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  • #1

Ist eine Abtreibung ein Ausschlusskriterium?

Würdet ihr Männer eine Frau, die bereits abgetrieben hat, noch als Partnerin in Betracht ziehen oder würde euch das abschrecken und an ihren Mutterqualitäten und ihrer Weiblichkeit zweifeln lassen?
 
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  • #2
Eine Abtreibung ist für niemanden eine leichte Entscheidung. Es gibt die vielfältigsten Gründe für eine Frau abzutreiben. Manche Gründe kann ich besser nachvollziehen als andere, manche Gründe kann ich aber auch nicht nachvollziehen. Trotzdem wäre eine Abtreibung an und für sich kein Ausschlußkriterium. Alle Männer dürfen sich übrigends glücklich schätzen, dass sie nicht in den Genuß solcher Entscheidungen kommen.... (mal prophylaktisch erwähnt, bevor die ersten Rabenmutter-Vorwürfe meiner Geschlechtsgenossen kommen).

m32
 
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  • #3
Ich glaube, manche Männer hätten eine Frau nicht genommen, wenn sie ihnen als Mutter begegnet wäre.
 
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  • #4
Was für einen Grund soll eine Frau haben, um alles in der Welt, einem Mann zu erzählen, ob sie schon mal abgetrieben hat??
Ich habe nie einen Schwangerschaftsabbruch machen lassen; mir hat in meinem 57-jährigen Leben aber auch nicht ein einziges Mal ein Mann die Frage danach gestellt
 
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  • #5
Es gibt Situationen, in denen eine Abtreibung der verantwortlichvollere Weg ist.

Ich würde keine Frau dafür verurteilen, oder deshalb an ihrer Weiblichkeit zweifeln.
 
  • #6
Ich bin sowas auch nie gefragt worden und ich denke auch nicht, dass es viele Männer wirklich interessiert. Ich denke fast eher, dass es positiv gesehen wird, da die Chance der Männer sinkt ein Kind untergeschoben zu bekommen.
 
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  • #7
Eine meiner Exfreundinnen hatte vor unserer Zeit eine Abtreibung, die misslungen war und dazu geführt hat, dass sie nicht mehr schwanger werden konnte. In diesem Zusammenhang hat sie mir das erzählt. Ich war danach schon verstört und ihre Meinung von ihr hatte sich geändert. Ich habe selbst noch nie eine Frau danach gefragt und würde es im Allgemeinen auch nicht wissen wollen.
 
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  • #8
!? Eher umgekehrt, eine Frau die unbedingt und um jeden Preis Mutter werden möchte, das wäre wirklich ein Ausschlusskriterium ...
 
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  • #9
Weshalb sollte das ein Ausschlusskriterium sein? Es sei denn, die Frau hat zigmal abgetrieben, weil sie nicht verhütet hat - das könnte ich als NoGo gelten lassen. Ich habe noch nie abgetrieben, wurde aber auch noch nie danach gefragt.

w
 
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  • #10
Eine Abtreibung zeigt jedenfalls einen Mangel an moralischen Grundwerten an. Für Menschen, die darauf Wert legen, ist es also definitiv ein Ausschlusskriterium.

m (31)
 
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  • #11
Was er nicht weiss, macht ihn nicht heiss.
Kein Mensch muss eine detaillierte Beichte über seine Gesamt-Vergangenheit ablegen.
Eine Abtreibung ist kein Verbrechen und zieht keine Vorstrafen nach sich.
Noch nie hat mich irgendeiner nach einer mögllichen Abtreibung gefragt und ich stelle solche Fragen nicht mal meinen Freundinnen.
w50
 
