• #91
Ja, ich muss Dir ältere Frau mit 56 Jahren doch nicht erzählen, was Eltern für ihre Kinder tun, damit etwas Geld nach Hause kommt.

Wenn es noch klappt richte Deinen Blick mal über den Tellerrand, wo osteuropäische Mütter ihre Familie in ihrer Heimat lassen um einen westeuropäischen Hintern zu wischen. Wo osteuropäische Männer monatelang von ihren Familien getrennt sind um hier auf Baustellen die Arbeit zu machen, die kaum ein deutscher Jüngling noch machen will.

Die meisten Familien hier in Deutschland können sich eine nichterwerbstätige Mutter nicht leisten. Da ist Mitarbeit kein Privileg, weil die Frau das so will, sondern ein Muss.

Mich würde mal von Wirtschaftsexperten oder ähnliches interessieren, in welcher kurzen Zeitspanne, zumindest unserer deutschen Geschichte, es überhaupt so etwas wie die glückliche Hausfrau gegeben hat.
 
  • #92
Ja es ist nicht mehr zeitgemäß mehrere Kinder selber in Liebe aufzuziehen.
Es ist überhaupt nicht mehr zeitgemäß Kinder zu bekommen, sieht man ja an der erbärmlichen Geburtenrate von 1, irgendwas.

Frauen von heute ist es wichtiger Karriere zu machen - Hauptsache die Kohle stimmt.
Kinder liebevoll selber aufzuziehen - auch mit Geschwisterkindern - ist leider nicht mehr zeitgemäß.
Frauen mutieren zu halben Männern - äußerlich inzwischen sowieso.
Kinder werden abgeschoben kurz nach der Geburt, damit Mutti bloß keinen Monat ohne eigenes Geld ist.
Kinder werden abgetrieben, ihre Mütter haben keine Gewissensbisse.

Hauptsache die Kohle stimmt.

Nein, schön ist das nicht mehr wie das heutzutage läuft.
Die Emanzipation hat viele Frauen zu halben Männern mutieren lassen.

Frauen sind nicht mehr weich und liebevoll, kümmern sich um ihren Nachwuchs, nein sie gehen lieber ins Büro von morgens bis abends und holen abends Ihr erschöpftes Baby aus der Krippe.
Schlimm.
Es tut mir leid für dich, dass du andere Lebensentwürfe als den deinen nicht so lassen kannst. Dein Lebensentwurf ist, wie ich schon geschrieben habe, nur über einen kurzen Zeitraum in Geschichte existent gewesen. Du verurteilst jeden, der nicht so leben möchte wie du. Dabei ist dein Modell nichtmal für dich gut gewesen, dein Mann ist auch fort. Und dein viel älterer Freund will nicht mit dir zusammen leben. Schau es dir an. Was ist so viel besser?
 
B

Blume94

Gast
  • #93
Ich will mein Kind selber wickeln und füttern und stillen und beruhigen und in den Schlaf wiegen -
Jaaa 😍😍😍

Ohhhhh, ich weis noch als mein Sohn so ein ganz ganz kleines Baby war - ohhh, das war so toll ihn zu stillen, dann kam das Milchkoma und diese lustigen Grimassen die er gezogen hat (am Anfang hat er immer so böse geguckt, wie ein grumpy Baby) und wie süß er gegähnt hat 😍
Und jetzt läuft er da rum, hat seinen eigenen Willen und macht den Kindergarten unsicher. Kinder werden so schnell groß und ich finde bisher die Zeit mit ihm wundervoll und möchte meine Elternzeit nicht missen, es ist eins der schönsten Abschnitte meines Lebens, ein Kind ist so ein tolles Geschenk.


Es ist überhaupt nicht mehr zeitgemäß Kinder zu bekommen, sieht man ja an der erbärmlichen Geburtenrate von 1, irgendwas.
Es gibt aber auch schon sehr viele Menschen auf der Erde. Wenn jeder ein Stall voller Kinder hat wird’s zu viel.
Kinder werden abgetrieben, ihre Mütter haben keine Gewissensbisse.
In manchen Fällen ist es besser, wenn eine Frau sich entschließt ihr Baby abzutreiben.
Es ist besser wenn ein Kind liebevoll und gut behütet aufwächst, als wenn das Kind geboren wird und in schlechten Verhältnissen aufwächst, ohne Liebe und Fürsorge und vernachlässigt wird.
Ich finde es gut das es diese Möglichkeit gibt sich noch gegen ein Kind zu entscheiden um einigen Kindern leid zu ersparen.
Ein Kind zu bekommen und aufzuziehen ist viel Verantwortung und manche sind dem nicht gewachsen oder noch zu jung etc..

auf Baustellen die Arbeit zu machen, die kaum ein deutscher Jüngling noch machen will.
Jo, das stimmt.
Die Söhne vom Freund meiner Mutter haben beide eine Ausbildung bei einer guten Firma die im Straßenbau tätig ist, absolviert und jetzt „nööö, gefällt nicht“ wobei ich glaube dass die sich da auch wie „offene Hose“ benommen haben und deshalb nicht übernommen wurden, also machen sie noch eine andere Ausbildung in einem ganz anderen Bereich (Handel).
Die meisten Familien hier in Deutschland können sich eine nichterwerbstätige Mutter nicht leisten. Da ist Mitarbeit kein Privileg, weil die Frau das so will, sondern ein Muss.
Man gönnt sich hier zu Lande einen gewissen Lebensstandard, möchte mindestens einmal im Jahr in den Urlaub fahren, Eigentum erwerben etc.
Bei uns würde es auf Dauer € eng werden und auch weil ich selber finanziell unabhängig sein möchte, gehe ich wieder TZ arbeiten. Ich wüsste auch nicht was ich den lieben langen Tag machen sollte wenn mein Sohn in der Kita ist (solange braucht man nicht für den Haushalt und Einkauf) und ich keinen Job hätte. Für paar Wochen mag das ja mal eine Auszeit sein aber auf Dauer 🤷‍♀️
W 27
 
  • #94
@Süsse65 da bekomm ich gerade Blutdruck.
Bitte geh in die ZDF Mediathek und schau dir: am Ende arm an.

