Funny41

Gesperrt
  • #1

Ich habe kein Interesse am Heiraten - Warum glaubt mir keiner?

Mir ist es jetzt schon zum 3. Mal passiert, dass ein Mann die Beziehung beendete, weil ich nicht heiraten möchte. Ich sagte dies jedes Mal schon am Anfang der Beziehung, dass ich niemals heiraten werde. Am Anfang fanden dies auch die Partner sehr gut, aber nach 4 oder 5 Jahren kam dieses Thema immer öfter und endete wie jetzt mit der Trennung.

Aktuell fragte der Mann mich zum Abschluss, was nicht mit ihn stimmt, weil ich ihn nicht heiraten möchte. Mit ihn stimmte eigentlich alles, aber ich lass mich nicht erpressen. Entweder heiraten oder Trennung.
Ich äußerte mich immer klar und deutlich, aber trotzdem glaubt mir keiner und was soll ich in Zukunft tun?

Einfach gar nicht mehr dieses Thema ansprechen und wenn dann der Mann nach 2 oder 3 Jahren mit den Heiraten ankommt, dann erst?

Ich dachte immer, dass man Ehrlichkeit schätzt, aber langsam verliere ich dabei meinen Glauben daran.
Vielleicht habe ich auch immer nur die falschen Männer erwischt, die mir nicht glauben.
 
  • #2
Heyho,
was hat das Thema denn mit nicht glauben zu tun? Und warum genau möchtest du denn nicht heiraten? Hört sich alles sehr fragwürdig an, aber ich würde dir raten, dich vielleicht mal mit dem Thema auseinander zu setzen und nochmal drüber nachzudenken obs nicht vielleicht doch eine gute Idee wäre :)
lg
 
  • #3
Warum hast Du so eine negative Grundeinstellung zum Thema Heiraten? Ich weiß, dass viele Gründe dagegen sprechen, aber ich glaube, wenn man wirklich den Traummann gefunden hat und einem das Gefühl zeigt, dass er der Richtige ist, mit dem man sein Leben verbringen möchte, dann ist es wohl das schönste, die Liebe zueinander zu besiegeln.
Ich würde an Deiner Stelle nicht gleich zu Beginn einer Beziehung über das Thema Heiraten sprechen bzw. nicht fix sagen, dass man nie heiraten möchte. Man weiß ja nicht, ob dieser Mann nicht doch Mr. Right ist, oder?
Alles Gute!
 
  • #4
Hallo FS, es ist richtig, dass Du ehrlich bist. Auch wenn ich selbst ebenso mal eine Beziehung aus dem Grund beendet habe. Je älter Du wirst, desto vernünftiger werden die Männer. Diejenigen, die eine Ehe hinter sich haben erst recht. Bleib bei dem, was Du für Dich für richtig hältst und kommuniziere es auch so.
 
  • #5
Nun, da haben sich vermutlich die Wünsche der Männer in Laufe der Zeit verändert und sie sind wohl auf den Trichter gekommen, dass sie doch gerne heiraten würden. Und dann hat es wohl eben leider nicht mehr gepasst. Sowas passiert.

Prinzipiell hast Du nichts falsch gemacht. Du warst von Anfang an ehrlich.

In einer Beziehung läuft man immer Gefahr, dass es sich der andere anders überlegt, in welche Richtung auch immer. Und da Du Deinen Standpunkt klar kommunizierst und vertrittst, gibt es dann eben eine Trennung. Klare Sache. Auch von seiner Seite übrigens. Er hat ja auch das Recht, neu zu entscheiden und die Konsequenzen zu ziehen.
 
  • #6
Warum wird die Haltung der FS eigentlich gleich in Frage gestellt?

Es ist doch ihre ganz persönliche Angelegenheit, für die sie sich nicht rechtfertigen muss.

Ich träume auch nicht gerade davon, würde es jedoch auch nicht rundheraus ablehnen und "Nein" sagen.

Liebe FS,
lass Dich davon nicht irritieren, die Männer hatten möglicherweise gehofft, Dich evtl. doch noch umstimmen zu können, wollten nur versuchen, Dich sicher im Sack zu haben, oder haben damit eben ganz bewusst die Trennung provoziert.

So etwas soll es ja geben.
 
  • #7
Ich äußerte mich immer klar und deutlich, aber trotzdem glaubt mir keiner und was soll ich in Zukunft tun?

