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  • #1

Indiskrete Frage? Oder sehe ich das zu eng.

Ich (w 57) hatte Kontakt zu einem Witwer. Ich hatte ihn angeschrieben und mein Bild freigeschaltet. Er hat auch sofort geantwortet, wollte aber in der allerersten mail gleich den Grund für meine Scheidung wissen. Ich war schon etwas überrascht, habe ihm dann geantwortet, dass er den Grund gerne wissen könnte, aber dass das doch eine private Sache ist, die ich einem wildfremden Menschen nicht in der ersten mail ausbreiten möchte. Unsere Scheidung leif einvernehmlich und ohne Streitereien, aber mehr würde ich einem Mann nur in einem persönlichen Gespräch erzählen.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es auch verwitwete Menschen gibt, die eine sehr zerrüttete Ehen geführt haben, verwitwet heißt nicht, dass man ein besserer Mensch ist.

Daraufhin habe ich eine Absage ohne Begründung bekommen. Ich hatte ihm ja noch die Gelegenheit gegeben, seinen Fragegrund zu erklären, aber anscheinend wollte er das nicht.
Ich trauere dem Mann nicht nach, aber ich möchte doch gerne mal die Meinung anderer Leute hören.
Ich finde, die Frage nach dem Scheidungsgrund in der 1. mail einfach unmöglich. Oder sehe ich das falsch.
 
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  • #2
Nein, das siehst du nicht zu eng, solche Fragen sind tatsächlich unmöglich. Unglaublich, was sich manche Menschen herausnehmen. Ich erlebe auch immer wieder solche plumpen "Erzähl mal"- Aufforderungen ohne Witz, Esprit oder Charme und auch ohne die geringsten Basis-Kenntnisse von "Gesprächs"führung im Netz.
Du hast sicherlich nichts verpasst. Rüpel im www sind auch im echten Leben Rüpel.

w, 41
 
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  • #3
Ich hätte ihm wahrscheinlich mehr erzählt, wenn mir sein Profil sehr gefallen hätte, da es für ihn offensichtlich Grund großer Verunsicherung ist. Sicher hat er kein Recht dazu, aber wenn es ihm nunmal Bedürfnis ist? Er noch ein Erklärungspolster braucht ;-) ?
Deshalb musst Du Dich nicht als schlechteren Menschen gesehen halten, er hätte sich vielleicht nur wirklich nie getrennt, sieht Fremdgehen, Vernachlässigung der Zweisamkeit etc. als ebenfalls mögliche, aber nicht erwünschte Gründe, die er gern ausgeschlossen hätte.
Ist es in Deinem Fall nicht möglich, allgemein und trotzdem Angst-nehmend darauf einzugehen? Oder hat Dich die Frage nur zu sehr überrumpelt?
 
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  • #4
Ja, das geht gar nicht. Sei froh, dass er sich so schnell als so unhöflich herausgestellt hat.
Wir sind ja hier nicht in einen Online-Auktionshaus, wo man die Artikel auf Fehler abklopft.
 
  • #5
Ich finde nicht, dass du das zu eng siehst. Und seine Frage war meines Empfindens nach ziemlich indiskret. Und das gleich in der ersten Mail! Ich könnte mir vorstellen, dass er als Witwer mit deinem Kommentar "Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es auch verwitwete Menschen gibt, die eine sehr zerrüttete Ehen geführt haben, verwitwet heißt nicht, dass man ein besserer Mensch ist." nicht klar gekommen ist. Vielleicht hätte er nicht so viel Direktheit von dir erwartet und dich nicht einfühlsam genug empfunden. Aber das ist sein Pech. Wie gesagt, das ist nur eine Mutmaßung.
Du hast richtig gehandelt.
 
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  • #6
Liebe Fragestellerin,

Du siehst es nicht zu eng - und nicht jeder verhält sich online so, wie er es im echten Leben selbstverständlich tun würde.

Auch in den Profilen stehen Dinge, die man auf einer Party nicht jedem neuen Bekannten ungefragt erzählen würde. Darum scheinen manche ein Distanzproblem zu entwickeln, sich der fehlenden vertautheit nicht bewusst zu sein. Ich würde immer versuchen es so zu halten wie Gast 2 - kann aber Deine Verletzung teilen.
 
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  • #7
Hat er denn den Grund für diese doch ziemlich private Frage gleich mitgeschrieben? Oder hat er vorher von sich auch schon so private Dinge geschrieben? Wenn ja, würde ich kein Problem sehen, auf diese Frage ehrlich und souverän zu antworten. Das ist ja nun wirklich nichts, über was man nicht sprechen könnte.