Und dann wetter nochmal gegen die bösen Frauen/Mütter.
Ich hätte gerne die Möglichkeit gehabt Vollzeit zu arbeiten, nur Nanny war nicht drin. Betreuung in der Kita/Ogata nicht lang genug und ab 11j nix mehr.
Und ich habe die Zeit mit den Jungs auch genossen aber beim Blick auf die Rente, die mir in Aussicht steht, könnte mir doch glatt schlecht werden.
Und davon muss ich meinem Exmann noch was abgeben...weil wir vor den Kindern lange verheiratet waren und ich als Angestellte eingezahlt habe, er selbstständig aber nicht.
Die Abmachung sich gleichwertig um die Kinder zu kümmern, hat er gebrochen.
Nach der Ehe nicht gearbeitet und Vorschuss für Kindesunterhalt gabs nur 4Jahre.
Die Kinder zu sich nehmen und ich geh mit Aussicht auf Beförderung in Vollzeit, hat er auch nicht.

Solange also derjenige der die Kinder versorgt (geht ja auch umgekehrt)...sowas von abhängig vom anderen Elternteil ist...und dafür später an der Tafel steht.
Solange werden die Geburten auch nicht besser.
Und das Kinder dann nur für ihre liebende Mama später bezahlen, wird für den Staat wohl keine Option werden.

Und ich habe einen Studenten geheiratet, Niveau war gegeben und Jahre von Augenhöhe auch.
In meinem Umfeld sieht es übrigens nicht viel besser aus und da ist auch kein Vater der seine Kinder zu sich genommen hätte.

Einzig das wir...ich eingenommen, auch mit 30std gut ausgebildet, nicht schlecht verdienten und alle gut mit Geld umgehen können, weitsichtig vorgesorgt haben, rettet uns den Po.

Das hat nichts mit schlechten Müttern zu tun oder Karrierefrauen.
 
  • #95
Ich wüsste auch nicht was ich den lieben langen Tag machen sollte wenn mein Sohn in der Kita ist (solange braucht man nicht für den Haushalt und Einkauf) und ich keinen Job hätte. Für paar Wochen mag das ja mal eine Auszeit sein aber auf Dauer
Du stellst Dir ein Bein damit. Was soll in Deiner und in der Situation der allermeisten Mütter das? Ihr habt keine Wahl, Ihr müsst wieder arbeiten.
Unser jetztiges Haus hat 230qm, auf 3 Etagen. Der Garten ist 80qm. Wir werden nie fertig. Wir teilen uns die Aufgaben, aber nur in dem Sinne was wir schaffen können. Unsere Wäsche nehmen wir oft direkt aus dem Wäschkorb unter dem Trockner. Die schafft es nicht in den Schrank. Gestern hatte meine Frau das Spielzeug der Kinder im Wohnzimmer unten mit dem Wischer zusammengekehrt, ich habe es in einen Waschkorb gefüllt und in der Wanne abgebraust.

Hausarbeit und Kinder den ganzen Tag macht kein Mensch nebenbei.
 
  • #96
Ja es ist nicht mehr zeitgemäß mehrere Kinder selber in Liebe aufzuziehen.
Es ist überhaupt nicht mehr zeitgemäß Kinder zu bekommen, sieht man ja an der erbärmlichen Geburtenrate von 1, irgendwas.

Frauen von heute ist es wichtiger Karriere zu machen - Hauptsache die Kohle stimmt.
Kinder liebevoll selber aufzuziehen - auch mit Geschwisterkindern - ist leider nicht mehr zeitgemäß.
Frauen mutieren zu halben Männern - äußerlich inzwischen sowieso.
Kinder werden abgeschoben kurz nach der Geburt, damit Mutti bloß keinen Monat ohne eigenes Geld ist.
Kinder werden abgetrieben, ihre Mütter haben keine Gewissensbisse.

Hauptsache die Kohle stimmt.

Nein, schön ist das nicht mehr wie das heutzutage läuft.
Die Emanzipation hat viele Frauen zu halben Männern mutieren lassen.

Frauen sind nicht mehr weich und liebevoll, kümmern sich um ihren Nachwuchs, nein sie gehen lieber ins Büro von morgens bis abends und holen abends Ihr erschöpftes Baby aus der Krippe.
Schlimm.
Ich finde es okay wenn Frauen abtreiben lassen. Es ist besser, als wenn sie das Kind ohne Liebe aufziehen.

Und es ist doch gut, wenn die Frauen bald arbeiten. Somit verdienen sie ihr eigenes Geld und bleiben unabhängig. Es ist auch wichtig für den eigenen Selbstwert und die Balance.

Ich sehe wirklich nicht ein, warum man jahrelang zu Hause bleiben soll.
 
  • #97
Und es ist doch gut, wenn die Frauen bald arbeiten.
Die Frage ist, wann bald ist und in der Regel hängt es davon ab, inwieweit der Mann sich in die Familienarbeit einbringt.
Offensichtlich herrscht hier immer noch das Bild vor, dass die Frau alles im Alleingang erledigen muss - mir unbekannt, denn überall beteiligen sich die Männer der aktuellen Vatergeneration (in den 30ern).
Nur dann geht das auch mit Familie und Beruf für die Frau, andernfalls unzumutbarer Stress für Frau und Kind.

