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Gast

  • #1

Ich bin absolut bindungsunfähig! Was würdet ihr mir denn raten?

Hallo zusammen!

Ich bin m., 39 Jahre alt und bin der Meinung, dass ich absolut bindungsunfähig bin.
Meine Meinung, was das betrifft begründet sich darin, weil ich noch nie eine feste Partnerschaft geführt habe.
Allerdings muss ich gleichzeitig dazu auch noch erwähnen, dass die Zahl der Frauen, mit denen ich mehr als eine platonische Freundschaft hatte, nur an einer Hand abzuzählen sind...darunter sind auch zwei Frauen, mit denen ich auch im Bett war, mit denen ich allerdings nicht länger als ein paar Wochen mehr hatte.
Dies ist allerdings auch schon gut 10 Jahre her.
Insgesamt bin ich eigentlich ein Durchschnittstyp, treibe regelmäßig Sport, habe gute Freunde, bin auch kein Stubenhocker etc...aber bei Frauen komm ich auf keinen grünen Zweig.
Meine Erkenntnis meiner Bindungsunfähigkeit bestärkte mich allerdings darin, als ich vor einiger Zeit von meinem Kumpel erfuhr, dass meine beste Freundin, die ich nun schon seit fast 13 Jahren kenne, schon sehr lange in mich verknallt ist.
Eigentlich hätte ich es ja immer ahnen können, denn sie hat schon früher öfters ein paar Anspielungen gemacht oder Hinweise gegeben, auf die ich jedoch nicht sonderlich einging oder es irgendwie auch nicht wahrhaben wollte, dass sie in mich verknallt sein könnte.
Nachdem mein Kumpel, dem sie sich damals mal anvertraut hat, mir dies erzählte, konnte ich es zunächst nicht glauben...allerdings suchte ich kurz darauf das Gespräch zu ihr und wollte mit ihr über das reden, was er mir gesagt hat.
Allerdings verneinte sie dies, fragte mich, wie ich darauf käme und es kam fast schon zu einem kleinen Streit.
Daraufhin habe ich mir vorgenommen, sie nicht mehr darauf anzusprechen, weil ich Angst davor habe, dass sie mich wieder wie einen Volltrottel aussehen lässt, wenn ich sie auf das Thema anspreche.
Währenddessen telefoniert sie weiterhin mit meinem Kumpel und erzählt ihm, sie könne mich nicht verstehen, dass da zwischen uns nichts passiert, dass Sex doch schön sei etc.!
Alles Dinge, über die sie mit mir nicht redet oder die sie stets verneint, wenn ich mit ihr mal drüber sprechen wollte.
Ich bin einfach nicht der Typ, der einfach über sie herfallen würde...dafür ist mir die Freundschaft zu wichtig und auch ein wenig Angst ist dabei, dass es hinterher nicht klappt mit uns.
Was mich betrifft, habe ich das Gefühl, dass mich so etwas emotional gar nicht mehr so trifft wie es früher mal war, aber es bleibt trotzdem prägend.
Ich stelle auch fest, dass meine Bereitschaft, mein Singleleben zu beenden auch immer mehr zurückgeht...meine Motivation, mein Singleleben zu beenden, ist mittlerweile fast auf dem Nullpunkt.
Als ich damals das mit meiner besten Freundin durch meinen Kumpel erfuhr, war ich auch für zwei Tage mal bei einer Psychologin, die festgestellt hat, dass meine eventuelle Bindungsunfähigkeit in meiner Kindheit geprägt sein könnte.
Weitere Therapien habe ich allerdings nicht gemacht.
Was würdet ihr mir denn raten, oder kennt ihr einen ähnlichen Fall wie mich?
 
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Gast

  • #2
...du warst bei einer Psychologin??? (sorry, aber wer war DAS denn??)

- du bist NICHT Bindungsunfähig!

- es passte bei Dir einfach (noch) nie!

Alles Gute!
 
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  • #3
therapie machen oder mit dem Singleleben anfreunden. Ganz einfach.
 
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  • #4
Das ist Bindungsunfähigkeit?

Ich würde sagen bis zur Bindungsfrage ist es nie gekommen.
Nich,t dass die Probleme auch unter anderem Banner nicht unangenehm genug wären.
 
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Gast

  • #5
Hallo zusammen!

Ich bin m., 39 Jahre alt und bin der Meinung, dass ich absolut bindungsunfähig bin.
Meine Meinung,............. weil ich noch nie eine feste Partnerschaft geführt habe.
........zwei Frauen, mit denen ich auch im Bett war, mit denen ich allerdings nicht länger als ein paar Wochen mehr hatte.
Dies ist allerdings auch schon gut 10 Jahre her.

Daraufhin habe ich mir vorgenommen, sie nicht mehr darauf anzusprechen, weil ich Angst davor habe, dass sie mich wieder wie einen Volltrottel aussehen lässt, wenn ich sie auf das Thema anspreche.

