• #1

Ich würde gehen, wären da nicht die Kinder. Wie jetzt weiter?

Hallo,

Mein Partner (39) und ich (28) sind seit knapp 3.5 Jahren ein Paar, davon 2 verheiratet. Als er mich kennenlernte war ich alleinerziehend mit einem 3 jährigen Kind. Kein halbes Jahr nachdem wir zusammenkamen wurde ich schwanger und wir beschlossen, das Kind zu bekommen und zusammenzuziehen. Leider kam das Kind zu früh und verstarb mit ein paar Monaten an einer Blutvergiftung. In dem Stress habe ich nicht an Verhütung gedacht und kurz nach dem Tod unseres gemeinsamen Kindes eröffnete ich meinem Mann, dass ich wieder schwanger sei. Dieses Kind ist mittlerweile anderthalb Jahre alt.

Mein Mann war für mich anfangs der perfekte Mann. Kultiviert, gutaussehend, erfolgreich und gebildet. Humorvoll, lieb zu Kindern, leidenschaftlich und dann der Sex ... Wahnsinn!

Ja.. das war einmal!
- Mein Mann macht keinen Sport (mehr), jammert aber unentwegt über seine Figur
- Mein Mann ist ständig von der Arbeit ausgelaugt und hat Migräne aber er weigert sich zum Arzt zu gehen (Termine auf Arbeit).
- Er hört mir nicht zu und unterbricht mich dauernd, beanstande ich das, werte ich abgewertet "na klar, immer bin ich der doofe!".
- Beim Sex muss ständig ich die Initiative ergreifen.
- Ich verdiene wirklich nicht schlecht aber er verdient mehr und die Abmachung war auch, dass ich ihm den Rücken beruflich freihalte, will ich dann mal einen Abend in der Woche weg, dann max. 3 Stunden sobald die Kinder schlafen (mann muss sich ja sonst um die Kinder kümmern).
- Er ist schroff zu dem großen Kind und ständig genervt.

Ich habe all diese Punkte schon etliche Male angesprochen, sogar um eine Eheberatung gebeten aber er stellt einfach auf Durchzug.

Schon lange spiele ich mit dem Gedanken, die Beziehung zu beenden aber ich will meinem älteren Kind nicht noch einen Papa wegnehmen und das Kleine auch zum Trennungskind machen.

Mir ist klar, dass hier keiner DEN TIPP geben kann aber ich musste das mal loswerden reden, was ich keinem erzählen kann, da nach Außen hin immer der Schein gewahrt werden muss (sein Wille).

LG
 
  • #2
Du lebst von Anfang an in einer Scheinwelt, dass die Scheinwelt sich nicht hält, dürfte eigentlich jedem Menschen klar sein, du hast deinen Partner nicht als Partner ausgesucht, sondern vielmehr als Ersatzvater und als Vater, was viele Frauen so machen. Dir waren andere verkopfte Dinge viel wichtiger, als einen echten und guten Herzpartner zu nrhmen, wie z. B. :
"Mein Mann war für mich anfangs der perfekte Mann. Kultiviert, gutaussehend, erfolgreich und gebildet. Humorvoll, lieb zu Kindern, leidenschaftlich und dann der Sex ... Wahnsinn!"
Das spätere Scheitern hat garantiert seine Ursachen und seine Gründe! Kinder können niemals einen Grund sein um eine Trennung zu vermeiden! Kinder haben eine feine Antenne, sie spüren sehr genau, dass die Eltern sich nicht verstehen, sich nicht lieben, sie leiden darunter viel mehr als bei konsequenter Trennung, dann also lieber einen konkreten Strich machen. Kinder fällt eine Trennung weitaus leichter als den Erwachsenen, ich an deiner Stelle würde mich trennen, weil dass das kein Leben für dich, kein Leben für die Kinder und auch kein Leben für ihn ist!! Zeige Mut im Interesse aller, nicht dss Außen zählt, das Innen zählt alleine!
 
  • #3
Das schlimmste was Du machen kannst, ist den Mund zu halten und den Schein zu wahren. Ihr habt offensichtlich Probleme und daran muss gearbeitet werden. Er ist ja augenscheinlich auch nicht glücklich.
Also, rede mit ihm (nochmal) und mach ihm klar, das es so nicht weitergeht. Wenn er nicht reagiert, müssen Konsequenzen folgen. Ich denke, bei euch ist noch was zu retten. Nur muss er das auch einsehen. Er hat es sich in seiner Lethargie gemütlich gemacht.

Übrigens, bei einer Migräne ist Bewegungsmangel genau das falsche. Ich habe auch Migräne und gute Ernährung/sportliche Aktivitäten sind das A und O. Gerade dann, wenn er Stress hat.
 
  • #4
@INSPIRATIONMASTER

Natürlich habe ich mir meinen Partner als ebendiesen und nicht als Ersatzvater ausgesucht. Zunächst eine Affäre aber er konnte mich mit seiner Art schlussendlich überzeugen. Und als alleinerziehende Mutter kann man nun mal nicht NUR nach dem Herzen gehen, es muss auch passen. Nichtsdestotrotz liebte und liebe ich meinen Mann, nur seine derzeitige Art/Stimmung nicht.

