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  • #1

Ist das richtig, dass wenn ihr "katholisch" seid, ihr auch jemanden sucht, der katholisch ist.

Ich gehe jetzt von dem Fall aus: du suchst eine langfristige Partnerschaft und möchtest später auch einmal heiraten. Im Moment schreibe ich nie Männer an, die katholisch sind, denn ich befürchte, dass ich entweder für diese Männer gar nicht in Frage komme bzw. ich werde mich einfach in meinem Leben nicht taufen lassen, auch für einen Mann nicht. Ich weiß, es ist ein bisschen sehr weit gedacht, aber wie geht ihr mit der Religonsthematik um?
 
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  • #2
Für mich ist es wichtig, dass mein Partner an einen Gott und ein Leben nach dem Tod glaubt.
Die Religion ist mir egal.
W39
 
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  • #3
Ich (m,30, katholisch) sehe das nicht so eng, dass die Partnerin die Religion teilen muss. Wichtig wäre die gegenseitige Akzeptanz (sie konvertiert mich nicht z.B. zum Buddhismus, ich sie nicht zur christlichen Taufe).
In einer Konstellation gemischter Religionen gibt es dann evtl. später einmal die Überlegung ob und unter welchem Religionsbekenntnis geheiratet wird, aber selbst da sollte sich - wenn der Funke übergesprungen ist - schon irgend etwas finden.
Im Falle von späteren Kindern sollte natürlich vorher schon Einigkeit herrschen ob und welche religösen Werte vermittelt werden.
 
  • #4
Ich bin katholisch, mir ist die religion der partnerin nicht wichtig, solange sie nicht zu verbissen an ihrer religion hängt und will, dass unser töchter mit schleier durchs leben gehen.
Will es mal so sagen, es muss einfach zur österreichischen kultur passen und ich kenne einige menschen aus unterschiedlichen religionen, die sehr gläubig sind und trotzdem ganz "normal" also man weiß es nur wenn man mit ihnen darüber spricht.

Punkto heirat ist es nur in katholischen kirchen ein problem, evangelische kirchen verheiraten auch unterschiedliche religionen.

Darf ich fragen welche religion du hast?
 
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  • #5
Die Fragestellerin

Ich bin konfessionslos!
 
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  • #6
Die Fragestellerin


Darum geht es ja, wenn ich so langfristig überlege. Wollen katholische Männer, auch wenn sie vielleicht so eine Beziehung zu einer konfessionslosen/evangelischen/etc. Frau eingehen würden auch eine Heirat nur auf dem Standesamt akzeptieren - also ohne katholische Kirche?
 
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  • #7
Ich bin selbst katholisch, bei einem Partner wäre mir die Religion aber egal - nur mit einem fanatisch religiösen Partner oder einem militanten Atheisten würde ich mich schwertun.
 
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  • #8
#5 für mich wäre eine Hochzeit ohne Kirche keine Ehe.
W36
 
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  • #9
Also wenn meine zukünftige Partnerin den Papst nicht persönlich kennt (ich war mal kath.) - würde ich die Beziehung sofort abbrechen.

7E1C2154 (m,42)
 
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  • #10
@Fragestellerin: Jemand, der der katholischen Kirche angehört, wird eine Ehe höchstwahrscheinlich (ganz sicher ist es aber nicht) nicht nur standesamtlich schließen wollen; eine solche Heirat ist nach katholischem Kirchenrecht nicht gültig.
Für eine katholische Trauung muss der andere Partner, also im dem Fall Du, nicht katholisch werden, keine Angst! Wenn Du geschieden bist, wird es allerdings kompliziert.
Jemand, der gerne kirchlich heiraten möchte, wird wahrscheinlich auch wollen, dass die Kinder katholisch getauft werden - aber auch das ist nicht immer so.
Dass jemand katholisch ist, heisst ja nicht, dass er verbohrt ist ... ich bin katholisch, mein Mann ist evangelisch, eine katholische Trauung findet er völlig in Ordnung, die leicht unterschiedliche Konfession war und ist überhaupt kein Problem.
Es gibt unter den Katholiken strenge und auch sehr aufgeschlossene. Du kannst nur im Einzelfall rausfinden, zu welcher Sorte ein Mann gehört, der Dich interessiert.
Die Tatsache, dass er katholisch ist, muss Dich jedenfalls nicht abschrecken, das war ja Deine Frage. Wenn für jemanden auch nur ein ebenfalls katholischer Partner in Frage kommt, sollte das eigentlich gleich im Profil stehen oder zuallermindest so früh wie möglich mitgeteilt werden.
Unter Katholiken gibt es sehr nette Menschen ... Ehe und Partnerschaft werden jedenfalls sehr ernst genommen, das könnte für Mensche wie Dich eine gute Nachricht sein!
 
