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  • #1

Ist der weibliche Orgasmus beim GV natürlich oder nicht?

Angeregt durch den Schwestern-Thread stelle ich nun so die Frage an euch.
 
  • #2
1. Es ist eine gesunde, natürliche und normale Reaktion, dass eine Frau bei Geschlechtsverkehr einen Orgasmus erlebt. Abhängig von Vorspiel, Stimmung, Situation, Gefühlslage zum Mann und anderen Faktoren erlebt aber kaum eine Frau jedesmal einen Orgasmus beim Geschlechtsverkehr. Das Erleben eines Orgasmus im Rahmen sexueller Betätigung mit einem geliebten Sexualpartner ist keineswegs unnatürlich, sondern im Gegenteil der Regelfall.

2. Der Orgasmus der Frau beim Geschlechtsverkehr erfüllt physiologische und emotionale Funktionen wie Aufbau von zwischenmenschlicher Nähe (Verschmelzung), Lust und Vergnügen verleitet zum häufigen Verkehr, der Orgasmus selbst kann die Befruchtungschancen fördern (Ansaugen von Sperma).

3. Auch unabhängig vom Orgasmus als Klimax ist er nur der Höhepunkt eines ohnehin im gesunden, natürlichen Zustand lustvollen Erlebens der Penetration. Dieser Punkt war in dem angesprochenen Parallelthread ja auch kontrovers. Eindeutig ist der Akt (im Sinne von Penetration in einer oder mehreren verschiedenen Stellungen) regelhaft lustvoll und bereitet großes sexuelles Vergnügen.

Die Frage, die sich für die Fragestellerin aus dem anderen Thread viel eher hätte ergeben müssen, wäre: "Ist es auch natürlich, niemals einen Orgasmus durch Geschlechtsverkehr zu erleben?"

Diese Frage ist insofern schwierig zu beantworten, als dass wir schlecht wissen, was der natürliche Zustand ist. Heutzutage sind bei uns Orgasmusprobleme weit verbreitet, viel weiter als es in etlichen Naturvölkern der Fall zu sein scheint. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass die überwältigende Mehrheit aller Frauen zumindest unregelmäßig Orgasmen durch Geschlechtsverkehr erlebt und zumindest ein erheblicher Anteil der Frauen (zwischen einem Drittel und zwei Drittel) regelmäßig durch Geschlechtsverkehr Orgasmen erlebt. Laut einer tschechischen Studie [PMID19732304] erleben nur etwa 21% nie einen Orgasmus durch Geschlechtsverkehr.

Aus evolutiven Gesichtspunkten erscheint es kontraproduktiv und somit unnatürlich, wenn Geschlechtsverkehr nicht als lustvoll empfunden würde und nicht regelmäßig in den meisten Fällen zum Orgasmus führen würde. Der Orgasmus ist eindeutig die "biologische Belohnung" für den Vollzug von Geschlechtsverkehr.

In der Fragestellung gemeinter Parallelthread:
http://www.elitepartner.de/forum/neue-freundin-hat-beim-vaginalverkehr-nie-einen-orgasmus.html
 
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  • #3
Klar ist er natürlich! Oft hilft es, wenn der Mann die Klitoris gleichzeitig manuell stimuliert und nicht zu oft die Stellung wechseln will. Außerdem, wenn er mich zuvor durch Lecken heiß gemacht hat. Immer nötig ist das alles nicht, aber oft schon, damit ich eine heftige Erregung spüre, die sich auch entladen kann. Ansonsten bin ich nur erregt oder auch sehr erregt, kann aber eine gewisse Schwelle nicht passieren - vielleicht liegt das aber auch an meinem Alter und daran, dass ich erst mit drei Männern geschlafen habe (Letzteres glaube ich aber weniger)...
w, 25
 
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  • #4
Vor langer Zeit habe ich eine Freundin gehabt, die nie einen Orgasmus hatte. Weder beim normalen Geschlechtsverkehr noch auf anderem Wege, weder bei mir noch bei ihren vorherigen Freundnen noch durch Selbstbefriedigung.
Das ist aber die Freundin gewesen, die am häufigsten Sex wollte bzw. auf meinen Wunsch nach Sex einging. Sie hatte zwar keinen Höhepunkt aber sie fand es schön und es hat ihr auch immer Spaß gemacht (aus evolutionärer Sicht doch eigentlich auch optimal, falls man darüber überhaupt nachdenkt).
 
