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  • #1

Ich habe mich mit meinem alleine leben arrangiert und erwarte vom Leben nichts mehr.

ich fühle mich gut dabei, gibt es Memschen denen es auch so geht? lg w,45
 
  • #2
Ganz grausig! Du solltest Dich dringend an einen Psychotherapeuten wenden. Wer nichts mehr erwartet, der hat aufgegeben.

Nein, der Mensch braucht Träume, Pläne, Hoffnung, Zuversicht.
 
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  • #3
nee, ich hoffe, dass mir das erspart bleibt. Ich fühle mich noch zu jung mit 46 um alleine durchs Leben zu gehen. Ich wundere mich, dass Du sowas kannst. Für mich klingt das eher etwas depressiv. Pass auf Dich auf!
 
  • #4
Mir geht es gut. Alleine leben ist mehr als in Ordnung für mich, nicht einfach nur ein Arrangement.

Das heisst aber doch nicht, dass ich keine Erwartungen mehr an das Leben habe. Jeden Tag erwarte ich etwas. Das kann etwas ganz Banales, Alltägliches, Unerwartetes, Geplantes oder auch ruhig mal Langeweile sein.

Und falls es noch einmal einen Menschen geben sollte, mit dem ich diese Erwartungen teilen kann, dann ist das eben eine unerwartete Überraschung, über die ich mich freuen werde.

Deine obige Aussage ist - für mein Empfinden - so traurig/resigniert formuliert. Warum? - Lauf los und hole dir alle Erwartungen zurück, die das Leben zu bieten hat. - Du bist doch noch so jung! - Viel zu jung, um dich nur zu 'arrangieren'!

Ich wünsche dir Glück und noch ganz viele schöne Überraschungen in deinem Leben.

w/62
 
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  • #5
Warum grausig liebe Frederika und warum depressiv @2?
Die FS-in schreibt ja, sie fühlt sich gut dabei! Gerade wenn man nichts erwartet bekommt man viel, sofern es wirklich stimmt dass es einem gut dabei geht.
Liebe FS-in, wenn du jeden Tag genießt, das auch ausstrahlst, wird dir mit größter Wahrscheinlichkeit sogar jemand über den Weg laufen, da du nicht verzweifelt wirkst.
Solange deine sozialen Kontakte zu Freunden und Familie stimmig sind, passt doch alles.
Mir geht es ähnlich. Freunde ok, Familie ok, kein Partner. Also mache ich alles was ich will, ich empfinde das als schön. Aber selbstverständlich habe ich auch mal Phasen in denen ich jemandem zum Kuscheln bräuchte, so wie Paare mal Phasen haben, in denen sie alleine sein wollten.
Aber: Jedem Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.
Solange DU glücklich bist, ist doch alles ok. Hinterfrage nicht, lebe einfach.
Alles Liebe
 
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  • #6
OH, Gott. Kann # # 1+2 nur zustimmen.

w/43
 
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  • #7
Wie kann man sich mit dieser Einstellung gut fühlen? Ich bin 49 und erwarte noch ne Menge vom Leben, freu mich jeden Tag auf´s Neue auf das Leben.

Dir kann ich nur empfehlen, Deine Einstellungen zu überarbeiten oder Dir helfen zu lassen von Fachleuten. Ansonsten wird das Leben noch eine Qual für Dich, denn ich glaube nicht, daß sich ein Mensch gut fühlen kann, der nichts mehr vom Leben erwartet.

7E2158CE
 
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  • #8
...na ja, bei mir ist das so: Ich fände es vielleicht doch irgendwann mal ganz schön, mal nach langen Jahren nicht mehr allein zu sein, was aber nicht heisst, dass ich um jeden Preis eine Partnerschaft ...ääh..."vom Zaun brechen" würde (ich hoffe, das ist jetzt nicht allzu negativ ausgedrückt). Und vielleicht ist das bei Dir im Grunde genommen so auch nicht anders?
Vielleicht hast Du aber auch einen ganz anderen Ersatz dafür? Mir fällt als Beispiel dafür eine Bekannte ein, die ich hier auf EP kennengelernt habe und zu der ich auch heute noch gelegentlichen Kontakt habe. Wie Sie das grundsätzlich sieht mit einer neuen Partnerschaft, kann ich zwar im Moment auch nicht sagen. Für sich selbst allerdings hat Sie als Alternative die Liebe zu Gott (wenn ich das mal so sagen darf) und das scheint Ihr auch tatsächlich viel geben zu können bis hin zu einer Art persönlicher Autonomie (wie ich es ausdrücken würde). Darüber schreibst Du ja nur andeutungsweise in Deiner Frage...
T(44)
 
