• #1

Immer der gleiche Typ der Frau: Ja oder Nein?

Hallo zusammen,

mich würde sehr Ihre Meinung interessieren, ob die Ansicht, dass Männer generell vom gleichen Typ der Frau fasziniert sind, grundsätzlich stimmt oder nicht. Wäre es eher eine Regel oder eine Ausnahme? Wie sind Ihre Erfahrungen/Beobachtungen?

Vielen Dank
 
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Gast

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  • #2
Jein. Das ist auch vom Typ Mann abhängig, was er will und seinem Wesenszug!

Es gibt normale, unscheinbare oder offene Männer, die nehmen alles und die sprechen auch alles an. Schlichtweg weil sie froh sind, wenn sie mal wo landen können. Mal abgesehen davon gibt es hässliche und schöne Blondinen und Brünetten. Du wirst vom Grundtyp nicht attraktiver, wenn du dir die Haare änderst! Dein Gesicht bleibt ja gleich.

Und es gibt Männer, die nur auf das Eine aus sind oder Männer mit ganz bestimmen Fetischen (z.B. nur blonde, nur schwarze, nur rote Haare), und die dann eben nur solche Typen wollen und angeifern.

Ein Kumpel von mir steht nur auf Rothaarige. Seine letzte Freundin war rothaarig und jede Nachfolgerin muss genauso sein. Letztendlich hat sich das schon zu einem Fetisch entwickelt und er sucht gezielt Fotos im Internet von solchen Frauentypen mit roten Haaren. Er selber streitet das ab und merkt das gar nicht, aber es ist so.

Fazit: Ja, MÄnner können auch von anderen Typen Frauen fasziniert sein, als nur ihrem Beuteschema... wenn du dich an den falschen dranhängst, nutzt er dich allerdings nur fürs Bett aus und will dich gar nicht. Also vorsicht!
 
  • #3
Manche ja - aber längst nicht Alle.
Viele Männer orientieren sich unbewusst - an ihrer Mutter

Ich bin nie fest gelegt, sondern recht flexibel. Bei mir muß keine Frau einem bestimmten Typ entsprechen. Meine bisherigen Partnerinnen waren sehr unterschiedlich.

Natürlich habe ich auch gewisse Vorlieben und Vorstellungen. Aber die müssen nicht Alle erfüllt werden. Mir ist der Mensch und seine Persönlichkeit und Einstellung wichtig. Keine Frau "nach Maß und Wunsch" wie vgl. der Auto- oder Hauskauf.
 
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  • #4
Es gibt sehr unterschiedliche Geschmäcker und man sieht die verschiedensten Paare.

Ich stehe total auf dunkle (Haut/Haare) Frauen und war - obwohl ich hier geboren wurde, eine deutsche Mutter habe und ca. 75 % meines Lebens in Deutschland lebte - erst mit einer einzigen deutschen Frau zusammen.

Trotzdem habe ich häufiger sehr helle/kaukasisch aussehende Frauen gesehen, die ich sofort gedatet hätte, auch wenn ich irgendwie immer nur ausländische/dunkle Frauen anspreche. Ich finde deutsche Frauen auch attraktiv, aber bisher habe ich, glaube ich, noch nie eine angesprochen.

Sie lächeln so selten, wenn sie mich angucken. Da weiss ich nie, was sie denken. Ich gehe meist davon aus, dass sie nicht gestört werden wollen. Was wahrscheinlich nicht immer stimmt.
Südländische Frauen lächeln häufiger und wirken etwas selbstbewusster/direkter. Da fällt mir das Ansprechen leichter. Ist echt so.

Wahrscheinlich habe ich deswegen diese positiven Assoziationen bei dunkleren Frauen. Aber attraktiv finde ich die Frauen hier auf jeden Fall.
 