Was hat denn das mit "glauben" zu tun?

Es liegt doch auf der Hand, was Du falsch machst! Du musst Dir keinen Mann suchen der Dir "glaubt", dass Du nicht heiraten willst, sondern einen, der seinerseits nicht heiraten will. Ist doch ganz einfach!

Ich rate mal: Du bist inzwischen in einem Alter, dass die Männer, die selbstbekundend niemals heiraten wollen, meistens in Personalunion die sind, die insgesamt Beziehungs- und Bindungsscheu sind (eben nicht nur in Bezug auf das Thema "heiraten"). Das willst Du aber auch wieder nicht.

Du musst einfach damit leben, dass es nur eine winzig kleine Subgruppe zwischen den Bindungswilligen, die auch irgendwann heiraten wollen, und den Bindungsscheuen, die eben auch Beziehungshopping machen, gibt.

V.m46
 
  • #8
Entweder hat die FSin ein Händchen für all die tief religiösen, romantisch verträumten, altmodischen Herren oder der Grund der fehlenden Heiratsabsicht ist von den Ex bequem vorgeschoben, um die Beziehung, wegen anderer Gründe leichtfertig zu beenden und Dir dafür einfach noch die Schuld zu geben respektive dass große Kino vom Mann: warum willst Du mich denn nicht, er ist tief getroffen.
Habt ihr vorher denn über Eure Gründe, warum Du absolut nicht willst und über seinen plötzlichen Sinneswandel, warum es unbedingt sein muss, gesprochen und konntet ihr einander verstehen/nachvollziehen?
Für mich klingt dein Eingangspost: "du-willst-mich-nicht-heiraten, deshalb-mache-ich-jetzt-Schluss-mit-Dir", als Grund an den Haaren herbeigezogen, um nicht wirklich und ehrlich Stellung zu beziehen. Mag vielleicht bei einem Mann vorkommen, dass er einen abgelehnten Heiratsantrag nicht verkraftet, aber 3x in Folge?
 
  • #9
Wie Du merkst, glauben Menschen nicht, was sie nicht verstehen oder nachvollziehen können.
Dazu kommt, dass sich Gefühle verändern. Zuerst fanden diese Herrn heiraten wahrscheinlich gar nicht so wichtig.
Sie haben sich mit steigenden Gefühlen geändert und Du nicht.
Ja aber......

@Lebens_Lust hat recht, mit steigendem Alter fällt das Thema.
 
  • #10
Es sind nicht die Männer, sondern die Art, wie du dich ausdrückst! Wie erklärst du das mit dem Nichtheiraten den Männern denn? Mit einem versprecherischem Grinsen auf den Lippen? Bist du vielleicht zu lustig? Blickst du dem Mann geradewegs in die Augen?
Viele Männer haben Probleme, eine Frau richtig zu deuten und ein Nein wird oft als "ach, die will schon noch" empfunden, gerade wenn Frau zu nett und höflich bleibt.

Es gibt einen primären Unterschied zwischen Männern und Frauen.
Ein Mann würde, wenn er merkt, er stößt nicht auf Gegenliebe, sofort den Kontakt fallen lassen - egal wie cool, heiß und attraktiv die Frau ist. Das sieht man auch immer wieder, dass Männer sofort den Kontakt zu ihrem begehrten Opfer abbrechen, wenn sie merken, die Frau springt nicht ordnungsgemäß an. Kein Mann hat Bock, der gute Kumpel zu sein.
Trotzdem weiterhin mit dem Mann zusammenzubleiben, könnte für den Mann eui irritierendes Verhalten sein und als: "die weiß doch nicht, was sie will" empfunden werden. Denn wie gesagt, ein Mann hätte sich nach der Heiratsfrage schon längst aus dem Staub gemacht oder zumindest enorm distanziert.

Die selbe Zukunftsvorstellung zu haben, ist doch das, was eine Beziehung von einer Freundschaft unterscheidet. In die selbe Richtung zu blicken. Wenn der Partner den sehnlichsten Wunsch zu heiraten hat, dann wäre es unfair, seine Jahre zu verschwenden.

Nebenbei ist es ja so, dass meist nur Männer Frauen heiraten wollen, die möglichst unabhängig und frei leben wollen. Solche Frauen fangen Männer doch gerne zur Heiraten ein.
Vielleicht wirkst du auf die Männer ziemlich wild und unbändig, einen Gang zu hoch. Männer wollen solche Frauen gerne runterschrauben.

