• #1

Ist ein Mann der seine Wohnung putzt , ein unmännliches Weichei?

In meiner bisherigen Beziehung war es so, dass alle Aufgaben 50/50 verteilt waren. Ich habe z.B. die Wohnung (incl. beide Badezimmer) geputzt aber auch gekocht und gebügelt. Im Nachbar-Threat lese ich, das eine Frau infolge dieses Verhaltens ihres Freundes keinen "wilden" Sex mehr mit diesem haben konnte und die Beziehung daraufhin scheiterte...ich sehe Analogien bei mir ....(wir scheiterten auch an fehlender Sexbereitschaft ihrerseits) Ist es so, das haushaltstüchtige Männer für guten Sex nicht tauglich gehalten werden und irgendwo doch angepasste Weicheier sind? (38)
 
G

Gast

Gast
  • #2
Wer da eine Parallele zieht als Frau, der sollte mal sein Denken überprüfen. Auf der einen Seite wird sich beklagt, daß Männer nicht mitarbeiten im Haushalt und dann heißt es, er sei nicht mehr sextauglich? Mir sträuben sich die Haare, wenn ich solche Aussagen lese.
 
G

Gast

Gast
  • #3
So kann man das nicht pauschalisieren. Mein Mann macht auch anteilig alle möglichen Arbeiten im Haushalt und wir haben trotzdem guten Sex, vielleicht sogar deshalb?
 
G

Gast

Gast
  • #4
Putzende Männer sind sexy! Bleib dabei!

Kochen ist sogar oberscharf...rrrrrrr....
 
G

Gast

Gast
  • #5
Ich (w) habe das auch gelesen und dachte mir: "Wow, was ist denn mit der los?". Ich finde das schon ziemlich verquer, den Mann dann als Weichei zu betrachten. Da scheint wohl eine große Blockade im Kopf zu sein.. und ein starres Bild von Männlichkeit. Wenn deine Frau keine Lust mehr auf Sex hatte, lag das sicher an ganz anderen Dingen, vlt. war sie unzufrieden (mit sich oder euch), es lag was im Argen...

Ich jedenfalls finde einen Mann, der sich im Haushalt beteiligt, sehr lobenswert. So wäre ich weniger gestresst und würde mich mehr unterstützt fühlen, sodass ich bestimmt eher noch mehr Lust auf Sex hätte als wenn er sich "männlich" nicht beteiligt. Männlichkeit sollte er dann lieber durch andere Dinge zeigen. ;)
 
  • #6
Nein, natürlich erwarte ich, dass ein Mann seinen eigenen Haushalt führt, einschließlich aller Tätigkeiten. In einem gemeinsamen Haushalt werden sich dann die Aufgaben geteilt -- nach welchem Schema auch immer. Prinzipiell finde ich, sollte man Fähigkeiten, Interessen und Vorlieben berücksichtigen und nicht streng alles 50:50 teilen, sondern den Arbeitsaufwand teilen und jeder übernimmt bestimmte Aufgaben. Gerade bei Aufgabenteilung kann man auch besser sicherstellen, dass jeder wirklich seine Aufgaben erledigt und keiner sich irgendwie drücken kann.
 
G

Gast

Gast
  • #7
Äh, vielleicht sollte er mal nackt putzen? Dann wirds vielleicht wieder?
 
G

Gast

Gast
  • #8
Hier FS
An #4 vieln Dank für diese Antwort...
aber es gibt einen Folgeaspekt meines Verhaltens, der mir in letzter Zeit öfter durch den Kopf geht.

Kurz vor dem Ende unsere Beziehung waren die Aufgaben 80/20 (zu meinen ungunsten) verteilt, sie liebte es, nach der Arbeit und am Abend fern zu sehen und dabei einzuschlafen...Sex war somit in der Woche nicht mehr möglich ..., (wecken /küssen) egal was ich machte...nichts ging.

Ich denke es sehr wichtig, dass es im Haushalt nicht zu einer Ungleichverteilung kommt,
wenn aber doch, muss der andere Gedanken um eine eintsprechende "Kompensation" machen...

