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Gast

  • #61
Ich fände ein kleines Mädchen ganz süß zum hübsch anziehen, rausputzen und Vorzeigen. Aber das wars dann auch schon mit der Kinderliebe, den Rest soll die Nanny machen. Kenne genug (reich verheiratete) Frauen, die das exakt so machen.
Diese Mütter könnten denselben Satz sagen wie die FS. Und noch ergänzen "ich habe auch dieses Accessoire".
Nenn das bloß nicht "Kinderliebe", in diesem Fall ist eine Puppe besser. Die leidet nicht darunter, dass sie nur ein Objekt sein darf.
 
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Gast

  • #62
Ohne die anderen Antworten gelesen zu haben, ich finde deine Einstellung Klasse.
Ich bin selbst Mutter und ich gebe offen zu, hätte ich bei der Entbindung 2 Jungs bekommen (war eine Zwillingsschwangerschaft), ich wäre aufgestanden und gegangen.
Da es Mädchen geworden sind, waren die ersten Jahre zwar nicht immer nur anstrengend, kleine Mädchen sind wenigstens niedlich/hübsch anzusehen.
Ich habe mir oft die Zeit herbei gesehnt, wo aus den Kleinkindern endlich Menschen werden, mit denen man gescheit was anfangen kann.
Du bist mit deiner Einstellung also nicht allein.
Eine Freundin von mir hat dieselbe Einstellung knallhart durchgezogen und keine Kinder.
Sie führt ein tolles Leben und ist rundum glücklich mit ihrem Mann, hat die Entscheidung nie bereut.
Meine Kids sind heute spitzenmäßige Erwachsene, die ich über alles liebe, aber ich möchte die Zeit der Zwillingsbabys/-kleinkinder nicht zurück drehen.
Triff die richtige Entscheidung und lass dir nichts anderes einreden.
 
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Gast

  • #63
Hallo gute Frau

du machte dir über ungelegte Eiger zuviel Gedanken. Ist das Kind erst mal da und hilflos wirst du sofort wissen was zu tun ist und deine negativen Gefühle gegen die Kinder der anderen sind überhaupt nicht zu verwechseln mit den Gefühlen für die eigene Brut.

Natürlich wünscht sich auch die Kinderlose nicht dass sie ins Heim für kinderlose Frauen abgeschoben wird. Sie möchte, oh Wunder, eine liebevolle Beziehung, ihr Leben mit einem Partner teilen, durch dick und dünn gehen, sich beistehen, schöne Momente teilen, halt alles was andere auch machen. Ist das so schwer zu begreifen ?
 
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Gast

  • #64
Ich kann diese Einstellungen überhaupt nicht nachvollziehen. Da ist doch was gründlich schief gelaufen. Hätten eure Mütter so eine Einstellung gehabt, gäbe es euch heute nicht.
In meiner Herkunftsfamilie waren Kinder nie richtig erwünscht. Ich (Unfall) auch nicht. Keine Ahnung, ob meine Aversion gegen das Kinderkriegen daher rührt, oder ob der Wunsch nach Kindern (Fortpflanzung, Umsorgen wollen) genauso wie andere Charaktereigenschaften vererbbar ist. Bin nun 39 und habe mit dem Thema Kinderkriegen abgeschlossen. Babys gehen mir auf den Wecker. Wenn ich an all die Wäscheberge denke, wird mir ganz schummrig. Und ich kann jeder Frau, die denkt "bei eigenen Kindern wird alles anders" nur warnen. Es gibt viel zu viele unfähige Eltern. Die Lebensreise eines jeden Menschen ist anders. Bei manchen sind Kinder einfach nicht vorgesehen und wären auch nicht gut. Vor allem auch nicht für das Kind.
ABER: was, wenn euer Partner Kinder will? Ab einem gewissen Alter wollen Männer ihren eigenen Nachwuchs.
Nicht alle. Dieses Thema sollte man frühzeitig besprechen und sich besser trennen, wenn einer Kinder will und der andere nicht. In diesem Punkt gibt es keine Kompromisse.
Irgendwann steht ihr als einsame alte Frauen da. Keine Kinder, keine Enkelkinder, keine Familie. Eure eigenen Eltern sind tot und eine Familie habt ihr nie gegründet. Der ehemalige Partner hat sich getrennt und mit einer anderen Frau Kinder in die Welt gesetzt. So möchte ich im Alter nicht leben
ich würde mich niemals aus Angst für oder gegen etwas entscheiden. Das ist die falsche Basis. Und darüberhinaus kenne ich viele Menschen, die im Alter keinen Kontakt mehr zu ihren Kindern haben. ->Ich pflanze mich fort, damit ich im Alter nicht einsam bin? <- Nicht immer geht diese Rechnung auf.
Für mich gibt es nur einen legitimen Grund um Kinder in die Welt zu setzen: Liebe zu Kindern. Der Wunsch einem Kind etwas zu geben und mit Kindern zusammen zu leben.
Ich habe selbst Kinder, komme aber auch mit den Kindern anderer Leute gut klar. Wenn ich mich um die 2 kleinen Kinder meiner Nachbarin kümmere, gibt mir das etwas.
Das finde ich toll! Ich wünschte, ich könnte auch so empfinden. Doch es klappt nicht. Mit Babys kann ich gar nicht und kleine Kinder strengen mich an. Vielleicht auch deshalb, weil ich sehr introvertiert bin. Schon als Kind war ich eher ruhig und in mich gekehrt. Wenn ich mit Kindern von Freunden zusammen bin und mit ihnen spiele, tue ich so als hätte ich Spaß, bin aber froh, wenn ich endlich weg kann. Ich fürchte, das Kind, das ich nie geboren habe, kann froh darüber sein.
w,39
 
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Gast

  • #65
Eine Freundin von mir hat dieselbe Einstellung knallhart durchgezogen und keine Kinder.
Sie führt ein tolles Leben und ist rundum glücklich mit ihrem Mann, hat die Entscheidung nie bereut.
Das kommt noch, wenn sie älter ist und der Mann sie für eine Jüngere verlässt, mit der er dann Kinder bekommt. Als Mann ist es ja auch nicht unpraktisch, mit einer Frau bis Anfang Mitte 40 ohne Kinder das Leben zu genießen. Aber wenn die Optik der Frau nachlässt, verliert auch dieses Lebensmodell schnell an Attraktivität. Habe ich schon häufig so erlebt.
 