Ich bin einfach nicht der Typ, der einfach über sie herfallen würde.......und auch ein wenig Angst ist dabei,
Was mich betrifft, habe ich das Gefühl, dass mich so etwas emotional gar nicht mehr so trifft wie es früher mal war, aber es bleibt trotzdem prägend.
war ich auch für zwei Tage mal bei einer Psychologin, die festgestellt hat, dass meine eventuelle Bindungsunfähigkeit in meiner Kindheit geprägt sein könnte.
Weitere Therapien habe ich allerdings nicht gemacht.
Was würdet ihr mir denn raten, oder kennt ihr einen ähnlichen Fall wie mich?
Ich kenne sogar eine Menge Fälle wie dich.

1.) sind zwei Stunden bei einer Psychologin keine Therapie, sondern höchstens eine
Beratung und ein seriöser Psychologe kann dir nach zwei Stunden noch gar nicht sagen,
woher deine Probleme kommen. Dafür braucht es wesentlich mehr Gespräche, Tests u.ä.

2.) hast du so gut wie keine Erfahrung mit Frauen in deinem Alter und das drückt dein Selbstwert-
gefühl total in den Keller,

3) Du hast ANGST vor Zurückweisung, d.h. Soziale Ängste, du benötigst u.a. ein Training in
Sozialer Kompetenz bei einem Psychologen der verhaltenstherapeutisch arbeitet.

4) Von Beziehungsunfähigkeit spricht man z.B. beim Don Juanismus, d.h. wenn jemand als
Casanova unterwegs ist, nicht bei Dir!

5) Dass du dir einredest, du wolltest gar keine Beziehung, ist Resignation. Angst erkennt man
an der VERMEIDUNG!

FAZIT: Wenn du etwas ändern willst, mach etwas gegen deine Ängste und arbeite an deinem Selbstwertgefühl, denn es gibt so gut wie keinen Mann von 39 Jahren, den Frauen kalt lassen (außer Homosexuellen natürlich). Die meisten die sich das einreden, haben massive psychische, Probleme (Schüchternheit, Komplexe, traumatische Erfahrungen) und ziehen sich zurück.

Da du nicht als Casanova unterwegs bist, vermute ich du hast einen immensen Leidensdruck, also mach was und habe vor allem Geduld, denn das "Fehlverhalten", das du seit Jahrzehnten an den Tag legst, kann man nicht in ein paar Sitzungen therapieren.
Bei deiner Geschichte und deinem Alter zahlt die Therapie sogar die gesetzliche Krankenkasse, denn das akzeptiert jeder Prüfer als Leid erzeugende Angststörung.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen und das waren keine Tipps von einer Hobbypsychologin.
 
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  • #6
Wahrscheinlich will deine beste Freundin nicht wie der Volltrottel da stehen, und verneint deshalb in dich verliebt zu sein.
Du willst es von ihr wissen, aber was wäre, wenn sie "ja" sagt?
Bekommt sie dann einen Korb?
Du willst ja keine Beziehung, oder hast Angst davor.
Ich kenne so einen ähnlichen Fall-mich!
Wenn jemand in mich verliebt wäre, wüsste ich ganz genau, dass es für eine Weile im Bett landen würde bis ich keine Lust mehr habe, denn eine Beziehung mit allem "Drumrum" will ich gar nicht. Zumindest nicht im Moment.
Dafür muss ich nicht in Therapie. Ich habe mich eben im Lauf der Zeit nach etlichen Beziehungen und Ehe so entwickelt.
Man soll einfach nur fair zu dem anderen sein und sagen was ihn erwarten könnte um Enttäuschungen zu vermeiden. Und wenns nur eine reine Sex-Sache wird-auch gut.
Man soll tun womit man sich wohl fühlt.w46
 
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  • #7
Was würdest du denn einem Freund, der dir so eine Geschichte erzählt raten?
 
  • #8
Kokolores.
Ich persönlich glaube überhaupt nicht an Bindungsunfähigkeit, ist für mich ein modischer Schnickschnack, wie Ambivalenz und den ganzen psychologischen Kram.

Es soll einem Dauersingle suggeriert werden, mit Dir stimmt was nicht.
Aber kein Mensch denkt dabei an Dauergefrustete in Ehen und langjährigen Bindungen.

Es gibt Singles, die bewusst alleine leben und Singles, die nicht bewusst alleine leben und zwar aus dem Grund, weil sie keine Notlösung und Zweckbeziehungen wie die Mehrzahl der Paare eingehen möchten. Sie suchen, obwohl sich das manchmal kitschig liest, die große Liebe, den einen Seelenverwandten. Erscheint der passende Partner eben nicht, verzichten sie auf Bindung.

Natürlich haben sie Affären oder Verliebtheitsgefühle, stellen aber irgendwann fest, der oder die ist es doch nicht und sind wieder Single was ich nicht für bindungsunfähig oder unnormal sondern für normal halte.

Andere wählen eben anders und sagen sich besser den oder die als gar niemand.
Belügen sich am Ende aber selbst, weil sie keine Liebe sondern eine pragmatische Lösung gegen das Singledasein gefunden haben (diese Leute können nicht alleine sein).

