• #31

Ok, das hast du geschrieben bevor du die weiteren Beiträge der FS gelesen hast. Wie man in denen lesen kann, kann sie ihrem Partner gerade nicht vertrauen. Selbst wenn, Pläne ändern sich, wie wir letzte Woche bei @Sommergold gesehen haben. Am Ende steht Frau dumm da, wenn sie sich nicht abgesichert hat.


Das habe ihn genau 3x vorgeschlagen, aber er schwieg dazu beharrlich.

Ui, das ist schon krass. Ich musste drei Monate bis zum nächsten Mutterschutz ohne Gehalt überbrücken. In Absprache mit meinem Mann habe ich meine monatliche Zahlung auf unser Gemeinschaftskonto weiterlaufen lassen, dieses selbstverständlich(!) aber mit dem Mutterschutzlohn wieder ausgeglichen. Ich hätte auch den Dauerauftrag ändern können, hatte aber keine Lust dazu.

Liebe FS,

wie du siehst, kannst du deinem Partner nicht vertrauen. Ich würde fast fragen, ob die Basis für eine Beziehung dann noch da ist. Veträge gut und schön, aber hier haben sich doch bereits deine Befürchtungen bestätigt. Sein Verhalten spricht Bände und ich wäre mir im Falle einer Trennung nicht sicher, dass es fair von seiner Seite zugehen würde.


Man kann so ein Dokument recht einfach aufsetzen, wenn man präzise formuliert braucht es nicht unbedingt einen Anwalt.

Davon rate ich ab. Das sind genau die Fälle, die meine Kollegen und ich als Anwältin oft auf dem Tisch haben und die Scherben aufkehren müssen. Lieber einmal richtig und dafür etwas Geld ausgeben als hinterher den großen Schaden zu haben. Üblicherweise teilt man sich die Kosten der Vertragsgestaltung.
Liebe FS, geh zum Fachanwalt für Familienrecht. Das ist der Experte, den du brauchst.

Wie habe ich das geregelt? Den Weg, den du nicht gehen willst. Ich habe geheiratet. Natürlich nicht vordergründig, um abgesichert zu sein, aber natürlich muss man als Frau über so etwas nachdenken wenn Kinder im Spiel sind. Einen Ehevertrag haben wir nicht. Die gesetzlichen Vorschriften zur Ehe reichen uns, wenngleich sie trotzdem nicht jeglichen Nachteil ausgleichen. Ich gehe nach dem jetzigen Jahr Elternzeit Vollzeit wieder arbeiten. Mein Mann hat zwar nur die 2 Vätermonate Elternzeit genommen, bringt sich im Übrigen aber 50:50 bei der Kindererziehung ein. Hinbringen und Abholen von der Kita teilen wir uns derzeit, später ist es aufgrund besser Arbeitszeiten und nicht pendeln müssen seine Aufgabe.

Statt TZ zu arbeiten, könnte den Haushalt eine Putzfrau übernehmen. Vielleicht ist das eine Alternative?

W36
 
  • #32
Er ist halt nur nicht verpflichtet mich zu unterstützen.
Ähm.. SELBSTVERSTÄNDLICH ist er verpflichtet, dich 3(!)Jahre lang finanziell zu unterstützen, danke Vikky. Lies bitte Beiträge genau durch und erkundige dich zu deinen Rechten als unverherheiratete Mutter eines Kleinkindes. Was ist los mit euch Frauen?? Ihr sollt die Männer nicht abzocken, aber finanzielle Unabhängigkeit hin oder her, FS - du bist doch keine AE, dass du alles finanziell selber regelst?? Du hast doch Partnerschaft, in guten wie in schlechten Zeiten??
 
  • #33
Hallo FS,
nach Deinen weiteren Posts, finde ich es sehr traurig,
dass sich alles ums Geld dreht in eurer kleinen Familie,
wo Ihr angeblich keine finanziellen Sorgen habt?!

Irgendwie, schleicht sich bei mir das Gefühl ein, das da von LIEBE zwischen euch nicht viel zu spüren ist.
Hört sich für mich alles sehr materiell an.

Ihr beide beharrt auf eure Eigenständigkeit!
Alles schön und gut, aber es tickert Dich und das ist eine schlechte Basis für eure gemeinsame Zukunft.

Unter Liebe, und sich für Kinder zu entscheiden, stell ich mir ein anderes miteinander vor.

w/53
Das stimmt und mich ärgert es auch maßlos das Geld jetzt eine so große Rolle einnimmt. Ich hätte mir das auch anders gewünscht.
Unser Kind war lang und sehnlichst von beiden gewünscht und wir haben zig mal besprochen das wir uns die Betreuung und Co. hälftig aufteilen.
Ja, erzählen und besprechen kann man vieles ....
Ich werde entweder den Weg zum Anwalt suchen müssen. Was mich jetzt nicht mit Freude oder Stolz erfüllt oder ihm sagen das Teilzeit keine Option mehr für mich ist und er sich jetzt ne Waffel machen muss. Ich denke dann wird die Betreuung zum Teil auf seine Mutter verlagert. Diese ist jedoch auch berufstätig.

