• #1

Ich brauch dringend Hilfe! Ich habe keine Kraft mehr!

Hallo, ich hoffe das mir jemand helfen kann. Ich bin 30 Jahre und seid knapp einen Jahr in. einer Beziehung mit einem 31 jährigen Mann. Anfangs schien er der perfekte Mann zu sein,er hat sich förmlich umbgebracht für mich, ich bin für ihn in seine Stadt gezogen. Danach kamen die Probleme, er würde immer merkwürdiger,war genervt, aggressiv und eiskalt, diese Phase hält im Schnitt ca 3 Tage an, danach bin ich wieder seine Traumfrau und er will sehr schnell heiraten und Kind, bis zu dem Punkt bis er sich wieder komplett ändert, dann verletzt er mich, denkt nur an sich selbst, beendet die Beziehung usw. Er war eine Woche allein im Urlaub ,als er wieder kam war er wie ausgewechselt,er hat alles für mich gemacht, hatte Angst ich könnte jemand anders finden, ich muss dazu sagen dass ich sehr oft angesprochen und angeguckt werde. Er hatte ständig Angst nicht gut genug zu sein. Dies ist nach ein paar Wochen sehr schnell wieder vorbei, er zieht den Sport vor,hat keine Angst mehr, will weniger Sex usw. Ich kann es einfach nicht verstehen und das macht mich wüten und traurig , dazu kommt es oft zum Streit und er schiebt IMMER die ganze Schuld auf mich. Nun bin ich schwanger ,es war ein Wunschkind,jetzt fällt ihm ein dass er es doch nicht will. Sport , Urlaub und Arbeit stehen an erster Stelle. Ich kann nicht mehr.
 
A

Ars_Vivendi

  • #2
Nun bin ich schwanger ,es war ein Wunschkind,jetzt fällt ihm ein dass er es doch nicht will. Sport , Urlaub und Arbeit stehen an erster Stelle. Ich kann nicht mehr.
Bis zu diesem Satz dachte ich, warum hofft eine offensichtlich attraktive Frau darauf, dass ein Mann sich ändert und sucht sich nicht einfach einen Mann, bei dem das "Drama" entfällt.

Nun, da Du (offensichtlich geplant) schwanger bist, ist das nicht mehr so einfach. Was soll man dazu sagen? Mir steht da immer der Mund offen vor Sraunen.
Warum man sich als Frau ein "Wunschkind" mit einem Partner ans Bein bindet, mit dem man offensichtlich alles andere als wirklich glücklich ist, ist mir schleierhaft. Aber natürlich darf jeder sich das selbst aussuchen. Nur hinterher beklagen sollte man sich dann eigentlich nicht. Ich hoffe, Du hast wenigstens ein stabiles soziales Umfeld, dass Dich unterstützt und Dir hilft, wenn Du Dir schon gezielt einen Partner aussuchst, der das nicht leisten kann.
Alles Gute.
 
  • #3
1) Du erlebst die Extreme: Auf der einen Seite holt er Dir das Blaue vom Himmel herunter und liebt Dich, während er auf der anderen Seite Dich gering schätzt indem er Dir den Sport die Arbeit, (Spaß, Leben und) Urlaub vorzieht.

2) So wie Du es schreibst war es ein Wunschkind von ihm - in einer Phase, in der er Dich liebte und Dir das Blaue vom Himmel herunter holen wollte. Aber sei ehrlich zu Dir selbst: Hättest nicht seine Launen erkennen können und müssen ?

3) Sein Spiel aus Beachtung und Mißachtung geht nun nicht mehr weiter weil man kann nicht die nächsten Jahrzehnte mal Vater sein mal nicht. Das führt dazu, daß sein Leben und sein Umgang mit Dir nicht mehr möglich ist. Nachdem er aber entweder nicht weiß was er will oder nachdem er für sich nicht bereit ist, zu dem zu stehen was er kommuniziert hat (ob in guten oder in schlechten Zeiten kommuniziert ist egal: Wunschkind ist Wunschkind) oder nachdem er erkannte daß sein Leben so nicht mehr geht will er nun ausweichen: Das Problem das er im Umgang mit Dir hat will er nicht lösen sondern er versucht der Problemlösung dadurch auszuweichen, daß er nun das Kind doch nicht will, denn nur dann kann er so weiter machen wie bisher.

4) Nur kannst Du kein Kind dafür durch Abtreibung umbringen, weil der Vater sein Leben und seine Probleme nicht auf die Reihe kriegt und weil dem Vater wohl die innerliche Reife fehlt Vater zu sein respektive es zu werden.

