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Gast

  • #92
Das macht nichts, ich mag auch keine kinderfeindlichen Single-Frauen, früher hat man gesagt das Fräulein, sprich alte Jungfer. Nu ja, die Singles sind ja alle Gutverdiener, die brauchen nicht nachdenken, wer die Rente zahlt.
 
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  • #93
Wer, liebe angeblichen "Elite"damen soll denn mal eure Rente erarbeiten? Die Kinder der Hartz IV Empfängerin oder die Kinder der Geringverdienerin?
So viel Egoismus auf einen Haufen. Deutschland braucht Nachwuchs. Wer, wenn nicht die angebliche Elite, mit gutem Einkommen kann sich denn Kinder leisten? Beim Einkommen eines entsprechenden Mannes kann Frau doch, im Gegensatz zu finanziell schlechter gestellten Müttern und Vätern, ohne Probleme das erste Jahr daheim bleiben und dann wieder arbeiten gehen. Als ginge mit einem Kind der Rest des Lebens den Bach runter, wenn man die Beiträge hier liest. Da werden kleine Mädchen gewünscht(wenn überhaupt) zum rausputzen. Bei Jungs gibt man sich die Kugel. Die nächste Dame möchte gern ein schon großes Kind vorbestellen und auch geliefert bekommen. Babys und Kleinkinder werden wegen egoistischem Verhalten und nicht korrekter Kleidung und Sabber abgelehnt. Dann machen die noch Geräusche! Wie egoistisch!
Wenn ich hier schon lese, das Hundewelpen beliebter sind als kleine Kinder kann ich nur sagen:armes Deutschland. Wenn das hier die Elite sein soll, dann gute Nacht. Soziale Kompetenz sieht anders aus.
Ich als kinderlose Frau gehe mein Leben lang Vollzeit arbeiten und zahle somit JETZT viel mehr in die Sozial-Kassen inkl. Rentenkasse ein, als eine Mutter, die lange Erwerbsausfallszeiten hat. Die jahrelang nicht arbeiten gehen kann oder dann nur noch Teilzeit (was ihr gegönnt sei). Ich lasse mir nicht sagen, ich würde nichts für die Renten beitragen, wenn ich das über Jahrzehnte tue!
W kinderlos u. berufstätig
 
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  • #94
Ich als kinderlose Frau gehe mein Leben lang Vollzeit arbeiten und zahle somit JETZT viel mehr in die Sozial-Kassen inkl. Rentenkasse ein, als eine Mutter, die lange Erwerbsausfallszeiten hat. Die jahrelang nicht arbeiten gehen kann oder dann nur noch Teilzeit (was ihr gegönnt sei). Ich lasse mir nicht sagen, ich würde nichts für die Renten beitragen, wenn ich das über Jahrzehnte tue!
W kinderlos u. berufstätig
unterschreibe ich sofort!
Ich bin auch kinderlos, möchte es auch bleiben und habe es satt mich für meine Haltung verteidigen zu müssen. Es gibt Leute die mögen Hunde, andere mögen sie nicht. Es gibt Leute die mögen sport, andere sind couchpotatoes. Es gibt Leute die mögen Kinder, andere können nichts mit ihnen anfangen.
Bevor sich hier jemand aufregt: ja man kann das vergleichen. Es sind menschliche Haltungen zu Dingen oder Lebensentscheidungen, Freizeitgestaltungen etc.
Es gibt dumme Leute, intelligente, hetero, homo, kinderaffine, kindergegner.
Verdammt nochmal: leben und leben lassen.
 
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Gast

  • #95
unterschreibe ich sofort!
Ich bin auch kinderlos, möchte es auch bleiben und habe es satt mich für meine Haltung verteidigen zu müssen. Es gibt Leute die mögen Hunde, andere mögen sie nicht. Es gibt Leute die mögen sport, andere sind couchpotatoes. Es gibt Leute die mögen Kinder, andere können nichts mit ihnen anfangen.
Bevor sich hier jemand aufregt: ja man kann das vergleichen. Es sind menschliche Haltungen zu Dingen oder Lebensentscheidungen, Freizeitgestaltungen etc.
Es gibt dumme Leute, intelligente, hetero, homo, kinderaffine, kindergegner.
Verdammt nochmal: leben und leben lassen.
Man kann Hunde und Kinder vergleichen? Man kann Sport und Kinder vergleichen? Schon diese Aussagen zeigen deutlich, dass da soziale und emotionale Armut vorliegt. Eine Frau, die einem Tier oder einer Freizeitbeschäftigung wie Sport den gleichen Stellenwert wie einem Kind zukommen lässt, hat meiner Meinung nach gewaltige Defizite. Im Übrigen gibt es noch etwas zwischen kinderaffin und kinderfeindlich. Das sind ja wohl die Extreme, die solche Frauen gern anführen, um abzulenken.
 