Vielleicht ist es auch jammern auf hohen Niveau, weil wir beide nicht am Hungertuch nagen.

Aber Recht hast du. Harmonie und Liebe liest sich wohl anders. Ich bin auch schon enttäuscht und so etwas wirkt sich immer negativ auf die Beziehung aus.
 
B

Blume94

Gast
  • #34
beglaubigen lassen" - jetzt verliere ich endgültig den Glauben daran, dass junge Frauen mit Ausbildung auch Verstand haben.
Ich meinte damit schon einen Vertrag den man fachkundig prüfen lässt und dann durch einen Notar beurkunden lässt und eben nicht selber irgendwas aufschreibt und unterschreibt und sich dann darauf beruft und die FS steht dann doof da weil ihr Freund sagt „nööö, hab ich nicht unterschrieben, das ist nicht meine Unterschrift.“

Mündliche Vereinbarungen würde ich nicht treffen weil der Gegenüber immer noch sagen kann, er weiß von solch einer Vereinbarung nichts.

Wenn man dem eigenen Freund nicht vertrauen kann, weil er komisch wird dann scheint etwas an der Beziehung nicht zu stimmen und man sollte alle wichtigen Vereinbarungen schriftlich, rechtlich sicher + korrekt und beurkundet niederschreiben (lassen) und generell nochmal prüfen ob man miteinander leben möchte wenn es grundlegende Schwierigkeiten gibt.

Finde es schwierig wenn man sich einander finanziell nicht hilft, er lehnt ihre Hilfe ab und bietet ihr auch keine Hilfe an. Ich denke als Familie unterstützt man sich einander weil man zusammen gehört und eben nicht mehr getrennt lebt.

W 27
 
  • #36
Hallo FS,
nach Deinen weiteren Posts, finde ich es sehr traurig,
dass sich alles ums Geld dreht in eurer kleinen Familie,
wo Ihr angeblich keine finanziellen Sorgen habt?!

Irgendwie, schleicht sich bei mir das Gefühl ein, das da von LIEBE zwischen euch nicht viel zu spüren ist.
Hört sich für mich alles sehr materiell an.

Ihr beide beharrt auf eure Eigenständigkeit!
Alles schön und gut, aber es tickert Dich und das ist eine schlechte Basis für eure gemeinsame Zukunft.

Unter Liebe, und sich für Kinder zu entscheiden, stell ich mir ein anderes miteinander vor.

w/53
Das ist leider das Totschlagargument, dem viele Frauen zum Opfer fallen. Es geht ums Geld, das ist gut, das ist richtig und das ist wahnsinnig wichtig. Wären Frauen nicht oft so naiv, das nicht ansprechen zu wollen weil sie Bedenken haben als raffgierig da zu stehen, wäre die Welt für Frauen ein besserer Ort. Liebe ist schön, aber die Finanzen müssen definitiv stimmen.
 
  • #38
Ich finde das einen ziemlichen Hammer, dass er dich finanziell so hat hängen lassen. Ihr habt ein Kind und müsst euch beide - auch finanziell darum kümmern. Und natürlich hätte dein Kind einen Unterhaltsanspruch!

Ich würde auf einen schriftlichen Vertrag bestehen, in dem Du abgesichert bist. Du bekommst das Kind und hast deswegen finanzielle Einbußen und ihn juckt das nicht? Also bitte, ich würde mal schnell Tacheles reden.

Eine Altersvorsorge kannst Du dir privat selbst aufbauen. Wie hier bereits erwähnt, gibt es ETF Fonds, wo Du mit Sparplänen langfristig ein kleines Vermögen aufbauen kannst.

Ich hab mich erst später damit beschäftigt und habe bereits mehreren ETF angelegt.
 
  • #39
Weil viele es erwähnten.
Ja, mir würde Unterhalt für mich und Kind zustehen. Die Karte zieht man jedoch oft erst bei einer Trennung oder es läutet eben diese ein. Jetzt möchte er nicht mal meinen Anteil Haushaltskosten übernehmen, da wird er mir freiwillig auch keinen Unterhalt zahlen.

Ich tendiere mittlerweile stark dazu einfach nicht Teilzeit arbeiten zu gehen, da ich ehrlichweise nicht einsehe jetzt auch noch zum Anwalt zu rennen um mir meinen finanziellen Nachteil durch Verträge absichern zu lassen. Das kostet wieder einmal mir Geld, kostbare Zeit und Nerven.

Er soll selber zusehen wie er seine neue Position zeitlich besser auf Kind und Haushalt abstimmen kann oder sein Teil der häuslichen Aufgaben bleibt eben liegen. Keine frischen Hemden oder Unterwäsche zu habe, ist bestimmt nicht cool, aber wenn meine Finanzen während der Elternzeit mit unseren Kind nicht sein Problem ist, sind sein Zeitproblem dann auch nicht mehr meins.

Meine finanziellen Einbußen durch die Elternzeitverlängerung klage ich bei der Stadt/ Gemeinde ein. Klar, wird das dauern, aber es wird mir eine Lehre sein.

