• #1

Ist ein Partner, der weniger oder keinen sexuellen Bedarf mehr hat, es nicht mehr wert, geliebt zu werden ?

Ich möchte diese Frage in den Raum werfen, weil es sicher ganz verbreitet ist, dass Partner unterschiedliche Bedürfnisse haben und man einen Weg finden muß, wie man damit umgehen soll. Man liest immer wieder, daß ein unterschiedlicher sexueller Bedarf oft problematisch ist und schnell wird empfohlen, dass eine Trennung das richtige ist. Auch im Laufe der Zeit lässt das sexuelle Verlangen bei dem einen Partner früher nach als bei dem anderen. Das kann man ja im voraus nicht wissen, wie man sich später verändert. Was dann, wenn der eine nicht mehr soviel bekommt, wie er braucht und der andere am liebsten nur noch in Ruhe gelassen werden will ? Ehrlich gesagt bin ich nicht damit einverstanden, gleich zu einer Trennung zu raten. Denn der Wert eines Partners, die Liebe zu einem Partner, hängt doch nicht ausschließlich davon ab, wie hoch das Verlangen ist ? Treten andere liebenswerte Eigenschaften, die einen Menschen ausmachen, tatsächlich so schnell in den Hintergrund ?
 
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  • #2
Ehrlich gesagt bin ich nicht damit einverstanden, gleich zu einer Trennung zu raten. Denn der Wert eines Partners, die Liebe zu einem Partner, hängt doch nicht ausschließlich davon ab, wie hoch das Verlangen ist ? Treten andere liebenswerte Eigenschaften, die einen Menschen ausmachen, tatsächlich
Ich plädiere immer sich zu trennen, wenn ich keine Liebe mehr spüre, es keine Kompatibilität mehr gibt in wichtigen Bereichen, ich würde niemals in einer Beziehung bleiben, wenn ich leiden muss bzw. und oder die Beziehung mir nicht mehr gut tut, mein Leben ist für mich kostbarer, statt zu bleiben, damit ist alles gesagt!
 
  • #3
Ehrlich gesagt bin ich nicht damit einverstanden, gleich zu einer Trennung zu raten. Denn der Wert eines Partners, die Liebe zu einem Partner, hängt doch nicht ausschließlich davon ab, wie hoch das Verlangen ist ?

Eine sexlose Beziehung ist eine Freundschaft. Dann sollte das auch so gelebt und nicht als exklusive Beziehung getarnt werden.
Im Übrigen ist Sex ein menschliches Grundbedürfnis. Warum sollte hier der eine Mensch seine natürlichen Bedürfnisse unter die eines anderen einordnen?

Insofern das sexuelle Verlangen unterschiedlich ist sollte entweder eine Trennung oder die Öffnung der Partnerschaft erfolgen.
 
  • #4
Das Problem ist, dass der, der verzichtet, auf Dauer leidet. Sexualität ist natürlich und tief in uns verankert. Du kennst sicher den Begriff "untervögelt". Den gibt es nicht ohne Grund, denn sexuell unausgeglichene Menschen haben ein biologischen und auch emotionalen Nachteil, der sich auf Gemüt und Gesundheit auswirkt. Bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Hier geht es um Lebensqualität.

Oft ist es ja so, dass der, der weniger Sex will, zufrieden ist, dem anderen aber keine Altternative anbietet. Es ist ein Ungleichgewicht, dass auf kurz oder lang zu Frust führt und sich dann häufig anderweitig in der Beziehung bemerkbar macht. Es ist im Grunde auch etwas sehr liebloses, von dem Partner diesen Verzicht einzufordern, oder nicht?

Ob und wann man sich trennt, ist wohl eine Frage dessen, wie groß die Diskrepanz im sexuellen Verlangen ist, wie groß die Bereitschaft zu Alternativen und wie langfristig die Unterschiede sind.
Es ist klar, dass sich solche Dinge phasenweise, krankheitsweise, verändern und dann würde man doch auch nicht sofort zur Trennung raten.
Auf Dauer wird aber Liebe nicht reichen. Sexualität ist ein Grundbedürfnis. Liebe macht nicht satt und sie kann Sexualität nicht ersetzen, sie kann sie maximal bereichern, beflügeln, sich mit ihr verweben, aber beides sind ersteinmal unanbhängige Bedürfnisse. Andersrum kannst du ja fehlende Liebe auch nicht mit Sex kompensieren. Leider versuchen das sehr viele Menschen.
 
  • #5
In den normalen Kompromissbeziehungen sollte man sich in einem solchen Fall trennen. Warum an etwas Lauem festhalten, wenn es nun auch da nicht mehr passt? Sex ist zentral. Und da auch noch einen Kompromiss schließen? Nein!

