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SüßeTina

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  • #1

Ich habe Angst vor Patchwork. Wie damit umgehen?

Es ist folgende Situation. Man lernt einen neuen Partner kennen, alles ist schön. Was kostet die Welt?

Aber was ist, wenn der Mann z. B. Altlasten (viele Kinder) mit in die Beziehung einbringt. Das muss doch die Hölle sein für die neue Frau.

Die Zweitfrau muss aufpassen, dass sie nicht über den Tisch gezogen wird, gerade beim Erbrecht, weil sonst bekommen die gemeinsamen Kinder kaum Erbmasse und die Kinder aus erster Ehe bekommen das Vermögen.

Ein nachster Punkt ist, dass die Kinder der Zweitfamilie von den Großeltern des Mannes systematisch benachteiligt werden.
 
  • #2
Die Zweitfrau muss aufpassen, dass sie nicht über den Tisch gezogen wird, gerade beim Erbrecht, weil sonst bekommen die gemeinsamen Kinder kaum Erbmasse und die Kinder aus erster Ehe bekommen das Vermögen.

Ein nachster Punkt ist, dass die Kinder der Zweitfamilie von den Großeltern des Mannes systematisch benachteiligt werden.

Ich stimme zu, Patchwork ist nicht so einfach.

Was ich für problematischer halte ist die Geldgier, die in Deinem Beitrag deutlich wird. Es ist richtig, mehr Kinder sorgen für eine breitere Verteilung des Vermögens, soweit ich das weiß aber für eine gleichmäßige. So gesehen müsste man aber auch schon überlegen, ob ein zweites Kind nicht das erste benachteiligt. Die Zweitfrau wird auch völlig zu Recht über den Tisch gezogen, wenn für sie Geld das primäre Ziel einer Beziehung ist. Außerdem haben die Kinder der zweiten Frau doch das Vermögen der Frau noch für sich, das gleicht es etwas aus...

Warum benachteiligen Großeltern pauschal einzelne ihrer Enkel?

Wenn Du Angst vor Patchwork hast, dann suche Dir doch einfach einen Mann, der keine Kinder hat, bestehe auf Gütertrennung und lasse Dich sterilisieren. Dann besteht keinerlei Gefahr, dass jemals "fremde" Kinder bevorzugt werden...
 
  • #3
Hallo SüßeTina,
die sprichst gleich die Finanzen an und hast sicherlich recht: im finanziellen Überfluss fallen wenigstens die Geldsorgen weg.

Ich habe in meiner Verwandtschaft Patchwork in den verschiedenen Generationen und sehe, dass das gut auch bis ins Erwachsenenalter der Kinder hinein funktionieren kann.
Da werden die Familienfeiern, Geburtstage etc. mit den erwachsenen Stiefkindern samt Ehepartner und Kindern, mit Stieftanten, Stiefgrosseltern usw gefeiert, weil alle zusammen zur Familie gehören. Das kann funktionieren.

Ganz praktisch ist halt das Thema, dass es oft schon schwierig ist, wenn ein Mann und eine Frau in der Beziehung zusammen finden sollen.

Also bei 2 Erwachsenen gibt es schon Probleme. Das kannst Du in diesem Forum gut nachlesen. wenn jetzt auch noch weitere Personen dazukommen, wird es eben noch schwieriger. Auch die Kinder müssen sich und den neuen Partner ausreichend mögen. Die Erwachsenen und Kinder müssen ihre unterschiedlichen Vorstellungen zusammen bringen.
Dann spielen noch die außenstehenden leiblichen Elternteile mit ihren Belangen in die Beziehung rein.
In jeder leiblichen Familie gibt es mal Streit und Unzufriedenheit zwischen Erwachsenen und Kinder etc.
Bei Patchwork kann man immer das Argument bringen: "Du hast dazu gar nichts zu sagen. Du bist bloß Stief-Mutter/-Vater/-Bruder" oder auch "Ich werde benachteiligt, weil ich das Stiefkind bin." Dadurch werden die leiblichen Verwandten wieder aktiviert.

Ich bin auch sicher, dass es den bösen Stiefelternteil wie im Klischee gibt.

Ich lehne Patchwork also nicht komplett ab. Gerade wenn Du Familienleben magst, aber keine eigenen Kinder haben kannst, ist das super. Ab etwa 40 Jahren ist die Auswahl an kinderlosen, beziehungsfähigen Singles gering.

Angenommen Du bist noch sehr jung und hättest eine große Auswahl, würde ich Dir von Patchwork abraten.
 
  • #4
Na ja liebe Fs, alles ist schön wäre somit schon mal gelogen. Ein Person die so fixiert auf Geld und Erbe ist, hätte eigentlich nur einen tritt in den A…. durch die offene Tür verdient. Selbst nichts mitbringen in die Ehe, aber fordern.
 
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