Jede Medaille hat immer zwei Seiten.
Ich verdiene zwar weniger Geld, aber dafür trage ich nicht so eine hohe berufliche Verantwortung und Belastung. So ein GF Posten sitzt man selten auf den linken Pobäckchen ab und in den nächsten Monaten wird er vielleicht doch noch das eine oder andere Mal meine Unterstützung brauchen und spätestens dann werde ich ihn nett daran erinnern das eine Partnerschaft keine Einbahnstraße ist. Es klingt jetzt unromantisch oder kalt, aber ab heute muss er in wahrsten Sinne großzügig in Vorkasse gehen.
Entweder läutet meine Einstellung bei ihm ein Umdenken oder die Trennung ein. Klingt hart, aber mir nichts geschenkt und wie bereits geschrieben Jahre später interessiert es niemanden mehr, ob man den Mann den Rücken freigehalten hat.
Ja, diese Einstellung ist vielleicht jetzt auch nicht Partnerschaftlich von mir, aber warum sollte später der Steuerzahler für meine Naivität und Liebe aufkommen müssen.
 
  • #40
Ich tendiere mittlerweile stark dazu einfach nicht Teilzeit arbeiten zu gehen, da ich ehrlichweise nicht einsehe jetzt auch noch zum Anwalt zu rennen um mir meinen finanziellen Nachteil durch Verträge absichern zu lassen. Das kostet wieder einmal mir Geld, kostbare Zeit und Nerven.
Verstehe ich völlig und würde ich auch nicht tun.

Ihr lebt jetzt und braucht Lösungen, die heute für Dich greifbar sind. Keiner weiß was morgen oder in 3 Jahren ist.

Bei uns ist das so geregelt, wir arbeiten beide 30 Std die Woche, wir wirtschaften gemeinsam und teilen uns die Aufgaben
 
  • #41
finde ich es sehr traurig,
dass sich alles ums Geld dreht in eurer kleinen Familie,
wo Ihr angeblich keine finanziellen Sorgen habt?!.... Irgendwie, schleicht sich bei mir das Gefühl ein, das da von LIEBE zwischen euch nicht viel zu spüren ist.
Das liest sich jetzt erstmal so, kann aber auch am verschobenen Fokus auf das gemeinsame Leben über die erlebte Enttäuschung des Verhaltens des Partners liegen.
Vor der Reaktion sollte man da tief durchatmen und sich dranmachen eine komplette Bilanz über alle Faktoren der Beziehung erstellen um einen neutralen Überblick über den Gesamtzustand zu haben.

Ich bin auch schon enttäuscht und so etwas wirkt sich immer negativ auf die Beziehung aus.
Ja, aber wie gesagt, jetzt die Ruhe bewahren, nicht überhastet und dann auch falsch reagieren.

oder ihm sagen das Teilzeit keine Option mehr für mich ist
Genau das würde ich tun.
Du liest sich so, als hättest Du selber ein überdurchschnittliches Einkommen, sodass eine Putzfrau Dich immer billiger kommt, als selber zu putzen, d.h. gewonnene Zeit als Qualitytime mit dem Kind nutzen wenn das schon lange in Fremdbetreuung ist.

Und wenn er wenig im Haushalt macht als Du, dann muss er halt mehr für die Putzfrau zahlen - ganz einfach.

Ja, mir würde Unterhalt für mich und Kind zustehen. Die Karte zieht man jedoch oft erst bei einer Trennung... Jetzt möchte er nicht mal meinen Anteil Haushaltskosten übernehmen, da wird er mir freiwillig auch keinen Unterhalt zahlen.
Der Unterhalt steht Dir nicht nur bei Trennung zu, sondern genau jetzt, wo Du einkommenslos bist, weil Du keine Kiinderbetreuung bekommst. Genau dafür gibt es diese Regelung.
Wenn er Deine Haushaltskkosten nicht zahlen will, dann forderst Du halt den Unterhalt ein und zahlst davon die haushaltskosten - ganz einfach um ihm auch mal die grenze seiner Macht aufzuzeigen.
Sorry, aber schon das Verhalten zeigt, dass eure Partnerschaft am Ende ist, denn als Geschäftsführer weiß er das alles ganz genau.

Also mach Dich kundig (Du kennst sein Einkommen und kannst Deinen Unterhaltsanspruch und den des Kindes berechnen) und tritt ihm tapfer mit der Unterhaltsforderung entgegen - mit der Begründung, dass Du seinen Anspruuch auf Beteiligung an den haushaltskosten richtig findest und ihn genau von seiner unterhaltspflicht zu erfüllen gedenkst.

Und halt Dich nicht mich Lächerlichkeiten auf, wie seine Wäsche nicht mehr waschen, wenn eh die Maschine läuft (er würde Dich doof und zickig finden stattt Dich ernst zu nehmen) - aber lass seinen Kram ungebügelt im Wäschekorb für ihn stehen. Somanchem mann fällt dann ein, dass er sich doch lieber bewegen möchte als ein so unkomfortables Leben zu haben - nicht nur ungebügelte Wäsche, sondern auch schlechte Stimmung.
 