Dass die Trennung Kindern leichter fällt möchte ich bezweifeln, bei dem Anblick meines weinenden großen Kindes alle 14 Tage Sonntags... :-/


@Happysunshine

Ich sehe das wie du aber sobald ich das Thema anspreche, reagiert er genervt und macht zu. Ich komm einfach nicht an ihn ran. Ich frage ihn, ob ich jemanden für die Kinder organisieren soll, damit wir gemeinsam zum Sport oder einfach ins Kino, mal Essen gehen können ... es findet einfach keinen Anklang :-(

Ich bitte, flehen ihn an, zum Arzt zu gehen wegen der Kopfschmerzen und begründe das nicht nur mit seinen Schmerzen, sondern auch mit der Arbeit und den Kindern.

Seit meiner Schwangerschaft rede ich ihm permanent gut zu, er soll mal was mit Freunden unternehmen oder einfach wieder zum Sport gehen - etwas für sich machen um ausgeglichener zu sein aber er findet immer wieder Ausreden und Gründe, warum das nicht geht. Was soll ich ihm noch sagen, was soll ich tun?
 
  • #5
sind seit knapp 3.5 Jahren ein Paar, davon 2 verheiratet.
Kein halbes Jahr nachdem wir zusammenkamen wurde ich schwanger
und kurz nach dem Tod unseres gemeinsamen Kindes eröffnete ich meinem Mann, dass ich wieder schwanger sei.
Das Timing scheint mir ein wenig knapp mit allem zu sein, da ist Dein Mann wohl noch nicht mitgekommen. Von Verhütung hast du noch nichts gehört? Und wenn ich ein kleines Kind zuhause hätte, vor allem wenn mein anderes vorher gestorben ist, wäre mein kleinstes Problem, wie lange ich wochentags allein weggehen könnte....
 
  • #6
Mein Partner (39) und ich (28) sind seit knapp 3.5 Jahren ein Paar, davon 2 verheiratet. Als er mich kennenlernte war ich alleinerziehend mit einem 3 jährigen Kind. Kein halbes Jahr nachdem wir zusammenkamen wurde ich schwanger und wir beschlossen, das Kind zu bekommen und zusammenzuziehen.
Du scheinst ja Erfahrung mit AE zu haben und auch mit schnell Kinder bekommen und sich dann wieder trennen. Vielleicht kann man daraus ein Lebensmodell machen?
 
  • #7
Was soll ich ihm noch sagen, was soll ich tun?
Sein Leidensdruck ist noch nicht groß genug! Meiner Meinung nach ist er komplett überfordert (womit auch immer) und ist bereits in einer Depression. Dazu die klassischen 40 - Midlife-Crisis kommt noch oder ist bereits eh da.
Rede mit ihm, sag ihm, er könnte daran denken, wie schön sein Leben früher gewesen ist. Er soll daran denken, wie gut er sich gefühlt hat und wie schlecht er sich jetzt fühlt. Ob er nicht vielleicht möchte, dass dieser gute Zustand wiederkommt?
Aber Achtung, dieser Prozess ist ergebnisoffen. Es kann sein, dass er sich trennt, d.h. meint oder weiß, dass Du die Ursache für sein Unwohlsein bist...
ErwinM, 51
 
  • #8
Permanent gut zureden erzeugt Trotz ... wie du siehst.
Dass ihn seine Migräne nervt kann ich mir vorstellen. Lass ihn ein wenig in Ruhe .....
Momentan stehen so einige Menschen unter gewaltigem Druck .... wer Verantwortung trägt muss momentan aufpassen. Daher vielleicht auch der fehlende Sport ... Corona hat auch die Muckibuden getroffen.

Die Zeit heilt nicht alle Wunden ... aber viele. Und prinzipiell scheint er ja kein so schlechter Kerl zu sein. Kopf hoch ...
 
  • #9
@INSPIRATIONMASTER

Natürlich habe ich mir meinen Partner als ebendiesen und nicht als Ersatzvater ausgesucht. Zunächst eine Affäre aber er konnte mich mit seiner Art schlussendlich überzeugen. Und als alleinerziehende Mutter kann man nun mal nicht NUR nach dem Herzen gehen, es muss auch passen. Nichtsdestotrotz liebte und liebe ich meinen Mann, nur seine derzeitige Art/Stimmung nicht.

Dass die Trennung Kindern leichter fällt möchte ich bezweifeln, bei dem Anblick meines weinenden großen Kindes alle 14 Tage Sonntags... :-/


@Happysunshine

Ich sehe das wie du aber sobald ich das Thema anspreche, reagiert er genervt und macht zu. Ich komm einfach nicht an ihn ran. Ich frage ihn, ob ich jemanden für die Kinder organisieren soll, damit wir gemeinsam zum Sport oder einfach ins Kino, mal Essen gehen können ... es findet einfach keinen Anklang :-(

Ich bitte, flehen ihn an, zum Arzt zu gehen wegen der Kopfschmerzen und begründe das nicht nur mit seinen Schmerzen, sondern auch mit der Arbeit und den Kindern.

