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  • #1

Ich habe alles kaputt gemacht

Vor einigen Monaten habe ich jemanden kennen gelernt ich (25) er (29) es hat sofort bei uns beiden gefunkt und er sagt mir auch dass er sich verliebt hat.

Doch ich habe jetzt alles kaputt gemacht und weiß nicht was mit mir los ist. Ich erläutere mal kurz mein Verhalten: Ich habe ihm ständig Dinge unterstellt die nicht stimmten (z.B Das er nur Spaß von mir will und sonst nix und sicher noch andere Frauen hat), ich habe ihn eindauernd kritisiert und bemängelt und gesagt dass er doch sicher nur eine Affäre will. Außerdem habe ich ständig gedroht Schluss zu machen und es dann doch nicht getan. Habe ihm gesagt er verletzt mich obwohl er nur lieb zu mir war und bemüht. Ich habe alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Er redete sehr oft ganz in Ruhe mit mir dass ich mich ändern muss sonst würde er keine Lust mehr haben. Ich habe ihm das nie geglaubt.

Doch jetzt ist es passiert, ich habe weiter Theater gemacht und nun hat er sich zurück gezogen und will erstmal nichts von mir hören. Ich schreibe ihm trotzdem immer wieder wie leid es mir tut etc. Doch er sagt ich soll ihn in Ruhe lassen er kann nicht mehr. Ich bin fix und fertig und weine mich jeden Abend in den Schlaf . Er war so perfekt. Nach so langer Zeit habe ich endlich jemanden gefunden der sich richtig anfühlte und ich habe es kaputt gemacht.

Ich muss dazu sagen, dass ich vor ihm von einen Mann sehr verletzt wurde und seitdem meine Ängste vor dem verletzt werden enorm sind.

Was ist nur mit mir los? Warum führe ich mich so auf? Und meint ihr, er wird mir eine letzte Chance geben?
 
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  • #2
...Ich muss dazu sagen, dass ich vor ihm von einen Mann sehr verletzt wurde und seitdem meine Ängste vor dem verletzt werden enorm sind.

Was ist nur mit mir los? Warum führe ich mich so auf? Und meint ihr, er wird mir eine letzte Chance geben?

Eigentlich haben Sie sich die Antwort schon selbst gegeben. Sie haben sich nach einem neuen Partner umgesehen ohne zuvor die letzte Beziehung aufgearbeitet zu haben. Dies hat dazu geführt, dass Sie das Verhalten Ihres letzten Partners auf ihn projiziert haben. Er hat also das abbekommen, was eigentlich zu Ihrem Ex-Partner gehört.

Emotionale Altlasten bei anderen Menschen abzulassen ist richtig übel, gerade wenn es sich um das Thema Partnerschaft handelt. Deshalb sollte man es auch nie einem (potentiellen) Partner zumuten und sich erst auf die Suche begeben, wenn man die eigene Vergangenheit bewältigt hat.

Ob er Ihnen noch eine Chance gibt ist aktuell unwichtig. Aufgrund Ihrer Altlasten würden Sie wieder in alte Verhaltensmuster zurückfallen. Es bringt nichts den zweiten Schritt vor dem ersten machen zu wollen. Setzen Sie sich mit Ihrer früheren Beziehung auseinander. Holen Sie sich professionelle Hilfe, falls es nötig ist. Erst nach Abschluss dieser Phase macht es wieder Sinn sich nach einem neuen Partner umzusehen.
 
  • #3
Liebe FS :

du hast es richtig erkannt, es war deine Angst...aus der Vergangenheit. Das musst du besiegen :

denn was ist schrecklicher ?

Die Angst vor dem Altem, Schrecklichen ?

Oder die Angst vor dem Neuen, Ungewissen ?

LG
Juppi
 
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  • #4
Ich denke, Du solltest Dich erst mal um Dich selbst kümmern und Deine seelischen Verletzungen auskurieren. Vielleicht solltest Du dazu professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, zumindest aber mal bei einem Sorgentelefon oder sowas anrufen.

Vielleicht kommt ihr dann auch wieder zusammen. Momentan scheint das Chaos viel zu groß zu sein, so dass ihr beide vermutlich viel zu sehr leiden würdet.