  • #42
Und halt Dich nicht mich Lächerlichkeiten auf, wie seine Wäsche nicht mehr waschen, wenn eh die Maschine läuft (er würde Dich doof und zickig finden stattt Dich ernst zu nehmen) -
Seine Wäsche wird separat gewaschen mit einen speziellen Waschmittel, danach lässt sich alles leichter. Ich bekomme von den Waschmittel Ausschlag, aber du hast Recht das wirkt kleinlich.
Bisher teilen wir uns Haushalt u. Kinder Betreuung. Also ich muss ihn nicht betteln den Müll zu entsorgen, Wäsche zu waschen oder die Toiletten zu säubern. Eine Haushaltshilfe lehnt er ab. Fremde sollen nicht unseren Dreck wegmachen müssen. Mal schauen, ob sich das ändert wenn er beruflich nicht mehr so flexibel agieren kann und seinen Part diesbezüglich nicht mehr übernehmen. Ich selber habe weder Zeit noch Lust seinen Teil mit zu übernehmen. Ich gehe ja weiterhin Vollzeit arbeiten 😉
Das Thema Haushaltshilfe ist ein guter Tipp. Das werde ich noch einmal ansprechen.
Ebenso wenig muss ich ihn bisher auffordern Zeit mit unseren Kind zu verbringen. Er findet alleine den Weg in die Kita, zum Spielplatz oder zum Kinderarzt. Wenn es mir nicht gut geht dann schnappt er sich das Kind und fährt in den Zoo oder in fährt zum Indoor Spielplatz. Er ist sich nicht zu fein ins XXL Bällebad zu springen oder mit in die Hüpfburg zu krabbeln. Insgeheim denke ich ja das macht ihn am meisten Spaß ...
Also die Diskrepanz besteht nur im finanziellen Teil. Deswegen hadere ich ja auch so sehr mit der Situation.
Wie oft lese ich teilweise auch leider hier das die Väter Panik bekommen, wenn die Frau duschen gehen möchte und der Mann das Kind kurz betreuen soll oder wie oft höre ich das Väter flinke Füße bekommen, wenn es um das Windel wechseln geht. Nur vor den Fernseher, Handy oder PC hocken u. nichts mit ihren Kinder anfangen können oder genervt sind, wenn diese toben und hüpfen. Sich künstlich aufregen, wenn das Kind im Wohnzimmer spielt oder dort Spielzeug liegen lässt. Das stört ihn alles wirklich Null. Er räumt gemeinsam mit unseren Kind auf u. beschäftigt sich sinnvoll und gerne mit unseren Kind. Er ist wirklich ein super tolle Vater und bis auf die fehlenden finanziellen Unterstützung eigentlich auch ein guter Partner. Dachte ich zumindest ...
Eine Freundin meinte zu mir ich jammern und klage einfach viel zu wenig über das liebe Geld. Ich müsste ihm viel öfters die Ohren voll heulen. Na, super dann sitze ich demnächst völlig aufgelöst und hysterisch am Esstisch mit meinen Kontoauszug in der Hand oder wie? Nein. Das ist nicht mein Art und Weise. Ich muss mich erstmal sammeln, beruhigen und versuchen im ruhigen Moment ein klärendes Gespräch zu suchen. Ich muss lernen für mich einzustehen. Klar und deutlich zu fordern. Ich habe hier wirklich gute Ratschläge bekommen. Diese werde ich erstmal für mich sortieren und mich über den ein oder anderen Vorschlag auch näher erkundigen, damit ich ihm im Gespräch nicht nur heiße Luft entgegen puste.
 
  • #43
Er ist wirklich ein super tolle Vater und bis auf die fehlenden finanziellen Unterstützung eigentlich auch ein guter Partner. Dachte ich zumindest ...
Ganz ehrlich: bei dem was Du schreibst würde ich ihn nicht so einfach ziehen lassen/die Beziehung schreddern, sondern Visier hoch und mit ihm Klartext reden, denn Männer in der Qualität haben Seltenheitswert.

Ihr seid doch beide keine dummen Nüsse.
Also schaut euch zusammen in aller Ruhe und vorwurfsfrei an, warum er in finanziellen Dingen so wenig partnerschaftlich ist - was konkret dahinter steckt.
Schon die 3.000 € per Kredit von der Bank zu nehmen (banaler Betrag) statt von der Partnerin zeigt, dass das Problem bei ihm eine Geschichte hat, die absolut garnichts mit Dir zu tun hat - irgendwas aus seiner Erfahrungsursuppe.

Frag ihn nach den Gründen seines Verhaltens,
- was er dazu für Gedanken hat wenn er Deine Beteiligung ohne Einkommen fordert, was ja eigentlich irrational ist.
- warum Du Deine kurzfristig verfügbaren Rücklagen auflösen musst, obwohl er doch genau weiß, dass er Dir gegenüber unterhaltspflichtig ist, wennn Du wegen Kinderbetreuung kein Geld verdienen kannst. Zeig auch Deine Kompetenz in dem Gespräch
- was ist los bei ihm, der sonst so partnerschaftlich ist, dass er in den finanziellen Dingen so kkleinlich und auf ungerechte Teilung (50/50 statt prozentual nach Einkommen) bedacht ist? Was ist da vorher in seinem Leben passiert, was Du heute ausbaden musst und ihn ungerecht macht?