Seit meiner Schwangerschaft rede ich ihm permanent gut zu, er soll mal was mit Freunden unternehmen oder einfach wieder zum Sport gehen - etwas für sich machen um ausgeglichener zu sein aber er findet immer wieder Ausreden und Gründe, warum das nicht geht. Was soll ich ihm noch sagen, was soll ich tun?
Wie gesagt, er sitzt in seiner Lethargie fest und kommt nicht raus. Du kannst auch reden wie Du willst, wahrscheinlich braucht er es mit dem Hammer. Du solltest Konsequenzen ziehen. Vielleicht eine vorübergehende Trennung.... Dann kümmerst Du dich nicht mehr um ihn und seine Belange. Manchmal werden Männer dann wach. Oder auch nicht, aber dann isses eh egal.
Ich wäre da ziemlich hart: Nochmal Thema ansprechen und versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden, wenn nix kommt, Konsequenzen ankündigen und durchziehen. Ansonsten könnte er mich mal. Du bist ja nicht seine Mutti. Er ist fast 40 Jahre alt und sollte sein Leben schon im Griff haben.
Da Du ihn noch nicht aufgegeben hast, würde ich es so probieren. Aber, wenn er nicht will, dann kannst Du ihn nicht zwingen. Dann solltest Du dich trennen und dein Leben neu gestalten. Er bremst dich mit seinem Verhalten ja sehr...
 
  • #10
@Kuchentante
Erreagiert nicht auf deine "Nörgeleien", Verbesserungsvorschläge und Ideen? Erhörtdir nicht mehr zu? Er findet dein erstes Kind an? Er hat gerne mal Migräne?! Dann greifst du jetzt einen Punkt heraus. Das erste Kind. Das geht far nicht. "Ich akzeptiere nicht, länger, dass du in diesem schroffen Ton mit meinem erstgeborenen Kind sprichst!!!" "So haben deine Eltern mit dir auch nicht gesprochen als Kind." "Wenn du das noch ein einziges Mal machst, werde ich dich jeden Tag anbrüllen und mit dir streiten!" Lärm kann er ja nicht gut ab. Und dann machst du lauten Krach dazu. Z.B. wirfst mit Küchengeschirr!!! Es muss möglichst laut und dramatisch sein und ihn schocken. Wenn das nichts hilft, würde ich seine Eltern um Unterstützung bitten, mal mit ihrem Sohnemann ein ernstes Wort zu sprechen. Setze ihm eine Frist zur Besserung und kontrolliere. Ist keine Besserung in Sicht, dann trenne dich und lebt ein friedliches und harmonisches glückliches Leben ohne ihn.
 
  • #11
Für mich wäre es ein zu großer Altersunterschied, zu schnell geheiratet, zu schnell ein Kind bekommen, (Es tut mir sehr leid, dass es gestorben ist), dann noch ein Kind, du hattest schon eins.
Ich glaube, es ist nicht das Leben, das er sich vorgestellt hat.
Das kommt eben davon, wenn alles ziemlich schnell und unüberlegt geschieht.
Vielleicht schafft ihr es doch noch mit einer Paartherapie, alles Gute:)
 
  • #12
@ErwinM absolut meine Meinung! Aus meiner Sicht ist er völlig in einer Depression gefangen! Ich werde diesbezüglich mit ihm das Gespräch suchen. Ergebnisoffen ok, Hauptsache wir werden wieder glücklich. Miteinander oder auch nicht. Vielleicht bin ich tatsächlich der Grund seines Unglücks, dann führt die Beziehung aber auch nirgendwo hin.

@Elfe11

Das habe ich schon GANZ OFT gesagt. Wie oft wir da schon Streit wegen hatten!! Selbst seine Eltern haben dahingehend schon mitihm das Gespräch gesucht aber es findet keinen Anklang.

Ich hab das mit dem Spiegeln des Verhaltens schon versucht. Da hat er einfach aufgehört, mit mir zu reden. Die kargen Worte, die bis dato aus ihm rauskommen, wurden karger und er schroffer. Es hat nix gebracht außer noch mehr Stress.
 
