• #1

Ist eine Trennung schwierig?

Hallo
Ich habe mich vor 8 Monaten nach einem heftigen Streit von meiner Frau getrennt.
Basisdaten: 18 Jahre zusammen, 12 verheiratet, Kinder 10 und 12.

ich hab meine Frau geliebt wie blöd, aber in den letzten 3 Jahren war sir einfach ständig unzufrieden mit allem, unglücklich, in Tränen aufgelöst. Ich hab ALLES probiert und hätte sie in allem unterstützt. Aber letztlich bleibt die Tatsache dass wir einfach nicht so gut zusammen passen und sie mit mir nicht glücklich ist.
Das hat sie mir in dem Streit auch ausdrücklich entgegen gebrüllt.

Die Trennung war hart aber ich bin drüber weg.
Seit 2 Monaten hab ich eine neue Freundin, wir ziehen im August zusammen.

Meine Frau und Kinder unterstütze ich natürlich.

meine Frau ist nach der Trennung wegen Depression in Behandlung gewesen, und sie will die Trennung nicht.
sie hat sich entschuldigt, sie schickt mir Nachrichten, sie sieht hängt sich einfach da rein dass ohne die Depression alles anders ist.

mir fällt das so schwer, sie zu sehen, mit ihr zu reden daher vermeide ich das. Sie ist ja ein toller Mensch und ich wünsche ihr wirklich dass sie bald wieder glücklich ist.
wir sind nicht die ersten, denen es so geht.

Da sie es nicht versteht, muss ich alleine gegen ihren Willen die Trennung umsetzen, dass fällt mir unglaublich schwer, wo sie wieder so anständig ist... sich entschuldigt hat, mir zuhört, mich respektiert..
hört das wieder auf?
 
  • #2
Die Frage ist, liebst Du Deine Frau auch noch? Wenn ja, probiert es noch mal miteinander. Dröselt auseinander, warum sie Dir das entgegengeschleudert hat:
und sie mit mir nicht glücklich ist.
Das hat sie mir in dem Streit auch ausdrücklich entgegen gebrüllt.
Möglicherweise war sie schon vor der Trennung depressiv, deshalb unglücklich, hat sich aber erst nach der Trennung in Behandlung begeben? Wenn dem so ist, und die Krankheit die Ursache für ihr Verhalten ist, habt ihr eine gute Chance, wieder zusammen zu kommen.
ErwinM, 51
 
  • #3
Ich hab meine Frau geliebt wie blöd, aber in den letzten 3 Jahren war sir einfach ständig unzufrieden mit allem, unglücklich, in Tränen aufgelöst. Ich hab ALLES probiert und hätte sie in allem unterstützt. Aber letztlich bleibt die Tatsache dass wir einfach nicht so gut zusammen passen und sie mit mir nicht glücklich ist.
Das hat sie mir in dem Streit auch ausdrücklich entgegen gebrüllt.
Hast du sie denn mal gefragt, warum sie mit dir unglücklich ist?
Die Trennung war hart aber ich bin drüber weg.
Seit 2 Monaten hab ich eine neue Freundin, wir ziehen im August zusammen.
Du hast 6 Mt. nach Trennung schon eine Freundin, vermutlich war sie sogar der Grund, warum deine Frau mit dir unglücklich war und willst es hier nur nicht sagen!
Sie ist ja ein toller Mensch und ich wünsche ihr wirklich dass sie bald wieder glücklich ist.
Nein, stimmt nicht, rede bitte nichts schön für dich, wäre sie ein toller Mensch für dich, du hättest sie niemals verlassen, glaube mir! Punkt.
 
  • #4
Da sie es nicht versteht, muss ich alleine gegen ihren Willen die Trennung umsetzen, dass fällt mir unglaublich schwer, wo sie wieder so anständig ist... sich entschuldigt hat, mir zuhört, mich respektiert..
hört das wieder auf?
Du meinst das "Anständigsein"? Ja, das würde wieder aufhören, wenn Du nachgibst und wieder mit ihr zusammenkommst. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich das alte Muster wieder aufbaut. Ihre Unzufriedenheit kam nicht von ungefähr. Was immer die unbewußten Antriebe waren, sie sind real gewesen und reaktivierbar.

Zieh' die Trennung durch. Sie war unzufrieden. Man(n) muss in solchen Dingen konsequent sein. Ich habe beim Ablöseprozess von meiner Ex-Frau den Fehler gemacht, Wiederaufnahmen zuzulassen. Das Endergebnis waren drei On-off-Zyklen, wobei der letzte und schlussendlich ein genaues Abbild des ersten Trennungsanlaufs war.
 