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Gast

  • #66
Wenn jemand keine kleinen Kinder mag, dann sollte er einfach keine bekommen. Wenn jemand meint, ein Kind würde seine Beziehung festigen, sollte er auch keine bekommen. Wenn jemand denkt, er sei dann nie mehr einsam, ist das auch ein sehr schlechter Grund, ein Kind zu bekommen. Wer aus solchen Gründen ein Kind bekommt, der ist egoistisch und schlimm und nicht Frauen, die kein Kind kriegen wollen. Die reißen nicht noch einen anderen Menschen in Probleme.
Es gibt genug Eltern, die gar nicht mit Kindern umgehen können. Das tut richtig weh, wenn man sowas sehen muss. Ich bin von daher für einen Elternführerschein, obwohl ich weiß, dass das nicht umsetzbar sein wird.

Das kommt noch, wenn sie älter ist und der Mann sie für eine Jüngere verlässt, mit der er dann Kinder bekommt.
Macht doch nicht jeder Mann ohne Kinder und kommt auch vor bei Männern mit Kindern? Die "fangen dann nochmal von vorn an" und sind vermutlich auch bessere Väter, weil sie nicht die gleichen Fehler nochmal machen (sich auf die Karriere konzentrieren und das Kümmern um die Kinder der Frau überlassen. Sich dann wundern, dass man gar nichts mitbekommen hat.)

Aber wenn die Optik der Frau nachlässt, verliert auch dieses Lebensmodell schnell an Attraktivität. Habe ich schon häufig so erlebt.
Aber wenn nur die Kinder noch die Ehe kitten, ist das auch dem Untergang geweiht, irgendwann sind die ja mal aus dem Haus. Außerdem ist es für die Kinder extrem schlecht.

Ich könnte hier davon erzählen, wieviele frisch gebackene Väter mit anderen Frauen flirten. Das ist wirklich schräg und ich hätte sowas nie erwartet.
Und die Optik lässt auch nach, wenn man Mutter ist. Also ein Mann, der nur nach der Optik guckt, wird seine Frau auch betrügen oder verlassen, wenn sie Mutter ist. Vielleicht gibt IHM das mehr Sicherheit, dass er machen kann, was er will, weil er meint, die Frau bleibe sowieso da.
Es kann natürlich tatsächlich sein, dass die Ehe wegen Kindern bestehen bleibt, obwohl alle unglücklich. Aber auch kein attraktives Lebensmodell.
 
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Gast

  • #67
Heutzutage sind ja biologische Erklärungen für alles Mögliche populär. Wenn man diesem Ansatz folgt, ist es eine natürliche Reaktion, keine fremden Kinder zu mögen, denn man hat biologisch gesehen das Interesse an der Verbreitung der eigenen Gene und kein Interesse an der Pflege fremder Gene. Fremde Kinder zu mögen ist daher ein kulturelles Phänomen und nicht mit der Biologie zu erklären.
Die Verweigerung der Fortpflanzung bei nicht optimalen Umweltbedingungen ist ebenfalls eine natürliche Reaktion.
 
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Gast

  • #68
Mutterinstinkt beim Menschen (wie bei Tieren) ist naturgegeben.

Mutterliebe / Vaterliebe ist nicht vom Tag der Geburt an einfach da, sondern entsteht erst durch komplizierte Interaktionen zwischen Mutter / Vater und Kind. Deshalb gründen sich viele psychologische Theorien auf die Mutter-Kind-Beziehung bzw. Vater-Kind-Beziehung.
 
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Gast

  • #69
Heutzutage sind ja biologische Erklärungen für alles Mögliche populär. Wenn man diesem Ansatz folgt, ist es eine natürliche Reaktion, keine fremden Kinder zu mögen, denn man hat biologisch gesehen das Interesse an der Verbreitung der eigenen Gene und kein Interesse an der Pflege fremder Gene. Fremde Kinder zu mögen ist daher ein kulturelles Phänomen und nicht mit der Biologie zu erklären.
Die Verweigerung der Fortpflanzung bei nicht optimalen Umweltbedingungen ist ebenfalls eine natürliche Reaktion.
Ja, aber die Evolution/Selektion begünstigt auch Gesellschaften als solche. Also wenn untereinander Empathie gelebt und der Nachwuchs gemeinsam versorgt wird, gibt es unter Umständen Vorteile in der natürlichen Auslese, da so insgesamt mehr Kinder überleben können.

Allerdings finde ich fremde kleine Kinder auch nicht so toll.
 
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Gast

  • #70
@#13 Das ist ja toll für Dich, und auch für die Kinder, wenn Du Kinder so sehr liebst, aber so empfindet nun mal nicht jede(r)... Leuten, die aus welchen Gründen auch immer, keine Kinder in ihrem Leben wollen, sondern andere Prioritäten haben, zu unterstellen, dass bei denen etwas "gründlich schiefgelaufen" sei, finde ich auch, wie einige Vorredner schon schrieben, sehr anmaßend.Den Spieß kann man nämlich genauso auch rumdrehen, da wird auch ein Schuh draus... die Angst, im Alter allein zu sein, wenn Du keine Kinder in die Welt setzt, kommt ja bei Dir auch irgendwoher.Was ist da bei Dir gründlich schiefgelaufen, dass Du Dich so an Nachwuchs klammern musst, damit Du eine Lebensperspektive hast?