  • #13
Was soll dieses Alleinerziehendenbashing von einigen? Finde ich nicht ok noch nachzutreten, wenn jemand am Boden liegt.ihr habt zu viel in zu kurzer Zeit erlebt und nicht verarbeitet.in 3,5 Jahren zusammengezogen, ein Kind bekommen und verloren, ein neues Kind bekommen.wenn er nicht mitgeht, geh du zur Therapie Da war ja gar kein Raum zum Trauern.Bedräng ihn nicht, tu was für dich. Sei auch mal dankba,r dass du überhaupt abends weggehen kannst. Für mich war das die letzten 20 Jahre nur sehr selten möglich.viele Männer können nicht verbalisieren was ihnen wirklich fehlt. Sei da für ihn und kümmer dich auch um dich selbst.sollte er mit deinem älteren Kind nicht gut umgehen würde ich ihm sehr klare Ansagen machen, da hört für mich das Verständnis auf. Wahrscheinlich wäre eine Familientherapie das Beste für euch. Dein Kind hat auch schon viel mitgemacht und braucht ggf. ebenfalls Unterstützung. Der Tod eines Babys geht auch an Kindern nicht spurlos vorbei und die Eltern sind meist zu sehr mit ihrem eigenen Schmerz beschäftigt. Sieh diese Zeit als eine Krise. Auch eine Krise geht vorbei. Ich hoffe, dass ihr es als Familie schafft. Ich habe es nicht geschafft und mir das schon lange verziehen. Letztens redetet ich mit meinem Ex und meinte : wir haben nie einen Weg zueinander gefunden. Und er meinte nein, das haben wir nicht. Aber wir können noch miteinander reden und gute Eltern für unseren Sohn sein. Ich habe mich anschließend bei ihm bedankt . Es könnte auch ganz anders sein. Kopf hoch und viel Kraft!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #14
Was soll ich ihm noch sagen, was soll ich tun?
Liebe FS,
garnichts sollst Du sagen und tun in seine Richtung. Du hast genug getan und verwandelst Dich allmählich in eine dauernörgelnde Besserwisser-Mutti.
Er ist ein eigenverantwortlicher, erwachsener Mann, der sich um seine Gesundheit selber kümmern kann und muss. Es ist ihm entweder nicht wichtig/er sich nicht wichtig, bzw. liest es sich nach Depression, was zu einer gewissen Handlungsunfähigkeit führt. Wie auch immer - nicht Du kannst es durch Dauerbeschallung ändern, er muss die Notwendigkeit einsehen und handeln.
Es ist wahnsinnig schwer, mit einem geliebten Menschen zu leben und zusehen zu müssen, wie er den Bach runtergeht. Aber so wie er agiert, kannst du nichts tun, sondern musst es komplett ihm überlassen

Also kommen wir zu dem, was Du für Dich tun kannst.
Ich frage ihn, ob ich jemanden für die Kinder organisieren soll.... damit wir gemeinsam zum Sport oder einfach ins Kino, mal Essen gehen können ... es findet einfach keinen Anklang
Offensichtlich will er nicht mit Dir gemeinsam. Also heuer einen Babysitter an, damit Du allein/mit Freundinnen ausgehen und zum Sport gehen kannst.

Ich sehe 2 Möglichkeiten: Dein Mann ist beruflich komplett überfordert und daher so fix und fertig, dass er keinerlei Interesse hat, sich mit Alltagstrivialitäten wie "soll ich einen Babysitter organisieren?" zu befassen. Also tu es oder lass es, aber mach keine sich ständig wiederholendes Thema draus. Das hassen die meisten Männer wie die Pest.

Es könnte auch einfach sein, dass er das Interesse an Dir verloren hat und keine Lust hat, mit Dir was zu unternehmen, für Dich nicht attraktiv sein will.
Vielleicht bist Du mit den beiden Schwangerschaften etwas zu flott gewesen. Deutlich bevor sich zeigen konnte, ob ihr zusammen passst und langfristig zusammen bleiben wollt, wurden Fakten geschaffen, die aneinander fesseln.
Möglicherweise findet er sich jetzt mit Dir in einem Leben, was er garnicht (mit Dir) führen will und genau das macht ihm erhebliche psychosomatische Beschwerden (Schmerzen, Übergewicht, Erschöpfung).

Es reicht nicht für eine Ehe, wenn Du ihn liebst (natürlich anders als er jetzt ist), auch er müsste das so empfinden.

Rede mit ihm, sag ihm, er könnte daran denken, wie schön sein Leben früher gewesen ist.
Keine gute Idee - sie hatten keine schöne gemeinsame Zeit. Sein schönes Leben kann nur vor ihrer zeit gewesen sein und das zu thematisieren würde ihn aus Sicht der FS möglicherweise auf unerwünschte gedanken bringen - zu gehen.
Die FS kam mit einem kleinen Kind in sein Leben, war ratzfatz schwanger, Kind jung verstorben, sofort wieder schwanger, Schwangerschaft belastet durch das verstorbene Kind
Sie hat keinerlei Raum gelassen, um eine gemeinsame schöne Paarzeit zu haben - eine gute Erinnerung für Krisenzeiten.
 
  • #15
Nachsatz: Als ich merkte, dass meine Beziehung mit neuem Partner und Baby nicht gut lief, habe ich überaus penibel auf Verhütung geachtetBitte tu das auch. Ein drittes Kind wäre in diesem Fall eine Katastrophe.
 