Liebe Grüße
m49
 
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  • #5
Ich hoffe er gibt sich selbst eine Chance und nutzt die Situation zur endgültigen Trennung. Warum?

Damit du mal lernst, dass du mit deinem Verhalten nicht durchkommst.

Niemand will kontinuierlich von einer Nervensäge terrorisiert werden, die sich auch noch Freundin nennt. Daran ändert nichts deine halbherzige Reue und dein Getue mit "huch - ich bin schon mal verletzt worden. Wir ALLE sind schon mal verletzt worden und ziehen nicht so eine Nummer beim neuen Partner ab.

Der neue Partner hat Vertrauen verdient! Wenn du das nicht geben kannst, dann lass es. Sowas was du da veranstaltest braucht kein Mensch.

M
 
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  • #6
Ich denke, der Knackpunkt liegt da, dass du denkst, es nicht wert zu sein geliebt zu werden. Hier musst du an deinen Gedanken arbeiten. Ich kann dir das Buch "Lieben was ist" von Byron Katy empfehlen. Mir hat es sehr geholfen, denn ich war so wie du. Unbewusst hast du innerlich blockiert, um ihn von dir fortzutreiben bzw. zu testen, ob er dich denn wirklich so gerne hat, wie du denkst.
 
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  • #7
Typisch weibliches Verhalten. Nerven, rumzicken, stressen, dem Partner das Leben zur Hölle machen.

Warum? Wegen nichts! Einfach nur weil man als Frau nicht willens oder fähig ist, mit sich selbst klarzukommen. Wie ich das verachte.

Wer nicht in der Lage ist, eine Beziehung zu führen, der sollte dies einem anderen Menschen einfach nicht zumuten. Das ist egoistisch, unreif, unethisch.

Dem Mann ist zu wünschen, daß er eine Frau findet, die klar im Kopf und mit sich selbst im Reinen ist. Die soll's ja geben....

Und Du solltest dich erst mal in Sachen Selbstbewußtsein therapieren lassen, bevor Du Dich wieder der Männerwelt zumutest. Hier steckt nämlich meist eine wesentliche Ursache des Übels.

M 49
 
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Alicante

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  • #8
Mach bitte eine Therapie. KEIN Partner der Welt wird das leisten können und ist auch nicht dafür zuständig, Dich zu therapieren. Du wirst immer und bei jedem etwas finden. Jetzt heulst Du aber wenn er zurück kommt geht alles wieder von vorne los. Du gibst an, verletzt worden zu sein. Und was bitte hast Du mit diesem Mann angestellt? Er hat - wie jeder Mensch - verdien, glücklich zu sein. Kannst Du Dir im Ansatz vorstellen, was Du ihm angetan hast? Nein, denn sonst würdest Du ihn jetzt in Ruhe lassen und seine Gefühle respektieren. Statt dessen zeigt Dein Verhalten, dass Du nur um Dich selbst kreist und nicht reflektierst.
Hol Dir Hilfe sonst sehe ich da schwarz.
Alles Gute.

w43
 
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  • #9
Liebe FS

ergänzend zu den Vorschreiben möchte ich meinen Senf dazugeben:)

Ja, da hast Du was verbockt.
Aaaaber: es bringt jetzt gar nichts, dass Du Dich in Deinen Schuldgefühlen badest. Ausser, dass Du Dir noch mehr Schmerz zufügst.
Was passiert ist, ist passiert.
Es darf jetzt nicht darum gehen, dass DU Dir den Kopf zermarterst, ob er Dir eine letzte Chance gibt (was für mich sehr erniedrigend klingt. DIR gegenüber).

Es darf darum gehen, dass Du hier was gelernt hast. Also: aufstehen, nach vorne sehen, nicht dieselben Fehler nochmals machen.
Du bist noch jung, das sind Erfahrungen, die dazugehören.
In einigen Jahren wirst Du drüber lachen.