Ich kenne auch keine Frau, die wenn nicht die pure Not sie treibt nach 3 Monaten wieder arbeiten geht. Wenn die Faruen keine Kinder wollen, dann bekommen sie nämlich keine.

Ich sehe wirklich nicht ein, warum man jahrelang zu Hause bleiben soll. Somit verdienen sie ihr eigenes Geld und bleiben unabhängig.
Wieviele Jahre ist denn jahrelang? Natürlich siehst Du es nicht ein - Du weißt ja garnicht wovon Du redest, hast weder Kind noch einen ernstzunehmenden Beruf, sondern jobbst minderbezahlt und dementsprechend ohne Verantwortung nur etwas rum.
Das kann man mit einer echten Berufstätigkeit im Vollzeitjob und z.T. auch hoher Verantwortung nicht vergleichen.
In D gibt es ein Sozial- und auch ein Rechtssystem (Kündigungsschutz), welche eine Frau auf Zeit ausreichend absichern, und das ist gut so

Darüber hinaus: Du musst es nicht einsehen, es langt die Lebensmodelle anderer zu tolerieren.

Ich bin das Gegenteil von einem Hausfrauenmuttchen, aber wenn ich früher morgens um 5 mit dem Hund vor der Arbeit spazieren ging und mir da im Winter bei Eiseskälte junge Mütter begegneten, die mit Baby in der Karre zum Bus hetzten um das Kind in der Krippe abzuwerfen und selber arbeiten zu gehen für Riesenhäuser und überflüssigen Konsum (ich weiß in welchem Viertel ich gewohnt habe und wer nich), dann hatte ich schwer Mitleid mit den Kindern.

Es ist auch wichtig für den eigenen Selbstwert und die Balance.
Sebstwertstark und in Balance wirkten diese hetzenden Mütter nie - eher immer knapp am Rande des Nervenzusammenbruchs.
 
  • #98
Ja es ist nicht mehr zeitgemäß mehrere Kinder selber in Liebe aufzuziehen.
Es ist überhaupt nicht mehr zeitgemäß Kinder zu bekommen, sieht man ja an der erbärmlichen Geburtenrate von 1, irgendwas.

Sorry für OT:

Man muss sich ein Kind (oder Kinder) heutzutage auch tatsächlich leisten können!

In einer Stadt wie München (und im weitläufigen LK) zB können es sich die wenigsten leisten, dass ein Vollverdiener ausfällt! Da MUSST du asap wieder arbeiten gehen! Deswegen hast du noch nicht mal unbedingt einen dekadenten Lifestyle! Oder man muss sich dann eben ggf für ein Leben ohne Kind entscheiden. So ist das eben Mal.

Zudem gibt es genug top ausgebildete Frauen, die nach erfolgreichem Studium/Werdegang ihr Lebensglück nicht in der 24/7 Betreuung ihrer Kids sehen bzw aufgrund ihrer vorangegangenen Laufbahn auch wieder alsbald in den Job zurück müssen oder wollen, da du dir nicht überall 3 Jahre Pause gönnen kannst. Und nicht jede Mutter ist das Übermuttertier. Deswegen ist sie per se nicht eine "schlechtere" Mutter.

Das entscheidet jedes Paar für sich selbst, wie es mit der K-Frage umgeht und das sollte man aus respektieren.

Zudem ist es heute einfach enorm viel wichtiger geworden sich fürs Alter abzusichern, gerade als Frau. Das war 1951 vllt noch eine andere Geschichte. Da hatte die Frau auch noch einen ganz anderen Stand. Die Welt hat sich weiterentwickelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #99
Zudem gibt es genug top ausgebildete Frauen, die nach erfolgreichem Studium/Werdegang ihr Lebensglück nicht in der 24/7 Betreuung ihrer Kids sehen bzw aufgrund ihrer vorangegangenen Laufbahn auch wieder alsbald in den Job zurück müssen oder wollen, da du dir nicht überall 3 Jahre Pause gönnen kannst. Und nicht jede Mutter ist das Übermuttertier. Deswegen ist sie per se nicht eine "schlechtere" Mutter.
Genau. Warum mache ich ein Studium und Master um danach jahrelang zu Hause auf Kinder aufzupassen und den Haushalt zu schmeissen?
 
  • #100
Genau. Warum mache ich ein Studium und Master um danach jahrelang zu Hause auf Kinder aufzupassen und den Haushalt zu schmeissen?
Wie schon bei den pflegenden Angehörigen ist das Familienmodell der 50er und 60er Jahre eine Sache für nicht sehr gut ausgebildete Frauen oder Frauen mit mangelnder Perspektive.. Das mag sich hart anhören, ist aber so. Ich habe ebenso nicht jahrelang an meiner Firma gearbeitet um hoppa hoppa zu machen, jedenfalls nicht ausschließlich. Der geeignete Vater auch nicht, also muss man sich das im Jahr 2021 1. gut überlegen und 2. paritätisch teilen. Die Frau, die ihm dem Rücken frei hält, steht in der Regel irgendwann mit dem Rücken zur Wand. Dass das immernoch ein solches Thema ist, erschüttert mich wirklich, ich dumme Nuss dachte wirklich, vor 30 Jahren, das Thema ist jetzt durch. Ist es leider nicht.
 
  • #102
Genauso sinnlos ist es allerdings, nur weil man ein Studium und einen Master hat auf Biegen und Brechen arbeiten zu gehen, obwohl man tatsächlich lieber zu Hause beim Kind bliebe.
Es gibt zwei extreme Lager: ein Lager, das mit Kinder, Haushalt und Mutterdasein in Abhängigkeit des Mannes aufgeht und das andere Lager, das im Beruf aufgeht...selten wo beides erfolgreich gelebt wird. Ich kann es nicht verstehen, dass eine Frau mit super Ausbildung sich auf etwas einlässt, wo sie ihren Beruf nicht mehr motiviert und konzentriert ausüben kann, sondern an den Nagel hängt und später irgendein unbefriedigter und schlecht bezahlter "Job für jederman" ausübt!
 
