• #1

Ich/Die Beziehung steht nicht an erster Stelle bei ihm - liebt er mich wirklich?

Hallo,

ich bin seit 1 Jahr mit meinem Partner zusammen und ich hatte leider von Beginn an Bedenken, ob er es ernst meint und ob er mich wirklich will. Aber ich weiß auch, dass es mir generell schwer fällt zu vertrauen, also denke ich: vielleicht liegt es auch an mir und meine Sicht ist verschoben.

Ich möchte gern mit meinem Partner zusammen leben, eine Zukunft aufbauen, irgendwann Kinder, das volle Programm und ich war mir sicher, als ich ihn das erste Mal sah: ja, das ist er. Das bin ich immer wenn er mich ansieht, selbst wenn wir streiten.

Nun gestalten sich unsere Pläne zusammen zu ziehen schwierig, denn er sagt ganz offen, dass wir das ausprobieren können, aber wenn es nicht gut klappt er direkt wieder auszieht, vor allem wenn sich sein Mops nicht wohlfühlt in meiner Wohnung. Ich habe nämlich schon angedeutet, dass das Tier nichts im Bett verloren hat. Nun mache ich mir wirklich Sorgen und bin ratlos. Er stellt den Hund über mich und unsere Beziehung in meinen Augen - oder der Hund ist sein Vorwand.
Würde man nicht jemand den man aufrichtig liebt über ein Tier stellen? Man würde das Zusammenleben und das zusammen leben doch nicht damit einleiten evtl. Kurz danach wieder auszuziehen, oder?
Liebt er mich etwa nicht?

Ich überlege wirklich, lieber auf das zusammenziehen zu verzichten, denn während er sich Testwochen vorbehält, werde ich nicht mal gefragt, ob ich mit diesem Hund (natürlich nicht mein Partner, sondern sein Tier ) leben möchte. Klar nehm ich ihn in Kauf, aber mehr auch nicht, denn er riecht extrem, röchelt und stört eher finde ich - vor allem seit mein Partner mir klargemacht hat, dass für ihn der Hund entscheidet wie unser Leben aussieht und ob wir es zusammen verbringen.
Wie seht ihr das? Würdet ihr sagen er liebt mich wirklich und den Schritt in die gemeinsame Wohnung wagen?
Ich weiß viele schreiben hier direkt über Trennung, aber wirklich ich liebe diesen Mann sehr, ich bin nur so enttäuscht, dass er wirklich sagt er zieht direkt aus, wenn dem Hund was nicht passt. Anstatt mir das Gefühl zu geben alles zusammen zu schaffen und das wichtigste für ihn zu sein.

Danke für eure Antworten.

Eira (32, er ist übrigens 36)
 
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Laleila

Cilia
  • #2
Liebe Eira,

Vor 12 Jahren hätte ich sofort gesagt:"schieß ihn ab".
Seitdem hat sich einiges geändert, ich wurde Hundebesitzerin. Zusammen mit meinem Mann. Also alles bestens.
Wäre ich auf Partnersuche, würde ich keinen Partner akzeptieren, der seinerseits meinen Hund nicht mag.
Der Spruch, wenn der Mops sich nicht wohl bei Dir fühlt, zieht er wieder aus, kannst Du wörtlich nehmen. Gleichzeitig könnte er dies in der Hoffnung gesagt haben, Du freundest Dich mit dem Hund an und sorgst dafür, dass dieser sich wohl fühlt.
Selbst wenn er Dich liebt, wenn Du seinen Hund weiterhin nur tolerierst, könnte dies seine Gefühle für Dich mittelfristig ändern.
Liebst Du ihn genug um auch irgendwann seinen Hund lieben zu können?
Denk drüber mach...
 
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N

nachdenkliche

Gast
  • #3
Der Mann ist mir sympathisch! Er mag Hunde! Möpse sind sehr intelligente Tiere und entscheiden mit wo es lang geht....
Aber im Ernst, wenn Du keine Hunde magst, hat das alles keinen Sinn. Natürlich sollte das Tier nicht mit ins Bett, aber der Mops ist wohl daran gewöhnt? Dann ist das schwer, ihm das wieder abzugewöhnen.
Den Mann und seinen Mops gibt es nur im Doppelpack.
 
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Laleila

Cilia
  • #4
Vielen Menschen stehen, solange sie keine eigenen Kinder haben, ihre Hunde so nah wie solche.
Wenn Du den Hund ablehnst und dies tust Du ganz offensichtlich, verletzt Du damit Deinen Partner. Gerade las ich Dein Post nochmal durch.
"Klar nehm ich ihn in Kauf, aber mehr auch nicht, denn er riecht extrem, röchelt und stört eher finde ich"

Seine Haare werden sich in Teppiche und Decken einweben, im Sommer bringt er Zecken mit ins Haus (auch mit Zeckenschutz)
und jedesmal wenn er nass wird, und das wird er oft, riechst Du es stundenlang überall.... nasser Hund.
Wenn er nicht in Euer Bett darf, wirst Du ihm zumindest ein kuschliges Plätzchen daneben einräumen müssen, wenn Mops bislang im Bett Deines Freundes schlief wird dieser NIE zulassen, dass der Hund die ganze Nacht aus dem Schlafzimmer ausgesperrt wird.
Flugreisen sind tabu und Eure Urlaube werden sich daran orientieren, wo Hunde mit erwünscht sind. Zudem ist der Hund ein Familienmitglied. Neben wenigsten zwei großen Spaziergängen pro Tag, will er auch ausgiebig und häufig bespielt und betutelt sein.

