• #1

Illoyalität: Warum den Partner vor anderen bloßstellen?

Hallo liebe Forengemeinde,

kurz zur Situation: Ein verheirateter Mann, der auch Kinder hat, hat mir deutlich gemacht, dass er Gefühle für mich hat. Das ist an sich kein Problem, weil ich selbst in einer guten Beziehung bin und ich mich zurückziehen kann vom Kontakt.

Ich hielt den Kontakt bisher immer für spaßig und höchstens freundschaftlich und habe gern mit ihm zu tun gehabt.
Einen faden Beigeschmack hatte es immer mal, wenn er von seiner Frau gesprochen hat. Da ließ er öfters kein gutes Haar an ihr. Eingegangen bin ich darauf nicht, das gehört sich einfach nicht, so ist meine Meinung dazu und auch die von meinem Freund. (Ich habe es mit meinem Freund hin und wieder angesprochen, wenn es von dem Bekannten vorkam.)

Kennt ihr solches Verhalten von Männern mit Familien?

Ich habe keine Erfahrungen mit verheirateten Männern und bin auch nicht verheiratet, aber in einer Beziehung.
Warum bespricht man Probleme nicht mit dem Partner oder höchstens guten Freunden anstatt mit fremden Frauen? Warum vergleicht man die Partnerin mit der anderen Frau?
Warum bleibt man in Beziehungen, die einem nicht guttun und bekommt auch noch Kinder zusammen?

Ich komme mir jedenfalls reichlich naiv und blauäugig vor, dass ich scheinbar nicht gemerkt habe, was mein Verhalten ?? bei ihm auslöst. Kommentare darauf könnt ihr euch also sparen 😉

Schönen Tag!
 
  • #2
Charakterlich ist ein Mensch, der/ die mit Kontakten/ Bekannten über den/ die PartnerIn ablästert, unterste Schublade. Von daher braucht einen alles andere wie anbaggern, dümmliche Geständnisse von "Gefühlen" etc. auch nicht zu wundern. In dem Fall spielt es keine Rolle, ob die Person verheiratet ist oder Kinder hat oder in einer Partnerschaft ohne Trauschein zusammenlebt. A... bleibt A... Mit und ohne Kind.
Ich zumindest halte mich von solchen Lästermäulern fern.
 
E

Eliye

Gast
  • #3
Einen faden Beigeschmack hatte es immer mal, wenn er von seiner Frau gesprochen hat. Da ließ er öfters kein gutes Haar an ihr.
Typisches Gerede von verheirateten Affärensuchern. Die Ehefrau ist ja sooo mies (will keinen Sex, versteht den armen Mann nicht, ist psychisch krank, man(n) will sich ja trennen, aber die Kinder . . . blablabla). Es ist immer dasselbe Dummgeschwätz. Kannst du in älteren Threads hier im Forum nachlesen.
Wenn er das nächste Mal schlecht über seine Frau redet, frag ihn, warum er sich nicht trennt? Er wird herumeiern und fadenscheinige Begründungen vorbringen.
 
  • #5
Ja, das kenne ich. Bestenfalls ist man doch mit seinem eigenen Partner zusammen, weil dieser allen anderen Männer meilenweit voraus ist. ;) Ich finde solche Momente immer ein Mahnmal, die zeigen, welch Glück ich mit meinem Partner hatte und wie hart ich mir dieses Glück mit einem tollen, guten und wertigen Mann erarbeitet habe. Diese guten, loyalen Männer kommen aber nicht einfach so in Dein Leben.

