• #91
, während eine Annahme des Namens der Frau für den Mann einer gesellschaftlichen Kastration gleichkommt.

Sagt wer?

Ich kenne sehr klug, erfolgreiche Männer, die den Namen der Frau angenommen haben oder einen Doppelnamen tragen. Bei einem bekannten Ehepaar entschied sich das Paar dafür im Land des Mannes zu leben, wofür die Frau ihr Heimatland verlassen musste. Dafür nahm gab der Mann seinen Familiennamen auf und nahm den Familiennamen der Frau an. Das ist doch mal eine kluge Entscheidung.
 
  • #92
Die Frauen, die sich hier mit aggressiven Postings und Behauptungen über das "21. Jahrhundert" (als Hort der einzig wahren Erkenntnis?) gegenseitig überbieten, haben mit denen in meinem realen Lebensumfeld dankenswerterweise sehr wenige Gemeinsamkeiten.

Ich frage mich, was die eigentlich alle von Männern wollen. Pudel gibt es auf dem Hundedressurplatz einfacher... ;-)
 
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  • #93
Nichts für ungut, aber warum heiraten, wenn man nicht mal einen Familiennamen tragen will?
 
  • #94
Da fällt mir ein, das ein Paar heiratete wo er Brühschwein hiess mit Nachnamen ;D.
Nach langem Lamentieren liess er sich überreden den Namen der Frau anzunehmen, der gemeinsamen Kinder ( die dann noch geplant waren) zuliebe. Schliesslich wurde schon selber total gehänselt als er klein war.
Also in dem Fall war das gemeinsame Glück, das Aufgeben seines Nachnamens.
Also alles nicht sooo verbissen sehen..
..es gibt doch Ausnahmen
Muss gerade lachen... Nein, die Verbissenheit kommt von den "emanzipierten Frauen" hier. Ich habe dagegen gehalten, weil ich diesen Absolutheitsanspruch nicht akzeptiere. Ich würde aber jederzeit anerkennen, dass zum Beispiel eine Frau bereits einen wissenschaftlichen, künstlerischen oder sonstige gesellschaftlichen Namen haben / erworben haben kann, den sie behalten möchte. In anderen Fällen ist es umgekehrt eine Familie des Mannes mit Tradition. Und kulturell ist bei uns immer noch der Standardfall, dass die Familie den Namen des Mannes trägt, gemeinsam. Warum das plötzlich des Teufels sein soll "im 21. Jahrhundert"?
 
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  • #95
Im 21. Jahrhundert soll das einer gesellschaftlichen Kastration gleichkommen, in der Bundesrepublik, mitten in Europa? Unglaublich! Besser: Das Grundgesetz noch mal gründlich lesen.

Es geht hier nicht um Rechte und Pflichten, sondern um gesellschaftliche Anerkennung bzw. das Fehlen selbiger.

Wie viele Männer nehmen andere Männer noch ernst, wenn diese den Namen einer Frau annehmen, nur "weil der Name zu ihr gehört"? Hier kann man noch so häufig schreiben, dass es modern und selbstbewusst rüberkommt. Für die meisten Männer sind und bleiben es Weicheier ohne Durchsetzungsvermögen.
 
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  • #96
Nichts für ungut, aber warum heiraten, wenn man nicht mal einen Familiennamen tragen will?

Hier sind doch die wenigsten dagegen, einen Familiennamen zu tragen. Was aneckt ist, dass viele Männer mit Selbstverständlichkeit einfordern, dass die Frau ihren Namen aufzugeben hat, während für sie natürlich alles beim Alten bleibt. Ich persönlich hätte gar kein Problem damit, einen Familiennamen zu tragen, wenn der Mann meinen annimmt, würde meinen aber sehr ungerne aufgeben, da ich die Letzte bin, die diesen Namen trägt. Vielleicht würde ich mich sogar noch darauf einlassen, zu losen, welcher Name der Familienname wird. Was aber für mich gar nicht geht, sind Männer, die beleidigt sind, wenn ihre Frauen nicht ihren Namen annehmen, aber umgekehrt nie den Namen der Frau annehmen würden. So eine Einstellung ist weit entfernt von Gleichberechtigung und mit so einem Mann kann man sich dann auch schon auf die nächsten Einschneidungen der eigenen Persönlichkeit aufgrund des weiblichen Geschlechts einstellen, während der Herr Gemahl für sich in Anspruch nimmt, so zu leben, wie es ihm gefällt, weil er ein Y-Chromosom besitzt. Lieber alleine, als mit so einem Mann verheiratet zu sein.

