• #31
Deine "nur spielen"-Männer bieten dir die räumliche/zeitliche Distanz, aber nicht das Prinzessinen-Menü.
Ich glaube aber, die sehen erst so aus. Sie hofieren ja vermutlich auf oberflächlich-charmante Weise, um die FS ins Bett zu kriegen. Ein Mensch, der sich wirklich verlieben will, macht sowas ja nicht, weil er nicht nur an der momentanen schönen Stimmung interessiert ist, wo alles geglättet wird, damit möglichst bald Sex stattfindet, sondern er versucht, den anderen wirklich kennenzulernen, dh. es läuft nicht so geglättet-harmonisiert.
Wenn ich mal Küchenpsychologie betreibe: Der Vater war oft abwesend - sieht für ein Kind so aus, als sei er nicht dauernd für es da. Irgendwas ist wichtiger, als dem Kind die Bedürfnisse zu erfüllen. Wenn er da war, war sie die Prinzessin. Hatte er Schuldgefühle und war deswegen besonders aufmerksam, aber das nur an der Oberfläche, denn er musste ja bald wieder weg? Dh. die Alltagsprobleme, wo er wirklich gebraucht wurde, fanden ohne ihn statt. Er war der Wochenendverwöhner, und ich denke, das alles wird oberflächlich ausgesehen haben, denn wenn einer nicht permanent anwesend ist oder den Kopf voll mit Beruflichem hat, kriegt er halt auch wenig mit von seinem Kind und weiß gar nicht, wer es eigentlich ist.
Das ist nun übertrieben geschrieben, mir geht es nur darum, dass Wochenendaufmerksamkeit was ganz anderes ist, als Alltagsprobleme zu meistern, in denen es auch zu Stress zwischen den Personen kommt und die Prinzessin ein normales Kind wird, das aber wirklich gesehen wird, wie es ist.
 
  • #32
Unabhängig davon, ob die als Weichei wahrgenommenen Männer besser oder schlechter sind als die avisierten: "Nein, meine Suppe ess' ich nicht" kann hier trotzdem vorliegen. Soll heißen, die gewollten Männer sehen die FS nicht als auf Augenhöhe / primäre Wahl. Was nicht heißen soll, sie soll aus den anderen wählen. Aber die Gegebenheiten scheinen zu sein: Suppe auf dem Tisch und nicht Sonntagsbraten. Und wenn der Sonntagsbraten über einen sehr langen Zeitraum nicht serviert wird, dann hat das vielleicht auch Gründe jenseits von "Pech gehabt".
 
  • #33
Moin,

ja, das sind unangenehme Wahrheiten, schwer zu schlucken, kaum zu verdauen, da wird man dann leicht ein bisschen ausfällig...
Es ist doch Quatsch, dass eine Frau wie @Valentinoye einen Macho will. [...]
Die sog. Machos legen ein eher männliches Gebaren an den Tag, strahlen Selbstbewusstsein, Energie und Durchsetzungsfähigkeit aus und wirken damit auf Frauen häufig erstmal attraktiver
Es ist natürlich peinlich und verfehlt, einen Macho zu wollen... aber genauso natürlich sind Machos trotzdem für Frauen attraktiver. Es geht hier deswegen auch nicht um "sog." Machos, sondern das sind genau die Eigenschaften, die "männlichen Attribute", die einen Macho ausmachen.
Ich stimme dir selbstverständlich zu, dass "Weicheier" (als Gegenteil von "Macho" - extrem bezeichnend übrigens, diese Wortwahl) nicht per se irgendwelche weiteren Vorzüge mitbringen, bis auf den einen, dass sie eben keine Machos sind.

Der Frau mit einem Macho-Partner entspricht der Mann, der mit einem blutjungen Ding aus Übersee herumspaziert. Vordergründiger Attraktion unreflektiert nachgegeben.

manchmal
 
  • #34
natürlich sind Machos trotzdem für Frauen attraktiver.
So schlimm ausfällig fand ich dich gar nicht. Da ist noch Luft nach oben :)

Wir sind wieder bei Definitionen. Ich klau mal bei Wiki auszugsweise zum Thema "Macho":
- stellt seine Männlichkeit übertrieben zur Schau
- konservativ bis frauenverachtend
- Imponiergehabe und Narzissmus
- erwartet von der Frau Unterwerfung
Also ich kenne wirklich keine Frau, die auf solche Männer abfährt.

