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Gast

  • #31
Wieso machst du das alles nur?
kümmere dich doch mal nur um dich, nicht um ihn und du wirst sehen, ob er sich mal dreht. wenn nicht, such dir einen ,der an partnerschaft interessiert ist. viel glück!
 
  • #32
Ich kann #16 und #20 eigentlich nur zustimmen und mich über so einige dem Freund gegenüber "verständnisvolle" Kommentare hier nur wundern (ich würde mal annehmen, dass sie teilweise ironisch gemeint sind).
Ich hatte auch mal einen Kumpel, der sich in so einer Situation wunderbar bequem eingerichtet hatte - erst als ihn seine Freundin verlassen und vor die Tür gesetzt hatte, hat er bemerkt, dass es im Leben vor allem für Leistung eine Gegenleistung gibt.

@FS: Ich nehme mal an, dass Du ohnehin schon über eine Trennung nachdenkst und wahrscheinlich Deine Freundinnen sowieso schon eine ganze Weile erzählen, dass Du dich trennen sollst und somit als voreingenommen gelten (weswegen Du dann hier gepostet hast um "unvoreingenommene" Meinung zu lesen). Ich würde sagen: Höre auf sie - ich glaube nicht, dass Du warten willst bis er zur Einsicht kommt; insbesondere wenn Du einer der Gründe bist die eben genau diese Einsicht verhindern.

M34
 
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Gast

  • #33
Er lebt von ihrem Geld.
Trotzdem ist er noch nicht mal in Lage, den Frühstückstisch abzuräumen !
Nicht "trotzdem", sondern genau deswegen. Der Grund steht hier:

denn eigentlich ist sein Ziel, seine Arbeitszeiten an meine anzupassen, damit wir mehr Alltag miteinander haben. Er schafft es nur nicht!
Der arme Mann kann einem leid tun, denn offensichtlich kollidiert sein Produktivitätszyklus mit den Erwartungen seiner Partnerin: konzentriert - und damit produktiv - arbeiten kann er nur in den Abendstunden, wenn ihn die Welt um ihn herum in Ruhe läßt. Allerdings ist dann aber seine Freundin zuhause und macht ihren Arbeits- und Freizeitrhythmus zum Maßstab aller Dinge.

Mit dem Ergebnis, daß sein Zeitfenster nicht mehr zu seiner Arbeit paßt und zudem auch viel zu knapp bemessen ist: morgens fehlt ihm, weil unausgeschlafen, die Konzentration, tagsüber gilt es zu telefonieren und zu mailen, abends erwartet seine Freundin, daß er sofort alles stehen und liegen läßt. Und in der ohnehin viel zu knappen verbleibenden Zeit soll er sich parallel um den Haushalt kümmern.

Gönne ihm einen oder zwei Tage pro Woche, liebe FS, an denen er ungestört so lange arbeiten kann wie er will. Ich nehme an, er hat in dieser Frage längst aufgesteckt, versucht es erst gar nicht mehr, weil es einfach "nie" geht, weder morgens noch nachmittags noch abends. Laß ihn einfach in Ruhe, übe keinen "ich bin auch noch da" Druck auf ihn aus, setze ihm kein Zeitlimit, und Du wirst sehen: plötzlich macht ihm seine Arbeit wieder Freude, wird er wieder produktiv, hat Erfolg.

Nicht in Ruhe arbeiten zu können, weil einen tagsüber die Kunden und abends die Freundin davon wegzerren, aber jeden Tag Prügel einstecken weil der Kunde das mit der Freundin und die Freundin das mit den Kunden nicht versteht ... oh, wie ich diesem Mann nachfühlen kann.
 
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Gast

  • #34
Ich habe mich beim Lesen des Eingangsposts nicht in erster Linie gefragt, warum du "das alles machst", sondern weshalb du mit diesem Mann überhaupt eine Beziehung führst. Den anstrengsten pubertären Sohn erträgt man bzw. frau in der Regel, weil man sowohl "schicksalshaft" als auch per Gesetz an ihn gebunden ist. Deine konkreten Gründe musst du hier ja nicht ausbreiten - mich würde nur interessieren, OB es (aus deiner Beschreibung nicht hervorgehende) einschlägige positive(!) Gründe für dich gibt, an dieser Beziehung festzuhalten.