Ich finde hierzu sollten sich auch Frauen mal Gedanken machen,
z.B. wenn ich Ihnen im Haushalt und bei der Kindererziehung entsprechend entgegenkomme (habe mit meinem AG vereinbart, dass ich eine Elternzeit nehmen dürfte) , mir dann in anderen Bereichen auch entgegengekommen wird.
Beispiel: ich habe zwar eine guten beruflichen Status, verlange den aber auch von der Frau...
EP-Erfolg: gering....

Statt dessen lese ich hier, das die alterhergebrachten Geschlechterrollen , z.B. "Willst Du gelten, mach Dich selten..." (alles wie vor 100 Jahren oder ") nicht abgegangen wird.... sondern noch zusätzlich favorisiert.
Freunde von mir die keine solche ausgeprägte gleichberechtigte Einstellung pflegen, fahren in ihren Beziehungen ebenfalls besser..
 
G

Gast

Gast
  • #9
Ich finde einen Mann toll, der seinen Haushalt selber im Griff hat. :)
Ganz ehrlich...

Ich habe noch nicht gemerkt, dass ein haushaltstüchtiger Mann schlechter im Bett gewesen wäre als ein Ferkel. Frauen die so denken, sind selber in der Steinzeit hängen geblieben und haben Dich gar nicht verdient...ganz ehrlich.

w/31
 
G

Gast

Gast
  • #10
Hallo FS, hier #4,

ich habe den Eindruck, dass du schon noch ein bisschen an deiner gescheiterten Beziehung zu knabbern hast, kann das sein? Also es ist natürlich schwierig zu sagen, woran es lag. Aber wahrscheinlich hast du zu wenig auf dich und zu sehr auf sie geachtet (würde ich aus den wenigen Zeilen herauslesen). Dies spiegelt auch die Ungleichverteilung wider. Du hast es gut gemeint (lobenswert), hast dich um Gleichverteilung bemüht (lobenswert), hast versucht sie zu veführen (lobenswert), doch vielleicht gerade das war das Problem. Du hast dich dabei vergessen und zu wenig auf dich geachtet und zu wenig für das eingestanden, was du wolltest. (Vermutung) Für Frauen kann es schnell langweilig werden, wenn der Mann alles macht, was man will. Vielleicht ist das der Knackpunkt!?

Ich denke, Gleichverteilung ist grundsätzlich gut. Sollte der Mann sich aber nur noch abschuften und ihr alles abnehmen, bekommt sie vielleicht eher so ein Gefühl von Gleichgültigkeit!?

Das "willst du gelten, mach dich selten" finde ich auch doof, macht auch keinen Spaß. Spricht aber nunmal den Urinstinkt des Mannes an und ist damit vielleicht nachvollziehbar.
 
G

Gast

Gast
  • #11
Eigener Erfahrungsbericht: Wenn der Mann mehr im Haushalt mithilft, kann es gut gehen in der Partnerschaft, muss aber nicht!

Mein damaliger Partner, übernahm fast die ganze Hausarbeit, weil ich mehr Stunden arbeitet als er. Wäre auch so in Ordnung gewesen, aber er machte es nicht ordentlich genug, sodass die Hausarbeit meistens liegen blieb (Bad wurde nur alle 2 Monate geputzt). Dadurch entstand bei mir natürlich Unmut, und zustätzlich zum beruflichen Stress, hatte ich dann auch nur wenig Lust auf Sex. .

Die erst Regelung 50/50 finde ich als höchst Explosive Mischung in einer Partnerschaft. Denn eigentlich sind wir erst die erste Generation, die es so macht. Vor 30 Jahre (meine Eltern) waren die Rollen klar aufgeteilt, und jeder konnte sich sicher fühlen, weil er ja wusste was er zu tun hatte. Für unsere Zeit gibt es noch keine Erfahrungen, wie es am besten funktioniert, und jedes Paar muss erst für sich selber rausfinden, wie sie damit umgehen.

Bei meiner besten Freundin, sehe ich, kommt es immer wieder zu Streit, weil sie möchte, er solle mehr mithelfen, er aber nicht gerade Lust dazu hat. So muss halt dann ihre Mutter beim Putzen aushelfen.

Ich verstehe nicht, warum Paare sich nicht einfach stundenweise eine Putzhilfe nehmen, und somit die ständige Diskussion, wer jetzt das Bad putzt, wegfallen. Beide wären entspannter und hätten mehr Zeit für Zweisamkeit.
 