Das Problem ist nicht der besagte Mann, sondern die schwache Frau dahinter. Bessere Frauen verlassen solche Männer oder lassen sich gar nicht erst darauf ein. Gute Männer müssen erst gemacht und erzogen werden.

kurz zur Situation: Ein verheirateter Mann, der auch Kinder hat, hat mir deutlich gemacht, dass er Gefühle für mich hat.
Allein das ist ein ekliger Charakter. Halte Dich von solchen Menschen fern, um Dein eigenes Glück nicht zu beschmutzen.
Ich hielt den Kontakt bisher immer für spaßig und höchstens freundschaftlich und habe gern mit ihm zu tun gehabt.
Nene, beschmutze Dein Feld nicht mit so eine Art von Menschen.
Einen faden Beigeschmack hatte es immer mal, wenn er von seiner Frau gesprochen hat. Da ließ er öfters kein gutes Haar an ihr. Eingegangen bin ich darauf nicht, das gehört sich einfach nicht, so ist meine Meinung dazu und auch die von meinem Freund.
Sehe ich ähnlich, aber ich habe auch schon oft meine Freunde gewechselt, wo so gelästert wird. Was ich aber nicht mache, ist mich selbst zu verraten. Ich habe einen Anspruch auf qualitative Charaktere in meinem Leben, die muss man sich aber echt hart erarbeiten.
Kennt ihr solches Verhalten von Männern mit Familien?
Gibt es überall. Loyalität und loyale Freunde - sage ich mal - werden einem nicht geschenkt, dafür musst auch DU was dafür tun.
Warum bespricht man Probleme nicht mit dem Partner oder höchstens guten Freunden anstatt mit fremden Frauen?
Die Gründe können vielfältig sein, von psychischer Geistesgestörtheit, bis schlechter Erziehung, ghettohaftem Milieu über verdorbenem Charakter.
Ich komme aus dem Schwabenland, dort ist das die Grundhaltung der meisten Menschen.
Warum bleibt man in Beziehungen, die einem nicht guttun und bekommt auch noch Kinder zusammen?
Schwäche. Die meisten Menschen sind schwach.
Ich komme mir jedenfalls reichlich naiv und blauäugig vor, dass ich scheinbar nicht gemerkt habe, was mein Verhalten ?? bei ihm auslöst. Kommentare darauf könnt ihr euch also sparen 😉

Wie gesagt, löse Dich von dem Kontakt radikal. Das täte vielen Frauen besser, auch mal kritischer mit den meisten Menschen umzugehen.
 
  • #6
Hallo liebe Forengemeinde,

kurz zur Situation: Ein verheirateter Mann, der auch Kinder hat, hat mir deutlich gemacht, dass er Gefühle für mich hat. Das ist an sich kein Problem, weil ich selbst in einer guten Beziehung bin und ich mich zurückziehen kann vom Kontakt.

Ich hielt den Kontakt bisher immer für spaßig und höchstens freundschaftlich und habe gern mit ihm zu tun gehabt.
Einen faden Beigeschmack hatte es immer mal, wenn er von seiner Frau gesprochen hat. Da ließ er öfters kein gutes Haar an ihr. Eingegangen bin ich darauf nicht, das gehört sich einfach nicht, so ist meine Meinung dazu und auch die von meinem Freund. (Ich habe es mit meinem Freund hin und wieder angesprochen, wenn es von dem Bekannten vorkam.)

Kennt ihr solches Verhalten von Männern mit Familien?

Ich habe keine Erfahrungen mit verheirateten Männern und bin auch nicht verheiratet, aber in einer Beziehung.
Warum bespricht man Probleme nicht mit dem Partner oder höchstens guten Freunden anstatt mit fremden Frauen? Warum vergleicht man die Partnerin mit der anderen Frau?
Warum bleibt man in Beziehungen, die einem nicht guttun und bekommt auch noch Kinder zusammen?

Ich komme mir jedenfalls reichlich naiv und blauäugig vor, dass ich scheinbar nicht gemerkt habe, was mein Verhalten ?? bei ihm auslöst. Kommentare darauf könnt ihr euch also sparen 😉

Schönen Tag!
Warum die das tun? Zu faul, zu bequem, zu feige, zu ängstlich um sich zu trennen, such dir was aus. Sollte der regelmäßig so reden, würde ich den Kontakt meiden. Total unangenehm solche Menschen.
 
