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  • #31
Lieber FS.: Ich wünsche dir viel Glück bei der Suche nach der richtigen Frau für dich. Lasse dich bitte nicht durch die hier zum Teil geäußerten Vorurteile deprimieren. Ich bin sicher, dass es viele Frauen gibt, die mit dem Herzen hinsehen und merken, wenn sie dich kennenlernen, was für ein Mensch du bist. Deine Äußerungen haben mir gefallen und mich auch überzeugt. Es gibt eben nicht immer schwarz oder weiß, sondern viele Farben dazwischen und sensible Menschen wissen das.
Falls du dich hier anmeldest, dann bringe deine westliche Einstellung zum Ausdruck und ich glaube, du wirst viele Zuschriften erhalten bzw. Antworten auf deine Anfragen.
Es ist schwer, wenn man als Ausländer seine Heimat aus politischen Gründen verlassen muss.
Bewunderswert, wenn man dann die fremde Sprache erlernt und sich mit den neuen Gegebenheiten arrangiert. Deine Eltern haben es sicher nicht leicht gehabt. Viel Glück auf deinem Weg.
 
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  • #32
Trotz der sehr vielen, aufmunternden Antworten, habe ich beschlossen, mich nicht hier anzumelden. Ich werde auch keine andere Singelseite besuchen und in den Iran (zurück) zu ziehen. Deutschland und Europa sind nicht reif für Multi-Kulti. Leider glauben viele Europäer, dass sie anderen "Völkern" überlegen sind. Dieses Denken halte ich für zutiefst primitiv, letztendlich ist es, wenn überhaupt nur ein 1:1-Vergleich, wer besser oder schlechter ist. Ich weiss, dass ich als Mensch sehr viel wert bin und das obwohl ich aus dem Iran komme. Neben meiner Intelligenz (auch soziale) und meinem Fleiss, habe ich ein Wissen, das viele Europäer nicht haben. Sobald man sagt, man sei aus dem Iran, braucht man ja fast schon eine ganze Armee, um die tötenden Blicke abzuwehren. Der Iran hat keine anderen Länder eingenommen oder ausgebeutet. Der Iran hat keine Atombombem gegen unschuldige Menschen abgeworfen. Außerdem ist es zutiefst beleidigend, wenn man immer wieder hören muss, wie Iraner angeblich mit ihren Frauen umgehen. Mag sein, dass Frau und Mann dort (leider) nicht gleichgestellt sind, aber als es einen Shah gab, der den Frauen in den 60er Jahren ein Wahlrecht einräumte, hat sich keiner dafür interssiert. Kein Mensch in der westlichen Welt hat den Shah für seine Reformen gelobt, stattdessen musste er gehen, weil es um das Erdöl ging/geht. Ja, so funktioniiert die Welt und nicht wie wir sie gerne hätten. Im Iran sterben/leiden viele Menschen - sowohl Frauen als auch Männer - seit 30 Jahren in den Gefängnissen der Menschenrechte willen. Sie wollen frei leben, frei denken, sich frei anziehen und vor allem sich frei fühlen. Stattdessen wird jedoch immer auf die Frauenrechte herumgehakt - ja die sind dort problematisch, aber nicht das einzige Problem des Landes. Im Iran werden generell Menschenrechte verletzt, egal ob es dabei um Frauen, Schwule oder sonstwen geht. Solange wir dort das Erdöl haben und somit für die westliche Welt interessant sind, solange wird es diese Probleme geben. Ich bin also kein böser Iraner, der die Frauen unterdrücken will, sondern ein Opfer, dem böse mitgespielt wurde. Ihr wollt mich nicht? Kein Problem, ihr bekommt mich auch nicht. Findet Euer Glück mit oberflächlichen Westlern, die Euch aufrgund der Optik gefallen, die Euch aber irgendwann verlassen. Sorry, aber viele von Euch in Europa haben selbst schuld, wenn sie einsam bleiben und auch einsam sterben. Denn Menschen mit Herz unter Euch wünsche ich natürlich viel Glück, aber es wird wohl vielen Europäern nicht gelingen, den Partner für's Leben zu finden. Adieu!
 
  • #33
@#31: Ach, und das hast Du Dir mal so eben im Verlauf dieses Threads überlegt? Ziemlich unglaubwürdig. Ich finde es ziemlich dreist, uns so vorzuführen und auszunutzen, nur um Dein vorher geplantes Statement unterzubringen.

Das eigentlich traurige ist doch, dass Du damit alle Vorurteile bestätigst. Welche Frau möchte so enden? Kaum dass etwas nicht harmoniert, wird mimosenhaft in die heimatgegangen -- und die Frau, die Kinder, Dein deutsches Leben? Weggeworfen oder mitgezwungen?

Sorry, das war echt die Bankrotterklärung der Integration. Man kann unter solchen Gefahren niemals einer Frau empfehlen, einen Mann mit fremden Wurzeln zu ehelichen. Sie kann ihre Kinder quasi gleich abschreiben.

Gut, dass Du auf diese Art allen die Augen geöffnet hast. Jetzt kennen wir die Gefahren.
 