  • #12
...
Das liegt doch wohl glasklar auf der Hand, daß putzende, bügelnde, kochende, waschende und kartoffelschälende Männer absolute Nieten im Bett und für Sex völlig unbrauchbar sind!

...
Manticore / m47
(der eigentlich keine Lust hat auf Haushaltsarbeit ;-))
 
G

Gast

Gast
  • #13
Wenn die Aufgaben 80:20 zu deinen Ungunsten aufgeteilt waren, dann hat das nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun. Da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Kann das sein, dass du ihr zuliebe viele Dinge übernommen hast? Und ihr viel Freiraum gelassen hast, die Dinge zu tun, auf die sie Lust hatte (Fernsehen, Faulenzen?). Möglicherweise hast du dich und deine Bedürfnisse zu sehr zurückgenommen. Ich kann für mich nur sagen, dass ich einen Mann, der sein ganzes Handeln komplett auf mich ausrichtet, der um mich kreist und versucht, mir alles recht zu machen und dabei seine eigene Persönlichkeit verliert, nicht mehr anziehend finde. Ob das letztlich bei euch so war, kann ich nicht beurteilen. Aber vielleicht ist das eine Anregung?
 
G

Gast

Gast
  • #14
Ich kannte mal einen Mann, der schon am Anfang der Beziehung lieber abwusch als mit mir Liebe zu machen. Er war ein Sexmuffel. Er bestimmte, wann Sex gemacht wurde. Er putzte gerne und liebte es, wenn alles blitzsauber war. Er kontrollierte auch mit dem Finger, ob der Fußboden wirklich sauber war und ob richtig Staub geputzt wurde. Er behauptete sogar, dass er lieber das Saubermachen übernehmen würde, wenn wir mal zusammenleben würden. Die Männer vor ihm haben übrigens immer meine Sauberkeit gelobt und sie waren scharf darauf, Sex mit mir zu haben.

Ich sage euch, so ein Haushaltpedant als Mann ist total abtörnend. So einen möchte ich nie wieder! Solche Männer sind sexuell frustrierend und lusttötend. Sie nehmen einem das Selbstbewusstsein, als Frau sexuell begehrenswert zu sein.
 
G

Gast

Gast
  • #15
Das haben mir Frauen schon oft gesagt...da ist schon was "wahres" dabei, auch wenn andere Frauen was anderes denken!!!
 
G

Gast

Gast
  • #16
Auf keinen Fall bist du ein Weichei, nur weil du putzt!!!

Ich finde deine Einstellung zur Hausarbeitsteilung super! Du hast kapiert worum es bei der männlichen Emanzipation (auch) geht. Die meisten Frauen (nicht die Männer!) dürften dir einen roten Teppich ausrollen.......

Eines möchte ich jedoch einwenden, betreffend deines Anspruchs: gleicher/ähnlicher beruflicher Status der Frau!
Solange es keine Selbstverständlichkeit ( ist u. a. auch Schichtabhängig) darstellt, kleinen Mädchen und jungen Frauen eine ähnliche Chance auf schulische/berufliche Sozialisation und Ausbildung zu gewähren, solange werden Frauen in Bezug auf beruflichen Status Männern hinterherhinken, bzw. sie müssen erheblich größere Hürden bewältigen und Engagement einbringen um erfolgreich zu sein. Es gibt genügend hochqualifizierte Frauen, die jedoch irgendwann an eine gläserne Decke stoßen und sich dort meistens unsichtbar machen!

Vielleicht lockerst du deinen Anspruch ein wenig in dieser Hinsicht - dann könnte sich ein Kieselstein auch als Perle für dich entpuppen....

Viel Erfolg.
 
G

Gast

Gast
  • #17
Hallo,
Dass Du reflektiv bist und gelesene Dinge auf Dich beziehst, das spricht für Deine soziale Intelligenz. Und auf grund dieser Intelligenz wirst Du doch wohl nicht im Ernst daran denken Dich verstellen zu müssen um einer Frau zu gefallen.

Zum Einen hältst Du es nicht lange durch Dich in der Partnerschaft zu verstellen. Unzufriedenheit auf beiden Seiten stellt sich ein, denn Du wirkst dann auf Sie unauthentisch und wirst deshalb in der 2. Runde ausscheiden.

