Ich habe täglich das Bedürfnis, sie nicht. Verlange ich zu viel?

Hi Community,

ich lese schon länger mit und habe jetzt mal eine Frage.
Meine Freundin und ich (wir sind beide 29 und seit 2 Jahren zusammen) haben ca 2x die Woche Sex. Ich hätte gern viel öfter, ihr würde auch 1x reichen. Generell ist sie nicht so die Lustgranate, befriedigt sich nach eigener Aussage auch selten selbst. Es muss alles stimmen, kein Stress, keine unerledigte Hausarbeit, kein Termin später am Tag, damit sie in Fahrt kommen kann. Und auch dann braucht sie meistens elektrische Hilfsmittel als Starthilfe. Sex ist ihr einfach nicht so wichtig.
Soweit zu ihr, ist auch keine Kritik an ihr. Jeder Mensch ist anders.

Ich für meinen Teil hab eigentlich fast täglich Lust und vor allem vorm Zubettgehen ist ein Höhepunkt halt einfach das beste Mittel zum Einschlafen (da ich immer wieder Schlafstörungen habe, ist das mein bestes Hausmittel). Nur steh ich da vor einem Dilemma: Wenn ich mich selbst befriedige dauerts oft sehr sehr lange und geht teils auch gar nicht, egal wie ich meine Fantasie anstrenge. Mit einschlägigen Filmchen als Hilfe ist das kein Problem, nur möchte ich die nicht mehr kucken, da ich merke welch starken negativen Einfluss die auf meine Art zu denken haben. Außerdem hat das Zeug bei mir extremes Suchtpotential. Als ich irgendwann regelmäßig mehrmals täglich Lust auf Pornos hatte, wusste ich so kanns nicht weitergehen und hab den Konsum stark eingeschränkt.

Daher hab ich schon oft meine Freundin gebeten mir den nötigen Kick zu geben, mein Bedürfnis einfach und schnell zu befriedigen. Also nicht täglich Sex, aber halt irgendwas kleines sexuelles und sei es nur dass ich sie ein paar Minuten an den entscheidenden Stellen streichle oder küsse, während ich selbst Hand anlege. Mehr brauche ich meistens gar nicht, geht ganz schnell, wenn sie dabei ist. Aber das will sie nicht. Wenn sie selbst keine Lust hat, will sie zum Thema Sex in Ruhe gelassen werden, sagt sie. Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht, warum sie da so abblockt und ihr mein Bedürfnis so egal ist, obwohl sie es so leicht stillen könnte.

Ist es wirklich zu viel von mir verlangt, dass sie sich täglich 5 Minuten hierfür Zeit nimmt, auch wenn sie selbst gerade keine Lust hat?
 
Du wirst da nichts machen können, ihr habt keine Kompatibilität auf diesem Gebiet und da gibt es nur eines sich zu trennen, ansonsten wirst du irgendwann fremdgehen!
Wenn sie selbst keine Lust hat, will sie zum Thema Sex in Ruhe gelassen werden, sagt sie. Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht, warum sie da so abblockt und ihr mein Bedürfnis so egal ist, obwohl sie es so leicht stillen könnte.
Ein Zeichen, dass es eben nicht stimmt bei euch beiden, verstehe das!
Ich hätte gern viel öfter, ihr würde auch 1x reichen.
Verstehe einfach und treffe eine Entscheidung für dich, denn du kommst hier nicht weiter!
Ist es wirklich zu viel von mir verlangt, dass sie sich täglich 5 Minuten hierfür Zeit nimmt, auch wenn sie selbst gerade keine Lust hat?
Verlangen kannst du gar nichts, du kannst nur eine Entscheidung treffen!
 
Ja, es ist »zuviel von dir verlangt«, vor allem, weil du Sex etwas sehr technisch angehst: ich hätte auch keine Lust, deine Schlaftablette bzw. Einschlafhilfe zu sein und ich wundere mich, dass deine Partnerin das schon seit zwei Jahren mitmacht.

Du klingst sehr lieblos - und damit verbinde ich auch gleich fantasielos. Jeden Tag Kartoffeln mit Soße, nicht wirklich verlockend! Arbeite mal an dir, deine Porno-Sucht, auch wenn sie inzw. etwas reduziert ist, spricht auch nicht für Nähe zu deiner Partnerin.

Bei schlechtem, gleichgültigen Sex hätte ich auch keine Lust auf mehr, da ist 1 x wöchentlich schon ein Entgegenkommen. Liebevoller Sex, der mir das Gefühl vermittelt, dass wirklich ICH gemeint bin, ja - der dürfte dann auch öfters sein. Nicht unbedingt täglich, aber da muss ich nicht auf die Kalendertage schielen.

Lerne! Vielleicht wirst du dann erfolgreicher sein. Das wünsche ich euch.

Schwupps - IM ist auch schon da! Dachte ich mir, bei dem Thema.
 