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  • #5
Meine Ansicht als Frau, die früher auf den gleichen Typ Mann stand, ist: Irgendwann habe ich gesehen, was ich immer durch den anderen Menschen in mein Leben kriegen wollte und in mir nicht sehen konnte. Als ich es mir selbst geben konnte, war der Typ Mann auf einmal uninteressant, vielmehr noch, ich hab gesehen, wie partnerschaftsuntauglich diese Männer eigentlich sind.
Wenn jemand ewig auf den gleichen Typ des anderen Geschlechts steht, ist er unerwachsen, was echte Partnerschaft angeht, und wird vermutlich immer wieder enttäuscht, da der Partner nur Projektionsfläche ist. Das muss sich nichtmal auf nur Äußerlichkeiten beziehen. Es gibt ja Menschen, die immer wieder Menschen mit Suchtproblem anziehen, weil sie ihr Helfersyndrom nicht bearbeiten. Oder Männer, die immer mit Xanthippen zusammenkommen, weil sie eine dominante Frau brauchen, die ihnen zu Hause sagt, wo es langgeht, und sie kontrolliert, was wiederum den Mann in eine Machtposition versetzt, ohne dass er viel Energie reinstecken muss.
 
  • #6
Da gibt es bei mir kein Muster, gut in den letzten 7-10 Jahren kam ich keiner österreichischen o. deutschen Frau näher, aber nicht weil es da keine hübschen gebe, sie sind vergleichsweise nur zu kalt und schwer kennen zu lernen.
Wenn es also um einen "Typ" geht dann handelt es sich bei mit, mal abgesehen von Rahmenbedienungen wie "schlank", nicht um aussehen sondern um Charaktereigenschaften wie die Fähigkeit Gefühle, Bedürfnisse und auch Kritik auszudrücken.
 
  • #7
Was die Optik betrifft, stimmt das. Fast alle Frauen, mit denen ich zusammen war, waren brünett, nicht sehr groß und hatten eine schöne Figur. Eine längere Beziehung mit einer wirklich lieben Blondine ist zwar sicher nicht an ihrer Haarfarbe gescheitert, trotzdem wusste ich immer, dass sie nicht mein Typ ist, das Gleiche galt für eine großgewachsene Brünette. Was den Charakter betrifft, gilt für mich eher, dass ich aus Fehlern gelernt habe und mich deshalb verbessert habe.
 
  • #8
Jein, aber ich muß gestehen - der optische Typ Frau meiner ersten großen Jugendliebe fasziniert mich noch heute.

Was allerdings in meinem Leben bei meinen Beziehungen nie eine Rolle gespielt hat und auch spielen wird. Keine war diesem Typus ähnlich und auch untereinander vollkommen verschieden. Bei der Wahl der Partnerin waren immer andere (charakterliche) Merkmale entscheidend.
 
  • #9
Bei mir (42) stimmt die These auch.
Ich finde zwar auch brünette oder schwarzhaarigen Frauen anziehend; geklappt hat es in allen Fällen (6) nur mit Blondinen.
Warum, weiß ich auch nicht.
 
  • #10
Ich gehöre zu jenen Männern, die tatsächlich nur ein bestimmter Frauentyp fasziniert. Frauen bestätigten mir, daß es ihnen auch so geht. Das hat freilich auch damit zu tun, daß ich mich nicht auf Kompromisse hinsichtlich des Typs einlassen würde. Entweder dieser Typ oder keiner.
 
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  • #11
Ich muss noch hinzufügen, dass mir der Erscheinungstyp einer Frau wirklich unwichtig ist. Attraktive Frauen gibt es in allen Farben und Formen.

Mir ist die Art viel wichtiger. Ich spreche besonders nett/herzlich wirkende Frauen an. Das fällt mir einfach leichter. Wirkt eine Frau irgendwie kühl, hart oder arrogant, spreche ich sie nicht an. Ich habe mehrfach festgestellt, dass auch die so kühl wirkenden Norddeutschenfrauen genauso herzlich sein können wir andere Frauen, sie zeigen das allerdings nicht häufig.

Ich glaube das ist der Grund, warum ich bisher nur eine deutsche Freundin hatte. Sie schrecken mich meist mit ihrem Gesichstausdruck ab.
 
