• #1

Ist das große Liebesglück eine Promille-Chance?

Hallo liebe Forumsmitglieder,

oftmals haben wir schon diskutiert, dass die große richtige Liebe abhängig von vielen Faktoren und Zusammenhängen ist. Doch wie hoch ist die Chance, der "großen Liebe" zu begegnen und eine glückliche Partnerschaft zu leben?

Von Flirt-Coaches wird empfohlen: "Date viele Männer, dann bleibt schon einer kleben".

Ich bin hier das komplette Gegenteil. Ich war sehr lange Single, da ich sehr auf Karriere konzentriert bin und hatte auch jahrelang keine Dates. Hier und da war ich in Singlebörsen angemeldet, aber richtiges Interesse an den Männern empfand ich nicht; ich strebte auch keine Dates mit den Onlinekontakten an.

Ich habe dann alle Dating-Apps gelöscht und kurze Zeit später über den Beruf meinen jetzigen Partner kennengelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick und er wollte mich von Anfang an - wir kamen ein paar Tage später schon zusammen bzw. es war klar, dass wir eine Partnerschaft wollen.

Ein guter Freund von mir hatte mehrere Dutzend Dates, die alle nicht passend waren, bis er seine jetzige Partnerin kennenlernte - er musste also durch den "Dating-Dschungel" durch.

Kennt ihr das von euren Erfahrungen auch? Sofort kennengelernt, es hat gepasst und man kam zusammen oder lange erst mal viele Leute gedatet, bis der richtige Partner kam?
 

Laleila

Cilia
  • #2
Mein Mann (J.) wusste im ersten Augenblick, dass er mich wollte, sagt er, er dachte: "die oder keine" und einer meiner Gedanken, nach der ersten Begegnung, war: "die Frau, die dieser Mann einmal liebt, ist ein Glückspilz, er wird ihr niemals bewusst weh tun."
Ich verließ dann auch sofort, für ihn, meinen damaligen Freund, in den ich damals massiv verliebt war, weil ich instinktiv wusste, J. ist der Richtige für eine erwachsene Liebe ohne Drama oder schmerzhafte Turbulenzen. Ein zuverlässiger Hafen.
Auch bei meinem Partner (R.) funkte es sofort. Allerdings gebe ich zu, ohne J. Im Hintergrund, hätte ich mich nicht tiefer auf ihn eingelassen.
Beide lernte ich im realen Leben kennen und ohne jemanden zu suchen.

Vielleicht birgt eine Suchhaltung, ein tendenziell größeres Risiko von Enttäuschungen, weil eine Erwartung oder Hoffnung die Dates begleitet. Vor vielen, vielen Jahren las ich mal, dass man durchschnittlich ca. 20 Menschen daten muss um einen passenden Partner zu finden.
Ich hatte ziemlich viele Dates vor J., jedoch ohne Suchabsicht, einfach weil sie sich ergaben, ich Lust auf einen netten Abend hatte, etc. So nahm ich es nie als Datingdschungel wahr und wie gesagt, ich war auch immer irgendwie vergeben und dadurch nie suchend, erwartungsvoll.
Ist man dies, strahlt man wahrscheinlich auch, unbewusst, einerseits eine gewisse ergebnisfixiertheit aus, andererseits geht man mit einer internen Checkliste an die Begegnungen heran. Dies kann sich zum einen auf die eigene Anziehungskraft negativ auswerten, zum anderen wird man eventuell blind für eine mögliche Passung, weil der Datingpartner vielleicht das ein oder andere konkret gelistete Kriterium nicht erfüllt.
 
  • #3
OD sehe ich eher als eine Art „Ersatz“ für das Kennenlernen im RL, wenn das aufgrund der Lebensumstände nur eingeschränkt möglich ist. Jetzt führe ich einfach kein Studentenleben mehr und lerne im Beruf zu wenige Frauen kennen.

Die Mutter meiner Kinder hatte ich dagegen im RL kennengelernt, letztlich doch Liebe auf den ersten Blick, allerdings schon auch viel jugendliche Unbedarftheit, letztlich keine perfekte Passung, die Ehe hielt etwas über 20 Jahre und „alles gut“, respektvolle Trennung.