Zum Anderen höre aus Deinen Thread aber etwas ganz anderes heraus: „ ich hab schon alles versucht aber die richtige beisst nicht bei mir an bzw. sind die Frauen doch alle ganz anders als ich immer dachte“.
NEIN, das sind sie nicht und Deine im bisherigen leben gesammelte ERFAHRUNG ist tatsächlich etwas wert. Du fängst auch nicht bei Null an und DU hast in Deinem Leben auch nicht alles falsch gemacht. Sondern Du bist mittendrin in Deiner veränderung und möglicherweise noch etwas unsicher. Es ist in dieser Phase normal, dass man sich an den Versprechungen der Werbung festhält (… und Sie können das auch : - )). Und jetzt bist Du ungedultig … und vor Allem verunsichert.

Eine Gefahr im Onlinezeitalter ist, dass Sachzwänge bei der Partnerauswahl in den Vordergrund geraten, denn das Gefühl kann per e-mail und per Telefon nicht wirklich transportiert werden. Die Augen auf den Portraitfotos in die Du schaust, die sind leblos – sie sind tot, denn sie sagen Dir nichts, weil wenn Du hineinschaust wirst Du nicht mit einem lächeln oder einem scheun wegdrehen quittiert. Natürlich sind wir Männer verunsichert. Papa hat schon vor dreizig Jahren gesagt:“Wenn Sie interessiert ist, dann schaut sie weg“. Nur das gilt online nicht. Die Folge ist, dass je mehr Zeit (ohne Gefühl) vergeht, Deine Ungeduld und damit einher die Ansprüche steigen (… wenn ich schon so lange warte, dann muss es aber die Richtige sein: blond, schlank, üppiger Busen, freizügig muss Sie sein … und die anderen haben gesagt …

VERGISS ES - Es ist respektlos. Dir gegenüber und Deiner pot. neuen Partnerin gegenüber.
Sei einfach DU selbst, verlasse Dich nicht ausschließlich auf die Partnerbörsen und übe Dich in der Zeit in der Du ‚keinen Biss an der Angel hast’. Z.B. beim Einkaufen, auf der Post etc. Mit dem dann gewonnenen Selbstvertrauen, Deinen eh schon vorhandenen Erfahrungen und Deinen Werten und Du wirst sehen dann klappt’s auch bei Dir wieder. Bei dem Einen klappt es früher und bei dem Anderen später. Es gibt über 3 Mrd. Frauen auf Der Welt – das wäre doch gelacht, dass Dich keine nimmt, SO WIE DU BIST.

VIEL ERFOLG !!!
 
G

Gast

Gast
  • #18
der mann, den ich als "männlichsten" mann in bezug auf sex in meinem leben kennengelernt habe, war in bezug auf ordnung genauer als ich. und mich mit arbeiten im haushalt hängen zu lassen, kam für ihn nicht infrage. das war irgendwie völlig normal.
aus meiner erfahrung behaupte ich schlichtweg mal: das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
w/42
 
G

Gast

Gast
  • #19
@ FS:

Ich habe es unter Frauen/ Freundinnen noch nie gehört, daß auch nur eine Frau haushaltstüchtige Männer als "Weichei" oder sexuell uninteressant bezeichnet hat, ich glaube eher, daß viele Frauen solche Männer schätzen.

Auch für mich wäre ein Mann, der sich auf natürliche Weise mit in die Hauhaltsangelegenheiten mit einbringt (und so klingt das bei Dir) ein Traum! Ich fände es ideal, wenn beide Partner berufstätig sein können, man die gemeinsame Arbeit in Haus Wohnung etc. so aufteilt, daß sich jeder in ähnlichem Maß einbringt (Haushaltshilfe nicht ausgeschlossen) und man so auch genug Zeit und Kraft für gemeinsame Unternehmungen hat.

Natürlich ist dies nicht ganz einfach, weil ja auch die Einstellungen bzgl. Sauberkeit und Ordnung ganz schön auseinandergehen können (ich habe diesbezüglich auch schon einiges durch..) aber wenn das funktioniert finde ich dies genial!

Am existentiellsten für eine Partnerschaft finde ich es aber daß man sich austauschen und verständigen kann, und meines Erachtens ist dies auch das was für ein gelungenes Sexualleben wichtig.