Ich finde der IM hat die Dinge auf den Punkt gebracht.
Da ist nichts zu verlangen, es passt nicht.
Sex oder sexuelle Handlungen, macht man wenn man "Lust" hat.
Keiner kann verlangen Sex zu haben und keiner darauf zu verzichten
 
Daher hab ich schon oft meine Freundin gebeten mir den nötigen Kick zu geben, mein Bedürfnis einfach und schnell zu befriedigen. Also nicht täglich Sex, aber halt irgendwas kleines sexuelles und sei es nur dass ich sie ein paar Minuten an den entscheidenden Stellen streichle oder küsse, während ich selbst Hand anlege. Mehr brauche ich meistens gar nicht, geht ganz schnell, wenn sie dabei ist. Aber das will sie nicht. Wenn sie selbst keine Lust hat, will sie zum Thema Sex in Ruhe gelassen werden, sagt sie. Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht, warum sie da so abblockt und ihr mein Bedürfnis so egal ist, obwohl sie es so leicht stillen könnte.
Mmh. Also ich finde es sehr löblich, dass du die Problematik mit den Filmen erkannt hast und darauf verzichtest - das können viele nicht. Aber sie kann eben auch nicht dein Pornoersatz sein. Ich persönlich hätte gar keine Lust, dass jemand für mich "herhält", nur damit ich mich abreagieren kann, um besser einzuschlafen. Das hat ja nichts mit einem Miteinander zu tun, sondern ist wirklich reine Triebabfuhr. Ich würde mir da benutzt vorkommen. Wie lange hast du mit den Pornos schon aufgehört? Ich würde denken, vielleicht brauchst du einfach bisschen Training, damit die Fantasie wieder ausreicht für Selbstbefriedigung. In diese Richtung würd ich dann eher gehen. Dann würde ich auch andere Möglichkeiten zur Einschlafhilfe ausloten, d.h. vorm Zu-Bett-Gehen keine Bildschirme, Tee, Hörbuch - also das, was andere tun, um gut einschlafen zu können. "Was genau ist der Grund für die Schlafprobleme?", wäre ein wichtiger Ansatz. Ich halte es nicht für das gesündeste, dazu immer Sex haben zu MÜSSEN, also wenn es gar nicht die Lust ist, sondern eher das Einschlafproblem.
Generell stellt sich aber natürlich auch die Frage, ob ihr kompatibel seid von der Lust her. Meist geht das mit den Jahren dann noch weiter auseinander... Und dieses Problem lässt sich nicht so gut lösen. Schon gar nicht dadurch, dass einer immer mitmachen muss, weil der andere Lust hat. Das kannst du doch als Freund auch nicht wollen, dass die Partnerin das über sich ergehen lässt.
w, 37
 
Schwupps - IM ist auch schon da! Dachte ich mir, bei dem Thema.
Schon da, bei dem Thema, lach. Es ist schön so früh schon so positiv und schon so konstruktiv zu denken, das gefällt mir sehr!
Mein Motto:
einfach mal loslassen, die Hände frei und leer machen, damit wir die Geschenke des Lebens in Empfang nehmen können, das geht nur, wenn die Hände leer und frei sind, schönen und entspannten Wochenstart an Alle!! 🤗👍
 
Ich bin nur sehr selten mit dem @INSPIRATIONMASTER einer Meinung. In dieser Sache muss ich ihm aber völlig zustimmen.

Ihre Sexualität ist, wie sie ist, nämlich sehr schwach ausgeprägt. Deine Sexualität ist, wie sie ist, nämlich stark ausgeprägt. Das geht nicht zusammen. Ihr werdet Euch aneinander zerreiben, wenn Ihr zusammen bleibt.

Ich hatte unlängst eine Affäre mit einer Nymphomanin. Sie hat mir über ihre drei gescheiterten Ehen und weitere Beziehungen erzählt, es lief immer nach demselben Muster. Die Männer konnten sexuell auf Dauer nicht mithalten. Also ging sie irgendwann auf Parties, womit Swinger-Club-Besuche gemeint waren. Das hielten die verliebten Männer psychisch nicht aus, weil sie trotz sexueller Überforderung Ausschließlichkeit wollten.

Der eine Ehemann saß mit verheulten Augen zu Hause und wartete, bis sie aus dem Club zurückkam, um ihr Vorhaltungen zu machen. Der andere bestand darauf, sie müsse per Google Maps immer ihren Standort teilen. Sie ließ das Handy also bei Freunden und fuhr ohne Handy zur Party weiter. Er bekam es heraus, indem er einfach auf dem Handy anrief ...

Wenn die Libido der Partner stark unterschiedlich ist und sie dennoch auf Lebensgemeinschaft zielen, stellen sich langfristig zwangsläufig Verwerfungen ein, die man sich nicht wünscht.

Trenne Dich. Verweise dabei auf die nicht kompatible Sexualität. Das ist ein hinreichender und vollkommen legitimer Grund.

Oder schlage ihr eine offene Beziehung vor ...
 