  • #103
Ich kann es nicht verstehen, dass eine Frau mit super Ausbildung sich auf etwas einlässt, wo sie ihren Beruf nicht mehr motiviert und konzentriert ausüben kann, sondern an den Nagel hängt und später irgendein unbefriedigter und schlecht bezahlter "Job für jederman" ausübt!
Ich hab hier von keiner jungen Frau gelesen, bei der das der Fall ist.

Genauso sinnlos ist es allerdings, nur weil man ein Studium und einen Master hat auf Biegen und Brechen arbeiten zu gehen, obwohl man tatsächlich lieber zu Hause beim Kind bliebe.
Ich würde davon ausgehen wenn sie ein Masterstudium hat, wird sie wohl nachdenken können, ob sie sich das leisten kann oder nicht. Irgendein Vorteil muss das doch haben, wenn Frau mirrlerweile Kinder erst bekommt wenn sie Mitte, Ende 30 ist.
 
  • #104
Es gibt zwei extreme Lager: ein Lager, das mit Kinder, Haushalt und Mutterdasein in Abhängigkeit des Mannes aufgeht und das andere Lager, das im Beruf aufgeht...selten wo beides erfolgreich gelebt wird.
Es gibt ja aber nicht nur Extreme. Wenn ich eine Familie gründe, gehe ich davon aus, dass ich dem Mann vertrauen kann — sonst lass ich es bleiben. Und spätestens wenn man mehr als ein Kind hat, halte ich diese 50:50-Aufteilung für illusorisch. Es mag nicht jeder alle Aufgaben gleich gern. Da ist es doch in Ordnung, wenn man sich darauf einigt, wer was macht. Wer dann das Geld heranschafft und wer auf die Kinder aufpasst, ist meiner Meinung nach völlig egal, solange jeder mit seinen Aufgaben zufrieden ist. Man ist dann eine Familie; da finde ich dieses „meins“ und „deins“ überflüssig.
Klar muss man dann Regelungen treffen, wenn man sich trennt. Das traue ich mir und meinem (Ex-)Partner dann aber auch zu.

Ich war wegen meiner 4 Kinder in Summe 5 Jahre komplett zu Hause und möchte diese Zeit nicht missen. Seit 13 Jahren arbeite ich Teilzeit und habe das so immer als gut befunden.
Dieses ewige Mantra, man könne im Job nicht länger fehlen halte ich für unbegründet. Natürlich gibt es Jobs, bei denen das der Fall ist, und es kommt auch auf den Arbeitgeber an. Aber wenn man gute Arbeit leistet, kommt man auch nach vier Jahren Pause wieder in den Job rein. Leute, die den Job wechseln oder Berufseinsteiger fangen ja auch neu an. Also ich seh das Problem nicht so recht.

Das soll doch einfach jedes Paar so halten wie es das für sich für richtig hält. Kinder zu erziehen ist übrigens nicht unbedingt weniger anspruchsvoll als ein guter Job. Klar, wer zu Hause unglücklich ist, soll arbeiten gehen. Ich finde es nur wichtig, dass man dies frei entscheiden kann.
w46
 
B

Blume94

Gast
  • #105
Du stellst Dir ein Bein damit. Was soll in Deiner und in der Situation der allermeisten Mütter das? Ihr habt keine Wahl, Ihr müsst wieder arbeiten.
Unser jetztiges Haus hat 230qm, auf 3 Etagen. Der Garten ist 80qm. Wir werden nie fertig. Wir teilen uns die Aufgaben, aber nur in dem Sinne was wir schaffen können. Unsere Wäsche nehmen wir oft direkt aus dem Wäschkorb unter dem Trockner. Die schafft es nicht in den Schrank. Gestern hatte meine Frau das Spielzeug der Kinder im Wohnzimmer unten mit dem Wischer zusammengekehrt, ich habe es in einen Waschkorb gefüllt und in der Wanne abgebraust.

Hausarbeit und Kinder den ganzen Tag macht kein Mensch nebenbei.
Nein, ich weiß das es viel Arbeit ist aber so ganz ohne irgendwas zu arbeiten fände ich komisch (vllt ist das anders wenn man mehrere Kinder hat).
Wir haben nicht so groß gebaut (keine 200qm Wohnfläche, unser größtes Problem ist dann eher die Gartenarbeit (Grundstück bisschen sehr groß, knapp 1500 qm aber das war eins der wenigen wo man auf der Gartenseite keine Nachbarn hat)
Machen alles selber und sind aber noch im Vorgarten zugange (haben das Haus weiter nach hinten ins Grundstück gerückt um für Autos und einen hübschen Vorgarten genug Platz zu haben).
Es gibt zwei extreme Lager: ein Lager, das mit Kinder, Haushalt und Mutterdasein in Abhängigkeit des Mannes aufgeht und das andere Lager, das im Beruf aufgeht...selten wo beides erfolgreich gelebt wird.
Ich finde gerade diese zwei Seiten sehr schwierig und würde mich nicht gerne auf eine Seite schlagen wollen, man möchte eine gute Balance finden und beruflich ein bisschen Verantwortung haben und genug Geld verdienen und auch ausreichend für die Kindern und Familie da sein und nebenbei noch den Haushalt schmeißen, der Tag hat aber nur 24 Stunden.
Irgendein Vorteil muss das doch haben, wenn Frau mirrlerweile Kinder erst bekommt wenn sie Mitte, Ende 30 ist.
Vielleicht findet man nicht so früh den passenden Partner für die Familienplanung oder möchte beruflich erstmal durchstarten und fest da stehen wo man stehen möchte, dann Kinder bekommen und dann wieder Fuß fassen im Beruf und daran anknüpfen was man beruflich erreicht hat, wobei viele schon Teilzeit arbeiten nachdem Kinder da sind (meine befreundeten Mamis arbeiten demnächst alle wieder TZ mit mindestens 20h)