Ganz ehrlich, entweder Du schliesst den Hund aufrichtig in Dein Herz oder das mit Euch als Paar wird scheitern.
 
  • #5
Tiere im Bett finde ich auch nicht akzeptabel. Ich stünde auch nicht drauf, wenn es Katzen wären. Vielleicht ist es Gewöhnungssache, die Hunde, die wir hatten, waren immer draußen.
Aber jemand, der ein Tier hat, der hat das ja nicht wie einen Briefbeschwerer. Ich hoffe, er liebt seinen Hund, und ich sage Dir, sei doch froh, wenn ihr einfach zusammen sein könnt, ohne dass der Mops in Deine Wohnung einzieht, wenn Du ihn nur tolerierst und Dich Geruch und Haare stören.

Man kann jemanden nicht vor die Wahl stellen "der Hund oder ich" und daraus ableiten, dass er den Hund mehr liebt, wenn er ihn nicht "abschafft" oder ihn irgendwo mit hin bringt, wo er weiß, dass das nicht gut geht. Wenn jemand sein Tier für mich abschaffen müsste, damit ich mich wohlfühle, würde ich nicht mit ihm zusammenziehen, weil ich nicht wollen würde, dass er das Tier wie ein Ding weggibt, um dann als ein anderer Mensch zu mir zu kommen.

Allerdings denke ich, dass Dein Freund sich von Dir sowieso gedrängt fühlt und nicht weiß, was er dazu sagen soll. Da kommt der Mops gerade recht. Will ich ihm nicht unterstellen, ist nur eine Idee. Auf alle Fälle gibt es Hundebesitzer nur mit Hund, wie hier schon geschrieben wurde.

ich hatte leider von Beginn an Bedenken, ob er es ernst meint und ob er mich wirklich will.
Und machst Du deswegen Tests, ob er Dir beweist, dass er Dich liebt? Ich denke, sobald man einigermaßen emotional erwachsen ist, hat man eine unbewusste Abneigung gegen Manipulationen und statt das anzusprechen, macht man Ausweichmanöver.
Es sieht für mich so aus, als seiest Du der treibende Keil in eurer Beziehung und der fordernde Part. Das ist nicht böse gemeint, ich denke nur, dass man aufgeben kann, den anderen zu Liebesbeweisen und unter Kontrolle zu kriegen. Wer nicht freiwillig kommt, der will nicht, und was hat man davon, ihn dann zu überreden?
 
  • #6
Mein Hund und mein Ex-Mann mochten sich nicht.
Hätte ich damals den Sinnen meines Hundes vertraut, wäre mir im Laufe der Jahre auch menschlich einiges erspart geblieben.
Meine Devise lautet inzwischen: Guck Dir an, wie ein Mensch (s)einem Hund umgeht, dann weißt Du einiges über ihn.

Das soll keine Abwertung Deiner Person sein, keinesfalls.
Ich kann zum Beispiel mit reinen Wohnungskatzen nichts anfangen, von daher käme ein Mann mit einer solchen nicht in Frage.

Der Hund wird immer beherrschendes Thema bei euch sein.
 
  • #7
Ich mache ein Brainstorming:

- eine Freundin hat einen weiblichen Hund. Das ganze Haus riecht nach ihm, vor allem, wenn er seine Tage hat. Ich falle schon an der Haustür fast um, sie aber findet, ich sehe das falsch, der Hund rieche nach Wald und Moos ( hä ? ). Ich will da gar nicht mehr hin.

- ein Hund leckt sich am ganzen Körper, er leckt sich an den Genitalien und am After. Und danach die Hände und das Gesicht seines Menschen. Er parfumiert sich auf der Wiese, indem er sich in Kadavern und dem Kot anderer Tiere wälzt. Stellt euch vor, euer Partner hätte seinen Kot am Mund und wollte so in euer Bett und eure Arme. Ich werde niemals verstehen, wie man ein Tier in sein Bett lassen kann. Wenn ich einen Hund streichele, habe ich danach den dringenden Wunsch, mir die Hände zu waschen.

- Möpse sind diese Modehunde, die man seit ca. 10 Jahren viel sieht, gerne auch im dekorativen Doppelpack, richtig ? Die mit den kurzgezüchteten Gesichtern, die den lebenslangen Kindchenschema-Effekt erzeugen sollen, stimmt's ? Die bei einigen Individuen so stark ausgeprägt sind, dass sie nicht richtig Luft holen können ( röcheln ) und deren Augen tränen. Nennt man das nicht Qualzucht ?

- mein Freund hat eine Katze. Ich bin ein kleines bißchen allergisch gegen Katzen. Nicht schlimm, ich darf sie nur nicht anfassen, bzw. muß mir danach die Hände waschen, bevor ich mir ins Gesicht, vor allem in die Augen fasse. Er liebt die Katze und sie war vor mir da aber sie darf nicht mehr aufs Sofa, seit es mich gibt ( wegen der Allergene in ihren Haaren, die dann über meine Hände in meine Augen kommen. Und ins Bett ohnehin noch nie.
Die Katze darf raus und hat daher immer wieder Flöhe. Die gehen nicht an meinen Freund, aber gerne an mich. Flohstiche jucken sehr stark, kein Vergleich zu Schnakenstichen. Er entfloht sie immer wieder, aber es kommt immer wieder dazu. Mein Freund hat gesagt, wenn er das nicht in den Griff bekommt, muß die Katze eben leider gehen. Will ich natürlich nicht, aber ich will auch keine Flohstiche.
Einmal hatte ich nach dem WE 17 ! Sonst 0 - 5.