5) Du kannst natürlich auch versuchen, ihn zu ändern, aber wie soll ein Zusammenleben eines Mannes mit einer Frau funktionieren geschweige denn eine Beziehung auf Augenhöhe, wenn er ablehnt, daß Du das Kind das Du im Bauch hast, bekommst ? siehst nicht in seinen Augen den Wunsch nach Abtreibung ?

6) Deswegen bleibt Dir nur die Trennung. Wenn er nicht bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und zu dem zu stehen, was er kommuniziert hat ("Wunschkind") - wie soll dann eine Beziehung funktionieren ? Ich denke, die Trennung ist der einzige Weg, ihm einen Tritt in den Allerwertesten zu geben, damit er seine Probleme in den Griff kriegt, denn wird das Kind abgetrieben, hat er mit seiner Lebensmasche auch noch Erfolg und ändert den Stil, der Dich so verletzt, schon gar nicht. Wenn er sich trennt und wenn er begreift, daß er ein Problem habt, hast vielleicht noch eine Chance, aber da müssen Dinge wie "Urlaub alleine" oder "ein paar Tage nicht melden" eh schon ausgeschlossen sein und ein dauerhaftes Zusammenleben auf Augenhöhe muß funktionieren.
 
  • #4
Sag jetzt aber bitte nicht, dass du überrascht bist, dass er sich das mit dem Wunschkind doch noch mal überlegt.

Na egal, das Kind ist bald da, also nach vorn blicken.
Warum du mit dem Mann ein Kind bekommen wolltest, spielt jetzt keine Rolle mehr.

Ich würde mich so schnell wie möglich trennen und hoffen, dass ich ihn irgendwann ganz los sein würde.
Denn als Vater ganz 'haben' wirst du ihn wohl eher nicht. Wenn das Kind da ist, wird er wahrscheinlich noch viel mehr und extremer switchen, denn Kinder sind einfach hinreißend und Kinder sind einfach anstrengend. Je nachdem, was gerade vorherrscht wird er hinreißend und anstrengend ( oder auch abwesend ) sein.

Oh Mann...ich drücke dir die Daumen, dass du da einigermaßen unbeschadet rauskommst.

w 48
 
  • #5
Da bist du doch nun echt selber schuld. Du ziehst nach der kurzen Zeit Beziehung zu ihm, die Beziehung funktioniert dann nicht mehr, die Nähe ist für ihn nicht aushaltbar, du weißt das aber wirst trotzdem von ihm schwanger. Sein Verhalten jetzt war doch wirklich abzusehen. Da kannst du dich doch jetzt nicht beschweren. Verstehe ich wirklich nicht, du wustest es doch vorher. Ach so, vermutlich hast du gedacht er würde sich ändern. Warum sollte er sich denn ändern, wenn er doch gar kein Problem in seinem Verhalten sieht? Das beste was du machen kannst, zurück in deine Heimat ziehen, da hast du als alleinerziehende Mutter vermutlich wenigstens ein soziales Umfeld, was dir hilft. Wenn du bei ihm bleibst, bist du auch alleinerziehend, nur alleine in einer fremden Stadt ohne eigenen Freundeskreis und Familie. Ich verstehe nicht, wie du dich mit offenen Augen selbstverschuldet in diese Situation bringen konntest und jetzt plötzlich überrascht bist
 
G

Gast

  • #6
Hallo diamond black,

erst mal Glückwunsch zum "Wunschkind"! Ich hoffe, Dir geht es trotz Deines Kummers körperlich gut und Du kannst wenigstens Deine Schwangerschaft ein bischen genießen.Das Kind tut mir jetzt schon sehr leid, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es sich später und sein Leben lang mal fühlen wird, denn ich wurde leider in genau so eine Situation reingeboren.Nicht schön.Meine Mutter konnte das nie kompensieren und ich leide da auch mit ü40 J. noch drunter und werde es vermutlich auch unterschwellig mein Leben lang tun...

Aber okay, Du bist nun schwanger, es geht kein Weg zurück, und Du mußt damit klarkommen und das Beste für Dein Wunschkind draus machen.Bei so 'nem Erzeuger hast Du eine besondere Verantwortung, deshalb darfst Du Dich jetzt nicht hängenlassen! Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie man in einer solchen Beziehung noch ein Kind (!) bekommen kann, das ist mir unbegreiflich.Aber ist auch egal.Denn das Kind ist nun unterwegs.Den Erzeuger kannst Du wohl als Vater vergessen, außer das Kind begeistert ihn doch noch sehr, dass er sich kümmern möchte, da rechne mal lieber nicht mit.Mein Erzeuger hat mich sogar an den zweiten Mann meiner Mutter zur Adoption freigegeben, und da begann der "Spaß" erst richtig...