Meine Freundin und ich (wir sind beide 29 und seit 2 Jahren zusammen) haben ca 2x die Woche Sex. Ich hätte gern viel öfter, ihr würde auch 1x reichen. Generell ist sie nicht so die Lustgranate, befriedigt sich nach eigener Aussage auch selten selbst. Es muss alles stimmen, kein Stress, keine unerledigte Hausarbeit, kein Termin später am Tag, damit sie in Fahrt kommen kann. Und auch dann braucht sie meistens elektrische Hilfsmittel als Starthilfe. Sex ist ihr einfach nicht so wichtig.
Das ist so weit in Ordnung, wie Du ja auch schon schreibst. Sie ist aber dann so und es würde mich nicht wundern, wenn das nach Eheschließung und dem ersten Kind eher weniger wird. Wenn aber
Ich für meinen Teil hab eigentlich fast täglich Lust und vor allem vorm Zubettgehen ist ein Höhepunkt halt einfach das beste Mittel zum Einschlafen (da ich immer wieder Schlafstörungen habe, ist das mein bestes Hausmittel).
dann sehe ich als Lösung nur Schlaftabletten oder eine andere Partnerin. Auf Dauer seid ihr vermutlich nicht kompatibel.
 
Ihr seid in eurer Libido zu unterschiedlich . Wenn Du jeden Tag „willst“, ist das wunderschön! Es gibt viele Frauen , die sich so einen Mann wünschen und genießen es mit ihm täglich Sex zu haben .
Wenn deine Freundin nicht will, kannst du es auf Dauer auch nicht ändern. Ich habe den Eindruck, ihr passt nicht zusammen . Mach dich mit einer Frau nicht unglücklich, die oft nicht will.
 
Ist es wirklich zu viel von mir verlangt, dass sie sich täglich 5 Minuten hierfür Zeit nimmt, auch wenn sie selbst gerade keine Lust hat?
Klares ja! Sex in einer Beziehung ist mehr als Druckabbau. Allerdings scheinst du ihn in erster Linie dazu zu benutzen und dann wird es kritisch.

Power dich mal beim Sport aus. Das bekommst du auch einen Kick und dein Hirn schüttet Glückshormone aus.

Alles eine Frage der Konditionierung ....

Ansonsten schau doch mal, wie sie Lust bekommen könnte, wenn du öfter Sex haben willst. Was braucht sie? Sex scheint ja bei dir stark an deinen Bedürfnissen orientiert zu sein.
 
Ja, es ist »zuviel von dir verlangt«, vor allem, weil du Sex etwas sehr technisch angehst: ich hätte auch keine Lust, deine Schlaftablette bzw. Einschlafhilfe zu sein und ich wundere mich, dass deine Partnerin das schon seit zwei Jahren mitmacht.

Du klingst sehr lieblos - und damit verbinde ich auch gleich fantasielos. Jeden Tag Kartoffeln mit Soße, nicht wirklich verlockend! Arbeite mal an dir, deine Porno-Sucht, auch wenn sie inzw. etwas reduziert ist, spricht auch nicht für Nähe zu deiner Partnerin.

Bei schlechtem, gleichgültigen Sex hätte ich auch keine Lust auf mehr, da ist 1 x wöchentlich schon ein Entgegenkommen. Liebevoller Sex, der mir das Gefühl vermittelt, dass wirklich ICH gemeint bin, ja - der dürfte dann auch öfters sein. Nicht unbedingt täglich, aber da muss ich nicht auf die Kalendertage schielen.

Lerne! Vielleicht wirst du dann erfolgreicher sein. Das wünsche ich euch.

Schwupps - IM ist auch schon da! Dachte ich mir, bei dem Thema.
So sehe ich das auch. Du hast durch deine Pornosucht Schaden genommen - sehr schön kann man hier die Tragweite sehen, die sowas nach sich zieht. DEIN Problem, DEINE Verantwortung! Deine Freundin ist nicht dein Potenzmittel! Die muss AUS DIR SELBST kommen. Du scheinst immer noch - typisch Sucht - auf dem Massenlevel zu sein: Jeden Tag und wenn es noch so grottig ist! Du genießt nicht - du nutzt es als Mittel zum Zweck. Wie deine Freundin auch. Hätte ich als Frau gat keine Böcke mehr drauf (und ich hab mega gern Sex, allerding Qualität vor Quantität), sei froh dass sie noch nicht abgehauen ist!
Mach eine Sexualtherapie, das tut dringend Not nei deinem Suchtverhalten. Merke, viel Sex muss nicht gut, aber auch nicht schlecht sein, es kommt auf die Umstände an! Wenn dich deine Freundin liebt, begleitet sie dich dabei.

w.,34
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ja, es ist »zuviel von dir verlangt«, vor allem, weil du Sex etwas sehr technisch angehst: ich hätte auch keine Lust, deine Schlaftablette bzw. Einschlafhilfe zu sein und ich wundere mich, dass deine Partnerin das schon seit zwei Jahren mitmacht.
Bitte nicht mit Sex verwechseln. Wenn wir Sex haben, dann lass ich mir schon was einfallen, damit es für uns beide schön ist. Da nehmen wir uns Zeit und machen es uns romantisch.