Wenn echte, tiefe @INSPIRATIONMASTER 'sche Liebe vorhanden ist, würde ich bei der Entwicklung sexueller Inkompatibilität zur Öffnung der Beziehung raten. Der Partner, der mehr sexuelle Lust hat, darf nicht der Frustration anheim gegeben werden. Tiefe Liebe gibt man nicht so einfach auf.
 
  • #6
Ich kann Sex ohne Liebesbeziehung haben, aber keine Liebesbeziehung ohne Sex. Erst habe ich ein Jahrzehnt die erste Variante ausgekostet, jetzt genieße ich ebenso lange schon die letztere. Für mich persönlich unvorstellbar, wie eine erfüllende Beziehung ohne Spaß am Sex funktioniert.
 
  • #7
Jeder Mensch ist liebenswert.

Die Frage ist, wie trägt eine Partnerschaft.
In einem anderen Post hatte ich ein 3 Säulenmodell dargestellt -
Wir/Intimität besteht aus psychischer, körperlicher und sexueller Intimität.
(@QFrederick ein Denkanstoß von Dir)

Welche Gewichtungen welche Säule in der Partnerschaft hat, ist individuell.
Was aber nicht funktioniert, ist, wenn das Paar unterschiedlich gewichtet und genauso wenig, wenn die Bedürfnisse in diesen Bereichen unterschiedlich sind.
Eine*r lebt den Mangel, die/der andere fühlt sich bedrängt.

Da geht es nicht um liebenswert, ob einer Partnerschaft, in der Gefühle wie Mangel oder Bedrängnis auftauchen, stirbt langfristig die Liebe.

W, 51
 
  • #8
Ich denke nicht, dass man sich trennen sollte aber das eine große Chance besteht, dass es zur Trennung führt.
Vorallem dann, wenn der der keinen Sex mehr möchte, die Not des anderen nicht anerkennt.
Man darf seinem Partner nicht einfach "befehlen" Sex ist aus.

Wird jemand zum Sex gezwungen ist es sicher ein Gewaltdeklikt...wird jemand gezwungen keinen mehr zu haben, ist es allerdings auch nicht als "normal" einzustufen.

Die Chance, dass dann die Liebe mit der Zeit schwindet ist hoch.
Vor allem wenn der, der kein Interesse mehr hat nur blockt, dem anderen Vorwürfe macht und zu keinem offenen Gespräch mehr bereit ist.
Weil man als Liebender die Bedürfnisse des anderen auch nicht ignoriert.

Wenn also ein Part, da nur weggeschoben wird, fühlt dieser sich mit der Zeit auch nicht mehr geliebt und liebt zumindest den Umgang mit sich nicht mehr.

Deshalb sollte es tief, ehrlich und liebevoll besprochen werden.
Beide müssen sich gesehen und verstanden fühlen.
Das ist die einzige Möglichkeit, hier ggf Kompromisse zu finden, mit denen beide leben können.
Gibt es Handlungen anstelle des GVs die ausreichen, entscheidet man sich für zb Tantra oder öffnet man?!
 
  • #9
Ehrlich gesagt bin ich nicht damit einverstanden, gleich zu einer Trennung zu raten. Denn der Wert eines Partners, die Liebe zu einem Partner, hängt doch nicht ausschließlich davon ab, wie hoch das Verlangen ist ?

Letztlich ist das immer eine individuelle Entscheidung. Einer möchte keinen Sex mehr, eine doch noch. Darüber spricht man, um einen für beide tragbaren Kompromiss zu erzielen. Das kann eine Beziehung ohne Sex sein, eine offene oder eine mit Sex in bestimmtem Umfang, je nachdem, wie sich beide einigen können.

Funktioniert das nicht, ist es meist demjenigen ohne Verlangen eher egal, der andere leidet. Und dann ist die Frage, ob man als Konsequenz verzichtet, fremdgeht oder sich trennt.

Du stellst das etwas verkürzt dar, es rät ja niemand sofort zur Trennung, sondern in der Regel erstmal zu Kommunikation über das Problem. Aber natürlich hat jeder Mensch ein Recht auf seine Sexualität und ein Partner darf die weder mit Gewalt erzwingen noch verhindern.
 
  • #10
Ehrlich gesagt bin ich nicht damit einverstanden, gleich zu einer Trennung zu raten. Denn der Wert eines Partners, die Liebe zu einem Partner, hängt doch nicht ausschließlich davon ab, wie hoch das Verlangen ist ? Treten andere liebenswerte Eigenschaften, die einen Menschen ausmachen, tatsächlich so schnell in den Hintergrund?

Warum muss man liebenswert und Sex haben oder nicht so zusammenwerfen? Das hat doch gar nichts miteinander zu tun. Ich finde einige Menschen liebenswert, ohne dass ich eine sexuelle Beziehung zu ihnen haben möchte - das sind meine Freunde. Das ist natürlich auch eine Art Liebe, aber eben eine freundschaftliche und keine partnerschaftliche.