Am besten fände ich ohnehin, wenn beide Ehepartner Doppelnamen tragen könnten, statt nur einem, und dann jeweils der Name, dessen erster Buchstabe weiter vorne im Alphabet stünde, automatisch der Name der Kinder würde. Das würde Diskussionen ersparen und wäre fair gegenüber beiden Partnern, weil quasi der Zufall entschiede, wer in der jeweiligen Konstellation seinen Namen weitergeben darf.

w, 30
 
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  • #97
Na und? Das ist doch nun nicht ungewöhnlich. Dann wird eben nicht geheiratet. Oder soll das eine Erpressung sein?
W

Nein, eine logische Konsequenz. Für mich jedenfalls. Ich muss nicht mehr heiraten. Das war früher mal eine romantische Vorstellung, die ich mittlerweile abgelegt habe. Meine jetzige Freundin ist dabei, diese Vorstellungen und Wünsche wieder hervorzuholen. Dabei ist sie selbstbewusster und viel mehr Frau als alle anderen zusammen. Sie setzt sich mir ggü. dennoch häufig durch. Allerdings mit stabilen Argumenten ohne Verweise auf neuzeitliche Gepflogenheiten und ohne "cherry picking".
 
  • #98
Wenn wir irgendwann heiraten, werde ich selbstverständlich den Namen meines Mannes als gemeinsamen Familiennamen tragen.
Und zwar aus 3 Gründen:

1. Ich definiere mich nicht über meinen Namen. Weder im Beruf, noch anderweitig. Mir ist er schlicht und ergreifend nicht wichtig obwohl er geschichtsträchtig und sehr besonders ist.
2. Mein Freund gibt für mich sein komplettes Umfeld auf und zieht in meine Stadt, obwohl er in seiner deutlich mehr verwurzelt ist als ich in meiner.
Daher ist das mein Bekenntnis an ihn.
3. Was unterschiedliche Namen innerhalb einer Familie an Problemen bringen können hab ich selbst als Teenager feststellen müssen. Das Theater soll sich nicht wiederholen.
4. Ich weiß dass ich ihm und seinen Eltern damit eine große Freude mache.

In meinem Fall wiederum ist es so, dass meine Familie eine lange und große Tradition hat. Diese wird auch an die nächsten Generationen weitergegeben. Wenn eine Frau nicht dazu passt, dann ist es ihr Pech. Nicht das meiner Familie, im Gegenteil.

Einen Mann der sich alledings derart was auf seinen Namen und seine Familie einbildet, würde ich weder heiraten wollen, geschweige denn seinen Namen annehmen. Allerdings bleiben ja noch genug pseudo-"statusgeile" Frauen übrig.
Aber nicht beschweren wenns dann bei einer Scheidung eine böse Überraschung gibt ;-)
 
  • #99
Ich frage mich sowieso, warum man über solch ein unwichtiges Thema überhaupt groß diskutieren muss. Da gibt es viel wichtigere Themen zwischen Mann und Frau. Kleinliche Diskussion, passt leider perfekt zur deutschen Mentalität.
 
  • #100
Liebe FS, Du willst Deinen Namen behalten, hast aber kein Problem, wenn Eure Kinder seinen Namen haben? Sprich: Deine Kinder heißen anders, als Du. Damit hätte ich ein Problem.
Du heiratest aus freien Stücken. Er hat Dir den Antrag gemacht. Warum verbeißt Du Dich so an dem Namen, wo doch sonst alles zu stimmen scheint? Oder doch nicht? Du gibst doch Deine Identität als Person deshalb nicht auf. Nennt mich altmodisch, romantisch oder Beides: mir wäre es nie in den Sinn gekommen, meinen Mädchennamen zu behalten. Wir gehören zusammen und tragen einen Namen. Für mich hat das etwas mit Zugehörigkeit zu tun. Als Opfer habe ich das nie empfunden. Im Gegenteil. Langsam habe ich den Eindruck, einer aussterbenden Art anzugehören. Vielleicht sollte ich mich nach meinem Ende ausstopfen lassen. ;-)
 
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  • #101
Du heiratest aus freien Stücken. Er hat Dir den Antrag gemacht. Warum verbeißt Du Dich so an dem Namen, wo doch sonst alles zu stimmen scheint? Oder doch nicht? Du gibst doch Deine Identität als Person deshalb nicht auf. Nennt mich altmodisch, romantisch oder Beides: mir wäre es nie in den Sinn gekommen, meinen Mädchennamen zu behalten.