Was ich mir hier zusätzlich wünsche, sehe ich als komplett unabhängig vom Sex. Wie wenn sie mich darum bittet, ihr den Rücken zu massieren. Das tue ich auch, selbst wenn ich keine Lust darauf habe.

Solche "Massagen" oder einen ähnlichen kleinen Gefallen würde ich mir halt auch wünschen.
 
Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht, warum sie da so abblockt und ihr mein Bedürfnis so egal ist, obwohl sie es so leicht stillen könnte.
Puh.
Ich verstehe sie da schon.
Da ich sehr lustvolle und sehr lustarme Zeiten hatte, kann ich dir sagen:
Küssen, streicheln den anderen geil sehen ist wenn man Lust hat spaßig, befriedigend, erfüllend.
Wenn man keine Lust hat: wie Pickel ausdrücken beim anderen. Oder wie Verbandswechsel, wenn die Wunde eitert. Irgendwie anstoßend.
Wenn sie es so empfindet und dir dass sie das nicht will, musst und solltest du es respektieren.
Entweder neue Partnerin suchen, die generell mehr Lust auf dich hat.
Oder an deiner Selbstbefriedigung arbeiten.
Oder eine anderen Einschlafhilfe suchen.
Meine Empfehlung:
Meditation

Alles Gute 🍀
 
Was ich mir hier zusätzlich wünsche, sehe ich als komplett unabhängig vom Sex. Wie wenn sie mich darum bittet, ihr den Rücken zu massieren. Das tue ich auch, selbst wenn ich keine Lust darauf habe.

Solche "Massagen" oder einen ähnlichen kleinen Gefallen würde ich mir halt auch wünschen.
Tut mir leid, aber ich denke, das werden eher wenige Frauen (und auch Männer) so sehen wie du. Zwischen einer kleinen Massage, für den anderen was kochen, ihm was vom Einkauf mitbringen und "ich lege mich hin und spiele Gummipuppe für meinen Partner" ist in meinen Augen ein großer Unterschied. Ich glaub, wenn du das nicht verstehst, werde ich dir das auch nicht erklären können. Wenn man sich dabei wie ein Ding, wie etwas, was benutzt wird, vorkommt, dann ist das eben was anderes, als wenn man was gern für den anderen tut. Abgesehen davon, dass ich auch nicht von jemandem z.B. eine Massage erhalten möchte, von dem ich weiß, dass er massieren hasst. Und dann noch jeden Abend?! Ich mein, wenn man müde ist und nur schlafen will, und dann noch was über sich ergehen lassen soll, auf das man keine Lust hat, das ist doch nervig und auch irgendwie demütigend? Und wie unsensibel muss der Partner sein, der sowas erwartet? Kannst du das nicht nachvollziehen?
Und nochmal: Wenn eure Libido sehr unterschiedlich ausgeprägt ist, würde ich mir wirklich überlegen, ob ich diese Beziehung möchte und mich auf Dauer so oder noch stärker einschränken kann. Jetzt mal unabhängig von deiner Pornosucht, die sich scheinbar auch immernoch auswirkt. Wenn einer sehr häufig Sex möchte und der andere nicht, ist meist jemand irgendwann frustriert und dann fragst du hier in fünf Jahren "meine Freundin möchte nach dem Kind gar keinen Sex mehr, was soll ich nur tun".
 
Ist es wirklich zu viel von mir verlangt, dass sie sich täglich 5 Minuten hierfür Zeit nimmt, auch wenn sie selbst gerade keine Lust hat?
Ja.

Denn es geht dir nicht um Sex mit ihr, sondern in deiner Konstellation ist sie nur Mittel zum Zweck.

Damit machst du sie zu einem Instrument.

Das ist von dir sicher so nicht gewollt.

Selbstbefriedigung sollte bleiben was es ist.

Ein Ding zwischen dir&dir.

Vielleicht suchst du euch ein anderes Mittel zur Entspannung :)
 
Wenn man keine Lust hat: wie Pickel ausdrücken beim anderen. Oder wie Verbandswechsel, wenn die Wunde eitert. Irgendwie anstoßend.
Wenn sie es so empfindet und dir dass sie das nicht will, musst und solltest du es respektieren.
Ernstgemeinte Frage: Warum ist da so eine extreme Abneigung?

Ich für meinen Teil habe überhaupt nichts dagegen, meine Freundin erregt zu sehen, auch wenn ich es gerade nicht bin.

Zum Beispiel wenn ich sie einfach mal beim Fernsehen befummle und merke wie sie darauf anspringt. Kommt zwar leider nicht oft vor, aber doch ab und zu. Dann befriedige ich sie mit der Hand, ohne dass ich erregt bin. Da freut es mich einfach, ihr ein schönes Gefühl schenken zu können.

Oder wenn ich beim Sex ab und zu mal schneller zum Höhepunkt komme als sie und eigentlich schon nur noch ruhig daliegen möchte, ich ihr aber natürlich noch zum Orgasmus verhelfe, egal wie lange es dauert.