  • #8
Warum bespricht man Probleme nicht mit dem Partner oder höchstens guten Freunden anstatt mit fremden Frauen? Warum vergleicht man die Partnerin mit der anderen Frau?
Es geht darum die Frau anzubaggern und die Aussagen zur eigenen Partnerschaft dienen dazu die Frau auf einen Thron zu heben durch den Vergleich mit der 'schlechten' Partnerin.
Es muss gar nicht so schlecht mit der eigenen Partnerin laufen, kann auch nur vorgeschoben sein um noch eine Affäre parallel zu etablieren.
Über Probleme mit Partner oder guten Freunden zu sprechen kann halt anstrengend sein, weil man sich dann auseinandersetzen muss und nicht einfach lästern kann. Gute Freunde haben die Eigenschaft einem auch mal auf die Füsse zu treten wenn man aus dem Ruder läuft. Du kannst bei solchen Menschen davon ausgehen, dass sie Probleme nicht bearbeiten und lösen wollen sondern sie aussitzen, sie umgehen oder davor flüchten wollen und ihren Frust dann im Außen ablassen.
Warum bleibt man in Beziehungen, die einem nicht guttun und bekommt auch noch Kinder zusammen?
Geht man mal davon aus, dass die Beziehung am Anfang gut war (ist auch nicht immer gegeben), dann muss sie das ja nicht bleiben. Beide Menschen entwickeln sich weiter und die Entwicklung erfolgt selten zeitlich oder inhaltlich parallel. Mal entwickelt sich der eine Partner (mehr), mal der andere Partner. Die Entwicklung wird dadurch mal aufeinander zu und mal von einander weg erfolgen und die Arbeit besteht darin, zu erkennen wenn die Entwicklung divergent verläuft und gemeinsam daran zu arbeiten diese Divergenz umzukehren oder aber irgendwann zu erkennen, dass die Grundentwicklung divergent ist. In letzterem Fall sollte man sich dann ehrlicherweise trennen. Viele Paare handeln aber eher nicht so, sei es aus Bequemlichkeit oder sei es dass sie denken, dass sie sich aufgrund äußerer Zwänge und befürchteter Verluste nicht trennen können.
Ob die Beziehung schon schlecht war als die Kinder gezeugt wurden weiss man nicht es sei denn er hat gegenüber dir auch schon über seine Frau gelästert als die Kinder noch nicht geboren waren.
Ich komme mir jedenfalls reichlich naiv und blauäugig vor, dass ich scheinbar nicht gemerkt habe, was mein Verhalten ??
Es sind natürlich deine Gefühle aber da man nicht in den Kopf anderer Menschen hineinschauen kann, sollte man von sich selbst nicht erwarten, dass man alles erkennt, insbesondere wenn es einem das erste Mal begegnet. Das 3 x 2 = 6 ist muss man auch lernen und solange man die Multiplikation nicht gelernt hat ist man nicht naiv wenn man das Ergebnis nicht kennt.
 
  • #9
Ein verheirateter Mann, der auch Kinder hat, hat mir deutlich gemacht, dass er Gefühle für mich hat. Das ist an sich kein Problem, weil ich selbst in einer guten Beziehung bin und ich mich zurückziehen kann vom Kontakt.

Einen faden Beigeschmack hatte es immer mal, wenn er von seiner Frau gesprochen hat. Da ließ er öfters kein gutes Haar an ihr.
Es gibt reichlich Frauen, die Affären mit verheirateten Männern eingehen, wenn die glaubhaft versichern, dass die Ehe am Ende und die Frau ein Scheusal ist.
Eingegangen bin ich darauf nicht, das gehört sich einfach nicht, so ist meine Meinung dazu und auch die von meinem Freund. (Ich habe es mit meinem Freund hin und wieder angesprochen, wenn es von dem Bekannten vorkam.)
Was sollte Dein Freund sonst dazu sagen? Dass er das auch so machen würde?
Kennt ihr solches Verhalten von Männern mit Familien?
Ja, siehe oben. Lesen wir hier wöchentlich. Ich würde das als „normal“ ansehen, was die Häufigkeit angeht.
Ich komme mir jedenfalls reichlich naiv und blauäugig vor, dass ich scheinbar nicht gemerkt habe, was mein Verhalten ?? bei ihm auslöst. Kommentare darauf könnt ihr euch also sparen 😉
Gut. Irgendeine Frage oder musstest Du nur Deine Naivität mal irgendwo niederschreiben?
 