Es darf darum gehen, dass Du auf Dich schaust und nicht auf andere. Deinen Wert auch zu zeigen. Und wenn es sich ergibt, dass Du Deinen Ex-Freund mal siehst, nicht unterwürfig auftreten. Sondern ja sagen. Dazu dass es eben dumm gelaufen ist. Dazu stehen. Selbstverantwortung übernehmen. Das wirkt anziehend und vielleicht-wenn er es wert ist-ergibt sich ein langsames neues annähern

Verschwende bitte nicht dein Leben für Selbstvorwürfe oder Selbstkritik.
Und ja, eine Therapie oder sowas ähnliches würde sicher gut sein. Da bekommst Du neue Sichtweisen

w/42
 
  • #10
Sie sollten wenigstens mal ein Beratungsgespräch bei einer therapeutisch tätigen Person machen.

Lesen sie doch mal das Buch "Persönlichkeitsstörungen verstehen" von Sachse. Ein kleines Buch, das sie weiterbringen könnte.

Sie haben eine Nähe/Distanzstörung. Sie testen ihre Umwelt, weil sie sich ihrer Bindungen nicht sicher sind. Sie legen einen hohen Wert auf Zuverlässigkeit und Stabilität von Bindungen.

Das will jeder Mensch. Sie testen das ganze aber bis zum Exzess aus. (Bis ihre Prophezeihungen
sich dann bewahrheiten)

Das hält ihr Glaubenssystem aufrecht: "Beziehungen sind nicht stabil" -> Beim nächsten Partner wieder testen. Ein Teufelskreis.
Sie könnten ihre Lage erklären und sich dann in Behandlung geben, um ihre Ängste abzubauen.

Sie müssen ihre Lage dem Partner nun verständlich machen. Momentan kennt er nur ihre
"Vorwurfsschiene", aber nicht ihre Motivation dahinter.
 
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Alicante

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  • #11
Nur wenn ein Mensch seinem Gegenüber durch die Bemühungen, die er macht, glaubhaft transportieren kann, dass er wirklich etwas ändern will, hat die Frage der Motivation eine Bedeutung. In meinem Freundeskreis behandelt die Frau den Mann aus ähnlichen Gründen wie die FS seit Jahren schlecht und begründet es immer mit ihren schlechten Erfahrungen, ohne auch im geringsten an sich oder an dem Problem zu arbeiten. Das nützt dem Mann aber auch nichts zu wissen, warum sie so ist, tut trotzdem weh. Er ist zwar selbst schuld, dass er sich das gefallen lässt aber einfach nur sagen "ist halt so weil..." hilft weder der FS weiter noch dem Partner.
Sie muss an sich arbeiten und am besten mit professioneller Unterstützung, sonst wird sie zu keiner Beziehung fähig sein. Vielleicht findet sie einen leidensfähigen Partner, der aber bei ihr ist aus Co-Abhängigkeit aber nicht aus Liebe.
Und das wäre schade
 
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  • #12
Meinen ersten Freund hatte ich mit 16 und am Tag unseres einjährigen Jubiläums hatte ich ihm eine Rose gekauft und er hat mit mir Schluß gemacht ( nicht wegen der Rose ;-) )

Keine Ahnung, ob es ihm bewußt war, welcher Tag das war.

Ich war wie vor den Kopf gestoßen, bin danach wochenlang wie in Trance gewesen, ich hatte mich ja schon als Ehefrau gesehen, wie das eben so ist mit der ersten großen Liebe.

So mit das Schlimmste war, dass ich NICHTS geahnt habe. NULL.
Für mich war alles schön und in Ordnung.
Im Nachhinein habe ich viele Anzeichen gesehen.
Und fortan auch, überall und massenweise Anzeichen, auch wenn gar keine da waren.

Hab viele Beziehungen versaut, so wie du es beschrieben hast.

Sehr empfindlich bin ich immer noch, aber ich habe gelernt, mich zusammenzureißen und es nicht zu äußern.
Aber innendrin bin ich immer noch so zickig und nervig wie du.

w 47 und liiert ( immer noch, weil ich die Sau nicht mehr rauslasse )
 
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  • #13
Doch jetzt ist es passiert, ich habe weiter Theater gemacht und nun hat er sich zurück gezogen und will erstmal nichts von mir hören. Ich schreibe ihm trotzdem immer wieder wie leid es mir tut etc. Doch er sagt ich soll ihn in Ruhe lassen er kann nicht mehr.