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  • #9
Das wundert mich schon sehr, dass es Dir gut geht mit dieser Einstellung. Wenn ich sagen würde, ich erwarte nichts mehr, wüsste ich, dass ich höchstwahrscheinlich schwere Depressionen habe. So schlechte Erfahrungen kannst Du doch nicht gemacht haben, dass Du überhaupt keine Hoffnung mehr hast und nichts mehr vom Leben errwartest.

Und Du bist doch noch relativ jung! Was kann da nicht noch alles passieren! Ich habe mit Mitte 50 noch einmal geheiratet zum Beispiel und viele Fernreisen gemacht, mit Anfang 50 meinen ersten Roman veröffentlicht usw. Gib doch nicht einfach auf! Für mich hört sich das echt schlimm an. Erzähl uns doch mal, wie das gehen kann, dass man sich mit so einer Haltung wohlfühlt. Wie sieht das aus, das Arrangieren alleine? Bist Du viel unterwegs, bist Du unter Menschen? Du möchtest wohl gar keine Aufmunterung?
w57
 
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  • #10
Mir geht es ähnlich wie dir. Ich habe die Hoffnung seit langem aufgegeben wieder
glücklich zu sein. Und wenn Frau so viele Jahre allein ist wie ich hat man sich mit der Einsamkeit allmählich abgefunden. Ich lebe heute fast ohne Kontakte zur Aussenwelt.
 
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  • #11
Mir geht es ähnlich.

Nicht gerade mit Begeisterung. Jahrelange Therapie hat daran nichts geändert.

Die Karten im Leben (Herkunft, Schönheit, Intelligenz, Gesundheit, Geld u.s.w.) sind einfach unterschiedlich gemischt.

Wenn ich das Leben der Alten analysiere, was gab es da schon groß?

Geboren werden, schaffe, schaffe, evtl. Kinder, evtl. auch nicht, evtl. Trennung oder auch nicht. Kinder gehen irgendwann eigene Wege, Gesundheit nimmt ab, Ach, und viel Fernsehen natürlich.

Nein, ich erwarte auch nichts mehr vom Leben, außer meinem Altern.

Die abschottende Atmosphäre und Geiz-ist-geil-Mentalität hat mir bei meinen Bemühungen, es anders zu machen, die Energie aus den Knochen gezogen.

Manchmal geht es mir wenigstens mit mir selbst gut. Ich kann die FSIn gut verstehen. Was soll in ihrem Alter noch groß kommen?

Wir diskutieren es hier alle paar Tage: Frauen in dem Alter erfreuen sich geringer Nachfrage.

@1, 2, 5 und 6 sagen es doch ganz deutlich: Menschen, die nichts mehr erwarten, werden in dieser Gesellschaft als krank hingestellt. Unterstützung gibt es allenfalls auf Krankenschein (= gegen Geld).
 
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  • #12
Ich bin 53, lebe mittlerweile gerne allein. Wenn man Freunde hat für gemeinsame Unternehmungen und gute Gespräche, ist das doch auch sehr wertvoll. Doch ich bin offen für alles. Ich finde es sehr wichtig, auch allein sein zu können. Und in meinem Alter hat man auch seine Ecken und Kanten. Daher ist es nicht leicht, sich auf jemanden einzulassen. Entweder Mann ist vergeben, oder beziehungsunfähig. Und Geliebte zu spielen, ist nicht meins. Das hatte ich bereits. Das Warten ist definitiv schwerer zu ertragen, als allein zu sein. Doch wer weiß? Ich bin noch immer neugierig auf das Leben!
 
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  • #13
@11

Freunde?