  • #10
Kennt ihr solches Verhalten von Männern mit Familien?
Einmal bei einem Vorgesetzten erlebt, ja… das war eine ganz blöde Situation, weil ich mich dem nur teilweise entziehen konnte. Ich habe - ähnlich wie du - lange nichts groß dazu gesagt. Was ich rückblickend als Fehler ansehen würde.

Ich mochte ihn als Menschen auch und wir hatten eine freundschaftliche Ebene miteinander. Ich habe später dann auch seine Kinder kennengelernt, aufgrund einer gemeinsamen Dienstreise.

Aber was er so vom Stapel über seine Ehefrau gelassen hat ( er hätte Angst, dass seine Tochter so wird, wie seine Frau z.B. ) empfand ich irgendwann als völlig daneben und habe ihn mit seinem Verhalten konfrontiert. Zum Teil scheint das einfach super unreflektiertes Verhalten zu sein. Denn auf manches Feedback von mir reagierte er auch sehr nachdenklich und etwas getroffen.

Allerdings rechtfertigt das nicht ein solches Verhalten für mein Verständnis. Die Frau tat mir leid …

Er steigerte sich dann auch in irgendwas rein und entwickelte irgendwelche Scheidungsfantasien, die er unbedingt mit mir besprechen wollte. Irgendwann stand er morgens in meinem Büro und musste mir erzählen, dass er gestern Abend über mich nachdenken musste.
Völlig gaga…


So jemand sucht halt den Absprung, anstatt sich mal selbst zu reflektieren, das Gespräch zur Frau und gegebenenfalls nach Lösungen zu suchen. Immer schön den Weg des geringsten Widerstandes wählen….das macht solche Männer wohl einfach auch zu keinen guten Partnern.
 
  • #11
Ich komme mir jedenfalls reichlich naiv und blauäugig vor, dass ich scheinbar nicht gemerkt habe, was mein Verhalten ?? bei ihm auslöst.
Du beziehst das zu sehr auf dich. Wenn er unglücklich in seiner Ehe ist, dann wird ihm da jeder Strohhalm ganz gelegen kommen, der es ihm ermöglich, zumindest gedanklich mal aus der Ehe auszusteigen.

Bei meinem Ex Chef denke ich auch, dass er die Nummer genauso bei der nächsten bringen wird, bis eine mal anbeißt. 🤷🏻‍♀️
 
  • #12
Für mich war das lange Zeit "normal" in meiner eigenen Ehe, in den Ehen meines Umfeldes. Heute will ich mit diesen Menschen keinen Umgang mehr. Es geht auch anders und darauf richte ich meinen Focus. Menschen die andere abwerten, vor allem ihnen nahe stehenden, haben einen unzufriedenen Charakter. Sie geben die Schuld dafür gerne "den anderen". Partnern, Freunden, Chefs, name it. Sie sind zu bequem die Verantwortung für sich und ihr Glück zu übernehmen und die nötigen Konsequenzen zu ziehen.
Ich will das nicht mehr! Nicht mehr für mich und nicht mehr in meinem Umfeld, wenn ich es vermeiden kann.
Gestern war ich bei meinen besten Freunden zu Gast. Seit über 20 Jahren ein Paar und immer respektvoll. Mögen sie auch mal uneinig sein und den anderen für einen Moment doof finden....sie bleiben nach Außen eine geschlossene Einheit und regeln ihre Themen immer unter- bzw. miteinander. So gehört das! Einen Mann, der schlecht über seine (Ex) Partnerin redet ohne erkennbar seine Anteile mit in den Hut zu werfen, käme für mich als Partner niemals in Frage. Ein Mann, der über seine Frau lästert, während er mich anbaggert, für den hätte ich klare Grenzen und ggf. deutliche Worte.
 