Wenn sie mir aus heiterem Himmel sagen würde, ich soll sie schnell befriedigen, dann würde ich das jederzeit gerne tun. Ich schließe daher von mir auf sie, was aber nicht funktioniert.
 
Ich schließe daher von mir auf sie, was aber nicht funktioniert.
Exakt. Damit hast du es doch verstanden?
Ernstgemeinte Frage: Warum ist da so eine extreme Abneigung?

Ich für meinen Teil habe überhaupt nichts dagegen, meine Freundin erregt zu sehen, auch wenn ich es gerade nicht bin.
Oder doch nicht?
Es ist doch eh nicht vergleichbar
1) weil du viel häufiger Lust hast als sie, d.h. du hast auch eine Art Spaß daran, sie zu befriedigen, weil du größeres Interesse an Sex hat, daran, sie erregt zu sehen.
2) Außerdem machst du ja dann was an ihr, nicht sie an dir. Also, du möchtest ja an ihr rumfummeln um dir selbst Befriedung zu verschaffen, d.h. ihren Körper benutzen. Das ist für mich was anderes, als wenn du ihr Befriedigung verschaffen willst und daher an ihr rumspielst. Ich hätte auch keine Lust, dass jemand an meinem Körper rumschraubt für sein Vergnügen, und ich lasse das über mich ergehen, obwohl ich innerlich denke, maaaaan, ich will eigentlich nur meine Ruhe. Ich würds auch komisch finden, wenn mein Freund nur so daliegt, ohne Errektion, sozusagen einfach demütig abwartend, und ich an ihm rummache, um mich selbst zu befriedigen - diese Vorstellung fänd ich schrecklich.
 
Tut mir leid, aber ich denke, das werden eher wenige Frauen (und auch Männer) so sehen wie du.
Sehe ich an bisher allen Antworten in diesem Thread. Mir scheint, ich bin auf dem Holzweg. Das gefällt mir gar nicht 😅

Ich glaub, wenn du das nicht verstehst, werde ich dir das auch nicht erklären können.
Probiere es bitte noch ein wenig. Ich will es ja verstehen. Kann es aber tatsächlich nicht im Moment.

Zwischen einer kleinen Massage, für den anderen was kochen, ihm was vom Einkauf mitbringen und "ich lege mich hin und spiele Gummipuppe für meinen Partner" ist in meinen Augen ein großer Unterschied. [...] Wenn man sich dabei wie ein Ding, wie etwas, was benutzt wird, vorkommt, dann ist das eben was anderes, als wenn man was gern für den anderen tut.
Warum fühlt man sich dabei wie ein Ding? Warum nicht als Helfer in der Not?

Warum fühlt man sich beim täglichen Kochen für die Familie nicht als Ding, als Küchenmaschine? Es ist doch einfach eine Entscheidung, ob man etwas für jemanden tun will, oder nicht.

Ich verlange ja gar nicht, sie solle "Gummipuppe" sein. Nur mir bei etwas helfen, bei dem ich mir alleine schwer tue. Also statt am Kochlöffel zu rühren, halt an einer anderen Stelle ein wenig umzurühren 😁
 
Denn es geht dir nicht um Sex mit ihr, sondern in deiner Konstellation ist sie nur Mittel zum Zweck.

Damit machst du sie zu einem Instrument.

Das ist von dir sicher so nicht gewollt.
Doch. Ganz ohne Sarkasmus. Denn für mich sind Sex und Beihilfe zum Orgasmus zwei komplett verschiedene Dinge.

Wenn sie einen verspannten Nacken hat, will sie einfach, dass die Schmerzen weniger werden. Da bin ich nur Mittel zum Zweck, ein Instrument.

Wenn sie mich bittet, Einkaufen zu gehen, den Ausguss von Haaren zu befreien, usw., dann bin ich nur Mittel zum Zweck.

Wenn sie mir ihr Geschlechtsteil ins Gesicht hält und Befriedigung verlangt, dann tue ich das. Kommt nur leider so gut wie nie vor.

Wo liegt das Problem? Man ist oft nur "nützlich" für den anderen. Da das auf Gegenseitigkeit beruht, ist das doch in Ordnung. Wechselseitiges Bedienen und bedient werden.
 
Eine Frau will geliebt werden und nicht nur der Triebabfuhr dienen. Anfangs ist man vielleicht gewillt, dem Partner zuliebe Sex zu haben. Irgendwann fühlt man sich nur benutzt, wenn Frau feststellt, dass Sex fast der einzige Grund ist, dass der Mann noch da ist. Hab jetzt mit Absicht mal übertrieben, aber der Gedanke drängt sich irgendwann unweigerlich auf und dementsprechend die Ablehnung gegen Sex, denn Sex ist nur schön, wenn man Lust dazu hat.
Jeder kann meinetwegen Pornos konsumieren wie er möchte, auch mein Partner. Aber ich will es nicht wissen.
Hab meinen Ex-Mann mal live "erwischt".
Ich fand es nur primitiv.
Und weißt du warum? Weil ich in dem Moment mit meinen Einkäufen unterm Arm null auf Sex programmiert war. Sex ist geil wenn man Lust hat. Wenn man keine hat, dann eher nervig und deplatziert.
Stell dir mal vor: du willst Sex und deine Freundin sagt: du könntest mal den Abwasch machen. Und das täglich.
Hättest du Bock drauf, statt Sex zu spülen?
Siehste.
Genauso wenig hat deine Freundin Lust auf Sex wenn sie eher schlafen, chillen oder sonstwas will.
 