Was Du auf jeden Fall bedenken musst ist, dass bei einem Selbstständigen Einkommen nicht gleich verfügbares Einkommen ist, sondern er sich ganz anders für schlechte Zeiten absichern muss, wie viele Selbstständige in der Pandemie erfahren mussten.

Manchmal fällt das gegenüber vom Glauben ab, was sein Verhalten beim anderen bewirkt, weil er nur mit sich in dem Thema befasst ist, nicht mit dem anderen. Fordere von ihm ein, dass er Deine Perspektive übernimmt und frag ihn, wie er das findet.
Entweder geht ihr als Paar gestärkt mit mehr Verständnis füreinander aus der Situation raus oder aber es ist richtig der Wurm drin, dan aber bei beiden und bewusst, nicht nur bei Dir.

Meine Mutter hatte meinem Bruder auch eingeredet, dass die Frauen nur sein Geld wollen. So blieb er sein Leben lang geizig und solo, jammmert heute, dass er einsam ist während er von glücklichen Familien umzingelt ist.
Witzigerweise sind alle ihre Töchter beruflich viel erfolgreicher geworden als der einzige Sohn - die haben aus ihren kruden Thesen und ihrem eigenen Verhalten (abhängige Hausfrau in einer Ehe mit Gewalt forever) nämlich was anderes gelernt.
 
  • #44
Finde ich super! Sollte JEDE Frau einfordern, die mehr Betreuung und Haushalt leistet :)
Altersarmut betrifft fast nur Frauen, weil sie aus "liebe" kürzer treten. Den Schaden haben sie spätestens nach der Trennung, wenn sie aus "seinem" Haus auszieht das sie jahrelang gratis geputzt hat oder wenn die Kinder gross sind und sie weder Karriere noch genug Rentenpunkte hat.
Applaus!
 
  • #45
@Meeretich...da gibt's ne gute Doku drüber Am Ende arm.

Ich kann nur aus Erfahrung sagen...muss man einklagen, diskutieren etc. gubts schon den Bruch in der Beziehung.

Auch gegen die Romantik...wer verantwortungsvoll ist, geht das Thema von alleine an, wenn die Situation kommt.
 
  • #46
Ich finde eure Beziehung ehrlich gesagt ziemlich merkwürdig. Es klingt so, als ob dein Partner schon damit rechnet, dass eure Beziehung ein Ablaufdatum hat. Kind okay, Heirat nein, gemeinsame Finanzen nein. Ein Mann, der plant mit der Frau alt zu werden, verhält sich nicht so... Zumindest kenne ich solche Exemplare nicht.
 
  • #47
ine Haushaltshilfe lehnt er ab. Fremde sollen nicht unseren Dreck wegmachen müssen.

Kann ich nachvollziehen, heißt aber auch, man muss seinen Dreck selbst wegputzen. Also jeder, nicht nur du.
Ich finde es gut, dass du weiter Vollzeit arbeiten willst. Die Doku "Am Ende arm" habe ich auch gesehen und wundere mich immer wieder, wie blauäugig Frauen in die Armutsfalle rutschen. Keine der Protagonistinnen hat es kommen sehen, alle haben sie ihrem Partner vertraut und sind bitter auf die Nase gefallen damit.

Wenn er ein guter Vater ist, kann er so verkehrt nicht sein. Wie @Vikky vorschlägt, ergründet den Hintergrund seiner finanziellen Zurückhaltung.

W36
 
  • #48
Eine Haushaltshilfe lehnt er ab. Fremde sollen nicht unseren Dreck wegmachen müssen.
Geht mir und meinem Mann genauso - wollen keine fremde Person in unserer Privatsphäre und an unseren privaten Dingen haben, solange es anders geht.
Aber es gibt ja noch Zwischenstufen von Outsourcing um sich das Leben leichter zu machen, z.B. regelmäßig Fensterputzer, Hemden in die Reinigung etc, damit die Arbeit neben 2 Vollzeitjobs schaffbar ist und man auch noch Familien- und Freizeit hat.

Und vor allen Dingen: was er ablehnt muss er halt selber tun und dann auch die beruflichen Konsequenzen tragen, heißt: sein Terminmanagement muss seine familiären Pflichten berücksichtigen. Und wenn das heißt, dass er dann weniger Geld verdienen kann, dann ist das halt so - Hauptsache er zahlt Dir nichts = Intelligenzbolzen.

Ich würde mich als qualifizierte Frau auch konsequent aufstellen und nicht Teilzeit arbeiten um die geringgeschätzte Haus- und Familienarbeit zu machen.
In Deinem Fall zeigt er ja sogar: Du musst dafür zahlen, um ihm den Rücken freizuhalten und seine Pflichten zu übernehmen - eine Geschichte aus Absurdistan, die aus der Distanz echt zum lachen ist.

ergründet den Hintergrund seiner finanziellen Zurückhaltung.
Entweder
- hat er beim Vater oder im sonstigen näheren Umfeld eine Bankrottscheidung mitbekommen ohne die hintergründe begriffen zu haben oder
- einer seiner Kumpels hat was richtig falsch gemacht und ihn mit einer verzerrten Darstellung (unter Auslassung der Eigenverantwortung für Fehlentscheidungen) dummgeschnackt. Das können hysterische Männer ja ganz gut: sie das arme Opfer, böse Frau.
- oder den Finanzberater nicht richtig verstanden
- ....