Warum sich eine Frau in sexueller Hinsicht zurückzieht kann meines Erachtens viele Gründe haben, ich glaube, daß es in den seltensten Fällen mit dem Thema Hausarbeit zu tun hat.
 
G

Gast

Gast
  • #20
Hallo D-Ran und die anderen,
Ich bin die Urheberin des anderen Treads und bin gerade erstaunt, was ich ausgelöst habe. Selbstverständlich werden Aufgaben im Haushalt geteilt, aber es gibt tatsächlich einfach Sachen, die ich absolut unmännlich finde. Und dies war bei dem einen Freund eben der Fall.
Er war immer nur auf Kerzenschein und Romantik aus und dies ist auch absolut nicht falsch. Er hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen und alles gemacht. Ich konnte mit ihm machen, was ich wollte und es wurde langweilig. Die Spontanität ging völlig verloren, denn er hatte immer schon etwas geplant was in seinen Augen romantisch war. Aber kein Mensch ist immer romantisch und wenn ich ins Büro muss bekomme ich einfach keine feuchten Augen mehr vor Rührung wenn er mir einen O-saft ans Bett bringt und mit mir kuscheln will. Das ist am Wochenende prima, aber nicht 2 Stunden vor einem meeting (was er wusste)
Ich habe es ihm mehrmals gesagt und er hat dann immer noch eine Schublade draufgelegt da er dachte, ich werde romantischer, je mehr er rausholt.
Das ganze gipfelte sich dann als ich ihm sagte, dass ich am Samstag nichts machen kann, da ich das Bad putzen will (Frühlingsputzmässig mit kalken und allem).
So, ich komme Freitag Abend heim, er ist auf Knien im Bad und putze den Boden. Er hatte meine Tampons in ein Körbchen sortiert und meine Schminkstifte gespitzt.
Das war für mich dann der Gipfel!
Natürlich ist meine Wohnung tiptop und war es immer. Natürlich putz auch ich mal auf Knien um in die Ecken zu kommen und natürlich erwarte ich von einem Mann eine anständige Wohnung. Aber das mache ich, wenn niemand da ist.
Aber dieses Bild, er verschwitzt auf Knien, daneben das ausgeräumte Tamponpäkchen-Sorry, aber das ist doch nicht mehr männlich, sondern kam dem Weichei sehr nahe. Er wollte dann als Belohnung kuscheln und da ist mir einfach der Kragen geplatzt.
Na ja, mein nächster Freund war da einfach anders. Wir haben die Arbeit geteilt, ich war einfach mehr für Frauensachen zuständig, er fürs grobe. Das passte prima, da ich Garten hasse und er es total entspannend fand, Rasen zu mähen. Er schleppte die Kisten und wechselte die Autoreifen, schaute nach Elektrischem, ich kümmerte mich um Sauberkeit.
Gekocht haben wir übrigens meist zusammen.
Mir ist die alte Aufteilung einfach lieber, ich bin keine Emanze welche darauf besteht, Männerarbeit zu machen und von daher mache ich einfach eher typische Frauensachen.

[Mod: Text gekürzt, Faustregel: 3000 Zeichen!]
 
G

Gast

Gast
  • #21
"So, ich komme Freitag Abend heim, er ist auf Knien im Bad und putze den Boden. Er hatte meine Tampons in ein Körbchen sortiert und meine Schminkstifte gespitzt."

Tut mir Leid, aber ich muss mich gerade totlachen. Das geht ja mal gar nicht.
 
G

Gast

Gast
  • #22
Ein Mann bleibt ein Mann egal wieviel er putzt, kocht, wäscht.
Bei uns läuft alles Hand in Hand. Wenn es einem von uns nicht gut geht, macht eben der andere mehr. Ansonsten ist es nahezu ausgewogen und war noch nie ein Thema.
Ich (w) mache meistens das Essen und die Wäsche. Er putzt, bringt Müll runter, saugt die Hütte. Ich versorge die Pflanzen, er unsere tierlichen Mitbewohner. Jeder macht was ihm mehr Spass macht und guckt aber trotzdem ein bisschen nach dem anderen. Wenn der andere überbelastet ist, macht jeder von uns auch mal beim anderen mit.
Kein Thema - Sex gigantisch (seit 7 Jahren!).
 