Jemand der als bindungsunfähig angesehen wird, hat den richtigen Partner eben nicht gefunden.
Findet er ihn ist er schneller verbandelt als gedacht, da kenne ich etliche Beispiele aus dem Umfeld.
 
  • #9
Ich kenne keinen Mann in einer Situation, die Deiner vergleichbar wäre, und kann Dir nur ein paar Dinge zurückspiegeln, die mir bei Deiner Schilderung auffallen.

Du schreibst einerseits, Dir mangele es an Bereitschaft, Dein Singleleben zu beenden, andererseits fragst Du hier im Forum um Rat in Sachen Bindungsunfähigkeit. Wie passt denn das zusammen? Du solltest Dir stärker darüber klar werden, was Du eigentlich willst und wozu Du bereit bist.

Das gilt auch für das Verhältnis zu Deiner Freundin. Du schreibst sehr viel über das, was Dein Kumpel gesagt hat und was sie ihm angeblich gesagt hat. Das erinnert mich an Klatsch und Tratsch aus alten Schulzeiten. Auf die entscheidende Frage, was sie Dir bedeutet, was Du fühlst und was Du Dir mit ihr vorstellen kannst oder auch nicht, gehst Du gar nicht ein.

Und hefte Dir nicht das selber das Urteil bindungsunfähig an! Immerhin bist Du doch offenbar dazu in der Lage, langjährige und enge Freundschaften zu pflegen. Und dass Du schon lange keine Partnerin mehr hattest und keine Beziehung lange gehalten hat, kann vielfältige Gründe haben, die auch in den beteiligten Frauen oder den Umständen etc. zu suchen sein könnten.
 
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  • #10
Ich denke, dass es hier zwei Geschichten zu unterscheiden gibt.

Da wäre zunächst einmal die Sache mit deiner besten Freundin: Hier habe ich den Eindruck, dass entweder sie oder dein Kumpel ein ganz mieses Spiel speilt. Du jedenfalls hast dich meiner Meinung nach vorbildlich verhalten, indem du sie offen angesprochen hast. Mehr kannst du nicht machen.

Was dein generelles Verhältnis zu Frauen angeht, habe ich eher den Eindruck, dass du binungsunwillig bist als bindungsunfähig. Du sagst ja selber, dass du eigentlich Single bleiben möchtest, das merken denn wahrscheinlich auch die Frauen.

Jedenfalls gehörst du sicher nicht zum Psychologen, zumal ich es ziemlich dumm finde, immer alles in der Kindheit suchen zu wollen. Vielmehr solltest du in dich gehen und mal grundsätzlich fragen, ob du überhaupt eine Beziehung willst.
 
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Gast

  • #11
Es gibt keine Bindungsunfähigkeit - es gibt nur Schüchternheit/nicht den Mut, eine Beziehung mal anzupassen, oder Angst aus Unerfahrenheit (mit 2 Frauen 39 Jahren und 10 Jahre Singlesein bist du für mich absolut unerfahren bzw. längst aus der Routine jeder Verhältnisse heraus), und gewollte soziale Isolation oder ein spätpubertäres Verhalten, sich Menschen nicht anpassen zu wollen oder ein Desinteresse an Frauen an sich und deswegen nicht sehen können, dass eine Frau dich mag, evtl. einhergehend mit Asexualität.

Aus diesen Punkten wirst du rauskommen müssen. Du wirst lernen müssen, auf Frauen zuzugehen, mal ne Freundin oder fremde Frau einfach so an der Hand nehmen zu müssen, oder ihr einfach mal die Schulter streicheln oder sie umarmen oder tief in die Augen schauen. Denn das zeugt von Interesse allgemein am weiblichen Geschlecht - ob sich darauf entwickelt, ist erstmal unwichtig.
Denn ohne Mut funktioniert nun mal keine Liebe/keine Beziehung.


Den Rückzug zu wählen deutet auf Unreifheit und Ängste vor Enttäuschungen hin. Bist du evtl. arg sensibel?
Ja, es hat oftmals was mit der Kindheit zu tun, aber auch mit dem Charakter des Kindes. Wann hast du dich von der Mutter abgenabelt?

Dein Kumpel wollte dich vermutlich nur aufziehen und mal den Tip geben, dich an eine Frau "ranzuschmeißen". Evtl. hat er die Befürchtungen, dass du aus deiner Schüchernheit rauskommen kannst, wenn du weisst, dass eine Frau in dich verliebt ist.

Eine Therapie wird wohl nichts bringen, aber entsprechende Kurse, um dich als Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Oder willst du die nächsten 30 jahre mit dieser Makel der Bindungsunfähigkeit weiterleben? Es gibt Flirtkurse, für mutigere Tantrakurse, melde dich in einem Tanzkurs an, wo man gezwungen ist, eine Frau anzufassen. Es ist eine Frage, ob du Interesse hast, mal einen mutigen Schritt vorwärts zu gehen.
 