Ich bin ein Mensch mit relativ wenig ausgeprägter Libido. Ich würde aber niemals einem Menschen mit ausgeprägter Libido zumuten, mit mir in einer Beziehung zu bleiben, weil er mir einmal versichert hat, dass er mich liebt (ich würde mir allerdings schon vorher Mühe geben, einem solchen Menschen eine Beziehung mit mir zu ersparen).
Wenn man sich aber in einer Beziehung so weit auseinanderentwickelt, dass einer leidet, wenn der andere seinen eigenen Bedürfnissen folgt, dann muss man eine Lösung finden.
 
  • #11
Meine Erfahrung mit meiner Frau ist relativ einfach : es ist normal, dass die Frau weniger Sex möchte und da muss sich der Mann anpassen und damit klarkommen, so einfach ist das. Natürlich darf der Mann auch nicht über "zu wenig" Sex klagen, sondern sich damit abfinden. Wenn man als Mann dann doch den einen oder anderen schlechten Tag hat, weil die Bedürfnisse nicht gestillt werden, dann gibt es Ärger oder die Frau macht sich darüber "lustig", dass man ja nur schlechte Laune hat, weil man zu wenig Sex hat.
Sollte man deshalb eine Beziehung beenden? Wie soll man damit klarkommen?
Ich habe keine Lösung bis jetzt, mittlerweile Versuche ich nach den letzten Gespräch es ihr Recht zu tun. Sie sagte, dass sie sich bedrängt fühlt, wenn sie merkt oder denkt, dass ich gerne Sex haben wollen würde.
z.B. kann es sein, dass man miteinander kuschelt und als Mann eine Erektion bekommt. Also sagte sie , dass ich nicht zeigen soll, dass ich Sex haben würde wollen. Ja, das mache ich jetzt, wenn ich Lust bekomme, dann zeige ich es nicht. Ich gehe auf sie nicht mehr zu und habe gesagt, dass ich ihr die Zeit lasse, die sie braucht. Sie hat auch gesagt, dass sie weniger Lust hat, weil sie so viel Stress im Haushalt hat etc. wenn ich da mehr machen würde, wäre es bestimmt besser. Also mache ich jetzt auch hauptsächlich den Haushalt. Aber es wurde eher schlechter als besser, früher hatten wir 7-9x Sex im JAHR, jetzt ca. 2x, die letzten 9 Monate gar nichts mehr.
Insofern sage ich, dass es häufig vorkommen sollte, dass die Frau den Mann diktiert wie oft man Sex hat. Wenn ein Mann diesen Umstand anspricht ist er sofort aufdränglich und soll die Frau respektieren bzw. dass es nunmal so ist, dass Frauen weniger Sex haben will. Die richtigen Arschlöcher meine ich jetzt nicht, die tatsächlich die Partner bedrängen, das ist ein No-go, was ich meine ist der Umstand, dass Mann nicht das Thema "zu wenig Sex" ansprechen darf. Dann ist der Mann der Arsch. Eine Frau darf sich aber über zu wenig Sex beschweren, denn dann ist ebenfalls der Mann der Arsch. Das ist dieses typische Klischee und geht aber nicht tief genug in die komplexe Materie der Partnerschaft ein
 
  • #12
dass Mann nicht das Thema "zu wenig Sex" ansprechen darf. Dann ist der Mann der Arsch. Eine Frau darf sich aber über zu wenig Sex beschweren, denn dann ist ebenfalls der Mann der Arsch.

Es bestimmt in der Regel derjenige die Sexfrequenz, der weniger Sex möchte. Das ist völlig unabhängig davon, ob das der Mann oder die Frau ist. Wir haben hier gefühlt jede Woche einen neuen Thread, wo sich die Frauen beschweren, dass der Mann keinen oder zu wenig Sex möchte. So ganz offensichtlich frauentypisch ist das also nicht (mehr).

Ansprechen ist deshalb immer schwierig, weil derjenige, der den anderen auf "Sparflamme" setzt, das in der Regel durchaus weiß und wohl häufig auch ein mehr oder weniger schlechtes Gewissen hat, aber auch keine Lösung für das Problem hat. Dann wird gern das Mittel der Schuldumkehr benutzt ("wenn du nicht so oft wolltest, ginge es gut mit uns"). Was natürlich unsinnig und unfair ist. Ich war davon vor zwanzig Jahren leider auch nicht frei ...
 
  • #13
Eine sexlose Beziehung ist eine Freundschaft. Dann sollte das auch so gelebt und nicht als exklusive Beziehung getarnt werden.
Das dürfte auch eine Frage des Alters sein.
Du bist jung und knackig, entdeckst noch immer deine weibliche Lust und hast häufig und gerne Sex.
Ich bin schon alt und habe immer noch Lust drauf, muss aber so gut wie nichts mehr entdecken.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob all die Paare, die die goldene Hochzeit hinter sich haben, noch Sex haben. Paare sind es dennoch. Nach ihrer Definition. Und "Liebe" , Glück und Zufriedenheit empfinden hoffentlich sehr viele dieser Paare immer noch.