Ich würde Dir raten:

- kümmere Dich jetzt NUR NOCH um Dich
- suche Dir eine Beratungsstelle z.B. von der Caritas
- kläre Deine Wohnverhältnisse, denn Du wirst AE sein
- kläre Deine finanziellen Verhältnisse für die Zeit nach der Geburt
- so skuril es sich lesen mag, aber such' Dir bereits jetzt einen Hortplatz, wenn Du weißt, wo Du leben wirst, damit Du möglichst bald nach der Geburt wieder arbeiten gehen kannst, denn Du möchtest vermutlich keine H4-Mom werden, und in vielen Horten muß man sich schon vor der Geburt um einen Platz bemühen!
- schau', ob Du in Deinem Familien- und Freundes-Umfeld tatkräftige Unterstützung für die Zeit vor und nach der Geburt bekommen kannst, gibt es vielleicht Oma und Opa, die sich auch mal kümmern können?
- kümmere Dich möglichst gut um Dich selbst und tue Dir viel Gutes während der Schwangerhaft
- fordere nach der Geburt Alimente vom Erzeuger ein und bitte ihn, sich um sein Kind zu kümmern; erzwingen solltest Du es nicht, aber ein Kind kostet Geld, es sein Kind, das er ja offensichtlich zwischendurch mal wollte, also trägt er zumindest finanzielle Mitverantwortung
- und dann sei für Dein Kind da...

Alles Gute für Deine Schwangerschaft und die Zeit danach!
 
  • #7
Nun bin ich schwanger ,es war ein Wunschkind,jetzt fällt ihm ein dass er es doch nicht will. Sport , Urlaub und Arbeit stehen an erster Stelle. Ich kann nicht mehr.
Das war doch alles vorauszusehen, du wirst dich noch ganz schön umschauen, stell dich mal auf AE ein! Bei all dem Zirkus, was du mit ihm schon erlebt hast und jetzt ein Wunschkind?!?
Kann ich nicht nachvollziehen! Glaube eher, dass bei die die BioUhr ganz schön laut getickt hat und du geglaubt hast, dass du ihn dann verändern wirst, wenn das dann so weit ist, das glauben so viele junge Frauen ohne Erfahrung! Einer solchen Haltung gebe ich keine Chance!
Anfangs schien er der perfekte Mann zu sein,er hat sich förmlich umbgebracht für mich, ich bin für ihn in seine Stadt gezogen. Danach kamen die Probleme, er würde immer merkwürdiger,war genervt, aggressiv und eiskalt
Da fing es doch schon an, bist ihm hinterher gezogen, er hat sich förmlich umgebracht für dich, dann kamen die Probleme!
 
G

Gast

  • #8
Dein Freund hat höchstwahrscheinlich eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Informiere Dich im Netz und gleiche die Verhaltensmuster ab. Falls es so ist wirst Du Dich trennen müssen oder Du zerbricht an der Situation endgültig.
 
G

Gast

  • #9
Das ist einfach das Wesen dieses Mannes, er pendelt zwischen den Extremen. Entweder Du versuchst, in den Phasen, wo er abweisend ist, innerlich mit den Schultern zu zucken und Dir zu sagen, "morgen ist er wieder anders", oder Du gehst. Da mich so was abstoßen würde, wäre ich schon gegangen. Dass Du nun auch noch schwanger bist, macht die Sache komplizierter. Ich finde zwar, dass Du trotzdem gehen solltest und dieser Mann kein guter Vater sein wird, aber anscheinend willst Du nicht weg.

Ich hätte keinen Spaß mehr in so einer Partnerschaft, weil man immer Angst haben muss, dass der Mann wieder "umklappt" in seiner Haltung und Laune. Auch die Phasen, in denen er sich um Dich kümmert, wären mir irgendwann egal bzw. unangenehm. Das schlimmste daran ist, dass er es nicht einsieht, wie er ist. Das wäre für mich die Grundvoraussetzung, dass er partnerschaftstauglich ist. Man kann ja extrem und blöd sein manchmal, aber wenn man das nicht einsieht und den Fehler nur bei der anderen Person sucht, dann kann das sich nicht bessern wegen Uneinsichtigkeit.
 