Ich hoffe, die FS hält uns auf dem Laufenden. Wäre mal schön zu lesen, wie eine kompetente Frau mit Hang zur Eigenständigkeit das Problem angeht und was zu guter Letzt dabei rauskommt.
 
  • #49
Was ich mir auch vorstellen kann ist, dass dein Partner bisher gar nicht darüber nachgedacht hat, wie das für dich ist.
Ich merke gerade in unserer Generation den Widerspruch, es auf der einen Seite gleichberechtigter angehen zu wollen als die Elterngeneration, auf der anderen Seite dann aber doch wieder in alte Rollenbilder zu verfallen.
Frau arbeitet nach der Geburt der Kinder Teilzeit oder gar nicht und der Mann Vollzeit ist noch vielfach üblich. Diese Erwartungshaltung der Gesellschaft bekommen mein Mann und ich sehr oft zu spüren. Wenn das alle so machen, denkt dein Partner evtl. gar nicht darüber nach, es anders zu machen. Die Frauen seiner Freunde arbeiten alle TZ, warum du also nicht auch.

Auf der anderen Seite wollen junge Männer nicht mehr in die Rolle des Alleinversorgers gedrängt werden und die Frauen wünschen sich einen Partner, der für die Kinder da ist. Daher erst einmal die Abwehrhaltung, wenn du von ihm forderst, deinen Anteil während der Elternzeit zu übernehmen. Frauen wollen emanzipiert sein, also sollen sie sich bitte gleichberechtigt finanziell beteiligen.

Dass beides in Einklang zu bringen ist, sieht dein Partner wohl (noch) nicht.

W36
 
  • #50
Ich finde es erschütternd, dass junge Frauen im Jahr 2021 noch überlegen müssen ob sie Teilzeit oder Vollzeit arbeiten können und dann eventuell noch die Hausarbeit wuppen. Mädels, das ist bitter, ich schäme mich fremd. Ich finde es gut, einen Vertrag mit dem Partner auszuhandeln, aber im Grund geht das doch gar nicht. Als meine Tochter, die 35 wird, geboren wurde, wäre ich niemals, niemals, niemals auf die Idee gekommen, das liebe Hausweibchen zu geben und darauf zu vertrauen, dass ein Mann mich ernährt. Was ist in den letzten 35 Jahren schief gelaufen? Oder waren ich und meine Freunde Einhörner? So weit ist es offenbar mit der Emanzipation noch nicht, das enttäuscht mich. Mädels, schaut auf euer Geld, euer berufliches Fortkommen und lasst euch nicht einlullen.
 
  • #51
Ich finde es erschütternd, dass junge Frauen im Jahr 2021 noch überlegen müssen ob sie Teilzeit oder Vollzeit arbeiten können und dann eventuell noch die Hausarbeit wuppen. Mädels, das ist bitter, ich schäme mich fremd. Ich finde es gut, einen Vertrag mit dem Partner auszuhandeln, aber im Grund geht das doch gar nicht. Als meine Tochter, die 35 wird, geboren wurde, wäre ich niemals, niemals, niemals auf die Idee gekommen, das liebe Hausweibchen zu geben und darauf zu vertrauen, dass ein Mann mich ernährt. Was ist in den letzten 35 Jahren schief gelaufen? Oder waren ich und meine Freunde Einhörner? So weit ist es offenbar mit der Emanzipation noch nicht, das enttäuscht mich. Mädels, schaut auf euer Geld, euer berufliches Fortkommen und lasst euch nicht einlullen.

Ich weiß nicht, ob du speziell mich meinst, weil ich das geschrieben habe. Für mich brauchst du dich nicht fremdschämen. Ich denke, es ist durch etliche Beiträge von mir klar geworden, wie ich zu dem Thema stehe.
Ich werde allerdings regelmäßig direkt und indirekt von außen unter Druck gesetzt, dass es sich für eine Mutter mit kleinen Kindern nicht gehöre, Vollzeit zu arbeiten.
 
  • #52
Ich weiß nicht, ob du speziell mich meinst, weil ich das geschrieben habe. Für mich brauchst du dich nicht fremdschämen. Ich denke, es ist durch etliche Beiträge von mir klar geworden, wie ich zu dem Thema stehe.
Ich werde allerdings regelmäßig direkt und indirekt von außen unter Druck gesetzt, dass es sich für eine Mutter mit kleinen Kindern nicht gehöre, Vollzeit zu arbeiten.
OK und warum ist das für dich nicht verständlich? Wozu bekommst du Kinder, wenn du kaum abwarten kannst, wieder Vollzeit zu arbeiten? Die ersten paar Jahre sind prägend für die Entwicklung eines Kleinkindes und arbeiten kannst du dein Leben lang. Der Wunsch nach Vereinbarung von Beruf und Familie verständlich, aber Eltern sein bedeutet unter anderem auch gewissen Verzicht zu Gunsten der Kinder zu üben.
 