Da ist doch was gründlich schief gelaufen..... Irgendwann steht ihr als einsame alte Frauen da. Keine Kinder, keine Enkelkinder, keine Familie. Eure eigenen Eltern sind tot und eine Familie habt ihr nie gegründet. Der ehemalige Partner hat sich getrennt und mit einer anderen Frau Kinder in die Welt gesetzt. So möchte ich im Alter nicht leben.
Auch wenn man Kinder bekommen hat, ist es kein Garantie dafür, dass Du im Alter auch noch was von Deinen Kindern hast! Ich weiss, das schrieben schon mehrere Leute, aber ich bin der beste Beweis dafür, bzw. meine leiblichen Eltern... Vater zuletzt vor über 40 Jahren gesehen, k.A. ob der Mann noch lebt, hat mich auch noch niemals interessiert (Eltern geschieden, Vater hatte kein Interesse mehr an seinem Kind).Mit der eigenen Mutter niemals "warmgeworden", von Kind an bereits Welten voneinander entfernt, niemals eine Bindung zueinander gehabt, schon als Kleinkind nicht.Ich habe mich schon vor über 30 Jahren von meiner Mutter distanziert, weil die Situation unterträglich war, ebenfalls k.A. ob diese Frau überhaupt noch lebt.Und auch hier interessiert es mich nicht.Habe in all den Jahrzehnten niemals an meine Eltern gedacht, wirklich nicht! Sie waren mir egal und sind mir egal.Mir ist es auch egal ob sie noch leben.Das klingt vielleicht sehr unterkühlt, aber es sind meine Empfindungen... für meine Mutter war also ihr Kind absolut KEIN GARANT, im Alter nicht allein zu sein! (Enkelkinder gibt es von mir auch keine!!).Hätte sie mich nicht bekommen, wäre sie sicherlich noch mit meinem leiblichen Vater zusammen und glücklich geworden... so sind alle unglücklich geworden, bzw. ich war es zumindest auch bis zu meinem 18. Lebensjahr, bis ich auf Nimmerwiedersehen aus dem "Elternhaus" fort konnte...
 
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Gast

  • #71
Liebe FS,

mir geht es genauso wie Dir, meinem Mann, mit dem ich seit über 20 Jahren glücklich beieinander bin, ebenfalls.Du siehst ja hier die extrem feindseligen Reaktionen, wenn man keine Kinder möchte und auch nicht viel für sie übrig hat, deshalb würde ich das an Deiner Stelle für Dich behalten.Keine Kinder zu bekommen war für meinen Mann und mich, auch vollkommen unabhängig voneinander, aber auch gemeinsam, die beste Entscheidung unseres Lebens, die ich wirklich keine einzige Sekunde bereut habe.Im Gegenteil.Wenn mich kinderreiche Leute ansprechen, ob ich Kinder habe, und falls nicht, weshalb nicht, sage ich manchmal einfach, dass ich keine bekommen konnte, bevor sie mich mit ihrer persönlichen Ideologie und intoleranten Lebensphilosphie belästigen.Manchmal schauen sie dann mitleidig, und ich muss einfach nur still in mich reingrinsen;-) kenne keine so glückliche, lang währende Beziehung von Leuten mit Kindern, wie die unsere.Sind fast alle Ehen mit Kindern irgendwann kaputtgegangen... das wäre mir kein Kind der Welt wert gewesen, egal wie "süß".Kinder gehen irgendwann aus dem Haus, oder gehen ganz aus Deinem Leben, aber die Liebe Deines Leben bleibt, bis Du alt und grau bist;-) (wenn es denn die Liebe war und nicht nur ein Lebensabschnittspartner oder Besamer...)
 
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Gast

  • #72
Liebe Fragestellerin!!

Zuallererst: DU BIST VÖLLIG NORMAL :) ... das sagt dir eine Mutter von 2 Kindern ;-)

Essen ausspucken und Riesensauerei - klar kriegt man da die Krise! Aber man wächst langsam in diese Rolle herein...
Klar wächst einem manchmal alles über den Kopf - aber man erlangt auch eine gewisse Gelassenheit...
Ich bin Mutter und ich finde NICHT alle Kinder süß!
Ich finde viele Babies eher hässlich... manche sind zuckersüß, aber längst nicht alle.

Es ist etwas VÖLLIG ANDERES, ob es Dein eigenes Kind ist oder ein fremdes.

Als ich 29 war und 15min auf eine Zweijährigen aufpassen sollte, weil die Mutter uns gegenüber ne Pizza holte, war ich nach diesen 15min mit den Nerven am Ende.
Das Kind war lieb, es hat nicht geheult und mit mir gespielt, aber ich hatte keine Ahnung, was ich machen soll, WENN es heult oder wie man es bespaßt.

Auch brauchte ich kinderlos einer Freundin mal leckeres Sushi mit - und der Kleine wollte auch Sushi - ich hatte es für UNS ERWACHSENE mitgebracht und hab die Vollkrise bekommen, dass das Balg jetzt unser Sushi essen muss mit 2 Jahren.

Als ich schwanger war und an der Kasse einen Wutanfall einer 3Jährigen mitbekommen habe, dachte ich nur: "OMG - was hab ich getan, jetzt ist es zu spät - Dein Leben ist gelaufen, jetzt hast Du auch bald so nen Terrorzwerg an der Backe".

Und ich lag in der Badewanne (schwanger) und dachte: Bald werde ich nie wieder in ruhe baden können....

Ein Kind ist ein Geschenk und bringt Dir so viel Liebe mit, dass Du fast platzt vor Stolz und Glück.
Klar sind die Zwerge oft nervig, aber man liebt sie eben... zumindest die eigenen.