  • #10
Liebe FS,
was soll man dazu noch sagen? Du hast viel zu schnell alles aufgegeben und bist zu ihm gezogen.
Nachdem Du bei ihm eingezogen bist, hat es ihm bereits gedämmert, dass das nun für immer sein soll - und scheinbar möchte er das nicht.
Und auch das mit dem Kind geht meiner Meinung nach alles zu schnell. Du hast doch bereits vor der Schwangerschaft bemerkt, daß es nicht mehr passt, oder?
Für mich sieht es so aus, daß Du das Kind wohl alleine großziehen wirst. Ich hoffe, Du hast wenigstens von Deiner Familie Unterstützung, denn mit diesem Mann wird das nix mehr... :-(
 
G

Gast

  • #11
Ich empfehle Dir sehr, gute Literatur zu suchen zum Thema Bindungsängste und -störungen und sie gründlich zu lesen. Das habe ich, aus aktuellem Anlass, auch getan. Da gibt es aktuell in Buchhandlungen prominente gute Titel, die ich hier nicht nennen möchte, da ich hier noch neu bin und nicht weiß, ob das als versteckte Werbung gesehen wird. Jedenfalls ist dein geliebter Mann totsicher schwer bindungsgestört. Was er sagt ist also wahr, aber auch absolut nicht, weil er das nicht im Griff hat. Die Ursachen kannst Du nachlesen. Deine eventuellen Defizite kenne ich ja nicht, aber ich würde mich, wenn ich diese trotzdem schöne Option auf ein faszinierendes Wesen, das so sehr zu mir gehört, hätte, jetzt erst mal vollkommen auf mich und das unbekannte "Es" konzentrieren. Hochwahrscheinlich wirst Du zukünftig viel Verständnis und Hilfe von unerwarteten Seiten bekommen, jedenfalls mehr, als Du jetzt glauben kannst. Die Bücher helfen Dir, erst mal dieses Wirrwarr zu sortieren und Du bleibst nicht passiv. Danach kannst Du Dich ja zusätzlich professionell beraten lassen.

Wirklich alles Gute!
 
G

grünewelle

  • #12
Der Mann hat sehr wahrscheinlich eine Persönlichkeitsstörung, google unter Narzissmus oder Borderline.
Im Gegensatz zu anderen hier bin ich nicht der Meinung, dass Du blindlings in diese Situation geraten bist. Es ist immer so eine Sache mit der Eigenverantwortung, mit Absicht gerät ja nun niemand in so eine Situation, sowas läuft ja eher unterbewußt ab. Und das bewußtes Denken im Sinne von .... der ändert sich schon....dahinter steckt, das glaube ich nun überhaupt nicht.
Menschen mit Persönlichkeitsstörungen sind hoch manipulativ. Das zu erkennen bedarf erstens eine gewisse Reife verbunden mit einem gewissen Alter und zweitens auch Kenntnisse darüber, dass es sowas überhaupt gibt.
Du bekommst ein Kind und wirst Dich auf ihn als Vater nicht verlassen können. Wappne Dich dafür und hole Dir Unterstützung, die gibt es in Deutschland wirklich ausreichend. Es gibt viele Möglichkeiten, die man am Besten mit einem sozialen Dienst besprechen kann. Wende Dich an eine Beratungsstelle, sie werden Dir helfen.
Alles Liebe
W
 
G

Gast

  • #13
Liebe FS,
Du hast serienweise Fehler gemacht:
1. Du ziehst mit 30 offensichtlich direkt zu einem Mann, mit dem Du grad erst in Kontakt gekommen bist, d.h den Du garnicht kanntest.
2. Du nimmst Dir keine eigene Wohnung, um einen Rückzugsort zu haben und die noch frische Beziehung zu entwickeln, sondern Du ziehst direkt in seine Wohnung und lieferst Dich somit aus.
3. Du siehst, dass es schlecht läuft und Du unter der Beziehung leidest. Warum hast Du Dir in der Situation keine eigene Wohnung gesucht und erst mal abgewartet, ob es sich noch bessert, wenn Du ihm Grenzen setzt?
4. Du setzt noch einen drauf und wirst innerhalb eines Jahres schwanger, wo Dir schon klar gewesen sein muss, dass es schlecht läuft mit Euch. Weißt Du nicht wie man verhütet oder hast Du das Kind als Druckmittel geplant, um ihn unter Kontrolle zu bekommen? Wie auch immer, Dein Plan geht nicht auf, Du hast eine Höllenbeziehung und es wird schlimmer, wenn das Kind erst da ist.

Ich bedaure Dein "Instrumentalisierungskind" jetzt schon. Dich bedaure ich nicht. Du bist seit mehr als 10 Jahren volljährig und solltest wissen was Du tust.

Hast Du dort keinen Job und bist deswegen finanziell von ihm abhängig, d.h. läuft es auch für ihn ganz anders als vorher vereinbart und hat er deswegen solche Stimmungsschwankungen? Ich glaube, Du hast uns hier noch nicht alles erzählt. Das ist eine typische schwarz-weiss-Geschichte, Du das arme geschundene Opfer und er der Bad Guy. Nur so läuft das Leben nicht. Du wirst schon Deinen Teil zur aktuellen Situation beigetragen haben.

