• #61
Ich finde man bekommt von außen auch viel zu hören, auch ich musste mir oft anhören, 30h seien ja viel wenn man ein kleines Kind (2) hat.


Genau sowas darf ich mir auch anhören.
Auch als ich meinen Sohn mit einem Jahr zur Tagesmutter geben wollte kamen sehr fiese Sprüche von außen (quasi wird man als Rabenmutter hingestellt).
Ich finde schon, dass wenn man Kinder bekommt man auch für sie da sein sollte und sie nicht direkt in eine Betreuungseinrichtung gibt (ist ja schon mit 3 Monaten möglich - finde ich auch zu früh) aber ab einem bestimmten Alter ist das auch schön für ein Kind nicht nur immer mit Mama und den Geschwistern zu sein.

Ich finde man muss für sich individuell die beste Entscheidung treffen.

Unser Sohn ist nun mit fast zwei in die Kita gekommen und hat so viel Spaß und Freude da, das ist unglaublich.
Morgens an der Tür sagt er nicht mal mehr tschüss, er rennt direkt los und lässt mich da stehen 🤷‍♀️🙆‍♀️ wenn ich ihn mittags abhole ist er total happy und freut sich wahnsinnig mich zu sehen, kuschelt und küsst mich. Für ihn ist das super mit den anderen Kindern, am Nachmittag (bis auf zwei Tage die Woche) bin ich zuhause und kümmere mich.

Die Erziehungszeit sollte man bei der Rentenversicherung gutschreiben lassen damit man Rentenpunkte dafür bekommt. Wir leben in einem sehr guten Land, was für viele Dinge Regelungen und Gesetze hat.



Ich denke das ist hier eher schwierig, dass oftmals die Frau kürzer tritt und weniger arbeitet als der Mann und die Frau dann weniger Einkommen und weniger Rentenpunkte bekommt.
Es ist immer noch so, dass Männern in gleichen Positionen mehr Geld verdienen als Frauen. Ich finde es da nur richtig wenn man dann vereinbart der Mann sichert seine Frau zusätzlich ab, damit diese später nicht in die Altersarmut rutschen könnte, weil diese weniger gearbeitet hat und dem Mann den Rücken freigehalten hat + die Kinderbetreuung und Erziehung übernommen hat.

Ich finde es sehr schwer, man möchte irgendwie am liebsten alles hinbekommen (Arbeiten, Kinderbetreuung, Haushalt etc.) und bekommt von außen immer noch blöde Sprüche zu hören- alles bekommt man nicht hin und so muss man dann die individuelle und passende Lösung als Familie zusammen finden mit der man langfristig gut fährt und die man mit sich selber vereinbaren kann (womit man sich wohl fühlt) und einen Partner haben der einen unterstützt und dem man auch unterstützt.
Wenn man gegeneinander arbeitet wird das nichts.
W 27
Bitte informiere dich über den bereinigten Gender Pay gap anstatt ungeprüft in den Raum zu werfen, dass Frauen einfach so und aus heiterem Himmel weniger verdienen. Wer zu Hause Kinder betreut und nicht Vollzeit arbeitet, wird nie wieder so viel verdienen wie ein Kollege, der das nicht tut. Alles selbst verschuldet. Leider.
 
  • #62
OK und warum ist das für dich nicht verständlich? Wozu bekommst du Kinder, wenn du kaum abwarten kannst, wieder Vollzeit zu arbeiten? Die ersten paar Jahre sind prägend für die Entwicklung eines Kleinkindes und arbeiten kannst du dein Leben lang. Der Wunsch nach Vereinbarung von Beruf und Familie verständlich, aber Eltern sein bedeutet unter anderem auch gewissen Verzicht zu Gunsten der Kinder zu üben.

Der Unterschied zwischen uns beiden ist, dass ich versuche, Verständnis für die Frauen aufzubringen, die ihr Leben anders leben wollen als ich. Gelingt mir nicht immer, aber ich versuche es. Du gehörst zu denen, die andere Frauen verurteilen. Dieses Verurteilen ist der Grund dafür, dass ich immer wieder gezwungen werde, mich zu rechtfertigen.
Warum kann man nicht einfach akzeptieren, dass Kinderkriegen nicht Selbstaufgabe bedeuten muss? Meine Kinder stehen (fast) immer an erster Stelle, lange bevor ich komme. Wenn ich aber entscheiden müsste, Altersarmut oder Kinder, würde ich mich immer gegen Kinder entscheiden. Zum Glück muss ich das nicht.


Die Erziehungszeit sollte man bei der Rentenversicherung gutschreiben lassen damit man Rentenpunkte dafür bekommt. Wir leben in einem sehr guten Land, was für viele Dinge Regelungen und Gesetze hat.

Das ist in der Tat eine sehr sinnvolle Regelung. Allerdings spiegelt sie nicht die Höhe meines Gehalts wieder und die Tatsache, dass bereits das zeitweise Aussetzen berufliche Nachteile nach sich zieht.
 