- Ein Leben ohne Mops ist möglich aber sinnlos ( Loriot )

w 48
 
  • #8
Viele Hundebesitzer sind recht radikal und der Hund ist für sie Teil ihrer "Familie". Für Nichthundebesitzer unverständlich, aber es gibt da wohl eine sehr enge Bindung zwischen Hund und Mensch.
Du wirst den Hund akzeptieren müssen, auch wenn er mit im Bett schläft. Für mich persönlich würde das überhaupt nicht gehen (ich bin nicht die Nummer zwei hinter einem Hund und ich würde die Einschränkungen im Leben, die ein Hund mit sich bringt, auch nicht akzeptieren), aber ich würde von vorneherein keine Beziehung mit einer Hundebesitzerin anfangen. Du scheinst Dich ja arrangieren zu können.
Ich vermute, der Hund ist nur ein Teilproblem und er ist sich der Beziehung nicht sicher.
Wie Du schreibst, soll das Zusammenziehen in Deiner Wohnung stattfinden. Du hast dann relativ wenig zu verlieren. Probiere es doch und Du merkst von selbst, ob Du Dich nach ein paar Wochen wohlfühlst oder nicht. Da noch ein weiteres Jahr dranzuhängen und abzuwarten führt kaum weiter.
 
  • #9
Abgesehen davon, daß ich es ausschließe, jemals wieder mit jemandem zusammen zu wohnen - ein Hund wäre für mich ein totales no-go, jedes Haustier eigentlich.
Mich wundert, daß du überhaupt zusammenziehen willst, wenn DICH der Hund stört.
Offenbar ist der Hund für ihn ein Kind-Ersatz. Was wäre dann, wenn ihr wirklich Kinder hättet? An welcher Stelle sind die dann?
Wärst du 50, würde ich sagen, zieht eben nicht zusammen, und schon gibts dieses Konfliktpotential nicht. In deiner Situation mit Kinderwunsch ist das natürlich blöd.
Daß er eine Probezeit will, ist allerdings unglaublich kindisch. Seh ich das richtig, ihr sucht gemeinsam eine neue Wohnung, zieht um, richtet alles ein, und dann überlegt er, ob er das wirklich will, und wenn nicht, dann ist er weg?
Das ist doch Blödsinn. Ein erwachsener Mann sollte ein bißchen weitsichtiger planen können, das würde ich nicht akzeptieren.
Lieber Drama vorher als nachher, oder?
 
  • #10
Einen hab ich noch:

- ich war vor etwa 3 Jahren mal ein paar wenige Monate mit einem Mann zusammen, der eine Ehefrau hatte.
Keine Sorge, keine menschliche. Es war ein Papagei.
Die sind monogam und binden sich eng an den Partner.
Er war schon seit ca. 20 Jahren mit ihr verheiratet und sie hatte ihm bereits ein Kind geschenkt ( ein Ei in sein Bett, unter seine Bettdecke gelegt ! ). Das ist sehr schmeichelhaft und ein großer Vertrauensbeweis.
Ja, der Vogel vertraute ihm komplett, ließ sich von ihm sogar abbrausen.
Für einen Vogel ist eine Horrorvorstellung, naß zu sein, weil er dann nicht fliegen kann und komplett hilflos ist.
Das Baden ging aber nur, wenn niemand sonst im Haus war. Er hat sie hinterher trockengeföhnt.

Ja, das war sehr interessant und rührend und einfach wunderbar.
Der Vogel konnte auch sprechen und sah auch wirklich schön aus.
Leider kackte er überall hin, denn Vögel werden niemals stubenrein und er durfte frei im Haus herumfliegen.
Die Häufchen waren groß, denn der Vogel war groß.
Ach ja, er betrieb Nagel- und Schnabelpflege an allem aus Holz, das sich im Haus befand.
Nie, NIEMALS wäre dieser Vogel bei mir über die Schwelle gekommen.

Nun, der Vogel akzeptierte mich nicht als Nebenfrau und hackte nach mir.
Mir war klar, dass der Mann den Vogel nicht weggeben würde und das hätte ich auch nicht gewollt, aber ich wollte auch nicht dort sein.
Ich konnte nicht gemütlich da sitzen, denn der Vogel lauerte, schlich sich über die Sofarückenlehne an und hackte mir in den Nacken. Oft.
Als der Mann mal draußen war, griff ich den Vogel am Kopf ( Schnabel sichern ) und zwickte ihn fest in die Brust und stieß in dann auf die Sofa-Sitzfläche, so dass er auf den Rücken fiel.
Danach war Ruhe.
Ich kann mir vorstellen, dass sich die Artgenossen im Kampf auch zwicken, die mit dem Schnabel, ich mit den Fingernägeln. Jedenfalls hat er meine Ansage verstanden.

Wir gingen uns dann aus dem Weg und das war soweit ok für mich.

Wir haben uns dann kurz danach aus anderen Gründen getrennt.

