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  • #1

Ich brauch mehr Aufmerksamkeit !

Mein Problem ich lebe nun schon lange mit einem ganz lieben Menschen zusammen leider ist er null aufmerksam er ist was Gefühle gegenüber mir angeht grob nun werde ich älter und es nervt mich total
Ich brauche etwas mehr Aufmerksamkeit mir ist das aber auch bei sehr vielen anderen Frauen aufgefallen die jahrelang glücklich waren und nun unzufrieden sind ich nehme an das da auch die Hormone ab 40 schuld sind !
Für mich ist es aber unerträglich !
Kennt ihr das auch ?
Soll man es versuchen auszustehen und sich anderweitig beschäftigen ich meine damit nicht fremdgehen ?
Im Gründe liebe ich diesen Menschen aber wie gesagt meine Hormone spinnen !
Hilfe
W. 41
 
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  • #2
Liebe FS,

wie kann es sein, dass er ein lieber Mensch ist, aber grob Dir gegenüber, das widerspricht sich ziemlich.

Wir leben in einer Zeit, wo immer mehr Menschen aufwachen. Kann es sein, dass sein Verhalten schon lange so ist und Du es nur nicht sehen konntest/ wolltest?

An Deiner Stelle wäre ich auch nicht glücklich. Aber es liegt ja immer an beiden, wenn es Themen gibt.

Das sind nicht nur die Hormone, das ist allgemein so, dass wir nicht mehr damit leben wollen, wenn es nicht passt. Und je älter, desto mehr drängt sich die Wahrheit ans Licht, sind Kompromisse weniger ertragbar.

Ja ich kenne das auch, daher bin ich jetzt auch ohne Partner bis sich einer findet, mit dem ich endlich das leben kann, was mein Herz sich wünscht oder ich bleibe mit mir allein, besser als unglücklich zu zweit.

Alles Gute!
 
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  • #3
Die einen sagen, die Hormone spinnen, die anderen sagen, frau wird rigoroser, direkter, im Wese wie früher vor den monatlichen Hormonwellen. Der Großteil des weiblichen Lebens läuft ohne Menstruationszyklus. Also kommst Du jetzt wieder zurück zu Deinem normalen Wesen.

Hast Du ihm mitgeteilt, dass Du Dir mehr Aufmerksamkeit wünscht?

Du schiebst Deine Bedürfnisse und Wünsche sofort auf die Wechseljahre. Von Fernen ist das nicht zu beurteilen, vielleicht ist Dein Mann aber tatsächlich ein Büffel, der wieder aufmerksamer sein sollte, und jetzt nervt es Dich eben besonders.

Vielleicht brauchst Du auch garnicht mehr Aufmerksamkeit von ihm, sondern mehr liebevolle Aufmerksamkeit von Dir selbst... gerade in diesen Übergangsphasen ist es gut, wenn Du Dir selbst Gutes tust.
 
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  • #4
Liebe FS,
ich glaube nicht, dass es die Hormone sind, sondern die Missachtung Deiner Bedürfnisse über die Dauer des Zusammenseins. Irgendwann frisst der Frust soviel Energie, dass Du Dir die Situation nicht mehr schönreden kannst. Du brauchst nicht versuchen, es auszustehen, es wird nur schlimmer, bis Du es nicht mehr aushalten kannst. Genau das ist der Grund, warum so viele Frauen sich mit 40+ trennen. Sie können und wollen das nicht mehr aushalten.
 
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  • #5
Hier die FS
Danke für die Antworten :)

Doch das widerspricht sich in meinem Fall überhaupt nicht .Er begrüßt mich nur selten ich finde es gehört zum Alltag wie Zähneputzen und das finde ich schon grob und so zieht sich das Tag ein Tag aus wenn ich ihn nicht ab und zu anstupse passiert da null
Mit lieb meinte ich das er ein Verantwortung bewusster hilfsbereiter Familienvater ist und mir auch vieles ermöglicht was ich ihm hoch anrechne.
Und ja alleine würde mir vieles fehlen was er mir schon gibt
Nun bin ich wieder bei meinem Problem der Aufmerksamkeit ;(
Mir fehlt eindeutig die Zweisamkeit die im Alltag untergeht kämpfe jetzt schon länger dagegen an und ich gebe noch nicht auf aber es schmerzt mich alleine dagegen anzukämpfen .
Und ja klar haben wir darüber geredet es hält dann 2 Tage und dann trottet es wieder vor sich hin es kommt mir manchmal wie bei den Kinder vor die man auf etwas Aufmerksam macht und dann vergessen sie es :(

Ich frage mich ob wir nicht alle etwa zu schnell aufgeben ?