Ich mag manche Kinder und andere nicht. Das ist völlig normal, setz Dich da nicht so unter Druck.

Ich freu mich auch nicht gerade, wenn eine Freundin mit Kleinkind mich besuchen will, weil ich keine Lust auf eine verschmierte Wohnung habe - wir treffen uns dann meist draußen...

Dein eigenes Kind betrachtest Du anders - du kennst Dein Kind, du erlebst so viele schöne Momente, lustige Momente, dass die nervigen in Relation nicht so schlimm sind.
Bei deinem eigenen Kind findest du es aufregend, wenn du ihm das erste Mal Brei füttern kannst, bei fremden ist es einfach nur langweilig + ne Sauerei.

Kinder bereichern dein Leben, sie lieben Dich, sie bewundern Dich und für sie bist Du die schönste und tollste Mama der Welt. Das ist ein schönes Gefühl.
Sie verzeihen dir auch einen Wutausbruch, sie flippen vor Freude aus, wenn es Ravioli aus der Dose gibt und sie sind superlieb, wenn Du ihnen was vorliest.

Mütter sind (meist!) ganz normale Menschen! Mal genervt, mal Supermom, mal hat man Lust auf Kinder, mal will man seine Ruhe oder Frau sein und shoppen gehen.

Und das ist auch gut so.
Nicht jeder muss Kinder bekommen, aber ich sag Dir: Es ist der absolute Knaller des Lebens! Und Liebe pur.

w,41
 
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Gast

  • #73
Ich bin selbst Mutter und ich gebe offen zu, hätte ich bei der Entbindung 2 Jungs bekommen (war eine Zwillingsschwangerschaft), ich wäre aufgestanden und gegangen.
Da es Mädchen geworden sind, waren die ersten Jahre zwar nicht immer nur anstrengend, kleine Mädchen sind wenigstens niedlich/hübsch anzusehen.
Manchen Menschen sollte man wirklich mal den Kopf zurechtrücken für die gequirlte Sch..., die so so von sich geben!?
Und sowas ist auch noch Mutter geworden.
Mädchen sind "wenigstens niedlich/hübsch anzusehen" und bei Jungs wäre sie davongelaufen!? Wenn das mal nicht Sünde ist, so etwas überhaupt auszusprechen!?

Also ich bin Gast 71 und ich verstehe jeden, der keine Kinder will auch, bei Zwillingen hätte ich mir die Kugel geben können, mir hat ein Baby/Kleinkind schon gereicht.
Auch wenn ich noch eins wollte danach.

Man muss nicht alle Kinder niedlich finden, um eine gute Mutter zu sein und auch nicht beim Anblick von Neugeborenen in größte Verzückung verfallen.

Aber dass Jungs nicht süß sein sollen und man dann die Flucht ergriffen hätte - so etwas sagt man nicht mal anonym - mal abgesehen davon hätte sie ihre Zwillingsjungs genauso geliebt.
 
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Gast

  • #74
Heutzutage sind ja biologische Erklärungen für alles Mögliche populär. Wenn man diesem Ansatz folgt, ist es eine natürliche Reaktion, keine fremden Kinder zu mögen, denn man hat biologisch gesehen das Interesse an der Verbreitung der eigenen Gene und kein Interesse an der Pflege fremder Gene. Fremde Kinder zu mögen ist daher ein kulturelles Phänomen und nicht mit der Biologie zu erklären.
Genau umgekehrt ist es der Fall, zumindest für Männer! Lediglich die "Erhaltung der Art", also Fortpflanzung und Überlebenssicherung der Nachkommen ist wohl biologisch.
Bevor die Menschen sesshaft wurden, war ihnen nämlich noch gar nicht bekannt, wie Kinder entstehen, also der Zusammenhang Sex-Kind wurde überhaupt noch nicht hergestellt. Monogamie war auch überhaupt noch kein Thema. Ähnlich wie bei Tieren, hatten die Menschen damals eben triebgesteuert Sex, jeder mit jedem, und die Frauen bekamen Kinder. Die Kinder wurden von der gesamten Gruppe beschützt und ernährt. Die Männer holten für die Gruppe das Essen heran, die Frauen kümmerten sich um die Kinder. Die Menschen lebten von der Hand in den Mund, zogen wegen Nahrung und Klima immer weiter.
Erst mit dem Sesshaftwerden begann ja auch Ackerbau und Viehzucht und erst da entstand EIGENTUM! Man "baute sich etwas auf"! Erst ab jetzt war es wichtig, dass es wirklich MEIN Kind ist, für das ich mich abschufte und das meine Ressourcen verbrauchte und erbte. Vorher machte sowas überhaupt keinen Sinn, weil es ja keine materielle Perspektive gab.
Also, das Bewusstsein über die "eigenen Gene" ist, insbesondere für Männer, erst später entstanden, somit alles andere als "biologisch", nämlich rein kulturell!
Bei Frauen mag es einen gewissen biologischen Trieb geben, sich für das, aus ihrem Körper gekommene Kind, besonders am Anfang, besonders zu engagieren, um den biologischen Auftrag (Arterhaltung) zu erfüllen.

w49
 
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Gast

  • #75
Aber wenn die Optik der Frau nachlässt, verliert auch dieses Lebensmodell schnell an Attraktivität. Habe ich schon häufig so erlebt.
Da war die Frau aber schlau, dass sie mit diesem Mann (der ganz bestimmt nicht für alle Männer steht) keine Kinder in die Welt gesetzt hat, denn sonst wäre sie wohl als AE geendet, und welche Frau will das schon?
Denn mit Kindern (Schwangerschaft, Geburt, die vielen schlaflosen Nächte, viele Jahre zusätzlicher Stress, kaum entspannende Freizeit) leidet die Optik noch viel mehr - da ist die Wahrscheinlichkeit bei SO einem Mann ja dann noch größer verlassen zu werden für eine Jüngere.