Ich habe das Gefühl, die nächste LTR und „große Spätliebe“ wird wieder im RL auftauchen. Bis dahin schnuppere ich im OD herum. Die Gefahr dabei ist allerdings, dass man sich etwas mit nicht wirklich auf Dauer angelegten Geschichten blockiert. Bei ein paar Treffen die Woche bleibt wenig Zeit für anderweitiges RL.

Andererseits fände ich es auch nicht gut, lange komplett solo und zölibatär zu leben… man verknöchert und kommt aus der Form, die Sexualität schläft ein. Das ist allerdings vielleicht eine typisch männliche Sichtweise und Problematik.

Was die „nicht wirklich langfristig angelegten“ Beziehungen betrifft, muss ich natürlich aufpassen, dass ich den Frauen nichts vormache, schon klar. Viel ehrliche Zuneigung und Fürsorglichkeit, guter Sex… noch nicht die große Liebe, vielleicht kommt sie noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #4
oftmals haben wir schon diskutiert, dass die große richtige Liebe abhängig von vielen Faktoren und Zusammenhängen ist. Doch wie hoch ist die Chance, der "großen Liebe" zu begegnen und eine glückliche Partnerschaft zu leben?
Ich habe keine Idee dazu! Ich glaube aber es gibt eine Vorbestimmung. Wir bekommen Menschen in unser Leben, an denen wir auf die ein oder andere Art wachsen sollen. Manche sollen alleine bleiben um etwas über sich selber zu lernen. Vielleicht macht es keinen Sinn, das Statistisch beurteilen zu wollen?
Von Flirt-Coaches wird empfohlen: "Date viele Männer, dann bleibt schon einer kleben".
Ich kann und will das nicht!
Es war Liebe auf den ersten Blick und er wollte mich von Anfang an - wir kamen ein paar Tage später schon zusammen bzw. es war klar, dass wir eine Partnerschaft wollen.
So wünsche ich es mir auch! Diese Katalogsuche ist nichts für mich!
Ein guter Freund von mir hatte mehrere Dutzend Dates, die alle nicht passend waren, bis er seine jetzige Partnerin kennenlernte - er musste also durch den "Dating-Dschungel" durch.
So muss jeder seine Erfahrungen machen. Ich denke, da gibt es kein richtig oder falsch.
Kennt ihr das von euren Erfahrungen auch? Sofort kennengelernt, es hat gepasst und man kam zusammen oder lange erst mal viele Leute gedatet, bis der richtige Partner kam?
Früher habe ich einfach jemanden kennen und dann Lieben gelernt. So passt es für mich, so wünsche ich es mir wieder. Ich vertraue auf das Universum, dass schon dafür sorgen wird, das mir der richtige begegnen wird. Oder eben auch nicht! Ich bin fein damit. Es über das Knie brechen zu wollen, Partnersuche als Lebensziel hat für mich jedenfalls nicht funktioniert.
 