Ich denke nicht, dass ein Mensch die Zuneigung eines anderen nicht mehr wert ist, wenn der Sexualtrieb nachlässt. Und ich denke, dass die Paare selbst bestimmen sollten, ob sie auch ohne Sex ein Paar sind .
 
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  • #15
Das ist so nur in glücklichen Beziehungen richtig, in denen man sich dann arrangiert, auch wenn einer wenig Lust hat. Sonst bestimmt irgendwann jeder für sich, wie viel Sex er haben möchte und mit wem...

Damit habe ich nur gemeint, dass alles andere ja Zwang gegenüber demjenigen wäre, der weniger möchte. Nicht, dass der andere damit zwangsläufig glücklich zu sein hat :).
Weitergedacht hast du natürlich recht.
 
  • #16
Dazu kann ich nur aus eigener Erfahrung berichten, dass bei mir (w) das sexuelle Bedürfnis nach einer gewissen Zeit - in Abhängigkeit vom spezifischen Partner früher oder später - nachlässt. In langjährigen Beziehungen steht bei mir irgendwann die tiefe freundschaftliche Verbindung im Vordergrund.

Aktuell führt das auch zu keinerlei Problemen, da mein langjähriger Partner es genauso sieht. Ich darf sagen, dass bei uns seit Jahren eher ausschließlich platonisch gelebt wird, wobei ich noch nicht einmal 40 bin. Das hat aber auch a) gesundheitliche Gründe seinerseits und b) zwischenmenschliche Gründe bezüglich des Umgangs miteinander, der seinerseits oft narzisstisch und verletzend ist, ohne das jetzt vertiefen zu wollen.

Da von beiden Seiten aus also kein sexuelles Interesse mehr aneinander besteht, kann dies auch kein Trennungsgrund sein. Da gäbe es andere...

In der Vergangenheit hat das Thema “weibliche Unlust“ jedoch schon für Unzufriedenheit und auch Fremdgängerei geführt, wobei der Betreffende jedoch generell wenig von Treue hielt. Ein weiterer Ex-Partner streckte seine Fühler trotz sexueller Zufriedenheit und aus reinen Ego-Gründen nach anderen aus.

Dass ich jemals in die Situation eigener sexueller Unzufriedenheit gekommen wäre und deshalb eine Trennung erwogen hätte, kann ich nicht sagen.
 
  • #17
Lieber @Tom26,
an solche alte Menschen in so langen Beziehungen habe ich nicht gedacht.
Da ist die Sache sicher anders gelagert. Zum einen ist die Basis doch tiefer und vermutlich nimmt bei beiden das sexuelle Interesse ab?
Aber letztlich sollte doch eine Veränderung der Beziehung angedacht werden sobald ein Partner unter der Situation leidet.
Hier könnte doch die Öffnung der Beziehung eine Idee sein?
Ist es nicht unfair dem anderen seine Sexualität zu verbieten?

Ein sehr guter Freund von mir (auch Exfreund) hat seit ein paar Jahren eine Beziehung mit einer Frau die auf Grund körperlicher Beschwerden sehr selten Sex haben kann.
Sie hat von sich aus die Beziehung für ihn geöffnet.
Damit ist er zwar nicht glücklich, da er ja sie liebt und mit ihr seine Sexualität leben möchte aber so hat er die freie Wahl ob er seinem Drang nachgibt oder nicht.
Sicher stabilisiert diese Möglichkeit der Wahl deren Beziehung.
Ohne diese Öffnung wäre er Gefangener seiner verfahren Situation.
 
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  • #18
Ich habe einen normalen Sexualtrieb, habe aber viele Jahre auf Sex verzichtet weil ich in keiner Beziehung war . Mir ist Liebe , Intimität und Verbundenheit wichtiger als Sex . Sollte mein Partner irgendwann aufgrund seines Alters weniger Interesse an Sex haben würde ich bei ihm bleiben . Ich kenne im Übrigen das Phänomen „ untervögelt“ nicht . Ich hatte nie schlechtere Laune , weil ich keinen Sex hatte und war auch nicht ausgeglichener mit einem ausgefüllten Sexleben. Ich kenne allerdings auch keine sexlose Beziehung in Beziehungen hatte ich immer mehrmals wöchentlich Sex , auch in der Schwangerschaft und mit Baby , ohne Beziehung habe ich kein Sexualleben. Echte Liebe und Verbundenheit ist so selten und Sex an jeder Ecke zu haben . Ich wüsste aber nicht warum junge oder mittelalte Paare keinen Sex mehr haben sollten, irgendwas läuft doch da nicht rund . Bei älteren Menschen finde ich es ist der natürliche Lauf der Zeit , ich denke nicht dass alle Paare über 70 noch Sex haben.
 