UND, gerade heiratswillige Männer suchen sich vorzugsweise Frauen, die möglichst unabhängig bleiben wollen.

Es muss also an dir liegen.
 
  • #11
Warum wird die Haltung der FS eigentlich gleich in Frage gestellt?

Es ist doch ihre ganz persönliche Angelegenheit, für die sie sich nicht rechtfertigen muss.
Na es ist schon wichtig zu wissen, WARUM die FS nicht heiraten möchte.
Männer suchen auch Geborgenheit und Sicherheit, wollen ein Heim, eine Frau und irgendwie "ankommen".
Und wenn alles passt, wieso also nicht heiraten?
Ich verstehe es, wenn der Mann nix verdient und sie einen immensen finanziellen Nachteil bei Scheidung hätte oder wenn sie aus erbschaftsrechtlichen Dingen lieber alles ihren Kindern vererben wollte oder wenn sie ein Trauma hat aufgrund ihrer schlimmen Ehe oder der ihrer Eltern. Vieles kann man aber auch per Ehevertrag festhalten.
Aber ich verstehe auch, dass ein Partner sich irgendwie auf dem Schleudersitz sitzend fühlt, wenn der/die Andere sich nicht verbindlich festlegen will.
Kann mir schon vorstellen, dass das verletzend ist, auch wenn ich nach meiner Ehe nicht mehr so scharf aufs Heiraten bin.

Aber wenn es meinem Freund sehr wichtig wäre, würde ich es nicht grundsätzlich ausschließen.
Menschen und Beziehungen verändern sich ja, warum also nicht auch ich?
 
  • #12
Ich würde mir darüber keinen weiteren Gedanken machen. Da du von Anfang an klar kommuniziert hast, das du definitiv nicht heiraten möchtest, stellt sich die Frage warum die Männer nach ein paar Jahren mit dem Thema angefangen haben. Vielleicht wollten sie auf diesem Weg die Beziehung beenden und dir dabei den schwarzen Peter zuschieben?

Ich würde auch nie heiraten, definitiv nicht. Kenne auch viele Menschen in meinem Umfeld, die es ähnlich sehen. Mache haben dafür allerdings Zeit und erst eine Ehe gebraucht, bis sie zu dem Entschluss gekommen sind.
 
  • #13
Aktuell fragte der Mann mich zum Abschluss, was nicht mit ihn stimmt, weil ich ihn nicht heiraten möchte.
Was mit ihm nicht stimmt? Er nimmt Dich nicht ernst, das stimmt mit ihm nicht. Natürlich darf er Dich nach einigen Jahren fragen, wie Du zwischenzeitlich zu dem Thema stehst. Aber wenn Du ihm dasselbe sagst wie damals, und er zieht – statt es dabei zu belassen – für sich die Konsequenz, dann muß es wohl so sein. Lieber gar keine Partnerschaft als eine, in der der Partner mit Trennung droht, falls Du Dich nicht seinem Willen unterordnest.

Deine Einstellung, niemals heiraten zu wollen, findet übrigens durchaus meine Sympathie, denn auch ich werde mir niemals ein Korsett überstülpen lassen, das mir einen Teil meines Lebens raubt – ich will zumindest die Entscheidungsfreiheit haben, mir diesen Teil irgendwann wieder zurückzuholen, wenn ich es ohne nicht mehr aushalte. In meinem Fall war es die jahrelang unerfüllte Sehnsucht nach den Bergen („ist mir zu anstrengend” – „wenn du ohne mich gehst, verlasse ich dich”). Wie gut, daß wir nicht verheiratet waren...!
 
  • #14
Also wenn ich eine Frau nur wegen ihres Geldes heiraten wollte, wäre es natürlich ungünstig, dass Frau gar keine Lust aufs Heiraten hat. :D
... Spaß beiseite. Kann es sein, dass Du deine Entscheidung nicht wirklich vernünftig begründest vor den Männern?
"Nööhö, hab einfach keine Lust zu Heiraten. Is mir zu dooof" ... da hätte ich ehrlich gesagt auch ein wenig Sorge. Nämlich dass Du nicht wirklich an so etwas wie dauerhaft funktionierende Beziehungen glaubst und ziemlich sicher damit rechnest, Dich dann in ein paar Jahren sowieso zu trennen ... wenn es nicht mehr so schön prickelt im Bauch, und mal wieder etwas Abwechslung her muss.
Dann würde ich mir lieber auch noch was Anderes suchen. Und dies wohl eher früher als später. Man is ja nur einmal jung.
 