  • #5
Erwin ja, klar sagt sie dass sie eine Depression hatte. Ich hab sie damals anfleht sich Hilfe zu suchen, aber “sie kann sich ja nicht in jemand anderen therapieren lassen.” Wenn ich und unsere Familie ihr wichtig gewesen wären, hätte sie das gemacht in den drei Jahren. Wenn sie so glücklich mit mir gewesen wäre, hätte sie auch keine Depression gehabt.
Weißt du wie man sich fühlt wenn der wichtigste Mensch, für den man alles geben würde, ständig am Heulen ist und man nichts tun kann? Wir waren sogar bei einer Eheberatung vor 2 Jahren!

Naturlich sind nicht alle Gefühle weg, aber es ist was zerbrochen, ich hab einen Prozess durchlaufen und kann nicht zurück, auch nicht in das Haus.
es ist einfacher, mit der Trennung zurecht zu kommen und das Beste daraus zu machen.

Ich hab sie überall geblockt (Meine Freundin hat sich verständlicherweise auch Sorgen gemacht, obwohl sie es ja auch verstehen muss) und versuche den Kontakt so gering wie möglich zu halten. Trotzdem hat sie meine letzte Email wieder mit einer Herzenswärme und gut gelaunt beantwortet und hatte nur gute Worte.

ich hab sie gebeten, nicht raus zu kommen und mit mir zu reden wenn ich die Kinder hole, es erinnert doch nur an die zerbrochene Beziehung. Oft hatte sie dann einen frechen oder niedlichen Spruch auf den Lippen, dass ich mit lachen muss und ich will ihr keine Hoffnung machen. Daran hält sie sich schon, aber sie bringt die Kids zur Tür, lächelt mich an und sie sieht gut aus.

Meine Frau ist ein herzensguter Mensch, sie sieht toll aus und ist klug- sie kann jemanden finden, der besser zu ihr passt und mit dem sie glücklicher ist. Ich wünsche ihr nur das Beste und ich will sie nicht verletzen.

Mein Wunsch ist , dass sie versteht dass an der Trennung nichts zu rütteln ist und dem zustimmt.

Wie kann sie mich noch lieben, nach allem was ich gesagt und getan hab? Wie kann sie immer noch Hoffnung haben?
Mein Verdacht ist, dass sie irgendein Buch gelesen oder Programm mitmacht, das ihr sagt, dass sie nicht aufgeben soll.
Oder sie ist immer noch depressiv und verzweifelt, mich zurück zu brauchen.
 
  • #6
Du meinst das "Anständigsein"? Ja, das würde wieder aufhören, wenn Du nachgibst und wieder mit ihr zusammenkommst. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich das alte Muster wieder aufbaut. Ihre Unzufriedenheit kam nicht von ungefähr. Was immer die unbewußten Antriebe waren, sie sind real gewesen und reaktivierbar.
Sie ist fast wieder wie früher. Sie hört mir zu. Sie streitet nicht, beschimpft mich nicht, sie bleibt nur dabei sie respektiert meine Entscheidungen, aber sie will die Ehe fortsetzen, jetzt ohne Depression.
So leid mir das tut, ich kann nicht. Es ist leichter das Beste aus der Trennung zu machen und ich hab mich damit abgefunden.
 
  • #7
Eine Trennung ist nie einfach ,egal für welchen beteiligten.
8 Monate ist keine Zeit und zudem habt ihr auch viel durchlebt was im Nachhinein zu verarbeiten ist und wäre .
Auch wenn deine Frau depressiv ist und war was keine Ausrede ist ,ist deine Lage nicht ganz einfach .
Deine neue an deiner Seite wird es auch nicht einfach haben und diese Beziehung wird brechen .
Bleib doch einfach mal alleine und lass die Zeit für dich arbeiten .
Warum rennt jeder gleich in eine andere Beziehung könnt ihr euch nicht selbst beschäftigen ?!
Das bringt alles neue Probleme mit sich .
Liebe ist bedingungslos ganz ohne Erwartungen und Verträge.
Ich spreche aus Erfahrung und hatte mich auch erst vor kurzer Zeit getrennt
 
