• #1

Ich habe ein Haus gekauft , er hilft beim Renovieren, hat er nach einer Trennung Anspruch?

Hallo ihr Lieben, vielleicht ist es ja schon mal jemanden von euch so ergangen.
Wir haben uns gemeinsam dazu entschlossen das ich das Haus meiner verstorbenen Oma kaufe und das wir das Haus dann nach unseren Wünschen umbauen. Die Sachlage ist so: Ich habe das Haus gekauft - im Grundbuch stehe auch nur ich alleine. Den Kredit habe auch nur ich alleine genommen und zahle diesen auch alleine. Materialkosten etc.. kommt alles von mir. Im Grunde wäre es nur so das er seine "Arbeitskraft" in das Haus investiert und wenn es fertig ist und wir darin wohnen können würde er die Hälfte der Betriebskosten ( Strom, Gas, GIS, etc...) bezahlen. Angenommen wir leben dann zusammen ohne das wir heiraten 7 Jahre zusammen und dann trennen wir uns,... Hat er Anspruch auf mein Haus ? Kann er die Hälfte einfordern ? So wie es eben oft ist wenn man verheiratet ist.
Schlau wäre es wenn wir einen Vertrag aufsetzen würden wo wir die Stunden seiner Arbeitsleistung aufschreiben diese dann mit Hausnummer € 15,-- pro Stunde aufrechnen . Aber im Prinzip könnte ich das dann wieder mit der "Miete" gegenrechnen . Oder ? Denn er erspart sich ja die Miete in dem Sinne. Ich möchte ihn nicht ausnehmen oder ausnutzen. Er soll ja schließlich nicht nur arbeiten und die Hälfte zahlen und im Falle einer Trennung steht er dann ohne etwas da,...

Aber ich habe einfach Angst das ich "mein Haus" - das Haus meiner Oma und meiner Kindheit verlieren könnte weil er mir die Hälfte wegnehmen könnte,....

Was soll ich tun?
 
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  • #2
Was ich nicht verstanden habe: seid ihr nun verheiratet oder nicht? Redest du von einer Trennung oder einer Scheidung?
Ohne diese Infos kann man das schlecht beurteilen.
 
  • #3
Er hat keinerlei Ansprüche gegen Dich. Das Haus ist Deins. Ob Du Miete von ihm verlangst, ist Deine Sache. Du kannst ihn auch gratis wohnen lassen. Wenn er Arbeitskraft reinsteckt, könnte das theoretisch als Werks- oder Dienstvertrag mit Dir gelten, auch wenn Ihr keine schriftliche Regelung habt. Man kann solche Leistungen aber auch unentgeltlich erbringen. Wie das zu sehen ist, ist letztlich eine Frage der Vereinbarung und Beweislast. Wenn er bei Dir umsonst wohnt, wird ein Richter im Zweifel annehmen, dass von einer unentgeltlichen Leistung auszugehen ist, weil das so vereinbart ist. Wenn Ihr verheiratet seid und Du stirbst, würde er das Haus allerdings in Ermangelung einer anderen Regelung (Testament, Erbschaftsvertrag o.ä.) erben.
 
  • #4
Wäre ich Dein Partner und mir käme irgendwann in den Sinn, es geht nicht mehr, ich ziehe aus usw...würde ich meine Sachen Packen und ausziehen. Natürlich nicht, ohne mir rechtzeitig vorher eine Wohnung gesucht zu haben. Dein Haus könntest Du natürlich behalten. Mein "Nutzen" daran wäre die Zeit mit Dir gewesen und das Wohnen in diesem Haus. Schließlich zahlt er ja anteilig Betriebskosten usw an Dich. Handwerker sind übrigens teuer. Soviel zu
Du scheinst eine Erbsenzählerin zu sein, oder? Kein guter Start...Schöne Ostern.
 
  • #5
Er kann dir gar nichts wegnehmen. Das Haus gehört allein dir. Selbst wenn du ihn heiratest müsstest du ihm bei der Scheidung nur die Hälfte des Wertzuwachses auszahlen.

