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Gast

  • #1

Ignorieren? negative Menschen!

Hallo!
Wie geht ihr mit Menschen um, die mit ihrer negativen Weltsicht einem regelrecht alle Lebensfreude nehmen wollen, ob es nun Maenner oder Frauen sind - in Partnerschaft oder Freundschaft.
Die versuchen zu dominieren, zu kontrollieren, schlecht reden (hinter dem Ruecken), ungefragt "Ratschlaege" zu geben, wie man sein Leben zu fuehren hat. Mich macht das krank. Bisher hab ich es so gehandhabt, mich von solchen Leuten zu entfernen, aber weh tut mir das schon. Besonders dann, wenn sich sowas erst nach einen laengeren Kennenlernphase herausstellt. Ich bin lieb, ehrlich, ohne schroff zu sein, und vorallem loyal, wenn Mann/Frau mir Luft zum Atmen gibt. Aber genau diese Leute geben einem ja gar keine andere Chance, als davonzurennen.
Ich wuerde mir so sehr wuenschen, mal jemanden zu treffen, der es aehnlich sieht, leider wirke ich anscheinend anziehend auf die grossen "Miesepeter" der Nation.
So meine Frage an die halbwegs zufriedenen Menschen hier :" Habt ihr Tipps, wie man sich laechelnd solche Menschen "vom Leibe halten" kann? Wie macht Ihr das im privaten Leben? Einfach Ignorieren?
 
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Gast

  • #2
Menschen die einem nicht gut tuen, sollte man meiden. Deshalb versuche ich diesen Menschen auch aus den Weg zu gehen. Privat rigoros, beruflich versuche ich mich mit denen zu arrangieren. Um einen herum könnte es dann unter Umständen relativ ruhig werden, das ist mir dann aber lieber so.
 
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Gast

  • #3
Hallo,

ja, einfach weiter ignorieren!!!!! Alles andere ist Energieverschwendung.
Kleiner Tipp: verbessere Deine Menschenkenntnis. Häufig lässt sich dieser Typ von Mensch schon an der Haltung, dem Gesichtsausdruck etc. erkennen.
Wenn ich solche Menschen nur sehe, mache ich schon einen großen Bogen um sie.

w/45
 
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Gast

  • #4
Ich halte sie mir nicht vom Leib, ich mag solche Menschen. Das sind meist sehr humorvolle, zynische und ironische Menschen.
 
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Gast

  • #5
Ignorieren!
Ich hatte mal eine Freundin, die kam nach Klingelsturm ungefragt in meine Wohnung getrampelt, ihr Hund sprang auf meinem Sofa rum, was mir nicht passte. Darauf bekam ich einen Spruch an den Kopf, bzw. sie sagte schnippisch zu ihrem Hund: Die Tante mag das nicht.
Dann schnauzte sie mich an, dass ich mich mittags mit meinem Freund treffe und ja keine Zeit für sie hätte, und es passte ihr nicht, dass ich mit einer anderen Person, ausser mit ihr, spazieren gehe. Sie musste das gerade sagen. Wenn sie einen Freund hatte, war ich abgemeldet. Hatte sie ein Problem, konnte ichs mir anhören.
Anschliessend schneite sie aus meiner Wohnung, während ich sprachlos da stand.
Bis heute keine Entschuldigung.
Diese "Freundin" lief mir neulich über den Weg und ich ging an ihr vorbei. Aus die Maus!
Ich lasse mich nicht dominieren, und meine Freunde suche ich mir selber aus.
Mein grösseres Problem ist meine Hilfsbereitschaft. Wenn ich nicht mal ein popeliges "Danke" bekomme, aber wegen jedem Mist zu mir gerannt wird, dann löse ich mich auch irgendwann von solchen Personen.
 
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Gast

  • #6
Hallo liebe FS,
ich habe auch dieses "Problem". Weil ich nett bin, mich für Menschen interessiere, ihnen zuhören kann. Dann zieht man natürlich besonders solche Typen an, die sich nur auskotzen wollen.
Ich bin in den letzten Jahren bewusst dazu über gegegangen, wenn ich das bei jemandem merke, dass ich einfach nicht mehr so viel zuhöre. Ich wechsle schneller das Thema. Erzähle auch mehr von mir. Versuche mich mit solchen Menschen nur zu Unternehmungen zu verabreden (Kino, Konzert) und keine Gesprächsabende in der Kneipe etc.
Manchmal hilft allerding nur, den Kontakt einzustellen. Es gibt leider Leute, die sind völlig taub auf dem Ohr, wenn es um schöne Dinge geht oder einfach mal nur nicht um sie selbst und ihre Probleme.
Alles Gute!
w,41
 
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Gast

  • #7
Hallo FS

Du hast die richtige Einstellung ..... und das ist gut so ! :)

Ich habe auch daraus gelernt und ich entferne aus meinem Umkreis alle Menschen die mir Kraft nehmen und einfach anstrengend und negativ sind !