Kümmere Dich um eine eigene Wohnung. Bring' Abstand zwischen Euch, damit sich die Situation beruhigen kann. Das funktioniert in der Enge einer gemeinsamen Wohnung nicht. Er muss bei einem unerquicklichen Gespräch die Chane haben, gehen zu können und Du, ihn aus Deiner Wohnung rauszuwerfen, wenn er sich unangemessen verhält.
Geh' zum Jugendamt und erkundige Dich, welche Unterstützung Du bekommen kannst in der aktuellen Situation und was Deine nächsten Schritte sind, d.h. wie Du an Unterhalt für Dein Kind und die ersten 3 Jahre auch für Dich kommst, Kitaplatz etc. Je länger Du im Stillstand verharrst, desto beschwerlicher wird das alles mit fortschreitender Schwangerschaft und das nimmt Dir keiner ab, Dich selber zu kümmern. Er wird es Dir durch freiwillige Unterstuetzung sicher nicht leicht machen.
 
  • #14
Ich bin erst in der 6. Woche und habe noch keine Entscheidung getroffen, es fällt mir so schwer aber ich habe Angst das ich versage,das es dem Kind nicht gut gehen könnte. Ich habe bereits eine 11 jährige Tochter, diese habe ich auch zum Teil allein groß ziehen müssen. Ich versteh die Handlung von diesen Mann nicht,ich soll gehen dann bin ich sein ein und alles. Am nächsten Tag macht er mich komplett nieder und fertig, ich sei der letze Dreck und ich passe nicht da ich doch nur nerve usw.
 
  • #15
Kaum zu glauben, dass du 30 und nicht 15 Jahre alt bist, denn in dem Alter sollte man nicht mehr so naiv sein.
Du hast Monate mit diesem Mann verbracht und seine wechselnden Stimmungen hautnah erlebt und trotzdem wolltest du ein Kind mit ihm?
Wenn dein Freund sich anfangs nahezu für dich umgebracht hat, wieso ist er dann nicht in deine Gegend gezogen? Dann wärst du jetzt in deinem gewohnten Umfeld und hättest vielleicht Hilfe, wenn das Kind da ist.
Der Rat mit der Caritas ist gut, du kannst dort unter anderem eine Unterstützung von der "Mutter-Kind-Stiftung des Bundes" bekommen. Du wirst eine Wohnung für dich und das Kind brauchen, wenn du ihm das Zusammenleben mit einem Vater ersparen willst, der unter diesen extemen wechselnden Stimmungen leidet. Das kann für ein Kind nicht gut sein. Hoffentlich erkennst du deine Verantwortung und handelst nicht weiter so unüberlegt und sprunghaft wie bisher.
 
N

nachdenkliche

  • #16
Dafür habe ich null Verständnis! Du bist hoffentlich endlich mal wach geworden??? Der einzige Mensch , der mir hier wirklich leid tut, ist das Kind! Einfach unverantwortlich von Dir..jetzt ist das Geschrei groß und Du erwartest Hilfe im Forum..gehe zu einer Beratungsstelle und trenne Dich..Alles erdenklich Gute für Dein Kind.
 
  • #17
Vielleicht hat er eine Borderline-Persönlichkeitsstörung. Es ist richtig gestört, wie er sich verhält. Bitte mach Dir klar: Er kann Dir nicht geben, was Du Dir erhoffst. Erwarte nicht mehr von ihm. Denk nur an Dich und dass nur Du allein für Dich sorgen kannst. Zieh evtl zurück an Deinen Heimatort, jedenfalls da hin, wo Du Freundinnen und Verwandte hast. Der Mann ist quasi krank und Du musst Dich dem zerstörerischen Einfluss entziehen. Erst durch räumliche Distanz, später auch durch rmotionale Distanz. Es hat keinrn Sinn mit ihm. Zumindest nicht jetzt. Sollte er sich evtl mal ändern, nach Jahren, dann könnte vielleicht ein zweiter Versuch möglich sein mit besseren Erfolgsaussichten.
 
  • #18
Dein Freund hat höchstwahrscheinlich eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Informiere Dich im Netz und gleiche die Verhaltensmuster ab. Falls es so ist wirst Du Dich trennen müssen oder Du zerbricht an der Situation endgültig.
Ich bin kein Freund von Schnell- und Ferndiagnosen. Aber das klingt schon sehr verdächtig.

Tut mir leid für Dich - Du hast wohl einen schweren Fehler gemacht - nun nimm das Kind (DEIN Kind) an und stehe zu ihm. Es wird nicht einfach werden.

Und Du solltest Dich dringend (!) um Deinen Eigenanteil an dieser pathologischen "Beziehung" kümmern und daraus die richtigen Lehren ziehen.
 
