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  • #1

Ich weiß, ein No Go - hatte eine angehende Beziehung mit meinem Chef - keine Affaire!

Das Problem, erstens ging alles total schnell,4 Woche nachdem ich den neuen Job angefangen habe, ging das bei uns los, keine Ahnung, Hormone oder sonst was, ich weiß es nicht. wir Konnten es aber nie richtig genießen, weil wir immer Angst hatten, was los sein wird wenn es raus kommt, wir haben viel darüber geredet und nach einem Monat hat er es beendet, er sagte mir, er schafft den Spagat nicht, zu trennen oder auch zu vereinen zwischen privat und beruflichem. Das sehe ich auch so. wir waren zwar beide sehr traurig, haben aber gesagt, dass es das Beste ist.Mein Problem, ich schaffe es manchmal nur sehr schwer ihn so zu sehen wie vor der Beziehung. Ich denke mir immer "was hast du getan, ich weiß, was du privat gerne machst, wie du im Bett bist, was Du gerne isst." Und ich habe Angst, dass wir wieder in so eine Situation kommen, wo die Hormone mit uns durchgehen. Ich will aber diesen Job behalten. Hat jemand Erfahrungswerte, wo sich die Wogen wieder geklettet haben? w 29
 
  • #2
Nein, das wird niemals wieder wie vorher.

Ich rate Dir ganz strikt und so nachdrücklich wie möglich, Dir schleunigst einen neuen Job zu suchen. Vergiss das Kleben an diesem Job, das wird nichts.

Wach auf, schau den Tatsachen in die Augen und verhalte Dich erwachsen. Ziehe die nötigen Konsequenzen und suche Dir in Ruhe, aber dennoch zeitnah und ohne künstliche Verzögerungen einen neuen Job. Das ist die einzige sinnvolle und zielführende Lösung.
 
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  • #3
Für mich ist es absolut nicht nachvollziehbar, warum ihr die Beziehung beendet habt. Erst das Risiko eingehen und dann einen Rückzieher machen. Wenn ihr schon dieses Risiko eingeht, dann zieht es doch durch. Möglicherweise ergibt sich eine schöne Beziehung, ich kenne drei Ehepaare, die sich so kennengelernt haben.
Ich würde noch einmal mit ihm sprechen. Wenn für ihn eine Beziehung gar nicht mehr in Frage kommt, finde ich auch, dass es auf der Arbeit für dich auf Dauer schwierig wird und du tatsächlich nach einem anderen Job Ausschau halten solltest. Aber das ist auch nicht das Dramatischste. Wenn du einen anderen Job hättest, könntet ihr eure Beziehung frei führen, außerdem hast du daraus gelernt. Frag ihn doch dann, ob er dir bei der Jobsuche helfen kann. Schließlich hat er auch nicht vernünftig gehandelt und er es noch besser als du wissen müsste.
w 40
 
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  • #4
Freud'scher Versprecher in deinem Thread, Zitat: ".... wo sich die Wogen wieder geKLETTET haben".

Und damit hast du auch schon deine Lösung. Nicht kletten.

Ihr habt eure Affaire beendet, ihr seid im Guten auseinandergangen. Damit ist die halbe Miete schon einmal bezahlt.

Dein Chef hat Recht: Beruflich und privat kann man in eurem Fall nur sehr, sehr schwer trennen. Denn er kann dir sagen, was du tun und lassen sollst, und er kann dich u.U. sogar entlassen. Damit bist du abhängig.

Wenn er ein fairer Mann ist, wird er sich nicht in der Defensive sehen, weil du ihn besser kennst als alle anderen, und dich so behandeln, als sei nichts geschehen. Aber darauf kannst du dich nicht verlassen.

Schieb diese Gedanken weg, wenn sie kommen (... ich weiß, was du privat gern machst, etc.). Sie schaden dir bloß in deiner Objektivität und Sachlichkeit, die du beruflich aber brauchst.

Ich war mal in einer ähnlichen Situation; allerdings hatte ich keine Affaire, sondern habe mich mit meinem Chef privat angefreundet. Im Büro waren wir per "Sie", privat per "du", und wir wussten viel voneinander. Weil man aber immer mal wieder anderer Meinung ist und auch Chefs mal Fehler machen und die Mitarbeiter sich dann darüber unterhalten, saß ich immer zwischen zwei Stühlen. Das war sehr anstrengend und hat mich von meinen Kollegen ein Stück weit entfremdet.

Insofern würde ich dir raten, dich mittelfristig anderweitig zu orientieren. Andere Abteilung? Vielleicht sogar anderes Unternehmen.
 
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  • #5
Hier noch mal die FS, danke für die Antworten. Hm, dass mit den zwischen den Stühlen sitzen hatte ich auch, unsere Abteilung hat ein eher schweres Standing, bzw. mein Chef und das bekam ich auch halt mit in den Pausen oder wenn gemeinsam eine Zigarette geraucht wurde. Meine Kollegen hätten mich wahrscheinlich gemieden wenn sie das gewusst hätten, so war bzw. bin ich seine Assistentin, und war von der Kritik immer ausgenommen.
Er meinte es wird schon alles wieder gut und dass das mit den Gefühlen auch wieder wird- ich hoffe es. Er hat mir versprochen mich immer mit Respekt zu behandeln daher glaube ich immer noch, dass er ein anständiger Typ ist.
@ 3: andere Abteilung ist nicht möglich, auch wenn was frei wäre ist es nicht mein Bereich, also würde ich die Qualifikationen gar nicht mitbringen.
Ich warte mal ab, aber auf alles Fälle weiß ich, dass ich sowas nicht mehr machen. Die Woche steht ein after-work drink an- habe aber schon abgesagt, da wir nur zu viert sind. er, zwei Kollegen und ich. Ist besser, bevor irgendwer von uns beiden sich nicht zusammen reissen kann. Und wenn ich irgendwann feststelle, dass mir das Private doch wichtiger ist, kann ich ja noch mal mit ihm reden.
 
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  • #6
Es ergeht mir ähnlich. Hatte zwar keine direkte Beziehung mit meinem Chef, aber fast. Wir haben uns beide nicht getraut, nicht wegen der Arbeit, anfangs mehr weil er erst frisch geschieden war, später aus Angst vor unseren Gefühlen, erneut verletzt zu werden. Ich habe, den Kontakt dann abgebrochen, weil es mir zuviel wurde, ich keine Chance sah, auch weil er sich immer mit einer guten Freudin getroffen hat, mehrmals täglich mit Ihr telefoniert hat und ich mir seiner Gefühle nicht sicher war. Bei der Arbeit ignoriere ich Ihn mittlerweile, gehe Ihm aus dem Weg. Er versteht das nicht und macht mir Vorwürfe Beruf und Privates nicht trennen zu können, wirft mir vor ich habe nur mit Ihm gespielt und weiß dass er mich damit verletzt. Wir tun uns nur mehr gegenseitig weh. Es zerreißt mir das Herz, Ihn zu sehen und Ihm nicht nahe sein zu können. Es schmerzt mich, wenn ich merke dass er jetzt seine Liebe jemand anderes schenkt. Die Arbeit ein purer Wahnsinn, ein Gefühlschaos nach dem anderen. Wenn Du kannst wechsle die Arbeit. Ich kann das leider aus finaziellen Mittel nicht, bin auf die Arbeit angewiesen.
 
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