  • #19
Was ich irritierend finde ist, dass manche als "Sex haben" anscheinend ausschließlich den Penetrationsakt an sich verstehen.

Hier gibt es wohl schon desöfteren unterschiedliche Bedürfnisse, was man so hört. Meist will Mann mehr als Frau.

Was ich nicht nachvollziehen kann und in einer monogamen Partnerschaft auch nicht ok finde ist die Tatsache, dass ich als der weniger an Sex interessierte Part meinem Gegenüber nicht entgegen kommen und wenigstens das ein oder andere "mitmache", bzw. ihm zuliebe machen kann.

Z.B.: Frau möchte gerne penetriert werden, der Mann kann nicht/ möchte nicht/ kann nicht mehr (altersbedingt, aus Krankheitsgründen oder what ever). ---> Weshalb nimmt ER da nicht einen Dildo oder andere Spielzeuge und wird so aktiv für sie?
Oder SIE hat keine Lust auf GV, hat ihr Tage oder what ever. ER hat Lust. ---> Da könnte sie ihm doch beispielsweise vorschlagen, gemeinsam einen Porno anzuschauen und sie verwöhnt ihn oral dabei.

Es gibt doch nicht nur "der eine will", "der andere will nicht".

Ich finde, der sexuell weniger Aktive sollte dem Nach-mehr-verlangenden-Partner kreativ entgegenkommen und mithelfen, für dessen Befriedigung zu sorgen, selbst wenn er selber nicht aktiv daran teilnehmen/ nicht aktiv mitmachen möchte.
 
  • #20
@yellow bee
Im Grundsatz stimme ich dir zu, allerdings gibt es da wie immer unterschiedliche Meinungen.
Ich persönlich sehe es als meine "Pflicht" an, den Liebenden Partner bestmöglich zu versorgen, sei es eine normale Massage, wenn er Nackenschmerzen hat, für sein/ihr Wohlbefinden zu sorgen etc. Dazu gehört für mich auch, dass mein Partner jederzeit seine sexuellen Wünsche äußern kann und jederzeit signalisieren kann, wenn er Lust auf Sexualität hat. Habe ich als Mann keine Lust, dann ist es für mich kein Problem dem Partner sexuell "gefällig" zu sein - sogar gerne. Wenn ich aber auch das nicht will, dann mache ich auch nichts (wobei das so gut wie niemals vorkommt). Die reine Penetration ist zu kurz gedacht, da gibt es so viel mehr schöne Sachen, die Paare miteinander anstellen könnten (manuell, oral, Spielzeug, erotische Massage etc.)
Andere sehen es anders : wenn ich keine Lust habe, dann mache ich niemals etwas, schon gar nicht den Partner "zu liebe"
Als Betroffener kann ich sagen, dass es ebenfalls nicht schön ist, wenn der Partner einem etwas nur "zu liebe" macht und eigentlich keine Lust hat. Dann ist er nicht bei der Sache und arbeitet einem ab, da fühlte ich mich immer als ob man bei einer Professionellen wäre (obwohl ich das noch niemals war). Man ist zwar körperlich Befriedigt (~Orgasmus) aber mental ist es alles anders als schön. Hier kann der lustlose Partner mit Geschickt etwas Interesse vorspielen und den anderen Partner ein besseres Gefühl geben. Ich selber brauche zwar ab und zu primär die sexuelle Befriedigung, aber hauptsächlich liebe ich die Nähe und diese Verbundenheit, beim und nach dem Sex / sexuellen Handlungen.
Wenn jetzt der lustlose Partner aus Überzeugung den anderen befriedigt, dann entsteht trotzdem diese Nähe. Wenn der andere Partner es eher als "notwendiges Übel" erachtet und den anderen "abarbeitet" dann entsteht dieses tolle Gefühl eben nicht. Ich persönlich kann auf ein "abarbeiten" verzichten, weil man sich dann selber schlechter fühlt, als ob man den Partner irgendwie gezwungen hätte und das ist nicht gut.
So pauschal zu sagen, der lustlose Partner kann den anderen Entgegenkommen ist also mit Vorsicht zu genießen, als kleine persönliche Anekdote
 
  • #21
FS,

Deine Frage ist überdimensioniert.

Entscheidend ist was eine Partnerschaft trägt.

Wenn die Beteiligten Sex in Quantität und Qualität dazu zählen, wie sie diesen definieren und dessen Stellenwert zu anderen Säulen der Partnerschaft.

Sollte es keine Passung und keinen Kompromiss geben, ist auch eine Trennung eine mögliche Handlingsalternative und kein wie von Dir skizzierter Weltuntergang.

Frau hatte ich, Kinder sind groß, Zuhause habe ich und so viele Bäume gepflanzt, dass es für Generationen reichen könnte.