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  • #5
@1 Was passiert denn dann gesellschaftlich mit uns, wenn unsere Frauen keinen Orgasmus bei der Penetration erreichen können und damit keine Belohnung/Anreiz bekommen um das nächste Mal den GV vollziehen zu wollen? Warum läuft es angeblich in Naturvölkern anders? Haben wir in unserer Gesellschaft nicht eher Rückschritt, denn Fortschritt?
 
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  • #6
@3 von 2:
Toll, dass du so damit umgegangen bist! Hast du es dann ganz aufgegeben, ihr einen O schenken zu wollen?
Ich habe beileibe auch nicht jedes Mal einen Orgasmus - aber fast immer einen Heidenspaß beim Sex. Ich glaube nicht, dass man(n) meinen könnte, dass ich nur lustlos hinhalte. Mein Exfreund hat mich sogar spaßeshalber als sexsüchtig bezeichnet ;-). Mich würde schon interessieren, was die Männer sich gedacht haben, wenn sie gemerkt haben, dass ich nicht komme (ich spiele grundsätzlich keine Orgasmen vor), gesagt haben sie nichts - sich höchstens in der zweiten Runde noch mehr bemüht. Überhaupt kann ich sagen, dass die Männer sich bemüht haben, mich zum Orgasmus zu bringen, mit allen zusätzlichen Tricks oder anderen Techniken als dem reinen GV, das finde ich sehr klasse! Ich glaube, einige Männer (ich kann nur für Männer bis 26 J. sprechen) wollen es sich auch selbst beweisen, dass sie es schaffen können, und die Frau profitiert davon.
 
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  • #7
Die Penetration ist für die Zeugung notwendig. Die Klitoris ist für's pure Vergnügen. Soll also auch die Frau Spaß an der Freud' haben, geht es ohne die Klitoris nicht. Alles andere ist bereits im anderen Thread gesagt.

Was natürlich zu sein hat, hat über Jahrhunderte die Kirche bestimmt, nämlich der GV als reiner Zeugungsakt ohne Lust der Frauen. Zum Glück haben wir uns von diesen Dogmen befreit.

Ob es in Naturvölkern wirklich anders läuft - dazu müsste man sie erst mal befragen. Sie sind sicher nicht anders gebaut als wir.
w
 
  • #8
@#4: Sicherlich sind dafür sowohl körperliche als auch psychisch-kulturelle Aspekte mitverantwortlich.

Einerseits bewegen wir uns immer weniger, obwohl bekannt ist, dass körperliche Aktivität die Libido steigert, die Körper attraktiver macht und insbesondere auch untrainierte Beckenbodenmuskulatur (aber auch andere Muskulatur in dem Bereich) verantwortlich für schlechten Sex ist. Dies ist sicherlich ein signifikanter Unterschied zu Naturvölkern.

Andererseits ist unsere Gesellschaft überfrachtet mit kulturellen und ideologischen Vorstellungen, die Sex einschränken. Egal ob verkrampft-religiöse Negativsicht auf Sex oder modern-emanzipatorische Männerfeindlichkeit oder Medienhype um Körperkult, Schönheitsideale, Erwartungshaltungen an Aussehen und Pflege des Intimbereichs und gar die Überbetonung bestimmter Praktiken, Stellungen und angeblicher Vorlieben -- all das führt nicht gerade zu einer entspannten, lustorientierten, unverkrampften und freien Sexualität.

Wer schon mit der Einstellung "der andere muss so und so sein, so und so aussehen und mir das und das bieten" herangeht, der verhindert freie Entfaltung. Wer nur kann "wenn er das und das macht, am besten in der und der Reihenfolge", der blockiert innerlich schon längst und kann es eigentlich gleich vergessen. Liebe und sexuelle Hingabe sollten natürlicherweise Hand in Hand gehen, Zärtlichkeit sollte sich von alleine ergeben und einfach ausgelebt werden. Man kuschelt, küsst, streichelt sich und wie von alleine drängen die Körper nach Vereinigung und gegenseitiger Befriedigung -- so wäre es natürlich. Alles andere ist überfrachtet von kulturellen und medialen Ansprüchen und aufgezwungenen Verhaltensweisen, die nichts mit freier und natürlicher Sexualität zu tun haben.
 
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  • #9
Dass bei "Naturvölkern" Frauen öfter einen Orgasmus erleben, wäre den betreffenden Frauen zwar zu wünschen, wage ich aber zu bezweifeln. Vielmehr dürfte es zahlreiche Kulturen geben, in denen es absolut egal ist, ob Frauen beim Geschlechtsverkehr Lust empfinden oder nicht.