Wie man eine Person erkennen kann die dies nicht ist ist ganz einfach :

Sie sollte die drei H`s haben :

Hirn ( ich sollte mich mit Ihr unterhalten können und ähnliche Interessen haben )

Humor ( ich sollte mit der Person lachen können ... )

und

Herz ( Sie sollte Gefühle zeigen und zulassen und nicht eiskalt sein .... ).

Von jedem sollte derjenige was vorweisen können ( es geht dabei nicht um jeweils 33 % sondern er sollte es einfach vorhanden haben mal mehr - mal weniger )..... ist ein H nicht vorhanden dann sollte man diese Person eher meiden .

Bei unbekannten Menschen achte ich darauf wie geht derjenige mit seinen Eltern - Geschwistern - Freunden oder auch im Alltag mit Menschen um ( z.B. die Bedienung im Restaurant ) und wenn ichs bemerke ziehe ich meine Entscheidungen daraus.

Perfekt ist keiner und es geht nicht um erbsenzählerei aber ein gewisses Maß an Grundeinstellung sollte vorhandne sein .....

m-45
 
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Gast

  • #8
Keine Ahnung, ich weiß glaub ich was du meinst..
Fern halten ist alles was zu tun ist. Mir fällt auf wie dünnhäutig ich die ganze Zeit bin wegen Trennung, Liebeskummer und Co..
Mir ist alles zu viel und ich fühle mich von allen unverstanden. Wie man damit umgeht? Ich weiß es nicht. Vermutlich wäre ich dir auch zu negativ. Allerdings rede ich niemanden was aus oder ein... Da ist jeder selbst verantwortlich.
Sensible Menschen gibt es bei mir weder auf der Arbeit, noch privat in ausreichender Anzahl.
Vielleicht bist du auch einfach nicht innerlich stark genug dich gegen derartige emotional negative Situationen und Menschen zu schützen.
Alles gute
 
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Gast

  • #9
Ach liebe/r FS,
solche Menschen sind mitten unter uns - leider!! Ich kenne welche sowohl im Berufs- als auch im Privatleben. Es sind meistens Frauen. Offensichtlich stehen diese unter einem gewissen Leistungsdruck. Ich bin ein sehr harmoniebedürftiger Mensch. Ich musste im Laufe meines Lebens erst lernen, mit solchen Menschen umzugehen. Also für mich gilt - entweder volles Rohr Paroli bieten (kostet leider Kraft und Nerven) oder so wenig Reibungspunkte wie möglich entstehen lassen. Konter zu geben, heißt meist streiten. Das tun diese Menschen mit einer Leidenschaft und sie überschreiten gerne Grenzen, solange bis dem Gegenüber der Kragen platzt. Also versuche ich, wenn nötig mit einer gewissen Härte, meine Grenzen zu setzen und gehe ich ihnen dann möglichst aus dem Weg. Ist nicht immer leicht. Aber vielleicht sollten wir es positiv sehen und diese "Sonderfälle" als Salz in der Suppe und als Entwicklungspotential für einen selbst betrachten. ;-)
w/49
 
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Gast

  • #10
Das klingt so, als ob alle Menschen schlecht wären und nur Du die perfekte Person bist, die alle mögen müssen. Man muss die Menschen auch mit Ihren Fehlern mögen, Du bist bestimmt ja auch nicht fehlerfrei und sie gehen auf Dich zu. Gib den Menschen eine Chance!
 
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Gast

  • #11
Liebe FS,

mir geht es ähnlich, aber in einer Hinsicht denke ich anders. Wenn mir jemand einen Rat gibt, woraus ich was für mich oder meine Leben lernen bzw. verbessern kann, dann bin ich dankbar.