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  • #11
Ich (weiblich) würde sagen, das hängt von deinem zukünftigen Partner ab und von deiner Toleranzschwelle seiner Religion gegenüber.

Wenn er sehr gläubig ist, wird er z.B. auch wollen, dass seine Kinder katholisch aufwachsen. Wenn du damit leben könntest im Sinne von "Ich halt mich da raus, lasse ihn aber machen" könnte das gehen, wenn du diesen Gedanken aber nicht ertragen könntest, würde ich sagen, das Ganze ist aussichtslos.
Religion ist nun einmal eine sehr grundlegende (und auch empfindliche) Angelegenheit für die Menschen, die gläubig sind (jetzt mal ganz unabhängig von der Religion/Konfession).
Letztendlich sind aber nicht alle gleich "streng" in ihren Ansichten. Kategorisch ausschließen würde ich daher niemanden. Es ist nur ein Punkt, der vielleicht früh geklärt werden sollte.

Ich persönlich bin evangelisch und habe es da leichter. Ich könnte mir einen katholischen Partner vorstellen. Einen konfessionslosen aber nur, wenn er meinen Glauben akzeptiert.
 
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  • #12
Wenn der Glaube wichtig für die Lebenseinstellung ist, dann geht nur der gleiche, jedenfalls auf Dauer. Wenn das nur ein Glaube für Weihnachten ist, dann ist es wohl egal.
 
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  • #13
Sehr interessant, indirekt wollen alle die bisher geantwortet haben irgendwie einen Partner mit Glauben, ausgenommen Nr. 3 bleibt offen

Nr 1 spricht von Relgion sei ihm nicht nicht zu wichtig aber sie soll nicht zu sehr an der ihren Religion hängen und kommt gar nicht auf die Idee, dass die Fragestellerin konfessionslos ist

Nr. 2 Welche Religion sei ihm/ihr egal, jedoch soll der Partner an einen Gott glauben und ein Leben nach dem Tod

Nr. 6 kennt außer dem Katholizismus nur zwei Extreme wie fanatisch religiös oder militant atheistisch

Nr. 7 sieht für mich gar nicht durch

schon sehr interessant, was hier manchmal für Fragen gestellt werden und was auch für Antworten kommen

bin schon gespannt, wie es hier weiter geht !!!
 
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  • #14
Ich (w, katholisch) sehe das ganz genauso wie #6.

Bin aber immer wieder erstaunt, wenn hier (und anderswo) so unterschwellig angedeutet wird, als wären alle Katholiken engstirnige, verbissene und hierarchiehörige Menschen.
 
  • #15
Ich danke nicht das man das allgemein sagen könnte. Es gibt Katholiken die eigentlich Atheisten sind, es gibt welche die es mehr oder weniger aus Tradition sind, es gibt tief gläubige die aber sehr tolerant sind und es gibt natürlich auch welche die nicht so tolerant sind. Das kann man aber an der einfachen Angabe "katholisch" nicht festmachen wie der Mensch letztlich ist, insofern finde ich es unsinnig Katholiken von Haus aus auszuschließen.

Ich selbst glaube weder an Gott noch spielt Religion für mich überhaupt eine Rolle, aber bis zum Frühjahr letzten Jahres war ich offiziell noch katholisch und gäbe es keine Kirchensteuer wäre ich es wahrscheinlich immer noch. Die Angabe bei der Religion in den Profilen ist mir hier ziemlich egal, die einzigen die ich ausschließe sind die die im Profil schon etwas fanatisch Religiös erscheinen (ein paar wenige hab ich da schon gesehen).
 
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  • #16
hallo
ehm ich bin neu,und hab auch eine frage....ich bin eine moderne muslima.....und würde auch nur gerne muslimische männer kennen lernen....wie stell ich dasd an?
mann kann ja leider nicht bei suche an geben,welchen glaube man sucht odeR?????????
 
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  • #17
Ich bin katholisch getauft und habe daher auch "katholisch" im Profil angegeben. Das bedeutet bei mir aber nicht, dass ich besonders religiös bin. Und weil ich denke, dass das bei vielen so ist, schenke ich der Religionsangabe erstmal nicht so viel Bedeutung. Es kommt denke ich sehr auf den Einzelfall an, ich z. B. könnte auf jeden Fall gut damit leben, wenn ich einen konfessionslosen Partner "nur" standesamtlich heiraten könnte, auch wenn ich zugeben muss, dass ich kirchliche Hochzeiten oft feierlicher finde. Aber wenn es der Richtige ist, würde sich da sicher ein Kompromiss finden lassen und man kann ja auch eine standesamtliche Heirat feierlich gestalten.