Wo liegt das Problem? Man ist oft nur "nützlich" für den anderen. Da das auf Gegenseitigkeit beruht, ist das doch in Ordnung. Wechselseitiges Bedienen und bedient werden.
Ich finde deine Denkweise ja irgendwie amüsant :D Also, ist ja auch in sich irgendwie logisch. Aber mmh. Ich denke, für viele ist Sex mit einem Partner was anderes als reine Bedürfnisbefriedigung. Sondern, es geht da um ein gemeinsames Erlebnis, eben nicht, dass einer den anderen bedient. Sondern um zusammen. Selbstbefriedigung dagegen ist nur für mich selbst, für meine Befriedigung, alles andere wird ausgeblendet. Daher mache ich das alleine, ohne meinen Partner da einspannen zu müssen, der in diesem Falle nur ein Objekt für die Bedürfnisbefriedigung wäre, keine Symbiose aus zwei Menschen. Ich hatte schon Sex mit Männern, die mich auch beim Sex als Mittel zum Zweck sahen, übrigens auch sehr pornoaffine Männer (mein Ex). Ich kann mir vorstellen, dass das durchaus damit zusammenhängt, mit dem Einfluss von Pornografie. Er ist nicht auf mich eingegangen, sondern hatte er eher so ein Programm, als ob er selbst von außen zusieht und das war eigentlich das, was ihn erregt - nicht ich als Mensch. Ich hab mich gar nicht wahrgenommen gefühlt. Und so würde es mir auch gehen, wenn der andere an mir rumspielt, ohne, dass ich da geistig grad dabeisein will. Wenn ich den anderen befriedige (also meinetwegen Blow-Job), dann tue ich das auch aktiv, weil es mir Spaß macht, ihn da zu erfreuen. Ich bin aber aktiv und eben nicht passiv und ich habe trotzdem Spaß daran. Deine Freundin hat eben offensichtlich keinen Spaß daran, jeden Abend für dich herzuhalten, damit du dann gut schlafen kannst. Und das würde mir auch so gehen. Ich hab nur keine Ahnung, wie ich das noch besser erklären soll. Also, wenn ich mal meinen Freund befriedige, dann bin ich da trotzdem mit dem Herzen dabei, es macht mir Spaß. Wenn das nicht der Fall wäre, käme ich mir benutzt vor, weil ich mich in dem Moment nach was anderem sehnen würde und der andere mir gegen meinen Willen eine Handlung aufzwingt. Es geht dabei um meinen Körper, meine Geschlechtsteile, meine intimste Sphäre, da dürfen eh nur ich, mein Partner und mein Arzt ran. Und dort etwas vornehmen zu lassen ohne meine emotionale Einwilligung ist krass, jedenfalls was anderes, als Haare aus einem Abfluss zu entfernen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn sie mir ihr Geschlechtsteil ins Gesicht hält und Befriedigung verlangt, dann tue ich das. Kommt nur leider so gut wie nie vor.

Ganz einfach. Weil dir das immer noch gefällt und du Spaß dran hast.

Den hat sie umgekehrt aber schlicht nicht.

Dazu noch das Gefühl, dass sie eine Art Objekt, eine Einschlafhilfe für dich sein soll.

Es ist schlicht nicht zu vergleichen mit anderen Leistungen wie Kochen. Sex sollte doch was ganz intimes und ganz persönliches sein. Du hebst das auf eine Dienstleistungsebene.

Und es ist auch eingewaltiger Unterschied, ob man etwas für jemanden tun MÖCHTE, oder er es quasi fordert. Das würde ich nichtmal kochen...

BTW: mein Ex sah das ähnlich wie du, er wollte gern täglich Sex, damit er besser schlafen konnte. Ich sollte mich bestenfalls dazu überwinden.
Das führte nur dazu, dass ich überhaupt keine Lust mehr auf Sex hatte - mit ihm.

Du kannst davon ausgehen, dass ihre Unlust in erster Linie an dir liegt, allein schon diese Einstellung ist abstoßend.
 
Du scheinst immer noch - typisch Sucht - auf dem Massenlevel zu sein

Der Beitrag von @Queequeg (#11) ist von einer völligen Unkenntnis der männlichen Sexualität getragen. Ich kann den nicht unwidersprochen stehen lassen.

Die Libido des Mannes entsteht aus ihm heraus. Sie wird nicht durch äußere Hilfsmittel wie zB Pornos erzeugt, sondern nur ggf. auf diese fokussiert.