  • #15
In meinem Fall war es die jahrelang unerfüllte Sehnsucht nach den Bergen. Wie gut, daß wir nicht verheiratet waren...!
Du hast dich getrennt ?
Von der Frau, die mit eurem gemeinsamen knappen Geld einfach die Urlaube buchte, die sie wollte, obwohl du die nicht wolltest ?
Die den Weg zum Bahnhof nicht kannte, die einen Regenschirm nehmen wollte und du nicht, vor der du das Brot im Auto verstecken mußtest und die dir mit ihrem permanenten Geplapper das Leben zur Hölle machte ?

Was ist denn passiert, dass du es endlich vollzogen hast, nachdem wir jahrelang immer neue Geschichten der schwierigen Frau gelesen haben und dir stets zur Trennung rieten, worauf du niemals antwortetest ?

Und vor allem: wie geht es dir jetzt ? Ich denke, du wirst vor allem erleichtert sein.
Wieviele Jahre hast du an diese Frau verschwendet ?

Ich wünsche dir viel Glück für dein künftiges Leben und viel Spaß in den Bergen :)

w 49
 
  • #16
Aktuell fragte der Mann mich zum Abschluss, was nicht mit ihn stimmt, weil ich ihn nicht heiraten möchte. Mit ihn stimmte eigentlich alles, aber ich lass mich nicht erpressen. Entweder heiraten oder Trennung.
Ich äußerte mich immer klar und deutlich, aber trotzdem glaubt mir keiner und was soll ich in Zukunft tun?
Nun ja, liebe FS, du stellst dein Prinzip der Unverheiratetheit klar über die Liebe zu deinen Partnern. Von Beginn an ist von dir der Rahmen der Beziehung für immer gesteckt und wer dann doch andere Wünsche entwickelt, muss sich in einem radikalen Ultimatum entscheiden. Irgendwo finde ich, das ist auch eine Erpressung des Mannes: Er darf seinen Heiratswunsch nicht unbelastet äussern und diese Diskussion nie zwanglos führen mit dir, weil du ja von Anfang an den Tarif durchgegeben hast und gleich mit Trennung kommst. Eine organische Weiterentwicklung und gemeinsame Debatte ergibt sich dadurch nicht, einer fühlt sich zwangsläufig in etwas hineingezwängt oder gibt auf. Da möchte man(n) schon die Gründe wissen, warum dir das Ledigsein so wichtig ist.
 
  • #17
Du musst Dir keinen Mann suchen der Dir "glaubt", dass Du nicht heiraten willst, sondern einen, der seinerseits nicht heiraten will. Ist doch ganz einfach!
Was absurd. Wenn er ihr glauben würde und nicht gleich die Reißleine zieht und die Beziehung beendet, weil er andere Pläne hat oder hatte, dann hat oder hätte sie doch einen Mann, der auch nicht heiraten möchte.
Viele Männer haben Probleme, eine Frau richtig zu deuten und ein Nein wird oft als "ach, die will schon noch" empfunden, gerade wenn Frau zu nett und höflich bleibt.
Ich wollte auch nie heiraten und habe es auch nicht getan. Ich bin 53, ledig. Drei Männer sind auch aus meinem Leben verschwunden, weil ich nicht heiraten wollte und das auch offen ausgesprochen habe. Lediglich haben sie es mir nicht geglaubt und sind gegangen,wenn sie gemerkt haben, dass es mein Ernst war.
Na es ist schon wichtig zu wissen, WARUM die FS nicht heiraten möchte.
Männer suchen auch Geborgenheit und Sicherheit, wollen ein Heim, eine Frau und irgendwie "ankommen".
Warum ist das wichtig? Das löst nur eine andere Diskussion aus. Die ist endlos, ich kenne diese Diskussionen.
Wenn ein Mann diese Geborgenheit und Sicherheit, ein Heim, irgendwie "ankommen" selber auch bietet , dann würde ich mir das vielleicht noch überlegen (ja, es gibt auch in meinem hohen Alter noch den einen oder anderen Mann, der an mir interessiert ist).
Ich habe leider nur Männer kennengelernt, die da nur Lippenbekenntnisse von sich geben, aber nichts von diesen ganzen Dingen, die eine Ehe rechtfertigen würden, bieten.
Liegt sicher an mir. Es liegt auch an mir, diese "faulen" Kompromisse nicht mehr eingehen zu wollen.
Allerdings, wenn ich so nachdenke, ich wollte noch nie heiraten. Ich sah und sehe keinen Sinn darin. Ich bin für mich verantwortlich und will die Verantwortung einer Ehe einfach nicht tragen. Und die hat man lebenslänglich.
So nah war mir noch kein Mann und wenn ich mir die Welt so angucke, dann war das nicht unbedingt die verkehrte Haltung.
stellt sich die Frage warum die Männer nach ein paar Jahren mit dem Thema angefangen haben.
Genau. War bei mir auch ein Thema. Obwohl immer klar und deutlich kommuniziert. Nach einigen Jahren ging es trotzdem los. Es kam dann zur Trennung.
Lieber gar keine Partnerschaft als eine, in der der Partner mit Trennung droht, falls Du Dich nicht seinem Willen unterordnest.
Ich stimme Dir zu, Apfeldieb, auch wenn ich es oft schon nicht getan habe. Aber das ist eine Kernaussage.
W
 