  • #16
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie man als Ü20-Jährige so nachlässig bei der Verhütung sein kann. Das solltest du in Zukunft, ob bei dem Mann oder einem neuen, unbedingt ändern. Dass man oft schon sehr kurz nach der Geburt wieder schwanger werden kann, weiß sogar ich als Nicht-Mutter. Ein Kind mit einem Mann, den man kaum kennt, und dann gleich das nächste - finde ich sehr seltsam. Ich bin der Meinung, ob jemand ein "Traummann" ist, stellt sich erst nach Ende der Verliebtheit raus, also mindestens 1,5 Jahre, eher 2 und mehr. Vorher würde ich nie heiraten oder Kinder in die Welt setzen, vor allem, wenn man bereits ein Trennungskind hat. Also, perfekt wirken am Anfang ist keine Leistung, sondern ob es passt zwischen zwei Menschen, das merkt man doch erst nach einiger Zeit. Jetzt bist du unzufrieden, aber vielleicht ist dein Mann auch einfach so in "Echt", nicht in der Verliebtheitsphase, und du wusstest das nur eben nicht.
Ist er denn generell gegen eine Eheberatung, auch wenn du sagst, dass du über Trennung nachdenkst?
Am problematischsten finde ich, dass er zu dem großen (seinem Stief-)Kind nicht sehr nett ist. Da scheint er wohl Unterschiede zu machen bei eigenem Kind und "fremdem". Sowas ist für Kinder wirklich schlimm, mein Partner hat da richtig ein Trauma von seinem Stiefvater, der da auch einen klaren Unterschied gemacht hat zwischen leiblichen und ihm, obwohl er meinen Freund schon mit 1,5 Jahren kennenlernte. Wenn das wirklich so ist, dann wäre ich als Mutter da auf Seite meines Kindes und würde alles dafür tun, dass er das einsieht und etwas ändert, oder mich trennen.

w, 36
 
  • #17
Was soll dieses Alleinerziehendenbashing von einigen? Finde ich nicht ok noch nachzutreten, wenn jemand am Boden liegt.
Generell über AE bashen würde ich sicher nicht. Ich finde das Verhalten der FS aber unverantwortlich und wenig durchdacht. Auf der anderen Seite schiebt sie hier dem Mann die Schuld zu ohne jegliche Selbstkritik. Passt irgendwie. Dazu eine schnelle, schlechte Auswahl der Partner. Und dann die zügige Trennung mit Schuldzuweisung.
 
  • #18
Den Altersunterschied sehe ich durchaus als Problem, mit deinen 28 Jahren willst du auch mal ausgehen, verstehe ich völlig.
Er hat diese Phase wohl schon länger durch.
Er zeigt das typische Verhalten eines Menschen zwischen 38 und 45.
"Soll das jetzt alles gewesen sein?"
Viele in dieser Lebensphase stellen sich diese Frage.
Einige resignieren. So wie dein Mann.
AE zu sein ist nicht das Schlimmste, das weißt du selbst.
 
  • #19
Keine gute Idee - sie hatten keine schöne gemeinsame Zeit. Sein schönes Leben kann nur vor ihrer zeit gewesen sein und das zu thematisieren würde ihn aus Sicht der FS möglicherweise auf unerwünschte gedanken bringen - zu gehen.
Auf Dauer wird sie das aber sowieso nicht verhindern können, falls die Liebe nicht tragen sollte. Und wie Du sagst: Vermutlich keine oder zumindest wenige schöne gemeinsame Zeiten, keinerlei "Liebesreserven".
ErwinM, 51
 
  • #20
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie man als Ü20-Jährige so nachlässig bei der Verhütung sein kann.
Dann gibt es noch die Männer, die so sind wie ich. Ich wollte nie Kinder und habe deshalb auch mit Ü30 eine Vasektomie gemacht. Eine Ex von mir war plötzlich schwanger und das Gericht wollte dann auch Vaterschaftszahlungen von mir.

Da dies ja nicht bei mir nicht ging, hat die Ärztekammer einen Vaterschaftstest von einen höheren Gericht, als das Familiengerecht angefordert. Am Ende wurde die Frau nur schwanger, wegen eines ONS und die guten Steuerzahler bezahlen den Unterhalt, weil der ONS schon wieder das Land verlassen musste.
 
  • #21
Zum Thema Verhütung:

Ich kann verhüten. Das erste Kind war tatsächlich geplant, dass der Vater des Kindes mich betrogen und ich daraufhin die Beziehung beendet habe, kann man mir wohl kaum anlasten.

Das zweite Kind war ein geplatztes Kondom, weil ich keine Pille nahm und das dritte Kind war dem Stress zu verdanken. Eben weil ich nicht zuerst an die Pille gedacht habe, wenn das Krankenhaus mich anrief, ich solle sofort kommen und ich innerhalb von 5 Minuten kinderbetreuung organisieren und Sachen packen musste. Auch da sehe ich mich im Nachhinein nicht allein in der Pflicht, denn meinem Mann kam ja auch nie "nimm deine Pille mit" in den Sinn.

Darüber zu urteilen, ohne jemals in so einer schrecklichen Situation gesteckt zu haben, ist recht anmaßend.

Weiter gehe ich auf solche Mutmaßungen und anmaßende Kommentare nicht ein.