  • #19
Wo ist sie denn ? Lebt sie bei dir / euch ? Hm...auch für dieses Kind ist es schon blöd. Es hat seine Umgebung, Freunde, Sportverein und vor allem die Verwandten aufgeben müssen.
Hier wurde ja schon mehrfach vorgeschlagen, nach der Trennung ( dass du die vollziehen solltest, ist wohl unstrittig, nicht ? ) an den bisherigen Wohnort zurückzukehren.
Schon allein wegen der Tochter wäre das sehr empfehlenswert.

Ich habe gemerkt, dass wir nicht nur nichts von der Tochter wussten, sondern auch nicht, wie es berufsmäßig aussieht. Vorher und jetzt in der neuen Stadt.
Arbeitest du ? Oder lebt ihr zu dritt vom Gehalt des Mannes ?
Nun, ich stimme natürlich den anderen hier zu, dass sein Verhalten inakzeptabel ist, aber ob er wirklich schwer gestört ist im Sinne einer Krankheit, wissen wir nicht.
Kann sein, dass es ihn einfach überfordert, dass sich sein Leben radikal geändert hat. Es in seiner Wohnung und auf seinem Konto plötzlich eng wurde und vielleicht ist auch seine Ruhe dahin, die er vorher hatte. Daher die Fluchten.
( Hinweis für die nicht-genau-Leser: auch ich bin der Meinung, dass die Reaktionen des Mannes völlig daneben sind und die FS sich trennen sollte ).

Ich bin erst in der 6. Woche und habe noch keine Entscheidung getroffen
Nun, dann überlege gut, aber nicht zu lange.
Und egal wie die Entscheidung ausfällt, ich würde mich trennen und an den bisherigen Wohnort zurück ziehen.
Und erzähle deiner Tochter nichts von deinen Überlegungen und später nicht von einer erfolgten Abtreibung. Dafür ist sie noch viel zu klein.

w 48
 
  • #20
Ich bin erst in der 6. Woche und habe noch keine Entscheidung getroffen, es fällt mir so schwer aber ich habe Angst das ich versage,das es dem Kind nicht gut gehen könnte. Ich habe bereits eine 11 jährige Tochter, diese habe ich auch zum Teil allein groß ziehen müssen. Ich versteh die Handlung von diesen Mann nicht,ich soll gehen dann bin ich sein ein und alles. Am nächsten Tag macht er mich komplett nieder und fertig, ich sei der letze Dreck und ich passe nicht da ich doch nur nerve usw.
Du hast schon ein Kind? Das mit 11 übrigens noch lange nicht grossgezogen ist. Wo ist das Kind? Ist es auch Teil dieser unsäglichen Situation?
Du hast mittlerweile hier genug Tipps bekommen, um dich darüber zu informieren, was sein Problem sein könnte. Herumjammern dass du es nicht verstehst warum er so ist, geht jetzt nicht mehr. Jetzt liegt es an dir Konsequenzen zu ziehen, das verstehst du doch, oder?
Ich bin der letzte, der zu einer Abtreibung rät. Aber du hast schon ein Kind, dem es hoffentlich gut geht, und du bist jetzt gerade dabei, dir die letzte Möglichkeit dein Leben einigermassen in den Griff zu kriegen endgültig zu nehmen. Werde erwachsen. Triff vernünftige Entscheidungen. Fang endlich damit an.
 
  • #21
. Ich habe bereits eine 11 jährige Tochter, diese habe ich auch zum Teil allein groß ziehen müssen. Ich versteh die Handlung von diesen Mann nicht,ich soll gehen dann bin ich sein ein und alles. Am nächsten Tag macht er mich komplett nieder und fertig, ich sei der letze Dreck und ich passe nicht da ich doch nur nerve usw.
Und wo ist Deine 11-jährige Tochter jetzt?? Unverantwortlich finde ich sowas..
Fang an Dein Leben selbständig auf die Reihe zu bekommen.. Dass Du bei dem Mann noch bleibst (ohne Rücksicht auf Dein(e) Kind(er) und dich auch noch schwängern läßt - da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln - sorry..
Im Übrigen glaube ich, daß Du das mit dem 2. Kind nicht auf die Reihe bringst... Traurig, Traurig...
 
G

Gast

  • #23
Ich habe bereits eine 11 jährige Tochter, diese habe ich auch zum Teil allein groß ziehen müssen. Ich versteh die Handlung von diesen Mann nicht,ich soll gehen dann bin ich sein ein und alles. Am nächsten Tag macht er mich komplett nieder und fertig, ich sei der letze Dreck und ich passe nicht da ich doch nur nerve usw.
Die Handlungen von diesem Mann wirst du vielleicht nie verstehen.