  • #8
Hast du sie denn mal gefragt, warum sie mit dir unglücklich ist?
Es gab keinen Grund. Sie hat gesagt sie ist innerlich leer.
Anfangs waren es immer nur einige Wochen, dann ging es wieder. Sechs Monate später ging es von vorne los. Sie hat sich zurück gezogen, hat nichts mehr unternehmen wollen.
Im letzten Jahr war es andersrum, es gab einige gute Wochen.
Einmal, vor 2 Jahren, waren wir ein Wochenende mit Freunden ohne Kinder weg. Sie hat mir als Geschenk ein Cabrio gemietet. Das war super, ich hab mich irre gefreut. Als wir dann gefahren sind, saß sie schon wieder in ihrem Schneckenhaus und aus dem tollen Wochenende ist nichts geworden.
Ich hab sie nicht mehr erkannt.
Sie war immer so ausgeglichen, und klug, und lustig, und liebevoll. Es hat Spaß gemacht mit ihr. Wir hatten super Sex.
Aber in diesen Phasen- ein anderer Mensch.

warum- irgendwas wird ihr gefehlt haben.
 
  • #9
Meine Frau und Kinder unterstütze ich natürlich.
Gerade wenn es Deiner Ex-Frau sehr schlecht geht, wärst Du in der Pflicht in der Hauptsache erstmal für Eure Kinder zu sorgen. Geht Deine Ex-Frau denn noch arbeiten oder war sie bereits krank geschrieben? Mindest 50% der Betreuung solltest Du übernehmen, in der neuen Wohnung ab August gibt es ja bestimmt Zimmer für die Kinder, da kannst Du sie ausreichend betreuen. Und Deine neue Freundin freut sich bestimmt wie Bolle auf Deine zwei Süßen.


Es kann natürlich sein, dass Dir Deine Ex-Frau das Leben in den letzten Jahren das Leben vermiest hat und Du Dich entliebt hast. Darum auch so schnell eine neue Freundin.

Meine Frau ist ein herzensguter Mensch, sie sieht toll aus und ist klug- sie kann jemanden finden, der besser zu ihr passt
Darum brauchst Du Dir auch keine Sorgen zu machen, sie wird ganz bestimmt einen anderen Mann finden.
 
  • #10
Gerade wenn es Deiner Ex-Frau sehr schlecht geht, wärst Du in der Pflicht in der Hauptsache erstmal für Eure Kinder zu sorgen. Geht Deine Ex-Frau denn noch arbeiten oder war sie bereits krank geschrieben? Mindest 50% der Betreuung solltest Du übernehmen, in der neuen Wohnung ab August gibt es ja bestimmt Zimmer für die Kinder, da kannst Du sie ausreichend betreuen. Und Deine neue Freundin freut sich bestimmt wie Bolle auf Deine zwei Süßen.


Es kann natürlich sein, dass Dir Deine Ex-Frau das Leben in den letzten Jahren das Leben vermiest hat und Du Dich entliebt hast. Darum auch so schnell eine neue Freundin.


Darum brauchst Du Dir auch keine Sorgen zu machen, sie wird ganz bestimmt einen anderen Mann finden.
Ich bin auch durch die Hölle gegangen. Ich hab davor jahrelang in Angst gelebt, meine Frau und die Kinder zu verlieren.
Dieser Streit, sie war ein anderer Mensch, und das “ich kann sie nicht glücklich machen”, da ist was kaputt gegangen.

Meine Frau hat sofort nachdem ich weg war eine Therapie angefangen. Das war nach 3-4 Monaten auch deutlich zu merken. Sie sagt sie hat gelernt, dass sie für ihr Glück selbst verantwortlich ist. Jetzt macht sie seit einigen Wochen eine Fortbildung, hat ein hobby wieder angefangen, hat wieder Kontakt zu Freunden- und hält an der Ehe fest.

Mit der Freundin ist es nicht ganz so wie es leider aussieht. Wir haben uns zusammen eine Wohnung angesehen, damals als WG und nun- naja. Die Trennung ist ja eigentlich lange genug her.
 
  • #11
Wie auch immer es am Ende mit deiner Ex-Frau und deinen Kindern weitergeht: Sei aber bitte auch fair zu deiner neuen Freundin!! Die tut mir hier gerade am meisten leid... sie freut sich auf eure gemeinsame Wohnung/Leben und ist besorgt ob der Kontaktversuche deiner Ex... und wenn hier eins deutlich wird dann, dass deine Gedanken null bei ihr sind, sondern nur bei der Ex, die toll, hübsch, nett usw. ist. Trenne dich doch als erstes einmal ehrlich von deiner Freudin und dann entscheide, ob du mit der Familie einen Neustart wagen willst oder dich auf eine neue Frau mit ganzem Herzen einlässt. Alles andere wäre wirklich unfair.
 