@Lebens_Lust mich unverantwortlich finden ? Find ich lustig, denn immerhin war ich beim Kinder zeugen nicht alleine. Das IST lediglich AE Bashing. Immerhin habe ich die Möglichkeiten, meinen Kindern auch alleine ein gutes und finanziell gesichertes Leben zu bieten, selbst ohne väterlichen Unterhalt. Des Weiteren schiebe ich keine Schuld irgendwem zu aber wenn ich meinen Mann frage, was ich ändern soll o.ä., dann kommt "du bist perfekt für mich" ... was soll ich denn dann denken?
 
  • #22
Die FS kam mit einem kleinen Kind in sein Leben, war ratzfatz schwanger, Kind jung verstorben, sofort wieder schwanger, Schwangerschaft belastet durch das verstorbene Kind
Sie hat keinerlei Raum gelassen, um eine gemeinsame schöne Paarzeit zu haben - eine gute Erinnerung für Krisenzeiten.
Ja natürlich! Die böse böse FS! OK, sie hatte schon ein Kind. Für den Mann eine bekannte Tatsache. Für alles weitere war er genauso verantwortlich wie die FS. Sie ist ja nicht von alleine zweimal schwanger geworden. Da war er ja wohl auch dran beteiligt. Wenn er ein Leben als Familienvater nicht gewollt hätte, dann hätte er sie nicht schwängern dürfen. Wahrscheinlich ist ihm das alles jetzt zuviel und die FS muss es ausbaden und seine schlechte Laune, sein Desinteresse etc ertragen. Dafür wäre ich mir zu schade. Noch EINE klare Ansage (Familientherapie oder Paartherapie) und wenn er dann abblockt, dann war es das eben. Besser AE mit zwei Kindern als so einen Sauertopf an der Backe, der auch noch mies mit dem Stiefkind umgeht. Die FS ist MUTTER. Die Interessen ihrer Kinder sollten im Vordergrund stehen. Und nicht irgendwelche Befindlichkeiten des Mannes.
 
  • #23
@Vikky

Natürlich hatten wir schöne Zeiten vorallem vor und auch während der ersten Schwangerschaft!

Will ich allein zum Sport, kommt "endlich ! Die Kinder nörgeln schon" als Begrüßung. Nicht so toll.

Genauso habe ich auch schon öfter Kinderbetreuung organisiert, damit wir Paar sein können und das wurde immer kurzfristig von ihm gecancelt. Ich hab es ja nicht mal erwartet, dass er sich darum kümmert.

Im Beruf geht er auf, erklimmt eine Stufe nach der nächsten und wird hochgelobt. Er mag seinen Job auch. Und attraktiv findet er mich nach eigenen Aussagen auch. Weiterhin werde ich ja trotz der Kinder und des Eherings angebaggert, so schlimm kanns also nicht sein. Würde er wollen, dass ich äußerlich was ändere, täte ich es für ihn auch. Er sagt auch, dass er mich lieb und nur mich will - glaubhaft.

@justemoi

Mit dem älteren Kind bin ich gemeinsam in Familientherapie, eben um zu vermeiden, dass seine Trauer hinten runterfällt.

Ich finde es allgemein übrigens ziemlich schäbig, dass hier offenbar die Frau allein für Verhütungspannen und Verhütung im Allgemeinen verantwortlich gemacht wird. Zum Kinder zeugen gehören zwei also zur Verhütung ja wohl auch
 
  • #24
da nach Außen hin immer der Schein gewahrt werden muss (sein Wille).
Dann nutze das doch mal als Druckmittel.
Generell über AE bashen würde ich sicher nicht. Ich finde das Verhalten der FS aber unverantwortlich und wenig durchdacht. Auf der anderen Seite schiebt sie hier dem Mann die Schuld zu ohne jegliche Selbstkritik. Passt irgendwie. Dazu eine schnelle, schlechte Auswahl der Partner. Und dann die zügige Trennung mit Schuldzuweisung.
Ja das denke ich auch. Die FS hat keinerlei Selbstkritik.

Ihr Partner muss sich totral verändert haben (damals war er toll jetzt ist er ein Depp) , aber sie natürlich nicht. Sie ist immer toll und gleichmütig geblieben.

Wer soll sowas glauben.
So eine veränderung g gibt es beim Mann nicht, wenn nicht noch ander Faktoren, die auch mit der FS etwas zutun haben dazukommen.

Außderdem passt sie ewig bei der Verhütung nicht auf, er auch nicht.
Offensichtlich ist sie als erwachsene Frau nicht in der Lage , Art und Weise der Verhütung mi tdem Mann abzusprechen.
 
  • #25
Dann nutze das doch mal als Druckmittel.

Ja das denke ich auch. Die FS hat keinerlei Selbstkritik.

Ihr Partner muss sich totral verändert haben (damals war er toll jetzt ist er ein Depp) , aber sie natürlich nicht. Sie ist immer toll und gleichmütig geblieben.

Wer soll sowas glauben.
So eine veränderung g gibt es beim Mann nicht, wenn nicht noch ander Faktoren, die auch mit der FS etwas zutun haben dazukommen.