Haben sich nach und nach alle in Partnerschaften verabschiedet und haben mit Haus und Hof und Geld verdienen mehr als genug zu tun. Manchmal ruft noch einer an. Vorbei schauen tut eigentlich keiner mehr. Einladen auch keiner. Das kann ich immer machen, und dann kommen sie - wenn Arbeit und Familie es gerade mal gestatten - totmüde vorbei oder die Zeit reicht gerade für einen Kaffee im Stehen. Und in ein paar Jahren werden ihre Enkel kommen...

Da ist Alleinsein noch leichter zu ertragen. Aber ursprünglich wollte ich mein Leben nicht ertragen, sondern genießen.

Ich fürchte, als Single ist man einfach außen vor?
 
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  • #14
Liebe FS, wieso bist du dann in einer Partnervermittlung?????

Ich(W48) lebe auch alleine, erwarte vom Leben einiges Schönes, wofür ich verantwortlich bin, denn ich gestalte mein Leben.
Das macht mich offen für einen Mann, der vielleicht doch mal passt.
Und mich begleitet und mich bereichern kann.
Alles ist offen....
Alles wird gut... ;o))
 
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  • #15
Das Leben ist schön. Oftmals auch eine Achterbahn. Man muss sich nur trauen einzusteigen. Und das wichtigste ist IMMER sich selbst wertzuschätzen.
 
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  • #16
@13

Weil es hier im Forum immerhin lebendiger und interaktiver zugeht als vor der Glotze.

Interessanter als jede Doku Soap allemal. Und manchmal sind sogar ein paar verwertbare Hinweise (auf "Das Bildnis von Dorian Gray" z.B.) dabei.
 
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  • #17
Kann ich verstehen. Nach der 1001sten Enttäuschung <MOD: gekürzt> ist man kaputt. Wir sind Menschen, keine Komikfiguren, die nach jedem Niederschlag wieder aufstehen und weitermachen.
Ich mache nur noch, was ich für richtig halte. Mache Sport, unterhalte mich mit Freunden und versuche, mein Leben immer irgendwie zu geniessen (mal ein gutes Essen im Restaurant, mal eine Veranstaltung). Druck mag ich nicht. Auch wenn alle schon verheiratet sind und die Kinder längst eingeschult sind. Die haben nicht erlebt, was ich erleben musste. Und selbst wenn es nie klappt, besser allein glücklich, als mit Notlösung unglücklich.
 
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  • #18
@ Frederika
Wieso findest Du das ganz grausig ?
Ich hätte eher erwartet, dass Du das realistisch findest. Frauen haben doch mit 45 einen sehr schlechten Marktwert, worauf Du uns unlängst in mehreren Postings hingewiesen hast.
Ist dann nicht angemessen, die sinnlose Partnersuche aufzugeben und sich alleine einzurichten ?
Was ?

Anna, 48
 
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  • #19
Ich bin überzeugt davon, dass Frauen ab 40 absolut top sind. Es kommt immer auf die Einstellung an. Und ein richtiger Mann möchte eine Frau, die sich selbst gern hat, egal wie alt sie ist.
Wer als Frau eine positive Einstellung hat, hat auch mit 80 die allerfeinsten Chancen. Nur Mut!

w/44
 
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  • #20
Ich erwarte von meinem Leben auch nichts mehr..was soll`s.
ABER ICH TUE WAS. Und zwar mehr als so manch lahmer Pantoffelheld der viel jünger ist.
m 53j
 
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  • #21
Ich habe mich auch mit dem Alleineleben arrangiert, aber ich bin glücklich dabei.

Wenn mir ein netter Mann über den Weg läuft, werde ich bereit sein, aber ich bin nicht verzweifelt auf der Suche und Absagen nehme ich nicht persönlich, denn mir gefällt ja auch nicht jeder.

Liebe FS, das klingt nicht nur verzweifelt, das klingt krank und du solltest wirklich mal mit einem Arzt reden.
In diesem Alter kann das Leben doch noch genauso schön sein wie mit 30 - und 20 möchte ich erst gar nicht mehr sein (ich bin 56)
Mach was aus deinem Leben, es geht auch ohne Mann (manchmal sogar besser). Geh hinaus ins Leben, es wartet auf dich. Besuche Kurse, geh zum Sport, wenn du keine Freunde hast, kannst du da Kontakte knüpfen. Oder engagiere dich ehrenamtlich im sozialen Bereich (Tafel, Altenheim, Kinderheim usw.) es tut gut, Dankbarkeit von Menschen zu erfahren und da siehst du dann auch, wie schlecht es anderen Menschen geht.
KOnzentriere dich nicht mehr auf die Partnersuche, konzentriere dich lieber auf Dich.
Nur wenn du mit dir selbst klar kommst, wirst du einen passenden Partner finden.