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Gast

  • #12
Lieber FS,
Du führst doch ein angenehmes Leben mit vielen Aktivitäten und einer guten sozialen Einbindung. Es schiebnt Dir an nichts zu mangeln. Hast Du nun ein Problem, weil Du es gern anders möchtest (Partnerschaft) oder hast Du keins?
Was mit der Frau los ist oder ob Dein Freund da irgendwas inszeniert, um Dich an die Frau zu bringen - keiner weiß es. Du hast zur Klärung mit ihr geredet, sie sagt, sie will nichts von Dir und dann kannst Du glauben, dass sie nicht in Dich verliebt ist. Sag' Deinem Freund einfach, er soll Dich mit dem Sch**** in Ruhe lassen.

Es gibt massenhaft Männer und Frauen in Deinem Alter, denen es nie gelungen ist, eine Partnerschft zu führen. Man kann sich heutzutage auch als Single ein angenehmens Leben machen und das ziehen viele einer Beziehung vor. Sie wollen und können sich im engen Zusammenleben mit einem anderen Menschen nicht arrangieren, bzw. finden Partner, die einen anderen Nähe-Distanz-Wunsch ahben, sodass es nicht passt. Die Gesellschaft ist für unterschiedliche Lebensformen offen, es gibt keinen äußeren Druck mehr, in einer Partnerschaft leben zu müssen.
Viele Menschen sind in sehr kleinen Familien aufgewachsen, haben da alle Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommen, bekommen diese auch noch im fortgeschrittenen Erwachsenenalter. Da ist dann einfach nicht die Sehnsucht, die Zuwendung von einer Partnerin/einem Partner zu bekommen. Andere Menschen sind ohne Zuwnedung aufgewachsen, aber in gutem Wohlstand und wissen garnicht was Zuwendung ist, vermissen das auch garnicht, wenn sie einen guten Freundeskreis haben.

Insbesondere wenn kein stark ausgeprägert Sexualtrieb vorhanden ist, bzw. wenn man wegen des Alters und der fehlenden eigenen Attraktivität keine Chancen auf einen attraktiven Partner/eine attraktive Partnerin hat, gibt es keinen Grund, sich um eine Partnerschaft weiterhin zu bemühen. Das geht vielen so, die nach einer Scheidung in den 40ern einige Jahre Single waren und feststellen: es ist nichts mehr zu haben, was eine echte Bereicherung im Alltag wäre, dafür eghen mit der Partnerschaft aber reichlich Einschränkungen einher. Da verzichtet man lieber.

Mein Rat, einfach weitermachen. Wenn Dir bis 39 nichts gefehlt hat und Du kein Bedürfnis nach einer Therapie hattest, dann lass' es auch zukünftig sein. Therapie kann Wünsche wecken, die sich nicht umsetzen lasen und schafft dann das Potenzial, sehr unglücklich zu werden.
 
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Gast

  • #13
Lieber FS;
warum solltest du einen Psychlogen aufsuchen müssen? Nur weil du nicht der Norm entsprichst? Du hast keinen Leidensdruck, sehnst dich nicht nach einer Partnerschaft oder größeren Nähe zu einer Partnerin, sondern fühlst dich wohl in deinem Leben. Sehe da kein "psychisches Problem", da du nicht unglücklich scheinst (oder?).
Und ich kann durchaus verstehen, dass du eine Freundschaft nicht durch Sex verkomplizieren willst. Es ist sogar sehr vernünftig, weil du nicht in deine beste Freundin verliebt bist, diese aber anscheinend schon.
Geh deinen eigenen Weg.

w, 28
 
G

Gast

  • #14
Lieber FS,

wenn du dich absolut bindungsunfähig einschätzt, dann solltest du dir professionelle Hilfe suchen, vielleicht wäre auch eine Gruppentherapie sinnvoll.

Was deine beste Freundin betrifft, so kann ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen. Wie hast du sie denn gefragt? Ich würde Blickkontakt herstellen - der wäre mir dabei elementar wichtig - und die Aussagen von deinem Kumpel wiederholen. Sollte sie wieder verneinen, dann frag sie weiter unter Blickkontakt, ob dein Kumpel das erfunden und erlogen hat. Hat sie ein Problem mit ihrem Selbstwertgefühl? - Das wäre für m. E. eine Möglichkeit für ihr Verhalten.

Oder will dich dein Kumpel mit ihr verkuppeln? - Wäre auch eine Variante. Daraufhin müsstest du ihn natürlich ansprechen, würde ich auch unter Blickkontakt tun.

Wie sieht es denn mit deinen Gefühlen dieser Freundin gegenüber aus? Kannst du dir eine Beziehung mit ihr vorstellen? Wenn ja, dann könntest du sie mal herzlich in deine Arme schließen und ihr zeigen, dass du sie gern hast.

Ich kenne auch einen 39jährigen Mann, der von sich sagt, dass er mit Frauen kein Glück hat. Aber ob dir meine Erfahrungen mit ihm weiterhelfen, weiß ich nicht...

Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute!
w45
 
G

Gast

  • #15
Schon sehr interessant: Sobald das Wort "bindungsunfähigkeit" fällt, stürzen sich die Frauen auf den armen Mann und wollen ihm helfen-ihn vom Gegenteil überzeugen.

Lieber FS: Hier kann dir keiner helfen. Helfen kannst du dir nur selber. Wenn man nicht ins Wasser geht, kann man nicht schwimmen lernen. Und: wenn du dich mit deinem Singleleben arrangiert hast, lebe es doch weiterhin, wenn du dich wohlfühlst. Wenn nicht- such dir eine Frau und führe eine Beziehung, ihr müßt weder zusammenziehen noch heiraten.

Man kann sich das Leben auch schwerer machen, als es ist.
 
G

Gast

  • #16
Lieber FS,

was hast du gedacht, als die Psychologin dich auf deine Kindheit ansprach? Wie seid ihr auf das Thema Kindheit gekommen?

Tatsächlich sind Ursachen von Bindungsunfähigkeit auf Probleme mit der Mutter/Vater in der Kindheit zurück zu führen.

Ob das bei dir so war, ob da was dran sein könnte, kannst du heraus finden, wenn du dir entsprechende Literatur zu dem Thema holst. Entweder du erkennst da vieles aus deiner Kindheit wieder, oder halt nicht.

Aber ehrlich, ein normaler Mann, der normale sexuelle Bedürfnisse hat, will Sex und auch eine Bindung. Ist ja normal.

Ich kenne einige Menschen, die normale und gute Freundschaften haben, auch beruflich und ansonsten sozial gut eingebunden sind, aber wenn es um intime Beziehungen zum anderen Geschlecht geht, genau anders ticken.

Wenn dich das ganze Thema so interessiert, bilde dich fort. Ich bin mir sicher, du wirst eine passende Antwort für dich finden.

w50
 
G

Gast

  • #17
Hallo Fragesteller,

meine Antwort zielt teilweise in die Richtung wie jene serendipitys. Auch mir fällt auf, dass Du Dich an Deinen Beobachtungen sowie den Aussagen des Freundes über die Freundin 'entlanghangelst'. Doch was willst DU?
Gibt es das Thema "Beziehung, möglicherweise" für Dich erst jetzt, wo Du auf das Interesse der Frau hingewiesen wurdest? Erst jetzt, wo Du von ihrem Interesse erfahren hast, INTERESSIERST Du Dich Deinerseits? Das kommt mir so passiv vor, so bloß re-aktiv.
Ich als Frau hätte an Ihrer Stelle vermutlich ähnlich reagiert, wie sie es getan hat. Sie wird Dir höchstwahrscheinlich schon Signale gesendet haben. Die Du nicht bemerkt hattest. Wenn bei mir ein Mann sich der nonverbalen, leichten, spielerischen Flirt-Ebene verweigern würde und stattdessen auf einer Meta-Ebene über seine Gefühle zu mir reden würde - das wäre mir viel zu kompliziert.

Deswegen, noch einmal: Was willst Du wirklich? Geh mal in Dich. Nicht jeder muss so leben wie die meisten. Wenn Du keine herkömmliche Beziehung (oder gar keine) willst, ist das doch okay. Finde es heraus und dann lebe danach.

Auch ich halte, wie einige Mitschreiber hier, den Begriff der Bindungsunfähigkeit für derzeit überstrapaziert und oft mißbraucht.
Ich BIN schon an einen Mann geraten, der wirklich bindungsunfähig war, Herrjemine war das eine Drama-Queen!, - da gehört schon einiges dazu, was Du nicht zu haben scheinst.
 
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Gast

  • #18
Hallo zusammen (bin der Threadersteller),

danke für die vielen Meinungen zu meinem Thema!
Einige Meinungen sind ja recht unterschiedlich ausgefallen, wie ich festgestellt habe.
Was meinen Kumpel angeht, so kann ich ausschließen, dass er mir verar...en würde, denn er hat mir auch schon sms-Nachrichten von ihr gezeigt, in denen sie erwähnt hat, dass sie nicht versteht, dass zwischen ihr und mir nicht schon mehr abgelaufen ist.
Diese sms hat er mir selbst gezeigt, weil er mir beweisen wollte, dass er mich nicht anflunkert... ich habe sie allerdings nicht drauf angesprochen, weil sie sonst sicherlich wieder verärgert reagiert hätte.
Was das Thema "Bindungsunfähigkeit" angeht, habt ihr natürlich recht, wenn ihr behauptet, das seien Leute, die sich von Bett zu Bett bewegen, aber keine feste Beziehung anfangen können.
Ich sehe das in meinem Fall anders... ich habe festgestellt, dass ich bindungsunfähig bin, weil ich wie von einigen von euch ja auch erkannt, absolut nicht in der Lage bin, eine Partnerschaft einzugehen bzw. etwas dafür zu tun... natürlich hängt das auch mit Ängsten zusammen, und die habe ich auf jeden Fall, keine Frage!
Für mich persönlich ist das eine Bindungsunfähigkeit!!!
Was meine beste Freundin angeht, kommt noch erschwerend hinzu, dass ich u.a. auch die Angst habe, dass es scheitern würde oder der Kontakt abbricht, sollte sich tatsächlich mehr entwickeln.
Allerdings ist es so, dass sie scheinbar von mir erwartet, dass ich über sie herfalle und versucht, mich über meinen Kumpel dazu zu bewegen, ihr näher zu kommen.
Leider sind allerdings offene Gespräche kaum möglich mit ihr, obwohl wir sonst immer über alles offen reden können... nur wenn es um uns beide geht, das klappt nicht!
Ich werde da auch selber nichts mehr versuchen, weil es sonst möglicherweise wieder zu einem peinlichen Streit kommt.
Das ist aber auch der Grund, warum ich mich selbst generell nicht mehr motivieren kann... das Thema Partnerschaft ist mir alles einfach zu kompliziert.
 