  • #12
Wenn ich und unsere Familie ihr wichtig gewesen wären, hätte sie das gemacht in den drei Jahren.
Das hätte sie wahrscheinlich nicht.
Wenn sich nun jemand in der Depression selbst nicht mehr wahrnimmt, wie kann man dann soetwas annehmen?
Ich glaube, da machst Du es Dir ziemlich einfach.
Überhaupt dieses.... wenn er / sie mich liebt, dann..... Kann man auch andersherum anwenden, gell??

Du siehst Deine Frau jetzt auch wieder mit anderen Augen.
Hattest wohl vergessen, wie sie sein kann.
Für mich hörst Du Dich an, als müsstest Du Dich gerade selbst zur Trennung überreden.
Du möchtest sie mE weder sehen noch hören, weil es Dich an Deiner bisherigen Entscheidung zweifeln lässt.
Sie ist nett zu Dir, sie sieht gut aus.

Nun hast Du Dir ja zügig Ersatz besorgt. Irgendwie schade. Das sollte Dich nicht daran hindern nochmal in Dich zu gehen.

W, 46
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #13
Lieber FS,
lasse einfach deine Frau in Ruhe. Du sagst, sie hat gelernt, dass sie für ihr Glück selbst zuständig ist. Das ist zwar m.E. das dümmste, was jemals gesagt wurde aber so ist es nun mal. Die Menschen sind sehr oft alleine, wenn sie Hilfe benötigen und müssen alleine mit ihrem "Glück" klar kommen. Also, lasse sie in Ruhe. Sie wird nach einiger Zeit die Situation akzeptieren und sich neu orientieren. Du bist natürlich als Vater noch in Verantwortung und musst deinen Beitrag leisten. Halte dich daran und lasse die Frau in Ruhe. Sie wird es akzeptieren.
 
  • #14
Solche Männer wie Du widern mich an.
Ehrlich.
Ich weiß leider aus eigener Erfahrung, wie schlimm es ist, in eine Depression zu rutschen. Mein damaliger Mann war mir kein Partner in der sich abzeichnenden schweren Zeit.
Der ging lieber fremd und nagelte mir noch einen Rosenkrieg um die Kinder ans Knie.

Ich nehme Dir nicht ab, dass Du für Deine Kinder und Deine Noch-Frau sorgen willst.
Das wird Deine neue Freundin nicht mitmachen.

Du bist ein Feigling.
Jammerst und lamentierst, dass es Deiner Frau besser geht. Unglaublich.

Deine neue Beziehung wird nicht lange halten. Du bist der klassische Warmwechsler.

Ich hatte mal so einen Kandidaten beim Onlinedating *hiermusseinKotzsmileyhin*

w, 51
 
  • #15
Die Freundin weiß dass ich verheiratet bin. Wir haben einen Mietvertrag zusammen. Nach so langer Zeit kommt das nicht wirklich überraschend.
Ich bin total blockiert ich kann nicht zurück.
Es ist leichter für alle, besonders meine Frau. Ich hab mir nie einen schmalen Fuß gemacht.

auch ihre Familie hat mir einen Tritt verpasst.
Nur meine Frau hofft noch immer.
ich muss mir also leider alleine überlegen wie ich die Trennung durchsetze.
 
  • #16
Das hätte sie wahrscheinlich nicht.
Wenn sich nun jemand in der Depression selbst nicht mehr wahrnimmt, wie kann man dann soetwas annehmen?
Ich glaube, da machst Du es Dir ziemlich einfach.
So krank kann man gar nicht sein.
Warum sollte sie eine Depression haben wenn sie doch glücklich war?

ich bin wirklich der Letzte der ihr was Schlechtes will. Das ist eine schwere Zeit, und das tut mir wirklich leid, aber sie kann jemanden finden, der besser passt. Ich hätte das viel früher machen sollen, dann hätte sie es schon hinter sich.
 
  • #17
Mit der Freundin ist es nicht ganz so wie es leider aussieht. Wir haben uns zusammen eine Wohnung angesehen, damals als WG und nun- naja. Die Trennung ist ja eigentlich lange genug her.
Sortiere Dich, was Du wirklich für Deine Freundin empfindest.
Wenn Du nicht mit dem Herzen bei ihr bist, dann beende es. Es wäre eine fiese Nummer, Das hat sie nicht verdient.