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  • #34
Weißt Du, Singlebörsen sind ein echt hartes Pflaster. Man braucht starke Nerven und meine Sache ist dieses permanente Abchecken und Katalogdenken einfach nicht. Ich möchte Menschen einfach im normalen Leben kennen lernen und die Beziehung sich entwickeln lassen.

Meine persönliche Ansicht zu deiner Frage: Die Iraner, die ich kenne, finde ich sehr sympathisch, sie waren sehr gebildet und vielseitig, dazu sehr kultiviert (da könnten Deutsche sich ein paar Scheiben abschneiden!) Nachdem es einige Kommentare im Thread dazu gab: das Essen finde ich total lecker, das Land faszinierend. Religion sollte eine persönliche Angelegenheit und keine politische sein. Es kommt eben auf den einzelnen Menschen an, und wenn die "Chemie" und das Vertrauen stimmen, kann ich mir eine Beziehung zu jedem Menschen auf der Welt vorstellen.

EP-Mitglieder können ziemlich borniert sein. Darum finde ich Deine Entscheidung gut nachvollziehbar. Ich fühle mich auf dem "Markt" auch nicht wohl.

w
 
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  • #35
@31 Du kannst doch nicht alle Europäer vergleichen und sagen so ticken sie - das ist auch ein Vorurteil und Europäer wären nicht bereit für die Multi-Kulti Gesellschaft. Ob man bereit für eine Multi-Kulti Gesellschaft ist und ob man einen Mann als Partner, der aus einem anderen Kulturkreis kommt, eine Beziehung eingehen will hat mit seiner Menschlichkeit und seinem Verhalten zu tun.
Selbst im Iran wirst du voreingenommene Menschen, die fanatisch an ihren Vorurteilen festhalten und solche gibt es auch unter den Deutschen. Menschen, die konservativ, liberal, fromm, nicht fromm, weltoffen- begrenzter Horizont, begrenzte Weltsicht- trotz hoher Bildung findet man in allen Kulturkreisen und in allen Nationalitäten verschiedene Menschen mit verschiedenen Weltbildern. Auch ob man sich integiert als Minderheit ( Migranten) oder nicht integiert ist ein menschliches Verhalten. Viele soziologische Studien zeigen, dass auch Laieinamerikanische Länder die selben Probleme mit Deutschen haben, die dort leben, wie die Deutschen mit Migranten hier in Deutschland- Da gibt es auch Vorzeige Deutsche und solche die sich nicht integrieren wollen, Spanisch nicht lernen wollen, sich von der Gesellschaft isolieren. Was zeigt das Integration auch ein menschliches Verhalten ist, manche intergrieren sich besser andere wieder nicht. Und nicht alle deutsche Frauen hantieren mit Vorurteilen, ganz im Gegenteil so manche deutsche Frauen informieren sich über andere Kulturen ohne irgendwelche Vorurteile. Wenn du fragst darfst du nicht mit einer voreingenommen Meinung die Fragestellung betrachten, und wenn man alle Antworten liest findet man auch heraus aus welcher Überzeugung manche antworten- es gab weltoffene, mit Sympathie verbundene , kritische, teilweise destruktive, mit Vorurteilen geladene Meinungen und auch solche die dir, wenn du dich anmeldest sogar Tipps gegeben haben. Konzentiere dich nicht nur auf die mit Vorurteilen geantworte Meinungen, dann siehst du auch das es auch Freidenker unter den deutschen Damen gibt. Betrachte diesen Forum auch mehr sachlich als emotional geladen.
 
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  • #36
@#31:
Das finde ich ja nun doch einen sehr unsympathischen Beitrag von dir, FS!
Da entpuppst du dich ja doch als sehr wenig integriert!

Ich verstehe eins immer nicht: Warum sind Menschen dem Land und seinen Menschen gegenüber so ablehnend eingestellt, das ihnen Schutz und Lebensperspektiven gewährt hat, das ihnen womöglich das Leben gerettet hat? Deine Familie ist nach Deutschland geflohen und hier seit 20 Jahren geblieben. Warum - wenn die Menschen hier so schlecht, oberflächlich, unreif usw. sind?
In deinem Heimatland (Iran) sind die Menschen unfrei, es ist u.U. gefährlich, dort zu leben - das sagst du selbst. Aber die Menschen dort sind ja sooo viel reifer und warmherziger als die Europäer! Bei uns gibt es den Spruch: Ein Volk hat immer die Regierung, die es verdient!
Ich bin, wie die meisten Deutschen, sehr aufgeschlossen und liberal. Aber, sorry, mir geht immer wieder die Hutschnur hoch, wenn ich höre, wie Leute, die hier in Deutschland aufgenommen wurden, Jahrzehntelang leben, eine Freiheit und Möglichkeiten genießen, die sie in ihrer tollen Heimat niemals hätten, und dann nur ablehnend über alles reden! Warum kommt ihr dann eigentlich hier her??? Du hättest schon seit 10 Jahren zurück gehen können in den Iran!