  • #13
Ein verheirateter Mann, der auch Kinder hat, hat mir deutlich gemacht, dass er Gefühle für mich hat.

Kann passieren. Kommt darauf an wie es weitergeht. Versucht er den Absprung aus seiner Ehe?

Da ließ er öfters kein gutes Haar an ihr. Eingegangen bin ich darauf nicht, das gehört sich einfach nicht, so ist meine Meinung dazu und auch die von meinem Freund.

Das hast Du gut erkannt.
Was Peter über Paul sagt, sagt mehr über Peter wie über Paul.

Warum bespricht man Probleme nicht mit dem Partner oder höchstens guten Freunden anstatt mit fremden Frauen?

Wer sagt Dir, dass er das nicht auch macht.

Ich komme mir jedenfalls reichlich naiv und blauäugig vor, dass ich scheinbar nicht gemerkt habe, was mein Verhalten ?? bei ihm auslöst.

Ihr habt euch einfach verstanden. Du hast da sicher nichts ausgelöst. Bleibt bei Dir.

Kommentare darauf könnt ihr euch also sparen 😉
Ach, jetzt hab ich doch 😁
 
  • #14
Einen faden Beigeschmack hatte es immer mal, wenn er von seiner Frau gesprochen hat. Da ließ er öfters kein gutes Haar an ihr. Eingegangen bin ich darauf nicht, das gehört sich einfach nicht
Die Frage ist, was sich nicht gehört - dass er über seine Ehefrau rumschludert oder dass Du Dir das stillschweigend anhörst und ihn somit darin bestätigst?

Weißt Du: schweigen ist zustimmen und ich finde tatsächlich, dass sich das von Deiner Seite genauso wenig gehört wie seine Rumschluderei.

Warum ziehst Du jetzt hier über ihn her, statt ihn in der Situation in die Schranken zu verweisen? Hast Du Angst, dass seine Bewunderung für Dich dann zerplatzt wie eine Seifenblase - kein Egopimping mehr?
Ich kann den Unterschied in eurem Verhalten grad nicht erkennen.

Warum bespricht man Probleme nicht mit dem Partner oder höchstens guten Freunden anstatt mit fremden Frauen?
- Weil Mann die fremde Frau für eine Affäre gewinnen will. Und bei vielen selbstwertschwachen Frauen löst die Schluderei über die Partnerin der Mechanismus aus, ihm zeigen zu wollen, dass sie ja um so viel besser ist - und zack hängt sie am Affärenhaken.
- Weil der Mann sich generell unpartnerschaftlich verhält, er vermutlich bei so einem Gespräch gewaltig Gegenwind von ihr zu diversen Aspekten ihrer Partnerschaft bekäme und nichts dagegenhalten könnte.

Warum bleibt man in Beziehungen, die einem nicht guttun und bekommt auch noch Kinder zusammen?
Weil Mann nichts besseres findet wegen seiner persönlichen Eigenschaften.
 
  • #15
Scheinbar habe ich die Seite nicht aktualisiert und so nur die Antwort von Bachfrau gelesen…

Ich bin doch überrascht, dass das Phänomen ‚‚lästernder Partner‘‘ so verbreitet ist. Dass es eine Strategie von ihm sein könnte, dachte ich zwischendurch auch schon. Aber dafür klang es zu aufrichtig und passt nicht zu seinem Typ. Aber wie gesagt, ich bin da vielleicht ein leichtes Opfer.
 
  • #16
Liebe/r @BatmanB , deinen Beitrag fand ich überraschend einfühlsam für so ein anonymes Forum. Vor allem der letzte Absatz hat mich aufgemuntert.

@Lebens_Lust Ich habe mehrere Fragen gestellt, eine davon hast du sogar beantwortet. Den Kommentar zu meinem Freund verstehe ich nicht. Wir führen eine gute Beziehung, haben geteilte Werte und Ansichten. Ich würde nie schlecht über meinen Lebensgefährten sprechen und erwarte das auch andersrum.
 