Oder meinst du, dieser Mann würde dann wegen der Kinder bei ihr bleiben, aus Pflichbewußtsein oder aus Angst vor den finanziellen Konsequenzen?
Na super - einen Mann, der nur aus diesen Gründen an ihrer Seite bleibt, das ist bestimmt der größte Traum einer Frau (*ironieaus*).
 
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Gast

  • #76
Ich, w 43, mag Kinder aber ich möchte keine. Ich wollte auch noch nie Kinder, denn ich bin viel gereist und werde auch weiterhin viel reisen.
Was ich absolut nicht abkann, sind Frauen die praktisch nur für ihr Kind leben. Die mir erzählen wollen, Du bist doch nur eifersüchtig, Du hast den Sinn des Lebens nicht erkannt usw.
Nichts ist schlimmer als diese jungen Muttis mit Kind vor dem Bauch, die ihr schreiendes Kind hätscheln und tätscheln und allen entnervten dann nach zeigen, wie glücklich sie ist und wie toll das Kinchen doch ist. Mir tun die Ehemänner leid. Wenn ich mir nur vorsteelle, wie die Muttis zuhause mit dem Kind sitzen, kein Blick mehr für den Mann haben und nur noch dieses Kind haben, dann würde ich mir als Mann eine Andere suchen. was ja auch meistens passiert.
Und jetzt heißt es wieder: Du bist doch nur eifersüchtig...blablabla.
Ich bin glücklich mit meinem Mann, so wie es ist und geniesse das Leben auch ohne Kind.
w,43
 
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Gast

  • #77
Ich muss mich auch outen. Ich gehöre zu den Frauen, die, wenn schon Kinder, am liebsten 1 Mädchen. Ich hatte Glück. Habe mir auch schon frühzeitig das Geschlecht sagen lassen um mich - im Falle eines Jungen - seelisch darauf vorzubereiten.

Bin ich jetzt eine schreckliche Mutter? Ein Monster, bei dem etwas schief gelaufen ist? Warum sollte es? Ich denke, das gerade Mütter ein Problem mit meinen Ansichten haben, die mit aller Macht Kinder wollen, um der Welt zu beweisen, das sie Frauen sind. Denn in den Augen solcher Mütter sind ja kinderlose Frauen keine echten Frauen. Die Mütter mit mehreren Kindern, die ALLE Kinder GLEICH lieben. Nur kann man nicht alle Kinder immer gleich lieben. Das habe ich schon von vielen Mehrlings-Müttern gehört. Die meisten haben immer einen anderen "Favoriten".

Warum sollte also bei Frauen, wie der FS also etwas schief gelaufen sein nur weil sie kleine Kinder nicht mag? Und das auch noch zugibt.

Ne - Mami's kommt wieder runter vom hohen Ross. Ich finde es klasse, wenn jemand seine Meinung vertritt. Scheinheiligkeit kann ich allerdings nicht leiden. Und die meisten Über-Mamas sind leider scheinheilig.

w
 
G

Gast

  • #78
Hallo FS,

wenn du keine Kinder willst, weil du keinen Bezug dazu hast, dann lass es. Das ist kein Drama.

Es ist kein Verbrechen keine Kinder zu wollen, aber es ist eines trotzdem welche zu bekommen und sie dann zu vernachlässigen.....liest man ja immer mal wieder...weil man der Sache nicht gewachsen ist.

Wenn es nur daran liegt, dass nur die Kleinen für dich schwierig sind, dann denk daran, dass sie wachsen und irgendwann in das Alter kommen in denen du etwas mit ihnen anfangen kannst,
aber bis dahin vergehen ein paar Jahre...

Ja Kinder brauchen Eltern, die sie lieben, die ihnen etwas beibringen und die sie auf das Leben vorbereiten. Nicht immer einfach, aber zu schaffen.

Denk einfach mal darüber nach, wie deine Eltern das mit dir gemacht haben. War das gut für dich oder nicht? Vielleicht liegt die Ursache???

Lass dir auf jeden Fall von niemanden sagen, was richtig oder falsch ist.

"Mutter werden ist nicht schwer, Mutter sein dagegen sehr!" Ich finde diesen Spruch sehr treffend auch wenn er ursprünglich für Väter gemünzt war.

Also treffe eine Entscheidung mit der du leben kannst. Und wenn du dich für Kinder entscheidest, dann aus vollem Herzen. Denn diese müssen deine Entscheidung mittragen.
 
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Gast

  • #79
Ich kann mit kleinen Kindern auch nichts anfangen und bin deshalb gewollt kinderlos geblieben. Einigen meiner Freundinnen geht es genauso
Es ist doch schön, dass wir in einer Zeit und in einem Land leben, wo Frauen die Freiheit haben selber zu entscheiden, ob sie Mutter werden wollen oder aber mit ihrem Leben etwas Anderes anfangen.

Früher wurde der Wert einer Frau nur nach ihrer Gebärfähigkeit beurteilt, in vielen zurückgebliebenen Kulturen ist das sogar heute noch so. Ich finde wir sollten dankbar und froh sein, dass dem heute in Deutschland nicht mehr so ist und jede Frau für sich selber entscheiden darf welchen Lebensweg sie gehen möchte, ohne dafür ins gesellschaftliche Abseits verbannt zu werden.

Umso mehr wundert es mich, dass es trotzdem noch Frauen gibt, die darüber schimpfen.
DAS ist für mich nicht normal, dass andere Frauen ihre Geschlechtsgenossinen nun angreifen, weil diese nicht mehr bereit sind sich in Abhängigkeit zu begeben.

Natürlich ist es eine "egoistische" Entscheidung keine Kinder zu bekommen.
Und es ist eine genauso "egoistische" Entscheidung Kinder in die Welt zu setzen.