Es gab auch hierzulande Epochen, in denen es sogar als "unfein" galt, wenn Frauen Lust empfanden, statt den Akt tapfer zu ertragen und über sich ergehen zu lassen. Eine Frau braucht Geschlechtsverkehr nicht zu mögen, um schwanger zu werden. Aus evolutiver Sicht ist es daher auch nicht notwendig, dass sie einen Orgasmus hat. Zwar mag das die Koitusfrequenz erhöhen, aber letztlich ist der weibliche Orgasmus zur Fortpflanzung nicht notwendig. Möglicherweise ist es deshalb bei vielen Frauen auch etwas komplizierter als bei den Herren der Schöpfung. Ohne deren Orgasmus geht es nunmal nicht...
 
  • #10
Aktuelle Studie: Von 1000 deutschen Frauen erreichen 87 keinen Orgasmus. Über 91% erreichen also einen Orgasmus -- bei welcher Praktik ist leider nicht angegeben. Überwiegend hormonelle Verhütung scheint laut dieser Studie für die mangelnde Befriedigung ursächlich zu sein.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sexualitaet/news/weibliche-sexualstoerung-die-pille-stoert-die-lust-auf-sex_aid_504578.html
 
  • #11
@#7: Kein Organ ist einfach nur "für's pure Vergnügen". natürlich erfüllt auch die Klitoris den Zweck, dass die Frau sich gerne begatten lässt und das Vergnügen ist doch gerade die biologishe Belohnung. Es ist völlig normal, dass Sex Vergnügen bereitet und die Klitoris ist eben das Organ dafür. Die Klitoris ist viel größer als nur die kleine Spitze und erstreckt sich nicht umsonst in das entscheidende Gebiet hinein. Abgesehen davon wird sie auch bei vielen Stellungen ohnehin mit gereizt. Eine Entkopplung von Vergnügen und Sex ergibt evolutionsbiologisch und medizinisch überhaupt keinen Sinn. Natürlich soll der Geschlechtsverkehr lustvoll sein -- und er ist es auch für die überwältigende Mehrheit der Frauen.

Die Kirche hat doch auch nur deswegen gegen Lust wettern müssen, weil sie beim Geschlechstverkehr natürlicherweise auftritt -- quasi unvermeidbar.

@#8: Fast alle Berichte von Naturvölkern ergeben eine lustvolle, freie Sexualität -- oder aber das genaue Gegenteil bis hin zur Frauenbeschneidung. Selbst das zeigt doch, wie natürlich sexuelle Lust ist und wie brutal man eingreifen muss, damit man sie verhindert. Das anatomisch intakte Frauen aufgrund psychologischer Probleme Lusthindernisse erleben, ist eine moderne Abart unserer zunehmend ideologisch überfrachteten Zivilisation wie oben erläutert.
 
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  • #12
Orgasmus beim GV hängt von verschiedenen Faktoren ab. Oftmals spielt die psychische Verfassung der Frau eine Rolle. Wenn sie unter Stress steht, hat sie größere Probleme zu einem Orgasmus zu gelangen. Wie geht ihr Partner beim Sex auf sie ein? Ist er liebevoll und zärtlich oder sucht er nur seine Befriedigung? Fühlt sich die Frau in der Beziehung wirklich geliebt und geborgen?
Manche Frauen erleben ihren Orgasmus bei einem ONS oder bei verbotenem Sex z.B. wenn einer oder beide gebunden sind.
Häufig hört man, dass Frauen in festen, langjährigen Beziehungen keinen Orgasmus mehr erleben. Sie spielen ihrem Partner dann einen Orgasmus vor, damit er sich keine Sorgen macht.
Ich habe mich mit vielen Frauen unterhalten. Eine Frau hat selten bei jedem GV einen Orgasmus, manche Frauen haben noch nie einen Orgasmus bei normalem GV erlebt.

Sie erleben aber Orgasmen, wenn sie sich selbst befriedigen bzw, wenn sie oral vom Mann befriedigt werden.
Der Mann sollte sich darüber keine so großen Sorgen machen. Sex kann auch ohne Orgasmus schön sein und Lust bereiten. Man kann auch ohne den Höhepunkt Nähe erleben und das Gefühl haben, miteinander zu verschmelzen.
 