Wirklich gefährlich für viele Frauen sind Männer, die durch entsprechendes Auftreten den Eindruck erwecken, spannend und interessant zu sein, ohne Macho-Allüren zu zeigen. Die sich aber bei näherem Hinsehen als beziehungsunfähig, unempathisch, egomanisch oder a-sozial herausstellen.
Das Auftreten beinhaltet Selbstbewusstsein, rhetorische Fähigkeiten, eine Prise Frechsein gepaart mit Charme, Unabhängigkeit, Humor, geistige Wendigkeit, Ungezwungenheit und eine winzige Portion Zutraulichkeit, die in Frauen das Bedürfnis erregt, diesen Mann einfach nur knuddeln und liebhaben zu wollen. Also ein gekonnter Mix zwischen hart und weich.
Neu-Deutsch wird heute eher der Begriff "Player" verwendet. Oder "Blender". Oberflächlich wirken sie wie ein Jackpot und sind im ersten Moment nicht von wirklich interessanten Männern zu unterscheiden. Mit solchen Männern kann Frau - im Gegensatz zu Weicheiern - auch wirklich einen Heidenspaß haben solange sie sich nicht verliebt und keine weiteren Erwartungen hat.

Der FS kann man daher nur raten, bei solchermaßen attraktiven Männern doppelt und dreifach hinzusehen, bevor sie Gefühle investiert. Taten höher zu gewichten als Worte usw.
Sich eben nicht blenden zu lassen. Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
 
  • #35
Wir sind wieder bei Definitionen. Ich klau mal bei Wiki auszugsweise zum Thema "Macho":
- stellt seine Männlichkeit übertrieben zur Schau
- konservativ bis frauenverachtend
- Imponiergehabe und Narzissmus
- erwartet von der Frau Unterwerfung
Also ich kenne wirklich keine Frau, die auf solche Männer abfährt.

Ich glaube auch nicht, dass Frauen nun primär auf Obiges stehen; ich glaube allerdings, dass diese "Machos" neben den oben genannten Eigenschaften meistens über noch andere Skills verfügen, die den Frauen bei vielen 'normalen' Männern heutzutage fehlen:

Mut, Unabhängigkeit, Standfestigkeit, Selbstsicherheit (im Umgang mit Frauen).

Machos bringen das mit - und viele Nicht-Machos sind vom Feminismus so weichgekocht, dass sie nicht nur die positiven Ergebnisse verinnerlicht haben (Frauen achten und gleichberechtigt behandeln), sondern verunsichert sich nicht mehr trauen, eine Frau nach der Uhrzeit zu fragen ohne dass die Hände zittern.

Und ich sag's ganz offen: Ich bin zwar ein Mann, hab aber viele Frauenkontakte, und auf was Frauen ganz gewiss nicht stehen sind:
- Männer, die Angst vor Frauen haben (mangelnder Mut)
- Männer, die sich unterwerfen und alles tun, um der Frau zu gefallen (mangelnde Standfestigkeit, Selbstsicherheit)
- Männer, die klammern (mangelnde Standfestigkeit, Selbstsicherheit)
- Männer, die eine Frau brauchen, weil sie allein nicht klar kommen (mangelnde Unabhängigkeit)

DAS sind die wahren 'Weicheier'.
Allerdings sind es Frauen, die Männer dazu machen - schon im Kindergarten und der Grundschule werden Männer fast ausschließlich von Frauen ausgebildet; und belohnt werden dort sanfte, risikolose, anhängliche Verhaltensweisen; bestraft werden: wilde, waghalsige, unabhängige Verhaltensweisen der Jungs.