Ich merke auch wie ich innerlich aufgebe heimlich Weine und traurig bin
Er sieht es eindeutig nicht :(
Dabei sind es doch nur Kleinigkeiten die ich brauche .
Es macht mir auch keinen Spaß es immer anzusprechen .
WiSo hat es mich die anderen Jahre nicht so gestört ?
Soll ich mich trennen wegen so etwas banalem ?
Denn Kindern denn Vater nehmen und mich dann in die ü 40 Welt stürzen ?
Mal ganz ehrlich was erwartet mich ?

Und dann wache ich auf mit ü 50 und heule meinem Mann hinterher !
Also ihr merkt in was für einer bekloppten Situation ich bin ?

Zur Zeit gönne ich mir selbst viel Aufmerksamkeit gebe meinem Partner auch denn entsprechenden Freiraum und freue mich auf jede klitzekleine Aufmerksamkeit seinerseits :)
Ich hoffe für uns das wir unsere Mini Krise überstehen und zusammen mit ü 50 darüber lächeln .
 
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  • #6
Liebe FS

Angenommen er würde dir ab morgen sehr viel Aufmerksamkeit widmen.

Meinst Du das er dann immer noch der ist der er ist und den so liebst?

Ich denke wenn an einen Mensch wirklich liebt dann liebt man ihn gerade deshalb so weil er ist wie er ist und nicht wie man ihn gerne hätte.

m,48
 
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  • #7
Liebe FS,

ich kann dich gut verstehen, aber wenn dein Reden mit deinem Mann nichts geholfen hat, musst du handeln. Ich würde ihm einen Brief schreiben, den kann er sich immer wieder durchlesen, da hat er es schwarz auf weiss. Schreibe ihm in der Art eines Liebesbriefes und teile ihm mit, was dich bewegt und bitte ihn um dauerhafte Änderung, schlage ein Paarseminar vor, wo man Achtsamkeit für den Anderen erlenern und üben kann. Teile ihm aber auch mit, dass es zum Scheitern der Ehe kommen wird, wenn sich in eurer Paarbeziehung nichts ändern wird. Du willst selbstverständlich deinen Anteil leisten, aber es gehören immer zwei dazu.

Ich empfehle dazu das Buch: Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus.. da gibt es im hinteren Teil gute Beispiele für solche Liebesbriefe.

Und dann gebe ihm diesen Brief, lass ihn in Ruhe und fange an dir selber mehr Aufmerksamkeit zu geben. Gehe zum Frisör, treibe Sport, überlege, ob deine Ernährung und die deiner Kinder optimal ist, kleider dich weiblicher, aber! tue es für dich!!!! Warte nicht darauf, dass Aufmerksamkeit von deinem Mann kommt. Eure Kinder werden eher eine Veränderung merken. Sage denen, dass es ganz wichtig ist, für sich selbst gut sorgen zu lernen, sich erstmal selbst Aufmerksamkeit zu geben und nicht in leichte Depressionen zu verfallen, wenn sie von der Aussenwelt und dem Ehemann nicht kommt.

Wenn dein Mann dann reagiert, erkenne das sofort umgehend an, danke ihm dafür, aber bleibe trotzdem etwas distanziert, gib ihm zu verstehen, dass du ihn liebst und an der Ehe festhalten möchtest, aber den Eindruck hast, das er das nicht mehr möchte. Männer brauchen Herausforderungen und jagen gerne etwas. Frauen machen oft den Fehler zu viel für ihre Männer zu machen und dann wird Mann faul und bequem.

Ich bringe gerade meiner Tochter bei, nicht zu viel für ihren Freund zu machen, sondern immer darauf zu achten, dass die Balance stimmt. Meine Erfahrungen sind leider, je mehr ich für einen Mann machte, desto weniger respektierte und achtete er mich.

Also, fange bei dir selbst an. Geh mit deinen Kindern raus, treibt Sport, gib deiner Ehe eine Chance, so kann wenigstens später keiner sagen, du hättest nichts versucht.

Es gibt die Gesetzmässigkeit, wenn Frau sich ändert, ändert sich automatisch das Umfeld auch, auch wenn man es erstmal nicht so schnell sieht. Es gilt halt nur in die richtige Richtung zu gehen.

Alles Gute für deinen neuen Weg.

w
 
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  • #8
Hier die FS
Ich frage mich ob wir nicht alle etwa zu schnell aufgeben ?