  • #17
Die Frage ist, was sich nicht gehört - dass er über seine Ehefrau rumschludert oder dass Du Dir das stillschweigend anhörst und ihn somit darin bestätigst?
Habe ich mich vielleicht unklar ausgedrückt? Ich finde, es gehört sich nicht, so über den Partner herzuziehen bei Bekannten. Auf die Kritik bin ich nicht eingegangen, habe also nicht zugestimmt, obwohl ich seine Meinung berechtigt finde. Ich habe aber schon gesagt, dass ich es nicht OK finde, wenn er das mit mir bespricht.

Hast Du Angst, dass seine Bewunderung für Dich dann zerplatzt wie eine Seifenblase - kein Egopimping mehr?
Mein Freund und ich genügen uns im Inneren und ich brauche mich nicht im Außen sonnen. Den Kontakt habe ich nach dem Gefühlsausbruch beendet. Trifft dich das Thema irgendwie persönlich?

@Kimi 48 😄 Danke auch für deine Kommentare. Wir waren wirklich auf einer Wellenlänge und die gemeinsame Zeit fehlt mir.
Was er gesagt hat soll hier nicht breitgetreten werden. Er hat deutlich gemacht, dass er sich trennen würde, wenn es eine Chance auf eine Beziehung mit mir geben würde.

@Anna1309 hat aber bestimmt auch nicht Unrecht, wenn sie sagt, dass es nicht wirklich um mich ging.
 
  • #19
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #20
@Anna1309 hat aber bestimmt auch nicht Unrecht, wenn sie sagt, dass es nicht wirklich um mich ging.
Damit will ich nicht sagen, dass ihr nicht wirklich auch harmoniert habt und er sich tatsächlich zu dir hingezogen fühlt.

Allerdings ist das auch irgendwo ein Verzweiflungsakt seinerseits. Wieso trennt er sich nicht - auch ohne Backup Beziehung ? Ich denke, dass da viel Projektion und Fantasie im Spiel ist. Da schiebt jemand daheim nur Frust und dann ist es plötzlich mit jemandem alles sehr leicht und spaßig und schon geht das Kopfkino los. Es macht schon einen Unterschied, ob ich mich von etwas wegbewegen, oder zu etwas hinbewegen will.

Ich konnte seine Kritik damals auch zum Teil nachvollziehen. Dennoch: vieles was er ihr vorgehalten hat, hat er selbst praktiziert.
 
  • #21
Gute Männer müssen erst gemacht und erzogen werden.
Aha, und du definierst dann was 'gut' ist und hast die Charakter- und Brainwash-Strasse zuhause stehen durch die du dann alle Aspiranten jagst so dass sie hinten zu deinem Gefallen herauskommen. Wie viele dieser wohlerzogenen gleichgeschalteten Trophäen hast du denn schon zuhause in der Männer-Vitrine stehen?

Bei solchen Aussagen vergeht Mann auch noch der letzte Rest Lust auf Kontakt zu Frauen, echt zum Abgewöhnen.
 
  • #23
So Männer müssen sich mal was von der Seele reden. Sie machen das bei dir, erleichtern sich damit und machen dir damit bewusst Hoffnung, weil es sich so anhört, als wäre da mehr drin. In Wahrheit wollen sie nur deine Aufmerksamkeit, Nähe, Sex. Aber ihr Leben leben sie natürlich mit "ihrem Drachen" weiter, so tragisch das für alle ist. ;-) Solche Typen gibt es wie Sand am Meer, mit den Jahren erkennt man sie aus der Ferne . DIe meisten, die einmal "ja" gesagt haben, bleiben die nächsten Jahre dabei. Ansonsten erkennst du sie daran, dass sie Fakten schaffen, ohne dazu groß angeschoben werden zu müssen.
 