Übrigens: du willst vielleicht wissen, wie ich das mit dem Zusammenziehen ( bzw. Mann und Kindchenhund ziehen bei dir ein ) sehe. Laß es.


w 48
 
  • #11
Gut, ich liebe Hunde, bin mit ihnen aufgewachsen und hätte selbst gern einen.
Mein letzter Partner hatte auch einen Hund, den ich sehr mochte, doch ins Bett- ein no go. Auch wenn es mein eigener wäre. In sein Bett durfte er, doch wenn ich da war, eben nicht.
Das war nie ein Thema.
Ein anderer hatte mal eine Katze, die mochte ich auch, doch wenn ich da war, kam sie eben nicht ins Bett.
Tiere gehören für mich einfach nicht ins Bett, so nett das sicherlich sein kann und ja klar, für viele ist das ein Kindsersatz, was ja auch ok ist, doch vermenschlichen sollte man sie halt nicht.
Dein Partner ist da anders unterwegs. Du hast die Wahl, ihn mit Hund, oder ohne Hund , ohne ihn. Ich denke Du weißt eh´wohin es läuft....es ist nur noch nicht ganz durchgesickert...
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #12
Ich liebe Hunde sehr. In unserer Familie gab es immer einen Hund und das sind angenehme Hausgenossen. Nur müssen sie die Rangordnung verstehen, denn sonst leiden sie. Ein gepflegter Hund ist das A und O natürlich! Und nicht ins Bett, auch wenn es gerade frisch bezogen ist, Ironie off. Mein Hund roch sauber und angenehm...nach frischem Brötchen und Sonne, selbst ihr Atem roch völlig sauber. So funktioniert das auch mit dem Partner. Aber das kann man nicht erzwingen.
 
  • #13
Vielen Dank für eure Antworten.

Es ist nicht so, dass ich keine Hunde mag, im Gegenteil ich hatte einen Border Collie sehr intelligent und sportlich... Man könnte lange mit ihm laufen und klar ist er fast wie ein Kind gewesen, aber: er hatte klare Grenzen, er durfte nicht ins Bett, auf die Couch oder gar ins Badezimmer und zwar aus hygienischen und erzieherischen Gründen. Ich liebe Hunde, nur dieser macht es mir schwer, allein das Röcheln stört tierisch, weil es nie still ist. Er kommt ständig an und will mich ablecken, weil er das gewohnt ist, aber auch das durfte mein Hund nie, weil ich es störend finde.
Sein Hund schiebt sich auch immer dazwischen wenn wir zusammen auf der Couch sitzen oder in der Küche essen und mein Partner streichelt ihn dann, statt ihn weg zu schicken - das ist für die Erziehung nicht gut und für unsere Beziehung auch nicht.
Ich denke einfach man sollte in dem Alter doch auch erwachsen genug sein, um zu entscheiden: wir ziehen zusammen, der Hund muss sich daran gewöhnen. Und nicht: ja vielleicht warten wir bis der Hund tot ist, oder wir versuchen es und wenn es ihm nicht gefällt und er nicht zur Ruhe kommt ziehen wir wieder auseinander.?
Es stimmt er würde hier einziehen, dennoch ist es Stress und Arbeit, Möbel rücken, umsortieren etc. Und in ein paar Wochen vielleicht das gleiche nochmal? Wenn ich ihm allerdings sage, dass das für mich stressig ist, auch emotional - man hat sich ja als single an ein Leben allein gewöhnt - versteht er das leider nicht.
Und ganz so einfach ist es auch nicht, denn der Vermieter muss ja auch immer mit eingeschlossen sein, für einen gemeinsamen Mietvertrag, der dann wieder geändert werden müsste....
 
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  • #14
Dein Freund weiß im Moment noch nicht, was du ihm bedeutest.

Du bist im Moment die treibende Kraft.
Du willst die Beziehung. Du willst einen Fortschritt in der Beziehung. Du willst zusammen ziehen. Du bietest ihm an, in deiner Wohnung zu leben . Du denkst an Kinder und willst ihm Kinder schenken.

Das alles bekommt er auf dem Silbertablett von dir geboten.

Lass ihn seinen Anteil beitragen!

Mache einen Schritt zurück. Mache dich unabhängig. Sei geduldig. Lass ihn auf Dich zukommen.
Er will nicht zusammen ziehen? Gut. Dann hast du jetzt andere Wünsche als er. Das ist okay. Wünsche müssen nicht übereinstimmen.
Aber! Verzichte nicht auf die Erfüllung deiner wichtigen Wünsche für ihn. Du hast nur ein Leben und die Zeit geht nur in eine Richtung.
Eure Blickrichtung und die Werte müssen übereinstimmen, sonst hat Beziehung keinen Sinn.
 
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  • #15
Sehr dramatisch alles....ICH bspw finde nicht, dass der Hund "über Dich gestellt wird". Aber der Hund ist da, ist Teil seines Lebens und gehört somit dazu und muß in Planungen einbezogen werden.

Wenn Du damit nicht zurecht kommst und den Hund als Rivalen siehst...vielleicht mal in Dich gehen ob ein Hundebesitzer überhaupt in Frage kommt für eine langfristige Beziehung inkl gemeinsamer Familiengründung. Es gibt so viele Menschen...da finden die mit Hund sicher jemanden der Hunde mag..und die die keine Hunde um sich wollen ebenfalls Gleichgesinnte. Erstmal hart...aber man will auch nicht jahrelang wegen einem Haustier rumstressen und sich dann evt noch deswegen trennen!