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Gast

  • #96
Ich als kinderlose Frau gehe mein Leben lang Vollzeit arbeiten und zahle somit JETZT viel mehr in die Sozial-Kassen inkl. Rentenkasse ein, als eine Mutter, die lange Erwerbsausfallszeiten hat. Die jahrelang nicht arbeiten gehen kann oder dann nur noch Teilzeit (was ihr gegönnt sei). Ich lasse mir nicht sagen, ich würde nichts für die Renten beitragen, wenn ich das über Jahrzehnte tue!
W kinderlos u. berufstätig
Mir kommen gleich die Tränen. Willkommen in der Realität. Jede Mutter hat lange Erwerbsausfallzeiten? So ein Unsinn! Dieses Argument wird ja gerne von kinderlosen Frauen benutzt, um sich besser darzustellen und Müttern etwas zu unterstellen. Nicht jede Mutter bleibt daheim oder arbeitet Teilzeit! Ich habe immer Vollzeit gearbeitet. Mit zwei Kindern. Lange Ausfallzeiten hatte ich nie. Viele AE würden sich bei Ihrer Theorie zu Recht angegriffen fühlen. Die arbeiten Vollzeit und haben sogar mehrere Kinder. Zusätzlich haben sie noch den Haushalt. Ja, diese Frauen schaffen das. Sie müssen sich also nicht hinter Ihrem "berufstätig" verstecken und sich einbilden, dafür das Sie Vollzeit arbeiten, schon einen Orden zu bekommen. Mütter schaffen das, ihre Kinder und den Rest auch. Viele sogar ohne Partner. DENEN gehört mein Respekt.

w 49, zwei Kinder mit gutem Job und abgeschlossenem Studium, immer Vollzeit arbeitend
 
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Gast

  • #97
Es ist doch naiv zu glauben, dass eine Mutter für alle Mütter und eine kinderlose Frau für alle kinderlosen Frauen sprechen kann.

#79

Natürlich kann eine Frau, die nicht Mutter ist, nachvollziehen, was für ein Glück das ist. Aber wie kommst Du darauf, dass Du für alle Mütter sprechen kannst? Ich kenne eine, die das Kind nach der Geburt abgelehnt hat, postpartale Depression.

Ich glaube, das ist eine große Motivation – endlich ein Wesen zu haben, das einen liebt. Hat meine eine Freundin auch gesagt. Der kleine Sohn gibt ihr alles, was sie emotional braucht und was der Partner ihr nicht geben kann.
Klingt für mich sehr gruselig, da es das Kind besetzt mit einer Rolle, die es nicht erfüllen kann – ist ja kein Partner. Außerdem ist es angewiesen darauf, dass die Mutter es nicht verstößt – und damit manipulierbar. Es muss Dich also auch lieben, egal wie Du aussiehst.
Die High Heels da in Deiner Aufzählung sind für mich auch so ein Zeichen, dass Du, was die emotionale Seite angeht, einen Partnerersatz wolltest, weil er Dir nicht geben konnte, was Du von einem anderen willst.
Doch - es ist nunmal so, dass ein eigenes Kind etwas ganz anderes ist, als "DIE KLEINEN KINDER ALLGEMEIN". Man hat wenn man keine eigenen Kinder hat, wenig Zugang zur Welt der Kinder und man beschäftigt sich ja auch logischerweise gar nicht damit.
So gesehen kann man erst etwas mit kleinen Kindern anfangen, wenn man selber Kinder hat.

Also meine Kinder lieben mich nicht, weil sie von mir abhängig sind, sondern, weil ich sie liebe und sie mich. Partnerersatz?? Also bitte?!!
Ich habe einen Freund, der sowas von verknallt in mich ist und mich liebt - also da brauche ich keine Kinder als Partnerersatz!
Außerdem ist die Liebe zu einem Kind nicht vergleichbar mit der zu einem Mann! Sie ist irgendwie absoluter und bedingungsloser!

Und ich verstehe jede Frau, die sich entscheidet, keine Kinder zu bekommen. Das ist definitiv auch ein Lebensweg, keine Kinder zu bekommen, wenn auch nicht meiner.


Dieser Kram über die Rentendiskussion ist albern!
Ich hab auch keine Kinder in die Welt gesetzt, damit meine Rente gesichert ist, denn ohne Kinder würde ich weit mehr Rente später bekommen, bedingt durch meine beruflichen Einbußen.