Ich (w) sehe das anders. Ich habe damals auch den Namen meines (Ex) mannes angenommen. Ab diesem Zeitpunkt stand natürlich auch in allen, ab da erhaltenen beruflichen Zeugnissen, Zertifikaten etc. mein Ehename (und in der Zeit vorher eben mein Mädchenname). Nach meiner Scheidung hatte ich ein sehr großes Bedürfnis wieder meinen Mädchennamen anzunehmen, es war mir sehr! wichtig, es hat durchaus sehr mit dem Gefühl der eigenen Identität zu tun, absolut! Und ab diesem Zeitpunkt habe ich mich dann wieder mit meinem Mädchennamen beworben. Jetzt steht in einem Teil meiner berufl. Papiere der Ehe- im anderen Teil der Mädchenname. An alle Frauen: das Frau den Namen des Mannes anzunehmen hat, stammt aus dem Patriachat, nichts anderes ist es! Jeder sollte seinen Namen behalten und die Kinder heißen selbstverständlich nach der Mutter! Die Mutter hat sie ausgetragen und kümmert sich in 95 % der Fälle nach Scheidungen um die Kinder. Daher hat es selbstverständlich und ausser Diskussion zu sein, dass die Kinder den Namen der Mutter tragen.
Liebe Grüße
 
  • #102
Daher hat es selbstverständlich und ausser Diskussion zu sein, dass die Kinder den Namen der Mutter tragen.

Warum aber soll es selbstverständlich sein, dass die Mutter nicht den Namen des Vaters trägt? Das stammt aus dem Patriachat? Eine Familie ist der engste Verband, den es gibt. Warum sollen da nicht alle einen Namen haben? Du hörst Dich sehr festgefahren an. Ich verstehe, wenn eine Frau nach der Scheidung wieder ihren Mädchennamen annimmt. Würde ich auch machen. Das in einer Ehe und Familie aber die einzelnen Mitglieder unterschiedliche Familiennamen tragen sollen, finde ich befremdlich. Das als gemeingültig und einzige Möglichkeit hinzustellen, finde ich nicht weitsichtig gedacht.
 
  • #103
. An alle Frauen: das Frau den Namen des Mannes anzunehmen hat, stammt aus dem Patriachat, nichts anderes ist es! .
Das ist Deine Meinung.

Ich hatte keine Identitätsschwierigkeiten, als ich den Namen meines Ehepartners übernahm und ich hab da auch kein persönliches Drama daraus gemacht. Vielleicht bin ich da altmodisch oder romantisch, aber ich bin stolz, dass wir einen gemeinsamen Namen tragen und diese Verbundenheit nach aussen tragen. Ich sehe das locker und nicht so verbissen wie einige Userinnen hier.
 
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Ars_Vivendi

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  • #104
Daher hat es selbstverständlich und ausser Diskussion zu sein, dass die Kinder den Namen der Mutter tragen.

Da prallen unterschiedliche Sichtweisen aufeinander. Warum ist es heutzutage selbstverständlich und außer jeder Diskussion, dass die Mutter automatisch für die Kinder zuständig ist? Ich finde das reichlich altmodisch gedacht, da wird schlicht der "Zahlvater" betoniert und die Frauen beschweren sich dann, dass die Arbeit mit den Kindern generell an ihnen hängenbleibt. Das lässt sich schon schön daran beobachten, dass Frauen mit Deiner Einstellung selbstverständlich darauf bestehen, dass sie erstmal beim Baby zu Hause bleiben...
 
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  • #105
Ich bin seit jeher für einen Doppelnamen. Mir gefällt das.
 
  • #106
Liebe FS, Du willst Deinen Namen behalten, hast aber kein Problem, wenn Eure Kinder seinen Namen haben? Sprich: Deine Kinder heißen anders, als Du. Damit hätte ich ein Problem.
Du heiratest aus freien Stücken. Er hat Dir den Antrag gemacht. Warum verbeißt Du Dich so an dem Namen, wo doch sonst alles zu stimmen scheint? Oder doch nicht? Du gibst doch Deine Identität als Person deshalb nicht auf.
Wenn der Name nicht untrennbar mit der Identität verknüpft ist, was denn sonst? Nicht umsonst wechseln auch Terrorosten dauernd ihren Namen, damit sie nicht identifiziert, verfolgt und festgenommen werden.
Nur weil er ihr einen Antrag gemacht hat und nur weil sie ihn angenommen hat, heisst es noch lange nicht, dass sie ihre Idebtität wechseln muss!

Ich finde es genauso bescheuert, wenn ein Mann, obwohl er das freiwillig tut, der Name einer Frau annimmt. Wie geht es sollte den eigenen Namen behalten aber ich finde, dass ein Kind in einem solchen Fall den Namen seiner Mutter tragen sollte, Weil die Mutter das Kind austrägt!