Schlau wäre es wenn wir einen Vertrag aufsetzen würden wo wir die Stunden seiner Arbeitsleistung aufschreiben diese dann mit Hausnummer € 15,-- pro Stunde aufrechnen
Erkundigt euch vor, ob das Schwarzarbeit wäre. Oder wollt ihr Steuern und Sozialversicherungen darauf bezahlen?
 
  • #6
Rein rechtlich kann er ganz sicher nichts von dir fordern, wenn ihr euch trennt, ich denke, dazu braucht es keiner Verifizierung durch einen Rechtsanwalt.
Was ich aber mal checken würde, ist, was zu beachten ist, wenn ihr einen Vertrag aufsetzt, in dem seine Arbeitsleistung beziffert wird.
Ich denke, dann muss er diesen Lohn versteuern, vielleicht sogar, wenn es noch gar nicht zum Geldfluss kommt.
Oder bleibt er unter diesem Betrag, der sich immer mal ändert. Wo liegt der noch gleich ? Bei 450 €/ Monat ? Darauf bezahlt er keine Steuern, oder ? Aber du Sozialabgaben, oder ?
USt. muss er erst ab einem Einkommen von 17.500 €/Jahr erheben, das wird also nicht nötig sein, aber bitte checke auch das.
Und wenn da irgendwas steht, dass das später mit einer fiktiven Miete verrechnet wird, musst du diese vielleicht versteuern, vielleicht sogar schon jetzt.
Und dann kann es außerdem sein, dass du eine Versicherung für ihn abschließen musst oder er sich bei der BG Bau anmelden muss oder so.
Ich würde solche Dinge mal prüfen, bevor du etwas falsch machst...

Ich finde es aber richtig toll, dass du deinen Freund nicht ausnutzen willst und wenn er später mietfrei bei dir wohnen kann, finde ich, ist es ein angemessener Ausgleich.
Da geht es mir nicht darum, dass es finanziell wirklich passend ist, viel Arbeit = langes Abwohnen oder so, sondern grundsätzlich.
Und das würde ich dann auch so lassen, auch wenn er zwanzig Jahre mietfrei wohnt, aber nur 300 Stunden gearbeitet hat.
Und umgekehrt würde ich es an seiner Stelle auch dabei belassen, wenn er schon nach einem Jahr wieder auszieht oder gar nicht erst ein.
Unternehmerisches Risiko :)

w 50
 
  • #7
Sowas kann man doch sicher bei einem Fachanwalt klären. Gefühlte Gerechtigkeit hilft da nicht. Er zahlt keine Miete. Dann kann man seine Arbeit sicher dafür anrechnen. Kümmere dich doch ums die juristische Sachlage, hättet ihr vorher machen sollen, und dann einigt euch. Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass man Anteile an einem Haus bekommt, wenn man weder im Grundbuch steht, noch den Kredit mitbezahlt. Ich würde jemanden der mir viel hilft und professionelle Handwerkerarbeiten ausführt aber auch vorerst länger keine Miete abknöpfen. Ein Meister z. B. Tischler oder Schreiner, Polsterer, davon habe ich Rechnungen, nahm allerdings 50 €/Std. nicht 15€. w51
 
  • #8
Wer im Grundbuch steht ist der Eigentümer. Nach einer Trennung ändert sich nichts. Fairerweise würde ich mit ihm darüber sprechen.
Es gab schon andere Paare bei denen die Situation ähnlich war, dort würde ich mal nachfragen. Ausserdem hängt es wirklich von Euch als Paar ab, gibt es eine Entwicklung oder seid Ihr nur Häuslebauer ? Warte die Entwicklung ab, die Zeit wird Dir die Antwort schon geben.

Ihr lebt zusammen, esst zusammen, schlaft in einem Bett.
Du lernst den Mann ja kennen und entwickelst Vertrauen.
 
  • #9
Nein, dir gehört das Haus alleine, du stehst alleine im Grundbuch. Im Zweifelsfall nochmal beim Notar anfragen.

Allerdings ist das merkwürdig, dass man sich als Paar das Haus nicht zusammenkauft, wenn man gemeinsame Ziele hat. So ist es doch nur klar, dass man sich irgendwann trennt, wenn man schon von vornerein nichts Festes plant.