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  • #13
@10

Die Frauenbeschenidung findet deshalb statt, weil selbst die primitivsten Völker wissen, dass es hauptsächlich die Klitoris ist, die den Frauen Lust bereitet. Wäre es der reine GV, könnte man sie ja intakt lassen. Eine Frau, die Lust empfindet, könnte sie sich u.U. woanders holen. Darum geht es. Für den reinen GV braucht sie nicht fremdzugehen, denn der bringt ihr sowieso nichts.

Dass es bei den Naturvölkern eine lustvolle, freie Sexualität gibt, halte ich für ein Märchen. Das zeigt der Roman der Weißen, die sich in einen Massai verliebte und über seine rein penisorientierte Sexualität zutiefst schockiert war.
 
  • #14
@#12: Nein, das kann man so nicht darstellen. Die Klitoris ist ein erhebklich größere Organ als die sichtbare Spitze und genau deswegen kann auch Geschlechtsverkehr klitorale Orgasmen geben. Schau Dir mal das Bild auf Wikipedia an.

Mit den Massai hast Du nun ausgerechnet eines der Völker gewählt mit bekanntermaßen besonders extrem Initiationsriten und brutaler Frauenbeschneidung. Das ist doch nicht repräsentativ. Es ist völlig unstrittig, dass die Massai eine fragwürdige Einstellung zur Sexualität haben.
 
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  • #15
@13
Um die Größe und Form einer Klitoris zu beurteilen, brauche ich mir keine Bilder anzuschauen, sondern mich selbst reicht vollkommen. Wie in dem anderen Thread schon geschrieben wurde, ist zwischen Klitoris und dem Beginn der Vagina ein ziemlicher Abstand, so dass die Klitoris nicht automatisch durch den GV mit stimuliert wird. Es kommt beim GV entscheidend auf die Köperhaltungen an, ob die Klitoris dabei mit einbezogen wird. Bei den meisten Praktiken ist allerdings eine zusätzliche Sitmulation absolut notwendig für den weiblichen Orgasmus. Aber so langsam ermüdet mich die ewige Diskussion, ob nun Klitoris oder GV oder beides zusammen oder was auch immer - was natürlich ist, entscheidet jeder für sich, und damit soll es gut sein.
 
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  • #16
@13 Mein Kenntnisstand ist derselbe wie #12. Eben weil die Klitoris als Konkurrentin zum GV betrachtet wird, passiert dies.

Ich würde nicht sagen, dass psychische Dinge mit hinein spielen. Viele der Frauen sagen, dass die Reizung beim GV am Klitorisknopf vorbei geht und innerlich keine solche Reizung stattfindet, die einen Orgasmus ermöglicht. Meines Erachtens nach ist es eine ganz klare anatomische Angelegenheit. Das Gegenteil von der Vagina ist der Hodensack. Kein Mensch erwartet von einem Mann durch alleinige "Stimulation" selbigen einen Orgasmus.

Ich bin eine Frau und wenn ich höre, dass die Klitoris weit hinein reicht, mag das von mir aus so stimmen. Merken tue ich allerdings nichts davon.
 
  • #17
@#14: Erkenntnisverweigerung? So hat es keinen Zweck. Die Ausläufer der Klitoris umgeben die Vagina und reichen weit hinunten. Schau Dir das Bild an, anstatt Dich zu verweigern.

@#15: Sachlich unhaltbar. Embryogenetisch entspricht der Hodensack den äußeren Schamlippen. Die Vagina selbst hat wenig Nerven, ist aber von sensiblen Nervenendigungen umgeben, siehe Klitoris und G-Punkt. Ich persönlich glaube nicht an die Existenz eines anatomisch fassabren G-Punktes, aber die Berichte der intravaginalen Erregbarkeit sind natürlich authentisch, egal ob nun als Punkt oder diffuser Bereich.
 
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  • #18
@16 Wie ich bereits sagte, ich merke nichts von einer inneren Klitoris. Auch merke ich keine sensiblen Nervenenden die meine Vagina umgeben. Ich habe in dem Zusammenhang mal erfahren, dass die Dicke der Vaginalhaut enorm ist, soweit ich weiss 5-7 mm und das wegen der Geburt so ist. Wenn ich mir das vorstelle, wundert mich nicht nichts dabei zu spüren was mich vom Hocker hauen könnte. Wenn hinter so dicker Haut die Klitoris verläuft, ist es kein Wunder davon nichts zu merken.
Ich finde meine Vagina langweilig und ich sehe in ihr keinen Zweck (da ich auch kein Kind möchte).
 