Ich habe selbst eine Katze. Die haart, ist in der Wohnung prinzipiell überall. Sie geht zwar nicht auf Tische und nicht auf die Arbeitsfläche der Küche am Herd....aber ich habe keine Möglichkeit ihr irgendwie einzuschränken wo sie hin darf da die Wohnung bis auf Bad und Toilette offen ist. Die hüpft also auch mal ins Bett und kommt aufs Sofa wenn man da gemeinsam sitzt.

Ich würde meine Katze nicht fortjagen nachdem sie seit über 10 Jahren bei mir lebt weil ein neuer Partner mit ihr ein Problem hat. Die Katze ist da, ist Teil meines Lebens und wird so hingenommen wie sie ist .... oder falls nicht = Byebye.

Mein momentaner Partner mag Katzen eher nicht besonders. Mit meiner hat er sich jedoch angefreundet nachdem sie sich etwa 3 Wochen eher aus der Ferne beobachtet haben. Er hat nie versucht etwas bzgl meiner Katze zu entscheiden oder zu verändern und ich habe anfangs abgewartet wie er damit klar kommt. Und überraschenderweise erzählte er dann eines Tages, dass die Katze zu ihm ins Bett gehopst sei und auf der Decke am Fußende geschlafen habe, sie seien jetzt Freunde(ich war zu der Zeit arbeiten). Mittlerweile begrüßt sie ihn, begleitet ihn durch die Wohnung und er schätzt sie und freut sich darüber. Hätte ich anfangs nicht gedacht...ich hatte erwartet, dass es da Diskussionen geben würde
 
  • #16
Das hört sich alles nicht gut an. Ich rate selten zur Trennung, doch bei Euch...man sollte sich doch freuen,wenn man mit seinem Partner zusammenzieht, die Wohnung neu gestaltet und Du möchtest eine verbindliche Beziehung, mit allem was dazu gehört. Dein Partner scheint das anders zu sehen. Und mir schon Gedanken darüber zu machen, wie schwierig es ist, wenn er wieder auszieht. Na supi! Wie soll das gehen?
Ja und Möpse, sind eben Möpse. Ich kann Dich da gut verstehen. Sie tun mir zum einen leid, weil es Tierquälerei ist, was ihnen weggezüchtet wurde und sie permanent unter Atmemnot leiden.Doch die anderen Begleitumstände sind heftig und der Hund Deines Partners ist nicht gut erzogen. Was an ihm und nicht am Hund liegt.
Take it, or leave it.
 
  • #17
@ frei ,

Das sind ja alles sehr unschöne Schilderungen bzgl Haustieren .

- meine Katze hat mir (Freigänger mit Katzenklappe) in über 10 Jahren noch nie Flöhe gebracht. Zwar mal das ein oder andere Beutetier...aber keine Flöhe. Da kann man also auch Glück haben.
-Bei unkastrierten Hündinnen wäre das auch ein zeitlich begrenztes Problem da die zwar nicht ihre Tage haben, aber idR lediglich zweimal im Jahr läufig werden(kleine häufiger, große Rassen eher seltener). Im Zweifel könnte man besuche bei besagter Freundin also auch dem Zyklus des Hundes anpassen
- ein Mops kann den Qualzuchtkriterien genügen, muß es aber nicht(gibt verschiedene Ausprägungen).
- die Papageienehe klingt für den Herrn nach einem ernsthaften Problem wenn er sich doch nach menschlicher Partnerschaft sehnen sollte....so etwas wäre für mich bspw vollkommen inakzeptabel (meine Katze dagegen nicht)

Man sollte in einer Beziehung einfach schauen ob man zueinander passt. Und wenn man Haustiere schmutzig, eklig und nervig findet. sollte man ein Leben und einen Partner ohne Haustiere anstreben. Dann paßt wohl eher kein Tierbesitzer...
 
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Laleila

Cilia
  • #18
Er kommt ständig an und will mich ablecken, weil er das gewohnt ist, aber auch das durfte mein Hund nie, weil ich es störend finde.
Liebe Eira, Du solltest wirklich nicht mit einem Hund zusammenleben. Solange das Ablecken nicht über Minuten und Stunden exzessiv betrieben wird, sollte man es zulassen. Es ist keine schlechte Angewohnheit sondern ein wesentliches Kommunikationsmittel des Hundes. Dies dem Hund generell zu verbieten, weil es einem stört, ist ziemlich unmöglich und so gar nicht artgerecht.
Das nur nebenher.

Warum soll Dein Freund eigentlich in Deine Wohnung ziehen? Ich glaube, dies ist keine gute Basis für einen Start in ein gemeinsames Leben. Warum fangt ihr nicht in einer gemeinsamen Wohnung neu an?

Ob Hunde ins Bett dürfen ist eine Geschmacksfrage. Mein Geschmack ist es nicht, viele professionelle Hundetrainer lassen ihre eigenen, nicht dominanten, Hund mit ins Bett.

Allerdings passen Menschen, welche diesbezüglich einen unterschiedlichen Geschmack haben, im Alltag wohl eher weniger zusammen.
 