Ich habe Kinder bekommen, weil ich welche wollte - ganz egoistisch.
Genauso wie einige eben keine wollen, ganz egoistisch!
Ich verurteile keine Frau, die keine kleinen Kinder mag und ich will auch keine zusätzlichen in meiner Wohnung, wenn ich ehrlich bin. :)

Aber trotzdem erfährt man durch eigene Kinder eine Liebe und eine Welt, die einem ohne Kind verschlossen bleibt. Und ich bin froh, dass ich es erleben durfte.

Aber vor meinen Kindern konnte ich auch mit Kindern nicht viel anfangen. Ich finde das normal.

die #79 und #71
 
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  • #98
Liebe FS

mach dir keine Vorwürfe dass Kinder dich nerven, ihr Speichel, Popel und ihre Sch...windeln dich anekeln und du dir dein Leben auch ohne Kinder ganz gut vorstellen kannst.

Die Gefühle die das Säubern eines braunen Hinterns ermöglichen stellen sich in der Regel erst nach der Geburt ein. Vorher merkst du einfach nur wie dein Körper sich verändert und alles beschwerlicher wird. Freude machen Kinder übrigens nicht rund um die Uhr. Aber wir leiben uns in unseren Kindern, das ist die Belohnung die normalerweise verhindert dass einer seine Kinder hasst.

Eine glückliche Paar-Liebe ist heute auch ohne Elternsein durchaus über Jahrzehnte möglich. Dazu braucht es aber mehr Klammern als ein Eigenheim oder ein gemeinsames Hobby. Du musst dich mit deinem Partner dauernd entwickeln. Du hast keine Ausrede dass es um die Kinder geht. Es geht immer eure Beziehung. Daher würde ich sagen kinderlose Ehe/Paarbeziehung ist nichts für blutige Anfänger sondern für reifere gleich starke Persönlichkeiten.
 
  • #99
Man kann Hunde und Kinder vergleichen? Man kann Sport und Kinder vergleichen? Schon diese Aussagen zeigen deutlich, dass da soziale und emotionale Armut vorliegt. Eine Frau, die einem Tier oder einer Freizeitbeschäftigung wie Sport den gleichen Stellenwert wie einem Kind zukommen lässt, hat meiner Meinung nach gewaltige Defizite.
Sie hätten Recht, wenn eine Frau MIT Kindern diese vernachlässigen würde, um bspw. exzessiv Sport zu treiben oder um dem Hund mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Es geht hier aber um die Entscheidung kinderlos zu bleiben. Natürlich darf jeder Mensch für sein Leben eigene Prioritäten formulieren. Es gibt Menschen, die entscheiden sich bspw. für Wissenschaft oder Kunst. Oder sie sind aufgrund anderer Ursachen nicht bereit oder fähig Kinder zu haben. Daher verstehe ich auch immer diese Rentendiskussion nicht. Was ist denn die Alternative? Frauen ohne Kinderwunsch staatlicherseits zum Kinderkriegen zu zwingen? Man kann vielleicht steuerrechtlich noch ein bißchen was machen, um Familien mehr zu entlasten, das fände ich ja auch begrüßenswert (Kindergarten und fahrtweg zur Schule müssten generell kostenfrei sein, man könnte die Freibeträge für Kinder weiter erhöhen, auch die Höhe des Kindergelds individualisieren etc.)!
 
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Gast

  • #100
Wirklich lustig, dieses Gekeifere und sich selbst überhöhen auf jeder Seite!

Vielleicht sollte man mal mit dieser Aufrechnerei aufhören. Wer keine Kinder will , soll halt keine bekommen, aber braucht sich auch nicht an allen Kindern oder Eltern zu stören!

Ist schon beängstigend welche Abhängigkeit von der Meinung anderer hier in Statements hervortritt ! Alles andere als souverän !

Überraschung: Man selbst ist nicht das Zentrum des Universums!

W30, ein Kind, bewusst Hausfrau
 
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Gast

  • #101
Nein, Hunde sind freundlicher und leichter zu erziehen, benutzen keine Schimpfwörter, schlagen nicht nach ihrer Bezugsperson, werfen sich nicht brüllend auf den Boden, schmieren nicht die Wände voll, werfen keine Scheiben ein, stehlen nicht im Supermarkt und erreichen nicht die Lautstärke eines Presslufthammers.
Von der Zuneigung und Verantwortung, die damit verbunden ist, ist es aber vergleichbar.
Wenn einer lieber Kinder hat, bittesehr, aber soll sich nicht die Behauptung anmaßen, die wertvolleren Gefühle zu haben.
 
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Gast

  • #102
Gast 84 nochmal

Also meine Kinder lieben mich nicht, weil sie von mir abhängig sind, sondern, weil ich sie liebe und sie mich. Partnerersatz?? Also bitte?!!
Du würdest Dich wundern. Bei Dir ist das vielleicht nicht so, aber alle Frauen, die sagen, dass sie nicht mehr allein sein wollten, suchten einen emotionalen Partnerersatz. Jemand, der sie bedingungslos liebt.
Und wenn Du schreibst, Dein Kind liebt Dich auch ohne High Heels, dann rückt doch diese Aussage in eindeutig in die Schiene "Partnerschaft und Attraktivität".