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  • #19
Es geht nicht nur um Anatomie und um Techniken.
Ich kann im Bett spüren, ob ich geliebt werde, und ob mein Mann sich auf mich einläßt.

Es ist auch ein großer Unterschied, ob es ihm wirklich um meine Sinnlichkeit und um meine Lust geht, oder ob ich einen Höhepunkt produzieren soll, damit er sich als Super-Lover bestätigt fühlt.
Auch wenn Super-Lover das gesamt Kamasutra drauf hat - wenn er nicht mit Liebe bei der Sache ist, merkt frau das .
 
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  • #20
Von 3 an @2 bzw. 6

Es war für mich einfach kein Problem, dass sie keinen Orgasmus bekommen kann.
Sie hat es mir damals nach dem ersten oder zweiten Mal gesagt.

Ich habe das damals auch dann intensiver probiert, es war aber kein Streß sondern mehr
Herausforderung für mich.

Dass es ihr Spaß gemacht hat, habe ich ja auch so mitbekommen.
Die Sexualität mit ihr habe ich als sehr schön und angenehm in Erinnerung.


Normalerweise können ja beide Partner einen Orgasmus haben. Dass dies einigermaßen gleichzeitig klappt, habe ich mit der jeweiligen Partnerin eher weniger häufig hinbekommen.

Gelegentlich hat es auch bei mir mal nicht so gut geklappt ( beruflicher Streß, etc...).
Es war dann immer recht aufwendig, dass dies von der Partnerin nicht als Belastung empfunden
wurde.

Von daher war die Beziehung mit der Freundin, die keinen Orgasmus bekommen kann,
in sexueller Hinsicht am Unproblematischsten. Wobei es schon wichtig war, dass ihr Sex Spass machte.
 
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  • #21
@19 Naja, ich glaube ihr das nicht, dass sie Spass dabei hatte. Das zeigt schon, dass sie es ständig wollte. Sie kam nämlich nie zu einer Befriedigung, weil sie durchweg unbefriedigt war.
Ich glaube ihr Körper wollte sich eigentlich entladen, es hat aber das Ventil gefehlt. Sie hatte entweder eine Blockade, oder du hast dich nicht richtig auf sie eingelassen. Wenn du sie nur bestiegen hast, dürfte ihre Orgasmuslosigkeit klar sein. Viele Männer verstehen auch nichts von Oralverkehr. Da wird hektisch rum geleckt, statt mit monotonem Druck und Einbindung der Lippen zu verwöhnen. Das nur als Beispiel.
Es kann auch sein, dass sie orgasmuslos blieb, weil sie gar nicht erregt wurde/war. Es ist für einen potentiellen Orgasmus ausserordentlich wichtig und unabdingbar, dass die Genitalien blutgefüllt sind. Du oder die Situation hat sie nicht erregt. Möglich auch, dass das was ihr wirklich gefallen würde, sie kopfmässig nicht zulässt und deshalb auf nichts reagiert (was sie sich gestattet).
Bei ihr machts im Kopf nicht Klick, da wird der Schalter nicht umgelegt, das ist das Problem.
 
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  • #22
@20 von #2 bzw. 6:
Deine These halte ich für möglich.
Von mir kenne ich das auch, dass ich nochmal und nochmal Sex haben will (an einem Tag, mit meinem Partner, versteht sich) - und zwar, weil ich endlich kommen will. Es gab Tage, an denen es mich fast aggressiv gemacht hat, dass er kam und ich nicht. Wenn sich das phasenweise häuft, ist frau unterschwellig sauer auf dem Mann, evtl. gibt's dann mehr Rumgezicke im Alltag als normalerweise bis hin zu Gedanken à la "Der Versager bringt's nicht" (was natürlich ein ungerechter Gedanke ist). Aber zum Glück waren diese Phasen selten und kurz.
Wenn ich allerdings gern oft Sex habe, bedeutet das meistens nicht, dass ich ungeduldig auf den Orgasmus dränge, sondern dass ich Lust habe und mir Sex Spaß macht. Was im Kopf der Ex von #19 vorging, können wir nicht wissen. Deine Interpretation kann stimmen, muss aber nicht.
 
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  • #23
@21 Ich kenne das auch von mir. Im Nachhinein lag es wirklich am Mann und an der Art wie er versucht hat mir etwas zu geben (vor allem auch was!). Erst war ich häufig aggressiv, später habe ich ihn betrogen und schlussendlich die Beziehung beendet.
 
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