G

Gast

  • #19
Nee, mein Lieber

das Geld für Therapie kannst du vorläufig sparen denn die Ursachen liegen nicht in der frühesten Kindheit sondern in der Pubertät und im jungen Erwachsenenleben. Was war da mit den betreffenden Frauen im Bett denn vorgefallen ? Mein Bruder wurde bei seinem 1. Mal ausgelacht. Er hat 5 Jahre gebraucht um im zweiten Anlauf "normal" auf eine Frau zuzugehen und sie zu lieben. Er hat schon beim Kennenlernen Angst gehabt es würde wieder so eine Szene kommen. Mit hat er nämlich alles erzählt.
Denk drüber nach !
 
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Gast

  • #20
FS, du schreibst, dass du absolut bindungsunfähig bist. Das ist nichts woran man stirbt . bleib eben allein leben. Das ist doch kein Problem. Was willst du hier mit der Frage ? W 55
 
G

Gast

  • #21
Du bezeichnest dich als absolut bindungsunfähig und präsentierst uns eine Freundin, die du seit 13 Jahren kennst? Das passt doch gar nicht zusammen! Um was geht es dir wirklich?
 
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Gast

  • #22
Hallo FS,

ich finde es mühselig darüber zu diskutieren, ob du nun bindungsunfähig bist oder nicht, ob es Bindungsfähigkeit gibt oder nicht. Ich komme aus der systemisch-konstruktivistisch denkenden Ecke, da ist das unter's Strich einerlei, welchen Namen man dem Kind geben möchte. Danach ist Bindungsunfähigkeit letztendlich ein Konstrukt - genau wie alles andere. Ob es sie nun "wirklich wirklich richtig in echt" gibt, sei mal dahin gestellt.

Darüber zu diskutieren, welche Ursachen dafür in Frage kommen, halte ich ebenfalls nicht für sehr zielführend: Was hast du davon, wenn du "weißt", das kommt aus deiner Kindheit - oder eben auch nicht. Erlebst du dich dann bindungsfähiger als vorher? Wahrscheinlich eher nicht.
Diejenigen, die felsenfest der Meinung sind, dass Menschen, die scheinbar keine Bindungen eingehen, nur noch nicht den Richtigen getroffen haben, machen es sich meiner Meinung nach ein wenig zu leicht. SO simpel ist es dann häufig doch nicht. Wer z.B. in frühester Kindheit (-ja, ich sehe schon welche gähnen-) schwer traumatisiert wurde, weil ihm keinerlei Bindungsangebote gemacht wurden, keinerlei liebevolle Zuwendung entgegen gebracht wurde, hat bestimmt nicht "nur den richtigen noch nicht getroffen". Derjenige ist schlicht nicht in der Lage, Bindungen einzugehen. Das sind jedoch - Gott sei Dank - Ausnahmen. (Ich denke dabei z. B. an Kinder aus rumänischen Kinderheimen zu Ceaucescus Zeiten.)

Gibt dir der Stempel "Bindungsunfähigkeit" auf deiner Stirn Sicherheit? Hättest du ihn lieber los? Spürst du tatsächlich Leidensdruck? Das ist für mich das Entscheidende. Endlosdiskussionen, ob du nun tatsächlich bindungsunfähig BIST (-Stempel...-) bzw. ob es das gibt, werden dich kaum weiter bringen. Gut gemeinte Sätze wie "Du hast die Richtige eben noch nicht getroffen" im zarten Alter von 39 jedoch auch nicht.
Wenn du es als Makel erlebst und gerne etwas ändern möchtest, könntest du es mit einer Psychotherapie versuchen (-einerlei, was andere davon halten. Wenn du es als guten Weg empfindest, mach es. Wenn nicht, dann nicht. Es muss für dich stimmig sein, für sonst niemanden-). Es gibt auch viel Selbsthilfeliteratur zu diesem Thema.

Alles Gute für dich!
 