Ich kenne in meinem Umfeld (zum Glück) keine Frau, die Kinder bekommen hat, damit sie von ihrer Familie und Gesellschaft als vollwertige Frau anerkannt wurde, weil sie sonst "nichts wert" gewesen wäre.
ALLE hatten sie egoistische Motive - Kinder sollen IHREM Leben einen Sinn geben, sie wollen im Alter nicht alleine sein, sie wollten einen bestimmten Mann an sich binden, keine Lust ein Leben lang sich den Anforderungen eines stressigen Berufsleben stellen und unangenehme Vorgesetzte zu ertragen, stattdessen lieber zuhause ihr eigener Herr sein, einen Menschen haben der sie als Mutter uneingeschränkt liebt, der ihnen "gehört".

Das alles sind rein egoistische Motive zum Mutter werden. Mir ist in der heutigen Zeit noch NIE eine Mutter begegnet, die sagt sie wäre lieber kinderlos geblieben, aber sie fühlte sich gezwungen, durch ihre Biologie, durch die Gesellschaft.
Früher dagegen gab es solche Faruen haufenweise.
Warum fällt es einigen ewig Gestrigen nur so schwer sich über dieses Selbstbestimmungsrecht, welches Frauen heute haben, zu freuen?

Menschen, die meinen ihr gewähltes Lebensmodell ist das einzig Wahre "weil es ja immer schon so war und von der Natur so vorgegeben ist" sind mir suspekt.
Und irgendwie auch ganz schön rückständig in ihrem Denken.

w, 45
 
G

Gast

  • #80
Also an die Kinderlosen: Ihr könnt da nicht wirklich mitreden! Sorry für diese Ohrfeige!

Aber als Mutter hattest Du auch mal eine kinderlose Zeit und die vergisst man auch MIT Kindern nicht!
Aber ihr habt es nie erlebt, wie es ist, ein Kind zu bekommen, ihr kennt nicht den Moment, wenn das warme Bündel Euch das erste Mal auf den Bauch gelegt wird, nicht das Gefühl zu stillen, nicht das Gefühl, wenn ein Zweijähriger sich nachts in Euer Bett schleicht und seine kleinen Ärmchen um Euch legt und selig zu schnullern anfängt.
Ihr kennt nur nervige Mütter, vollkekotzte Spucktücher, augenringige Eltern und schreiende Blagen an der Supermarktkasse.

Das klingt natürlich nicht attraktiv! :) Und man kann sich das Muttersein ganz locker schlechtreden, denn es IST anstrengend und nicht glamourös.
Und ich hatte auch schon Momente, in denen ich meine Kinder GERNE mal kurz zur Adoption frei gegeben hätte (kurzzeitig!).

ABER: Es ist so ein Unterschied, ob es EUER Kind ist oder ein Fremdes!! Denn dieses Wesen liebst DU einfach - und das ALLERBESTE: Das Kind liebt Dich! Es liebt Dich, egal, ob Du Augenringe hast, bleich bist, einen bad hair day hast, es kennt und liebt Dich im Schlafanzug und in High Heels.
Ich bin keine pathetische Supermom, auch wenn es nun so klingt.
Aber ihr werden niemals die Liebe kennenlernen, die von so einem kleinen Wesen ausgeht und die Zärtlichkeit, die so ein kleiner Mensch einem schon geben kann.

Mit vielen Eurer Statements habt ihr total recht! Mütter vernachlässigen in der ersten Zeit ihren Partner - ja! Das ist so! Das sollte ein mann aushalten!
Man hat nach einer Geburt keinen sexy Körper - ja! - Wird aber wieder! Bei mir: Brüste fest-flacher Bauch, lange Beine, BMI 19.
Mütter können wahnsinnig nerven mit ihren Töpfchen-Durchschlaf-und Breithemen - JA! :)) Die leben zeitweise eben in einem Paralleliniversum, zu dem ihr keinen Zugang habt und ihn auch nicht wollt!

Aber wenn ihr ein EIGENES Kind habt, ist das alles etwas GANZ anderes.
Das kann man nicht beurteilen.
Das eigene Kind hat mit DEN KLEINEN Kindern rein gar nichts zu tun.
Das eigene Kind liebt man - und deswegen interessiert man sich DANN auch erst für andere kleine Kinder - und nicht vorher schon!

w,41
 
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Gast

  • #81
Als Mutter einer 25-jährigen Tochter kann ich nur sagen: Ich fand es schrecklich, gruselig und alptraumhaft mit meiner kleinen Tochter zum Spielplatz oder zu anderen Orten mit sehr vielen Kindern und vor allem Müttern zu gehen.

Die meisten Mütter waren keine Frauen mehr sondern nur "muttierte weibliche Erwachsene". Die einzigen Themen: Kinder, Windeln, Brei und vor allem die Entwicklung ihrer Brut - was? Dein Kind kann das noch nicht? Dann musst Du aber dringend zum Arzt etc. Und die Babysprache hatten die meisten sehr gut beherrscht. Bis eines Tages meine Tochter (ca. 3 Jahre) einer dieser Übermamis sagte: Was ist "teita" ich gehe spazieren. Über-Mama ist beinahe umgefallen.

So viel zum Thema eigene Kinder. Und das man sein eigenes Kind IMMER liebt ist auch ein Gerücht. Dafür gibt es zu viele Beispiele von Kindesmisshandlung durch leibliche MÜTTER. Also hört endlich auf kinderlose Mütter missionieren zu wollen und als nicht normal zu bezeichnen. Woher nehmt ihr eigentlich dieses Recht? Meine eigene Tochter hätte ich auch einige Male am liebsten verkauft - als sie im Trotzalter oder auch im Teenie-Alter war.