Ich merke auch wie ich innerlich aufgebe heimlich Weine und traurig bin
..... Soll ich mich trennen wegen so etwas banalem ?
Denn Kindern denn Vater nehmen und mich dann in die ü 40 Welt stürzen ?
Mal ganz ehrlich was erwartet mich ?

Und dann wache ich auf mit ü 50 und heule meinem Mann hinterher !

Ich hoffe für uns das wir unsere Mini Krise überstehen und zusammen mit ü 50 darüber lächeln.

Liebe FS,
verallgemeiner' Deinen Wunsch aufzugeben doch nicht an alle. Überlass' es jedem selbst zu entscheiden, dass die Trennung die richtige Wahl ist.

Ehrlich gesagt, finde ich es erbärmlich, nur weil Du Dir nicht zutraust, Dich in die ü40 Welt zu stürzen (was immer das sein mag), lieber in die Kissen heulend bei Deinem Mann zu bleiben oder wenn Du es riskierst, Deinem Mann hinterherzuheulen, weil Du es trotz Trennung nicht geschafft hast, glücklich zu werden. Offensichtlich scheinst Du "Glücklichsein" untrennbar mit einem Mann zu verbinden. Glücklich kann man nur in sich selbst sein, im anderen Fall ist man wie Du auf permanente Aufmerksamkeit von außen angewiesen und leidet, wenn sie nicht kommt.
Bisher haben Dich Deine Kinder wohl beschäftigt und emotional ausgelastet, mit ihrer steigenden Unabhängigkeit, soll Dein mann das Aufmerksamkeitsdefizit auffüllen.

Es ist keine Minikrise und wenn es Dir nicht gelingt, die Situation zwischen Euch zu ändern, indem Du weniger bedürftig bist oder die benötigte Aufmerksamkeit bekommst, dann wirst Du mit ü50 ganz sicher nicht lächeln, sondern in einer handfesten Depression stecken.
w, 50
 
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  • #9
Du bezeichnest das hier als Minikrise, aber ich finde nicht, dass man das so sehen sollte.
Klar kann man sich sagen, ich erkenne ja an anderen Dingen, dass er mich liebt. Aber es frustriert eben doch. Die Zwickmühle ist, dass man ja meist auch nicht will, dass der andere es nur macht, weil man es gesagt hat. Denn dann kommt das Alteingeschliffene bald wieder durch.

Ich merke auch wie ich innerlich aufgebe heimlich Weine und traurig bin
Er sieht es eindeutig nicht :(

Finde ich schlimm. Man verhungert emotional. Man wird innerlich nicht mehr berührt und hat das Gefühl, vor ner Wand zu stehen.

Dabei sind es doch nur Kleinigkeiten die ich brauche .

Für Dich ja nicht! Ich finde es wichtig, solche Bedürfnisse auch wichtig zu nehmen. Das ist nichts Banales, wenn es Dich so dermaßen runterzieht.

Wieso stört es die Jahre nicht? Keine Ahnung, vielleicht lebt man immer noch mit der Hoffnung, es wird irgendwann besser. Vielleicht "drückt" man es gefühlsmäßig auch ewig weg, bis es durchbricht.

Was Dich nach Trennung erwartet, kann man nicht sagen. Du stehst an dem Punkt, an dem ich auch mal war. Ist es besser eine alte Beziehung, die sichtbar einen großen Haken hat, aufrecht zu erhalten, oder soll man ins Ungewisse gehen.
Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass Du noch viel Lust auf Sex mit Deinem Mann hast, wenn er Dich durch sein Verhalten so deprimiert. (das ist kein Schuldspruch gegen ihn, er lebt ja gern so und das ist sein gutes Recht)

Bei mir ging die Beziehung kaputt. Ich bin nach einem Jahr noch Single, eigentlich geht es mir gut damit. Ja, ich hätte gern einen Mann in meinem Leben, passt aber gerade nicht für den Anfang einer Beziehung, weil ich beruflich eingespannt bin. Aber das wichtigste: Die Einsamkeit, die ich manchmal empfinde, würde ich genauso empfinden, wenn ich noch in der Beziehung wäre! Also wenn Du Dich im Alltag einsam fühlst, weil Dein Mann nicht versteht, ist das auch nichts anderes, fürchte ich.

Ich kenne Paare, wo einer aufgegeben hat. Das sieht man im Gesicht und manchmal kommt die Verbitterung auch im Verhalten dem Partner gegenüber durch. Der weiß nicht, warum der andere so ist, und schiebt es auf irrationales Blödverhalten. Oder sie streiten sich um Kleinmist, dass es schon peinlich ist für Unbeteiligte.