G

Gast

Gast
  • #23
zu #19, der FS
OK so extrem war es bei uns nicht.....vor dem Putzen z.B. habe ich Ihr gesagt, dass ihr Bad ausräumen sollte 8und hinteher einräumen); mit ihren Badartikeln habe ich mich natürlich nicht beschäftigt....
Allerdings weiss ich, dass es auch bei mir ziemlich lustig aussehen musste, denn ich höre beim Putzen immer Musik mit Funkkopfhörern....und direkt danach kuscheln...warum denn?

Wie dem aus sei, für die Männersachen war ich natürlich auch immer zuständig (Autoreifen wechseln, Balkon+ Keller aufräumen, Müll runtertragen ....etc)

#18 hat auch recht, die sexuelle Unlust hatte auch viele körperliche und stressbedingte Gründe ...aber es bleibt bei mir der Eindruck, dass eine andere Aufgabenverteilung vielleicht beiden mehr geholfen hätte....
 
G

Gast

Gast
  • #24
lieber FS, ganz im Gegeinteil. Ich ziehe den Hut vor jedem Herrn, der sich nicht zu schade dafür ist, seinen selber verursachten Schmutz auch eigenhändig zu entfernen und dies nicht der Liebsten, Mutti oder einer Putzfrau überlässt.
Diese Sprüche: "der Frau fällt es leichter" ist absoluter Quatsch! Aber wenn man es FRAU von klein auf einfiltert, glaubt sie irgendwann selbst an diese überaus großartige Qualifikation und wird sie "freiwillig" bei jedem Partner einsetzen. Aber auch MANN kann die Qualifikation zum "geprüften" Putzteufel erlangen - ganz ohne Probleme. Wie gesagt, meine Hochachtung, lieber FS - dies ist nicht ironisch gemeint.
 
G

Gast

Gast
  • #25
Ich kenne einige Männer, die früher auch solche Probleme hatten, die jetzt mit Frauen anderen Kontinenten glücklich und zufrieden seit vielen Jahren verheiratet sind, und solche Probleme nicht mehr kennen! Ist doch auch eine gute Lösung!
 
G

Gast

Gast
  • #26
FS an #24
Was soll dass denn heissen? Frau von anderen Kontinenten....
Sollte das etwas etwa bedeuten, das mir jetzt tatsächlich ne Weichei-Einstellung unterstellst, die wohl mit einer Asiatin , Afrikanerin oder Amerikanerin egal wäre.... na super, da lasse ich lieber die Frau putzen !
 
G

Gast

Gast
  • #27
Der Sex ist zuuu gut, sodas Frauen ihre Wohnung nicht mehr `schmeissen` können, und Männer vor lauter Hausarbeit zu H4lern werden.
 
G

Gast

Gast
  • #28
Würde bei meinem nächsten Partner auch die Putzfrau bevorzugen - er ist Macho und kann zwar putzen, will es aber in der gemeinsamen Wohnung nicht. Ich kann zwar auch putzen, will es aber aus anderen Gründen nicht. Damit es keinen Streit gibt - einfach Putzfrau bezahlen - fertig!
 
G

Gast

Gast
  • #29
Wenn ich einen potentiellen neuen Partner kennenlerne, gehe ich davon aus, dass er zumindest seit einiger Zeit alleine gewohnt hat. Dann erwarte ich bei ihm auch eine saubere und gepflegte Wohnung. Warum soll das dann nach dem Zusammenziehen anders sein? Ob man nun gemeinsam putzt oder sich gemeinsam eine Putzfrau leistet ist dabei völlig egal.
 
G

Gast

Gast
  • #30
@28: nein, das ist nicht egal - denn das gemeinsame Putzen wird, auch wenn Mann vorher alleine gewohnt hat und seine Wohnung sauber hielt - nicht passieren. Denn ruckzuck verfällt der Macho beim Zusammenziehen wieder in seine alten Gewohnheiten, als er Exfrauchen noch hatte und sie ständig zuhause war. Nur mit dem Unterschied, dass die neue Partnerin ganztags arbeiten geht... Ich weiß von was ich rede - deshalb kommt nur die Putzi in Frage, denn deswegen Stress haben, wenn alles andere passt - nein danke!
 
Top