  • #18
Oft ist es so, dass die Leute genau das auf einmal wollen, was ihnen nicht angeboten wird oder ihnen verweigert wird. Hier hatte auch schon mal eine Frau geschrieben, dass sie immer nur Affären wollte und nach einiger Zeit wollten die Männer alle eine richtige Beziehung. Ich denke, wenn du bei deinen (Ex-)Freunden jeweils als Erste den Wunsch nach Heirat geäußert hättest - dann hättest todsicher Du ein "Nein" bekommen. Vielen kann man es eben nicht Recht machen. Bleib bei deiner klaren Linie. Wenn die Leute selbst nicht wissen was sie wollen, bzw. immer genau das wollen, was der andere nicht wünscht, dann sind das doch sowieso keine guten Lebens-Partner.
 
  • #19
Interessant, dass so eine Frage mal von einer Frau kommt. Normalerweise sind es Männer, die nicht heiraten wollen, und Frauen, die sich darüber grämen. Man sieht hier, wie das vom Mann interpretiert wird, nämlich quasi als Aussage, dass Frau ihn nicht liebt. So geht es sonst immer Frauen. Liebe FS, warum bedrängst Du nicht den Mann Deiner Träume, dass er Dich heiraten soll? Dann will er es nämlich bestlmmt nicht mehr.
 
  • #20
Für manche Menschen ist heiraten ein echtes Bekenntnis zueinander, für andere ist es eine nette Feier, die Möglichkeit für einen gemeinsamen Namen oder hat andere Gründe, die nichts wirklich mit der Beziehung ansich zu tun haben.

Deine Ex-Freunde haben wohl zur ersten Gruppe gehört und sich erhofft, dass Du Dich irgendwann aufgrund der guten Beziehung zu Ihnen doch auf eine Ehe einlässt. Ich vermute, dass Du eher zu zweiten Gruppe gehörst.
Das gibt dann Missverständnisse, weil einer sich durch das "Nein" zur Ehe im Sinne eines abgelehnten Bekenntnisses zueinander verletzt fühlt und der andere damit gar kein abgelehntes Bekenntnis verbindet und nicht nachvollziehen kann, was an dem Thema so wichtig ist.

Habt Ihr denn miteinander darüber gesprochen, welche Gründe jeder der Beteiligten für seine Entscheidung hatte ?
 
  • #22
Warum ist das wichtig? Das löst nur eine andere Diskussion aus. Die ist endlos, ich kenne diese Diskussionen.
Wenn ein Mann diese Geborgenheit und Sicherheit, ein Heim, irgendwie "ankommen" selber auch bietet , dann würde ich mir das vielleicht noch überlegen (ja, es gibt auch in meinem hohen Alter noch den einen oder anderen Mann, der an mir interessiert ist)

Ich habe leider nur Männer kennengelernt, die da nur Lippenbekenntnisse von sich geben, aber nichts von diesen ganzen Dingen, die eine Ehe rechtfertigen würden, bieten.