  • #19
Ich bin selbst mit einem Jagdhund aufgewachsen und finde artgerechte Hundeerziehung immens wichtig. Dass dein Freund seinen Hund im Bett schlafen lässt, ist bei aller Tierliebe und enger Bindung zum Tier eine unhygienische, schlecht erzogene Unart. So sehr man Hunde liebt, sie stecken auf der Straße ihre Schnauze an die Geschlechtsteile anderer Hunde, schnüffeln begeistert an menstruierenden Hündinnen herum, bevor man sie weg zieht, und lecken sehr oft auch am fremden Hundeurin am Zaun etc. Das gehört NICHT ins Bett. Das einzig Versaute, das man im Bett anrichtet, sollte sexueller Natur zwischen dir und deinem Partner sein, nicht Zecken (gerade jetzt in der Saison!) oder sonstige tierische Bazillenschleudern. Stell dir vor, dein Freund leckt auf der Straße einem anderen Mann am Penis, dann steckt er 4 Minuten später seine Nase in altes Essen auf dem Gehweg, bevor du ihm erklärst, dass ihr das doch in der Hundeschule gelernt habt, dass ... Und dann hüpft er abends ungewünscht und ohne sich die Zähne geputzt zu haben zu dir ins Bett. Lecker!

Punkt aus Basta. Dein Standpunkt ist vernünftig und richtig. Hunde sind noch immer Tiere und keine Menschen. Und ich liebte die Hunde, mit denen ich aufwuchs, abgöttisch.

Ich würde dir nicht zur Trennung raten, aber versuchen, dem Hund ein schickes Körbchen/gepolstertes Bettchen am Fuße des Bettes zu kaufen, von dem aus er euch im Blick haben kann. Dein Freund kann im Schlaf meinetwegen seine Hand in das Körbchen herunterhängen lassen und sich trotzdem verbunden fühlen.

Ich glaube, es ist wichtig, dass du deine Bedürfnisse vertrittst und dein Freund diese genauso respektierst. Ich rate wie gesagt nicht zur Trennung, aber ich würde nicht zusammen ziehen, bevor er dich nicht genauso respektiert wie du ihn und bevor er nicht genauso daran interessiert ist, sich mit dir die weitere Zukunft aufzubauen. Alles Gute!
 
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  • #20
Naja man kann eben auch ein Tier lieb haben und es wichtig nehmen. Das ist per se positiv an einem Menschen, finde ich. Für praktische Probleme kann man meist Lösungen finden. Mir gehts wie dir: Bitte keinen Hund ins Bett, zu unhygienisch! Ich finde auch dass viele Hunde stinken. Trotzdem aber finde ich Hunde interessant, süß, schlau, etc. Magst du den Mops, abgesehen vom Geruch? Das wäre wichtig. Gegen den Geruch könnte man evtl was tun: anderes Futter, Baden, Hundedeo...? Und falls dein Freund drauf besteht, dass der Mops mit in sein Bett soll, dann schlage ich getrennte Schlafzimmer vor! (Andere haben das wegen Schnarchen.) Er hat dann sein eigenes Bett für sich und den Hund. Ich finde es ist alles einen Versuch wert. Aber nur, wenn du den Hund vom Wesen her magst. Kannst du ihn nicht leiden, dann müsst ihr halt in getrennten Wohnungen bleiben, am besten möglichst nah.
 
  • #21
Bei uns war es so, die Ex-Frau meines Mannes wollte unbedingt einen Hund und er nicht (keine Zeit, viel Arbeit, überall Haare etc.). Dann trennten sich beide, er lernte mich kennen, mit Hund. Zwischen meinem (inzwischen unserem) Hund und ihm war es wie Liebe auf den ersten Blick. Da wir anfangs eine Wochenendbeziehung hatten, konnten sich beide gut aneinander gewöhnen und der Hund konnte sich in das gemeinsame Leben einfügen.
Jetzt leben wir schon einige Jahre zusammen, der Hund liebt meinen Mann und holt sich dort regelmäßig seine Schmuseeinheiten. Ins Bett darf er nicht (wäre er auch zu groß, ist ein Labrador), aber er hat seinen Schlafplatz ganz in unserer Nähe.
Liebe FS, gebt euch doch allen etwas Zeit , sich an ein gemeinsames Leben zu gewöhnen. Den Mann gibts halt nur mit Hund. Ein Mops wäre auch nicht mein Traumhund, aber manchmal muß man halt Kompromisse schließen.
Ich wünsch euch viel Glück.
 
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  • #22
Er stellt den Hund über mich und unsere Beziehung in meinen Augen - oder der Hund ist sein Vorwand.
Eira (32, er ist übrigens 36)
Hallo Eira,
vielleicht ist meine Sicht als leidenschaftliches Hundefrauchen (sowie Katzenbedienstete) da etwas verschoben, aber ich verstehe deinen Freund. Als ich meinen Mann kennenlernte, wäre es undenkbar gewesen, eine Beziehung mit ihm zu führen, wenn der Hund ihn nicht mag. Ich nahm ein Tier auf, ging damit eine tierlebenslange Verantwortung ein und führte mit dem Tier ein Leben, wie ich es als richtig für das Tier und mich erachtete. Mein Mann hat sich in unser Leben eingepasst - das klappte reibungslos und selbstverständlich. Später haben wir Kinder bekommen und die Tiere selbstverständlich gemeinsam "ausgesucht" - sie sollten zu uns passen. Unsere Tiere sind vollwertige Familienmitglieder, was nicht heißt, dass wie sie vermenschlichen, sondern sie ihrer Art entsprechend behandeln und bei unseren Entscheidungen berücksichtigen. Bei der "Bettfrage" lief es leider auf einen Kompromiss hinaus - sehr zu meinem Leidwesen. Mit dem Zusammenziehen schlief der Hund vorm Bett, unsere jetzige Hündin im Flur. Mit einer Extradecke darf sie aber zu mir auf die Couch - aber nur wenn mein Mann nicht da ist. Aber wir haben auch ein sehr großes Tier... ein Mops dürfte bestimmt öfter.
Für mich hört es sich wie Eifersucht deinerseits an. Der Hund war vor dir da, dein Freund trägt die Verantwortung für ihn und dem Tier muss es gut gehen. Wenn du damit nicht klar kommst, dann würde ich auf ein Zusammenziehen vorerst verzichten.
 