Der Schaden in Deiner früheren Partnerschaft ist passiert, es wird irreparabel sein, das wird höchstes ein schlechtes Gewissen Warm Up.
Oder Du stellst fest,, dass Du diese Frau wirklich noch liebst... Und dann hättet Ihr einen langen Weg vor Euch.

Unterstützen kannst Du auch so, und vor allem Dich um die Kinder kümmern - gerade wenn die Mutter schwächelt, bist Du für sie als verlässlicher, stabiler Bezugspunkt um so wichtiger.
Wie sieht Euer Betreuungsmodell aus?
In einer WG kaum 50:50, also schau, dass Du Ggf. dieses Modell realisieren kannst.

Wenn Du so noch für sie schwärmst, und Dir ja sicher Deine Kinder wichtig sind, wäre das der erste richtige Schritt.

Und, ohne Vorwurf,
Wenn ein*e Partner*in Depressionen bekommt, kann die Partnerschaft einer der mitauslösenden Punkte sein.

W, 50
 
  • #18
Solche Männer wie Du widern mich an.
Ehrlich.
Ich weiß leider aus eigener Erfahrung, wie schlimm es ist, in eine Depression zu rutschen. Mein damaliger Mann war mir kein Partner in der sich abzeichnenden schweren Zeit.
Der ging lieber fremd und nagelte mir noch einen Rosenkrieg um die Kinder ans Knie.

Ich nehme Dir nicht ab, dass Du für Deine Kinder und Deine Noch-Frau sorgen willst.
Das wird Deine neue Freundin nicht mitmachen.
Du kennst mich nicht und du kennst meine Frau nicht. Ich habe 3 Jahre lang alles versucht damit es ihr besser geht. Ich hab sie angefleht sich Hilfe zu suchen. Jeder sagt dass ich alles versucht hab. Sie sagt inzwischen selber dass sie früher eine Therapie hätte machen müssen

Niemand hatte so nerven wie meine Frau. Alleine wie sie die Geburten durchgestanden hat, die erste ging so schnell dass wir es nur Minuten vorher ins Krankenhaus geschafft haben und sie war die Ruhe selbst, wusste genau was sie machen musste, als würde sie das jeden Tag machen. Egal was war, sie war immer positiv und ausgeglichen.
Ich hab sie näher an mich ran gelassen und ihr mehr vertraut als ich das je vorhatte. Das passiert mir nicht nochmal.

Beziehungen sind Zweck Gemeinschaften. Wenn es nicht mehr passt, muss man das akzeptieren.

Die Freundin ist doch wirklich meine Sorge.
 
  • #19
Bleib bei Deinem Entschluss Dich scheiden zu lassen, denn Ich hoffe dass Deine. (noch) Frau dann jemanden findet, der besser zu ihr passt und der ihr und guten und auch in schlechten Tagen zur Seite steht.

Wenn ein*e Partner*in Depressionen bekommt, kann die Partnerschaft einer der mitauslösenden Punkte sein.
Das hat sie versucht Dir damals zu sagen... aber Du nimmst ihr Problem ja bis zum heutigen Tag nicht ernst und wirst es auch nie tun. . Deine Worte: "So krank kann man gar nicht sein."

Ich hoffe Du bist wenigstens Deinen Kindern ein verlässlicher Vater.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #20
Der Schaden in Deiner früheren Partnerschaft ist passiert, es wird irreparabel sein, das wird höchstes ein schlechtes Gewissen Warm Up.
Siehst du, außer meiner Frau versteht das auch jeder. Es wäre für alle einfacher wenn sie das einsieht.

Um die Freundin geht es hier doch gar nicht. Ich lebe mein Leben weiter und habe eine neue Beziehung, so wie ich es meiner Frau auch wünsche.
 
  • #21
Hab jetzt nicht alle Beiträge gelesen. Für mich sieht es so aus, als hättest du ein schlechtes Gewissen deiner Frau gegenüber, weil du sie nun verlässt, und sie nun so hart an sich gearbeitet hat und du nun nach Rechtfertigungsgründen vor dir selbst suchst.
Gehe in dich frage dich, obdu sie noch liebst oder ob das schlechtes Gewissen ist.
Was würdest du ohne deine Freundin machen?
Vielleicht suchst du auch eine Beratungsstelle auf. Klingt vielleicht blöd, aber ein neutraler, unparteiischer Ansprechpartner könnte dir vielleicht weiterhelfen, deine Gefühle zu sortieren. Vorwürfe helfenda nicht weiter.
Aus Pflichtgefühl sollte keine Ehe aufrechterhalten werden.
 