Wichtig ist es schon, aber in deinem letzten von mir zitierten Satz begründest du es ja, warum du nicht heiraten willst und diesen Grund kann ich gut nachvollziehen.
Ich lerne auch nur Männer kennen, die gerne "versorgt" werden wollen, ihrerseits aber wenig dazugeben.
Die wollen regelmäßig Sex, wollen bekocht werden, freuen sich, wenn ich das WE Entertainment plane und sind ansonsten hauptsächlich mit sich und ihrem Leben beschäftigt.
Die wollen dann gerne auch mit mir zusammenziehen und ich denke nur: Da hab ich ja dann ein zusätzliches Kind am Bein: Der kann nicht kochen, seine eigene Wohnung ist nicht sonderlich aufgeräumt, also darf ich ihm dann auch noch hinterherräumen und außer, dass ich ihn dann häufiger sehe und wir uns Kosten teilen habe ich keine Vorteile. Und in die Rolle der umsorgenden Ehefrau will ich nicht wieder zurück - das ist ein undankbarer Job in der heutigen Zeit der "Gleichberechtigung", die dann nämlich besagt, wir machen 50:50, jeder hat seinen Verdienst, aber den Haushalt "kannst du ja besser und kochen ja auch".
Da bleibe ich lieber in meinen eigenen 4 Wänden und genieße die schönen Stunden ab und an zu zweit.
Mir muss ein Mann ein Zusammenleben oder gar Heiraten auch schmackhaft machen und da reicht seine bloße Anwesenheit nicht. :) Auch nicht, wenn ich verliebt bin.
 
  • #23
Mit Glauben hat das aus meiner Sicht recht wenig zu tun. Die Männer ziehen aus Deinem Nicht-Heiraten-Wollen nur den Schluss, dass Du es nicht erst mit ihnen und der Beziehung meist und an Beiden zweifel(n könnte)st.

Kurios finde ich, dass Du nur auf Männer triffst für die Heiraten eine unerlässliche Bedingung aber keine Voraussetzung für eine langfristige Beziehung ist. Mag ich gar nicht glauben, dass man(n) so unsicher ist, um sich mit Heirat (Deiner) im Nachhinein abzusichern.

Ich wollte nie heiraten, habe es doch getan und würde es jetzt wieder nicht tun, zumal wenn es eine Partnerin nicht wollte.

Bleibt Dir einfach treu. Ich sehe keinen Grund zu zweifeln.
 

Funny41

Gesperrt
  • #24
Na es ist schon wichtig zu wissen, WARUM die FS nicht heiraten möchte.
Männer suchen auch Geborgenheit und Sicherheit, wollen ein Heim, eine Frau und irgendwie "ankommen".

Warum ist es wichtig, warum ich nicht heiraten möchte?

Für mich ist dieses Heiraten ein sehr altertümliches Gedankengut und diese Denkweise passt nicht zu mir. Ich habe auch mit 35 eine Sterilisation bei mir durchgeführt, weil ich keine Kinder möchte. Will man jetzt auch genau wissen warum? Immer wenn ich höre, dass man dies genau wissen will, dann stellt sich für mich der Verdacht, dass man mich für unmündig erklärt und mich nur belehren möchte.

Und für das Ankommen brauche ich auch keinen Bescheid durch den Staat. Entweder man ist angekommen oder auch nicht und dies wird nicht durch eine Staatsurkunde entschieden.

Gut vielleicht leben ja noch manche Männer im Jahre 1956 und nicht im Jahr 2016 und mit diesen Männern habe ich so viel gemeinsam, wie der Löwe mit der seiner Beute.
 
  • #25
...aber nichts von diesen ganzen Dingen, die eine Ehe rechtfertigen würden, bieten.

Interessant. Als Mann hört man immer, es gehe nur um die wahre Liebe...

Ich lerne auch nur Männer kennen, die gerne "versorgt" werden wollen, ihrerseits aber wenig dazugeben.

Teilweise eine Folge der Emanzipation. Früher hat der Mann versorgt, weil die Frau nicht konnte. Da war das selbstverständlich und wehe der Mann wollte nicht heiraten. Frauen sind da schlauer: die lassen sich auf "versorgen" gar nicht erst ein. Frauen sind scheinbar meistens in jeder Hinsicht sehr rational bei dieser Entscheidung. Begründen sie dann aber natürlich rein mit "Gefühlen".
Bestätigt mich darin, dass heiraten heutezutage ein völlig unnötiges Risiko ist. Schön, dass das auch von weiblicher Seite so gesehen wird.
 