Ich jedenfalls würde niemals in ein anderes Land auswandern, dort 20 Jahre leben, und dann erzählen, wie Scheiße es dort ist!!! Sowas werde ich nie verstehen!!!

w42
 
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  • #37
Hallo Iranguy,

ich muss sagen dein Beitrag in #31 finde ich ein wenig enttäuschend, damit setzt du dich auf die selbe Stufe wie die die du so schön kritisiert hast, das man nicht alle über einen Kamm scheren kann ist denke ich wohl jedem klar.
Selber besitze ich auch einen deutschen Pass, bin auch "Deutsche" mit "Migrationshintergrund" und fühle mich hier wohl.
Deutschland hat mir viele möglichkeiten gegeben die ich in meiner Heimat nicht gehabt hätte, dafür bin ich dankbar, ich liebe das Land und seine Menschen zu denen ich mich auch zähle, dennoch würd ich auch nie sagen das ich Deutsche bin, das bin ich nunmal nicht und bekomm das auch Tag für Tag bestätigt.
Ich bin Mensch, mir egal für was mich andere halten oder was von mir erwartet wird, in den meisten Ländern würde von den Einwanderern nie verlangt werden sich dermassen zu integrieren und ihre Wurzeln zu vergessen, das geht auch nicht!
Mal davon abgesehen, einerseits verlangt man totale Integration, sprich...integriert ist man erst so richtig wenn man sich (wir sind ja in D, könnte aber genauso gut ein anderes Land sein) als Deutscher fühlt und und auch ausgiebt, andereseits ist mit einer der ersten Fragen: "Woher kommen sie?" ......aus Deutschland....."Nein ich meine ursprünglich, sie sehen nicht Deutsch aus!".
Das passt doch nicht so wirklich zusammen...(-;

Auch frage ich mich wie du zu deiner Aussage kommst in den Iran zurück zu gehen, wie geht das wenn dein Vater ein Amt unter Sha`s Regieme gehabt hat?
Schade das lässt auch mich an deiner glaubwürdigkeit zweifeln...
Wünsch dir alles gute für deinen weiteren Weg und ganz viel Erfolg, die Richtige wird schon noch kommen, egal wo du sie findest...(-;

Persönlich hab ich sehr viele Iraner kennengelernt und mitlerweile kenn ich diesen Kulturkreis auch ganz gut, fremde Kulturen haben mich schon immer sehr interessiert.
Vieles was du sagst kann ich bestätigen allerdings zeigt es keinen Freigeist wenn man sich offensichtlich gar nicht frei fühlt.

Es ist doch egal was andere meinen solange man selber nicht der gleichen Denkensweise verfällt und daran festhält.

Das verurteilen in der Gesamtheit ist immer sehr einfach, klar sind Menschen irgendwo auch geprägt durch ihre Heimat, muss aber nicht heissen das sie der gesamten Nation gleichgesinnt sind.
Klar werden Menschen durch ihre Religion geprägt, muss aber nicht heissen das sie den Weg der ihnen als Grundstein gelegt wurde weitergehen.


@#21 Fredereika, kann verstehen was du damit sagen möchtest, ist eine sehr mediale Meinung die ich respektiere.
Die aktuelle Lage von der du sprichst, ist die politische Lage, jedoch nicht die der den meisten Menschen und deren vorstellungen entspricht.
Viele Iraner die in Deutschland leben waren unter dem Regieme des Sha`s und ich finde sie geben ein gutes beispiel dafür ab was die mehrheit dieses Volkes eigentlich gerne hätte alles andere ist unterdrückung.
In den Medien lernt man Iran kennen wie das jetzige Regieme und seine Anhänger es gerne haben, da geht nichts bzw selten was raus was die nicht auch genehmigt haben, sowas wie Pressefreiheit ist dort nicht gegeben.


In diesem speziellen Fall bzw Land ist es nunmal so das man es nur kennenlernt wenn man sich auch wirklich dafür interessiert und in Kontakt damit tritt, alles andere wäre nur mutmassend.

Jetzt hab ich doch mehr geschrieben als ich eigentlich wollte, hoffe es ist nicht zu sehr vom Thema abgewichen.


Gruss
 
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  • #38
Sorry, aber Deutschland hat mir keinen Deut geholfen. Wir mussten alles selbst organisieren und bis heute haben wir keinen Cent Sozialhilfe bekommen. Mein Vater ist also ganz normaler Steuerzahler und finanziert (zu Recht) den deutschen Sozialstaat. Dafür bekommt er, ebenso wie alle Steuerzahler, aber auch "Gegenleistungen". Ich muss also niemandem danken. Auch in der Schule hat mir keiner geholfen, mein Vater hat mich aus eigener Tasche für einen sechsmonatigen Sprachkurs angemeldet. Dieser Kurs half mir, mein Deutsch so zu verbessern, dass ich in der 9. Klasse in Deutsch auf 2 stand. Sorry, ich will jetzt nicht angeben oder so etwas, aber ich möchte hier das Bild des armen, unterdrückten Iraner, der dem deutschen Staat die Füße küßen muss, revidieren. Deutschland ist stolz auf sein Sozialsystem und daher hat man auch zu akzeptieren, dass Menschen aus anderen Regioen, hier leben wollen. Im übrigen hat die Bundesrepublik immer gute Geschäfte mit dem Iran gemacht. Bereits während des ersten Golfkrieges zwischen dem Iran und Irak hat Deutschland u.a. Giftgas oder Kriegsmunition an den Irak verkauft und damit indirekt den Tod vieler Iraner eingeleitet. Klar, sind die Menschen, die im Iran auf die Straße liefen und den Shah ablösten und ein barbarisches Regime wählten, auch schuld an der Misere des Landes, aber: Wer glaubt, dass die westlichen Staaten etwas aus christlicher Nächstenliebe tun, der ist naiv. Ich jedenfalls danke nur meinen Eltern, denn sie haben mich unterstützt - ich danke weder dem deutschen noch dem iranischen Staat.