Dies sind pauschale Aussagen, es gibt bestimmt daher viele Ausnahmen, doch unter'm Strich ist es das, was die heutigen Männer prägt.
 
  • #36
Aus der FS spricht einfach die Genetik. Männer, die mit hübschen Frauen spielen, gehören zu der heiß umworbenen Gruppe, die gutes Genmaterial verspricht. Die findet sie offenbar attraktiv, und das ist ja auch kein Wunder, sondern völlig normal.

Diese Männer sind aber nicht nur gefragt, sondern auch nicht unbedingt beziehungswillig und -geeignet. Kann man als Mann ja auch nachvollziehen: Wenn man quasi jede haben kann, warum sollte man sich dann früh festlegen?

Wenn's aber ewig nicht klappt, so einen Mann zu finden und zu binden, dann muss man wohl oder übel ganz einfach lernen, Kompromisse einzugehen oder aber allein zu bleiben.
 
  • #37
Moin @Jana_09/15 ,

alles gut :) - sehr interessante Gedanken von dir. Der "Player" also quasi als raffinierte, sozial angepasstere Version vom guten alten "Macho". Ja, stimme ich dir zu.
Die Frage wäre vielleicht, ob die meisten Männer überhaupt wissen, dass sie sich wie "Player" verhalten, dass sie damit Frauen eigentlich in eine Falle locken... oder ob sie dieses Mindset als wünschenswerte, ganz natürliche Männlichkeit betrachten, im Sinne von "wir Männer sind einfach so, das wollen auch die Frauen von uns".
Der Knackpunkt ist wahrscheinlich tatsächlich die Bindungswilligkeit... jeder sollte von sich sagen können, ob er sich wenigstens wünscht und vorstellen kann, mit der "Anvisierten" eine längerfristige, harmonische, exklusive, umeinander bemühte Beziehung auf Augenhöhe, mit gegenseitigem Respekt zu führen, oder ob er dieses Interesse nur vorspielt.

Ob es dann wirklich klappt, das kann man ja nie vorher wissen.

manchmal
 
  • #39
Bei einem Mann, der sich verhält wie von @Jana_09/15 beschrieben:

Das Auftreten beinhaltet Selbstbewusstsein, rhetorische Fähigkeiten, eine Prise Frechsein gepaart mit Charme, Unabhängigkeit, Humor, geistige Wendigkeit, Ungezwungenheit und eine winzige Portion Zutraulichkeit, die in Frauen das Bedürfnis erregt, diesen Mann einfach nur knuddeln und liebhaben zu wollen. Also ein gekonnter Mix zwischen hart und weich.

würde ich immer stark davon ausgehen, dass er nicht ernsthaft verliebt ist, sondern einfach nur das gute Gefühl genießt, mit einer hübschen Frau zu flirten (und dabei evtl. auch einem sexuellen Abenteuer nicht abgeneigt ist).

Verliebtheit macht unsicher und nervös, und in dem Zustand flirtet es sich nicht mehr so locker-flockig, weil man nichts falsch machen will. Ich weiß nicht, ob es Menschen gibt, die komplett gegen dieses Phänomen gefeit sind; die auch bei heftigster Verknalltheit völlig cool bleiben. Kann ich mir aber schlecht vorstellen. Ich denke, selbst ein Flirtweltmeister büßt ein wenig Lässigkeit ein, wenn er seiner absoluten Traumfrau gegenübersteht.

Somit würde ich davon ausgehen, für einen Mann, der sich verhält wie oben beschrieben, nicht mehr als nettes, aber unbedeutendes Flirtobjekt zu sein.

Wenn man nun aber als Frau dieses lässige Flirten als Trigger braucht, um Gefühle zu entwickeln? Tja...wenn man viel Glück hat, begegnet man vielleicht irgendwann einem Mann, der anfangs nicht ernsthaft interessiert ist und deshalb sehr locker auftritt...sich dann aber doch verliebt. Wenn er dann unsicher und verklemmt wird, weiß man als Frau schon, dass er auch anders kann; eigentlich ein echter Charmeur ist. Die Chance auf so einen Glücksfall kann man sicherlich etwas erhöhen, indem man möglichst viele Männer über einen möglichst langen Zeitraum kennenlernt.