Alles Gute

W 56 7E1E0D60
 
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  • #22
Also ich lebe jetzt schon 10 Jahre alleine und möchte es eigentlich nicht mehr. Aber: ich bin seit 1999 geschieden, habe mit meinen beiden Töchtern sehr schlechte Zeiten durchlebt. Wurde während meiner Scheidung, 5 Jahre danach noch einmal umgesetzt. Die neue Arbeit hat mir nicht gut getan. Seit 2004 bin ich in psychotherapeuchtischer Behandlung wegen Depressionen. Im August 2010 hatte ich meine zweite Kur, immer 6 Wochen. Meine heutige Diagnose: chronische Depressionen, Angst- und Panikstörungen. Erst seit meiner zweiten Kur habe ich diese Krankheit angenommen. Ich bin sehr ruhig geworden, habe mich zurückgezogen und bin in mich gekehrt. Wahrscheinlich ziehe ich deswegen immer die falschen Männer an. Ich bin darüber sehr traurig. Ich möchte was unternehmen, aber ich kann nicht. Wahrscheinlich muss ich auch weiter alleine leben. Ich wünsche allen, die das gleiche Schicksal haben, alles Gute.
 
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  • #23
Ich bin 43, w, seit 7 Jahren solo ... und ich bin ohne Mann sehr zufrieden.
Ich bin deswegen ganz und gar nicht deprimiert. Ich genieße mein Leben, fühle mich nie einsam oder so, dass ich was verpasse, weil ich keinen Mann habe.
Ich bin auch nicht vom Gedanken beseelt, dass ein Mann als i-tüpfelchen mein Leben vervollständigen würde. Alles hat 2 Seiten, wie wir wissen.
Mir fehlen manchmal eher einige meiner wenigen Freunde, die wegen Beruf in anderen Städten leben. Ich würde sie zu bestimmten Anlässen gerne häufiger sehen, aber der Jog eng leider die Mobilität ein.

Ich habe mein Leben auch nach meiner letzten Trennung so eingerichtet, dass ich nicht alleine lebe. Ich wohne seitdem mit 2 Mitbewohnern in einer schönen, sehr großen Immobilie zusammen. Es kommt auch daher ein Gefühl der Einsamkeit nicht auf.

Ich schätze meine WG-Möglichkeit sehr, denn ich beobachte bei Bekannten älter als 40, dass einige Partnerschaften sicher nicht zustande gekommen wären, wenn die Auswahl an Kandidaten größer und das Gefühl von Einsamkeit kleiner gewesen wäre.

Ich habe in meinen früheren langjährigen Beziehungen nie das ewig andauernde Glück gefunden, dass ja im Allgemeinen in Partnerschaften gesucht wird. Habe erlebt, was viele erleben, Betrug, Trennung etc.
Als Single fehlt es mir an nichts. Nun habe ich auch einen sehr guten Job, verdiene viel mehr als ich brauche, das macht irgendwie frei. Sollte aber irgendwann doch jemand in mein Leben treten, der mein Herz berühren würde ... aber ganz ehrlich, aus irgendeinem Grund habe ich seit Jahren keinen Mann mehr kennen gelernt, wo das auch nur im Ansatz passiert wäre. Und meine Gedanken kreisen auch nicht darum.
Im Gegenteil: Der Gedanke an eine feste Partnerschaft und den üblichen Beziehungsärger spätestens, wenn die rosa Wolken wieder weiß sind, schrecken mich eher ab.

Ich weiß, dass ich da eine Ausnahmen bin. Die meisten Menschen suchen nach ihrem Traumpartner. Ich bin da einfach zu sehr Realist.
 