Ich bin gespannt wie es wird, wird ja für mich auch nochmal eine Umstellung sein und hoffe mein Mann bekommt das morgens gut hin mit unserem Sohn (Kind anziehen, frühstücken, er muss sich selber auch fertig machen und dann fährt er zur Kita und danach direkt durch zur Arbeit) ich bin morgens schon früh aus dem Haus, wenn die beiden noch schlummern.

W 27
 
  • #106
Empfehle alles schriftlich zu machen, da ich die Erfahrung desöfteren machte, gesagt ist bald etwas! Und man weiß nie, wie manche Gedächtnisse oftmals beeinträchtigt sein können, und das von heute auf morgen!
 
  • #107
Vielleicht findet man nicht so früh den passenden Partner für die Familienplanung oder möchte beruflich erstmal durchstarten
Ich werte das nicht, fände es mit dem Argument beruflich fest im Sattel zu sitzen nur sinniger wenn die Mutter dann nicht allein in die TZ Falle läuft. Darum meinte ich da mit dem Alter, mit Ende 30 und Lebenserfahrung traue ich den Müttern zu, die rosa Brille vom Ponyhofleben nicht mehr aufzuhaben.

daran anknüpfen was man beruflich erreicht hat, wobei viele schon Teilzeit arbeiten nachdem Kinder da sind (meine befreundeten Mamis arbeiten demnächst alle wieder TZ mit mindestens 20h)
Das können die Mamis alle machen, sich dreiteilen und nach 5 Jahren sind sie am Ende mit den Nerven und ihrer Kraft. Weil der größte Teil der Kinderbetreuung und des Haushalts nämlich an den Müttern hängenbleibt. Kann ich Tag für Tag sehen, habe ich schon früher Tag für Tag sehen können. Selten ist mal ein Vater dabei, der sich nicht nach seinem VZ Job zurücklehnt und der Frau alles überläßt, die arbeitet ja "nur" TZ
 
  • #108
Das können die Mamis alle machen, sich dreiteilen und nach 5 Jahren sind sie am Ende mit den Nerven und ihrer Kraft. Weil der größte Teil der Kinderbetreuung und des Haushalts nämlich an den Müttern hängenbleibt. Kann ich Tag für Tag sehen, habe ich schon früher Tag für Tag sehen können. Selten ist mal ein Vater dabei, der sich nicht nach seinem VZ Job zurücklehnt und der Frau alles überläßt, die arbeitet ja "nur" TZ
So ist das, daran wird sich auch in nächster Zeit nichts ändern, wenn überhaupt!
Das lässt sich gut verstehen, wenn man weiß, dass die stärkste Kraft für Familienplanung mit Kindern etc. bei der Frau liegt, nicht beim Mann!
 
  • #109
Ich werte das nicht, fände es mit dem Argument beruflich fest im Sattel zu sitzen nur sinniger wenn die Mutter dann nicht allein in die TZ Falle läuft. Darum meinte ich da mit dem Alter, mit Ende 30 und Lebenserfahrung traue ich den Müttern zu, die rosa Brille vom Ponyhofleben nicht mehr aufzuhaben.


Das können die Mamis alle machen, sich dreiteilen und nach 5 Jahren sind sie am Ende mit den Nerven und ihrer Kraft. Weil der größte Teil der Kinderbetreuung und des Haushalts nämlich an den Müttern hängenbleibt. Kann ich Tag für Tag sehen, habe ich schon früher Tag für Tag sehen können. Selten ist mal ein Vater dabei, der sich nicht nach seinem VZ Job zurücklehnt und der Frau alles überläßt, die arbeitet ja "nur" TZ
Ich fände es nur fair wenn mein Freund (falls er und ich mal Kinder haben) auch auf 80% reduziert. Ich bleibe 3 Monate zu Hause, danach 60 % oder 80% arbeiten, aber er auch. Er muss sich genauso einbinden. Wenn beide 80% arbeiten, ist noch genug Geld vorhanden und 2 ganze Tag in der Woche sind schon frei. Jeder verbringt 1 ganzen Tag mit dem Kind.
 
  • #110
Ja klar @Anastasia23 - träum mal schön weiter...
Du planst jetzt schon mit 23 oder 25 Jahren nach drei Monaten Babyzeit wieder in den Job einzusteigen und 80% zu arbeiten, dein künftiger Mann soll dann auch nur 80% arbeiten.
Und jeder bleibt einen Tag beim Kind zuhause...🤣

Das ist theoretisch ja auch alles so einfach und leicht. Dein künftiger Kindesvater hat vielleicht einen sehr verantwortungsvollen Job mit 150% Arbeit, ist selbstständig oder oft auf Dienstreise, oder wie mein Vater damals ständig auf der ganzen Welt unterwegs als hochrangiger Offizier.

Du kannst das Leben nicht planen, oft kommt es ganz anders als du denkst.
Vielleicht wirst du nie schwanger oder bekommst ein krankes Kind, oder dein Zukünftiger hat plötzlich einfach keinen Bock mehr auf dich und dein Kind.

Dann plane mal schön weiter.
Ich kann dir jetzt schon sagen:
Mit einem einzigen Kind ist das alles noch machbar.
Wenn dein Kind aber auch Geschwisterkinder haben soll, wird es mit jedem weiteren Kind immer schwieriger...