Außderdem passt sie ewig bei der Verhütung nicht auf, er auch nicht.
Offensichtlich ist sie als erwachsene Frau nicht in der Lage , Art und Weise der Verhütung mi tdem Mann abzusprechen.
Nun ja, der Tod des Kindes ist ja wohl einschneidend genug, um sich durchaus grundlegend zu verändern.

Außerdem bin ich sehr wohl kritikfähig, wenn diese von jemandem kommt, der mich gut kennt. Bspw. von meinem Mann. Aber da kommt ja nichts, nicht mal auf explizite nachfrage, also was soll ich da denken? 🙄

Zum Rest siehe oben und lies
 
  • #26
Ich habe das gelesen, komplett.

Du fragst uns, wir urteilen anhand dessen, was Du schreibst und teilen Dir unsere Erfahrungen dazu mit.

Du denkst Die Geschichte mit den Kindern entschuldigt oder erklärt Dich und die Schwidrigkeiten davor und danach . Tut es nicht.
Da hast DU nur aufgezeigt, dass Du nicht gerade besonders verantwortlich mit Deinem und anderen Leben umgehst (ja, er auch nicht)

Aber auf meinen zentralen Punkt bist Du nicht eingegangen.

Ich frage mich, warum sich der Mann denn nun so massiv verändert haben soll und ihm seine neue Familie scheinbar lästig ist.

Bist DU nicht mehr attraktiv (erzählt mir bitte nicht das wäre egal, ist es nicht !!) ?
Ist die Machtbalance in der Beziehung gewahrt (d.h. lässt Du ihm seinen Raum für seine Interessen und bei Diskussionen ihm ein Gesicht) ?

Du stellst es so dar, als sei es eben einfach bei ihm so und fertig und fragst nun "wie weiter" ?

Ja, wenn es ein "weiter" geben soll, muss Du wohl erstmal herausfinden, ob Dich Dein Mann noch liebt und ob Du ihnm noch lieben kannst .
Das ziehe ich schonmal in Zweifel.

Das kannst Du machen, indem Du einerseits androhst, ihn zu verlassen. Aber ich weise alle FS immer darauf hin, dass sie ihren Partner dazu auch eine Brücke zurück bauen müssen, damit sowas wirklich funktioniert und nicht nur Selbstbelügen-Show ist.
Auch das Sexproblem ist wohl eine sehr viel Tieferes, als Du das wahrnimmst und hat mit der Machtbalance sehr viel zu tun. Und diese Balance ist nicht in der Waage, vermutlich auch nicht zu seine Gunsten, denn auf Deiner Seite liegt auch der Gesetzgeber stärker. Das wird er wissen.

Das wollen aber die wenigsten FS, Du scheinbar auch nicht, sondern reagierst erstmal pampig.
Dann frag halt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #27
Also; zweimal so schnell schwanger werden, das ist echt ein Sechser im Lotto. Ich hab mir auch schon die Pille danach geholt nach geplatzten Kondom, das minimiert das Risiko nochmal mehr. Und ich versteh, dass das zweite Mal ein Ausnahmefall war, aber ihr hattet trotz des Stresses ja Sex und dabei kann man eben schwanger werden. Für deinen Mann gilt das auch, es sei denn, er dachte, du nimmst die Pille regelmäßig. ABER: die Frau hat dann die Schwangerschaft, die Risiken, und meist auch das Kind nach der Trennung, daher wäre ich als Frau da immer sehr hinterher, weil es mich noch direkter betrifft als den Mann. Also, allgemein: ich kenne schon Leute, die unerwartet schwanger geworden sind, aber der größte Teil von ihnen war auch nicht gaaaanz aufmerksam bei der Vergütung (dieses Mal wird schon gut gehen), und gleich zweimal so kurz aufeinander... Und oft war der Mann felsenfest davon überzeugt, die Frau nimmt die Pille, wenn das abgesprochen war!! Das mag bequem sein, ist aber auch ein Zeichen von Vertrauen der Partnerin gegenüber. Ist ist ja egal. Aber was bleibt, ist: der Mann war am Anfang Traummann wegen rosaroter Brille, jetzt ist er es eben doch nicht. Ich weiß nicht, ob du das ändern kannst, wenn es seiner Persönlichkeit entspricht. Wenn er Probleme mit dem Alter hat oder mit der geänderten Situation ( verheiratet, zwei Kinder) nicht klarkommt, muss er das einsehen und was daran ändern wollen.
 
  • #28
@Kirovets

Nur, weil ich erkläre und falsche Anschuldigungen, die aufgrund von Annahmen gemacht wurden, nicht auf mir sitzen lasse, bin ich nicht gleich pampig. Du solltest vielleicht lernen, mit Kontra zu leben.

Bei jeder Schwangerschaft habe ich übrigens überlegt "Kann ich das kräftetechnisch und finanziell alleine?". Bis auf die Tatsache, dass die Schwangerschaft ungeplant war, war ich nie verantwortungslos in der Hinsicht. Spiegelt auch mein Umfeld so. Was du denkst ist ja deine Sache.

Und doch: auf deinen zentralen Punkt bin ich eingegangen! Immerhin ist unser Kind gestorben, das kann durchaus ein Moment im Leben sein, durch den sich ein Mensch komplett ändert.