"Hellhörig" werde ich eher, wenn jemand unter Hobby bzw. Interesse "Religion" angibt. Dann gehe ich schon davon aus, dass der Glaube ein sehr wichtiger Punkt im Leben dieser Person ist und denke, dass wir dann eher nicht zusammenpassen.
 
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  • #18
Bitte keine Religiösen! Das geht gar nicht. Ich denke, daß eh die meisten (>80%) sowieso nur mild an ihrer Religion hängen oder gar nur noch zahlende Mitglieder sind. Sobald er meint, täglich ein Tischgebet sprechen zu müssen, hätte ich Probleme...

Constanze
 
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  • #19
Ich habe in meinem Profil unter Religion "Keine - nicht praktizierend" angegeben. Was nicht bedeutet, dass ich nicht doch in irgendeiner Art und Weise an einen Schöpfer glaube. Habe mich da bisher nur noch nicht festgelegt, und die Angebote der mir bekannten Religionen konnten mich bislang alle nicht so recht überzeugen.
Deshalb bin ich alles andere als anti-religiös. Ich gehe beispielsweise gerne zu Weihnachten in die Kirche (ich weiß, ist eigentlich wurmig, wenn man nur dann hingeht, wenn man mag - ich tu's trotzdem) und würde im Falle einer Heirat auch sehr gerne kirchlich getraut werden. Nicht zuletzt aus romantischen Gründen. Ob evangelisch oder katholisch ist mir dabei völlig schnuppe, um jetzt einfach mal die bei uns mutmaßlich häufigste Paarung herauszupicken.

Bei meiner Partnerin wäre mir die Konfession relativ egal, solange sie sie nicht übereifrig praktiziert. Jeden Sonntag zum Gottesdienst zu dackeln, wäre mir auf die Dauer einfach zu anstrengend. Meine Teppiche allesamt nach Osten auszurichten hingegen zu unwohnlich ;o)

deBaer
 
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  • #20
Erneute kirchliche Hochzeit ist eh als geschiedener Katholik zumindest dann nicht mehr drin, wenn man glaubt. Ich hatte schon evangelische und atheistische Partnerinnen, und auch mit denen kann man über christlich soziale und ethische Werte philosophieren und muss nicht unbedingt gemeinsam einen Glauben leben. Sicher ist es etwas schönes Verbindendes und Stabilisierendes in der Beziehung wenn der gemeinsam gelebte Glaube zu den gemeinsamen Interessen gehört.
Ich lege weder gesteigerten Wert auf die Kirche wie auf einen gemeinsamen Glauben bei der Partnerwahl. Jede Form radikaler und übertriebener Religionsausübung mit seinen teilweise extremistischen Auswüchsen lehne ich aber kategorisch ab. M45
 
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  • #21
Die Religion des Partners wäre mir egal, solange er mich nicht versucht, von seiner zu überzeugen. Wie in vielen anderen Bereichen ist auch hier die Akzeptanz des Anderen wichtig.

Über eine kirchliche Hochzeit mach ich mir wenig Gedanken...ist doch schwierig genug, überhaupt einen Mann zu finden, der auch eine langfristige Beziehung sucht und zur Frau paßt. Ich denke, wenn es funkt auf Dauer, dann wird sich für diese Fragen, die evtl. entstehen, auch eine Antwort finden. Und wenn es halt ne Hochzeit ohne Kirche sei.
 
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  • #22
Ich hatte einen EP kennengelernt, der katholisch ist und auch katholisch erzogen wurde. Er war allerdings zweimal geschieden. Seine beiden Exfrauen waren evangelisch.
Nur weil jemand seine Religionszugehörigkeit ausfüllt, bedeutet das nicht automatisch, dass er die gleiche Zugehörigkeit bei seinem Partner erwartet.
Wenn einer besonderen Wert darauf legt, müsste er es meiner Meinung nach im Profil noch an anderer Stelle erwähnen.
 
  • #23
@15: da wird dir hier leider nichts anderes übrig bleiben als in den Profilen immer nach zu sehen ob derjenige auch muslimisch ist oder nicht, da die Filterfunktionen hier leider sehr begrenzt sind.
Um zu verhindern das dich nicht muslimische Männer anschreiben könntest du das irgendwo in die Freitext Felder reinschreiben.
 
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  • #24
@15
Ich stimme 22 zu, schreib es rein. Übrigens gibt es auch Internet-Partnervermittlungen für Muslime.
Parallel dazu würde ich mich in muslimischen Gemeinden und Gemeinschaften umschauen. Käme ein Nicht-Muslim denn gar nicht in Frage? Zumindest und vor allem die christliche Religion ist doch von Muslimen auch geachtet und respektiert.
Ich bin Sufi und habe einen in solchen Dingen toleranten, christlich-evangelisch erzogenen Mann.
 