@Queequeg hat überhaupt nicht begriffen, dass seine ihm eigene körperliche Libido bei seiner Freundin vom Niveau her keine Entsprechung findet. Sie glaubt nun, er könne sich mental oder durch Änderung der Lebensführung auf ihr Niveau herunterdimmen. Bei manchen Frauen mag das umgekehrt möglich sein. Beim Mann geht das nicht.

Wie wundere mich des Öfteren, welche gerade hahnebüchenen Vorstellungen Frauen von der männlichen Sexualtität haben; geradezu als hätten sie keine Erfahrungen damit. Die traurige Wahrheit ist, sie haben trotz Erfahrungen mit ihr keine Ahnung von ihr; und das als 34-Jährige!
 
Wenn sie mir ihr Geschlechtsteil ins Gesicht hält und Befriedigung verlangt, dann tue ich das. Kommt nur leider so gut wie nie vor.
Hier zeigt es sich ja schon: du sagst "leider", d.h. du würdest es dir wünschen, weil es dir Spaß macht. Ihr eben nicht.
Wenn du gern Fallschirm springst und deine Freundin hätte Höhenangst, wärst du dann auch so unempathisch und würdest sagen, wo ist das Problem; ich find das gut und normal, also muss sie das auch so empfinden? Du hängst dich zu sehr daran auf, dass es FÜR DICH kein Problem ist. Es ist aber für den anderen eins. Das muss man auch einfach akzeptieren. Hast du gehofft, ihr sagen alle, du hast Recht, und dann gehst du mit den ausgedruckten Antworten zu ihr und sagst. "so, hier, lies; du musst das auch gut finden?" Im Endeffekt, selbst wenn alle hier sagen würden, das sie deine Ansicht teilen - und das ist eben eh schon nicht der Fall - wäre das alles eh egal, weil sie das nicht möchte. Wenn du jeden Tag Spinnen aus dem Haus entfernst, und möchtest, dass sie das auch tut - aber sie ekelt sich nun mal vor Spinnen und möchte damit nichts zu tun haben, könntest du sie auch nicht vom Gegenteil überzeugen. Du kannst es akzeptieren, oder nicht (dann musst du dich trennen), aber du kannst sie nicht dazu zwingen, das so zu sehen wie du.
Und es ist auch eingewaltiger Unterschied, ob man etwas für jemanden tun MÖCHTE, oder er es quasi fordert. Das würde ich nichtmal kochen...
Guter Punkt.
 
Sehe ich an bisher allen Antworten in diesem Thread. Mir scheint, ich bin auf dem Holzweg. Das gefällt mir gar nicht
Mal ehrlich, selbst ich hätte mich zu meinen besten Zeiten nicht darauf eingelassen, als Mann mit einer Frau wirklich täglich sexuelle Handlungen umsetzen zu müssen, nur damit sie dann besser einschläft.

Das kann man ja mal 1-2 Wochen machen, aber dann muss auch andere Gestaltung möglich sein (also alle paar Tage mal Sex)

Gena,u wie ich von einere Frau verlange, dass sie sich ggf. selbst befriedigt, kann man das als Mann von sich selbst auch verlangen.

Der Porno muss ja nicht tatsächlich laufen.
Es reicht ja, wenn man den Porno nur im Kopf laufen lässt. Oder hast Du keine Phantasie ?
 
Die Libido des Mannes entsteht aus ihm heraus. Sie wird nicht durch äußere Hilfsmittel wie zB Pornos erzeugt, sondern nur ggf. auf diese fokussiert
Das stimmt schon. Aber warum sollte das bei einer Frau so grundsätzlich anders sein?
Was oft unterschiedlich ist:
Männer sind am Beginn ihres Erwachsenen- Lebens quasi dauerspitz und schnellsexuell erregt.
Frauen sind oft eher später im Leben sexuell schneller erregt.
Eine Frau, die mehr Spaß und Lust hat, ist auch frustriert bei einem Partner, der weniger Lust hat, nicht nur umgekehrt.
Und außerdem können auch manche Männer ihre Lust heruntergefahren. Wenn die Frau zb krank ist.
Ob sie damit glücklich sind, steht auf einem anderen Blatt.
Übrigens Pornos : sie erzeugen vielleicht keine Lust, aber sie modifizieren die sexuelle Erwartungen und die Gedanken, vor allem unbewusst und auch bei Frauen.
Vielen tun Pornos nicht gut.
Sie fühlen sich nachher einfach unglücklich, oder schaal.
Wo liegt das Problem? Man ist oft nur "nützlich" für den anderen. Da das auf Gegenseitigkeit beruht, ist das doch in Ordnung. Wechselseitiges Bedienen und bedient werden.
Für mich macht deine Definition von Sex überhaupt keinen Sinn.
Tut mir leid. Es ist das Gegenteil von Intimität, was du beschreibst.
Mein Mann mag im "nicht sexuellen Rahmen" nicht am Po oder Geschlechtsteil abgefasst werden.
Er findet es übergriffig und körperlich unangenehm.
Bei mir ist es ähnlich und so verstehen wir uns da einfach. Auch wenn ich anfangs sehr verwundert war.
Meine Brüste, so schön es sich anfühlen kann da berührt zu werden...im nicht sexuellen Kontext mag ich es nicht. Es fühlt sich lästig und ungut an.