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  • #12
Meiner Meinung kommt es auf die Umstände und die Einstellung des Mannes an. Je nachdem ist der eine Grund mehr nach zu vollziehen als ein anderer. Ich würde es aber nicht gleich sagen, sondern erst einmal den Mann kennenlernen und dann darüber sprechen.
Ich glaube nicht dass dies grundsätzlich ein Mangel an Moral ist und bei dir insbesondere deshalb nicht, da du die Frage in diesem Forum stellst und somit dem Mann deine intemsten Geheimnisse erzählen möchtest. Es soll nichts zwischen Euch stehen und das zeugt grundsätzlich von großer Moral, egal warum du abgetrieben hast.

m39
 
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  • #13
Also ich finde eben, dass es heutzutage ehrlich gesagt auch ein Mangel an Verantwortung und Intelligenz ist, wenn eine Frau ungewollt schwanger wird.
Ganz ehrlich: Pillenversager gibts nicht wirklich, das sind oft auch doofe Ausreden.
Und keine Frau muss schwanger werden, wenn sie nicht will.
Abgetrieben wird doch oft in eher lockeren Beziehungen und da frage ich mich sowieso, wieso so viele nicht einfach Kondome verwenden?!
Das Herz schlägt schon ab der 6. SSW, das ist deutlich zu sehen - da ist frau gerade 6 Wochen schwanger. Zum Zeitpunkt der Abtreibung ist man meist schon zwischen der 9.-12 SSW. Das ist schon ein halb fertiges Menschlein mit Armen und Beinen.
Ein Kind ist nicht nur ein Problem, das bewältigt werden muss, es ist auch ein Geschenk.
Dass es Leute hier gibt, die meinen, es sei manchmal besser, ein Kind abzutreiben, kann ich nicht nachvollziehen.
Für mich wäre es ein Problem, weil die Frauen dann einfach zu doof zum Verhüten waren. Und dann nicht mal an die Pille danach dachten. Doppelt blöd!

Eine Bekannte von mir wurde allerdings von ihrem langjährigen Freund gezwungen, das gemeinsame Kind abzutreiben. Sie wollte es nicht alleine aufziehen, weil sie schon ein Kind aus einer vorigen Beziehung hatte. Sie hat nächtelang geheult und ihren Freund schweren Herzens verlassen.
 
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  • #14
Und warum und woher soll das ein Mann erfahren???

Warum sollst du es jemandem erzählen????

Es geht niemanden was an - und erzählen sollst keinem. w,38
 
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  • #15
Mir hat das meine damalige Partnerin nach paar Wochen mal gesagt, dass sie 1 Jahr zuvor sowas hatte....um ehrlich zu sein, danach war der Knacks drin ich komme mit sowas nicht klar (nicht weil ich die Frau nicht verstehe, nein nein..ist für sie extrem schwierig und wünsche ich keinem, sondern weil ich denke "wie kann das passieren.. vll passiert das jetzt noch mal??").. Stimmungskiller für alle Zeiten... mir tat sie natürlich leid, aber auf der anderen Seite, gehen dann immer diese Nachmittags-TV-Reality-Sendungen durch einen Kopf und man denkt sich "hilfe.....bitte nicht.."
 
  • #16
Ich finde Abtreibung nicht schön. Aber bin froh darum, daß Abtreibung möglich ist.
Abtreibung ist eine schwere Sache. Ganz besonders für die betroffenen Frauen.
Sie werden ihre Gründe dafür haben.

Besser ein gewolltes Kind - als ein ungewolltes. Auch für das Kind besser.

Ich respektiere jede Frau, die abgetrieben hat, wenn sie nicht leichtfertig dabei war.
Und verurteile Keine, wegen ihrer Abtreibung. Auch nicht bei der Partnerwahl.

Ich kannte eine Frau, die in jungen Jahren abgetrieben hatte.
Aber später vier leibliche Kinder groß zog. Und eine sehr engagierte Mutter war.

Man sollte eine Abtreibung seinem Partner erst nennen, wenn man sich sicher ist, daß er es verstehen und akzeptieren kann.
Ansonsten besser für sich behalten. Denn warum alles nennen ? Besonders, wenn es mit ihm nichts zu tun hat ?