Welchen Namen tragen sonst Kinder, wenn manche Väter während der Schwangerschaft abgehauen sind? Die sind sozusagen nur Zuchtbuhlen, haben ihren Samen gespendet. Was ist mit Kuckuckskinder?
Nicht umsonst gibt es den englischen Spruch: "Mama's baby papa's may be" ;-)

Es gibt zwei Lösungen: Doppelnamen bei der Heirat und natürlich Doppelnamen beim Kind genauso wie in Spanien und Portugal oder jeder behält den eigenen und die Kinder der Name der Mutter.
 
  • #107
Das stammt aus dem Patriachat? Eine Familie ist der engste Verband, den es gibt. Warum sollen da nicht alle einen Namen haben? Du hörst Dich sehr festgefahren an. Ich verstehe, wenn eine Frau nach der Scheidung wieder ihren Mädchennamen annimmt
Der engste Verband? Doch wie lange bei ca. 50% Ehescheidungen? Man würde sogar meinen neben Haus, Garten, Kinder und Hund sei auch der gemeinsame Name das verbindende Element bis, dass der Tod die Eheleute scheidet.
Jeder Mann und jede Frau ist ein Individuum mit einem Vor- und Nachnamen, welches sich miteinander vermählt! Auf den Hochzeitseinladungen heisst es doch die AB heiratet den XY und so sollte es bleiben! Und nicht aus AB wurde AY! Würde mich an eine Genmutation erinnern ;-).

Für mich ist vor allem der Ehering die nach aussen gezeigte symbolische Verbindung!

Den Namen des Mannes anzunehmen, würde für mich Identitätswechsel bedeuten!
 
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  • #108
An alle Frauen: das Frau den Namen des Mannes anzunehmen hat, stammt aus dem Patriachat, nichts anderes ist es! Jeder sollte seinen Namen behalten und die Kinder heißen selbstverständlich nach der Mutter! Die Mutter hat sie ausgetragen und kümmert sich in 95 % der Fälle nach Scheidungen um die Kinder. Daher hat es selbstverständlich und ausser Diskussion zu sein, dass die Kinder den Namen der Mutter tragen.
Das es eine überholte Tradition ist, dass Frauen den Namen des Mannes annehmen "muss", ist eigentlich doch keine Frage mehr, das wissen eigentlich alle. Aus den unterschiedlichsten Gründen werden unterschiedliche Entscheidungen getroffen (für oder gegen das Annehmen des anderen Namens ), so sind wir Menschen. Unterschiedlich.
Aber das Kinder selbstverständlich so heißen müssen wie die Mutter halte auch ich als Frau für eine altmodische Denkweise.Das kommt doch sehr auf den Einzelfall und darauf an, wie das jeweilige Paar das so sieht.
Ich halte auch nichts davon, dass ausschließlich die Frauen nach der Geburt bei den Kindern bleiben und selbstverständlich nach einer Trennung das Aufenthaltsrecht für die Kinder bekommen.
Leider sind die Männer in diesem Land noch nicht so weit, die Rollen mit allen Konsequenzen zu tauschen. Ich kenne zwar Männer, die "mit der Klappe" groß reden, aber in allerletzter Konsequenz dann doch einen Rückzieher machen. Weil sie mehr verdienen, weil sie gesellschaftlichen Schaden nehmen könnten, weil sie im Job nicht weiterkommen, naja, die Gründe sind ja bekannt.
Wenn die Emanzipation so weit vorgeschritten ist, dass Männer und Frauen wirklich gleichgestellt sind in allen Lebensbereichen, dann brauchen wir vielleicht nicht mehr über Namen diskutieren. So weit sind wir aber noch nicht:)
W
 
  • #109
Es kommt darauf an wer fragt bzw. wer mehr heiraten möchte.
Frage ich die Frau, gehört die Übernahme meines Namens zum Gesamtpaket 'Heiraten'. Fragt sie, ist die Aufgabe ihres Namens der Preis dafür das ich sie heirate.
m52 nie verheiratet
 
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  • #110
Ich denke, dass ein Ehepaar eine Lösung finden sollte, mit der BEIDE Partner leben können - unabhängig davon, ob jeder seinen Nachnamen behält, die Frau den Namen des Mannes annimmt oder er ihren oder ob es einen Doppelnamen gibt. Hauptsache, beide sind damit glücklich.

Ich (w) mag keine Doppelnamen. Falls ich eines Tages heiraten sollte, würde ich den Namen meines Mannes annehmen. Mein eigener Nachname ist ein Zungenbrecher und gefällt mir nicht wirklich gut.
 
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