Du machst genauso weiter wie vorher, du übergehst seine Wünsche. Erst redet er MEHRFACH ruhig mit dir, dass das Theater aufhören muss - du machst munter weiter. Jetzt bittet er, dass du ihn in Ruhe lässt - du bombardierst ihn mit Nachrichten und Entschuldigungen. Je öfter du dich bei ihm meldest und entschuldigst, umso mehr wird er sicher sein, die richtige Entscheidung getroffen haben.

Ich denke, der Zug ist endgültig abgefahren. Du hattest mehrere Chancen, nachdem er immer wieder mit dir geredet hat. Du hast seine Worte nicht ernstgenommen und nimmst sie auch jetzt nicht ernst. Nutze nun die Zeit, um herauszufinden, woher deine großen Ängste rühren. Es ist aber tatsächlich zu einfach, sein gesamtes Verhalten auf vorangegangene Enttäuschungen zu schieben. Hinterfrage dich selbst, was du von einer Beziehung erwartest. Warum du emotionale Erpressung nötig hast (mit Schlussmachen drohen). Sonst läuft es beim nächsten Mann genauso.
 
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  • #14
Hier die FS,

das mit der Nähe- Distanzstörung trifft es denke ich ganz gut. Denn meine Verhalten ist wirklich nicht normal gewesen und ich kann es auch nicht in Worte fassen.

Ich hatte mich in diesen Mann verliebt doch die Angst von ihm verletzt zu werden war so groß, dass sie mich dazu veranlasste, bis zum Exzess Terror zu machen den ich nicht mehr im Griff hatte.

Ständige Drohungen Schluss zu machen entstanden nur weil ich von ihm hören wollte "Nein, mache nicht Schluss ich brauche dich" . Ich brauche ständige Bestätigung und fordere diese heraus indem ich blöde Dinge sage...

Auch wenn man es nicht glaubt aber ich denke dass wenn er doch noch zurück kommen sollte, werde ich diesen Fehler nicht mehr machen. Denn er hat mir gezeigt, was ich da angerichtet habe und wie schlimm es tatsächlich war. Es fand bei mir ein extreme Lernprozess statt. Und ich hoffe nur, dass er mir doch noch eine Chance gibt.

Ich versuche ihn nun erstmal möglichst in Ruhe zu lassen, was mir allerdings nicht wirklich gut gelingt.
 
  • #15
Auch wenn man es nicht glaubt aber ich denke dass wenn er doch noch zurück kommen sollte, werde ich diesen Fehler nicht mehr machen. Denn er hat mir gezeigt, was ich da angerichtet habe und wie schlimm es tatsächlich war. Es fand bei mir ein extreme Lernprozess statt. Und ich hoffe nur, dass er mir doch noch eine Chance gibt.

Ich versuche ihn nun erstmal möglichst in Ruhe zu lassen, was mir allerdings nicht wirklich gut gelingt.

Persönlichkeitsstörung kommt von Persönlichket. Es ist Teil ihrer Persönlichkeit.

Sie werden nicht aufhören zu testen, Wunschdenken.

Sie werden nur subtiler testen. Subtiler für sich selbst und ihren Partner.
Ihr Partner wird nicht sofort ihre Manipulation rauskriegen, aber nach ein paar Jahren, wenn er
den Braten gerochen hat, wird er gehen.

Man spricht von blockierter Hierarchie. Die Motive bleiben hoch in der Hierarchie der eigenen
Persönlichkeit. Und man lernt nichts neues.

Machen sie eine Therapie. Nehmen sie das Beispiel von 11.

Sie hat immer noch das gleiche Glaubenssystem "Beziehungen sind nicht stabil"
Sie hat nur gelernt ihr Äußeres zu tarnen.
 
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  • #16
Liebe FS,
da gilt nur eines: lern für die nächste Beziehung draus. Wenn er nicht hirnamputiert ist, kommt er nicht zurück. Wenn er hirnamputiett ist, wird es nichts.
Du kannst Dich nicht für das an einem Mann rächen, was Dir ein anderer angetan hat. Wenn Du es trotzdem immer wieder versuchst, solltest Du Dich statt in Beziehungen zu betätigen eher in Therapie versuchen.
 