Wenn eine Frau das Kind will, daß sie erwartet, dann soll sie es bekommen können.
ggf. auch ohne Partner.
Der nächste Partner muß dieses Kind akzeptieren, sonst ist es der falsche Partner.
Also keine Abtreibung, nur um die Partnerchancen der Frau vermeintlich zu erhöhen.
 
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  • #17
Für mich ist es kein Ausschlusskriterium, ich würde mich aber fragen, wozu sie mir das erzählt. Von mir aus würde ich nie auf die Idee kommen, danach zu fragen. M, 36
 
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  • #18
Was ich mindestens genauso, wenn nicht schlimmer finde, ist, wenn ich von einem potentiellen Partner erfahre, dass er bereits eine Frau zur Abtreibung gedrängt hat....

Ein Mann, mit dem ich bereits eine Beziehung hatte....: plötzlich erwähnte er 3 Abtrebungen von 3 verschiedenen Frauen, die von ihm schwanger waren, sorry, aber das macht für mich keinen Unterschied.

Die kinderlosen Singles sind doch, wie hier stetig zu lesen ist, Partnersuchende 1. Wahl (egal wieviel Abtreibungen) während die AEs, die teilweise unter schwierigsten Bedingungen Kinder großziehen als Parntersuchende 2. oder gar 3. Wahl abgestempelt werden. Ebenso getrennt lebende Väter....
Warum nicht mal genauer hinschaun?
 
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  • #19
Wichtig zu wissen wäre auch, inwieweit der potentielle Vater in die Sache einbezogen wäre. Ein absolutes Ausschlusskriterium wäre es, wenn die Frau die Entscheidung eigenmächtig, gegebenenfalls noch gegen den erklärten Willen des Vaters getroffen hat. Denn dann könnte so etwas wieder passieren. Und man könnte sich ausrechnen, dass man dann auch nichts mitzuentscheiden hätte.

m (31)
 
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  • #20
Hallo

Was ist das denn überhaupt für eine Frage??? - das ist eine schlimme Sache, die leider manchmal nicht vermeidbar ist (wäre für mich kein Ausschlußkriterium) aber das geht doch keinen etwas an! ... niemals erzählen, ausser Du mußt - weil es dich belastet und dann mgl. nicht dem neuen Partner.

M42
 
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  • #21
Ich würde auf jeden Fall nach den Gründen fragen, denn wenn sie es sich mit dieser Entscheidung zu einfach gemacht hat, dann lässt das ganz klare Rückschlüsse auf ihren Charakter und somit auch ihr Verhalten in anderen Beziehungsfragen zu.

Bei Menschen die strikt gegen Abtreibung sind hättest du natürlich exakt Null Chancen.
 
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  • #22
Ich (m, 30, 1 Kind) hätte ein Problem damit, wenn sie es mir nicht erzählt.

Natürlich ist es ihre Angelegenheit und ihre Vergangenheit. Aber Schwangerwerden - egal ob gewollt oder ungewollt - hat etwas mit Verantwortung für sich und das neu entstehende Leben zu tun. Auch wenn es wichtige medizinische Gründe für einen Schwangerschaftsabbruch gibt, würde es mich irritieren, wenn jemand aus rein egoistischen Gründen (Karriere, vermeintliche Unreife) abtreibt. Ich vertrete diese Ansicht nicht aus religiösen Gründen, sondern weil ich es satt habe, wie das Thema "Kind" von manchen in unserer Gesellschaft gehandhabt wird: als ein "Umstand" oder als "Altlast". Ich verstehe viele meiner Geschlechtsgenossen nicht, dass sie davor Angst haben. Wenn ich meinem Sohn in die Augen sehe, dann kann ich mir nichts bereicherenderes im Leben vorstellen. Und bei Frauen, die dieses neue Leben in sich tragen, verstehe ich es noch weniger, wenn sie einem Kind eine Absage erteilen.