Verlangt er aber mehr Offenheit als er selber zu geben bereit ist, dann würde ich nur eine kurze aber ehrliche Antwort (wie "er hatte eine Andere" oder "wir hatten uns auseinander gelebt") geben, aber unbedingt zurückfragen, warum er mehr Offenheit verlangt als er selber zu geben bereit ist.
 
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  • #8
mit 57 jahren sollte man ein bißchen lockerer mit der partnersuche umgehen können. in diesem alter hat man selbst nicht mehr die großen ansprüche zu stellen, dass die andere eine "weiße" vita aufzuweisen hat.
offenbar kann er es sich leisten frauen als konsumgegenstand zu sehen; wer nicht spurt und nicht rede udn antwort steht, scheidet aus. das ist nicht menschlich. so geht man nicht miteinander um.
ich hoffe du trauerst ihm wirklich nicht nach.
es gibt hier viele gest.... te menschen, die offline null chancen hätten, weil sie menschlich gesehen defizite aufweisen. diese erkennt man hier daran, dass sie einen sofort löschen und nicht interessiert sind wahrzunehmen, dass hinter jedem profil ein anderer mensch sitzt.
bitte vergessen und möglichst ohne vorbehalte die "normaleren" hier suchen und finden!
alles gute!
 
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  • #9
Sorry aber solche Fragestellungen in der ersten Mail sind doch völlig daneben. Das erzähle ich einem Menschen wenn ich ihn näher kenne. Ich mache doch keinen Seelenstriptease bevor ich jemanden gesehen habe. Unglaublich manche sich im Netz herausnehmen.

Wahrscheinlich so ein gefrusteter, von Frauen enttäuschter Typ der sämtliche Sicherheitsnetze beim Kontakt braucht um ihn zu vertiefen.

Da hast du nichts aber auch gar nichts verpasst.

w46
 
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  • #10
Sei froh, dass er sich so schnell als so unhöflich herausgestellt hat.

Nun ja, wie man in den Wald hineinruft...

Also, ich halte es schon für sehr bezeichnend, daß Du ihm den von Dir gemutmaßten Hintergrund der Frage gleich als Retourkutsche wieder an den Kopf wirfst. Vielleicht war ihm einfach nur wichtig, ob Untreue des Mannes der Grund war, also etwas wofür Du nichts kannst, genau wie er nichts für den Tod seiner Frau kann. Deine Antwort ließ aber auf zerrüttete Ehe schließen, mithin also beiderseitiges Verschulden. Und das gefiel ihm halt nicht.
 
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  • #11
Ist es in Deinem Fall nicht möglich, allgemein und trotzdem Angst-nehmend darauf einzugehen? Oder hat Dich die Frage nur zu sehr überrumpelt?

Hier die FS:
Ich glaube auch, dass er einfach unsicher war und ich möchte bei einem Geschiedenen auch gerne wissen, warum er sich scheiden ließ. Es ist schon ein Unterschied, ob jemand sich nach 5 Jahren trennt, weil man sich in einen anderen Mann verliebt hat, ob man den Mann raußgeworfen hat, weil er permanent fremd geht oder trinkt, oder ob man nach 25 Jahren eingesehen hat, dass man sich einfach in andere Richtungen entwickelt hat und keinen gemeinsamen Weg mehr sieht. Ganz klar - aber das ist eben etwas für ein Gespräch, wenn man der Meinung ist, der Datepartner könnte etwas für Dauer sein.
Ich habe mich nicht überrumpelt gefühlt, ich fand es einfach unhöflich und unsensibel. Sowas gehört nicht in die erste mail Ich frage doch auch nicht "an was ist denn deine Frau gestorben".

Ich habe ihm ja noch den Weg geöffnet und geschrieben, dass es bei mir eine Trennung ohne Streit gab. Das hätte ihm doch eigentlich reichen müssen.
 
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  • #12
find ich grenzüberschreitend seine Frage, wenn man sich noch nicht kennt.Man hat den Eindruck, dass er als Witwer Vorurteile hat gegen Geschiedene.w43
 
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  • #13
Ich würde auch den Grund wissen wollen. Anhand einer ( hoffentlich ehrlichen ) Antwort kann man erkennen wen man charakterlich vor sich hat - und darum geht es mir bei der Partnersuche.