  • #63
die Frauen bleiben nach der Geburt des Kindes zu Hause, so ist das geregelt auch im 21. Jhd., fremdschämen ist also nicht plaziert, beide wollen das so!
Da sind wir uns doch einig. Vorher wird das abgesprochen und geregelt. Wenn der Mann Großverdiener ist und die Frau zu Hause bleibt(mein Mann ist kein Großverdiener und ich bin zu Hause) dann hat er sein Portemonnaie aufzumachen und der Frau einen guten Betrag, ich denke da an 125.000€ pro Kind zur sofortigen eigenen Verfügung zu überweisen. Unabhängig von normaler Absicherung. Unter dem würde ich mich gar nicht abspeisen lassen.
 
  • #64
Der Unterschied zwischen uns beiden ist, dass ich versuche, Verständnis für die Frauen aufzubringen, die ihr Leben anders leben wollen als ich. Gelingt mir nicht immer, aber ich versuche es. Du gehörst zu denen, die andere Frauen verurteilen. Dieses Verurteilen ist der Grund dafür, dass ich immer wieder gezwungen werde, mich zu rechtfertigen.
Ich verurteile nicht andere Frauen, sondern Frauen, die einseitige Vorstellungen haben. Heutzutage traut sich kaum eine Frau, volle drei Jahre zuhause zu bleiben, weil ihre "Schwestern" sofort über sie herziehen, man sieht hier im Forum sehr deutlich, auch du bist da leider keine Ausnahme.
Was die Rechtfertigung angeht - wenn du das Gefühl hast, recht zu haben und innerlich überzeugt bist von deinen Ansichten, muss du dich nicht rechtfertigen, schon gar nicht vor mir, du bekommst nicht mal Gefühl dazu. Dass du es tust, zeigt, dass du innerlich doch wackelig bist, vielleicht schlechtes Gewissen hast und Angst, deine Opponenten könnten doch recht haben. Sonst wärest du entspannt und hättest auch anderen Frauen ihr Leben gelassen.
Was den früheren Einstieg ins Berufsleben angeht, so bin ich der Meinung, dass in den meisten Fällen Frauen von der Angst geleitet sind und nicht so sehr von der Notwendigkeit oder quasi Langeweile zu Hause - sie misstrauen dem Partner, dass er in der Lage ist zeitlang alleinige finanzielle Fürsorge für die Familie zu tragen und dass er ein Egoist ist, der Frau ausnutzt und nur an sich denkt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #65
Da sind wir uns doch einig. Vorher wird das abgesprochen und geregelt. Wenn der Mann Großverdiener ist und die Frau zu Hause bleibt(mein Mann ist kein Großverdiener und ich bin zu Hause) dann hat er sein Portemonnaie aufzumachen und der Frau einen guten Betrag, ich denke da an 125.000€ pro Kind zur sofortigen eigenen Verfügung zu überweisen. Unabhängig von normaler Absicherung. Unter dem würde ich mich gar nicht abspeisen lassen.
Ich finde, unter 500.000 geht gar nichts. Verkaufe dich niemals unter Wert!
 
  • #66
Im Leben nicht mehr, die Lust wird ihr reichlich vergangen sein, sie wird sich wohl eher auf eine Trennung von diesem Egoisten einstellen.
Wie @realwoman schrieb, es ist auch SEIN Kind.
Und da wir hier gerade zwei Frauen haben, die sich dafür rechtfertigen müssen, (@Blume94 , @Hanna_17 ) wenn sie arbeiten wollen, zitiere ich mich mal aus einem anderen aktuellen Strang selbst.

" als ich meine Kinder bekam, war der Druck immens fand ich. Vom Umfeld, von der gesellschaftlichen Denke. Ich weiß noch, dass ich mit meiner Freundin diese Themen besprochen habe. Weil zu der Zeit extrem viele Panik- und Missmutsartikel, unter anderem, von der Zeitung "Die Zeit", die ich damals noch gelesen habe, in Umlauf gebracht wurden.
"Die Rente reicht nicht, die Rente reicht nicht!", hieß es. "Wir haben nicht genug Kinder", hieß es.

Zeitungen sind ja ein Sprachrohr der jeweiligen politischen Kaste und des Verhaltens, das vom Bürger gewünscht wird. Damals halt von den kinderlosen Frauen. Auch der Druck im Umfeld war enorm.
Wir haben damals auch über den Wandel der Worte gesprochen. Von der "Rabenmutter", gern bis in die-1990-er Jahren gebraucht, um die Frauen als Konkurrenz aus dem Männerarbeitsmarkt rauszuhalten, wandelte sich das ab 2000 zum Schimpfwort der "Nur-Hausfrau". Weil Arbeitskräfte (gern billig) fehlten. Alles schön medial unterfüttert.