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  • #23
Es stimmt er würde hier einziehen, dennoch ist es Stress und Arbeit, Möbel rücken, umsortieren etc. Und in ein paar Wochen vielleicht das gleiche nochmal? Wenn ich ihm allerdings sage, dass das für mich stressig ist, auch emotional - man hat sich ja als single an ein Leben allein gewöhnt - versteht er das leider nicht.
Und ganz so einfach ist es auch nicht, denn der Vermieter muss ja auch immer mit eingeschlossen sein, für einen gemeinsamen Mietvertrag, der dann wieder geändert werden müsste....

Ich habe den Eindruck, dass Ihr BEIDE ein Vertrauensproblem habt und BEIDE den Hund als Problem vorschiebt, weil Ihr eigentlich von der Idee des Zusammenziehens gar nicht so begeistert seid. Jedenfalls klingst Du wenig euphorisch, wenn Du von der Aussicht sprichst, dass Dein Freund zu Dir ziehen könnte. Und schiebst ein praktisches Problem vor, das leicht zu lösen wäre: Er käme erst in den Mietvertrag, wenn er sich für ein weiteres Zusammenleben entschieden hätte. So einfach ist das eigentlich.

Oben schreibst Du ja auch, dass Du Probleme hast, Vertrauen zu fassen, und das - glaube mir - spürt Dein Freund und lässt sich eine Hintertür offen. Unter diesen Umständen ist es vielleicht besser, wenn Ihr die Idee des Zusammenziehens erst einmal fallen lasst.
 
  • #24
Warum wirst du nicht gefragt? Du bekommst einen Mann mit Hund, so ist die Lage deines Traumprinzen, den du dir ausgesucht hast. Niemand zwingt dich zum Zusammenziehen oder dich mit diesem Mann abzugeben. Wenn dir das nicht passt, dann steht es dir frei, zu gehen! Soll er den Hund etwa wegen dir ins Tierheim geben?

Du erträgst es nicht, wenn ein Hund röchelt und zweifelst daher an der Liebe deines Freundes zu dir. Das ist unreif und tyrannisch!

Wenn du vom ersten Blick denkst: "Der ist es", dann weißt du doch praktisch gar nichts über diesen Menschen. Du liebtest bisher ein Bild, das nicht existierte, ohne ihn oder sein Leben mit Hund zu kennen.Das was du jetzt kennenlernst, ist jetzt die echte Realität.

Jeder Mensch, der Tiere oder Kinder hat, stellt diese über den Partner. Ich finde das ganz normal und da gibt es für mich auch nichts zu meckern oder zu wollen! Die Liebe zu Tieren ist eine gänzlich andere als der Partner. Und wenn der Partner das Tier ordentlich führt (Gassi gehen) und die Arbeit nicht an dir hängen bleibt, sehe ich keinen Streitgrund.

Ich finde sein Verhalten ganz bodenständig und fair. Du hast Wünsche und er würde sogar mit dir zusammenziehen. Zumindest um sich hinterher nicht vorwerfen zu müssen, er ist ein Feigling.

Ich denke, sein Ausziehen bezieht sich darauf, wenn du herumzickst, dann lebt er lieber wieder sein eigenes Leben weiter.
Hast du kommuniziert, dass du den Hund nicht im Bett möchtest? Wenn ja, wie hast du kommuziert? Welche Lösungsvorschläge hat er dir gebracht, außer wieder auseinanderzuziehen?
Würdest du dich auch mit getrennten Betten arrangieren?

Ich sehe hier zwei Leute, die gar nicht reif für eine Beziehung sind, um so simple Probleme alleine lösen zu können.
 
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  • #25
Also ich glaube nicht, dass der Hund im Vordergrund steht, der Typ macht dies wohl auffällig, weil Männer nicht selbst aktiv bei einer Trennung sein wollen, aber es so hinbekommen, dass die Frau geht.

Möpse sind für mich die hässlichsten Hunde und eine Qualzucht, aufgrund der Stupsnase, meist erreichen sie kein hohes Alter und leiden früh an Atemnot.

Wenn ein Mann sich einen Mops anschafft, hätte er bei mir eh verloren, denn die Wahl der Hunderasse sagt schon einiges über den Besitzer aus. Ansonsten mag ich Tiere, allerdings eher groß fellige Hunde wie Bernhardiner, Berner Sennenhund, Leonberger etc.

Auch macht die FS Druck, die Torschlußpanik der Frau über 30, welche die biologische Uhr ticken hört hat die schlechtesten Chancen auf dem Partnermarkt, weil jeder Mann ahnt, aha, die will mich festnageln. Am Ende bekommen auch die Druckmacherin einen Partner, aber meist eine Notlösung, statt der Liebe fürs Leben, weil der Kinderwunsch größer ist als den Richtigen zu finden.
 