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  • #24
Liebe FS:
Das kann ich nicht nachvollziehen. Für mich trifft diese Aussage absolut nicht zu. Ich bin seit Anfang Sommer wieder single. War 8 Mon. mit einer Frau zusammen. Es hatte alles super gepasst, ich kam wunderbar mit ihrem 8 jährigen zurecht, und er mit mir, was ja in dieser Konstellation nicht immer der Fall ist. Ich habe dieses "späte", bin bereits 41, und unverhoffte "Familienglück" sehr genossen. Leider änderte sich dies alles schlagartig. Wir waren bis über Ohren ineinander verliebt, doch irgendwie bemerkten wir gewisse Signale nicht... Ich habe durch diese Beziehung erfahren das sich sehr schnell alles ändern kann, im neg. wie im pos., letzteres doch noch unverhofft eine tolle Partnerin zu finden. Heute weiss ich was ich falsch gemacht habe. Aber deshalb stecke ich "den Kopf nicht in den Sand". Ich pers. glaube auch an so was wie Schicksal was die Liebe betr.
 
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  • #25
Meinst du, liebe FS, die Zweisamkeit wird dir auf dem goldenen Tablett serviert?

Wenn du darüber hinaus mit dieser Einstellung deinem Alltag begegnest - und das tust du sicher - kannst du sicher nicht erwarten, dass die Menschen gerne mit dir Kontakt haben wollen.

Der Mensch ist von Natur aus gesellig und ist auch von Natur aus in der Lage auf andere Menschen zuzugehen, um in der Gesellschaft zu sein, die zu einem passt. Denke darum, dass du zu viele Bedenken hast und deine vergangenen Beziehungen immer wieder vorschiebst.

Dass du dich dabei gut fühlst, lese ich nicht heraus. Dass du dich damit arrangiert hast, sagt, dass du eher verbittert darüber bist! Aber für die Zweisamkeit brauchts nicht immer einen Mann! Zieh in ne WG, engagiere dich für Menschen, da bist du auch außerhalb der täglichen Verpflichtungen in vertrauter und geselliger Umgebung!

#9 Das ist nun wirklich kein voranbringender Beitrag zur Frage!! Du solltest dringend therapeutische Hilfe aufsuchen und dich nicht weiter einigeln. Depression ist eine Krankheit. Darüber hinaus kann keiner was für deine Situation, nur du selbst. Also pack dich und lass dir helfen!

Und die Grundvoraussetzung, um überhaupt glücklich zu sein, ist in keinem Fall ne Partneschaft. Das bist du (der Mensch) selbst!!
 
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  • #26
Alleine Leben und sich dabei gut fühlen... Sicherlich fühlt man sich mit der zeit gut weil es eine Gewohnheit geworden ist und alles was mal in einer Beziehung schwer war wird nun in den Vordergrund gezogen, um sich besser zu fühlen. Sicherlich kommt der Mensch damit aus, wenn er gelegentlich seine Streicheleinheiten bekommt, aber das es wird ihm dennoch fehlen, geben zu dürfen, denn geben ist keine Pflicht sondern eine Hingabe, ich gebe hin. Im Grunde ist der Mensch nicht geboren um alleine zu leben aber unsere Gesellschaft und die Problematiken in einer Beziehung lassen einen mit der Zeit suggestieren, dass es gut ist, alleine zu leben.
 
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  • #27
Die FS hat nicht unrecht.
Mit Mitte 40 sollte man sein Leben "eingerichtet" haben, man soll sein Heim, seine Freunde, seine finanzielle Unabhängigkeit im Griff haben.
Man sollte mit Mitte 40 nicht wie mit Anfang 20 noch auf "Wanderschaft" sein, es passt einfach nicht mehr, man hat eine anderen Einstellung zum Leben, man ist weiser, hat seine Erfahrungen und seine Gelassenheiten und Gewohnheiten und das ist gut so.
Mit Mitte 40 sollte man von Reife sprechen können man ist mit sich "im Reinen".

Aber: Vom Leben kann und sollte man immer noch etwas erwarten, egal in welche Hinsicht.
Sonst könnte man sich gleich ins Grab legen.

Goethe sagte einmal: Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.
Und der Spruch: So lange man lebt ist nichts endgültig.

So kann man auch noch mit 80 plötzlich und unerwartet schöne Lebensmomente erfahren und das muss nicht immer auf Zweisamkeit focussiert werden.
 