Und ein Rentensystem kann man auch anders gestalten und finanzieren, nicht alleinig auf dem Rücken der Frauen einer Gesellschaft. "

Wird aber so gemacht. Jedwede Care-Arbeit wird kostenlos eingefahren.
Wären Frauen nicht oft so naiv, das nicht ansprechen zu wollen weil sie Bedenken haben als raffgierig da zu stehen, wäre die Welt für Frauen ein besserer Ort. Liebe ist schön, aber die Finanzen müssen definitiv stimmen.
Dem stimme ich zu, das ist leider so. Dem Staatswesen ist es schnurz, wie die Familien das regeln, alles Privatvergnügen.
Dem Staat als Rechtsperson ist es egal, wie die aktuellen Meinungen über die beste Versorgung von Kindern ist. Für die juristische Person Staat zählen nur Leistungen gegen Entgelt / gegen Entlohnung für eine Versorgung des Vaters /der Mutter im Alter.
Klingt zynisch. Wir aber so gewertet, aktuell.
w46
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #67
Ich finde, unter 500.000 geht gar nichts. Verkaufe dich niemals unter Wert!
Bei mir kommen ja auf die Jahre gerechnet noch die Unterhaltsansprüche meiner beiden Söhne dazu, die mein Mann noch stemmen muss, weil ich sie nicht mehr leisten kann. Da geh ich doch nicht an mein Erbe, meine Rücklagen.

Völlig anders wäre die Situation bei Not, Schicksalsschlägen oder die Firma steht wegen Corona oder sonstwas vor dem Ruin, aber einseitig das Säcklein füllen? Neverever.

Familie und Kinder haben nur auf Kosten der Frau, so schön kann kein Mann sein.
 
  • #69
wollen anstatt ihr Kind gleich nach der Geburt in die Krippe zu geben, nur damit Mama bloß nicht finanziell einige Jahre von Pspa abhängig wird und auf Rentenpunkte verzichtet.
Ich glaube Du begreifst es nie. Ehen scheitern - weißt Du doch aus eigener Erfahrung und darum ist nichts dümmer als so zu tun, als würden sie ewig währen.

Du hattest einen Ehemann, der Dich finanziell großzügig bedenkt bis heute und der das auch in Deiner Rente fortführt. Auf sowas können die wenigsten Frauen rechnen, kann sich ja kaum ein Mann leisten und sieht auch keiner mehr ein, seit die Rechtslage den Anspruch bei Scheidung nicht mehr hergibt.

Wer dann 10-15 Jahre aus einem Beruf raus ist, in dem er vorher wenig Berufserfahrung gesammelt hat, der fängt dann als Hiwi irgendwo an (außer sie war Beamtin), oft in Zwangsteilzeit, weil die Qualifikation und Unerfahrenheit trotz hohen Lebensalters für mehr nicht reichen.
Somit hat eine Frau, die auf Ehe als Versorgungsinstanz setzt und auf eigener Erwerbstätigkeit, Weiterqualifikation etc verzichtet mit Zitronen gehandelt und lebt ab ihrer Scheidung dann in lebenslang prekären Verhältnissen.

Und was Du immer vergisst: es gibt intelligente Frauen, die sich nicht den ganzen Tag mit Windelinhalt, Babybrei und Küche putzen befassen möchten, sondern die einen qualifizierten Beruf erlernt haben und dem genauso gern nachgehen, wie sie sich mit ihren Kindern befassen. Sie gehen vor geistiger Langeweile ein wie die Primeln in praller Sonne, wenn sie ihren selbstgewählten Beruf nicht ausüben dürfen, sondern zwangsverpflichtet sind, sich allein um Kinder- und Familienarbeit zu kümmern.
Dann muss der Mann halt beruflich genauso zurückschrauben wie die Frau, Familie wird zu beider Angelegenheit und schon passt es für alle - es ist kein einseitig brüchiges Gebilde zulasten der Frau.

Darber hinaus sind gerade in Ballungsräumen die Lebenshaltungskosten so hoch, dass sie für eine Familie mit Kindern von einem Gehalt auch auf ein paar Jahre kaum zu bestreiten sind, weil wegen langer Ausbildung (Studum ist Regelausbildung, keine Ausnahme) kaum Rücklagen geschaffen werden können.
Natürlich wird auch zu viel konsumiert und zu wenig vorgesorgt - aber von dem, was die meisten da einsparen könnten ist die Frau finanziell trotzdem nicht so abzusichern wie durch eine eigene Berufstätigkeit.
 
  • #72
Wie wäre es damit? Bleibe in Vollzeit arbeiten und vertraue in den Partner.

Wenn du in Teilzeit arbeiten gehst, dann ist es deine eigene Verantwortung. Niemand muss für dich aufkommen und ich würde mich auch nicht mit einem Vertrag abhängig machen.

Ich bezweifle, dass du zu den Frauen gehörst, die lebenslang und allen Umständen (Alkoholismus, psychische Krankheiten, Gewalt, Fremdgehen, Neuverlieben) beim Mann bleiben würden, um vollständig Hausfrau und Mutter zu sein. Daher würde ich dir immer raten, deinen Job nie an den Nagel zu hängen.

Geschäftsführer kann man auch mit Kindern sein. Von dir zu verlangen, nicht arbeiten zu gehen, finde ich ok, wenn du dich vollständig als Hausfrau und Mutter aufgeben möchtest, aber ansonsten verstehe ich den Sinn daran nicht.
Du bist ja jetzt schon ein Bittsteller. Außerdem verdienst du schon jetzt weniger. Hattest du selbst keine Eltern, die arbeiten gingen mit Kindern?
Mir ist bewusst das sich meine Worte äußerst unromantisch lesen, aber wenn ich ihn nicht unterstützen möchte oder ihn nicht liebe würde, hätte ich seine Bitte nach einer anderen Aufteilung einfach abgelehnt.
Nicht unromantisch, sondern naiv.