Finde ich einen Mann der seiner Frau einfach abhaut und zig andere hatte bevor er es bei mir versucht macht das einen anderen Eindruck als wenn er verlassen wurde und noch zwei Kinder betreut.

So wird Dein Witwer wohl auch die charakterliche Auslese vornehmen wollen, was in Ordnung ist.
Er will sich auch schützen und keinen Reinfall erleben. Was wäre wenn Du Deinen Mann betrogen und finanziell platt gemacht hättest ? Einen geschminkten Piranha will sich keiner an Land ziehen.
Nimm es nicht krumm, Du möchtest doch auch keinen Gauner abbekommen oder ?
Die Frage ist nicht wirklich intim - er guckt Dir dabei weder auf die Blutgruppe oder in den Schlüpfer.
 
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  • #14
Nun ja, wie man in den Wald hineinruft...

Also, ich halte es schon für sehr bezeichnend, daß Du ihm den von Dir gemutmaßten Hintergrund der Frage gleich als Retourkutsche wieder an den Kopf wirfst. Vielleicht war ihm einfach nur wichtig, ob Untreue des Mannes der Grund war, also etwas wofür Du nichts kannst, genau wie er nichts für den Tod seiner Frau kann. Deine Antwort ließ aber auf zerrüttete Ehe schließen, mithin also beiderseitiges Verschulden. Und das gefiel ihm halt nicht.

Na ja, wenn jemand so kleinkariert denkt. Eine Zerrüttung ist also schlimmer als ein untreuer Ehemann? Als kleines, dummes Hascherl, das vom Mann jahrelang hintergangen wurde, hätte er die FS akzeptiert? Aber als Frau, die sich einvernehmlich nach langer Ehe getrennt hat, weil eine Ehe mehr sein sollte als nebeneinander herleben - das geht nicht?
Das ist doch sehr oberflächlich gedacht. Es gibt eben auch zerrüttete Ehen, die nicht durch den Scheidungsanwalt beendet werden sondern von einer höheren Macht.
 
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  • #15
Du hast alles richtig gemacht. Du mußt Dich nicht dafür entschuldigen, dass Du geschieden bist. Und Du bist ihm in den ersten Mails keine Rechenschaft über eine derart private Sache schuldig.
Du hast ihm mitgeteilt, dass ihr das im persönlichen Gespräch klären könnt. Das finde ich gut und richtig. Er hat Dir daraufhin eine Absage erteilt, das kann auch ich gar nicht verstehen.

Sei einfach froh, dass Du Ihn los bist. Du brauchst jemanden, der Verständnis für Dich hat und Dir unvoreingenommen begegnet. Das war definitiv der Falsche und dazu noch ein unmöglicher vorurteilsbeladener Mann mit sehr schlechten Manieren. Such einfach weiter und leg den Fall zu den Akten.
 
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  • #16
Nun ja, wie man in den Wald hineinruft...

Also, ich halte es schon für sehr bezeichnend, daß Du ihm den von Dir gemutmaßten Hintergrund der Frage gleich als Retourkutsche wieder an den Kopf wirfst. Vielleicht war ihm einfach nur wichtig, ob Untreue des Mannes der Grund war, also etwas wofür Du nichts kannst, genau wie er nichts für den Tod seiner Frau kann.
Ja, aber das geht ihn als Fremden absolut gar nichts an!
Im Übrigen wäre mir doch völlig egal, woran anderer Menschen Beziehungen gescheitert sind. Wichtig ist mir nur, ob ICH mich mit dem Menschen verstehe.
Und auch wenn sie geschieden wäre, weil der Mann fremdgegangen ist, heißt das ja noch lange nicht, dass sie eine gute Ehefrau war. Der Scheidungsgrund ist also absolut irrelevant.
 
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  • #17
Der Mann war unhöflich und du lässt dir das nicht gefallen - sehr in Ordnung.

Wenn er triftige Gründe hat, diese Frage zu stellen (vielleicht wegen schlechter Erfahrungen mit Frauen, die ihm die Ohren vom Ex vollgelabert haben und noch nicht abgeschlossen haben), hätte er dies auch netter und verständlicher tun können.
Er ist unklug und selbst schuld, einen guten Kontakt wie dich vergrault zu haben.

Schade, dass Freundlichkeit so aus der Mode ist. Auch mir fällt auf, dass manche Männer kaltschnäuzig Fragen stellen und sich dann wundern, wenn sie damit nicht punkten.
 