  • #22
Bleib bei Deinem Entschluss Dich scheiden zu lassen, denn Ich hoffe dass Deine. (noch) Frau dann jemanden findet, der besser zu ihr passt und der ihr und guten und auch in schlechten Tagen zur Seite steht.


Das hat sie versucht Dir damals zu sagen... aber Du nimmst ihr Problem ja bis zum heutigen Tag nicht ernst und wirst es auch nie tun. . Deine Worte: "So krank kann man gar nicht sein."
Beides sehe ich auch so.
Ich wollte, dass sie alles hat, was sie braucht um glücklich zu sein.

ihr Problem- es war nicht das Richtige, oder nicht genug (auch wenn sie das jetzt bestreitet). Aber ich bin nicht so toll. Genau das sage ich ihr die ganze Zeit.
 
  • #23
So krank kann man gar nicht sein.
Warum sollte sie eine Depression haben wenn sie doch glücklich war?
Dann hat sie in der Vergangenheit vermutlich vor Glück geweint.
Du schreibst, sie war in den letzten drei Jahren in Tränen aufgelöst, unzufrieden, unglücklich.
"Das hat sie mir in dem Streit auch ausdrücklich entgegen gebrüllt."
Danach bist Du dann gegangen?
Ich glaube, Du hängst Dich zu sehr an einzelnen Aussagen auf. Was gerade gut passt wird verwendet. Oder man streitet so lange, bis der andere endlich etwas sagt, weswegen man abhauen kann. Sowas kann man im Streit auch provozieren.

ich muss mir also leider alleine überlegen wie ich die Trennung durchsetze.
Ja, armer Hase. Das ist wohl das Problem?
Ich kann mir gar nicht erklären, wie manche Menschen nach 18 Jahren meinen, sie könnten sich dann eben mal ohne Konfrontation verpissen.
Ich würde mir an ihrer Stelle mit Sicherheit nicht mal sagen lassen, dass ich nicht an meine Haustür kommen darf.

Du wirst Deine Gründe für die Trennung haben, musst hier also keine erfinden.
Du sagst, Du bist damit durch.
Wenn sie die Trennung nicht möchte wird es stressig werden. Wenn Du hinter Deiner Entscheidung stehst, wirst Du es aber überleben.
 
  • #24
Beziehungen sind Zweck Gemeinschaften. Wenn es nicht mehr passt, muss man das akzeptieren.
Nun, wenn Du es so siehst, dann magst Du vielleicht tatsächlich "alles" gemacht haben, was man halt macht.
Aber es geht sehr oft nicht ums Machen, sondern um WIE mache ich es, mit welcher Intention - und wenn die Gefühle dahinter fehlen?

Bei jemandem, der Beziehung als Zweckgemeinschaft sieht, würde ich auch frieren.

Und bei der Art, wie Du Deine Freundin als Statistin hin und her schiebst, wie Du hier antwortest, da kann man vieles ahnen.

Deine Frau war toll, als sie funktionierte. Sex, Kinder, Haushalt, etc.
Dann funktionierte sie nicht mehr - und die Zweckgemeinschaft trug eben nicht. Auch wenn Du Deine "Leistung" gebracht hast.

So krank kann man gar nicht sein.
Warum sollte sie eine Depression haben wenn sie doch glücklich war?
Sie hat die Depression. Also war und ist sie nicht glücklich.

Mach den Cut, kümmere Dich 50:50 um die Kinder, ggf. mehr, wenn es ihr nicht gut geht, klare Verhältnisse.
Denn Vater bist Du.

W, 50
 
  • #25
Wenn ich und unsere Familie ihr wichtig gewesen wären, hätte sie das gemacht in den drei Jahren. Wenn sie so glücklich mit mir gewesen wäre, hätte sie auch keine Depression gehabt.
Als eine, die selber jahrelang depressiv war und in Therapie gegangen ist, just als sie zum ersten Mal in ihrem Leben in einer wirklich guten Beziehung mit einem tollen Partner war, kann ich dir sagen: Das ist nicht wahr! Oder: Kann sein, muss aber nicht.