Hätte ich den vielen Menschen, die mir Hinweise gegeben hätten, auch hier im Forum, nicht getroffen bzw. zugehört, dann wäre ich heute nicht dort, wo ich bin. Und ich bin mit meinem Leben sehr zufrieden.

w 50
 
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Gast

  • #12
Ich habe festgestellt, dass diejenigen, wie die FS leider häufig Menschen sind, die nur positives von sich geben möchten (so wirkt man besser, klar!) und auch nur positives hören möchten. Das Negative blenden sie möglichst aus.
Diskussionen mögen sie gar nicht, schon gar nicht wenn es dabei auch um sie geht.
In diesem Leben gibt es aber auch sehr viel Ungerechtigkeit und Leid. Warum so tun, als gäbe es all das nicht?
Ich finde es heuchlerisch und verlogen, immer so zu tun, als sei diese Welt toll. Denn so ist es nicht.
Außerdem fiel mir auf, dass gerade diese scheinbar Positiven es sind, die andere, in weniger günstigen Lebenssituationen gerne für ihre Zwecke ausnutzen. Allerdings auf verstekcte Art und Weise. Wenn es das "Opfer" dann irgendwann merkt, was passiert ist, sich versucht zu "wehren" aus der Rolle raus zu kommen, wird es abwertend als negativ, verbittert dargestellt. Es ist ein Teil der narzisstischen Dynamik. Man muss genau hinsehen.
 
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Gast

  • #13
Außerdem fiel mir auf, dass gerade diese scheinbar Positiven es sind, die andere, in weniger günstigen Lebenssituationen gerne für ihre Zwecke ausnutzen. Allerdings auf verstekcte Art und Weise. Wenn es das "Opfer" dann irgendwann merkt, was passiert ist, sich versucht zu "wehren" aus der Rolle raus zu kommen, wird es abwertend als negativ, verbittert dargestellt. Es ist ein Teil der narzisstischen Dynamik. Man muss genau hinsehen.
Genau hinsehen - allerdings!!!
Es gibt zwei Arten Narzissten: die "tollen grandiosen Hechte", die sich nur für die Sonnenseiten des Lebens interessieren und alles andere verleugnen. Aber eben auch die sich andauernd selbst bemitleidenden Jammer-Narzissten, die nur Trost und Umsorgung bei anderen suchen (und selbst nichts geben können/wollen). Gemeinsam haben beide, dass sie sich gedanklich nur um sich selbst drehen!
 
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Gast

  • #14
@12: komisch, ich habe es so erlebt, dass gerade der grandioser Hecht der war, der genommen hat, sich nur für die Sonnenseiten des Lebens interessiert hat und möglichst nichts aber auch gar nichts gegeben hat.
Sprich, derjenige der eh schon in der schwächeren Position war, wurde noch mehr ausgenommen! Hat aber grundsätzlich gerne gegeben.
Ja, und der Grandiose war hauptsächlich am Jammern!
 
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Gast

  • #15
Ich habe das auch nicht glauben wollen und hatte mich mit einem Mann eingelassen, der ein sehr negatives Weltbild hat, was sich auch erst nach und nach gezeigt hat: alle sind Idioten außer er, der der Größte ist. Sein Leben ist von Angst bestimmt, dass andere feststellen, wie klein und schmächtig er wirklich ist. Er hatte Panik, dass ich ihn verlasse und war extrem eifersüchtig, hat meine Freunde schlechtgemacht und wollte mich von allen fernhalten.
Dieser Mann hat mich derart runtergezogen, sodass ich mich, laut Freunden, stark und zum Nachteil verändert habe.
Zu Beginn wollte ich noch helfen und ihm erklären, dass das Leben so nicht sein muss, habe aber bald erkannt dass dies nicht fruchtet.
Zum Glück ist er dann fremdgegangen und meine Zweifel über eine Trennung waren restlos beseitigt. Ich fühlte mich seit dem seltsam leicht und befreit und bin wieder ich!
 
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Gast

  • #16
Ich gehe solchen Menschen mit Konsequenz aus dem Weg, die mich behindern oder negativ beeinflussen, denn sie würden mich in der Entwicklung meiner eigenen Persönlichkeit behindern. Es gibt genug andere Freunde und Kontakte, die man sich suchen kann da draußen auf der Welt.

Die meisten Leute im Leben sind nunmal nur Lebensabschnitts-Partner, das ist auch wichtig so, um sich weiterzuentwickeln.

Ich habe oft im Leben Kontakte abgebrochen, eben weil ich ein Mensch bin, der sich von anderen nirgendwo reinreden läßt.
 
