• #31
Nun..er ist 31 und bringt ein Kind aus erster Beziehung mit, was aber über 800km weit weg von uns wohnt (er sieht Sie nur in den Ferien). Am Anfang unserer Bez. habe ich ein paar Monate bei ihm gewohnt, dann sind wir gemeinsam weg gezogen und es war unfassbar schwer für ihn wg seinem Kind. Er sagte ohne mich wäre er nicht so weit weg gegangen, aber eben auch nicht ohne den Job den er halt bekommen hat.
Ich glaube, er gibt dir insgeheim die Schuld, dass er jetzt so weit weg von seinem Kind ist, auch wenn es eine gemeinsame Entscheidung war.

Was er dir sonst noch so an den Kopf wirft, würde mir ehrlich gesagt auch reichen um es zu beenden.
 
  • #32
Hast du keinen Selbstwert? Reicht es dir, eine Notlösung zu sein, weil er keine „Schönere“ findet? Ihr könnt beide nicht alleine sein, deshalb hat er die Erste genommen, bei der er landen konnte, und du lässt dich wie Dreck behandeln, lästigen Dreck.

Er wird weg sein, wenn er bei einer Frau landen kann, die er optisch attraktiver findet. Das braucht er, um sein geringes Selbstwertgefühl aufzupäppeln. Und dann wird er plötzlich auch ganz viel Zeit für seine „Traumfrau“ haben. Er wird sie schliesslich auch herumzeigen wollen. Tu dir das nicht länger an!!

Bedenke: Es gibt Männer, für die du wunderschön bist. Jeder Tag, den du in dieser fürchterlichen Beziehung ausharrst, ist verschwendet. Du hättest schon längst einen besseren Mann finden können, für den du keine Notlösung bist.
 
  • #33
Warum brauchst du so viel Freizeit? Was tust du mit deiner Freizeit? Und wenn du viel Freizeit hast, warum nutzt du sie dann nicht richtig, um was Spannendes zu machen? Wer viel Freizeit hat, ist eben nicht ausgelastet und braucht dann eben den Partner oder wartet ständig auf diesen.

Unsere Generation wird nicht umsonst „Freizeitgesellschaft“ genannt. Vielen von uns ist es wichtiger, zu leben und zu genießen, als sich im Beruf aufzureiben, wenn wir es uns denn leisten können. Wir versuchen, mehr auf die Work-Life-Sleep-Balance zu achten (es sei denn, wir müssen 2, 3 Jobs haben, weil es finanziell eng ist). In vielen Berufen lohnt es sich auch nicht, Überstunden bis zum Umfallen zu leisten. – Es sei denn, der Job erfordert viele Überstunden. Aber so einen würde ich mir nicht suchen. - Einen Namen macht man sich als Arbeitswütiger ohnehin selten. Eher wird Konzern XY für seine Errungenschaften und Fortschritte geehrt, nicht das einzelne, erfolgreiche Zahnrädchen mit dem genialen Einfall. Deshalb gehe ich in meinem Hobby auf und bemühe mich dort um einen Namen, als in meinem 40-Wochenstunden-Job.

Liebe @Alena90, diese „Komplimente“, die er Dir machte, sind eine Wucht („Kompromiss“, „nicht so viel … einbilden“). Selbst wenn die Worte im Streit geäußert wurden – sie zeigen trotzdem seine Einstellung zu Dir. Schau Dich lieber nach einem anderen um. Bessere als ihn gibt es allemal.

Ach ja, ich bin auch „altmodisch“: Mein Partner und die Zeit mit ihm bedeuten mir sehr viel. Einen Job finde ich immer, einen Menschen wie ihn mit all seinen Besonderheiten nie mehr. Momente mit ihm – und sei es nur Kuscheln auf dem Sofa - sind kostbarer, als höherer Verdienst. Ich bin froh, dass er bezüglich der Paarzeit genauso denkt. In zehn Jahren mag es vermutlich anders aussehen, aber so ist das Leben.

w, 33
 
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