Ich zumindest wollte niemals ein Einzelkind...
 
  • #111
Ich fände es nur fair wenn mein Freund (falls er und ich mal Kinder haben) auch auf 80% reduziert. Ich bleibe 3 Monate zu Hause, danach 60 % oder 80% arbeiten, aber er auch. Er muss sich genauso einbinden. Wenn beide 80% arbeiten, ist noch genug Geld vorhanden und 2 ganze Tag in der Woche sind schon frei. Jeder verbringt 1 ganzen Tag mit dem Kind.
Meine Freundin teilt sich die Kinderbetreuung zu 50/50 mit ihrem Partner, beide in guten Berufen, sie jetzt Teilhaberin der Firma, jeder 3 Tage, Sonntag ist Familientag. Geht wenn man will
 
B

Blume94

Gast
  • #112
Du kannst das Leben nicht planen, oft kommt es ganz anders als du denkst.
Da kann ich dir nur recht geben. Am Anfang malt man sich das alles sehr schön einfach aus und plant aber dann kommt es anders weil irgendwas nicht so ist wie im Plan. Da gibt es so viele Dinge die mit deinem Plan einhergehen müssen damit dieser genauso funktioniert wie von dir angedacht.
Kindergartenplatz, Zeiten vom Kindergarten, der Arbeitgeber muss mitmachen bei Reduzierung der Stunden (beider Elternteile) und man muss sich auch von seinem Kind trennen können (stellt man sich einfach vor, ist aber nicht so einfach, für mich war das super schwer und nach einem Jahr war ich emotional nicht bereit meinen Sohn 40h in eine Kita zu geben) davon ab muss das Kind auch bereit sein (Eingewöhnung muss laufen, wobei ich denke bei noch kleineren Kindern ist es einfacher als bei älteren). Dann ist immer irgendwas, das Immunsystem eines Kleinkinds entwickelt sich und es wird ständig was angeschleppt und ist krank, du wirst angerufen und musst dein Kind abholen weil die Nase läuft, es Durchfall hat etc. (jetzt in der Coronazeit sind die da noch vorsichtiger, unseren Sohn testen wir einmal die Woche (Lollytest kriegen wir jede Woche zwei Stk. von der Kita, machen wir auch nur weil unser Sohn keine Anstalten macht und sich problemlos testen lässt, ist auf freiwilliger Basis).
Wenn Schließungstage sind teilen wir uns das auf, mal er und mal ich, bei dem Urlaub der Kita teilen wir uns das auch auf (wobei die Kita nicht so unheimlich viele Tage geschlossen ist, die Schulferien werden dann eher problematisch, da weiß ich noch überhaupt nicht wie wir das machen werden, die Grundschule ist zum Glück bei uns im Dorf, vielleicht wäre das dann der Zeitpunkt für ein weiteres Kind mit zwei Jahren Elternzeit 😬🤷‍♀️)
 
  • #113
Ja klar @Anastasia23 - träum mal schön weiter...
Du planst jetzt schon mit 23 oder 25 Jahren nach drei Monaten Babyzeit wieder in den Job einzusteigen und 80% zu arbeiten, dein künftiger Mann soll dann auch nur 80% arbeiten.
Und jeder bleibt einen Tag beim Kind zuhause...🤣

Das ist theoretisch ja auch alles so einfach und leicht. Dein künftiger Kindesvater hat vielleicht einen sehr verantwortungsvollen Job mit 150% Arbeit, ist selbstständig oder oft auf Dienstreise, oder wie mein Vater damals ständig auf der ganzen Welt unterwegs als hochrangiger Offizier.

Du kannst das Leben nicht planen, oft kommt es ganz anders als du denkst.
Vielleicht wirst du nie schwanger oder bekommst ein krankes Kind, oder dein Zukünftiger hat plötzlich einfach keinen Bock mehr auf dich und dein Kind.

Dann plane mal schön weiter.
Ich kann dir jetzt schon sagen:
Mit einem einzigen Kind ist das alles noch machbar.
Wenn dein Kind aber auch Geschwisterkinder haben soll, wird es mit jedem weiteren Kind immer schwieriger...

Ich zumindest wollte niemals ein Einzelkind...
Das stimmt sicher dass man nicht alles planen kann. Und ja, das kann alles auch sein.

Aber ich denke, es ist doch sehr gut, wenn man sich sehr viele Gedanken vorher macht und die mit dem Partner bespricht. Wenn man schon Wünsche äussert und sich einigt wie man es machen will. Und dass der Kindsvater auch auf 80% reduziert ist doch gar nicht so so unwahrscheinlich. Immerhin für 1. Jahr oder so.

Wenn es dann anders kommt, muss man immer wieder flexibel bleiben und umdenken/umhandeln. Allgemein finde ich es sehr wichtig, im Leben klare Vorstellungen, Ziele und Pläne zu haben. Die Kunst ist es, diese konsequent zu verfolgen und allenfalls anzupassen!
 
  • #114
Was kann tatsächlich so schwer daran sein, ein Kind morgens fertigzumachen, sich selbst natürlich auch und in die Kita zu bringen, liebe @Blume94?
Worauf bist Du da gespannt? Das machen Frauen tatsächlich teilweise mit drei oder vier Kindern😉
Einstellungen wie die Deine verhindern einen Fortschritt! Warum um alles in der Welt traut ihr den Männern nix zu, bzw. wollt sie mit nix „belasten“, was für Frauen komplett normal ist?
Frauen erziehen Söhne zu den Männern von morgen❤️
 
  • #115
Worauf bist Du da gespannt? Das machen Frauen tatsächlich teilweise mit drei oder vier Kindern
Sie ist bestimmt gespannt, ob sie in der Lage ist überhaupt loszulassen. Und nicht anfängt dem Manne alles parat zu legen, wie Kleidung und ihm vorzuschreiben, was der Kleine zum Frühstück bekommen soll.