  • #53
Ich weiß nicht, ob du speziell mich meinst, weil ich das geschrieben habe.
Kann ich mir nicht vorstellen, Du und auch die TE seid ja 36 bzw 37 also keine jungen Frauen mehr.

Das Problem bei solchen Überlegungen ist doch der Unterschied beim Einkommen. Auch dieses heimliche Stolz sein auf das Einkommen des Mannes. Mein Mann verdient auch mehr als ich jemals mit meiner Ausbildung verdienen könnte. Finde ich das toll? Nein, eigentlich eher das Gegenteil.

Gerade im jetzt wäre ich als Frau doch so was von blauäugig und ziemlich na wie soll ich sagen dumm, naiv wenn ich ohne einen guten Beruf und einen Mann, der die Hälfte an Betreuung und Haushalt mitstemmt, Kinder in die Welt setze. Da müssen Mutter und Vater zugunsten gewünschter Kinder verzichten.

Hab ich genug Geld in der Rückhand kann man sich anders entscheiden, aber die finanzielle Sicherheit muss da sein.
 
  • #54
Mädels, das ist bitter, Ich schäme mich fremd.
Ich schäme mich auch fremd für Leute die meinen Frauen zu verurteilen, weil sie lieber Familienarbeit leisten wollen anstatt ihr Kind gleich nach der Geburt in die Krippe zu geben, nur damit Mama bloß nicht finanziell einige Jahre von Pspa abhängig wird und auf Rentenpunkte verzichtet.

Leider ist Familienarbeit heute nichts mehr wert, Hauptsache die Kohle stimmt.
Eine wirklich traurige Errungenschaft der Emanzipation.

Jaja, jetzt kommt gleich wieder die Leier von wegen Armut ist weiblich.

Ich bereue meine 20 Jahre zuhause mit meinen drei Kindern keine Sekunde.
Es war die schönste Zeit meines Lebens.
Und nein, ich schlittere nicht in Altersarmut @HollyGolightly.
Du musst dich also nicht fremdschämen 😉.
 
  • #55
Ich weiß nicht, ob du speziell mich meinst, weil ich das geschrieben habe. Für mich brauchst du dich nicht fremdschämen. Ich denke, es ist durch etliche Beiträge von mir klar geworden, wie ich zu dem Thema stehe.
Ich werde allerdings regelmäßig direkt und indirekt von außen unter Druck gesetzt, dass es sich für eine Mutter mit kleinen Kindern nicht gehöre, Vollzeit zu arbeiten.
Das war eigentlich für alle gedacht, die in vorherigen Zeiten nicht feststecken. Wer auch immer dich unter Druck setzen möchte, lächle, dreh dich um und mach dein Ding. Das habe ich vor 35 Jahren auch gemacht. Und niemals bereut. Die Mutter Falle ist für Frauen wirklich desaströs davon muss man sich lösen. Wieso ja erkannt hast, ein Kind hat auch einen Vater. Und im Endeffekt ist es egal wer auf das Kind aufpasst, völlig egal.
 
  • #56
Ich schäme mich auch fremd für Leute die meinen Frauen zu verurteilen, weil sie lieber Familienarbeit leisten wollen anstatt ihr Kind gleich nach der Geburt in die Krippe zu geben, nur damit Mama bloß nicht finanziell einige Jahre von Pspa abhängig wird und auf Rentenpunkte verzichtet.

Leider ist Familienarbeit heute nichts mehr wert, Hauptsache die Kohle stimmt.
Eine wirklich traurige Errungenschaft der Emanzipation.

Jaja, jetzt kommt gleich wieder die Leier von wegen Armut ist weiblich.

Ich bereue meine 20 Jahre zuhause mit meinen drei Kindern keine Sekunde.
Es war die schönste Zeit meines Lebens.
Und nein, ich schlittere nicht in Altersarmut @HollyGolightly.
Du musst dich also nicht fremdschämen 😉.
Armut ist tatsächlich weiblich. Aus genau den bekannten Gründen. Schön für dich, dass du vorgesorgt hast. Oder jemand für dich vorgesorgt hat. Ich persönlich habe und hatte nicht die typisch deutsche Mutterambition, vermutlich liegt das aber auch daran, dass Frauen mit guter Ausbildung weniger in der Mutter Falle landen, als Frauen mit niedrigerem Schulabschluss. So ist das im übrigen auch bei dem pflegenden Angehörigen. Da gibt es sicher auch Ausnahmen, aber statistisch ist das einwandfrei nachzuweisen.
 
  • #57
Das Problem bei solchen Überlegungen ist doch der Unterschied beim Einkommen. Auch dieses heimliche Stolz sein auf das Einkommen des Mannes. Mein Mann verdient auch mehr als ich jemals mit meiner Ausbildung verdienen könnte. Finde ich das toll? Nein, eigentlich eher das Gegenteil.
In meinem näheren Umfeld sind die Männer alles Großverdiener, verdienen ein Vielfaches zum Durchschnitt, es wird nicht das EK der Frau gebraucht, die Frauen bleiben nach der Geburt des Kindes zu Hause, so ist das geregelt auch im 21. Jhd., fremdschämen ist also nicht plaziert, beide wollen das so!
 