Wenn ich nicht attraktiv für ihn wäre, wäre das das geringste Problem und ausgehen kann er wann er will. Er will ja nicht - sa liegt der Hase im Pfeffer.

Vielleicht liest du zum Rest nochmal oben ☝, denn das hab ich alles schon geschildert.

Schönheit/Attraktivität liegt im Auge des Betrachters. Er liebt mich noch, sagt er, und ich ihn.

Wenn er Probleme hätte mit einer Frau die ihm kontra gibt, selbstbewusst und eigenständig ist, dann hätte er sich nicht in mich verliebt und sollte das wirklich das problem sein, dann hat er wohl schlechte Karten dass ich mich großartig dahingehend ändere. Das liebe Mäuschen war ich noch nie und das weiß er.

@mokuyobi

Die Pille danach war unsere Überlegung. Das haben wir gemeinsam verworfen, u.a. weil ich nach der ersten Schwangerschaft eine Eierstockentzündung hatte und sehr eingeschränkt fruchtbar prognostiziert wurde ... naja jetzt wissen wir es besser aber das ist hier egal. Warum bei den geschilderten Problemen so auf der Verhütung rumgehackt wird, ist unverständlich. Man kann das gut oder schlecht finden, wie es gelaufen ist aber die Kinder sind da und ich möchte sie nicht missen. Es gilt nun eine Lösung für die Zukunft zu finden und nicht, sich in "Hätte/wäre/könnte" der Vergangenheit zu verlieren.

Er sagte schon selber, dass er mit der Familie hin und wieder überfordert ist aber wenn ich ihm anbiete, er könne sich Freiräume schaffen (Sport, weggehen, etc) dann wird das dankend abgelehnt. Ständig das Feld für ihn räumen, damit er zuhause faulenzen kann, ist eben mit zwei Kindern auch nixht immer drin. Das geht mal aber nicht ständig
 
  • #29
Also ich finde, da ist eine ganze Menge im Argen bei euch. Das erste gemeinsame Kind verstirbt mit ein paar Monaten. Hat Dein Partner überhaupt mal getrauert oder irgendwie Reaktion gezeigt? Ich stelle mir vor, dass ein Paar sehr dran zu tun hat, wenn sowas passiert.

Dann ist das ja nun recht schnell "Familie" geworden mit euch. Es schrieb hier schon jemand, dass er vielleicht erst jetzt sein wahres Gesicht zeigt und alles andere vorher Verliebtheit war. Und nun geht es ihm auf die Nerven, wo es belastet, statt ihm das Leben erleichtert bei seinen eigenen Plänen im Beruf?

Was mich im Thread hier bei einigen stört, ist dieses "der arme Mann, wie kann man ihm denn helfen, es muss ja an irgendwas liegen, das du nicht richtig machst, dass er sich so verändert hat".
Da sind eine Menge Veränderungen in eurer kurzen Beziehung passiert, dazu muss man gar nichts weiter tun, dass jemand sich ändert. Kind gestorben, Kind bekommen, beruflich schreitet er voran, Coronazeit.

Aber das ist euch BEIDEN passiert. Also ja, wenn Du Dich verändert haben solltest - wen wundert's? Wo ist er als Partner an Deiner Seite, um den Tod des Kindes zu verarbeiten und Dich zu unterstützen mit den beiden anderen Kindern? Er ist doch nicht ein weiteres Kind, das mit Schonung behandelt werden müsste. Er ist der Partner, der sich mit einbringen sollte.
 
  • #30
Ich halte ihn für absolut überfordert.
Er ist ja nun mit Eurer schnellen Heirat gleich Vater eines Dreijährigen geworden. Dann noch zwei Schwangerschaften mit einer Totgeburt. Und nun zum Glück ein gesunder zweiter Zwerg in Eurer Familie, der Euch sicher auf Trab hält. Hinzu kommt seine Migräne und sein Job, wenn er diesen auch gerne macht.
Ich finde das in den 3 1/2 Jahren ganz schön viel. Für Dich und auch für ihn!

Ich glaube, er findet gar keine Ruhe.
Bei der Arbeit erhält er seine Anerkennung.
Zu Hause funktioniert er nicht und muss sich rechtfertigen. Wenn Du da bist nervst Du, wenn Du weg bist nerven die Kinder.
Wäre für mich an seiner Stelle als ewiger Dauerzustand nachvollziehbar.
Er hat die Ereignisse wahrscheinlich auch noch nicht verarbeitet und steckt selbst in seinem Tief. In dem Fall eine schlechte Ausgangslage ihn für Dein Glück verantwortlich zu machen.

Was hat er für einen Ausgleich?
Ist er auch gelegentlich alleine oder mit seinen Freunden unterwegs?
Schenke ihm doch mal eine Auszeit (ohne Dich und die Kinder).
Ein Wochenende für ihn alleine zum abschalten. Oder etwas, was er mit Freunden machen kann.
Ich würde mich in Deinem Fall etwas zurücknehmen und mal testen, ob ihm das gut tut.

W, 46