  • #5
Kennt ihr das von euren Erfahrungen auch? Sofort kennengelernt, es hat gepasst und man kam zusammen oder lange erst mal viele Leute gedatet, bis der richtige Partner kam?
Ja, dreimal. Ob die ersten beiden die richtigen Partner waren, sei jetzt mal dahingestellt :D Aber sie haben auch nicht gar nicht gepasst. Es war auf jeden Fall immer so, dass sich beide Seiten sofort auf den anderen eingeschossen haben und dann ging es auch mit Beziehung recht schnell. Mit meinem Mann brauchte es nach dem ersten Sehen drei Dates, dann war alles klar. (OD habe ich ja nie ausprobiert.) Viele Leute gedatet habe ich auch nicht; ich denke, ich würde die Dates alle recht einfach aufzählen können. Ich war in jungen Jahren nicht gerade umschwärmt und später, als dann viele Männer Interesse zeigten mit Ende 20, Anfang 30, war ich in Beziehungen. Dazu fand ich auch in meinen Single-Phasen nur wenige Männer so interessant, dass ich mich auf ein Date eingelassen habe. Mit meinem Mann passt es einfach so gut, dass ich mich jeden Tag darüber freue, seit fast sieben Jahren.
Ein guter Freund von mir hatte mehrere Dutzend Dates, die alle nicht passend waren, bis er seine jetzige Partnerin kennenlernte - er musste also durch den "Dating-Dschungel" durch.
Solche Freunde (vor allem männliche) habe ich auch, die da viele Dates hatten über OD. Bisschen habe ich die Vermutung, dass sie auch ihre Ansprüche immer höher schraubten, durch die gefühlte riesige Auswahl, aber was einfach der Unterschied ist: Im realen Leben sieht man jemanden und kann sich vorstellen, mit ihm intim zu werden (oder eben dann mehr, aber als "Mindestanforderung") oder nicht. DANACH kommt ein Date, wenn dieser Punkt für beide klar ist. Beim OD muss man dazu ja erstmal ein Date ausmachen. Daher ist es für mich auch logisch, dass es da mehr Dates braucht, weil man eben die Gesamtheit der Attraktivität samt Geruch, Mimik, Gestik usw. erst in der Realität wahrnimmt. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Dates dann eigentlich nach den ersten Minuten abgebrochen werden könnten, weil einer von beiden schon weiß, dass er sich nicht auf körperliche Art angezogen fühlt vom anderen oder er/sie ihm/ihr sogar unsympathisch ist.
 
  • #6
Kennt ihr das von euren Erfahrungen auch? Sofort kennengelernt, es hat gepasst und man kam zusammen oder lange erst mal viele Leute gedatet, bis der richtige Partner kam?
Ich habe erst mit zwanzig angefangen, nie verschiedene Leute gedated und auch nie online nach möglichen Partnern gesucht, überhaupt nie gesucht und rumprobiert, sondern sie kamen einfach zu mir, als ich bereit für sie war, es war Liebe auf den ersten Blick verbunden mit einer längeren Kennenlernphase und wurde dann jeweils eine feste, mehrjährige Beziehung und "Liebe des Lebens". Ich hatte folglich nur wenige Partner, aber immer sehr passende und "richtige".
w27
 
  • #7
Damit das Glück einen Menschen finden möchte, benötigt es eine Voraussetzung - der Mensch muss eine gewisse Zufriedenheit mit sich und seinem Leben ausstrahlen.

Krampfhaft und verbissen klappt meist nicht. Egal, ob persönliches Glück oder beruflicher Erfolg, Gesundheit oder Genuss, Können und Wissen oder das Glück im Spiel ...... zwingen lässt sich nichts davon.
Natürlich kann man sich zwingen, etwas auswendig zu lernen - verstanden hat man es dann noch immer nicht. Wer eine Aufgabe anpackt, hat mehr Erfolg als jemand, der sich nur auf die Belohnung konzentriert. Und wer sich ewig lange Listen macht, genau weiss, wie die grosse Liebe aussehen und agieren muss, wird übersehen, dass rings um ihn oder sie herum ganz viele liebenswerte Menschen sind. Diese haben dann zwar kleine "Fehlerchen" - aber gegenüber der Traumvorstellung einen grossen Vorteil - sie existieren und du kennst sie sogar.
 
  • #8
Ich habe keine Idee dazu! Ich glaube aber es gibt eine Vorbestimmung. Wir bekommen Menschen in unser Leben, an denen wir auf die ein oder andere Art wachsen sollen. Manche sollen alleine bleiben um etwas über sich selber zu lernen. Vielleicht macht es keinen Sinn, das Statistisch beurteilen zu wollen?

Ich kann und will das nicht!

So wünsche ich es mir auch! Diese Katalogsuche ist nichts für mich!

So muss jeder seine Erfahrungen machen. Ich denke, da gibt es kein richtig oder falsch.