  • #26
Warum ist es wichtig, warum ich nicht heiraten möchte?
Ich kann nicht für Männer sprechen, sondern nur für mich:
Also...warum wäre es mir wichtig!?
Ich erkläre Dich natürlich nicht für unmündig, du bist sehr klar in deinen Äußerungen! :)
Aber ich würde es gerne nachvollziehen können.
Du fühlst Dich unmündig, Dein Partner fühlt sich aber irgendwie erst mal abgelehnt. Wenn du es erläuterst, relativiert sich das vielleicht und er versteht es besser, dass es nicht daran liegt, dass du ihn nicht liebt oder es zeitlich begrenzen willst.
Ich habe auch Kinder und wollte auch immer welche....wenn aber eine Freundin mir sagt, sie will keine, dann akzeptiere ich das, aber der Grund interessiert mich dann eben:
Ist es, weil sie sich per se in der Mutterrolle nicht sieht, weil sie nicht den Partner hat, der ein guter Vater wäre oder hat sie einfach einen Beruf, den sie liebt und mit dem ein Kind einfach schwer vereinbar wäre und ihr wäre das Opfer zu groß...
Ich habe da schon viele Gründe gehört und mir reicht als Grund auch Ina Müllers Grund:
"Ich finde Kinder ja toll, aber ich könnte die nicht in der Wohnung haben - die sind so wuselig!" :)

Und zum Heiraten: Ich für mich fand es ein schönes Gefühl, verheiratet zu sein, ich war stolz sagen zu können "Mein MANN!" - wir waren irgendwie noch mehr eine Einheit.
Allerdings habe ich auch in erster Linie geheiratet, weil wir gemeinsam Kinder wollten... ich würde aber auch eine Freundin fragen, WARUM sie unbedingt heiraten muss.... mich interessiert eben einfach der Beweggrund, warum man es nicht will: Versteckte Ängste, negative Erinnerungen, andere Prioritäten, ist eher LAG als LG, ...
Ich finde, es ist eben ein Bekenntnis zueinander, dass man weiß, man bleibt zusammen ohne WENN und ABER.
Manche heiraten aber vielleicht auch nur wegen der rauschenden Party und dem weißen Kleid oder der Steuer - sind auch Gründe...oder und um es mal auf der To-Do-Liste des Lebens abgehakt zu haben, weil man dann nicht so "übrig geblieben" wirkt oder weil der Partner einfach viel Geld hat....

Jeder hat so seine Gründe und Überlegungen und die wollte ich gerne von meinem Freund wissen, wenn er mich nicht heiraten will - ob die Gründe dann verrückt sind, moralisch anfechtbar, für mich nachvollziehbar oder nicht spielt da nicht so die Rolle - ich wollte mit der Begründung einfach den Menschen an meiner Seite näher kennen lernen. Und ich denke, ich könnte seine Entscheidung durchaus respektieren.

Aber: "ist eben so!" oder "war schon immer so!" sind für mich keine Gründe.
Mag ich auch bei einem neuen Arbeitgeber nicht, wenn neue Ideen und Wege so abgeschmettert werden.
 
  • #27
Teilweise eine Folge der Emanzipation. Früher hat der Mann versorgt, weil die Frau nicht konnte. ..Frauen sind da schlauer: die lassen sich auf "versorgen" gar nicht erst ein. Frauen sind scheinbar meistens in jeder Hinsicht sehr rational bei dieser Entscheidung....
Bestätigt mich darin, dass heiraten heutezutage ein völlig unnötiges Risiko ist. Schön, dass das auch von weiblicher Seite so gesehen wird.

Naja, Emanzipation hin oder her, aber ein Mann, der will, dass eine Frau mit ihm zusammenzieht, sollte schon auch dafür sorgen, dass er auch "versorgt", dass es ein Geben und Nehmen ist.
ISt ja schlimm, wenn ein erwachsener Mann seine Bude nicht wirklich aufräumt und das dann aber einer Frau zumuten will, wenn einer nicht kochen kann und es auch im Zusammenleben nicht lernen will, im Restaurant dann aber schön 50.50 macht.
"Versorgen" tut man ja nicht nur finanziell und ich habe das Gefühl, dass viele Männer schon gerne eine Frau hätten, die sie rundum versorgt wie anno 1956... nur sie selber haben den früheren Versorgungspart nicht mehr alleine - was ja auch gut ist. Eine Frau sollte den Beruf ausüben, der ihr Spaß macht und das ist definitiv Gleichberechtigung.
Allerdings habe ich eben das Gefühl, dass viele Männer es gerne so hätten wie einst bei "Mutti": Sie leben ihr leben und Mutti, sprich Freundin macht alles rund um Essen, Haushalt, Einrichtung, Planung mit Freunden usw... er hält sich diesbezüglich eher vornehm zurück nach dem Motto "Kannst du sowieso besser".