Wenn er so gut verdient oder wohlhabend ist, dann soll er dir einen Beitrag als Lebensversicherung sofort zurücklegen lassen, z. B. 100.000 Euro, damit du später abgesichert bist, wenn er aber nur einen normalen Vollzeitjob hat, dann würde ich eher niemals mit arbeiten aufhören.
 
  • #73
Was soll den dass für eine Familie sein später ? Erzählt dann euer Kind in der Grundschule rum Papa ist reich und Mama ist arm wenn es blöd kommt und du deinen Job verlierst ? Oder gar überhaupt Papa ist reich aber ich bin arm weil dein Partner sein Geld lieber hortet statt seiner Familie zur Verfügung zu stellen ?

Das ist einer der aller absurdesten Beiträge die ich hier jemals gelesen habe.
 
  • #74
Wie wäre es damit? Bleibe in Vollzeit arbeiten und vertraue in den Partner.

Wenn du in Teilzeit arbeiten gehst, dann ist es deine eigene Verantwortung. Niemand muss für dich aufkommen und ich würde mich auch nicht mit einem Vertrag abhängig machen.

Ich bezweifle, dass du zu den Frauen gehörst, die lebenslang und allen Umständen (Alkoholismus, psychische Krankheiten, Gewalt, Fremdgehen, Neuverlieben) beim Mann bleiben würden, um vollständig Hausfrau und Mutter zu sein. Daher würde ich dir immer raten, deinen Job nie an den Nagel zu hängen.

Geschäftsführer kann man auch mit Kindern sein. Von dir zu verlangen, nicht arbeiten zu gehen, finde ich ok, wenn du dich vollständig als Hausfrau und Mutter aufgeben möchtest, aber ansonsten verstehe ich den Sinn daran nicht.

Du bist ja jetzt schon ein Bittsteller. Außerdem verdienst du schon jetzt weniger. Hattest du selbst keine Eltern, die arbeiten gingen mit Kindern?

Nicht unromantisch, sondern naiv.

Wenn er so gut verdient oder wohlhabend ist, dann soll er dir einen Beitrag als Lebensversicherung sofort zurücklegen lassen, z. B. 100.000 Euro, damit du später abgesichert bist, wenn er aber nur einen normalen Vollzeitjob hat, dann würde ich eher niemals mit arbeiten aufhören.
Wer legt denn heutzutage Geld in eine Lebensversicherung? Das ist absolut nicht anzuraten. Dachte, diese Mär hat sich langsam erledigt.
 
  • #75
Ich verstehe ein paar Kommentare nicht. Ich finde es sehr gut, dass du dich um diese Themen kümmerst.

Ich studiere Wirtschaftsrecht und weiss wie wichtig solche schriftlichen Vereinbarungen sind. Ansonsten kann man bös auf die Schnauze fallen. Den Kommentar von der einen Frau à la sie und ihr Mann denken, sich auch bei einer Scheidung noch menschlich zu verhalten, ist niedlich. Das denken wohl fast alle! Und fast alle denken, dass sie keine Scheidung trifft! Trotzdem: Wie viele Leute enden in einem bösen Rosenkrieg? Es ist halt Realität. So naiv würde ich nie davon ausgehen, nie einen Rosenkrieg zu haben.

Und ich verstehe auch weiter nicht, warum viele zu einer Heirat raten. Ich persönlich sehe auch keinen Sinn hinter einer Heirat und möchte es eigentlich auch nicht. Nur, wenn es unbedingt sein muss. Ich habe aber gedacht, dass man heute aufgrund von Verträgen das Finanzielle sehr gut regeln kann?! Warum unbedingt Heirat? Die Steuervorteile gehen bald weg (zumindest hier in CH) und alles Andere sollte man auch sonst regeln können.

Und Vertrauen gut! Ja schön! Besser ist ein Vertrag! Das ist doch fair...jemand der dich nicht betrügen will scheut auch keinen Vertrag! Alles fair und sauber geregelt! DAS verhinderet eher späteren Rosenkrieg, nicht das naive Denken à la "Wir sind zwei erwachsene Menschen und können vernünftig miteinander umgehen"..

@FS: Geh zu einem gescheiten Anwalt und lass dich ordentlich beraten. Kostet Geld, aber ist es allemal wert.
 
  • #76
Das ist leider tatsächlich naiv.

Beziehungen können sich so fix ändern und dann ist nichts mehr mit Vertrauen und "..aber du hast doch damals gesagt, dass.." usw.

Unter Umständen kannst du "von heute auf morgen" mit dem ehemals geliebten loyalen Partner nicht ein vernünftiges Wort mehr reden. Dann geht der Spaß los, vorallem mit Kind und Eigentum.

Wie heißt es so schön: Denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.

Und da das Goethe schon wusste, ab zum spezialisierten Anwalt, entsprechenden Vertrag ausarbeiten lassen und gut ist es.