Nun liebe Mamis werdet endlich mal erwachsen. Und vor allem seid auch endlich mal tolerant Nicht-Mamis gegenüber, die nichts mit kleinen Kindern oder auch eigenen Kindern anfangen können.

w,51
 
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Gast

  • #82
Nicht jeder muss alles selbst erleben, um sich ein Bild davon zu machen. Deshalb ziehen Totschlagargumente überhaupt nicht. Wenn mir beispielsweise jemand erzählt, wie toll die Droge XY ist, denke ich auch nur, dass ich trotzdem nicht drogensüchtig werden möchte. Und wenn sich der Rausch für Momente noch so toll anfühlt.
Die meisten Eltern lieben sicherlich ihre Kinder, aber dass Kinder auch die Eltern lieben, wage ich zu bezweifeln. So ein Kind ist nunmal total abhängig von den Eltern. Was bleibt ihm schon übrig, als die Eltern zu "lieben", ob die es nun gut behandeln oder nicht.
 
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Gast

  • #83
Zu Gast 79-
Ja, wir können nicht mitreden.
Das wollen wir ja auch gar nicht.
Und das ist es eben. Wir wollen es bewusst nicht.
Und wenn wir uns über dise Übermuttis aufregen, dann nicht, weil wir eifersüchtig sind, nein,
wir haben da einfach keinen Bock drauf. Und wir wollen auch gar nicht wissen, wie es ist ein Kind zu
haben. Es interessiert uns nicht!
w,40
 
G

Gast

  • #84
Das kommt noch, wenn sie älter ist und der Mann sie für eine Jüngere verlässt, mit der er dann Kinder bekommt. Als Mann ist es ja auch nicht unpraktisch, mit einer Frau bis Anfang Mitte 40 ohne Kinder das Leben zu genießen. Aber wenn die Optik der Frau nachlässt, verliert auch dieses Lebensmodell schnell an Attraktivität. Habe ich schon häufig so erlebt.
Ich kenne Ehepaare, in denen beide Partner mit der gewollten Kinderlosigkeit durchaus glücklich sind und das über Jahrzehnte hinweg. Schon mal daran gedacht, dass manche Männer bei ihren Frauen bleiben, weil sie sie lieben? Dass die meisten Männer ihre Frau (hoffentlich) in erster Linie als Mensch lieben und nicht als Uterus auf zwei Beinen?
Darüberhinaus haben viele Männer nicht die Chance auf eine wesentlich jüngere Partnerin. Dafür muss er schon ordentlich Kohle haben, damit frau sich bereit erklärt sich von einem zerknitterten Typen ein Kind machen zu lassen.
w,52
 
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Gast

  • #85
Es ist doch naiv zu glauben, dass eine Mutter für alle Mütter und eine kinderlose Frau für alle kinderlosen Frauen sprechen kann.
Ich verstehe absolut nicht, wie man sich als außenstehende Frau anmaßen kann zu sagen „wenn du dein eigenes Kind hast, wird das schon“ oder „du willst doch nur nicht zugeben, dass Mutter sein ätzend ist“.

Die Unterstellung, dass alle kinderlose Frauen Kinder nicht mögen oder gar hassen, ist so bescheuert. Ich bin nur einmal sowas begegnet. Ein Mann, den ich auch aus anderen Gründen für einen Idioten halte, fragte (nachdem wir uns 7 Jahre keinen Kontakt hatten), ob ich Kinder hätte.
Als ich verneinte, da mein Freund keine Kinder zeugen konnte, ich nie diesen Drang nach Kindern hatte und außerdem er arbeitslos und ich Studentin war, fing dieser Blödmann an mit „ja, wenn du keine Kinder WILLST“, als hätte er mich nun als A***loch entlarvt.

Ich hätte ihm am liebsten eine gescheuert, ich sage so jemandem doch nicht die Gründe, warum ich keine Kinder habe. Ich versteh auch nicht, warum Fremde meinen, sich zu diesem Thema weiter äußern zu dürfen, das empfinde ich als extrem übergriffig, da es um mein Leben, meine Partnerschaft, meinen Körper und meine Sexualität geht. Was geht den das an, warum wagt er zu schlussfolgern?

#79

Natürlich kann eine Frau, die nicht Mutter ist, nachvollziehen, was für ein Glück das ist. Aber wie kommst Du darauf, dass Du für alle Mütter sprechen kannst? Ich kenne eine, die das Kind nach der Geburt abgelehnt hat, postpartale Depression.


und das ALLERBESTE: Das Kind liebt Dich! Es liebt Dich, egal, ob Du Augenringe hast, bleich bist, einen bad hair day hast, es kennt und liebt Dich im Schlafanzug und in High Heels.
Ich glaube, das ist eine große Motivation – endlich ein Wesen zu haben, das einen liebt. Hat meine eine Freundin auch gesagt. Der kleine Sohn gibt ihr alles, was sie emotional braucht und was der Partner ihr nicht geben kann.
Klingt für mich sehr gruselig, da es das Kind besetzt mit einer Rolle, die es nicht erfüllen kann – ist ja kein Partner. Außerdem ist es angewiesen darauf, dass die Mutter es nicht verstößt – und damit manipulierbar. Es muss Dich also auch lieben, egal wie Du aussiehst.
Die High Heels da in Deiner Aufzählung sind für mich auch so ein Zeichen, dass Du, was die emotionale Seite angeht, einen Partnerersatz wolltest, weil er Dir nicht geben konnte, was Du von einem anderen willst.
Meine Freundin saugt das Kind emotional ziemlich aus, hatte eine Ärztin ihr mit anderen Worten gesagt. Ich bin zwar der Meinung, dass jeder eben sein Päckchen mitkriegt, und der Junge eben von der Mutter emotional besetzt wird und das dann seins ist. Und ich kann es auch als Frau ohne eine derartige Mutter-Kind-Beziehung nicht nachvollziehen, aber es sieht halt nach Egoismus eines erwachsenen Menschen aus gegenüber einem kleinen Wesen, das noch keine Kraft hat, sich dagegen zu wehren.
 