G

Gast

  • #23
Hallo FS,
das Thema Partnerschaft ist dir (inzwischen) zu kompliziert, und daher fehlt dir die Motivation, etwas zu ändern? Gut, kann ich ein Stück weit nachvollziehen. - Nur wird dich mein Verständnis wohl nicht weiter bringen. Wenn du tatsächlich etwas ändern willst, wird dir wahrscheinlich nichts anderes übrig bleiben, als dich mit "deinem" Thema auseinander zu setzen. Und das wird dich im Zweifelsfall viel Kraft kosten.

Zu der Sache mit deiner (besten) Freundin: Also ich weiß nicht, sie kommt mir nach deiner Beschreibung ehrlich gesagt auch nicht wie jemand vor, der problemlos Beziehungen eingeht. Ist sie auch in deinem Alter? Was soll das denn: Einerseits erzählt sie deinem Kumpel, wie verliebt sie in dich wäre - streitet das aber gleichzeitig vor dir ab. Klingt nicht übermäßig "reif". Über kurz oder lang werdet ihr dieses Thema aber wohl besprechen müssen, denn so, wie es zur Zeit läuft, wird es bestimmt nicht ewig gut gehen.
 
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Gast

  • #24
Gast #18:
Nicht alles ist so einfach und lässt sich an einem einzigen Ereignis festmachen.
Wenn es so ein traumatisches Einzelereignis gegeben hat, dann weiß das der FS selber. Meistens sind die Probleme aber deutlich vielschichter.


FS:
Ja, ich kenne einen Fall wie dich. Nämlich mich selber!
Ich bin ähnlich alt und hatte in meinem Leben nur 2x etwas mit einer Frau. Einmal hatte ich eine Wochenendbeziehung, die über ca 1 1/2 Jahre ging, und einmal einen Beziehungsversuch, der nur über ein paar Tage ging. Beides ist nun schon viele Jahre her. Ansonsten gibt es gar keine intimen Erfahrungen mit Frauen. Flirten habe ich nie richtig gelernt. Ich kann weder die Signale der Frauen deuten, noch weiß ich, wie ich mich da selber verhalten soll. Für mich ist das alles fürchterlich kompliziert. Die Erfahrungen, die man eigentlich als Jugendlicher bzw junger Erwachsener machen sollte, holt man später nicht mehr nach.
Dabei bin ich nicht hässlich, habe einen stabilen Freundeskreis, einen guten Job, und bin auch ansonsten recht umgänglich. Die Probleme liegen tiefer.
Die Gründe dafür kenne ich, tun hier aber nichts zur Sache. Die sind ohnehin bei jedem Menschen mit ähnlichen Problemen anders.

Entscheidend sind meiner Meinung nach gar nicht so sehr die Ursachen in der Vergangenheit, sondern wie groß der Leidensdruck ist, und wie viel man bereit ist dafür zu investieren.
Man muss etwas dafür tun, den eigenen Wohlfühlbereich verlassen, und auch viele Rückschläge in Kauf nehmen.
Ich bin dazu nicht bereit. Nach Versuchen mit Online Dating und auch jahrelanger Therapie habe ich für mich entschieden das Thema "Frauen" ganz abzuhaken. Ich habe mir mein Leben so eingerichtet, dass es für mich passt, und die Hürden sind für mich größer als der Leidensdruck. Das passt so. Über die Folgen bin ich mir im klaren.


Also lieber FS, werde dir erstmal klar darüber, was du eigentlich möchtest, und was du dafür machen willst.
Wenn der Leidensdruck groß ist und du an dir arbeiten möchtest, kannst du das auch machen. Eine Therapie ist zwar kein Allheilmittel, kann dich dabei aber unterstützen und Wege aufzeigen, wie du deine Ziele erreichen kannst. Aber auch ohne Therapie kannst du vieles machen. Nutze jede Gelegenheit, die sich dir zum Daten bietet. Üben, üben, üben...
Wenn du nicht ernsthaft an dir arbeiten willst, dann ist auch eine Therapie relativ sinnfrei.

Die Alternative dazu ist dein Leben so wie es ist zu lassen. Das ist bequemer, aber man muss sich darüber auch im Klaren sein, was das dann bedeutet. Je länger du wartest, desto schwieriger wird eine Veränderung, falls sich deine Meinung doch einmal ändert. Irgendwann bist du wahrscheinlich gar nicht mehr in der Lage dazu.

Da gibt es kein richtig oder falsch, und diese Entscheidung kannst nur du alleine treffen.

Alles gute.
 
G

Gast

  • #25
Beziehungsunfähig ist man erst, wenn mehrere Beziehungen gescheitert sind. Das Anbahnen odr gleich abwürgen zählt dazu meiner Meinung nach nicht dazu. Also sollte sich der FS nicht über seine fehlende Beziehungsunfähig Gedanken machen sondern eher, warum er es nicht schaffen kann eine Frau kennenzulernen.

