• #31
@void


Es ging um Themen wie Bezogenheit, Symbiose & gleichzeitiger Eigenständigkeit.
Um Transparenz, Offenheit und darum in der Partnerschaft eben auch all die Themen offen ansprechen zu können, die einen oder beide augenscheinlich verletzten können. Partnerschaft als Wachstum. Gemeinsam und Einzeln. Dem anderen seine Meinung nicht überstülpen einerseits, kontroverse Diskussion führen andererseits.

Dies mal als grober Anriss.
Themen, die ich in meinen Partnerschaften so nie erlebt, mir aber gewünscht habe. Und Themen, bei denen mich Freunde oder Bekannten mit grossen, fragenden Augen ansehen....
 
  • #32
Okay, auch wenn das immer noch recht allgemeine Ideale sind, finde ich schon, dass es so aussieht, als hätte sich da jemand Gedanken gemacht. Wie er das leben wird und ob er das überhaupt kann, wird sich aber trotzdem erst in einer Beziehung zeigen.

Deine Frage war ja eigentlich allgemein nach jagen und erobern lassen, typisch männlich, typisch weiblich. Also ich denke, dass nur Männer, die nicht wissen, was sie für eine Partnerin wollen und was sie mit einer Beziehung sollen, sich in eine Beziehung ziehen lassen von einer Frau, die hartnäckig genug dran bleibt. Die anderen Männer wissen, dass sie DIESE Frau nicht wollen, und sagen das auch direkt, haben keine Zeit für sie oder täuschen Interesse vor, bis sie Sex hatten, weil sie das mitnehmen wollten. Oder sie wollen unbedingt eine Beziehung und nehmen erstmal die, die sich da so bemüht, bis sie die richtige treffen. Das machen ja auch Frauen mitunter.
Wenn ein Mann schüchtern ist, hat er nur Angst, den ersten Schritt zu machen. Also sobald die Frau ihm ihr Interesse signalisiert hat, greift er zu und legt sich ins Zeug, dass er dran bleibt.
Das wird oft anders interpretiert. Er ist schüchtern, deswegen tut er nichts. Nein, er will die Frau nicht.

Allgemein gilt für viele, wenn sie sich für irgendwas, also auch -WEN, nicht sehr angestrengt haben, interessiert es sie nicht sonderlich, was dumm ist, aber dem Leistungsprinzip folgt.
Dann gilt unabhängig vom vorigen Satz auch, dass wer nachläuft, IMMER unattraktiv ist. Das heißt nicht, dass eine Frau nicht das erste Signal geben muss, dass der Mann sich nähern kann. Das ist so. Solche Beiträge gibt es ja hier auch, dass gar nicht drauf gewartet wurde, ob die Frau überhaupt Interesse zeigt, und dann war der Mann sauer, dass sie nicht wollte trotz seiner Mühen, um sie zu werben. Aber sie sollte mE immer nur das erste Signal geben und sich natürlich auch sicher sein, dass sie nicht nur lieb in die Gegend geguckt hat. Die Unsicherheit, dass es nicht verstanden wurde, bleibt zwar, aber in Deinem Fall, wo Du selbst schon nach Treffen fragst und er weder zugreift noch einen anderen Termin nennen will, ist das für mich eindeutig, dass Dein Signal angekommen ist und nicht drauf reagiert wurde. Mit Absicht.

In #16 schreibst Du "In Wirklich fordere ich nicht, weil ich nicht unattraktiv (klammernd) erscheinen will."
Fordern ist eigentlich nicht, nur zu sagen "ich will, dass du x tust". Fordern ist als gesamter Akt gesehen auch, deutlich sichtbar sauer zu sein, wenn die Forderung nicht erfüllt wird, also Druck hinter die Forderung zu setzen. Sonst ist es Betteln und Weiterbetteln und wenn es nicht erfüllt wird, noch mehr betteln. Das machst Du nun nicht, aber innerlich hast Du ja nicht gesagt "Forderung nicht erfüllt, Kandidat ungeeignet".
Jetzt mal ganz abgesehen davon, ob die Forderung ok war oder nicht.
 
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