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  • #18
Liebe FS,
niemals würde ich in einer 1. mail eine solch - für mich äußerst private - Frage beantworten. Einem wildfremden ´Mann mich derart "entblößen", was soll das?
Je länger ich nun bei elite bin, um so häufiger fällt mir auf, welch sonderbares Gebahren manch Männer da von sich geben; da hilft nur immer wieder Grenzen setzen, stoppen; ist doch wie bei der Kindererziehung. Sollen doch diese Männer die unsäglichen Fernseh-soaps sehen, dort gibt es sie reichlich, die entwürdigende Zur-Schau-Stellung.

Lass Dich nicht beirren, bleib weiter standhaft, vielleicht bewirkt das ja etwas bei so manch verdrehtem Manne.

W, 43
 
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  • #19
Ich hätte ihm wahrscheinlich mehr erzählt, wenn mir sein Profil sehr gefallen hätte, da es für ihn offensichtlich Grund großer Verunsicherung ist. Sicher hat er kein Recht dazu, aber wenn es ihm nunmal Bedürfnis ist? Er noch ein Erklärungspolster braucht ;-) ?
Deshalb musst Du Dich nicht als schlechteren Menschen gesehen halten, er hätte sich vielleicht nur wirklich nie getrennt, sieht Fremdgehen, Vernachlässigung der Zweisamkeit etc. als ebenfalls mögliche, aber nicht erwünschte Gründe, die er gern ausgeschlossen hätte.
Ist es in Deinem Fall nicht möglich, allgemein und trotzdem Angst-nehmend darauf einzugehen? Oder hat Dich die Frage nur zu sehr überrumpelt?

Zustimmung!

Ich finde Deine Reaktion in der Tat übertrieben. Vielleicht hat er schlicht & ergreifend in seinem unmittelbaren Umfeld mehrere Beispiele miterleben dürfen, wo ein Partner den Anderen ad hoc fallen ließ - und er deshalb verunsichert ist. Der andere Gast hat dies ja bereits beleuchtet.

Ich könnte Dich verstehen, wenn er in seiner Antwort fast nichts geschrieben hätte - und Dir nahezu ausschließlich die Frage serviert hätte. Das hätte mich an Deiner Stelle auch gestört, aber anscheinend war die Frage nur ein Teil einer durchaus längeren Mail, also nur ein Aspekt, der ihn offensichtlich besonders bewegt.

Vielleicht ist der Zeitraum der Frage in der Tat etwas früh, aber es zwingt Dich ja keiner in aller Ausführlichkeit, darauf einzugehen. Wie bereits der andere Gast schrieb, kann man durchaus in einer Form auf die Frage eingehen, ohne sich vor dem noch Unbekannten zu entblößen. Deine Formulierung, liebe FS, dass man einem "Wildfremden" sowas nicht in der ersten Mail beantwortet, kann eigentlich nur nach hinten losgehen.

Man sollte - so meine Meinung - beim den E-Mails, aber auch bei den folgenden Treffen, stets soviel preisgeben, dass man am nächsten Tag noch ein gutes Gefühl damit hat. Keine Frage. Aber m.E. gibt es hier durchaus einen Kompromiss zwischen kompletter Offenlegung, die auch völlig abtörnend wäre, und einer kompletten Verweigerung gegenüber der Fragestellung.

Sexuell anzügliche Fragestellungen wären natürlich ein anderes Thema. Hier könnte ich eine Verweigerung oder einen Kontaktabbruch bestens verstehen.
 
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  • #20
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  • #21
Ich finde Du siehst das zu eng, denn schliesslich hat er Dich vom Profil her angesprochen. Eine einfache Antwort von Dir hätte gereicht. Wie z.B. Du bist überrascht über diese erste Frage von ihm, wie er denn darauf käme und wieso sie ihm wichtig sei. Das hätte gereicht. Doch so zurück "zu schiessen" mit Witwer können auch zerrütete Ehen führen, finde ich völlig geschmacklos von Dir. Da kann er ja nur den Absagebon drücken. Mit Recht.
 
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  • #22
Zustimmung!

Ich finde Deine Reaktion in der Tat übertrieben. Vielleicht hat er schlicht & ergreifend in seinem unmittelbaren Umfeld mehrere Beispiele miterleben dürfen, wo ein Partner den Anderen ad hoc fallen ließ - und er deshalb verunsichert ist. Der andere Gast hat dies ja bereits beleuchtet.