Ich bin aber auch kein Fundamentalist: Wenn die Frau offen und ehrlich über das Thema spricht - obwohl sie es nicht müsste - dann würde es mir leichter fallen, mein Interesse an einer Partnerschaft (und vielleicht mehr) aufrechtzuerhalten.
 
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  • #23
<Mod. Chat / Nebenthema entfert.>

ansonsten kann ich mich gut bei vielen anschließen: es muss wohl gründe gegeben haben (und nicht als mittel der verhütung) , ich muss meinem partner nicht alles in meinem leben erzählen, kann es aber, wenn es passt, das hat noch lange nichts mit vertrauen zu tun sondern damit , dass ein paar immer noch aus 2 menschen besteht und nicht aus einem.
 
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  • #24
das ist doch wohl kein punkt den man in seiner vita von sich gibt wie zB raucher und tierhaushalt.

sowas bespricht man doch wohl erst, wenn man schon in einer partnerschaft ist. wieso sollte ich einem fremden menschen sowas erzählen wollen oder müssen.

wer verantwortungsvoll mit sich und dem leben umgeht, für den ist eine abtreibung eine schlimme aber manchmal nicht zu umgehende erfahrung. und entgegen der hier auch schon geposteten meinung, kann es sehr wohl passieren, dass man schwanger wird trotz einnahme der pille. mir ist dies selber im hohen alter von 46 jahren passiert. durch eine krankheit (morbus Crohn) wurde die wirkung der pille mehr oder weniger ausgesetzt. ich war schwanger. das alter, die krankheit und damit verbunden die starken medikamente (wie bei einem transplantationspatienten) und die verantwortung für 3 gesunde kinder haben mich seinerzeit bewogen, abzutreiben.

meinem neuen lebensgefährten habe ich davon erst nach einigen monaten des zusammenseins erzählt. eine abtreibung macht mich nicht zu einem schlechteren oder besseren menschen.

ein grund, dieses thema frühzeitig anzusprechen, wäre für mich, wenn ich durch die abtreibung bzw die folgen, oft traurig bin und mein neuer partner nicht damit umgehen kann (weil er ja die gründe nicht kennt).
 
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  • #25
Ich (m, 30, 1 Kind) hätte ein Problem damit, wenn sie es mir nicht erzählt.

Mit dem was du überhaupt nicht erfährst kannst du auch kein Problem haben. Es gibt auch keine Möglichkeit sowas rauszufinden. Daher kann sowas dein Interesse an Partnerschaft auch nicht beinflussen. Dir fällt auch nichts leichter oder schwerer, es sei denn du wärest Hellseher.

Solche Entscheidungen gehen außer dem "Vater" (wo sind die da eigentlich immer und wieso guckt da auf einmal nur jeder auf eine Person wo zwei zu gehören) niemanden was an. Wenn eine Frau meint, sie müsse darüber reden kann das eigentlich nur daran liegen, dass sie sich für etwas entschieden hat, mit dem sie dann nicht fertig wird. Schließlich ist das keine Straftat und nicht illegal, wenn alles seinen rechtlichen Weg geht. Du kannst nicht das Leben der anderen Leben. So wie es bei dir gelaufen ist ist es allerdings der erstebenswerte Idealzustand.
Es gibt absolut keinen Grund eine vergangene Abtreibung ausbreiten zu müssen. Ich bin immer wieder erstaunt wie andere sich aufgerufen fühlen zu beurteilen, was andere zu tun und zu lassen haben. Allerdings sollte man sie aber auch nicht selber mutwillig dazu aufrufen.
Wenn die FS sich also im nachhinein bestrafen will indem sie sich künstlich ein Auskriterium erzeugt, ist auch das ihre eigene Entscheidung.
 