@ 36: Genau das ist das Problem vieler Deutschen: Sie können es nicht ertragen, wenn man ihr Land kritisiert. Vor zehn Jahren war ich mit dem Studium nicht fertig, jetzt bin ich es und jetzt werde ich gehen. Und wenn es mir dort nicht gefällt, dann wandere ich vielleicht nach Dubai, Timbuktu oder Japan aus. Es ist meine Freiheit, was ich mache und sorry, aber Deutschland ist in vielen Bereichen nur noch mittelmäßig. Im Iran mag vieles, aber eben nicht alles schlecht sein. Finanziell würde es mir auf jeden Fall dort besser gehen, nur auf einige Freiheiten hätte ich nicht mehr. Das nehme ich aber gerne in Kauf.
 
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  • #39
Lieber FS,
ich glaube nicht, dass Du Dir im Laufe dieses Threads überlegt hast, in den Iran zurückzukehren. Eine solche Entscheidung trifft man nicht aus einer Laune.
Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass Du Dich nach 20 Jahren in Deutschland dort wohl fühlen wirst.
Ich war beruflich mehrmals in Theran, mag die Menschen ( und erst recht das köstliche Essen! ) sehr, war aber als Frau (trotz Kopftuch und langem Mantel) sexuellen Angriffen ausgesetzt.
Meine beste Freundin ist Perserin, "voll integriert" und es stehlt sich überhaupt nicht die Frage, ob sie, deren Familie unter dem Shah-Regime geflohen war, zurück gehen KANN. Insofern verwundert mich Deine Aussage auch in dieser Hinsicht. Ebenso habe ich viele persische Kollegen, die entweder nicht praktiziernde Moslems sind ( wenn überhaupt) und das westliche, weltliche Leben leben. ALLE mit Deutschen, Dänen oder Amerikanern verheiratet.
Ich kenne Perser als äußerst höfliche, gebildete, strebsame, respektvolle, ambitionierte, feine Menschen, die mitnichten "Integrations-Probleme" auf der ganzen Welt haben.
Was heute in diesem schönen Land passiert, ist gewiß nicht das, was sich die Bevölkerung wünscht. Das flammt regelmäßig in den Protesten gegen das Regime auf. ( und eh findet das "Leben" dort hinter verschlossenen Wohnungtüren statt, auf die die "Sittenpolizei" keinen Zugriff hat.) Respektlosigkeit gegenüber Frauen? Lächerlich. Die Mütter sind hochgeschätzt, werden von den eigenen Kindern gesiezt ( ebenso umgekehrt ab einem bestimmten Alter, Respekt ist ein wichtiger Bestandteil der Kultur, des Familienlebens).
Irgendetwas stimmt mit Deinem Thread nicht...
Und wer Iraner mit Arabern verwechselt, ist schlichtweg unwissend.
Ich bin sicher, Du hättest gute>sehr gute "Chancen" hier, bist im richtigem Alter.
Es ist geradezu lächerlich, nachdem Du Dein gesamtes Erwachsenenleben hier verbracht hast, aufeinmal auf Deinem "Anders-sein" rumzureiten und nicht Deine Erfahrungen in Deutschland "FÜR" sich/Dich sprechen zu lassen.
Wo Du Liebe findest, ist egal oder bestensfalls vom Schicksal beeinflußt.
Aber wenn Du unbedingt in einem totalitäresm Überwachungsstaat leben möchtest: good luck
 
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  • #40
@ 37 von 12: "Finanziell würde es mir besser gehen, nur einige Freiheiten hätte ich nicht mehr".... Diese Aussage disqualifiziert Dich in meinen Augen komplett. Leute, die die Freiheit kennen gelernt haben und nicht zu schätzen wissen, sind mir schon sehr suspekt. Wenn diese Leute aber, wie Du, über ihre Eltern die Unfreiheit kennen, dann ist diese Haltung völlig unverständlich.

Mit "Dankbarkeit" gegenüber Deutschland meinen die meisten Leute auch nicht, dass ihr Sozialhilfe kassiert habt. Dieses Land hat Euch aber die Möglichkeit gegeben unverfolgt für Euch selbst zu sorgen. Dass iranische Literatur hier nicht gefragt ist, wie Du schreibst, und somit der Abschluss Deiner Mutter sie hier nicht weiterbringt, das ist doch klar und das kann wohl kaum dem Land angekreidet werden! Was habt ihr denn erwartet? Das Schlaraffenland? Wohl kaum.... Unbehelligt für sich selbst sorgen zu können, DAS ist Freiheit. Niemand sagt, dass das leicht ist! Aber es ist eben möglich! DARIN liegt die Freiheit.