Da sie weiter weg arbeitet wird der Mann angerufen wenn was mit dem Kind ist. Das ist schon mal eine gute Sache für Blume.
 
B

Blume94

Gast
  • #116
Was kann tatsächlich so schwer daran sein… @Blume94?
Worauf bist Du da gespannt? Das machen Frauen tatsächlich teilweise mit drei oder vier Kindern😉
Frauen erziehen Söhne zu den Männern von morgen❤️
Ich glaube ich traue meinem Mann wenig zu weil er sich selber dahingehend auch wenig zutraut oder oft denke ich einfach er möchte sich nichts zutrauen, stellt sich bewusst so an.

Er fragt mich wann er aufstehen muss wegen Kindergarten, wie er das regeln soll.
Ich persönlich bin jetzt die Tage wo ich unseren Sohn in die Kita gebracht habe (weil ich noch nicht arbeite, mich aber auch fertig machen wollte) immer 30-45 Minuten früher aufgestanden und habe dann den kleinen geweckt, ihn fertig gemacht, dann runter Frühstück vorbereitet und die Butterbrotdose fertig gemacht und dann angezogen und los.

Mein Mann braucht morgens Stunden um sich fertig zu machen und das kann er sich nicht erlauben wenn das Kind wach ist und rum tobt und natürlich auch Aufmerksamkeit möchte.

Für meinen Mann wird das eine große Umstellung sein.
Ich lege die Anziehsachen raus (da stellt er sich sonst an, „er weiß ja gar nicht wo was ist“ - hab ich ihm oft genug erklärt, er hat einfach keine Lust das zu machen) und das Butterbrot für die Kita schmiere ich auch und lege den gepackten Kitarucksack in den Flur, dann brauch er sich den nur schnappen und los.
Sie ist bestimmt gespannt, ob sie in der Lage ist überhaupt loszulassen. Und nicht anfängt dem Manne alles parat zu legen
Beim Frühstück gibts Regeln von der Kita, sowas wie Milchschnitte, Quetschies, Süßigkeiten, Sahnepudding darf man nicht mitgeben, sowas würden die dann wieder einpacken, eine Ausnahme sind Geburtstage da dürfen mal Kekse mitgegeben werden für alle Kinder der Gruppe, die feiern dann auch den Geburtstag, voll niedlich 🥰

Die Brotdose fertig machen, würde mein Mann auch hinbekommen (hat er die letzte Woche auch mal gemacht).

Mein Mann fährt auch weiter zur Arbeit 30 Minuten ca. je nach Verkehr und ich eben 35-45 Minuten, im Winter länger.
Nach Möglichkeit wollen wir uns abwechseln, mein Mann ist aber weniger flexibel als ich wenn er den Terminkalender voll hat und vorher rumtelefonieren und umdisponieren muss, so viele Termine wie er habe ich nicht. Wir schauen mal wie es wird. Meine Nachbarin wurde in einem Jahr insgesamt nur zwei mal angerufen, einmal sollte sie später kommen weil das Kind noch geschlafen hat und einmal fing die Nase an zu laufen als sie rausgegangen sind.
In der Kita gehen die fast jeden Tag raus, finde ich gut.

Ich kann nicht sehen was die beiden morgens machen, fahre um 6 Uhr los zur Arbeit, ich bin gespannt wie mein Mann das dann auf die Kette bekommt aber er wird es schaffen, er muss. 🙌 Bis spätestens 9 Uhr muss der kleine in der Kita sein.

Loslassen kann ich schon, aber auch nur weil ich weiß wie viel Spaß der kleine in der Kita hat.
 
  • #117
Ich lege die Anziehsachen raus (da stellt er sich sonst an, „er weiß ja gar nicht wo was ist“ - hab ich ihm oft genug erklärt, er hat einfach keine Lust das zu machen) und das Butterbrot für die Kita schmiere ich auch und lege den gepackten Kitarucksack in den Flur, dann brauch er sich den nur schnappen und los.
Du hast nicht nur ein Kleinkind sondern gleich zwei Kleinkinder, bin mal gespannt, wo deine Reise noch hinführt, hab ehrlich gesagt kein gutes Gefühl dabei!
Ich schätze dich als Frau so ein, lieber unfrei, unterdrückt, abhängig und mit Leid bleiben, egal was noch alles kommt, statt ein eigenes freies Leben ohne diese Qual zu leben! Dem Kind machst du dabei neben dir garantiert auch keinen Gefallen! Deine partnerschaftliche, belastete Situation färbt auf das Kind ab!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #118
Er fragt mich wann er aufstehen muss wegen Kindergarten, wie er das regeln soll.
Ich persönlich bin jetzt die Tage wo ich unseren Sohn in die Kita gebracht habe (weil ich noch nicht arbeite, mich aber auch fertig machen wollte) immer 30-45 Minuten früher aufgestanden und habe dann den kleinen geweckt, ihn fertig gemacht, dann runter Frühstück vorbereitet und die Butterbrotdose fertig gemacht und dann angezogen und los.

Mein Mann braucht morgens Stunden um sich fertig zu machen und das kann er sich nicht erlauben wenn das Kind wach ist und rum tobt und natürlich auch Aufmerksamkeit möchte.
Hast du nicht geschrieben du magst eine gewisse Dominanz bei Männern? Er ist ja eher selber noch ein Kind.

Stunden um sich fertig zu machen? Ist er sehr eitel? Evtl. narzisstische Züge?