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Alicante

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  • #17
Mach dir nichts vor liebe FS. Dein jetziges Verhalten zeigt, dass Du nichts gelernt hast. Es sind Automatismen, die man nicht im Griff hat, die jedes Mal greifen, sobald etwas passiert, das bei Dir die alten Ängste auslöst. Und dann geht das alles wieder von vorne los. Solange du nicht einsiehst, dass du an dir arbeiten musst hat alles keinen Sinn. Und wie schon vorhin geschrieben, du übergehst ihn total und terrorisierst ihn weiterhin. Nicht, weil es dir um ihn geht, sondern weil es dir um dich selbst geht. Dass er "perfekt" ist, das hast du nicht erst nach seinem Weggang festgestellt. Es hat dich trotzdem nicht davon abgehalten, einfach deinen negativen Emotionen freien Lauf zu geben. Warum also in Zukunft. Weißt du, wie oft man glaubt, etwas eingesehen zu haben wenn man in akuter Lage ist und dann wieder rückfällig wird in einer ähnlichen Situation? Übrigens, Männer, die ihre Frauen schlagen, legen genau das gleiche Verhalten an den Tag wie du gerade. Die prügeln einen fast zu Tode, danach entschuldigen sie sich, sehen ihren Fehler ein, sind untröstlich. Wenn man sie verlässt tun die einfach alles, um einen zurück zu gewinnen, geloben Besserung, versprechen alles und sie meinen es dann auch so. Aber dann, wenn die Frau wieder etwas macht, das bei dem Mann den Mechanismus auslöst, schlägt er wieder zu. Meine Mutter hat das 30 Jahre mitgemacht bis sie es geschafft hat, endlich nicht mehr zurück zu kommen. Und er hat es schon mit Frauen vor ihr auch so gemacht.
Begreife bitte, dass in uns manchmal Dinge vorgehen, die wir nicht mit Verstand kontrollieren können wenn wir die nicht aufgearbeitet haben. Das ist keine Schande, das zuzugeben aber es ist eine, sich nicht einzugestehen, dass man Hilfe braucht, um etwas zu ändern. Schlimm genug wenn man selber darunter leiden muss aber noch schlimmer, wenn man Menschen darunter leiden lässt, die nichts dafür können und die verletzt, die einen lieben. Wenn man körperlich etwas hat geht man doch auch zum Arzt. Wieso nicht Hilfe holen für die verletzte Seele?
 
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  • #18
Persönlichkeitsstörung kommt von Persönlichket. Es ist Teil ihrer Persönlichkeit.

Sie werden nicht aufhören zu testen, Wunschdenken.

Sie werden nur subtiler testen. Subtiler für sich selbst und ihren Partner.
Ihr Partner wird nicht sofort ihre Manipulation rauskriegen, aber nach ein paar Jahren, wenn er
den Braten gerochen hat, wird er gehen.

Man spricht von blockierter Hierarchie. Die Motive bleiben hoch in der Hierarchie der eigenen
Persönlichkeit. Und man lernt nichts neues.

Machen sie eine Therapie. Nehmen sie das Beispiel von 11.

Sie hat immer noch das gleiche Glaubenssystem "Beziehungen sind nicht stabil"
Sie hat nur gelernt ihr Äußeres zu tarnen.

Das klingt gut, was Sie schreiben. Ich habe auch seit Jahren viel über Psychologie, Nähe-Distanz, Co-Abhängigkeit etc. gelesen, aber bei mir hat nichts geholfen.

Mir geht es ähnlich wie der FS, nur dass ich mich auch äußerlich getarnt habe. Ich wurde über viele Jahre von mehreren Männern immer nur verletzt, habe das angezogen wie ein Magnet, nie positive Erfahrungen gemacht.

Ich habe Psychotherapie ausprobiert, es war die falsche Therapuetin, hat nichts gebracht.

Ich halte mich zurück, habe immer viel eingesteckt, den Männern nie Grenzen gesetzt, alles mit mir machen lassen, hab innerlich immer schwer gelitten, aber es nicht gezeigt. Ich war dadurch jedoch nicht so fröhlich, locker und leicht, das hat zum Teufelskreis beigetragen. Anmerkung: Ich bin nur in Bezug auf Beziehungen so extrem, ansonsten kann ich schon klar meine eigene Meinung sagen und mich durchsetzen. Nicht aber in Beziehungen bei geliebten Menschen.

Wo sind die Ansatzpunkte, wo kommt das her, wie kann man sich selbst helfen?
 
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