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  • #28
von # 21

Ich finde, so einfach ist die Sache nicht. Wenn ich mit einem Menschen eine Beziehung führe, dann will ich auch etwas über seine Vergangenheit erfahren. Das aber nicht um über diesen Menschen moralische Urteile zu fällen, sondern um wichtige, prägende Ereignisse, die seinem Leben eine Wendung gegeben haben, kennenzulernen. Es ist eben nicht so, dass die Vergangenheit keine Bedeutung hat. Sondern das Jetzt und Hier ist bestimmt durch die Biografie. Verstehen kann ich einen Menschen doch nur, wenn er mich in seine guten und schlechten Erfahrungen einweiht.

Wenn ich als Mann – und Vater – eine Frau kennenlerne, die abgetrieben hat, ohne dafür ernsthafte/ medizinische Gründe zu haben, dann würde das meine Ansichten zu dieser Frau verändern. Ich würde mich fragen: Welche Bedeutung hat ein Kind für sie? Hat sie abgetrieben, weil ihr der Mann nicht mehr gefiel? Würde ich mit ihr ein Kind haben wollen, dass - sollten wir uns nicht verstehen – auch einfach „entsorgt“ wird?

Ich muss ehrlich sagen: Mir ist es sehr, sehr suspekt wie manchen Frauen und Männer (!!!) mit dem Thema Schwangerschaft umgehen – als sei das Kind eine Ware, die man bei Bedarf einfach abbestellen kann.

Und an # 24 : Ja: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Aber diese Dinge kommen ans Tageslicht – eben beispielsweise durch den Mutterpass. Und was bitte soll ich über eine Frau denken, die eine oder (schlimmer noch) mehr Abtreibungen aus nichtmedizinischen Gründen vor mir verheimlicht?
 
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  • #29
Ich w. würde es ebenfalls nicht sagen. Sollte ich gefragt werden, so würde ich sogar lügen. Es ist zu persönlich und geht keinen was an. Nicht einmal den neuen Partner. FS, wenn du schon abgetrieben hast, egal aus welchem Grund auch immer, dann lass es dein Geheimnis sein. Ich habe die Befürchtung, dass du es nicht verarbeitet hast und es dir leid tut. Es gibt sogar Stellen, die anonym für Frauen da sind und sie nach einer Abtreibung betreuuen. Dort wird dir keiner einen Vorwurf machen, sie reden mit dir, damit du es verarbeiten kannst. Du kannst dort sogar Kontakt zu anderen Frauen bekommen und es würde dir helfen. Bitte erkundige dich diesbezüglich im Internet z.B. bei Pro-Fam. oder wo du den Schein auch bekommen hast zum Abtreiben. Lass die Vergangenheit hinter dir.

[Mod.= gelöscht]
 
  • #30
(Ironie an) Erst mal selber ungewollt schwanger werden - dann über Andere urteilen, die abgetrieben haben ?

Es kann z.B. Männer geben, die sich auch ein Kind wünschen. Aber sobald es ernst geworden ist, "Schatz, ich bin schwanger" - dann durchdrehen ? Und erst dann merken, daß sie mit einer Vaterschaft überfordert sind ?
Und erst dann ! die werdende Mutter merken kann, daß sie den falschen Mann als Kindsvater hat ?
(Das Gleiche wäre auch umgekehrt denkbar = werdende Mutter dreht durch ?)
So kann aus einem gewollten ein ungewolltes Kind werden. ggf. für Beide.

Und wie schwer es für ein ungewolltes Kind wäre, wenn es nur mit Hass und Abneigung groß gezogen würde ?

Abtreibung kann viele trifftige Gründe haben, nicht nur medizinische.
Ich würde sogar eine Abtreibung akzeptieren (oder eine PID-Untersuchung), um das Schicksal zu vermeiden, ein behindertes Kind zu bekommen. Denn ein behindertes Kind ist eine ungleich höhere Belastung. Auch für die Eltern und deren Beziehung.

Abtreibung ist kein "Kains-Mal", und keine (lebenslange) Ablehnung/Ausschlusskriterium bei der Partnerwahl. Wer trotzdem so denkt (z.B. aus religösen Gründen), der muß sich halt eine Partnerin ohne Abtreibung suchen.
 
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