Sorry, wollte dich nicht angreifen, aber finde es komisch, wenn ein Mann länger als seine Frau braucht.
 
B

Blume94

Gast
  • #119
Hast du nicht geschrieben du magst eine gewisse Dominanz bei Männern? Er ist ja eher selber noch ein Kind.

Stunden um sich fertig zu machen? Ist er sehr eitel? Evtl. narzisstische Züge?

Sorry, wollte dich nicht angreifen, aber finde es komisch, wenn ein Mann länger als seine Frau braucht.
Ne sehr eitel nicht, die Haare müssen aber sitzen, gekämmt und geföhnt und gestylt werden..
Er beschäftigt sich nicht ausschließlich mit sich am Morgen, er ist einfach sehr gelassen und sucht dann alles möglich erst am Morgen raus zb. Unterlagen wo er was klären möchte oder frühstückt ganz entspannt, sitzt halbe Stunde auf dem Klo, bügelt dann ganz entspannt sein Hemd und und und .. also er steht 3 Stunden vorher auf bevor er los muss würde ich mal so schätzen, ist dann aber auch bis spät abends am arbeiten.

Er meint mir oft Vorschriften zu machen zb. wenn es um Kindererziehung geht (obwohl er selten da ist) aber kriegt es dann selber nicht auf die Kette wenn er sich mal um irgendwas kümmern soll (zb. Kind baden) Kind morgens fertig machen - erst beleidigt er mich und beschwert sich, dass er ja das Geld reinbringt und ich nicht und jetzt wo ich wieder los möchte ist ihm das auch nicht recht.. er braucht ja auch morgens mal einen Tag damit er vor der Arbeit noch ins Fitnessstudio kann… er kommt doch eh nicht vor halb 9 aus dem Haus… also wirklich..
Er möchte nicht jede Minute getaktet haben.. ist jetzt aber so, dann muss er sich besser organisieren, nicht trödeln und fertig! 🤷‍♀️ Ich nehme ihm schon Sachen ab die er selber hinkriegen könnte und sich nur anstellt, damit er es leichter hat (Brotdose vorbereiten und Tasche packen, Kleidung rauslegen, mit dem Hund spazieren..) Er stellt sich an, stellt sich manchmal absichtlich doof, weil er kein Bock drauf hat..das nervt unwahrscheinlich.. wenn er was nicht machen will dann soll er das klar und deutlich sagen, fertig! Und dann beschwert er sich über mich ich wäre total herrisch..ich werde ihm gegenüber dann böse und er beschwert sich dann ich würde mit ihm wie ein Kind reden, ihn nicht ernst nehmen..
Ich kann durchaus sehr dominant sein und auch richtig laut werden (wenn es mir reicht dann werde ich richtig wütend, er sagt dann auch gar nichts mehr, er steht nur da und danach macht er auch das was ich ihm gesagt habe … soweit muss es doch aber einfach nicht kommen…)
Er schätzt das auch 0, das ich auf das Kind aufpasse.. dann kommen so Sprüche „das machst du ja die ganze Zeit schon, ist ja nix besonderes, kennst ja nicht anders“ Er versteht nicht was das für eine Belastung auch ist, Haushalt und das Kind und dann jetzt noch die Arbeit… nööö, er trödelt fröhlich vor sich hin..
Manchmal bin ich kurz davor alles stehen und liegen zu lassen, ins Auto und weg..
 
  • #120
Hallo Zusammen,

ich möchte nur kurz Rückmeldung geben was sich zwischenzeitlich getan hat. Er hat mir meinen Verlust durch die unentgeltlichen Elternzeitverlängerung ausgeglichen, sowie die Differenz
zwischen Elterngeld und meinen Gehalt während der regulären Elternzeit. Ebenso hat er einen höheren Betrag in meine private Altersversorge eingezahlt. Er übernimmt auch die Kita Kosten. Ich werde weiterhin Vollzeit arbeiten gehen und erst einmal schauen wie sich unser Zeitmgmt. entwickelt. Ich habe ihn wissen lassen das für mich, wenn überhaupt, nur eine befristete Teilzeitstelle von 2 Jahren in Frage kommt. Das ich alle finanziellen Defizite ausgeglichen haben möchte. Zudem möchte ich auch das er sich zusätzlich noch an meiner privaten Altersversorge beteiligt. Das Geld möchte ich gerne immer 6 Monate im voraus, so dass ich die Möglichkeit habe auf Veränderung zu reagieren. Unabhängig von Voll -oder Teilzeit sollten wir uns eine Haushaltshilfe einstellen. Er hat allen zugestimmt.

Ich habe das natürlich nicht so herunter diktiert, aber unser Kind hat eine fiese Erkältung, daher habe ich leider noch nicht die Zeit gefunden hier ins Detail zu gehen. Er hat jedoch erstaunlicherweise ruhig und gefasst reagiert.

Ich habe bisher auch leider noch nicht die Zeit gefunden alle weiteren Kommentare ausführlich zu lesen und nur am Rande das Thema Fremdbetreuung mitbekommen.
Unser Kind geht von Montag bis Donnerstag 6 bis 7 Stunden täglich in die Kita. Freitags ist Oma Tag und sie möchte gerne den kompletten Tag mit unseren Kind verbringen. Der Vorschlag kam von ihr, aber wir haben diesen dankend angenommen. Anspruch hätten unser Kind auf eine täglich Betreuung von 10 Stunden. Dank relativ flexibel Arbeitszeitgestaltung mussten wir darauf noch nicht zurückgreifen.
Andere Eltern, befreundetes Ärzte Paar, haben diese Möglichkeit nicht, bzw. trotz Teilzeit kommen sie selten pünktlich in der Kita an. Es arbeiten beide in der Chirurgie.
 
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