Und was ER geldlich an Möbel oder Arbeit reinsteckt ist regulär verlorenes Geld, das wissen wir doch alle. Ich denke, im Falle einer Trennung kann man seine beweglichen Gegenstände (Lampe, Bücher, Schrank) mitnehmen, aber sicher nicht die Einbauküche oder die Badewanne. Sollte selbsterklärend sein, dass das zum Konsumdenken uns Luxuswunsch dazu gehört?!

Fragen, die man aber abklären sollte: Was passiert in deinem Todesfall mit dem Haus? Setze ein Testament auf, um diese Frage abzuklären, ob dein Haus in die Hände des Staates geht oder was damit passieren soll! Kinder hast du ja nicht und verheiratet seid ihr auch nicht. Möchtest du deinen Partner mit deinem Vermögen im Sterbefall absichern oder soll er nichts bekommen?
 
  • #10
Wer im Grundbuch steht, dem gehört es. Ich hatte einen Fall in der Nachbarschaft, da hatte eine Oma ihrer Enkelin und deren Mann das Haus vererbt und nach seinem Fremdgang und der Trennung musste die Enkelin den auch noch auszahlen, denn er stand mit im Grundbuch.

Schlau wäre es wenn wir einen Vertrag aufsetzen würden wo wir die Stunden seiner Arbeitsleistung aufschreiben diese dann mit Hausnummer € 15,-- pro Stunde aufrechnen .
Nee, das finde ich gar nicht schlau. ER scheint ja kein Problem bislang zu haben, dass er seine Arbeitskraft reinsteckt, denn er geht nicht davon aus, dass Du jetzt für Dich schon die Machtverhältnisse klärst, falls mal Schluss ist und er womöglich mit einem Fußtritt hinausbefördert werden könnte. Wird ihm vielleicht noch früh genug auffallen, dass ER keine Altersabsicherung geschaffen hat, sondern Deine mit schön gemacht hat. Aber nun geht er ja nicht davon aus, dass Du ihn irgendwann rauskicken könntest, also meint er, er mache es auch für sich selbst schön mit seiner Handwerksarbeit.

Ich hab gerade mal gegoogelt. Handwerkerstundenlöhne liegen um die 50 Euro, manche bei 45, manche bei 65. Der reine Handwerkerbruttolohn, also ohne Sozial- und Betriebskosten, sind davon ca. 30%. Also bist Du gar nicht so daneben mit den 15 Euro, wobei das die untere Grenze ist. Ich würde pro Arbeitsstunde 20 Euro rechnen und sie zurücklegen, dass Du sie dann auszahlen könntest, wenn die Bez. direkt nach dem Umbau auseinander geht. Weil JETZT Miete anzurechnen, wo ihr in der Baustelle wohnt? Nicht gerade generös.
Die Summe merkst Du Dir und wenn die Trennung ran ist, guckst Du, wie lange er bei Dir gewohnt hat, rechnest die Miete, die Du Dir denkst, ab dem Tag, wo das Haus keine Baustelle mehr ist, auf, und siehst dann, ob es fair aussieht oder nicht. Dann besprichst Du Deine Rechnung mit ihm, zahlst Du den Rest Deiner Handwerkerschulden bzw. vergibst ihm seine Mietschulden, die er bei Dir angehäuft hat, und bist beruhigt, dass er nicht von Dir übervorteilt wurde.

Wenn Du das Thema jetzt aufbringst, setzt Du den Keim des Misstrauens in Deine Beziehung, weil Du schon an ihr Ende denkst. Spare das Geld insgeheim an, dann musst Du kein schlechtes Gewissen haben, ihn ausgenutzt zu haben, wenn ihr euch dann trennt, und bereitest nicht jetzt schon die Trennung vor durch unbedachtes Aussprechen Deiner Kosten-Nutzen-Rechnung bzgl. Deines Partners.

Aber ich habe einfach Angst das ich "mein Haus" - das Haus meiner Oma und meiner Kindheit verlieren könnte weil er mir die Hälfte wegnehmen könnte,....

Was soll ich tun?
Dich informieren. Machst Du ja hier, aber kannst Du auch bei Fachkräften oder im Netz zum Thema Grundbuch und Besitz.
 