Ist wie mit einem Ehevertrag. Sicher ist sicher. Schön, wenn man ihn nie braucht, im Falle des Falles dann aber ggf die beste Lösung!
Das ist nicht nur naiv sondern auch dumm! Jeder weiss ab einem bestimmten Alter, dass es Rosenkrieg gibt und Menschen bei Trennungen sehr oft nicht mehr menschlich und rational handeln, sondern emotionsgeladen sprichwörtlich "kämpfen".
 
  • #78
Und ich verstehe auch weiter nicht, warum viele zu einer Heirat raten. Ich persönlich sehe auch keinen Sinn hinter einer Heirat und möchte es eigentlich auch nicht.
Das ist eine sehr kluge und fortschrittliche Geisteshaltung, warum im 21 Jahrhundert überhaupt noch heiraten? Die Frauen möchten finanziell frei und unabhängig sein! Ich denke wie freier, wie unabhängiger, wie aufrichtiger, wie authentischer eine Beziehung gelebt wird, umso besser, umso stabiler ist sie, sie lebt mehr in der Liebe! Wie mehr Einschränkungen, wie mehr Verträge gemacht werden, inclusive Ehevertrag, umso mehr ist die Beziehung lieblos, vertrauenlos und somit gefährdet! Ich kann mir nicht vorstellen, dass der schönste Tag der Hochzeitstag sein sollte, jeder Tag sollte der schönste Beziehungstag sein, ohne Hochzeit!! Für was braucht man dafür den Gesetzgeber?
 
  • #79
Na ja, Du bist ü 60, was braucht man da noch eine Hochzeit, wenn nicht nur aus reiner Liebe. Dass man da nicht mehr davon träumt, dass der Hochzeitstag der schönste Tag isi, ist ja wohl klar. Besonders, wenn man schon ein paar Tage dieser Art hinter sich hat.
Deine junge Freundin kann für sich selber sorgen. Du hast bereits drei oder vier Kinder und ein paar Ehen hinter Dir.
Da ist Deine Einstellung doch selbstverständlich. Warum solltest Du noch heiraten?
Die FS ist aber nummal in einer ganz anderen Situation.

Wobei mich schon wundert, wenn das Kind heißersehnt war und lange dran rum elaboriert wurde, hatte man doch eigentlich Zeit für eine Einigung vorab.

können darauf nicht bauen und wollen zu Anfang die Einmalzahlung weil die sicher ist
Ja, das ist doch mal ne super Idee. Bei Geburt gleich 100.000, das Geld wird er ja im Kleiderschrank rumliegen haben als jemand, der sich gerade selbstständig gemacht hat.
Ich tippe mal darauf, dass Wünsche oder Vorstellungen dieser Art die Geburtenrate ganz fix in diesem Land erhöhen würden. Wollen kann man viel @Vikky .

Liebe FS jemand, der sich freiwillig in Bällebäder begibt, hat auch keine Angst vor der alleinigen Versorgung eines Kleinkindes. Wenn er bisher Windeln gewechselt hat, wird er die auch weiter wechseln. Da würde ich mal eher ansetzen und nicht einfach einknicken a la " ja, ja kann der Mann alleine nicht."

W,56
 
  • #80
Liebe FS jemand, der sich freiwillig in Bällebäder begibt, hat auch keine Angst vor der alleinigen Versorgung eines Kleinkindes.
Er hat die Vereinbarung über die Erziehungszeit mit der TE gebrochen.

Ja, das ist doch mal ne super Idee. Bei Geburt gleich 100.000, das Geld wird er ja im Kleiderschrank rumliegen haben als jemand, der sich gerade selbstständig gemacht hat.
Dann muss er halt was verkaufen, auflösen, bei mir war es unter anderem, dass ich mit zur Hälfte im Grundbuch stehe.

Wenn er kein Geld auf der hohen Kante hat, kann er nun mal nicht erwarten, dass die Frau ihre finanzielle Unabhängigkeit wegen seiner Selbstständigkeit aufgibt. Dann leisten eben beide den gleichen Anteil bei der Kinderversorgung und Hausarbeit und alle sind zufrieden.

Und ich verstehe auch weiter nicht, warum viele zu einer Heirat raten.
Weiß ich auch nicht. Ich bin auch verheiratet, mein Mann hat sich das gewünscht. Wir haben alle einen Nachnamen und unser Stand wird uns bei unserer wahrscheinlichen Auswanderung eher nützlich als hinderlich sein.
 
  • #81
Wer dann 10-15 Jahre aus einem Beruf raus ist, in dem er vorher wenig Berufserfahrung gesammelt hat, der fängt dann als Hiwi irgendwo an (außer sie war Beamtin), oft in Zwangsteilzeit, weil die Qualifikation und Unerfahrenheit trotz hohen Lebensalters für mehr nicht reichen.
Somit hat eine Frau, die auf Ehe als Versorgungsinstanz setzt und auf eigener Erwerbstätigkeit, Weiterqualifikation etc verzichtet mit Zitronen gehandelt und lebt ab ihrer Scheidung dann in lebenslang prekären Verhältnissen.