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  • #28
Ich kann den ersten Beitrag gut verstehen! Ich bin erst 33 Jahre (m) und hatte alles im Leben was mich glücklich machte. Eine gut laufende Firma vom Vater übernommen und erweitert, eine liebe Frau gefunden, ein Haus, 2 kleine Kinder und der Hund, alles wie im Bilderbuch. Dann betrog mich meine Frau, zog zu Ihrem Ex mit den Kindern. Darüber war ich so fertig das die Fa. den Bach runter ging, ich in die Privatinsolvenz mußte. Das ganze in einem Zeitraum von knapp 4 Monaten. Ich lebe nun wie ein Vagabund. Mal hier im Betriebsgebäude, mal ne Nacht im Haus, mal zum aufwärmen bei meinen Eltern. Das ist auch bald vorbei da die Immobilien Zwangsversteigert werden. Es gibt nur noch mich und den Hund, Gott sei Dank- zumindest um ihn muß ich mich kümmern. Ich bin ohne Einkommen derzeit da die Konten eingefroren sind und das HartzIV in Bearbeitung ist. Zwischenzeitlich habe ich mir fast mit dem Hund den Napf geteilt, da ich nich will das er hungert, er kann ja nichts für alles. Ich fühle mich abends wie ein Elefant, der sich zum Sterben zurückgezogen hat. Oft hoffe ich morgens einfach nicht mehr aufzuwachen. Es handelt sich dabei nicht um Selbstmitleid, aber irgendwann ist der Punkt, wo man nicht mehr einstecken und ertragen kann. Ich habe mit 33 schon meinen Frieden mit Gott gemacht. Ich erwarte auch nichts mehr. Ich stehe morgens auf, kümmere mich um den Hund und hoffe das der Tag schnell vorbei geht unm einen Haken dran zu machen.
 
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  • #29
zu#27

Gut, eine Trennung kann weh tun, eine Firma kann dadurch Pleite gehen, aber kannst du jetzt nicht als Angestellter arbeiten? Auch eine Wohnung steht dir zu. Und es wird doch Freunde geben, wo du vorüber gehend wohnen kannst, bis alles geklärt ist? Oder willst du keinen Unterhalt an die Frau und an die gemeinsamen Kinder zahlen und bist jetzt "freiwillig" auf die Fast-Obdachlosen-Schiene gerutscht?

Kann es vielleicht sein, dass du früher in deiner Firma zuviel gearbeitet hast? Den Fehler machen viele Männer und wundern sich dann, wenn Frau sich mangels Zeit und Kraft des Ehemanns, woanders "orintiert", weil eigentlich eine normale Ehe nicht mehr geführt wurde, weil sich der Ehemann nur noch zum essen und schlafen in dem gemeinsamen Haus aufhielt.

Denke mal drüber nach und trotzdem viel Kraft und Glück für den neuen Lebensabschnitt.

w 47
 
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  • #30
zu#28

Ich bemühe mich grade um eine Anstellung. Es sieht dort auch gar nicht schlecht aus. Ich zahle für meine Kinder z.Z auch Unterhalt. Zwar "nur" 450 € Mindestunterhalt, aber diese spare ich mir vom Munde ab. Ich hatte das Glück noch einige Habseligkeiten verkaufen zu können, so dass der Unterhalt für die Kinder gesichert ist. Diesen werde ich auch weiter irgendwie aufbringen und wenn ich dabei verhungere.
Natürlich habe ich zu viel gearbeitet, über 100 Std. in der Woche. Aber dementsprechend hatten wir auch einen guten Lebenswandel. Finanziell konnte sie sich zumindest nicht beschweren. Außerdem war aich ja auch schon selbstständig bevor wir uns kennenlernten. Sie wußte also auch worauf sie sich einließ. Freunde hab ich keine mehr. Ich hatte nie viele, und die die ich hatte, habe ich im Laufe der Jahre auch verloren, weil einfach keine Zeit mehr da war. Nun, was solls, es ist nichts mehr dran zu ändern. Ich warte schon immer darauf, welcher Knüppel mir als nächstes zwischen die Beine geworfen wird. Irgendwie wird man da empfänglich für, schon wieder das nächste Unheil zu erwarten.
 
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