  • #24
Ja, das kenne ich. Bestenfalls ist man doch mit seinem eigenen Partner zusammen, weil dieser allen anderen Männer meilenweit voraus ist. ;) Ich finde solche Momente immer ein Mahnmal, die zeigen, welch Glück ich mit meinem Partner hatte und wie hart ich mir dieses Glück mit einem tollen, guten und wertigen Mann erarbeitet habe. Diese guten, loyalen Männer kommen aber nicht einfach so in Dein Leben.
Bis hierhin gehe ich noch mit, sehe es genau so und wäre nie mit jemandem zusammen, nur um irgendwie nicht allein zu sein. Ein Partner sollte ein Zugewinn im eigenen Leben sein, ohne dass das persönliche Glück von ihm abhinge.
Für die Partnerwahl sind wir Frauen selbst verantwortlich.

Das Problem ist nicht der besagte Mann, sondern die schwache Frau dahinter. Bessere Frauen verlassen solche Männer oder lassen sich gar nicht erst darauf ein. Gute Männer müssen erst gemacht und erzogen werden.
Ab hier wirds für mich eigenartig bis männer-, nein menschenfeindlich.
Beziehungsgefüge sind weitaus komplexer als du hier darlegst und es gehört mehr dazu als „starke“ und „schwache“, „gute“ und „schlechte“ Frauen sowie Männer, die durch solche erst geformt werden.
Allein das ist lachhaft, eine Menschengruppe per se als unzureichend zu verurteilen.

Klar leisten Frauen daheim sowie in Institutionen den Löwenanteil an Care-Arbeit für Kinder und Jugendliche, aber wir alle sind irgendwann erwachsen und damit in der Pflicht, uns zu reflektieren und an uns zu arbeiten, als Frau und als Mann. (Nur falls du das nicht individuell, sondern strukturell meintest.)
 
  • #25
An die FS @millicent habe ich nichts zu ergänzen, es wurde alles gesagt.
Kontaktabbruch genau richtig meiner Ansicht nach.
Über die Partnerin herziehen ist doch typisches Geschwätz von unzufriedenen Männern, die an ihrer Beziehung nicht arbeiten wollen oder können, aber an ihrem Geld kleben und die Scheidung längst durchgerechnet haben.
Du bist die kleine idealisierte Fantasie in seinem tristen Alltag als erbärmlicher Ehemann einer erbärmlichen Frau, die ihm hilft, sein täglich Elend zu ertragen.
 
  • #26
Habe ich mich vielleicht unklar ausgedrückt? Ich finde, es gehört sich nicht, so über den Partner herzuziehen bei Bekannten. Auf die Kritik bin ich nicht eingegangen, habe also nicht zugestimmt, obwohl ich seine Meinung berechtigt finde. Ich habe aber schon gesagt, dass ich es nicht OK finde, wenn er das mit mir bespricht.
Offensichtlich kannst Du Dich nicht klar ausdrücken, auch nicht, wenn er Dir wiederholt mit dem Thema kommt, obwohl Du ihm gesagt hast, dass Du "es nicht OK findest". Was meinst Du, was seine Frau ihm alles schon gesagt hat, und was wirkungslos an ihm abperlt.

Ob seine Kritik an seiner Frau berechtigt ist, kannst Du ebenfalls nicht beurteilen, denn Du lebst nicht in der Ehe, d.h. kennst nur kontextlose Verhaltensweisen von ihr, ggfs, manipulativ von ihm dargestellt.

Und es ist naiv zu glauben, dass ein Mann mit Kindern sich trennt, wenn die nächste Aspirantin bereitsteht.

Lies Dich hier durch die Affärenthreads und Du wirst feststellen, dass so die meisten Affären anfingen: jammernder Mann mit dem Drache zuhause, er das arme Opfer, was dringend die Retterin benötigt - aber trennen tut er sich dann doch nie, weil:
typisches Geschwätz von unzufriedenen Männern, die an ihrer Beziehung nicht arbeiten wollen oder können, aber an ihrem Geld kleben und die Scheidung längst durchgerechnet haben.