Früher habe ich einfach jemanden kennen und dann Lieben gelernt. So passt es für mich, so wünsche ich es mir wieder. Ich vertraue auf das Universum, dass schon dafür sorgen wird, das mir der richtige begegnen wird. Oder eben auch nicht! Ich bin fein damit. Es über das Knie brechen zu wollen, Partnersuche als Lebensziel hat für mich jedenfalls nicht funktioniert.
Stimme dir in allem zu! Die wichtigen Partner sind auf jeden Fall Schicksal bzw. in unseren körperlosen Zeiten zwischen den Inkarnationen verabredet zusammen mit den Themen, die es noch aufzulösen gilt btw. die einem auf irgendeine Art und Weise dienen aufgrung gutem Karmas usw.

Ach Gott, bin ich schon lange alleine, leider fast 10 Jahre nun mit einer fast 2jährigen Unterbrechung mit einem Lernpartner ;)... Gestern abend gemütlich u. glücklich in meinem Bett sitzend dachte ich noch, dass mich jetzt grad ein Mann stören würde und ich die einsamen Zeiten sehr liebe umd schätze...

Die grosse Liebe kommt oft recht überraschend und es ist immer auf beiden Seiten sehr schnell alles klar, so meine Erfahrung.

Affären hatte ich zwischenzeitlich viele, mittlerweile seit fast 8 Jahren aber das Interesse daran verloren - da es mir nie viel gab bzw. eh nie so schön war wie in einer Liebesbeziehung.

Ich vertraue ebenso aufs Universum ich weiss aber tatsächlich aufgrund meines Geburtshoroskops, dass diese lange partnerlose Zeit quasi vorherbestimmt war (kenne aber den Grund nicht dafür, müsste dem mal nachgehen), und alle meine Versuche in dieser Zeit tatsächlich nur in Affären münden würde, es aber trotzdem noch ein gut passender Partner kommt - er müsste eigentlich zeitlich gesehen demnächst um die Ecke biegen 😂😂😂

Zum suchen wäre ich auch nicht mehr bereit nach so langer Zeit der Suche.
 
  • #11
Ich denke, man empfindet es eher als große Liebe, wenn man jung und unerfahren ist mangels Vergleich. Man hat ein paar Eckpunkte und wenn die inklusive Optik passen ist es schon die große Liebe. Man ist noch so hoffnungsfroh und nicht misstrauisch, weil man keine schlechten Erfahrungen gemacht hat.

Das ändert sich dann mit jeder neuen Beziehung, man weiß immer, was man nicht mehr will. Und man erkennt es auch zunehmend schneller.

Ich denke die große Liebe hat in erster Linie etwas mit den eigenen Wünschen und Defiziten zu tun. Findet sich einer, der diese scheinbar erfüllt, ist man schnell bereit, dies als große Liebe anzuerkennen. Oft ist es aber einfach nur eine passfähige Person, die in diesem Moment die eigenen Bedürfnisse erfüllt.

Hat man sich dann weiterentwickelt und hat diese Bedürfnisse nicht mehr, schwindet auch der Zauber dieser Person.

Ich glaube ich könnte im Moment niemanden begegnen, den ich als große Liebe bezeichnen würde, weil ich im Moment überhaupt keine Bedürfnisse habe.

Ich möchte einfach nur meine Ruhe und niemandem in meiner Freizeit auch nur Aufmerksamkeit widmen müssen. Ich muss mich immer noch von zu viel Nähe in meiner letzten Beziehung erholen. Und da ich momentan weder Bedürfnisse noch Vorstellungen habe, was mir gefallen könnte, kann mir logischerweise auch nichts begegnen.

Was bei dem, was ich alles nicht will übrig bleibt, wäre so perfekt, dass es nicht realistisch ist. Zudem bin ich ja auch recht unperfekt.

Aber vielleicht überrascht mich ja das Leben. 🙂
 
  • #12
Das große LiebesGLÜCK dürfte wirklich nur eine sehr kleine Chance haben.
So wie der Reichtum durch Lottoglück.

Wenn man aber bereit ist, etwas einzusetzen für die Liebe, wachsen die Chancen. So wie Chancen auf Wohlstand wachsen, wenn man sich nicht alleine auf sein Glück verlässt, sondern auch auf Tugenden wie Sparsamkeit, Mut, Einsatzbereitschaft...
 