Nun reichen weniger, neu gewichtete, Gründe mich auf jemand anderen ein- und mich fallenzulassen, zu bleiben. Körperlichkeit inklusive Sexualität gehört dazu.

Liebe ist ein größeres Thema. Sie hat viele Gesichter.

Allen ein frohes und gesundes neues Jahr

M 52
 
  • #22
Meine Erfahrung mit meiner Frau ist relativ einfach : es ist normal, dass die Frau weniger Sex möchte und da muss sich der Mann anpassen und damit klarkommen, so einfach ist das. Natürlich darf der Mann auch nicht über "zu wenig" Sex klagen, sondern sich damit abfinden. Wenn man als Mann dann doch den einen oder anderen schlechten Tag hat, weil die Bedürfnisse nicht gestillt werden, dann gibt es Ärger oder die Frau macht sich darüber "lustig", dass man ja nur schlechte Laune hat, weil man zu wenig Sex hat.
Sollte man deshalb eine Beziehung beenden? Wie soll man damit klarkommen?

Meine Güte, sofort raus da. Die Frau manipuliert dich emotional indem sie dir Schuldgefühle einredet wo keine zu haben sind . Du sollst keine Erektion haben, gehts noch ? Das grenzt ja fast an Körperverletzung, und du wirkst mir Gehirngewaschen...
 
  • #23
Ich habe einen normalen Sexualtrieb, habe aber viele Jahre auf Sex verzichtet weil ich in keiner Beziehung war . Mir ist Liebe , Intimität und Verbundenheit wichtiger als Sex . Sollte mein Partner irgendwann aufgrund seines Alters weniger Interesse an Sex haben würde ich bei ihm bleiben . Ich kenne im Übrigen das Phänomen „ untervögelt“ nicht . Ich hatte nie schlechtere Laune , weil ich keinen Sex hatte und war auch nicht ausgeglichener mit einem ausgefüllten Sexleben. Ich kenne allerdings auch keine sexlose Beziehung in Beziehungen hatte ich immer mehrmals wöchentlich Sex , auch in der Schwangerschaft und mit Baby , ohne Beziehung habe ich kein Sexualleben. Echte Liebe und Verbundenheit ist so selten und Sex an jeder Ecke zu haben . Ich wüsste aber nicht warum junge oder mittelalte Paare keinen Sex mehr haben sollten, irgendwas läuft doch da nicht rund . Bei älteren Menschen finde ich es ist der natürliche Lauf der Zeit , ich denke nicht dass alle Paare über 70 noch Sex haben.

Das Gefühl untervögelt zu sein kommt meiner Meinung nach weil die Leute sich unbewusst als sexuelles Wesen abgelehnt fühlen und das Bedürfnis auf den Trieb projizieren. Zu recht.. Würden sie nicht tatsächlich persönlich abgelehnt, würde der Partner gerne helfen wie zb. oben beschrieben notfalls mit Spielzeug.
 
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  • #24
Andere sehen es anders : wenn ich keine Lust habe, dann mache ich niemals etwas, schon gar nicht den Partner "zu liebe"
Das ist in diesem Falle eine Frage der Beziehungsdynamik (aber eigentlich der Machtverteilung) in einer Beziehung.
Ich hatte Dir an anderer Stelle geraten, mal zu Deiner Situation einen eigenen Thread aufzumachen und wiederhole das nochmal.
Als Betroffener kann ich sagen, dass es ebenfalls nicht schön ist, wenn der Partner einem etwas nur "zu liebe" macht und eigentlich keine Lust hat. Dann ist er nicht bei der Sache und arbeitet einem ab, da fühlte ich mich immer als ob man bei einer Professionellen wäre (obwohl ich das noch niemals war). Man ist zwar körperlich Befriedigt (~Orgasmus) aber mental ist es alles anders als schön.
Deine Situation ist sicher interressant, aber eben auch auch speziell.
Der IM wird wie immer einfach sagen, dass da gar keine Liebe vorliegt, fertig.
Was ich nicht nachvollziehen kann und in einer monogamen Partnerschaft auch nicht ok finde ist die Tatsache, dass ich als der weniger an Sex interessierte Part meinem Gegenüber nicht entgegen kommen und wenigstens das ein oder andere "mitmache", bzw. ihm zuliebe machen kann.
Ja, genau. ich habe hier gelernt, dass die Sexualität der Frauen oft gar nicht vordergründig vorhanden ist (eben ganz anders als bei mir) und quasi durch den Partner im Liebespiel nicht hochgefahren, sondern überhaupt auch erst aktiviert wird.
Das wird auch in disdem Thread deutlich , z.B. bei den Aussagen con
Ansprechen ist deshalb immer schwierig, weil derjenige, der den anderen auf "Sparflamme" setzt, das in der Regel durchaus weiß und wohl häufig auch ein mehr oder weniger schlechtes Gewissen hat, aber auch keine Lösung für das Problem hat.
Wenn dies aber so ist und derjenige sich dieser Siatuation auch bewusst ist, kann sie aber eben die Möglichkeit durch sexuell unmotiviertes "Vorspielen" von Reizen den Mann, z.B. bei Chappy, dazu bringen, nun sexuell aktiv zu werden, und dadurch eben die Lust der Frau auch "anschaltet" und dann auch Sex hat.