  • #58
Die FS ist in einer Zwickmühle und bekommt noch von allen Seiten Druck.
Ich habe nicht gelesen, dass sie davon träumt VZ zu arbeiten oder ähnliches.

Wenn ich es richtig verstanden habe
Ist ihr Partner selbstständig...da hilft auch das Wort "verheiratet " nicht.
Und eine Heirat kann sie nicht erzwingen

Geht sie auf TZ fehlt ihr später die Rente ( mir auch und ich war verheiratet)
VZ ist ihre Absicherung, wenn ihr LG sich weiterhin nicht von Alleine dazu bewegen lässt, sie für die Zeit, die sie sich mehr ums Kind kümmert abzusichern.

Und es hat so oder so einen üblen Nachgeschmack, da überhaupt diskutieren zu müssen.
Bekommt man zusammen ein Kind, sollte einem guten Partner etwas von alleine kommen.
 
B

Blume94

Gast
  • #59
Ich finde man bekommt von außen auch viel zu hören, auch ich musste mir oft anhören, 30h seien ja viel wenn man ein kleines Kind (2) hat.

Ich werde allerdings regelmäßig direkt und indirekt von außen unter Druck gesetzt, dass es sich für eine Mutter mit kleinen Kindern nicht gehöre, Vollzeit zu arbeiten.
Genau sowas darf ich mir auch anhören.
Auch als ich meinen Sohn mit einem Jahr zur Tagesmutter geben wollte kamen sehr fiese Sprüche von außen (quasi wird man als Rabenmutter hingestellt).
Ich finde schon, dass wenn man Kinder bekommt man auch für sie da sein sollte und sie nicht direkt in eine Betreuungseinrichtung gibt (ist ja schon mit 3 Monaten möglich - finde ich auch zu früh) aber ab einem bestimmten Alter ist das auch schön für ein Kind nicht nur immer mit Mama und den Geschwistern zu sein.

Ich finde man muss für sich individuell die beste Entscheidung treffen.

Unser Sohn ist nun mit fast zwei in die Kita gekommen und hat so viel Spaß und Freude da, das ist unglaublich.
Morgens an der Tür sagt er nicht mal mehr tschüss, er rennt direkt los und lässt mich da stehen 🤷‍♀️🙆‍♀️ wenn ich ihn mittags abhole ist er total happy und freut sich wahnsinnig mich zu sehen, kuschelt und küsst mich. Für ihn ist das super mit den anderen Kindern, am Nachmittag (bis auf zwei Tage die Woche) bin ich zuhause und kümmere mich.

Die Erziehungszeit sollte man bei der Rentenversicherung gutschreiben lassen damit man Rentenpunkte dafür bekommt. Wir leben in einem sehr guten Land, was für viele Dinge Regelungen und Gesetze hat.


Geht sie auf TZ fehlt ihr später die Rente ( mir auch und ich war verheiratet)
VZ ist ihre Absicherung, wenn ihr LG sich weiterhin nicht von Alleine dazu bewegen lässt, sie für die Zeit, die sie sich mehr ums Kind kümmert abzusichern.
Ich denke das ist hier eher schwierig, dass oftmals die Frau kürzer tritt und weniger arbeitet als der Mann und die Frau dann weniger Einkommen und weniger Rentenpunkte bekommt.
Es ist immer noch so, dass Männern in gleichen Positionen mehr Geld verdienen als Frauen. Ich finde es da nur richtig wenn man dann vereinbart der Mann sichert seine Frau zusätzlich ab, damit diese später nicht in die Altersarmut rutschen könnte, weil diese weniger gearbeitet hat und dem Mann den Rücken freigehalten hat + die Kinderbetreuung und Erziehung übernommen hat.

Ich finde es sehr schwer, man möchte irgendwie am liebsten alles hinbekommen (Arbeiten, Kinderbetreuung, Haushalt etc.) und bekommt von außen immer noch blöde Sprüche zu hören- alles bekommt man nicht hin und so muss man dann die individuelle und passende Lösung als Familie zusammen finden mit der man langfristig gut fährt und die man mit sich selber vereinbaren kann (womit man sich wohl fühlt) und einen Partner haben der einen unterstützt und dem man auch unterstützt.
Wenn man gegeneinander arbeitet wird das nichts.
W 27
 
  • #60
In meinem näheren Umfeld sind die Männer alles Großverdiener, verdienen ein Vielfaches zum Durchschnitt, es wird nicht das EK der Frau gebraucht, die Frauen bleiben nach der Geburt des Kindes zu Hause, so ist das geregelt auch im 21. Jhd., fremdschämen ist also nicht plaziert, beide wollen das so!
Ist das so? Tatsächlich? Bitte definiere für mich Großverdiener, das wäre nett.
Merkst du das eigentlich nicht selber?
 
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