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  • #13
Ich denke, man empfindet es eher als große Liebe, wenn man jung und unerfahren ist mangels Vergleich. Man hat ein paar Eckpunkte und wenn die inklusive Optik passen ist es schon die große Liebe. Man ist noch so hoffnungsfroh und nicht misstrauisch, weil man keine schlechten Erfahrungen gemacht hat.

Das ändert sich dann mit jeder neuen Beziehung, man weiß immer, was man nicht mehr will. Und man erkennt es auch zunehmend schneller.

Ich denke die große Liebe hat in erster Linie etwas mit den eigenen Wünschen und Defiziten zu tun. Findet sich einer, der diese scheinbar erfüllt, ist man schnell bereit, dies als große Liebe anzuerkennen.
Sehr interessant, ich würde das zwar etwas weniger kritisch formulieren, dem aber spontan zustimmen. Deswegen sage ich immer, mein letzter Partner war für mein damaliges Ich perfekt und mein jetziger ist für mein jetziges Ich perfekt. Sie sind sehr verschieden, weil ich selbst mich verändert habe, und entsprechen in gewisser Art meinen damaligen und jetzigen Themen und Interessen oder Bedürfnissen. Mir ist auch schon selbst aufgefallen, dass meine Partner immer irgendwas hatten/haben, das mich angesprochen und interessiert hat und das ich gerne in meinem Leben haben wollte. Ich sehe das aber sehr positiv und spreche diesbezüglich davon, dass ich mich in einer Beziehung gemeinsam mit meinem Partner weiterentwickeln und von ihm inspirieren lassen und irgendwas Schönes von ihm lernen möchte, dann empfinde ich die Beziehung als persönliche Bereicherung.

Und ich vertrete auch die These, dass die meisten ein oder zwei, vielleicht höchstens drei wirklich große Lieben im Leben haben können (aber deutlich mehr nette Beziehungen), weil irgendwann Glanz und Begeisterungsfähigkeit und der Reiz des Neuen verloren gehen und man etwas abstumpft, das scheint mir ganz natürlich und normal. Als junger Mensch ist man wohl meist noch etwas offener und flexibler und noch nicht so gefestigt in seinen Routinen und Angewohnheiten und Ansprüchen, sozusagen noch formbarer und eher in der Lage, sich mit einem anderen Menschen zusammen zu entwickeln und überraschen zu lassen, später stoßen zwei ausgeformte Persönlichkeiten mit viel Lebenserfahrung und auch schon einigen Enttäuschungen aufeinander. Ich würde das gar nicht negativ sehen nach dem Motto, dass junge Leute unerfahren sind und nicht wissen, was gut für sie ist, das hört sich ein bisschen abwertend an, als wüssten Ältere es besser, aber ich würde Jugend und Alter nicht gegeneinander ausspielen, sondern eher sagen, dass Beziehungen in der Jugend natürlicherweise meist etwas anders verlaufen als im Alter. Vielleicht findet man(cher) als junger Mensch leichter Partner und Liebe, weil man noch nicht so festgefahren, sondern gewissermaßen offener und unvoreingenommener und hoffnungsfroher ist und sich selbst noch eher verändert, das muss nicht besser oder schlechter sein, es hat beides Vor- und Nachteile, ist nur anders.
w27
 
  • #14
@,Joggerin und @Innana haben mir aus der Seele gesprochen

So erlebe ich das auch.

Bereicherung muss eine Beziehung sein, und jeder Neuanfang kostet mehr Kraft.

Bei mir brachte jede Um-Orientierung neue Freunde und Partner mit sich. 3 waren, und einer davon ist es ja noch immer, eine Bereicherung und je bewusster man sich und sein Umfeld wahrzunehmen vermag desto schwieriger ist es zu sagen was noch optimaler sein müsste damit ich mir sowas freiwillig nochmal zumuten würde.

Nicht unbedingt in der Hinsicht, totenstarr auszuhalten um ja keinen Neuanfang zu benötigen sondern vielmehr eine liebevolle Pflege der jetzt gut passenden Beziehung (en) und des Umfeldes.
 
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