Zur ersten Aussage: Wichtig ist einem während einer akuten depressiven Phase garnichts mehr. Du bist gelähmt, isoliert in einer hoffnungslos dunklen Welt ohne Zugang nach außen, und einfach alles erscheint unglaublich schwer und sinnlos. Deine Gefühle sind wie abgetötet, auch wenn du weißt, dass sie theoretisch da sein müssten für deinen Partner und deine Kinder. Ich verstehe auch den Satz deiner Exfrau, dass sie ja nicht in einen anderen Menschen umtherapiert werden könne. Man selber steckt ja so drin, dass man nicht mehr differenzieren kann: "Bin das jetzt ich oder ist das die Krankheit? Ist die ganze Welt wirklich so scheiße oder ist das die Krankheit?"

Und zum zweiten Satz: Zwischenmenschliche Beziehungen können, aber müssen nicht (Mit-)Auslöser einer Depression sein. Bei mir kam da viel zusammen: Genetische Veranlagung, gestörter Hirnstoffwechsel, Umzug allein in eine neue Stadt (= kein soziales Netz vor Ort, Isolation), Prägungen durch destruktive Beziehungen mit selbst psychisch gestörten Männern, schwindendes Selbstwertgefühl, eine Art "Quarter-life-crisis"...
Mein Partner hatte jedenfalls rein gar nichts mit meinen psychischen Problemen zu tun. Aber, und das ist das schwierige, er konnte sie auch nicht heilen und überhaupt nur sehr begrenzt helfen. Diese schlimme Erfahrung musstest du offensichtlich auch machen und sie scheint tiefe Spuren hinterlassen zu haben. Auch bei meiner Beziehung war das eine sehr kritische Phase, die wir Gott sei Dank durch viel Geduld, guten Willen und auch ein, zwei gemeinsame Therapiesitzungen überwinden konnten.

Nun hat deine Freundin dir aber auch noch entgegengeknallt, dass sie mit oder wegen dir nicht glücklich ist. Ich denke, da wäre dann auch bei meinem Freund der Ofen aus gewesen. Wobei ich auch hier das Gefühl habe, dass diese Aussagen vielleicht ihrer "Krankheitspersönlichkeit" entstammt sind und nun, da sie offenbar wieder die alte "Originalpersönlichkeit" ist, nicht mehr zutreffen. Nichtsdestotrotz wäre dann dafür eine Entschuldigung oder Erklärung ihrerseits fällig oder zumindest eine Anerkennung und Akzeptanz dessen, was sie dadurch bei dir ausgelöst hat. Und dass es für dich deswegen auch kein Zurück mehr gibt.

W, 27
 
  • #26
Hab jetzt nicht alle Beiträge gelesen. Für mich sieht es so aus, als hättest du ein schlechtes Gewissen deiner Frau gegenüber, weil du sie nun verlässt, und sie nun so hart an sich gearbeitet hat und du nun nach Rechtfertigungsgründen vor dir selbst suchst.
Gehe in dich frage dich, obdu sie noch liebst oder ob das schlechtes Gewissen ist.
Was würdest du ohne deine Freundin machen?
Vielleicht suchst du auch eine Beratungsstelle auf. Klingt vielleicht blöd, aber ein neutraler, unparteiischer Ansprechpartner könnte dir vielleicht weiterhelfen, deine Gefühle zu sortieren. Vorwürfe helfenda nicht weiter.
Aus Pflichtgefühl sollte keine Ehe aufrechterhalten werden.
es war sehr viel leichter, als sie noch diese Fremde war. Es wäre sehr viel leichter, wenn sie mitmachen würde.
ich kann nicht einfach meinen ganzen Prozess einfach umkehren.

Ich hab mich damit abgefunden weiter zu leben ohne für jemanden verantwortlich zu sein, außer unseren Kindern.

Sie war nicht glücklich. Warum sollte sie zurück wollen.
 
  • #27
Nun, wenn Du es so siehst, dann magst Du vielleicht tatsächlich "alles" gemacht haben, was man halt macht.
Aber es geht sehr oft nicht ums Machen, sondern um WIE mache ich es, mit welcher Intention - und wenn die Gefühle dahinter fehlen?
nein, ich hab meine Frau geliebt und alles für sie getan. Ich war mit ihr bei der Eheberatung, die auch nur gesagt hat, sie muss damit aufhören oder sich trennen.

Wenn sie einen anderen Job, neues Studium, gar nicht arbeiten, irgendwas- ich hatte alles unterstützt wenn sie mir hätte sagen können, was. Ich hab sie Hunderttausendmal im Arm gehalten, wenn sie traurig war und nicht mal wusste warum. Ich hab versucht sie abzulenken und mit ihr alles mögliche zu unternehmen.