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Gast

  • #86
Wer, liebe angeblichen "Elite"damen soll denn mal eure Rente erarbeiten? Die Kinder der Hartz IV Empfängerin oder die Kinder der Geringverdienerin?
So viel Egoismus auf einen Haufen. Deutschland braucht Nachwuchs. Wer, wenn nicht die angebliche Elite, mit gutem Einkommen kann sich denn Kinder leisten? Beim Einkommen eines entsprechenden Mannes kann Frau doch, im Gegensatz zu finanziell schlechter gestellten Müttern und Vätern, ohne Probleme das erste Jahr daheim bleiben und dann wieder arbeiten gehen. Als ginge mit einem Kind der Rest des Lebens den Bach runter, wenn man die Beiträge hier liest. Da werden kleine Mädchen gewünscht(wenn überhaupt) zum rausputzen. Bei Jungs gibt man sich die Kugel. Die nächste Dame möchte gern ein schon großes Kind vorbestellen und auch geliefert bekommen. Babys und Kleinkinder werden wegen egoistischem Verhalten und nicht korrekter Kleidung und Sabber abgelehnt. Dann machen die noch Geräusche! Wie egoistisch!
Wenn ich hier schon lese, das Hundewelpen beliebter sind als kleine Kinder kann ich nur sagen:armes Deutschland. Wenn das hier die Elite sein soll, dann gute Nacht. Soziale Kompetenz sieht anders aus.
 
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Gast

  • #87
Ja, mir ging es auch schon immer so. Auch als ich irgendwann Tante wurde und alles hautnah mitbekam. Es hat sich nie geändert. Es hatte auch nichts damit zu tun, ob oder welchen Partner ich hatte. Bin bis heute heilfroh, dass ich mir das alles erspart habe, denn für mich wäre es nicht das Wahre gewesen - Anderen gönne ich es aber natürlich, und mit netten Kindern, die bereits sprechen können, rede oder spiele ich auch gerne :)
Nur Babies sowie auch Kleinkinder haben - wie bei dir - noch nie irgendwas Positives in mir ausgelöst. Muss auch sagen, dass ich z.B. niedliche Tiere oder Tier-Babies viel knuddeliger und liebenswerter finde. Offensichtlich fehlt manchen Frauen so etwas wie "Mutter-Gene"....
W (ü40)
 
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Gast

  • #88
So viel zum Thema eigene Kinder. Und das man sein eigenes Kind IMMER liebt ist auch ein Gerücht. Dafür gibt es zu viele Beispiele von Kindesmisshandlung durch leibliche MÜTTER.
Kann ich bestätigen. Ich habe mich nie geliebt gefühlt von meiner extrem aggressiven Mutter, die mich fast täglich geschlagen hat. Entsprechend konnte ich auch nie Liebe für meine Mutter empfinden.
Womöglich hatte ich genau deshalb nie den Wunsch selber Kinder bekommen.

Also hört endlich auf kinderlose Mütter missionieren zu wollen
Sorry, aber das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen...:
WAS sind kinderlose Mütter?? ;-)

w ü40
 
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Gast

  • #89
Diesen penetranten Muttertieren, die glauben, mit der Produktion von Kindern könne man die Welt retten und sich anmaßen, über Frauen, die keine (kleinen) Kinder mögen zu urteilen, möchte man fröhlich zurufen, doch etwas weniger verbissen und aggressiv ihren angeblich ach so wunderbaren und glückbringenden Lebensentwurf zu verteidigen.

Liebe Fragestellerin: "Ein Mensch, der Hunde und kleine Kinder hasst, kann kein ganz schlechter Mensch sein." - W. C. Fields

Dieser Kinderkult geht mir so auf die Nerven! Kinder als Selbstzweck, damit man jemanden hat, der einen liebt - wie armselig muss man sein! Die heutigen Wunschkinder sind wirklich nicht zu beneiden ....

w 1 Kind
 
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Gast

  • #90
Wer, liebe angeblichen "Elite"damen soll denn mal eure Rente erarbeiten? Die Kinder der Hartz IV Empfängerin oder die Kinder der Geringverdienerin?
So viel Egoismus auf einen Haufen. Deutschland braucht Nachwuchs. Wer, wenn nicht die angebliche Elite, mit gutem Einkommen kann sich denn Kinder leisten? Beim Einkommen eines entsprechenden Mannes kann Frau doch, im Gegensatz zu finanziell schlechter gestellten Müttern und Vätern, ohne Probleme das erste Jahr daheim bleiben und dann wieder arbeiten gehen. Als ginge mit einem Kind der Rest des Lebens den Bach runter, wenn man die Beiträge hier liest. Da werden kleine Mädchen gewünscht(wenn überhaupt) zum rausputzen. Bei Jungs gibt man sich die Kugel. Die nächste Dame möchte gern ein schon großes Kind vorbestellen und auch geliefert bekommen. Babys und Kleinkinder werden wegen egoistischem Verhalten und nicht korrekter Kleidung und Sabber abgelehnt. Dann machen die noch Geräusche! Wie egoistisch!
ich stimme vielem zu. Doch ein Kind zu bekommen, wenn man wirklich nicht für Elternschaft geeignet ist, wäre dem Kind gegenüber nicht fair. Und das System mit der Rente wird eh nicht ewig so weitergehen. Immer mehr Jobs gehen dank Outsourcing, Technologisierung und Digitalisierung verloren. Wie soll der Nachwuchs unsere Renten bezahlen, wenn er keine Arbeit findet? Hätte ich ein Kind, würde ich eher daran denken, wie ich es finanziell absichere als anzunehmen, dass es meine Rente oder die der anderen bezahlt.
w,40
 
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