Und was Du immer vergisst: es gibt intelligente Frauen, die sich nicht den ganzen Tag mit Windelinhalt, Babybrei und Küche putzen befassen möchten, sondern die einen qualifizierten Beruf erlernt haben und dem genauso gern nachgehen, wie sie sich mit ihren Kindern befassen. Sie gehen vor geistiger Langeweile ein wie die Primeln in praller Sonne, wenn sie ihren selbstgewählten Beruf nicht ausüben dürfen, sondern zwangsverpflichtet sind, sich allein um Kinder- und Familienarbeit zu kümmern.
Dann muss der Mann halt beruflich genauso zurückschrauben wie die Frau, Familie wird zu beider Angelegenheit und schon passt es für alle - es ist kein einseitig brüchiges Gebilde zulasten der Frau.
Ja das denke ich auch. Man sollte nach Kindern wirklich mindestens 60% weiterarbeiten. Damit man den Anschluss im Job nicht verliert. Auch hat man dann mal was anderes und ist auch entspannter wenn man die Kids wieder sieht. Zu viel aufeinander hocken war noch nie gut. Zudem kann man auch eigenes Geld erwirtschaften und es ist auch sehr gut für das eigene Selbstvertrauen.

Ich möchte auch Kids, 2 gerne, aber später. Ich persönlich würde vielleicht 3-6 Monate zu Hause bleiben und dann mit Babysitter/Kita etc. schauen und wieder 60% arbeiten und später vielleicht 80% oder so. Es ist essentiell für meinem Selbstwert und auch damit ich niemals den Anschluss im Berufsleben verliere.

Ich könnte das nicht. Jahrelang zu Hause Putzen, Kochen, Kinder hüten. Ich würde da drauf gehen.

In meiner ehemaligen Firma waren viele Frauen Mütter. Alle hatten 3 Monate Mutterschaftsurlaub. Danach waren fast alle wieder zurück. Oft 80% sogar. Oder auch 60%, aber oft waren es auch schon 80%. Eben mehr Geld, Selbstvertrauen, eigenes Leben, Abwechslung, Anschluss beibehalten etc...

Ich finde diese Entwicklung sehr sehr gut!
 
  • #82
Dann muss er halt was verkaufen, auflösen, bei mir war es unter anderem, dass ich mit zur Hälfte im Grundbuch stehe.
Aha, und bei jedem Deiner 4 Kinder hast Du 100.000 bekommen oder bist ins Grundbuch eingestiegen? Das nenn ich ja mal einen Deal, da würde ich auch nicht mehr arbeiten und freiwillig 4 Kinder bekommen. (Obwohl ne, never, 4 Kinder wären mein persönlicher Superalbtraum).

Er hat die Vereinbarung über die Erziehungszeit mit der TE gebrochen
Er hat gesagt, er traue sich das alleine nicht zu und sie hat bereitwillig zugestimmt. Kann man ja froh sein, dass sich die meisten Frauen Kindererziehung alleine zutrauen. Was wäre, wenn nicht? Huch, Kind ist da und niemand traut sich zu das Kind alleine zu versorgen. Was dann?
W 56
 
  • #83
Aha, und bei jedem Deiner 4 Kinder hast Du 100.000 bekommen oder bist ins Grundbuch eingestiegen? Das nenn ich ja mal einen Deal, da würde ich auch nicht mehr arbeiten und freiwillig 4 Kinder bekommen.
Bei meinen Zwillingssöhnen war ich 20 und die sind nach unserer Trennung bei ihrem Vater geblieben. Ich war alle 2 Wochenenden-Mama und mal in der Woche. Wie jeder andere Elternteil war ich unterhaltspflichtig, bin arbeiten gegangen und habe meine Pflicht erfüllt. Da ich nur eine kaufmännische Ausbildung habe, war mein Verdienst nie so besonders prickelnd, ich hatte aber leider früh geerbt und brauchte ich mir um manches keinen Kopf mehr zu machen. Wäre das nicht gewesen, hätte ich beruflich einen anderen Weg einschlagen müssen.

Darum ist es doch sinnig, dass ich bei derzeitiger Nichtberufstätigkeit meinen Ausfall ausgeglichen haben muss und das vorher und nicht im Falle eines Falles oder mühsam abgestottert vom Haushaltsgeld.

Nehmen wir mal den Schlimmsten Falle an, wir trennen uns, dann habe ich keine Arbeit, zwei kleine Kinder und zwei Große, von denen der eine jetzt bei mir ist und ein Studium anfängt. Und ich brauche ein Dach überm Kopf, dass zumindest 3 Schlafzimmer hat. Dafür habe ich den Wert des halben Hauses und eine abgezahlte ETW. Meine Erbschaften kann ich mir für das in der Rückhand halten was ich mir mit 50 wünsche.

Mein Mann jetzt hat sich das so gewünschst, ich habe den Bedingungen zugestimmt.
 
  • #84
Da hast Du wohl den Text nicht ganz verstanden. Ich will das nicht, ich habe nur erklärt, worum es in anderen Beiträgen geht.

Ich bin die klare Verfechterin von gleichmäßiger Aufteilung der Familienarbeit zwischen beiden Partnern.