Aufgeben sollte man meiner Meinung nach nie. Es ist aber schon ein Unterschied, ob die Erfahrung in Beziehung und Sex sehr weit zurück liegt oder überhaupt nicht vorhanden ist. Letzters wird ab 30 Jahre immer mehr zum Problem und viele verkrampfen dann so bei dem Thema, dass es nichts mehr wird. Frauen die infrage sind ja nun aus einer langen Beziehung oder Ehe gekommen und wollen einen vollwertigen Partner haben der an den Stellen auch noch besser ist wie ihr Ex. Die Ansprüche werden bei den Frauen mit dem Alter eher höher. Das macht es für Beginners oder Langzeitsingles sehr sehr schwer.

M37
 
G

Gast

  • #26
Ich würde Dich auch eher als bindungsunwillig bezeichnen. Ich bin selbst Anfang 30, m und hatte noch nie eine Beziehung. Der Grund dafür ist eigentlich ganz einfach. Die Frauen und Mädchen, in die ich mich verliebt habe, wollten keine Beziehung mit mir und umgekehrt. Ich merke zunehmend, dass ich mich perfekt mit meinem Single-Dasein angefreundet habe und daher auch gar keine Beziehung mehr möchte. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass mich 90 % meiner Kollegen , Freunde und Bekannten um meine Freiheit beneiden, so dass ich immer weniger Gründe sehe, mir den ganzen Beziehungsstress anzutun, da eine schöne, erfüllte Beziehung wohl nur den Allerallerwenigsten vergönnt ist. Ist wohl doch ein bisschen wie Lottospielen: Jeder kann gewinnen aber nicht alle. :) Aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden.
 
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Gast

  • #27
Kokolores.
Ich persönlich glaube überhaupt nicht an Bindungsunfähigkeit, ist für mich ein modischer Schnickschnack, wie Ambivalenz und den ganzen psychologischen Kram..
Oh je -.. Sigmund Freud würde sich im Grabe drehen.

Nur gut das Hexen heute behandelt und nicht mehr verbrannt werden..

Zum Thema Bindungsunfähigkeit würde ich sagen das es vor allem darauf ankommt wie tief oder eng denn die Bindung sein soll?? Wie gross oder wie klein soll denn die Portion Bindungsfähikeit sein?

Irgendwo und irgendwie hat doch jeder Mensch andere Menschen mit denen er verbunden ist.

Da reicht doch schon ein gemeinsames Hobby um verbunden zu sein.

Wenn ich allerdings mit jemand zusammenlebe und wir unseren Alltag atktiv bestehen und gestalten müssen dann brauch es schon eine Portion mehr Bindungsfähigkeit als nur das Hobby.

Dem FS würde ich raten alles so zu lassen wie es ist solange er glücklich damit ist.

Wenn nicht würde ich mich in öffentliche Gemeinschaft(en) einbringen..

Die Geschichte mit seiner Kumpelfreundin erlebt er meiner Ansicht übrigens anders als die Freundin. Ich glaube da liegen Realität und Phantasie etwas auseinander..

m47
 
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Gast

  • #28
Ich würde raten, dass du es einfach sein lässt. Das was du hier thematisierst ist ein wenig wie im Kindergarten. Der Freund, die Freundin und die angebliche Verknalltheit eben jener, der Gang zum Psychologen, aber ohne Therapie usw. Usw.

Da verwundert es nicht, dass du sozusagen nicht kompatibel bist.

Aber wie du schreibst, geht es dir ja wunderbar als Single, ja sei's drum, wenn man(n) es nicht anders kennt.

Das liegt dann alles in der Kindheit oder Adoleszenz, so wird's wohl sein, das Verhalten von dir und deinem Freund geht in die Richtung. Unreife wäre für mich das richtige Wort und das sagt ja nichts darüber aus, dass du jenseits der Bindungsfähigkeit nicht auch deinen Mann stehen könntest, aber partiell in diesem Bereich ist das eben ein Unvermögen, quasi.
 
  • #29
Nur weil man keine Bindung, aus welchem Grund auch immer, eingehen will oder kann ist man NICHT bindungsunfähig. Ich glaube das nicht, egal was irgendwelche Psychos darüber lamentieren.

Wenn jemand schon mehrmals geschieden ist und wiederverheiratet oder gerade die 5. Beziehung anfing ist er wohl auch nicht beziehungsfähig oder doch?

Und was ist mit Dauerverbandelten, die regelm. fremdgehen schon seit Jahren, sind die beziehungsfähig?

Nö, also somit wäre der Großteil der Menschheit nicht beziehungsfähig.
Für mich ist beziehungsunfähig das Unwort aller Zeiten und ich lach mich immer weg wenn ich das nur lese.

Zwei meiner ehem. männl. Bekannten liefen bis Mitte 40 solo herum, auch ihnen wurde das angedichtet, einer heiratet später überraschend im Ausland, der andere verliebte sich unsterblich in seine Spanischdozentin, mittlerweile schon ewig verheiratet - dies am Rand erwähnt.