Allerdings: wer gut flirten kann, der wird davon i.d.R. auch gern und oft Gebrauch machen, weil die damit verbundene Bestätigung sich so gut anfühlt...fraglich, ob so ein Mann das innerhalb einer Beziehung einfach so abstellen kann und will.

Man muss sich einfach klar machen, auf welche Art und Weise ein Mann gute Flirt-Skills entwickelt: indem er an möglichst vielen Frauen "übt".
 
  • #40
Wer will denn einen Jäger, der nur deshalb nicht mehr jagt, weil er des Jagens müde ist? Das wäre ja quasi eine Doppel-Traufe.

Meine Sorge galt weniger der FS, denn letztlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Ich empfände es als in höchstem Maße unfair, nähme sich die FS die (sicher gut gemeinten) Ratschläge mancher Nutzer zu Herzen und würde, entgegen ihres Faibles für die knallharten Kerlchen, einen genaueren Blick auf die netten, intelligenten, zuvorkommenden und interessierten Männer (a.k.a. "Weicheier") werfen, vielleicht sogar eine Beziehung mit einem von ihnen beginnen, um im Endeffekt bestenfalls verbrannte Erde, schlimmstenfalls eine zerbrochene Familie zu hinterlassen.

Denn eines steht für mich felsenfest: Entgegen sämtlicher Beteuerungen ändert - ohne Ausnahme - niemand wirklich sein Beuteschema. Es werden lediglich aus der Not heraus geborene Kompromisse eingegangen. Und solche Beziehungen stehen auf verdammt wackeligen Beinen.

Ob sie will oder nicht, sie bildet das weibliche Pendant zum Player und ist demnach auch nur mit diesen kompatibel. Schuster, bleib' bei deinen Leisten!
 
  • #41
Denn eines steht für mich felsenfest: Entgegen sämtlicher Beteuerungen ändert - ohne Ausnahme - niemand wirklich sein Beuteschema.

Ob sie will oder nicht, sie bildet das weibliche Pendant zum Player und ist demnach auch nur mit diesen kompatibel. Schuster, bleib' bei deinen Leisten!
Was heißt den kompatibel? Sie ist gerade nicht kompatibel, deshalb ist sie unzufrieden.
Und natürlich kann die FS an ihrem Verhaltensmuster etwas ändern.
 
  • #42
Was heißt den kompatibel? Sie ist gerade nicht kompatibel, deshalb ist sie unzufrieden.
Und natürlich kann die FS an ihrem Verhaltensmuster etwas ändern.

Sie ist unzufrieden, weil sie keinen der favorisierten Männer binden kann, nicht weil sie inkompatibel wären. Denn im Gegensatz zu den bindungswilligen Männern fühlt sie sich ja schon zu dem Jägersvolk hingezogen.

Selbstverständlich kann die FS auch versuchen, ihr Beuteschema zu ändern. Versuchen kann man ja viel ...

Aber bitte keine lebenden Testobjekte für solche Experimente missbrauchen.
 
  • #43
Die Frage wäre vielleicht, ob die meisten Männer überhaupt wissen, dass sie sich wie "Player" verhalten,
Ich denke, teils-teils. Es gibt sicher Profi-Aufreisser, die sich das zum Hobby machen. Die sind weniger gefährlich, weil meist bald stadtbekannt, es sei denn, Frau setzt sich in den Kopf, ein solches Exemplar unbedingt zähmen zu wollen. Dann selbst Schuld am Schmerz.