Ich habe selbst viel Zeit im Ausland verbracht und kann Dir eines versichern: So viel Freiheit und Aufgeschlossenheit wie hier, wirst Du woanders schwerlich finden. Die Deutschen vertragen keine Kritik? Zum Lachen. Es gibt kaum ein anderes Land, das sich selbst so kritisch gegenüber steht wie Deutschland. Alles immer schlecht reden, prinzipiell dagegen sein und alles besser wissen... eine bestimmte Art von Deutschen zeichnet sich genau dadurch aus. Schade, dass Du zu diesen zu gehören scheinst und insofern wesentlich Deutscher bist als Du meinst. Ich glaube fast, Deine Frage ist ein Fake.

Falls nicht, kann ich Dir eines mit hoher Wahrscheinlichkeit prophezeien: Du wirst nirgends finden was Du suchst und überall Probleme bekommen. Und solange Deiner Ansicht nach immer vor allem die anderen schuld sind, wird sich das nicht ändern!
 
  • #41
@37 hier nochmal #37

Nächstenliebe hat nichts mit Religionen zu tun sondern ist eine Sache der Überzeugung und kommt von Herzen.....(-;
Dankbar bin ich zum beispiel dafür das mir Deutschland das Recht eingeräumt hat eine Schulbildung zu bekommen, ich kann Samstags Abends auf die Strasse ohne mir sorgen um eine verschleppung zu machen oder gar getötet zu werden.
Unter anderem diese Möglichkeiten hätte ich in meiner "Heimat" als andersgläubige in einem islamischen Land niemals gehabt.
Ganz klar meine Dankbarkeit gilt der Situation mich in einem freien Land entfalten zu können, nun und das ist nunmal Deutschland!


Deutschland besitzt die liberalität jeder Religion und Herkunft eine Chance und neue Heimat zu geben, was daraus gemacht wird ist jedem selbst überlassen.
Das Niemand mehr hören kann was im 1ten oder 2ten Weltkrieg gelaufen ist, meiner Meinung nach ganz verständlich.

Kann es vielleicht sein, das du hier schon Mitglied bist oder warst und schlechte Erfahrung gesammelt hast?
Wie auch immer ,der Thread ist mir einfach nur noch suspekt....
 
  • #42
fs, deine argumentation, weswegen du in den iran zurückkehren willst, ist sehr unglaubwürdig.

wenn deine familie unter dem shah arbeitete, dann hat sie im iran von heute ein echtes problem - deswegen sind diese iraner eben nicht im iran.

ich muss zugeben, dass ich anfangs auch vorurteile gegenüber iranern hatte. ich habe sie über einen kamm geschoren mit türken und arabern.
...ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht beleidigt;-)...aber mit dieser einstellung war ich völlig schief gewickelt.

ich habe mittlereile viele iraner kennengelernt und alle hatten gemeinsam, dass sie sich sehr gut integriert haben, alle arbeiten, viele haben studiert und die meisten sind geschäftsleute.
die die gastronomie der stadt, in der ich lebe, ist fest in persischer hand.
sie haben alle einen ganz anderen gesellschaftlichen hintergrund, als z.b. türken.

während von den türken die ärmsten als gastarbeiter nach deutschland kam, waren es bei den iranern eher die privilegierten, die intelligenz, die vor dem mullahregime flohen.

viele von ihnen würden gern wieder in den iran zurückkehren, allein schon deswegen, weil sie dort familie haben. aber sie können es nicht, oder sie machen es lediglich besuchsweise.
grund: die freiheit, die sie hier haben!

im iran ist der protest gegen die mullahs ja allgegenwärtig. ewig werden sich diese jungs nicht mehr halten, da aus der jugend nichts mehr nachkommt.

deine kritik an deutschland, betreffend multikulti/intoleranz, ist sicher nicht so ernst gemeint...oder?
 
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  • #43
#38: Sie waren vermutlich (wenn es denn stimmt) einmal in Teheran, kennen vermutlich eine oder mehrere Familien, aber nicht den gesamten Iran mit seinen 70 Mio EW. Es gibt viele Exil-Iraner, die zurückgegangen sind und dort sehr glücklich sind. Ebenso gibt es auch viele Iraner, die das Leben außerhalb des Iran schätzen. Ebenso gibt es viele Iraner, die für kein Geld der Welt den Iran verlassen würden, genauso wie es Iraner gibt, die alles darum geben würden, das Land zu verlassen? Was lernen wir daraus? Einzelnen Menschen lassen sich nicht in Schubladen stecken. Mag sein, dass der Iran ein Überwachungsstaat ist, aber dort ist es wohl viel leichter eine Liebe zu finden. Hier dagegen melden sich viele Leute an, um nach einem Jahr festzustellen, dass man doch niemanden finden kann. Leute, ein Sozialstaat und Wohlstand sind zwar schön und gut, aber Werte wie Familie und Liebe sind ebenso wichtig. Und gerade diese Werte fehlen mir in D. Deutsche, die mit einem Hund oder einer Katze leben, weil sie die Einsamkeit ansonsten nicht ertragen, sollten also sich nicht allzu viele Gedanken über einen Überwachungsstaat wie den Iran machen. Die Situation im Iran wird sich - vielleicht - eines Tages ändern, aber in D und weiten Teilen Europas werden die Menschen immer einsamer. Auch die wirtschaftliche Situation wird sich wohl nicht verbessern. Und vor allem: Was bringt mir persönlich ein Leben in einem Land, das mich nie akzeptieren wird? In einem Land, wo Menschen mit einer anderen Hautfarbe immer auffallen werden, habe ich doch nichts verloren. Und ja, ich bin unverschämt und sage: Für mich zählt in dieser Lebensphase auch das Finanzielle. Zwar sind wir aus politischen Motiven aus dem Iran weggegangen, aber Wanderungsmotive bzw. Lebensprioritäten können sich ändern. Das ist legitim!