Wäre das nicht eine gute Möglichkeit ?
 
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  • #25
Ich glaube, es handelt sich um zwei verschiedenen Aspekte.
Einerseits kenne ich diese Paare, die seit über 25 Jahren zusammen sind und quasi schon seit Jahren ohne Sex oder mit sehr wenig Sex die Beziehung führen.
Natürlich soll man sich da nicht trennen, die Beziehung steht ja auf ganz anderen Säulen.
Aber, wenn man jetzt Mitte 40 oder 50 ist und nach der Ehe nun auf der Suche nach einer neuen Partnerschaft ist, dann ist es was ganz anderes.
Ich hatte jetzt 2 mal hintereinander eine kurze Beziehung, die eigentlich nicht schlecht war.
Nur im Bereich Erotik humpelte es gewaltig, da hab ich jedes Mal reichlich mehr erwartet.
Und dann passt es nicht.
Ich fühlte mich ungeliebt und abgelehnt. Das macht man vielleicht 2 oder 3 mal mit, das der Partner sich wegrollt und mit „heute nicht Schatzi“ schnarchend einschläft.
Aber dann nicht mehr.
Denn dieses „kalte“ tut ja auch weh, ich suche ja eine Beziehung um Liebe und Zuneigung zu spüren, denn sonst brauche ich mit 50 keine Beziehung mehr.
Abgesichert bin ich und für sonstige Geselligkeit tut es auch ein Hund oder Katze.
 
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  • #26
Denn dieses „kalte“ tut ja auch weh, ich suche ja eine Beziehung um Liebe und Zuneigung zu spüren, denn sonst brauche ich mit 50 keine Beziehung mehr.
Zwei wichtige Aussagen, welche an dieser Stelle doch auch den Zusammenhang zwischen Liebe und Sex auch zeigen.

Wenn jemand die Sexualität des anderen nicht respektiert (weil er selber kaum noch welche spürt) dann ist das "Kalte" eben auch kein liebevolles Verhalten und es spricht dann doch auch mal für unsere Zeit, dass auch die Frauen da ihr Recht immer öfter mal einfordern.

Es ist eben letztlich Arroganz, einem anderen abzusprechen wieviel Sexualität angemessen ist, und

Nein, wie immer im Leben muss es auch hier Kompromisse geben. Das kann eben auch die Variante von @ChaosTheory sein.
 
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  • #27
Wenn dies aber so ist und derjenige sich dieser Siatuation auch bewusst ist, kann sie aber eben die Möglichkeit durch sexuell unmotiviertes "Vorspielen" von Reizen den Mann, z.B. bei Chappy, dazu bringen, nun sexuell aktiv zu werden, und dadurch eben die Lust der Frau auch "anschaltet" und dann auch Sex hat.

Wäre das nicht eine gute Möglichkeit ?

Ja, ist es. Ob sie gut ist, sei dahingestellt, sie hat trotzdem ihre Tücken.

Wenn es gut läuft, ist der sexuell eher unmotivierte Partner zumindest körperlicher Nähe nicht abgeneigt und weiß, dass er "anspringt", sobald sein Partner ihn streichelt, massiert oder ähnliches. Die Begeisterung für den anderen ist also vorhanden und man freut sich über körperliche Nähe, auch wenn man gerade nicht direkt an Sex denkt.
Es birgt aber die Gefahr, dass der aktivere Teil nicht merkt, dass der andere in seiner Erregung noch gar nicht so weit ist wie er selbst - wenn der eine bei 0 anfängt und der andere grundsätzlich schon auf mindestens 3 ist, wird es manchmal schwierig, das noch zu synchronisieren.
Da verwöhne ich manchmal lieber nur meinen Partner und verzichte selbst.

Wenn allerdings Stresszeiten auftreten und man in dem Moment gerade nicht begeistert vom anderen ist, wird es schwierig, ohne eigenen Drang die Initiative zu ergreifen. Ich meine mich zu erinnern, dass es bei dir und deiner Frau so ist, dass euer gegenseitiges Verlangen euch auch durch nicht so tolle Zeiten trägt, richtig?
Genau das funktioniert dann nicht.
 
  • #28
Das Gefühl untervögelt zu sein kommt meiner Meinung nach weil die Leute sich unbewusst als sexuelles Wesen abgelehnt fühlen und das Bedürfnis auf den Trieb projizieren. Zu recht.. Würden sie nicht tatsächlich persönlich abgelehnt, würde der Partner gerne helfen wie zb. oben beschrieben notfalls mit Spielzeug.