  • #11
Wenn ihr nichts regelt, könnte man schon auf die Idee kommen, dass Ihr bezüglich des Hauses als Grundlage für Euer nichteheliches Zusammenleben eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts darstellt. Ich würde dss Laienforum verlassen und mich kompetent beraten lassen.
 
  • #12
Schlau wäre es wenn wir einen Vertrag aufsetzen würden wo wir die Stunden seiner Arbeitsleistung aufschreiben diese dann mit Hausnummer € 15,-- pro
Das stößt mir in Deinem Bericht etwas bitter auf, deswegen die Bezeichnung "Erbsenzählerei". Weiß er eigentlich, dass Du hier in einem Forum für Beziehungsprobleme über Euch und Eure Pläne schreibst? Ihr liebt Euch, er arbeitet an diesem Haus und beteiligt sich an den Kosten. Im Grundbuch stehst Du allein und verheiratet seid Ihr auch nicht. Da hast Du wahrscheinlich nichts zu befürchen, wenn die Liebe aus dem Haus geht, es gehört Dir. Lasst Euch doch gemeinsam beraten.
wir wissen ja nicht, wie Dein Mann sonst so tickt, aber ich kann es nicht ändern, er tut mir etwas leid...
 
  • #13
Schwarzarbeit wäre. Oder wollt ihr Steuern und Sozialversicherungen darauf bezahlen?
Man kann es ja auch übertreiben?

Er -als Lebensgefährte- hilft beim Renovieren, dafür darf er später mietkostenfrei mitwohnen. Deal. Warum muss man daraus was kompliziertes machen?

Wenn man in einer Mietwohnung wohnt, muss man ja auch gelegentlich renovieren und rechnet das nicht mit dem Partner auf, selbst wenn der nicht im Mietvertrag steht.

Rein rechtlich hat er dadurch weder einen Anspruch auf das Haus noch ein Wohnrecht.

Ich finde es völlig normal sich gegenseitig in einer Beziehung zu helfen oder stellst du die gebügelten Hemden und das gekochte Essen in Rechnung?
 
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  • #14
Es ist absolut richtig, dass du dir im Vorfeld Gedanken machst, was bei einer etwaigen Trennung passieren könnte. Frauen sind oft zu lieb, machen sich Gedanken darum, dass der Partner sich bloß nicht schlecht fühlt, weil der arme Kerl ja Arbeit investiert und sich dort auch Zuhause fühlen soll, und nicht nur als Gast. So dumm war ich auch mal.
"Hinterher" stellte mein Mann (allerdings waren wir verheiratet) Ansprüche an mich, und zwar genau mit der Begründung, er habe ja auch Arbeit ins Haus gesteckt. Ich musste ihn auszahlen, dafür das Haus verkaufen.

Unverheiratet wird dir dies wohl eher nicht blühen, trotzdem kann er dir Scherereien machen. Lass dich beraten, und sei hart in allem, was sich um dein Haus dreht.
 
  • #15
Weiß er eigentlich, dass Du hier in einem Forum für Beziehungsprobleme über Euch und Eure Pläne schreibst?
Das wissen doch fast alle Partner nicht, was hier so geschrieben wird. Warum tut er Dir leid? Warum zählt sie Erbsen? Sie macht sich Gedanken, wie es im Fall der Fälle aussieht, finde ich völlig gerechtfertigt.
Ich sehe ihn nicht im Nachteil, er braucht keine Miete zahlen, die spart er komplett ein. Das finde ich schon mehr als großzügig, ich würde das nicht machen. Dann doch lieber die Handwerkerstunden aufrechnen und ausbezahlen, wobei ich eher mein Haus vermieten würde und dann gemeinsam etwas Neues suchen würde, damit das leidige Thema, wer wem was schuldet vermieden wird.
Dein Haus wird Dir gehören im Fall der Trennung. Für mein Rechtsempfinden schuldest Du ihm bei Auszug auch nichts, denn er macht es ja auch für sich schön und wohnt mietfrei. Ob das ein Gericht anders sehen würde, weiß ich nicht, aber dazu müßte er sich ja auch erstmal was einklagen.
Ich persönlich würde es aber direkt mit meinem Partner besprechen, über sowas redet man doch eigentlich.
W
 