@ # 39: Und damit wären wir bei Ihnen: Ich habe nie erwartet, dass jmd. für mich sorgt, ich habe immer selbst für mich gesorgt und daher bin ich auch niemanden zu Dank verpflichtet. Niemand hat alles schlecht geredet, nur habe ich darauf hingewiesen, dass nicht alles in D Gold ist, was glänzt. Nehmen wir die Aufgeschlossenheit: Sind die Deutschen wirklich aufgeschlossen? Komisch, es gibt oft Nachrichten, dass eine ältere Dame unbemerkt in ihrer Wohnung stirbt. Kaum einer bemerkt es. Ist das aufgeschlossen? Vielmehr scheint es in vielen deutschen Städten cool zu sein, sich im Nachbarhaus nicht zu grüßen. Unter Aufgeschlossenheit verstehe ich etwas anderes.

Das vollkommene Paradies gibt es nirgendwo bzw. es hängt sehr davon ab, wie die einzelnen Lebensumstände sind. Wenn Sie und andere Menschen in D glücklich sind, dann ist es schön für sie. Wenn andere Menschen aber der Meinung sind, dass sie woanders ihr Glück finden können, dann ist es zu akzeptieren Ob ich nun ein Fake bin oder nicht, spielt für Sie keine Rolle. Ebenso ist es für Sie unerheblich, ob ich eines Tages mein Glück im Iran finde oder nicht. Vielleicht bin ich morgen tot oder in fünf Jahren Millionär. Vielleicht ist der Iran in 17 Jahren ein freies Land, vielleicht werde ich in einem Jahr bei einem Unfall umkommen. Wer weiss es schon.
 
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  • #44
@ 40: Auch im Iran kann man einkaufen, ohne verschleppt zu werden. Ich glaube, einige sollten hier mal den guten alten Schulatlas gründlicher studieren....
 
  • #45
@ 43

Die Rede war von meiner "Heimat" nicht dem Iran!

Als nicht Muslimin, hätte ich in meiner alten Heimat nie etwas auf die Beine stellen können, zeigt, andersrum kann es noch viel weniger prickelnd sein als hier....

Ich habe eine sehr positive Meinung vom Iran siehe (#19+36) und seinen Menschen
Es ging um Dankbarkeit,wer lesen kann ist klar im Vorteil, Danke.....(-;

Lieber Fs, ich glaube du bist deutlich übers Ziel hinaus geschossen, nochmal alles gute für dich...(-:
 
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  • #46
@ 43: Es ging in diesem Thread aber nicht um Deine Heimat, sondern um den Iran. Dort wird in der Regel kein Mensch verschleppt. In der Regel heisst: Es besteht keine außerordentlich große Lebensgefahr wie z.B. im Irak oder in Afghanistan. Statistisch kann überall etwas passieren, z.B. werden auch in D oder in Schweden Leute erschossen oder entführt. Ich muss mich nicht mehr rechtfertigen, ich werde D verlassen und somit hat sich die Diskussion für mich erledigt. Werdet alle in D glücklich, findet Eure Traumpartner über's Internet oder im realen Leben und träumt von einer Multi-Kulti-Gesellschaft und erfindet neue Wörter wie Migrationshintergrund.
 
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  • #47
@ 41: Meine Krititk an Intoleranz in D ist ernst gemeint. Vom Gesetz her sind alle Menschen gleich, aber wenn ich in der U-Bahn sitze, werde ich kritischer beäugt als ein blonder Deutscher. Dies habe ich zur Kenntnis genommen und kann damit auch leben. Dies wird sich auch bei der Partnerwahl genauso äußern. Letztendlich bin ich selbst schuld: Mir fehlte der Mut, um in den Iran zurückzukehren. Dieses Foum hat mir die Augen geöffnet. Was soll ich einem Land, sorry, in dem die meisten Menschen Iraner und Araber über einen Kamm scheren? Wie gesagt, ihr habt in D genügend Probleme, da kann es Euch egal sein, wie es den Iranern geht. So, nun aber ins Bett und auf Wiedersehen, Deutschland, es war schön mit Dir/Euch!
 
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  • #48
Hier ist eine ausländische Akademikerin.