  • #26
Jeder Mensch, der Tiere oder Kinder hat, stellt diese über den Partner. Ich finde das ganz normal und da gibt es für mich auch nichts zu meckern oder zu wollen! Die Liebe zu Tieren ist eine gänzlich andere als der Partner.
Ich würde es vielleicht etwas anders formulieren... Jeder Mensch, der Tiere oder Kinder hat, stellt die Bedürfnisse der Kinder oder Tiere über den Partner. Tier und (kleine) Kinder sind alleine hilflos und brauchen Eltern/Herrchen/Frauchen schlicht zum Überleben, für emotionale Wärme und Sicherheit. Während sich bei Kindern diese Bedürfnisse entwicklungsbedingt verändern, bleiben sie bei einem Hund... ganz im Gegenteil, ein alter Hund braucht sogar noch einmal eine besondere Form der Aufmerksamkeit. Da muss man als Partner einfach auch hinter stehen und das Tier akzeptieren - die FS ist eher eifersüchtig und unterstellt ihrem Freund sogar mangelnde Liebe. Dabei ist die Liebe zu einem Hund völlig anders als zu einem Partner. Wäre ich der Freund der FS würde mich ihre Einstellung meinem (schon immer dagewesenen) Hund hellhörig machen und ich wäre mir auch nicht sicher...
 
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W

wahlmünchner

Gast
  • #27
Wie ich das sehe?
Er hat ein Lebewesen das er liebt und das von ihm abhängig ist. Deshalb hat es einen wichtigen Stellenwert.
Verstehe ich
Schrecklich, wenn jemand der Tiere liebt mit einem Allergiker zusammen kommt.
Tatsächlich ist dann die Frage? Was nun ? Tier weggeben?
Aber einen Menschen der das Tier nicht mag und eifersüchtig darauf ist-
Ne du! An seiner Stelle würde ich nicht mit dir zusammen ziehen.
Der Hund hätte Vorgang
Sorry
 
  • #28
Es stimmt er würde hier einziehen, dennoch ist es Stress und Arbeit, Möbel rücken, umsortieren etc. ...der Vermieter muss ja auch immer mit eingeschlossen sein, für einen gemeinsamen Mietvertrag, der dann wieder geändert werden müsste....

Du musst selbst wissen, ob der Mann Dir diesen Aufwand wert ist. Für ein Probewohnen musst Du ja nicht alles komplett ändern. Dem Vermieter dürfte es relativ egal sein, wenn für ein paar Wochen jemand einzieht. Mir scheint eher, Du willst die Beziehung insgesamt oder mit Hund nicht. Sonst wäre der Aufwand, ein paar Möbel zu rücken, gerade egal.
 
  • #29
Ich denke, deine Chance ist aktiv zu werden!
Ok ein Mops ist kein border Collie aber dennoch erzielbar.
Und auch wenn es etwas dauert, kannst du es definitiv versuchen.
Hundeerziehung ist auch ein Aufbau von Bindung miteinander.
Nicht zwischen euch zu sitzen und nicht ins Bett...wäre doch ein schöner Erfolg.
Ein bekannter Herr sagte einmal: ein Leben ohne Möpse ist machbar aber sinnlos......
Vielleicht hilft dir gemeinsames Training, den Hund charmanter zu finden.
Denn er hat sich nicht aktiv ausgesucht, Stein eines Anstoßes zu werden!
 
B

bromelie

Gast
  • #30
Würde man nicht jemand den man aufrichtig liebt über ein Tier stellen?
Kommt drauf an. Wenn mein Partner allergisch auf Hundehaare reagiert, würde ich das ernst nehmen. Wenn mein Partner mit meinem Hund konkurrieren möchte, dann nicht. Der Hund war schon da, als ihr euch kennengelernt habt. Ein Hund ist ein Leben lang von seinem Menschen abhängig, ein verantwortungsbewusster Hundehalter berücksichtigt sowas schon bei der Anschaffung und hält im Fall der Fälle dicke zu seinem Hund.
denn während er sich Testwochen vorbehält, werde ich nicht mal gefragt, ob ich mit diesem Hund (natürlich nicht mein Partner, sondern sein Tier ) leben möchte.
Ihn gibt es nur im Doppelpack, deshalb stellt er sich die Frage womöglich gar nicht, ob Du mit dem Tier leben möchtest. Für ihn scheint das selbstverständlich zu sein. Ist es für mich auch, ehrlich gesagt.
Anstatt mir das Gefühl zu geben alles zusammen zu schaffen und das wichtigste für ihn zu sein.
Gibst Du ihm denn das Gefühl, dass er das Wichtigste für Dich ist? Akzeptierst Du seinen Hund, der zu ihm gehört?
Soll er den Hund "opfern" als Liebesbeweis? Er wird wissen, dass Du den Hund nicht ausstehen kannst, das kommt ja hier schon deutlich rüber.
Sorry, aber da würde ich auch erst ein Testwohnen in Betracht ziehen mit der Hoffnung, das ein Zusammenleben vielleicht machbar ist.
Auf die Idee, an sowas die Liebe von ihm zu Dir zu messen, würde ich nicht kommen. Er liebt seinen Hund, Dich wird er anders lieben.
W
 
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