Ich glaube, die meisten "Player" haben einfach "nur" wenig Zugang zu ihren eigenen Bedürfnissen und Gefühlen, und können schon gar nicht ermessen, was sie mit ihrem Verhalten anrichten.
Ich hatte vor ein paar Jahren mal freundschaftlichen Kontakt zu einem Mann, der viel auf SB unterwegs war. Oberflächlich ein netter Kerl, nur total auf sich selbst fokussiert und emotional irgendwie stumpf. Eine Frau verliebte sich heftig in ihn, und er schnitt das auch mit, jedoch kam sie nicht als feste Partnerin für ihn in Betracht. Er meinte, er würde trotzdem ein paar Mal mit ihr schlafen wollen, weil sich gerade nichts Besseres für Sex ergäbe. Er war völlig konsterniert, als ich ihn entgeistert fragte, ob er noch ganz dicht sei. Er sah tatsächlich nichts Schlimmes daran. Soziale Intelligenz gleich Null.

Diese erachte ich als die wirklich gefährlichen Typen, weil sie eigentlich den Eindruck vermitteln, als suchten sie eine feste Beziehung und dies im Kern auch zutrifft - sie zu Anfang des Kennenlernens also keine Spielchen spielen. Gegenüber den Frauen, mit denen es für sie dann doch nicht passt, spielen sie dann aber nicht mit offenen Karten, um ihre Vorteile nicht zu gefährden.

@tabbi Schöne Ergänzung der Merkmale, dem stimme ich zu.
Ich glaube, die Emanzipation - so sehr ich sie als Frau auch begrüße - und auch die Zivilisation, haben zu Irritationen im Rollenverhalten der Menschen geführt. Männer wurden schon immer als Kinder von Frauen erzogen. Heutzutage fehlt es vielen Jungs aber an männlichen Vorbildern. Früher zogen die Jugendlichen mit Vaddi auf die Jagd oder in den Kampf oder hackten Holz oder machten sonstwelchen Männerkram. Heute ist es für die Väter schwieriger, die Jungs gleichzeitig sozial-kompatibel zu erziehen und gleichzeitig ihre Männlichkeit zu fördern.
 
  • #44
Er meinte, er würde trotzdem ein paar Mal mit ihr schlafen wollen, weil sich gerade nichts Besseres für Sex ergäbe. Er war völlig konsterniert, als ich ihn entgeistert fragte, ob er noch ganz dicht sei. Er sah tatsächlich nichts Schlimmes daran. Soziale Intelligenz gleich Null.

Oh weia - hier fehlt aber neben sozialer Intelligenz noch was anderes: Empathie. Da wär ein Spiegelneuronen-Test aufschlussreich.

(Allerdings gilt auch: Wenn er offen ist zu ihr: "Ich will mit dir ins Bett, sonst aber wird nichts draus!" hat ja sie die Wahl)
 
  • #45
Gegenüber den Frauen, mit denen es für sie dann doch nicht passt,
Das lese ich hier auch dauernd.

Immer wird uns Männern unterstellt (oder gefordert), wir würden (oder sollten) nach ein paar Tagen oder Wochen doch schon genau wissen, ob wir mit einer Frau Beziehung wollten oder nicht. Das stimmt so nicht und ist auch falsch.

Hier übertragt ihr Frauen ganz klar Eure eigene Gefühls - und Gedankenwelt (in der ja intuitiv schnell entschieden wird, ob Frau diesen Mann für Beziehung will) auf uns Männer und in diesem Fall passt das eben nicht.

Einseits weiß Mann natürlich schon, ob einem die Frau gefällt und sie auf den Mann sexy wirkt. Und damit weiß man auch ob man ihr körperlich näher kommen möchte und ob ein Begehren da ist.

Wie ich hier schon öfter schrieb, muss ich als Mann mit einer Frau in dieser oder jener Form intim geworden sein, vorher bin ich im eigentlichen Sinne nicht in sie verliebt sondern begehre sie hauptsächlich.

Anderseits jedoch überlegt man jedoch im sich nun ergebenden Beziehungsverlauf, wie die nächsten Schritte aussehen sollen.

Dabei ist durchaus auch eine gefühlsmäßige Entscheidung ob man nun mit den zwangsläufig sich nach und nach zeigenden Nachteilen einer Frau nun im weiteren zusammenleben will möchte oder nicht.
Es ist mehr ein vorwärtstasten und oft macht die Frau in diesem Prozess Druck, eben weil sie diese Entscheidungen für sich ja schon eher getroffen hatte.