Ich fand unser Leben perfekt, und unsere Ehe.
Ihr hat was gefehlt, so traurig das ist.

wenn wir uns nur einfach auseinander gelebt hätten, müssten wir auch damit klar kommen.
 
  • #28
Jede Deiner freigeschalteten Antworten entlarvt Dich mehr.
Verachtend.
Verhöhnend.

Du hattest keinen Bock mehr auf Deine depressive Frau, siehst Deinen Anteil nicht daran.
"Zweckgemeinschaft"...

Du drehst Dir die Antworten hier so, dass sie Dir als Bestätigung taugen.

Ich bleibe dabei. Du bist ein widerlicher Mensch.

Wenn ich besagte Freundin wäre, ich würde Dich nach derlei Aussagen in die Wüste schicken.
 
  • #29
Zur ersten Aussage: Wichtig ist einem während einer akuten depressiven Phase garnichts mehr. Du bist gelähmt, isoliert in einer hoffnungslos dunklen Welt ohne Zugang nach außen, und einfach alles erscheint unglaublich schwer und sinnlos. Deine Gefühle sind wie abgetötet, auch wenn du weißt, dass sie theoretisch da sein müssten für deinen Partner und deine Kinder. Ich verstehe auch den Satz deiner Exfrau, dass sie ja nicht in einen anderen Menschen umtherapiert werden könne. Man selber steckt ja so drin, dass man nicht mehr differenzieren kann: "Bin das jetzt ich oder ist das die Krankheit? Ist die ganze Welt wirklich so scheiße oder ist das die Krankheit?"
sie hat sich entschuldigt, für die Aussage, dafür, was das mit mir gemacht hat, dass sie mich so lange hat hängen lassen, dass sie unsere gemeinsamen Träume vernachlässigt hat.
Aber ausgesprochen ist es trotzdem, genau das was ich jahrelang befürchtet hab. Ich wünschte ich könnte das einfach löschen, so wie sie mir einfach so eine Affäre verzeiht.

Sie hat das auch nie als Ausrede benutzt, sondern von Anfang an gesagt, es war ihr Fehler sich nicht drum zu kümmern. Warum musste das passieren, warum hat sie das nicht früher gemacht?

Erst als ich danach gefragt hab, hat sie berichtet wie es ihr damit ging. Vieles beschreibt sie ähnlich wie Du. Dass sie keine Freude mehr hatte, auch bei Sachen, die sie immer mochte und das dann lieber gar nicht gemacht hat. Dass sie verzweifelt war unter anderen fröhlichen Menschen, weil sie das nicht konnte und sich mangelhaft gefühlt hat. Das versteh ich auch.

Das Gespräch war erst vor einigen Wochen. Wer sagt mir denn, dass es nicht doch was mit mir zu tun hatte und wieder kommt? Wo es doch offenbar “keine Gründe” gibt? Dass die paar Monate Therapie alles weggezaubert haben? Oder sie in 20 Jahren sagt die Trennung wäre doch besser gewesen? Oder sie sich nur mir zuliebe ändert?
Meine Schwester hatte auch Depressionen, sie war lang in der Klinik. Ihr konnte niemand helfen, sie ist tot. Das will ich für meine Frau nicht riskieren.
jetzt ist es sowieso zu spät zurück zu gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #30
Sie ist fast wieder wie früher. Sie hört mir zu. Sie streitet nicht, beschimpft mich nicht, sie bleibt nur dabei sie respektiert meine Entscheidungen, aber sie will die Ehe fortsetzen, jetzt ohne Depression.
So leid mir das tut, ich kann nicht. Es ist leichter das Beste aus der Trennung zu machen und ich hab mich damit abgefunden.
Das dauert genau so lange, bis wieder der Alltag da ist und dann kommen die Themen wieder auf.
Man soll nichts aufwärmen, Zeit genug, etwas zu drehen, war ja da. Das Phänomen sieht man oft, nach der Trennung großes Katzenjammer dann nach der Wiedervereinigung same procedure....
Deine Frau soll als wichtigsten Schritt bei sich schauen und warum ihre emotionale Abhängigkeit so groß ist, dass sie sich nicht auf sich selbst und ihr eigenes Leben konzentrieren kann. Da ist heftig was im Argen, die Therapie wird sie writer bringen wenn sie sich darauf einlässt.
Ich kenne das wenn in einem etwas zerbrochen ist dann gibt es kein Zurück mehr, auch wenn man den anderen als Mensch mag.
Du machst das schon richtig, mach ihr klar, dass es ein Zurück niemals geben wird.