Ja, ich war viel zu lange mit so einem Affärengänger zusammen, der sich über die Mitleidsschine seine Affären aufgetan hat.
Die Frauen pochten regelmäßig an die Tür, dass ich den Platz räumen sollte, dass er nur bleibe, weil ich.....

Dabei habe ich ihm immmer freigestellt, sich zu entscheiden.
Gegangen ist er leider nie (s.o.), auch das musste ich wie so vieles andere, was getan werden musste selber tun. Seitdem bin ich hochgradig aversiv, wenn ich so eine Schmierenkömödie lese und erst recht die Frauen, die sich daran erfreuen, dass sie vermeintlich "besser" sind - ist nicht schwer, solange man so einen Fall nicht dauerhaft am Hals hat.

Als ich online datete, war jeder Mann sofort raus, der nur ein negatives Wort über seine Ex verlor.
 
  • #27
Bessere Frauen verlassen solche Männer oder lassen sich gar nicht erst darauf ein. Gute Männer müssen erst gemacht und erzogen werden.
Hat was !
Eine langjährige Beziehung kann sich verschlechtern , der Respekt geht evtl. flöten. Das heißt, als Partner muss man darauf achten , dass das liebevolle Verhalten bleibt, sowie auch der Respekt erhalten bleibt. Wenn das abrutscht und negativ wird, müssen beide Partner sich wieder „erziehen“, dh zu einem guten Verhalten heranziehen. Wenn einer nicht will, muss man als Partner dies ansprechen und konsequent handeln, reden, etwas mehr oder bewusst etwas weniger für den schlecht handelnden Partner tun. Ehetherapie zB.
In langjährigen Beziehungen ist das Abrutschen ins Negative oft ein schleichender Prozess.
Man versucht wieder harmonisch zu werden, redet Klartext, kocht was Schönes, nimmt ein paar Kilos ab, zieht sich schöner an . Ich hatte alles probiert, aber es ging nicht . Irgendwann folgte die Trennung .
Wenn ein Partner dann nur noch schlecht mit und über den Partner redet, dann ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Dann war es das und eine Trennung ist unausweichlich.
Die Außenstehenden dienen nur noch als Statisten. Die andere Frau, die angemacht wird, dient nur dazu, das Leid erträglich zu machen oder als Warmwechselpodest.
 
  • #28
Ich würde den Mann ignorieren bzw. den Kontakt abbrechen. Solche schlechten/ unreflektierten Menschen gibt es leider wie Sand am Meer. Finger weg!
 
  • #29
Als ich online datete, war jeder Mann sofort raus, der nur ein negatives Wort über seine Ex verlor.
Wenn es nur positive Worte geben würde wäre sie nicht die Ex.

Ich würde es eher andersrum drehen: Wenn jemand kein kritisches Wort über die bzw. den Ex verliert, warum sind sie dann überhaupt getrennt?

Natürlich ist es immer unglaubwürdig wenn jemand den/die Ex als eine Ausgeburt der Hölle schildet. denn es gibt ja garantiert schöne und positive Dinge wegen derer man mal zusammenkam bzw. zusammenblieb. Aber welche Verhaltensweisen des/der Ex zur Trennung geführt haben, das kann man doch auch sagen.
 
  • #30
Wenn es nur positive Worte geben würde wäre sie nicht die Ex.
Wenn man jemanden neu kennenlernt und das Hauptthema ist ablästern über die/den Ex und selberverständlich hat man selber absolut garkeinen Anteil daran, dann ist das eine Disqualifikation für eine neue Partnerschaft.

Aber welche Verhaltensweisen des/der Ex zur Trennung geführt haben, das kann man doch auch sagen.
Man kann vieles. Die Frage ist ob es für das erste und zweite Date das richtige Thema ist oder ob man nicht klüger auf Abstraktionsniveau sagt, was man sich von einer neuen Beziehung wünscht (dass es diese Trennungsgründe nicht gibt). Ich sage nicht, dass ich mich von meinem Ex getrennt habe, weil er ein lügender Fremdgänger war, sondern dass ich Wert auf Ehrlichkeit, Kommunikation ..... lege.
 
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