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Gast

  • #17
vielleicht sind das einfach ehrlich menschen, die den mut haben dich aufzuklären? vielleicht ist die welt nicht immer rosa ,wie die meisten glauben? und ich kann mir schlecht vorstellen , dass ein mensch immer schlecht gelaunt ist.

m33
 
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  • #18
Lieber Fs, du scheinst augenscheinlich dir nicht klar über das Geschehene zu sein, du hast dich in eine Frau verliebt, die dir die Luft zum Atmen nimmt, die dir ungebeten Ratschläge gibt, ohne dass du es möchtest und hast nur noch das Gefühl wegrennen zu müssen, wahrscheinlich stufst du diese Person auch noch als unentspannt ein. Weisst du so einen Menschen wie dich, hab ich auch schon mal kennengelernt. Das Problem ist doch ein ganz anderes, so meine Erfahrung. Du dachtest, sie sei die perfekte Partnerin für Dich, nun bist nach zwei drei Monaten dahinter gekommen, dass sie es doch nicht ist. Du hast die rosarote Brille nicht mehr auf, dein Hormonhaushalt hat sich wieder eingepegelt und nun zeigst du dein Wahres Gesicht. Deine Partnerin ist verunsichert, was mit dir los ist. Du deutest nur noch an und sie versucht zu helfen, dass das dir nicht behagt, kann ich verstehen. Aber zu einer Partnerschaft gehört nun mal Kommunikation, schließlich hat der Liebe Gott uns die Sprache gegeben, um miteinander zu reden. Du kannst den sogenannten 'Miesepetern' es doch sagen, dass sie dich mit ihren Reaktionen nerven. Und dann sei auch mal fair und geh mal kritisch mit dir selbst, du könntest genauso gut der Miesepeter sein und nicht die anderen. Klar gibt es Menschen, wenn die Sonne scheint, glauben diese tatsächlich, es fängt jeden Moment an zu regnen. Aber komm du aus deiner langjährig antrainierten Opferrolle raus und unterstelle Menschen nicht immer das, was du selber versuchst zu vermeiden. Nämlich ein Miesepeter. Denn wenn du so ein positiver Mensch wärest, würde es dich nicht stören. Hinterm Rücken reden alles andere als fein, hier hilft nur die direkte Ansprache, vorausgesetzt es ist dir wichtig ansonsten ignorieren. Anscheinend solltest Du dir deiner Aussenwirkung bewusst werden, augenscheinlich scheinst du in der Kennenlernphase eine Person zu sein, der man leicht vertrauen/Offenheit entgegen bringt, dann wird es dir zu viel und dann rennst du weg. Solchen Menschen bin ich auch schon begegnet, und ich nenn es seitdem manipulativ. Was du hier tust, ist Jammern.
 
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  • #19
es gibt ein sehr bekanntes Sprichwort: "Wie man in den Wald ruft so hallt es zurück".
Ich möchte hier kein Schwert schwingen, aber das Problem ist ebenso ein solches, daß man - egal ob Mann oder Frau - sich selbst loyal, lieb und nett findet. Und das auch bestimmt ist. Nur gerät man eben an Menschen die nicht so sind wie wir selbst und die wir leider "umfunktionieren wollen. Ob wir nun einen Partner oder nur einen Freund "finden" ... es stellt sich bei den meisten Menschen sehr oft genug erst hinterher heraus, wie er wirklich tickt. Das ist nicht unbedingt "Falschheit" - nein eher Maskenträgertum. Die meisten Menschen tragen (immer noch) Masken - egal ob aus Unsicherheit, Unterdrückung, Blendung etc. Wenn dann erstmal die Maske gefallen ist - und das dauert oft genug lange (viel zu lange") haben wir ein Problem, ein sehr großes weil wir feststellen, daß wir doch nicht "zusammenpassen" - zumindest nicht auf allen Ebenen. Klar ist schon, daß eine Beziehung auch bedeutet, daß man miteinander kommuniziert und dies auch umsetzt. Aber für Beziehungen JEGLICHER Art ist immer die beste Voraussetzung, daß man sich ÄHNLICH ist, damit Reibungen nicht allzusehr stören. Je verschiedener wir im Umgang mit unseren Mitmenschen sind, umso eher ist die Wahrscheinlichkeit der Entzweiung gegeben. Dies betrifft auch sehr geduldige, selbstsichere und liebevolle Menschen die nicht endlos und ewige Geduld aufbringen wollen und können ohne sich selbst zu "zerstören".
Je eher man sich selbst kritisch im Spiegel sieht und annimmt wie man ist, umso eher kann man seine Mitmenschen/Beziehungen respektieren und annehmen und auch lieben ;-)