Den Kommentar von der einen Frau à la sie und ihr Mann denken, sich auch bei einer Scheidung noch menschlich zu verhalten, ist niedlich..... So naiv würde ich nie davon ausgehen, nie einen Rosenkrieg zu haben.
Nee, der basiert auf Menschenkenntnis, Selbstanspruch und Lebenserfahrung - hat ein Grünschnabel alles nicht. Und es hat was mit dem Charakter zu tun: was für ein Mensch will ich sein? Wer eher zänkisch ist, bekommt eine friedliche Scheidung natürlich nicht hin, weil er weder will noch kann.
Du kennst Dich und darum weißt Du, dass Du vom Rosenkrieg ausgehen musst.

Wenn ich mich recht entsinne, dann habe ich das geschrieben. Im Gegensatz zu Dir bin ich nämlich nach einer langen und auch lange recht unerfreulichen Ehe geschieden und kann daher beurteilen, zu welcher Scheidung oder generell zu welcher Art von Streitigkeiten ich in der Lage und auch Willens bin.
Ich bin mir sicher: ist bei meiner 2. Ehe nicht anders, weil ich einen viel besser passenden Mann habe.

Und ich verstehe auch weiter nicht, warum viele zu einer Heirat raten.... Ich habe aber gedacht, dass man heute aufgrund von Verträgen das Finanzielle sehr gut regeln kann?! Warum unbedingt Heirat?
- Weil die meisten eben frühzeitig nichts regeln, sondern die beziehungsgefährdenden Konflikte darum meiden.
- Weil die meisten nicht so gut im Vordenken sind und früh erkennen, was alles geregelt werden muss, resp. wenn Kinder kommen. Wenn was geregelt wird, dann meistens der wirtschaftliche status quo (Ausschluß Zugewinn, oohne irgedwelche Bedingungen zu berücksichtiigen)
- weil das Leben nicht in allen Belangen vorhersehbar und regelbar ist, z.B. Kind mit sehr hohem Betreuungsbedarf (würdest Du ins Heim abschieben, um selber arbeiten zu können)
- weil die Rechtslage in Deutschland eine andere ist als in der Schweiz (deutsches Forum/DE-Domian) und das geltende Recht ganz andere Dinge abdeckt als nur Steuervorteile.

Zu einer Heirat rät unter diesen Bedingungen, wer das Familienrecht fair findet - ist Ansichtssache.

Ich fand es bei meiner für mich recht teuren Scheidung fair meinen Exmann, der mir durchaus übel mitgespielt hat nicht über den Tisch zu ziehen (obwohl ich es gekonnt hätte).
Mein Exmann, der mich durchaus hätte bekriegen können und leichtes Spiel gehabt hätte weil ich psychisch total angeschlagen war, hat sich eben nicht als der totale charakterliche Fehlgriff erwiesen (s.o. Menschenkenntnis).
 
  • #85
Alle hatten 3 Monate Mutterschaftsurlaub. Danach waren fast alle wieder zurück.
Muss jeder für sich entscheiden, ob er das erstrebenswert findet - ist in F auch so und Antidepressive sind da Hauptnahrungsmittel.

Ich sehe bei den Besserverdienern in D den Hang, dass die qualifizierte Frau deutlich länger zuhause bleibt und der Mann, wenn das Kind nicht mehr gestillt wird ebenfalls einen Teil der Elternzeit nimmt - meistens gestreckt auf 2 Jahre, danach beide TZ mit 80%, damit keiner den beruflichen Anschluß verleiert.

Es besteht da weder die wirschaftliche Notwendigkeit, den Nachwuchs zu werfen und unmittelbar danach in einer Aufzuchtanstalt abzuliefern um wieder ins Erwerbsleben einzutreten noch der Willen - in DE gubt es schließich für 3 Jahre Rentenpunkte auf Durchschnittsverdienerniveau, umfassenden Krankenversicherungsschutz etc.

Warum hat man überhaupt Kinder, wenn man sie sofort woanders abliefert, wenn sie komplett hilflos sind, man sie garnicht kennt und so auch nicht kennenlernen kann?
Erst recht kann man so nicht mitbekommen, wenn an der Kinderbetreuung was nicht stimmt oder das Kind ein Typ ist, der nicht so für die Dauerexistenz in der Rotte gemacht ist.

Er hat gesagt, er traue sich das alleine nicht zu und sie hat bereitwillig zugestimmt.
Aber komischerweise kümmert er sich super um das Kind, wenn es ihm nicht Einkommensausfall bedeutet.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
 
  • #86
Nur eine!
Ich würde es jedem jungen Menschen empfehlen nicht zu tun und würde es selbst auch nicht mehr tun, auch wenn ich 30 wäre! Ich möchte, dass niemand in meiner Beziehung das gesetzliche Recht hat, mit zu sprechen, da bin ich empfindlich! Möchte dazu bemerken, bevor wieder einige unnötig los treten, dass ich keinen Rosenkrieg hatte bei meiner Scheidung, dass alles sehr human, beidseitig geregelt wurde, Punkt!
Weiß ich auch nicht. Ich bin auch verheiratet, mein Mann hat sich das gewünscht. Wir haben alle einen Nachnamen und unser Stand wird uns bei unserer wahrscheinlichen Auswanderung
Der Mann hat sich das gewünscht, dann macht die Frau das! Punkt! 😎
Das Argument Auswanderung zieht bei mir nicht, auch nicht Steuervorteile!
 