Ich habe damals erst nach einem Jahr entschieden, dass ich mit meiner heutigen Partnerin zusammenleben will und noch viel später, das ich wohl auch mit ihr Kinder haben möchte (was in minem Einzelfall für mich bedeuted auch mindestens solange mit ihr zusammenzubleiben, bis die Kinder groß sind, also Familie zu sein.)

Selbst wenn es andere Männer gibt, die diesbezüglich weniger zögerlich sind; die klare Entscheidung der Männer, die ihnen von Frauen unterstellt wird, gibt es wohl eher selten.

Das ist auch nicht negativ, denn Leute die nicht genug Informationen über diejenigen Menschen sammeln, mit denen zu zusammenleben wollen, werden hier im Forum als Problemfälle (z.B. "ringer" bzw. hier also eigentlich dessen Expartnerin) dauernd beschrieben. Sie haben isch nicht genug Zeit gelassen, den Partner richtig kennezulernen oder wollten ihn ändern.
Großer Fehler. Diesen sollte die FS nicht machen. Sie möge aus diesem Post lernen.
 
  • #46
auf was Frauen ganz gewiss nicht stehen sind:
- Männer, die Angst vor Frauen haben (mangelnder Mut)
- Männer, die sich unterwerfen und alles tun, um der Frau zu gefallen (mangelnde Standfestigkeit, Selbstsicherheit)
- Männer, die klammern (mangelnde Standfestigkeit, Selbstsicherheit)
- Männer, die eine Frau brauchen, weil sie allein nicht klar kommen (mangelnde Unabhängigkeit)

DAS sind die wahren 'Weicheier'.

Sehr gut. Das würde ich unterschreiben.

Noch eins zum Thema: Die 'Weicheier' nach dieser Definition ereifern sich immer sehr gern über Machos. (Umgekehrt habe ich das noch nie erlebt). Sie seien ja so viel besser, ehrlicher an Frauen interessiert, etc.

Meiner Erfahrung nach sind sie es aber nicht. Sie sind nur unattraktiver (vor allem in ihrer Art mangels Eigenständigkeit) und wollen diesen Mangel durch Abwertung der anderen Männer an die Frau bringen.

Sie glauben, mit dieser Art erfolgreicher zu sein, weil sie ja "gut" sind.

Letztlich geht es ihnen genauso wie den Machos nur darum, die Frau für sich zu gewinnen und ins Bett zu kriegen (hab noch keinen erlebt, der das nicht wollte...)

Sie sind demnach verlogen und heucheln. Sie lassen sich auf Freundschaft ein, wenn/obwohl sie mehr wollen und hoffen insgeheim, zum Zuge zu kommen. (Und sind dann wieder enttäuscht, wenn es nicht funktioniert)

Der Macho ist insoweit ehrlicher, weil er direkt deutlich macht, was er will.

Und dann wundern sie sich, warum die Frauen nicht auf sie stehen.
 
  • #47
Es ist doch ganz einfach. Die Besten sind einfach schwer zu kriegen, und sie wissen das ganz genau! Verhalten sich dementsprechend. Damit muss man leben, wenn man was vom Kuchen ab haben will. Vielleicht teilt man ja sogar lieber einen richtig tollen, echten Alpha-Mann mit anderen, als eine Lusche für sich alleine zu haben?! - Entsprechendes gilt doch auch umgekehrt. Die wunderschönen Zicken, Dramaqueens, Tussies, etc. haben immer viele Optionen, wer sie kriegen will, muss sich besonders anstrengen und es heißt nicht umsonst "eine schöne Frau hat man nie für sich alleine". Das Leben ist einfach ungerecht und wir müssen alle lernen damit fertig zu werden.
 
  • #48
Es ist doch ganz einfach. Die Besten sind einfach schwer zu kriegen, und sie wissen das ganz genau! Verhalten sich dementsprechend.
Finde den Widerspruch!