Du bist immer noch an dem Punkt, an dem du glaubst, wenn du dein Verhalten änderst, und das "Richtige" tust, wird er anders sein. Das wird vermutlich nie eintreffen, und es liegt an ihm, nicht an dir. Jetzt machst du dich gerade völlig abhängig von ihm und das weiß er.

Du bist zu ihm gezogen und schwanger. Er wird sich nicht ändern, und zum reifen, verantwortungsbwußten Mann mutieren. Willst du dein Kind wirklich den Launen dieses Mannes aussetzen? Im Übrigen bekommt das Kind auch alle deine Stimmungsumschwünge mit...keine guten Vorrausetzungen.
 
G

Gast

  • #24
Ich finde es ehrlich gesagt schockierend, dass Sie ernsthaft darüber nachdenken, den Embryo auszutragen. Dieser Masochismus dürfte aber auch dafür verantwortlich sein, dass Sie sich Ihr Leben bereits mit 19 durch ein Kind ruiniert haben und sich jetzt von einem Mann schwängern lassen, der Sie permanent demütigt.

Nehmen Sie Ihr Leben endlich in die Hand! Beenden Sie die unglückselige Schwangerschaft und trennen Sie sich danach zügig. Suchen Sie sich Ziele im Leben - jenseits von Partnerschaft und Familie.
 
G

Gast

  • #25
Ich habe bereits eine 11 jährige Tochter, diese habe ich auch zum Teil allein groß ziehen müssen.
Aha und wo ist Deine Tochter? Hat Du sie in das Chaos mitgenommen oder ist sie bei ihrem Vater, weil ein Amt oder Arzt der Meinung ist, dass Du nicht die geeignete Bezugsperson bist.
Bei einer 11.jährigen kann auch noch keine Rede davon sein, dass sie großgezogen ist, da beginnt bald das Pubertätsdrama.

Weil Du sie bisher nicht erwähnt hast, schlußfolgere ich mal, dass sie in Deinem leben keine wichtige Rolle spielt. Mit Kind hättest Du kaum so kopflos reagiert und Dich übereilt in die Beziehung geworfen.

Ich versteh die Handlung von diesen Mann nicht,ich soll gehen dann bin ich sein ein und alles. Am nächsten Tag macht er mich komplett nieder und fertig, ich sei der letze Dreck und ich passe nicht da ich doch nur nerve usw.
Und ich verstehe Dein Verhalten nicht, dazubleiben und das mitzumachen. Ich glaube Dir nicht, dass er allein so ein Ekel ist. Was tust Du, dass die Situationen so wechselhaft sind und eskalieren? Oder bist Du gegen Dein Verhalten so betriebsblind, dass Du es nicht sehen und nicht steuern kannst?

Ich glaube nicht, dass der Partner der FS schwer psychisch gestört ist, sondern dass sie einen Schaden hat. Er flippt bloss regelmäßig aus, weil er von der Situation mit dieser Frau komplett überfordert ist.
Welche Frau, die halbwegs normal tickt, zieht spontan mit einem Kind zu einem Mann, den sie kum kennt in eine gemeinsame Wohnung und wird prompt noch mal schwanger in einer schlecht laufenden Beziehung? Oder auch: welche psychisch gesunde Frau lässt ihr Kind zurück und stürzt sich kopfüber in so eine Beziehung?

An den Fragmenten der Geschichte stimmt einiges nicht. Die wirkliche Situation ist nicht ansatzweise so, wie die FS sie beschreibt, siehe das mit einem mal vorhandene Kind. Bitte nicht immer das primitive Reiz-Reaktionsschema, der Mann ist der miese Typ, weil er der schwangeren Frau nicht bedingungslos hörig ist.
 
  • #26
Ich bin erst in der 6. Woche und habe noch keine Entscheidung getroffen, es fällt mir so schwer aber ich habe Angst das ich versage,das es dem Kind nicht gut gehen könnte. Ich habe bereits eine 11 jährige Tochter, diese habe ich auch zum Teil allein groß ziehen müssen. Ich versteh die Handlung von diesen Mann nicht,ich soll gehen dann bin ich sein ein und alles. Am nächsten Tag macht er mich komplett nieder und fertig, ich sei der letze Dreck und ich passe nicht da ich doch nur nerve usw.
Das wird sich auch nicht ändern und du solltest an deine Sicherheit denken.
Warum tust du dir diese emotionalen Wechselduschen an, statt sie als das zu sehen, was sie sind, "nicht normal" und schnellstens das Weite zu suchen. Hast du keine Angst vor körperlichen Misshandlungen?
Wo hält sich deine 11jährige Tochter auf? Wenn du schreibst, du hättest sie zum Teil alleine groß gezogen, scheint sie ja irgendwo anders zu leben. Warum hast du sie weggegeben? Weil du überfordert warst?
Wenn es an deiner instabilen Persönlichkeit liegt und deinem Hang zu Männern, die ebenfalls nicht mit ihrem Leben klar kommen, wirst du dein nächstes Kind wohl auch nicht behalten können.Es sei denn, du würdest etwas Gravierendes in deinem Leben ändern.
Wieso lernst du nicht daraus und siehst zu, dass du wenigstens nicht mehr schwanger wirst?
 