<MOD: Wir behalten uns aufgrund von vielfachen Fakes vor, keine weiteren Beiträge von Ihnen mehr zu veröffentlichen. Bitte entscheiden Sie selbst, ob sie männlich oder weiblich, deutsch oder ausländisch sind. Aber zerstören Sie nicht die Diskussionskultur unseres Forums. Danke für Ihr Verständnis!>
 
  • #49
Hallo FS,

vor einigen Monaten hatte ich eine Biografie von Shirin Ebadi gelesen und vor einigen Wochen die zwei Bände "Persepolis" verschlungen. Beide (übrigens sehr empfehlenswert) handeln vom Iran und seinen Menschen. Und als im vergangenen Jahr die Demonstrationen nach der Wahlfälschung losgingen, saß ich gebannt vor dem Computer und verfolgte bei Youtube das Geschehen. Da ich als Leipzigerin vor zwanzig Jahren selbst bei den Montagsdemonstrationen dabei war, ging mir das alles sehr nahe und ich empfand eine große Sympathie für das iranische Volk (nicht für seine Regierung!).

Außerdem empfinde ich iranische Männer als sehr attraktiv - ich würde Dich sicher kontaktieren, wäre ich hier noch aktiv.
Leider gefielen mir Deine letzten Statements nicht mehr, es gibt keinen Grund, Dich von einem aufgeklärten intelligenten Menschen in eine beleidigte Leberwurst zu verwandeln.

Zur Theorie mit dem zurück-in-den-Iran: Natürlich ist das möglich und es hätte sicher auch viele angenehme Seiten. Aber nach zwanzig Jahren in Deutschland würdest Du nach einer Weile im Iran einen Koller kriegen angesichts der ständigen Bevormundungen und Verbote. Probier es aus, aber vermutlich hälst Du es auf Dauer nicht aus.
 
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  • #50
Lieber FS,
in den USA gibt es eine riesige iranische Community, vielleicht versuchst Du es mal dort?
Abgesehen davon leben einige Iraner in Deutschland. Natürlich auch viele iranische Frauen. Sie sind meistens auffallend schön und kennen Deinen Hintergrund.

Meine persische Freundin hat sich explizit gegen einen iranischen Mann entschieden. Sie meinte, ihr iranischer Mann habe sie zwar emotional sehr berührt. konnte aber nicht treu sein. Nun ist sie seit einigen Jahren mit einem Deutschen verheiratet und ist sehr glücklich.
Mit dem Vorurteil der Vielweiberei musst Du Dich auseinandersetzen.
 
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  • #51
Liebe Poster,

ich möchte einfach kurz von meiner Erfahrung zu meinem iranischen Lebensgefährten berichten: In meinem ganzen Leben habe ich mich nie so gesehen, so respektiert und geehrt gefühlt wie von ihm an meiner Seite. Ich kann mir ein Leben an der Seite eines deutschen gar nicht mehr vorstellen. Meine Freunde beneiden mich um ihn, er ist wirklich der treusorgendste, fürsorglichste Mensch der Welt. Er hat nicht nur mich, sondern auch meine kleine Babytochter bedingungslos angenommen und übernimmt die volle Verantwortung für sie. Zwar gibt es auch Schwierigkeiten zwischen uns, aber durch eine offene, vertrauensvolle Basis, konnten wir einige Diskrepanzen aus dem Weg räumen. Ich würde ihn gegen niemand anders eintauschen wollen und werde an dieser wundervollen Beziehung festhalten. An die Zeiten aus der Singlebörse erinnere ich mich auch noch gut und denke mit Schrecken daran zurück. Ich bin aus vollstem Herzen glücklich einen (oh mein Gott, er ist auch verdammt gutaussehend!), kompatiblen, wenn auch exotischen Partner gefunden zu haben. Besonders reizvoll an dieser Beziehung finde ich auch, dass er mich einerseits als kariereverfolgende Frau akzeptiert, aber mir trotzdem das Gefühl gibt nicht für alles verantwortlich zu sein zu müssen. Was ich damit sagen will ist, dass ich mich immer als so sehr eigenständig und somit auch verantwortlich an der Seite eines Europäers in allem emfpunden habe. Mein Perser ist einfach so unbeschreiblich umsichtig und weitdenkend, dass ich mich von vielen Pflichten in vielen Bereichen entbunden fühle. I love this men! He's an angel! Aber noch kurz: Die plötzlich ausbrechende Mutation zur beleidigten Leberwurst kenne ich auch von ihm. Er kategorisiert dann plötzlich sehr stark, wenn er wütend ist und negativiert unsere Landsleute, obwohl er das eigentlich gar nicht so meint.
 
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  • #52
Ich kann diese Diskussion nicht nachvollziehen. Ich kam mit 15 aus dem Iran nach
Deutschland. Bin hier zur Schule gegangen und habe studiert. An der Uni habe ich meine Frau
kennengelernt und geheiratet.

Ich habe sie nicht (persisch) geliebt und sie mich nicht (deutsch).
Wir haben uns geliebt und aus der Ehe sind zwei wunderbare Kinder entstanden.
Es war niemals eine multikulti Liebe zwischen uns sondern einfach die Liebe.