Ich könnte Dich verstehen, wenn er in seiner Antwort fast nichts geschrieben hätte - und Dir nahezu ausschließlich die Frage serviert hätte. Das hätte mich an Deiner Stelle auch gestört, aber anscheinend war die Frage nur ein Teil einer durchaus längeren Mail, also nur ein Aspekt, der ihn offensichtlich besonders bewegt.

Hier die FS
Wenn das so wäre, dann hätte er das ja anders schreiben können. Z.B. "Ich habe in meinem Umfeld häufig böse Scheidungen erlebt, ich hoffe, das ist bei dir nicht so". Dann hätte er mir überlassen, wieviel ich preisgebe.
Aber so war das in der Tat einer der ersten Sätze in seiner Antwort auf meine Anfrage. So in etwas: "danke für deine Anfrage und dein Bild, das mir sehr gut gefallen hat. Du bist geschieden, ich würde gerne den Grund dafür kennen". Das war alles, keine Erklärung und keine Information über ihn.
Ich weiß, ich muss mir keine Gedanken machen, der Typ ist es nicht wert. Die Mehrheit der Leute hier hat mir das auch bestätigt - danke!
 
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  • #23
Die Frage ist sehr direkt - aber sie ist ja nicht blöd. Sicher muss hier niemand die Trennungsgeschichte erzählen, aber ich finde, einen Grund für die Scheidung hätte die FS shon nennen können, ohne sich einen abzubrechen.
Z.B.
Es gab eine andere Frau oder
nach 20 Jahren Ehe und 10 Jahren gemeinsamen Schweigens hatten wir uns auseinandergelebt oder
ständiger Streit ums Geld hat uns entzweit oder
erst hat er seinen Job verloren, dann sich gehen lassen, dann wurde er unausstehlich
... irgendsowas in Kurzform halt,
das dem Fragesteller hilft, seine Phantasien über die Trennung in die richtige Bahn zu lenken, hätte es ein dürfen.
 
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  • #24
Sehe ich genauso wie die FSin.

Plumpe und grenzüberschreitende Frage, die zu nichts führt, weil die Antwort alles und nichts bedeuten kann.

Eine Scheidung bzw. deren Hintergründe lassen sich nicht in ein paar Sätzen beantworten und gehen jemanden, den man nicht kennt, nichts an.

Würde ich als Mann nur von Angesicht zu Angesicht besprechen wollen und nur in angenehmer, gleichberechtigter Gesprächsatmosphäre.

m
 
  • #25
Der Scheidungsgrund ist für diese Leute interessant - weil sie nicht aus dem gleichen Grund eine Trennung erleben wollen.

Aber ich finde es auch sehr indiskret, danach zu fragen. Noch dazu so früh.
Wer so große Angst vor Trennung hat - ist der überhaupt (noch) bindungsfähig ?
 
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  • #26
Der Scheidungsgrund ist für diese Leute interessant - weil sie nicht aus dem gleichen Grund eine Trennung erleben wollen.

Ja, aber das wäre doch nur der Fall, wenn ich schreiben würde "ich habe mich scheiden lassen, weil ich selbst fremdgegangen bin" oder "mein Mann hat mich verlassen, weil ich keine Lust auf Sex hatte". Aber so etwas würde niemand schreiben, auch wenn es so wäre.
Alle anderen Gründe, also z.B. der Partner ging fremd, man hat sich auseinandergelebt usw. sagen doch nichts über eine zukünftige Beziehung aus.
Also wahrscheinlich zeugt das nur von Unsicherheit und von Vorurteilen gegenüber Geschiedenen.
 
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  • #27
Jeder - der mehr oder auch deutlich weniger als im Alter der FS ist - ist üblicherweise geschieden. Wer in dem Alter noch ledig ist = niemals gebunden war, gibt es nicht bzw. ist völlig bindungsunfähig. Hatte deshalb ja nie einen Partner.

Eine abkürzte, etwas allgemein gehaltene kurze Antwort bringt gar nichts.
>in der allerersten mail< schrieb die FS: Die Frage ist indisket, da zum falschen Zeitpunkt gestellt.
Wenn sich etwas später ein vertrauensvoller, persönlicher Kontakt entwickelt hat, kann man sicher offener sein, Vielleicht ist man dann auch bereit, eigene Fehlrer zu artikulieren.

Genauso interesant kann die Frage danach sein, in welchem Zustand die Ehe war, als sie durch Tod endete. Für mich wäre das auch wichtig. Wenn es eine Superliebe bis dahin gewesen ist, weiss ich nicht, ob ich ein Ersatz sein will.
 
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