Wenn solche Dinge erstmal akzeptiert sind und die Resignation in Rachegedanken umschlägt (das passiert in den meisten Fällen, weil man dem anderen seine Zufriedenheit in der Scheinidylle auch nicht mehr gönnt), dann hat man nicht mehr die Kraft was zu ändern oder zu gehen. Der Zeitpunkt für Änderung oder Trennung ist jetzt, wenn Du die Umstände akzeptierst, musst Du Dich von Deinem Bedürfnis nach mehr gefühlsmäßiger Nähe trennen.

Ich frage mich ob wir nicht alle etwa zu schnell aufgeben

Bei mir war es zu spät, ich habe Zeit verloren und habe nun Nachteile in anderen Bereichen, die sonst nicht wären.
 
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  • #10
Hallo
Hier die FS :)
ich merke das ich keine gute Schreiberin bin !
und ich hier missverstanden wurde von einigen ich möchte nicht mit Zitaten darauf eingehen sehr viele Antworten sind auch sehr hilfreich es ist halt schwer für mich
Ich bin auch nicht sauer darüber musste trotzdem ein paar mal schlucken
Es klingt schon ganz schön heftig und ja ich habe bewusst in Beziehung und nicht bei Trennung mein Problem geschildert weil ich wirklich fest der Meinung bin das es bei mir das ü 40 ist !
Ich möchte kämpfen
Denn ich liebe
Und ja
Wie im guten so auch in schlechten Zeiten

Ich weiß ich klinge für viele sehr naiv aber ich Rappel mich halt immer wieder auf und denke optimistisch :)

LG
 
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  • #11
Liebe FS,

das, was Du da beschreibst, kenne ich auch. Allerdings bin ich nun schon 47.
Ich glaube auch, dass Hormonschwankungen mich selbst belasten und ich verspüre Zeiten,
da denke ich sehr negativ. Natürlich erlebe ich dann "mangelnde Aufmerksamkeit".

Mein Mann, der mich liebevoll begrüßt, mich in seine starken Arme nimmt und mir ins Ohr flüstert, dass alles in Ordnung ist und ich mir um nichts Sorgen machen muss.

Die Realität sieht leider anders aus.

Wie machen das die anderen Frauen??? Wie schaffen die das nur???

Ich glaube, wir sollten uns zusammen tun und uns mal so richtig ausheulen. Danach geht's uns bestimmt schon viel besser. Die vielen guten Ratschläge ändern eh nichts an unserem Hormonhaushalt.

Du bist nicht allein! Kopf hoch, ich versuch`s auch, OK?
Liebe Grüße ;-)
 
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  • #12
Gast 8 nochmal

Es klingt schon ganz schön heftig und ja ich habe bewusst in Beziehung und nicht bei Trennung mein Problem geschildert weil ich wirklich fest der Meinung bin das es bei mir das ü 40 ist !

Hmm, aber dann müsste es doch gar keine Männer geben, die aufmerksam usw. sind, also das, was Du Dir wünschst. Aber sowas gibt es doch.
Und auch wenn es das ü40 ist, da sind doch einige Dinge bei, die auch Frauen u40 stören würden, also allgemein Verhaltensweisen, die eine Partnerin nicht so schön findet. Und wenn Du meinst, dass Du Dich ja früher nicht dran gestört hast und nun "am Rad drehst" wegen der Hormone, dann könnte es aber auch sein, dass Dir nun mal auffällt, was Du die ganzen Jahre ignoriert hast

Mir fehlt eindeutig die Zweisamkeit die im Alltag untergeht kämpfe jetzt schon länger dagegen an und ich gebe noch nicht auf aber es schmerzt mich alleine dagegen anzukämpfen .

Ich merke auch wie ich innerlich aufgebe heimlich Weine und traurig bin
Er sieht es eindeutig nicht :(

Das allein reicht doch schon, um sich zu fragen, ob man einfach nur blind war vorher, statt sich zu sagen, dass man hormonell verwirrt ist. Welche Frau, egal, wie grob gestrickt, möchte denn, dass der Partner nicht mitkriegt, dass sie eigentlich traurig ist? Das müsste doch auffallen, egal, ob nun aus hormonellen Gründen oder "echtem" Anlass.
Er hört ja auch nicht zu, dass Du es gern anders hättest mit dem Alltag. Wie Du schon sagst - wie ein Kind, zum einen Ohr rein, zum anderen raus.