Genau darum geht es oft in (längeren) Beziehungen. Kann ich die körperliche Nähe des anderen unabhängig von Sex ertragen? Spüre ich oder der andere, dass eine körperliche nur ertragen wird? Oder spüre eine Wertschätzung für diese Annährung?

Sex ist dann nur ein Pseudonym für körperliche Nähe überhaupt.

Ja, ist es. Ob sie gut ist, sei dahingestellt, sie hat trotzdem ihre Tücken.

Wenn es gut läuft, ist der sexuell eher unmotivierte Partner zumindest körperlicher Nähe nicht abgeneigt und weiß, dass er "anspringt", sobald sein Partner ihn streichelt, massiert oder ähnliches. Die Begeisterung für den anderen ist also vorhanden und man freut sich über körperliche Nähe, auch wenn man gerade nicht direkt an Sex denkt.
Es birgt aber die Gefahr, dass der aktivere Teil nicht merkt, dass der andere in seiner Erregung noch gar nicht so weit ist wie er selbst - wenn der eine bei 0 anfängt und der andere grundsätzlich schon auf mindestens 3 ist, wird es manchmal schwierig, das noch zu synchronisieren.
Da verwöhne ich manchmal lieber nur meinen Partner und verzichte selbst.

Wenn allerdings Stresszeiten auftreten und man in dem Moment gerade nicht begeistert vom anderen ist, wird es schwierig, ohne eigenen Drang die Initiative zu ergreifen. Ich meine mich zu erinnern, dass es bei dir und deiner Frau so ist, dass euer gegenseitiges Verlangen euch auch durch nicht so tolle Zeiten trägt, richtig?
Genau das funktioniert dann nicht.

Das beschreibt sehr viel.

Nähe anzubieten und zu leben ohne, dass es um Sex geht ist auch ein wichtiger Aspekt. Dieser signalisiert Zugehörigkeit, Akzeptanz, Wertschätzung, Liebe ...

Ebenso wichtig kann es sein Begehren entgegen zu kommen oder selbst Begehren zu zeigen wenn man gerade nicht ganz auf diesem Kurs ist gleichzeitig aber tatsächliches eigenes Begehren zu zügeln wenn man merkt, dass der Andere gerade blockiert ist.

Beides ist wichtig damit man sich körperlich und sexuell nicht entfremdet.

Kommt man damit nicht klar reicht es eher nicht für eine jahrelange Beziehung.

Die Öffnung einer Beziehung weil z.B. ein Partner aus gesundheitlichen Gründen sexuell nicht mehr ausreichend kompatibel ist, ist aus meiner Sicht problematisch weil sie eben die körperliche Entfremdung verstärkt.

Am Ende steht man dann im positiven Fall ggf. als vertrautes Geschwisterpaar da wobei ein Geschwister eben eine oder mehrere Affären hat.

Hinzu kommt wie positioniert sich der Affärenpartner dazu? Reicht ihm auf Dauer sein Status? Wie kommt man selbst mit solchen Fragen klar?
 
  • #29
Habt vielen Dank für eure interessanten Beiträge und die verschiedenen Sichtweisen.
Das hilft mir sehr dabei, meine eigene gescheiterte Beziehung besser zu verstehen und aufzuarbeiten. Bei uns haben sich im Laufe der Zeit die Bedürfnisse auseinander entwickelt. Mein Bedarf ist leider irgendwann bei Null angekommen. Ich leide sehr darunter, daß andere Gemeinsamkeiten und positive Erlebnisse in all den Jahren nicht mehr ausreichend waren, um die Beziehung fortzusetzen.

Körperliche Nähe und Wärme, sich drücken, kuscheln, liebkosen brauche ich weiterhin. Ich hatte meinem Partner angeboten, daß ich für ihn gewisse Dinge mitmache, ohne daß ich selber auf meine Kosten komme. Aber das war ihm zu wenig. Er hatte die Erwartung, daß es mir ebenso viel Spaß machen sollte, wie ihm. Ich habe mich aber dadurch immer unter Druck gefühlt, etwas mit meinem Körper zu leisten, was ich eigentlich gar nicht mehr wollte.

Wie weit ich mit meinem Körper gehe, ist immer noch meine Sache und ich weiß selber am besten was mir gut tut und was nicht. Am besten wäre es für mich gewesen, den Leistungsdruck komplett rauszunehmen und es bei leichten Zärtlichkeiten zu belassen. Genau das konnte er leider nicht verstehen. Seine Aussage war ungefähr so, daß ein Mann es der Frau immer besorgen will. Ich hatte nach dem Ende der Beziehung die Befürchtung, daß alle Männer ähnlich ticken, und daß ich als Partnerin total uninteressant geworden bin. Aber eure Antworten machen mir Hoffnung, daß es nicht jeder so sieht.
 
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