Wenn mir jemand sein Geschlechtsteil vor die Nase hält, einfach so, fühle ich mich belästigt.
SOllte ich mich dann überwinden und da befriedigen, kommt irgendwann der Ekel.
Woher ich das sogenau weiß?
Weil ich es schon erlebt habe in einer 9 jährigen Beziehung. Wir haben uns gut verstanden, nur der Sex war mechanisch, sehr langes Gerammel und viele Positionen. Pornostyle.
Irgendwann wollte ich gar keinen Sex mehr mit meinem Ex und fühlte mich unzulänglich und falsch.
Wenn man öfters keine Lust hat und trotzdem Sex hat kommt der Widerwille bis Ekel.
Eine gesunde Reaktion auf Grenzüberschreitungen, finde ich heute.
Mit meinem jetzigen Partner hatte ich nie diese Situation. Nie Abwehr, nie Ekel.
Er ist sehr sensibel.
Immer wenn er mitbekommen hat beim Sex, dass ich keine Lust mehr hab, wollte er auch nicht mehr. Am Anfang wollte ich ihn noch davon überzeugen, dass es schon ok ist.
Für IHN fühlte es sich falsch an.
Zu meinem Glück.
Mittlerweile habe ich mit ihm den besten Sex meines Lebens und die grösste Intimität.( 8 Jahre Beziehung)
Dafür bin ich sehr dankbar.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nochmal:
Lerne dich besser selbst zu befriedigen.
Reisemuschi, frivole Bücher, denke an den Sex mit deiner Freundin..was auch immer.
Oder eben andere Einschlafhilfe.
( Mache selber viel und häufig zum Stress Abbau Selbstbefriedigung. Meinen Partner lasse ich da raus. )

Und wegen diversen Hilfsmitteln: sag es ihr lieber vorher. Nicht das deine Freundin einen Schreck bekommt und ihr ein neues Thema habt.
 
Ich sag‘s mal ganz platt: es liegt daran, dass du ein Mann bist und sie eine Frau.

Ich empfehle das Buch „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ von Allan & Barbara Pease. Ist zwar schon etwas älter und auch etwas provokativ, hilft aber hoffentlich.

Und ja, ich weiß, es gibt auch Männer, bei denen es anders ist und Frauen, bei denen es anders ist. Als Durchschnittsfrau finde ich mich dort allerdings tatsächlich gut beschrieben.
w45
 
Gena,u wie ich von einere Frau verlange, dass sie sich ggf. selbst befriedigt, kann man das als Mann von sich selbst auch verlangen.

Genau da liegt das Problem.
Er kann es nicht selbst und will das der Freundin anlasten, weil sie nicht bereit ist ihm beim Druckabbau zu helfen.

Klassische Schuldumkehr.

Er hat mit sich und seiner SB ein Problem. DAS gilt es zu erkennen und ggf zu beheben.
Sein Problem, was er lösen muss.

Denn wie verhält es sich zu Singlezeiten ? Wer hilft dann nach?

Oder noch die böse Frage: Was ist der wahre Beweggrund für das Eingehen der Beziehung?

Die Hoffnung auf täglich Sex?

Niemand will nur der Erfüllungsgehilfe eines anderen sein...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Und ja, ich weiß, es gibt auch Männer, bei denen es anders ist und Frauen, bei denen es anders ist. Als Durchschnittsfrau finde ich mich dort allerdings tatsächlich gut beschrieben.
Ich denke, dass es durchschnittlich schon so ist, dass Frauen seltener Sex wollen als Männer bzw. dass Frauen mehr erst in der Stimmung/entspannt sein müssen und Männer eher auf Reize anspringen. Aber das hier beschriebene Problem, dass ein Mann zur Selbstbefriedigung den Körper der Freundin benutzen möchte, obwohl sie gar keine Lust hat, hatte ich ehrlich auch noch nie. Also ich kenn auch eher Männer, die das abturnen würde, die es auch nicht gutfinden, wenn die Frau beim Sex nur daliegt und keine Freude erkennen lässt...
Mein Mann mag im "nicht sexuellen Rahmen" nicht am Po oder Geschlechtsteil abgefasst werden.
Er findet es übergriffig und körperlich unangenehm.
So geht das meinem Freund auch. Wir haben beide häufig Lust, selten kommt es mal vor, dass einer möchte und der andere nicht. Dann würde ich aber nie auf die Idee kommen, wenn er schon geäußert hat, dass er grad zu kaputt ist oder sich krank fühlt, zu sagen "aber ich kann doch an dir rumspielen, du musst auch nichts machen" :D Er würde das auch als übergriffig empfinden und unangenehm, genau wie ich.
 
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