Und ob eine Heirat überflüssig ist, sollte jeder für sich entscheiden. Wenn man Kinder will, sollte keine Frau unverheiratet Kinder bekommen, sonst kann sie im Falle einer Trennung gleich mal in den asozialen Randbezirk ziehen und die nächsten 10-20 Jahre Urlaub auf dem Bauernhof machen - wenn überhaupt. Denn auch mit Kindern bringen sich die wenigsten Männer suffizient ein - die Kinderbetreuung bleibt neben dem Haushalt zu mindestens 80% an der Frau hängen... Später im Falle einer Trennung wird ihr dann vorgeworfen, dass sie zu wenig verdient und ja selber schuld sei... geht nicht!
Ansonsten ohne Kinder erscheint es mir auch fast überflüssig, aber da gibt es eben für jeden persönliche Gründe - für den einen mag die Steuersparnis ein Anreiz sein, für den Anderen das Bekenntnis zueinander oder vor Gott, für den nächsten das zu erwartende Erbe oder die Pflege im Alter... oder eben einfach aus romantischen Gründen um vor allen präsentieren zu können: Das ist der Mensch an meiner Seite - nicht meine Freundin, sondern meine FRAU, nicht mein LAG, sondern mein MANN. Sozial-gesellschaftlich ist das ein Unterschied, auch wenn es für @Lebens_Lust oder auch @Funny41 keinen Unterschied macht und sie das spießig finden.
Wenn ihr mit Eurer Ansicht respektiert werden wollt, solltet ihr auch andere Ansichten und Lebensmodelle respektieren.
Für manche macht heiraten durchaus SINN - auch ohne Kinder und auch im Jahre 2016.
 
  • #28
...aber ein Mann, der will, dass eine Frau mit ihm zusammenzieht, sollte schon auch dafür sorgen, dass er auch "versorgt", dass es ein Geben und Nehmen ist...

Im Sinne von gleichmäßiger Verteilung von Arbeit selbstverständlich ja. Im Sinne von "Ich gebe Dir meine Liebe und Du versorgst mich" - die Zeiten sind für mich vorbei. Es gibt aber doch noch eine Reihe Frauen, die das nicht mitbekommen haben...
 
  • #29
Wenn ihr mit Eurer Ansicht respektiert werden wollt, solltet ihr auch andere Ansichten und Lebensmodelle respektieren.
Für manche macht heiraten durchaus SINN - auch ohne Kinder und auch im Jahre 2016.

Selbstverständlich respektiere ich das. Aber dies ist ein Forum, da darf man seine Meinung äußern. Und ich muss gestehen, die ehrliche Meinung vieler Frauen hier zum Thema "Heiraten" hat meine Sichtweise schon auch mitgeprägt. Mir hilft hier sehr, ehrliche Antworten zu bekommen. Und da höre ich eben doch größtenteils wirtschaftliche Gründe fürs Heiraten. Was mir noch mehr zu Denken gibt: jede Frau, die finanziell unabhängig ist oder bessergestellt als der potentielle Ehepartner, möchte wie die FS nicht heiraten. Ich ziehe eben einfach meine Schlüsse...
 
  • #30
Ich lerne auch nur Männer kennen, die gerne "versorgt" werden wollen, ihrerseits aber wenig dazugeben.
Die wollen regelmäßig Sex, wollen bekocht werden, freuen sich, wenn ich das WE Entertainment plane und sind ansonsten hauptsächlich mit sich und ihrem Leben beschäftigt.
Hm. Aber in so einem Fall würde ich nicht nur eine Heirat, sondern auch gleich eine Beziehung ablehnen. Mir widerstrebt es, mit jemandem etwas Lockeres zu haben, wenn ich ihn im Grunde egozentrisch und kindisch finde.
 
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