Sie hat selbstverständlich Deutschland geliebt und ich mein Land.
Wenn wir verreist waren und nach Deutschland zurück kamen, dann hatte ich immer das Gefühl, dass ich zu hause bin. Denn dort ist mein zu hause, wo ich mich wohl fühle und bei ihr
war es genauso.

Wir haben aus den Kulturen diesen beiden Ländern eine eigene Kultur gemacht, welche wir
unseren Kindern weiter gegeben haben und damit sind die Kinder groß geworden.

Als sie vor zwei Jahren an Krebs starb, habe ich nicht meine Deutsche Frau verloren, sondern
meine Partnerin, meine Freundin und die Mutter meiner Kinder.
 
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  • #53
@51: Danke fuer diesen Beitrag, er hat mich sehr beruehrt. Es ist schoen, so etwas gerade innerhalb dieser Diskussion zu lesen, auch wenn es natuerlich sehr traurig fuer Dich ist.
 
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  • #54
Die meisten Exiliraner in Deutschland sind Flüchtlinge aus den intellektuellen Schichten und kamen zwischen 60er und 80er Jahren hier her. Das gilt übrigens auch für Iraker und Afghanen. Faktisch sind das "Vorzeigeausländer" was Bildung, Kultur und Integration angeht.

Die meisten Deutschen, auch hier bei der "Elite", wissen das leider nicht. Auch die deutsche Einkommens-"Elite" ist regelmäßig recht kulturlos und ungebildet ausserhalb ihres Fachbereichs, wie hier im Thread gut zu sehen ist.

@FS
Die Zeit wird für dich nicht einfacher, auch der Iran wird nun medial kriegsreif geschossen, das färbt stark ab, den anderen Teil übernehmen die Mächtigen dort selbst - auf der anderen Seite nimmt die teils notwendige Einwanderer-/Unterschichtsdebatte fahrt auf. Nicht wenige deklarierern erstmal jeden zum (Prekariats-)Türken, der vorderasiatische Züge aufweist. Dass du "als potentieller Terrorist" beäugt wirst, dunkle Augen, dunkle Haare, Teint, kann ich mir bestens vorstellen, Iranguy, sicherlich eine höchst unerfreuliche Sache, aber kaum abzustellen.

Du wirst es also schwer haben, aber es gibt durchaus eine deutsche Intellektuelle, in der du mit Sicherheit auch eine passende Partnerin findest. Diese wirst du weder hier noch überhaupt in Onlineportalen finden.
 
  • #55
@Iranguy

und hast Du Dich schon bei Elite angemeldet? :)
 
  • #56
Einer meiner besten Freunde ist geb. Iraner (schon länger Deutscher), 30, und ist auf einer ähnlichen Plattform fündig geworden, aktuell planen wir seinen Junggesellenabschied...
Scheint also zu gehen.

Allerdings ist er durch seine Verlobte auch Mitglied einer Freikirche geworden, und ihr Vater wird wohl zur Hochzeit nicht eingeladen, weil er überhaupt nicht darauf klarkommt.
 
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  • #57
Lieber Iranguy,
ich bin Iranerin und bin mit einem Deutschen seit vielen Jahren verheiratet. Wir haben beide studiert und promoviert. Unser Zusammenleben war immer schön und wir haben durch die Liebe zueinander auch viele Probleme gemeistert aber es war auch nicht einfach, wenn ich ehrlich bin. Die Gesellschaft akzeptiert zwar immer mehr gemischte Ehen aber es ist immer noch ungewöhnlich und als Ausländer/in wirst Du hier nie in Augenhöhe begegnet. Das war wenigstens meine Beobachtung. Wenn Du sehr selbstbewusst und eine starke Persönlichkeit bist, würde ich es dir empfehlen. Wenn Du aber sensibel und introvertiert bist, lass es lieber sein und such dir eine hübsche Perserin, die auch studiert hat.
 
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  • #58
Hallo,
deine Worte über Iran und dem Iranischen Volk sind berührend und wahr. Ich bin selber eine Iranierin und seit 30 Jahre verheiratet und seit fast 23 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Deutschland. Wir haben 2 Kinder, eine Mädchen 29 Jahre alt und einen 20 Jährigen Sohn. Meine Tochter hat hier studiert und arbeitet. Sie hat fast das gleich Problem beim der Partnersuch, weil sie keine andere Nationalität möchte außer einen Iraner. Wegen unterschiedlicher Kulturen und Verurteilungen. Sie ist der Meinung das die Eh oder Partnerschaft besser hält wenn die Nationalität gleich ist. Das ist auch Ihre Erfahrung. Nur einen Partner zu finden ist fast unmöglich hier. Auch mein Sohn hat andere Wertvorstellungen an eine Beziehung als viele andere jungen Mädchen.
Schade das Menschen wie ihr euch nicht finden. Leider ist es nicht leicht einen guten Partner zu finden. Meine Tochter möchte sich auch nicht auf diesem Wege einen Partner suchen.

Es sollte sich hier keiner angegriffen fühen! Es ist unsere Erfahrung im Leben und diese wollen wir hier mit anderen Teilen.

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