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  • #25
@21 und Fragestellerin: ich w, bin selbst katholisch, so erzogen und aufgewachsen und auch 1 x katholisch verheiratet, jedoch mittlerweile 2 x geschieden, meine Ehemänner waren beide evangelisch und mein Kind ist auch katholisch getauft. Zwischenzeitlich habe ich über die Jahre jedoch viel hinterfragt und entsprechend eine andere Einstellung zur kath. Kirche bekommen - gegen Gott habe ich nichts, jedoch seine Erdenvertreter und deren eklatant konservativen Meinungen sind nicht mehr mein Ding. Es gibt sie noch, die stockkonservativen Katholiken, doch sie werden dich nie auswählen als Partnerin bzw. als Heiratskandidatin, dafür sorgt dann schon die Familie. Selbst erlebt. Alle anderen werden es etwas gelassener sehen. Viel Glück!
 
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  • #26
Ich stimme #17 zu, die meisten Menschen die ich kenne und die sich als relegiös bezeichnen, kennen dies einfach aus der Kindheit und gehen höchstens zu Weihnachten und zur Hochzeit in die Kirche (und zahlen brav ihre Kirchensteuer). Das könnte ich tolerieren, obwohl ich es schlichtweg für inkonsequent halte. Entweder ich bin gläubig mit allem was dazugehört (also abstreiten der Abstammungslehre z.B.) oder eben nicht. Aber was soll ich sagen, ich bin halt überzeugter Atheist.
 
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  • #27
Ich bin kath. und nehme mir das Recht heraus meinen Glauben so zu leben wie es mir gut tut ohne mich von irgendwelchen Glaubensgemeinschaften in eine bestimmte Verhaltensweise drängen zu lassen (auch wenn ich damit laut #25 schrecklich inkonsequent bin- aber ehrlich gesagt lasse ich mir weder von einem Pfarrer den Sex erklären noch von einem Atheisten wie ich meinen Glauben richtig lebe)

Es würde mich ungemein freuen kirchlich heiraten zu können, wenn mein Partner das aber wegen seiner Religion nicht kann, lässt sich bestimmt gemeinsam ein Ritual gestalten das der Stimmung entspricht. Es wäre mir wichtig, dass mein Partner an etwas Höheres glaubt, mit einem Atheisten würde ich wohl weniger klar kommen- nicht, weil ich ständig den Drang habe ihn von etwas zu überzeugen, sondern weil der Glauben an etwas Höheres mehr Bereiche in meinem Leben beeinflusst als man im ersten Moment sieht und ich das mit meinem Partner teilen können möchte.
 
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  • #28
@25
Entschuldigung, aber da geht bei Dir doch einiges durcheinander.
Die meisten Menschen, die i c h kenne und die sich als religiös bezeichnen, leben das auch!
Und zum Gläubigsein gehört auf gar keinen Fall das Abstreiten der Abstammugslehre! Wer hat Dir denn das eingeredet? Es gibt eine kleine sehr konservative Strömung, in der die Ansicht vertreten wird, es gäbe keine Evolution und die Schöpfung sei von Anfang an so gewesen, wie sie sich jetzt darstellt. Das ist weder die Position der katholischen noch die der evangelischen Amtskirche. Es gibt, eher in den USA, solche Strömungen, auch Zeugen Jehovas vertreten diese Ansicht, aber das sind große Ausnahmen oder Auswüchse, wie ich eher sagen würde.
Es überrascht mich immer wieder, was für krause und unrichtige Ansichten Menschen haben, die sich als Atheisten bezeichnen. Sie wissen gar nicht, gegen was sie eigentlich sind.
 
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  • #29
ZYX

@24
"gegen Gott habe ich nichts"

Phantastisch!
Ich habe auch nichts gegen ihn.

Die Frage ist nur, wie er sich in der Partnerin auswirkt und ob das zur Krankheit der Beziehung führt. Welche Sekte ist dabei eher egal, aber je größer, desto besser, also lieber katholisch als irgend eine kleine eingeschworene ...

Letztlich ist vielleicht wichtiger, wie wichtig Gott für die Partnerin ist und wie konkret seine Person ist. Je nebelhafter und unwichtiger desto harmonischer, nehme ich mal an.

Jedenfalls suche ich nicht gezielt Atheistinnen, und wenn, mache ich mir Sorgen, die Spiritualität betreffend, oder wie das Ding heißt.
 
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  • #30
@28: Erzähl mir doch mal von Deinen Sorgen, die Spiritualität betreffend. Vielleicht kann Dir eine Atheistin helfen...

:eek:)

Constanze
 
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