Antwort: wenn sie „sich so verhalten”, gehören sie definitiv nicht zu den Besten, sondern sind ganz gewöhnliche Mistkerle. Ein wirklich – also auch charakterlich – attraktiver Mann nutzt sein Begehrtsein nicht, um irgendwelchen schlechten Eigenschaften (Unbeständigkeit, Unverbindlichkeit, Untreue, weitere Un-Wörter nach Belieben) besser frönen zu können, sondern – er hat sie erst gar nicht.

Leider können viele Frauen hier nicht ausreichend differenzieren und glauben daher, sie hätten nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Mod: Ausdrucksweise angepasst. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #49
Wie ich hier schon öfter schrieb, muss ich als Mann mit einer Frau in dieser oder jener Form intim geworden sein
Es wird dich erstaunen, aber auch ich als Frau kaufe nicht die Katze im Sack :)

In meinem Beispiel hatte sich der Mann aber bereits explizit gegen die Frau entschieden, wollte sie aber, trotzdem er wusste, dass sie in ihn verliebt ist, für Sex benutzen.

Dass man sich (incl. Sex) erst einmal kennen lernen muss, und manchmal dabei feststellt, dass es eben doch nicht passt, finde ich traurig für den leidtragenden Part, aber nicht zu ändern. Das Risiko gehen wir alle ein.

Meinen Partner 1 Jahr lang oder länger im Ungewissen zu halten, fände ich unfair. Ich hätte an mich selbst den Anspruch, mich nicht einfach nur treiben zu lassen, sondern Augen, Ohren und Herz offen zu halten, um zu schauen, ob es passt. Für die Fairness gegenüber dem Partner, aber auch für mich selbst, weil ich keine Zeit zu verschwenden habe.
Sie haben isch nicht genug Zeit gelassen, den Partner richtig kennezulernen oder wollten ihn ändern.
Ja, leider ein Problem vieler (eher jüngerer) Frauen. Mit fortschreitendem Alter und Erfahrung lässt Frau diese Unsitte meist sein.
 
  • #50
Moin,

die letzten Beiträge von @D-RAN und @Jana_09/15 unterschreibe ich natürlich, was wünschenswerten Charakter und kluges Verhalten bei der Anbahnung angeht.

Aber ich beobachte durchaus auch Frauen, die sich so verhalten, wie von @Darling vorgeschlagen:
Vielleicht teilt man ja sogar lieber einen richtig tollen, echten Alpha-Mann mit anderen, als eine Lusche für sich alleine zu haben?!
Erstaunlicherweise haben sogar recht vernünftige Frauen z.T. kein größeres Problem damit, dass ein - sagen wir mal besonders gutaussehender - Mann mehrere Eisen im Feuer hat und machen ihm heftig, öffentlich und "im Rudel" den Hof, durchaus mit einem gewissen Augenzwinkern, aber doch so, dass er nur zuzulangen braucht.
Eine derartig pronouncierte, provozierte, explizite Promiskuität (oder zumindest "promiske Konstellation") scheint für bestimmte Frauen per se attraktiv zu sein. Evolutionspsychologisch nicht unsinnig: die eigenen Gene kann man am besten weiterbringen, wenn man sie mit denen eines solchen Frauenschwarms verknüpft.

manchmal
 
  • #51
Es wird dich erstaunen, aber auch ich als Frau kaufe nicht die Katze im Sack :)

Der Satz ist aus dem Zusammenhang gerissen. Es geht darum,. dass eine Mann gefühlsmäßig erst wirklich verliebt ist, wenn auch eine intime Basis gelegt ist. Alles andere ist Begehren seinerseits aber keine wirkliche Verliebtheit. Eine Frau wird den Unterscheid wohl i.d.R. gar nicht deutlich bemerken.

Da ist es egal, welche Katzen die Frau sonst kauft.
 