  • #87
Aber komischerweise kümmert er sich super um das Kind, wenn es ihm nicht Einkommensausfall bedeutet.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt
Ganz genau und deswegen würde ich an ihrer Stelle diesbezüglich mal auf den Putz hauen und nicht mit einem einfachen "kann ich verstehen" klein beigeben.


Der Mann hat sich das gewünscht, dann macht die Frau das! Punkt
Der Mann von @Thanis zahlt den Unterhalt für ihre Zwillinge aus vorheriger Beziehung, da sie nicht arbeitet, und hat sie bezahlt bzw. ins Grundbuch eintragen lassen bei der Geburt der beiden gemeinsamen Kinder. Ähm ja, soviele Männer laufen m.E. nicht frei rum, die das machen ( würden).
Da würde wohl nahezu jede einer Hochzeit zustimmen.
W,56
 
  • #88
Alle hatten 3 Monate Mutterschaftsurlaub und sind dann wieder an den Arbeitsplatz zurück.
Ja ganz toll für das Baby.

Eine 23jährige kinderlose Frau denkt sich ihre Wunschvorstellungen aus wie es theoretisch auf jeden Fall sein sollte...

Ich lach mich kaputt.

Kriege du mal ein oder zwei Schreikinder und eine ganz miese Brustentzündung vom Stillen dazu, schrecklichen Schlafmangel und Erschöpfung, dann bist du froh wenn du mittags nicht mehr im Schlafanzug rumrennst, weil du zu erschöpft zum Duschen und Anziehen bist.

Theoretisch ist ja alles so einfach...

Wofür kriegt frau denn überhaupt noch Kinder, wenn die nach drei Monaten schon in die Krippe abgeschoben werden?
Das will keine normal liebende und in das Baby total verliebte Mutter!

Keine!

Ich will mein Kind selber wickeln und füttern und stillen und beruhigen und in den Schlaf wiegen - das hätte niemals eine fremde Frau bei meinen Kindern machen dürfen!

Wofür bin ich Mutter geworden?

Sorry, aber mit eurer Pseudo-Emanzipation tut ihr euren künftigen Babies echt nichts Gutes
So ein kleines Baby gehört zur Mutter und nicht zu fremden ständig wechselnden Betreuerinnen!

Finde ich ganz schlimm!
 
  • #89
Ja ganz toll für das Baby.

Eine 23jährige kinderlose Frau denkt sich ihre Wunschvorstellungen aus wie es theoretisch auf jeden Fall sein sollte...

Ich lach mich kaputt.

Kriege du mal ein oder zwei Schreikinder und eine ganz miese Brustentzündung vom Stillen dazu, schrecklichen Schlafmangel und Erschöpfung, dann bist du froh wenn du mittags nicht mehr im Schlafanzug rumrennst, weil du zu erschöpft zum Duschen und Anziehen bist.

Theoretisch ist ja alles so einfach...

Wofür kriegt frau denn überhaupt noch Kinder, wenn die nach drei Monaten schon in die Krippe abgeschoben werden?
Das will keine normal liebende und in das Baby total verliebte Mutter!

Keine!

Ich will mein Kind selber wickeln und füttern und stillen und beruhigen und in den Schlaf wiegen - das hätte niemals eine fremde Frau bei meinen Kindern machen dürfen!

Wofür bin ich Mutter geworden?

Sorry, aber mit eurer Pseudo-Emanzipation tut ihr euren künftigen Babies echt nichts Gutes
So ein kleines Baby gehört zur Mutter und nicht zu fremden ständig wechselnden Betreuerinnen!

Finde ich ganz schlimm!
Dein Lebensentwurf ist ausschließlich deiner. Er ist nicht allgemeingültig und auch im Jahr 2021 nicht mehr zeitgemäß. Er war im übrigen nur eine sehr kurze Zeitspanne existent. Was du als normal ansiehst gab es vor 250 Jahren überhaupt nicht, geschweige denn davor. Lass die Menschen ihr Leben leben.
 
  • #90
Ja es ist nicht mehr zeitgemäß mehrere Kinder selber in Liebe aufzuziehen.
Es ist überhaupt nicht mehr zeitgemäß Kinder zu bekommen, sieht man ja an der erbärmlichen Geburtenrate von 1, irgendwas.

Frauen von heute ist es wichtiger Karriere zu machen - Hauptsache die Kohle stimmt.
Kinder liebevoll selber aufzuziehen - auch mit Geschwisterkindern - ist leider nicht mehr zeitgemäß.
Frauen mutieren zu halben Männern - äußerlich inzwischen sowieso.
Kinder werden abgeschoben kurz nach der Geburt, damit Mutti bloß keinen Monat ohne eigenes Geld ist.
Kinder werden abgetrieben, ihre Mütter haben keine Gewissensbisse.

Hauptsache die Kohle stimmt.

Nein, schön ist das nicht mehr wie das heutzutage läuft.
Die Emanzipation hat viele Frauen zu halben Männern mutieren lassen.

Frauen sind nicht mehr weich und liebevoll, kümmern sich um ihren Nachwuchs, nein sie gehen lieber ins Büro von morgens bis abends und holen abends Ihr erschöpftes Baby aus der Krippe.
Schlimm.
 
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