  • #16
geschrieben wird. Warum tut er Dir leid? Warum zählt sie Erbsen? Sie macht sich Gedanken, wie es im Fall der Fälle aussieht, finde ich völlig gerechtfertigt.
Ich meine es jetzt nicht direkt böse das mit dem Erbsen zählen. Ich stelle mir nur gerade vor, wie dieser Mann sich einbringt, wie er sich freut auf das Zusammenleben mit ihr, weil er sie liebt. Nun fragt sie hier im Forum. Ich frage mich nur, warum spricht sie nicht mit ihm darüber. Sie hat ja schon die Trennung im Kopf und die Angst um ihr Haus....ach ich weiß nicht..das sind Dinge, die bespricht man gemeinsam. Oder aber sie lesen beide hier. Alles gut!
 
  • #17
...wir diskutieren hier alle Pro-Mann. Sehr sympathisch. Keiner hat bis jetzt die Risiken das Hauskaufs gesehen:
1. Sie zahlt voll den Kredit ab.
2. Sie bezahlt das Material.
3. Und sicher bezahlt sie auch die Mahlzeiten.
Es ist mehr als gerechtfertigt, dass sie im Grundbuch steht, denn sie übernimmt alle Risiken. Ich bin mir sicher, dass sie fair ist und eine spätere Heirat ist ja nie ausgeschlossen. Dann muss er auch den Kredit hälftig beglichen werden. Bingo.
 
  • #18
Liebe FS,
Du finanzierst das Haus komplett - es ist Deines. Alle Ksten und Risiken liegen bei Dir.
Der Mann hilft beim Umbau und wohnt dann mietkostenfrei, beteiligt sich nur an den Verbrauchskosten. Damit kannst Du seine Arbeitsleistung ausreichend abgelten - über eine lange Beziehungsdauer ist das ein gutes Geschäft für ihn.
Zusätzliche Vereinbarungen sind nicht erforderlich und Du bringst Dich damit nicht in eine Schwarzarbeitsbedredouille.

Du stehst im Grundbuch und solltest ihn darin nicht aufnehmen. Damit ist und bleibt das Haus Deines solange Du ihn nicht als Miteigentümer eintragen lässt.
Wenn ihr später heiratet, dann solltest Du vor der Eheschließung den aktuellem Marktwert des Hauses von einem Bankgutachter schätzen lassen - bekommst Du für kleines Geld.
Sollte Eure Ehe scheitern hat Dein Exmann nur den Anspruch auf den Wertzuwachs während der Ehedauer.

Wenn ihr auch in der Ehe noch viel ins Haus investiert, musst Du dokumentieren, dass Du alle Arbeitsmaterialien bezahlt hast, damit diese vom Wertzuwachs abgezogen werden.

Soweit mein Laienwissen zu dem Thema. Am besten lässt Du Dich von einem Profi beraten (Verbraucherzentrale oder Fachanwalt) und investierst etwas in Beratungskosten, statt später zu jammern.
 
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  • #19
3. Und sicher bezahlt sie auch die Mahlzeiten.
Wie mir das stinkt, immer wieder hier zu finden:

Eigenes Gutdünken, Grimm'sche Märchenwelt, fantasievolle (Wahn)Vorstellung. Kann es mal sein, dass es auch ohne die eigene Dichtung und Vorurteile geht?

Bleibt doch mal bei dem was die/der FS schreibt.

Es gibt immer wieder Kandidaten*innen, die sich denken, vorstellen, hätte, wäre, wenn ... wie gruselig und völlig daneben.

FS,

Dein Haus, Deine Entscheidung(en).
Wenn Du eine Beziehung führst, die ihren Namen verdient, bespreche das mit Deinem Partner.

Generell sehe ich es so: Man teilt sich das Leben, nicht nur das Haus, Oma hin oder her. Siehst Du das anders, regele es anders.

An die Gutgläubigen und Naiven: Deutsch steht für Gründlichkeit, auch in der Gesetzgebung. Da hat man schneller ein offiziellen Vertrag am Hacken ehe man den Gedanken zu Ende gedacht hat. Gewollt und beabsichtigt hin oder her.