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  • #12
Ich finde es interessant, dass bei vielen Antworten der "Typ Frau" anhand der Haarfarbe charakterisiert wird. Selbst wenn man sich nur auf die Optik fixiert, gibt es dabei doch deutlich mehr Merkmale, die den (optischen) Typ ausmachen.

In meinem Umfeld habe ich schon festgestellt, dass einige Männer einen ganz bestimmten Typ Frauen attraktiv findet und dabei schließe ich auch die Art mit ein. Besonders auffällig ist dies bei einem Freund, der Frauen gut findet, die sehr schutzbedürftig/zierlich wirken. Es ist immer der gleiche Typ Frau und es geht immer wieder ziemlich schnell in die Brüche. Ein Grund mal zu überlegen, ob man sich nicht mal umorientieren sollte.

Ich (w) habe optisch keinen bestimmten Männertyp. Mich zieht eher die Art eines Mannes ein und so sahen meine Partner bisher auch sehr verschieden aus - zur Verwunderung meines Umfelds.
 
  • #13
Grundsätzlich ja, aber die Kriterien für „gleicher Typ Frau” sind sehr verschieden. Der eine fühlt sich von visuellen Eigenschaften angesprochen, der andere von charakterlichen. Die Frauen, mit denen ich eine Strecke meines Lebens teilte, könnten äußerlich kaum unterschiedlicher sein, hatten aber allesamt in etwa dasselbe Weltbild und dieselben Hobbys. Sonst hätten sie mich wohl kaum fasziniert, was soll ich denn mit einer Frau wie aus'm Playboy, wenn ich mit ihr nicht über den Kosmos philosophieren kann?
 
  • #14
Wenn jemand ewig auf den gleichen Typ des anderen Geschlechts steht, ist er unerwachsen, was echte Partnerschaft angeht, und wird vermutlich immer wieder enttäuscht...
Was den Charakter betrifft, gilt für mich eher, dass ich aus Fehlern gelernt habe und mich deshalb verbessert habe.
Besonders auffällig ist dies bei einem Freund, der Frauen gut findet, die sehr schutzbedürftig/zierlich wirken. Es ist immer der gleiche Typ Frau und es geht immer wieder ziemlich schnell in die Brüche. Ein Grund mal zu überlegen, ob man sich nicht mal umorientieren sollte.

Aus Fehlern lernen und anders/gegenteilig wählen?

Für das Gegenbeispiel müsste dann ja auch gegenteilig argumentiert werden ...sonst führt es zu einem Paradoxum!

Bei mir war bzw. ist/war der Frauentyp, den ich immer noch bevorzugen kein Fehler, oder problembehaftet, sondern ein Erfolgsmodell! (ich bin verwitwet) Eigentlich müssten jetzt alle immer sagen "Da mußt Du bei bleiben und genau so wiedersuchen!"

Aber auch mir wird gesagt: Such Dir etwas anderes!

Ja wie denn nun?

Ich denke, dass bestimmte Leute sich einfach gerne reden hören und das funktioniert mit dem Universalargument "Mach mal was anders" immer am besten.

V.m44
 
  • #15
jain,..

optisch eher nicht, charakterlich schon.. ich war irgendwie schon immer vom ( MPDG) Manic Pixie Dream Girl angetan, und bin seit etlichen Jahren mit einem besonderen Exemplar zusammen. =) und das sehr glücklich..
 
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  • #16
Aus Fehlern lernen und anders/gegenteilig wählen?
Nee, das wäre dann einfach nur die andere Seite der Medaille. Die ganzen Aspekte wie Haarfarbe und andere Oberflächlichkeiten weglassen und gucken, wer einem so richtig gut tut vom Wesen und vom Charakter her. Den findet man dann auch attraktiv, auch wenn er nicht so aussieht wie der "Traumtyp".
Wenn man so was wie ein nichtbearbeitetes Helfersyndrom hat, dann sucht man sich eben immer Männer/Frauen, die man retten will. Aber damit wird man nicht glücklich, weil blind ein Muster gelebt wird.
Und wer meint, an der Haarfarbe oder an der Körpergröße DEN Partner zu erkennen, muss schon großes Glück haben, wenn dann der Mensch auch passt.

Gast 4
 
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