  • #27
Oh nein, du hast noch ein weiteres Kind welches du aus Kurzsichtigkeit sein soziales Umfeld genommen hast. Toll, der Weg des 2. Kindes ist wohl vorgezeichnet. Zwei Kinder die sich irgendwo hinter den Bindungsbedürfnissen ihrer Mutter einordnen müssen. Wenn der nächste Kerl aus Bayern kommt, schleifst du sie nach Bayern, oder sonst wo hin. Du solltest vielleicht ein bisschen mehr als Mutter denken und vor allem das richtige für die Kindern tun.
 
G

Gast

  • #28
Liebe Threadstellerin, ich habe Deine verzweifelte Frage hier gelesen
und stelle mal die Ferndiagnose der Mann hat entweder Borderline oder er ist manisch-depressiv.

Die Frage ist aber unwichtig - wichtig ist, wie kommst Du mit Dir, Deinem Leben und ggf. dem Kind das wächst klar. Ich würde Dir zuerst mal einen Beratungstermin mir "pro Familia" empfehlen. Die sind geschult und können Dir Deine Möglichkeiten zeigen.
Ich würde mich in Deiner Situation für das Kind entscheiden - aber möglichst weit weg vom Erzeuger ziehen. Der macht dich und damit euer Kind und dein erstes Kind kaputt. Da musst du eine Grenze ziehen. Du musst diesen Mann nicht verstehen - du musst Dich verstehen und Dich und deine Kinder vor dieser negativen Kraft schützen.
Mag sein er ist krank - schwerkrank - ABER du bist weder seine Therapeutin noch seine Ärztin - er ist volljährig und hat alle Möglichkeiten auf seine eigene Heilung hinzuarbeiten. Hat er aber bisher nicht gemacht und wird er wahrscheinlich auch nie machen, da es ihm gut gefällt andere kaputt zu machen. Du meinst zu meinem Text ich höätte kein Verständnis für ihn - hab ich auch nicht. Er soll sich um seine Heilung bemühen und nicht andere Menschen - also dich - kaputt machen. Grüsse und alles Gute für Dich und deine beiden Kinder W
 
  • #29
Ich bin erst in der 6. Woche und habe noch keine Entscheidung getroffen, es fällt mir so schwer aber ich habe Angst das ich versage,das es dem Kind nicht gut gehen könnte. Ich habe bereits eine 11 jährige Tochter, diese habe ich auch zum Teil allein groß ziehen müssen. Ich versteh die Handlung von diesen Mann nicht,ich soll gehen dann bin ich sein ein und alles. Am nächsten Tag macht er mich komplett nieder und fertig, ich sei der letze Dreck und ich passe nicht da ich doch nur nerve usw.

dann schmeiß ihn doch raus und trenn dich. So lange Du es nicht tust, kommt er mit seinem Verhalten durch, hat Erfolg fühlt sich bestätigt und es wird schlimmer.

Dem Kind wirds gut gehen wenn es lebt, weil es Dich als Mutter hat. Punkt.
 
  • #30
Ich finde es ehrlich gesagt schockierend, dass Sie ernsthaft darüber nachdenken, den Embryo auszutragen. Dieser Masochismus dürfte aber auch dafür verantwortlich sein, dass Sie sich Ihr Leben bereits mit 19 durch ein Kind ruiniert haben und sich jetzt von einem Mann schwängern lassen, der Sie permanent demütigt.

Nehmen Sie Ihr Leben endlich in die Hand! Beenden Sie die unglückselige Schwangerschaft und trennen Sie sich danach zügig. Suchen Sie sich Ziele im Leben - jenseits von Partnerschaft und Familie.
Sehen Sie: Andere finden es "schockierend", mit welcher Kaltblütigkeit hier erst werdendes Leben gezeugt und dann entsorgt werden soll. Zustimmen kann ich Ihnen, dass die FS dringlich ihr Leben in die Hand nehmen sollte. Da ist einiges in Unordnung geraten - und das liegt keineswegs nur an diesem etwas seltsamen Mann, von dem wir nicht viel wissen.

Der Rat unter Nr. 27 von einem anderen Gast scheint mir da doch schon zielführender.