FS schreibt zeigt auch: es ist nicht das interessante Fremde, sondern das abstoßende.
Auch das Wort Lovebombing ist negativ, man hätte doch auch: total verliebt wählen können.

Wer verwirrt ist aber den emotionalen Wunsch hat, einen lieben Menschen besser zu verstehen, wählt andere Synonyme und verstärkt nicht das Negative noch.

Ich persönlich wäre umgekehrt von einem Mann, der sich so verhält auch nicht so begeistert um damit eine lange Partnerschaft einzugehen.
Nur ich wüsste das dann auch...hier wirkt es als ob sich der FS selbst genug Argumente sammeln will um Schluss zu machen.

Und ich denke, wer so schreibt...hat doch innerlich schon gekündigt
 
  • #88
Eieiei, das ist für mich (entschuldige) so ein richtiges @Ejscheff Thema. Ich bastel, drück, quetsch und laber das spaßigste Thema der Welt sowas von breiig, da fällt mir nix mehr zu ein. Vielleicht bin ich dafür einfach zu blöde.
Mir geht's nicht darum, zu verurteilen...nur wer hat soviele Fragen und soviel Text, wenn er verliebt und glücklich ist?
ich bin sicher ein "Kopfmensch", nicht nerdig, aber eben doch viel am Denken, gerade auch wenn mich ein "Gefühlsthema" stark beschäftigt. An vielen Beiträgen hier wird schön deutlich, dass "viel Nachdenken über Beziehung" allgemein bei Frauen auf Ablehnung stößt oder als Signal für beabsichtigtes Schlussmachen gesehen wird.
Insofern finde ich es auch oft nicht sinnvoll, solche Diskussionen mit der Partnerin zu führen, da sende ich erfahrungsgemäß viel zu viele ambivalente, als rein negativ interpretierte Signale, auch wenn ich das gar nicht beabsichtige - ein gemeinsames "neutrales Nachdenken" ist im Gespräch fast nicht möglich.

Auch das Wort Lovebombing ist negativ, man hätte doch auch: total verliebt wählen können.
Das ist eben eine der Fragen. Lovebombing ist wohl keine gezielte Strategie, sondern geschieht eher unbewusst aus einer bestimmten Verfasstheit, aus einer Trigger-Situation heraus. Hat auch, ganz rational betrachtet, eine selbstverletztende Tendenz, sich einem "Fremden" so schnell komplett emotional und körperlich zu öffnen. Natürlich wird es der/die Bomber als "spontane, totale Verliebtheit" sehen. Ich will hier gar nicht das Fass "Borderline" aufmachen.
Inwiefern es sich um "Lovebombing" handelt, kann man wohl nur aus der Historie entscheiden, ist es ein Muster etc.?

Sag doch sowas in der Art auch FS, wenn sie noch mal mit alten Geschichten rausrückt. "Ich will das gar nicht wissen".
Da bin ich zwiegespalten.

Meine Kommunikation mit meiner Partnerin ist mehr oder weniger so (zuhören, eventuell bisschen nachfragen, aber keine große Diskussion).

Andererseits IST das ein Themenbereich, der mich in einer neuen Partnerschaft sehr beschäftigt, das hängt allerdings vor allem mit meiner eigenen, sicher auch nicht unproblematischen, Verfasstheit zusammen: ich fürchte mich deutlich davor, in eine tiefe emotionale Bindung mit einem Menschen zu geraten, bei dem ich mir in puncto Treue etc. nicht sicher bin. Damit will ich aber niemanden belasten, da kann keiner was dafür.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #89
Hat auch, ganz rational betrachtet, eine selbstverletztende Tendenz, sich einem "Fremden" so schnell komplett emotional und körperlich zu öffnen.
Weiter oben schreibst du, dass du am Anfang sehr verschlossen bist und das lovebombing " brauchst", um überhaupt aufzumachen...die Sicherheit, dass der andere dich will.
Der andere muss also in Vorleistung gehen.
Nachdenken ist ja schön und gut, aber du glaubst, in einer neutralen, objektiven Position zu sein.
Ich finde deine Argumentation an vielen Punkten nicht schlüssig sondern ziemlich verdreht/ verkrampft, ganz unabhängig davon, was deine Freundin so macht oder nicht macht und ob ihr Verhalten gesund ist oder nicht.
Meine Kommunikation mit meiner Partnerin ist mehr oder weniger so (zuhören, eventuell bisschen nachfragen, aber keine große Diskussion).
Tja. Klingt einseitig. Sie erzählt, du bewertest, analysierst...

ich fürchte mich deutlich davor, in eine tiefe emotionale Bindung mit einem Menschen zu geraten, bei dem ich mir in puncto Treue etc. nicht sicher bin
Möglicherweise ziehst du dadurch genau das an, da du am Anfang dieses Feuerwerk brauchst.
Beschäftige dich mal mit dir, anstatt deine Freundin bis zum Umfallen zu analysieren.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #90
Andererseits IST das ein Themenbereich, der mich in einer neuen Partnerschaft sehr beschäftigt, das hängt allerdings vor allem mit meiner eigenen, sicher auch nicht unproblematischen, Verfasstheit zusammen: ich fürchte mich deutlich davor, in eine tiefe emotionale Bindung mit einem Menschen zu geraten, bei dem ich mir in puncto Treue etc. nicht sicher bin.
Das merkt man hier allerdings sehr deutlich.
Offensichtlich suchtest du gerade nach einer Entwicklungspartnerin.
Deine jetzige Frau ist offenbar mit ihrer Vergangenheit ein Trigger.
Du kannst es wahrnehmen und weiter beobachten.
Mehr bleibt dir grad nicht.
Sie zu pathologisieren bringt dir ebensowenig, wie dir alles schön zu reden.
Weisst du, auch treue, liebesfähige Menschen können schlimm betrügen...nicht jeder Mensch mit wilder Vergangenheit wird wieder durch die Betten springen.
Klar gibt es Tendenzen ob der Partner empfänglich sein könnte oder nicht. Aber es gibt keine Sicherheit. Leider.

Sie ist sie und du bist du.
 
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