  • #52
Das habe ich aber auch schon x-mal mit umgekehrter Geschlechterverteilung gesehen: Mehrere Männer balzen gleichzeitig intensiv die eine, umwerfend aussehende Schöne an! - Man sieht nun mal als erstes Aussehen, Auftreten, Ausstrahlung. Und ist evtl geblendet. Und dann merkt man nach einer Weile, oh es ist ein Macho bzw oh weh es ist eine Zicke. Die inneren Werte kann man leider nie als erstes feststellen. "Paarungsbereitschaft" kann sich aber bei Männlein u Weiblein eben schon aufgrund von Aussehen, Auftreten, Ausstrahlung spontan einstellen. Konkurrenten/-innen hofft man dann halt auszustechen.

Moin,

die letzten Beiträge von @D-RAN und @Jana_09/15 unterschreibe ich natürlich, was wünschenswerten Charakter und kluges Verhalten bei der Anbahnung angeht.

Aber ich beobachte durchaus auch Frauen, die sich so verhalten, wie von @Darling vorgeschlagen: Erstaunlicherweise haben sogar recht vernünftige Frauen z.T. kein größeres Problem damit, dass ein - sagen wir mal besonders gutaussehender - Mann mehrere Eisen im Feuer hat und machen ihm heftig, öffentlich und "im Rudel" den Hof, durchaus mit einem gewissen Augenzwinkern, aber doch so, dass er nur zuzulangen braucht.
Eine derartig pronouncierte, provozierte, explizite Promiskuität (oder zumindest "promiske Konstellation") scheint für bestimmte Frauen per se attraktiv zu sein. Evolutionspsychologisch nicht unsinnig: die eigenen Gene kann man am besten weiterbringen, wenn man sie mit denen eines solchen Frauenschwarms verknüpft.

manchmal
 
  • #53
Warum stehe ich immer auf die Männer die Spielchen mit mir spielen und es nicht ernst meinen? ... Bitte um rat !
Hallo FS, vor etwa zwei Jahren hatte ich eine Frau kennengelernt, die sich ähnliche Fragen gestellt hat. Ich habe sie angerufen, wir haben uns getroffen, kennengelernt, ich dachte, es klappt, wir kamen uns näher... bis sie mich einmal warten ließ und ich habe durch Zufall herausgefunden, dass sie sich parallel noch mit einem anderen Mann getroffen hat. Dieser andere Mann war sogar anderweitig vergeben. Es war für mich wie ein Schlag ins Gesicht und ich habe die Freundschaft mit ihr beendet, mehr als Freundschaft war ja auch nicht zwischen uns. Mein Rat: Es gibt Männer wie mich mit, nennen wir es, Prinzipien, treu zu sein und niemals fremdzugehen - falls Du zu den Frauen gehörst, die meinen, mal Freundschaft Plus mit dem einen, mal Affäre mit dem anderen zu haben - lass es sein. Männer wie ich werden einfach gehen und es gibt keine zweite Chance im Leben.
 
  • #54
Dem möchte ich hinzufügen: das sind weder die Männer, die ihren Fokus auf das Erotische richten und dabei den Charakter erst einmal außen vor lassen, noch sind es die Männer, die wohlgefällig hoffen, daß die Frau sich letztlich für sie entscheiden möge. Sondern jene in der Mitte, die weder Player noch Luschen sind. Die gibt es nämlich auch.
 
  • #55
Hallo,
Dein Glück hängt nicht von einer Beziehung ab. Im Gegenteil: Wenn Du glücklich bist, aus Dir selbst heraus, dann ziehst Du Menschen in Dein Leben, auch andere Männer. Definiere Dich nicht über Typen, Unglück und Vergleiche. Arbeite also erstmal an Dir selbst und dann geschehen auch Dinge, die neu sind, ansonsten drehst Du Dich ewig im Kreis. Der Andere ist Dein Spiegel und er zeigt Dir, für was Du Dich hälst, vielleicht bist Du das alles gar nicht. Also in sich gehen, positiv werden, nicht zuviel grübeln, sich unabhängig machen, sich für sich selbst liebenswert machen. Vielen fällt das sehr schwer, doch der Weg lohnt sich. Lerne etwas daraus, das sind Chancen, die Dir das Leben immer wieder anbietet, doch nicht ewig.
Viel Glück (das hast Du doch jetzt schon in Dir).

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