Machst Du doch.


Das versteh ich ganz anders - wenn beide an der Beziehung arbeiten, weil es eine Krise gibt, ist das eine schlechte Zeit. Oder wenn irgendwas einem der Partner passiert, und der andere zu ihm hält. Aber wenn einer allein ne schlechte Zeit hat, und der andere bemerkt das nicht mal oder ignoriert es, wenn ihm das wieder und wieder gesagt wird, ist das doch einfach nur ermüdend. Außerdem - DU hast doch gerade die schlechte Zeit, ER müsste sich dieses Zitat sagen.

Ich weiß ich klinge für viele sehr naiv aber ich Rappel mich halt immer wieder auf und denke optimistisch :)

Solange Du die Kraft dazu noch hast, ist es doch gut.
Ich hatte in meiner Beziehung was ähnliches im sexuellen Bereich. Aber ich hab mich nicht getrennt, war frustriert, hab mir eingeredet, dass ich keinen besseren Partner finde (stimmt nun auch bis jetzt, aber ich bin erst ein Jahr getrennt) und dass ich ohne die Erfüllung meiner Bedürfnisse leben kann, ... zum Schluss war da nur noch Resignation.
 
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  • #13
Hier die FS
Danke nochmal an alle für die Antworten
@ 8 du hast wirklich in vielen Dingen recht
Weißt du was das alles noch schwieriger bei mir macht :(
Es klappt bei uns im Bett ( weil es für mich die einzige Aufmerksamkeit ist die ich bekomme von ihm )
 
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  • #14
In die Kissen weinen, klingt besorgniserregend. Lass doch mal vom Arzt abklären, ob organisch alles ok ist. Schon kleine Schilddrüsenprobleme können traurig machen. Sprich mit Deinem Hausarzt darüber.

Ansonsten zum Alter kann ich Dir nur sagen, dass es für alle Menschen nur 2 Möglichkeiten gibt:

1. Jung sterben oder 2. alt werden.
Und das ganze ist grausam, aber irgendwie auch fair, weil es wirklich jeden erwischt.

Ich weiß nicht, was Ü40-Leben für Dich bedeutet, dass es Dir soviel Angst macht. Eine Freundin kam schon mit 28 in die Wechseljahre - Tschüss, Kinderwunsch. Meinst Du, die bedauert Dich?
Du machst es aber auch dramatisch, als müsstest Du JETZT eine Lebensentscheidung treffen. Das ist nicht so.

Du musst Dich nicht entscheiden zwischen Beziehungsende und Bruch oder Weitermachen wie bisher. Dazwischen gibt es viele Abstufungen und so viele Möglichkeiten.

Oft haben sich lange Beziehungen so eingeschliffen, dass beide Partner betriebsblind und unachtsam werden. Vielleicht hilft es, etwas an den äußeren Umständen zu verändern, damit sich auch das Verhalten verändern muss.

Eine Freundin 45 Jahre, 2 Kinder (11 und 13 J beide Gymnasium) hat jetzt an der Uni 300 km entfernt ein Erststudium begonnen. Sie führt jetzt vorübergehende eine Fernbeziehung. Vielleicht lachte sie mit 50 Jahren über ihre Studentenzeit und die Fernbeziehung. Jetzt ist es für sie das richtige.

Eine andere Freundin 42 Jahre, hat sich jetzt zum ersten Mal ihr eigenes Zimmer im Familienhaus eingerichtet, zu dem nur sie einen Schlüssel hat und die Kinder dürfen nicht stören. Sie freut sich, weil sie zum 1. Mal einen Raum nur für sich hat, nicht die Wäschekammer, nicht das Bügelzimmer, und genau dort sitzen wir wie Teenager und trinken heimlich Prosecco.

Oder Du unternimmst ohne Familie und Mann Reisen in exotische Länder, machst den Motorradführerschein, gehst auf Ayurveda-Kur in Indien oder oder oder. Das sind nur Beispiele was andere Frauen plötzlich mit Ü40/Ü50 machen.

Du musst Deine Ehe nicht beenden. Du musst Deinen Mann nicht betrügen. Allerdings sind weder Dein Mann noch eine Ehe der Mittelpunkt des Universums. Diese Projekte müssen auch nicht für ewig sein. Vielleicht lacht die Freundin mit 50 Jahren über ihr Alt-Mädchenzimmer oder die Strohwitwenreisen, aber jetzt ist es das Richtige.

Was ist Dein nächstes Projekt? Denke groß! Trau Dich!
 
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