Deine Kinder werden Dich lieben, das will ich doch auch gar nicht absprechen. Aber Du hast hier allgemein geschrieben, dass das immer so wäre. Und das ist definitiv nicht so.
Ein Kind braucht die Eltern, um zu überleben. Also lernt es, alles, was Mami und Papi böse finden, zu unterdrücken. Damit ist nicht die Trotzphase als Kleinkind gemeint, wo das Kind durchaus "böse" ist und versucht, seinen Willen auszutesten.
Es geht darum, durch Liebesentzug das Kind zu "dressieren", wenn die Eltern halt so ticken. Wenn es nicht die richtigen Leistungen bringt, wenn es sich temperamentvoll oder emotional verhält und die Eltern eher verkopft sind usw. Das Kind wird alles tun, damit es geliebt wird, weil es sich nicht leisten kann, das nicht zu tun.

Außerdem ist die Liebe zu einem Kind nicht vergleichbar mit der zu einem Mann! Sie ist irgendwie absoluter und bedingungsloser!
Nicht ZU einem Kind. VON einem Kind ist der Ersatz für die Frau. Ich habe meine Freundin original zitiert!

Dieser Kram über die Rentendiskussion ist albern!
Finde ich auch.
 
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Gast

  • #103
ein Kind zu bekommen, wenn man wirklich nicht für Elternschaft geeignet ist, wäre dem Kind gegenüber nicht fair. Und das System mit der Rente wird eh nicht ewig so weitergehen. Immer mehr Jobs gehen dank Outsourcing, Technologisierung und Digitalisierung verloren. Wie soll der Nachwuchs unsere Renten bezahlen, wenn er keine Arbeit findet? Hätte ich ein Kind, würde ich eher daran denken, wie ich es finanziell absichere als anzunehmen, dass es meine Rente oder die der anderen bezahlt.w,40
Endlich mal ein Beitrag, der das Renten-Totschlagargument in frage stellt. Krisen gab es immer wieder, worauf dann bessere Zeiten folgten. Deshalb glauben viele Menschen jetzt, die Krise von heute wird das blühende Leben für die Menschen von morgen. Leute, träumt weiter.
Der Unterschied zwischen früheren Krisen und dem Jahr 2014 ist die weltweite Bevölkerungsexplosion. Wer an die Rente glaubt, kann genauso gut an den Osterhasen glauben. Ein Kind, das heute geboren wird, muss in den meisten Fällen für den Kinderwunsch seiner Eltern später sehr viel opfern: Freizeit, humane Arbeitsbedingungen, Sicherheit und Freiheit. Entweder es funktioniert als Arbeitssklave auf einem immer engeren Arbeitsmarkt oder geht unter. Dann die ganzen Probleme wie Gewalt-Computerspiele, Werteverfall, exzessives Markendenken, denen das Kind außerhalb des Hauses begegnet. Wie soll man das als Mutter oder Vater noch abfangen?
Ganz ehrlich: ich hätte lieber ein Kind in den 1950ern bis 1980ern groß gezogen als heute. Wobei ich auch kein Muttertier bin und mir der Gedanke an Schwangerschaft und Geburt eher den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Keine kleinen Kinder zu mögen ist völlig normal. Wenn man bedenkt, wie hart das Leben von vielen der Neugeborenen später wird, dann sollte man sie nur dann in die Welt setzen, wenn man sie aus tiefstem Herzen liebt und Momente mit Kindern genießt. Wenn man das nicht bejahen kann, tut man der Gesellschaft, dem nicht geborenen Kind und sich selbst durch gewählte Kinderlosigkeit einen großen Gefallen.
w,38
 
  • #104
Es sollte jeder für sich selbst entscheiden ob er Kinder will oder nicht. Ich kann auch total verstehen wenn man keine Kinder mag, aber ich weiß nicht ob sich das nicht ändern kann wenn man mal sein eigenes Kleines hat. Allerdings sollte man das auch gut überlegen.

Ich kenne ein Paar wo sich der Mann ein Kind wünscht, aber Sie keins möchte. Sie beschreibt es ähnlich wie das was ihr hier so geschrieben habt und ich denke nicht das es Sinn macht für ein Kind zu entscheiden wenn einer der beiden kein Kind möchte.
Allerdings stellt sich dann die Frage ob sich der Partner darauf einlassen kann oder der Kinderwunsch zu groß ist und man nicht zusammen bleiben kann ...
 
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