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  • #31
Ich wohne seit Jahren mit Ex zusammen. Wir haben einen Teil eines Hofs zusammen restauriert, im Stall stehen 4 gemeinsame Pferde und 1 Hund und und. (...)

Die Probleme setzten sich mit den Pferden fort, keiner wollte verzichten und wohin mit ihnen, wo sie es doch hier perfekt haben?! Wir haben uns in den ersten Monaten um Alternativen bemüht. Optimal waren die alle nicht. (...) Tiere verkaufen? Nein, das wollten wir beide nicht. (...)

(...) Man geht dann doch besonnener mit Liebe und überhitzten Leidenschaften um. Man schmeißt für einen neuen Menschen nicht alles weg, was einem lieb und teuer ist.

Es ist doch in Ordnung, dass Ihr Euch mit Eurer platonischen Beziehung und den Pferden und Hund auf dem Hof gemütlich eingerichtet habt. Erwartet aber bitte nicht, dass ein künftiger Partner/Partnerin das für sich als eine erfüllende Lebensweise ansehen kann.

Auch bei #29, wo der Ex dann ständig für's komplette Wochenende ins Haus von w57 kommt, empfinde ich als partnerschaftsfeindlich. Wie sehr muss man sich zum Affen machen, um komplett auf die tradierte Lebensweise des Partners aufzuspringen, ohne eigene Aktzente setzen zu können?

Wenn sich jemand für so ein Arrangement findet - warum nicht. Ich zweifle allerdings an, dass so ein Partner ein gesundes Selbstbewusstsein und einem gesunden Sinn für die eigenen Befürfnisse aufweist.
 
  • #32
Wir haben uns ohne jeden Krach getrennt, wir haben uns irgendwann zusammen gesetzt, gemeinsam beschlossen, dass wir als Freunde gut funktionieren, aber als Paar nicht. Keine Eifersucht, kein Drama.

Ich kann sogar nachvollziehen, dass diese Entscheidung für euch die richtige war!

Normalerweise jedoch ist bei einer solchen Variante der räumlichen Nähe und Freundschaft immer jemand dabei, der leidet, oder sich zumindest unwohl fühlt. Oft hat eine/r von beiden noch nicht ganz abgeschlossen und hofft insgeheim auf das Aufleben der Beziehung.

In eurem Fall würde es höchstwahrscheinlich die zukünftige Partnerin deines Freundes sein, die absolut kein Interesse daran hat, die symbiotische Beziehung zwischen euch ständig vor Augen zu haben, wohl wissend, dass auch ihr zwei Frauen eine (ungewollte) Gemeinsamkeit habt, die intimer nicht sein kann:
Sex mit diesem Mann.
 
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  • #33
Meine Partnerin hat die Trennung ausgesprochen, will jedoch in der gemeinsamen Wohnung bleiben gegen meinen Willen. Mietvertrag läuft auf beide.

Finde ich eine Zumutung. Werde natürlich selbst ausziehen.

Habe kein Verständnis, wenn frau so locker flockig davon schreibt, was praktischer ist bzw. zuviel Aufwand bereitet.Halte das für Bequemlichkeit.

Ist eine Frage der Selbstachtung, dass das Thema geregelt wird.
 
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  • #34
Wer für sich beschlossen hat, weiterhin unter einem Dach zu leben, aus welchen Gründen auch immer, ist das für die Betroffenen ja völlig ok. Es darf nur nicht erwartet werden, dass ein neuer, potentieller Partner das ebenfalls gut findet und kein Problem damit hat. Die Allerwenigsten kämen mit dieser Konstellation zurecht.

Für mich wäre das kein Lebensmodell und würde das bei einem neuen Partner auch nicht akzeptieren, weil es schlicht und einfach eine Zumutung für den/die "Neuen" ist.
 
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  • #35
Meine Partnerin hat die Trennung ausgesprochen, will jedoch in der gemeinsamen Wohnung bleiben gegen meinen Willen. Mietvertrag läuft auf beide. Finde ich eine Zumutung. Werde natürlich selbst ausziehen.

Das kommt mir bekannt vor. Nun ist es allerdings so, daß ein Mietvertrag ja nach der Kündigung noch eine gewisse Zeit weiterläuft, und das bedeutet im Falle eines Auszugs: doppelte Miete, neue Kaution, Umzugskosten, Maklergebühren. Als der überraschend geschaßte Partner hat man die nötigen Mittel vielleicht gar nicht so schnell flüssig.

Und während man noch an der (finanziellen, nicht emotionalen!) Situation knabbert, lernt man den Traumpartner kennen. Was tun, sprach Zeus? Hinhalten, bis alles "aufgearbeitet" ist? Sich als Fremdgänger anschauen lassen, auf den zuhause die "nichts ahnende" Ehefrau wartet? Oder wie?
 
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  • #36
Das ist etwas, was ich so garnicht verstehen kann. Wieso wohnst du noch bei deinem Ex? Dir müsste doch klar sein, dass das für einen potenziell neuen Partner abschreckend ist!? Ist es denn bei dir eine finanzielle Frage, weshalb du keine eigene Wohnung hast oder kannst du deine Ex- Beziehung nicht loslassen? Ich finde es befremdlich!

Wenn eine Beziehung beendet ist, dann sollte sie das auch räumlich sein! Meine Meinung! Und andere denken das sicher ebenfalls.
 
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  • #37
Für mich ist es ein absolutes NoGo, wenn Du bei Deinem Ex wohnst. Das macht für mich den Eindruck, dass Du gerne einen Mann suchst, bei dem Du einziehen möchtest.
Ich date nur Frauen, die komplett frei sind und alleine als Single wohnen. Eine Frau wie Du würde mich nur unter Druck setzen, dass sie über kurz oder lang zusammen mit mir wohnen möchte-und das aus Bequemlichkeit. Erstmal sich eine eigene Wohnung nehmen, erst dann einen neuen Partner suchen. So bist Du in einer gleichwertigen Position-alles andere macht Dich unattraktiv.
 
  • #38
Habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, deshalb kann es sein, dass folgende Frage schon gestellt wurde:

Wie würdest du denn reagieren, wenn du von deinem Schwarm erfährst, dass er sich noch das Bett bzw. die Wohnung mit seiner Ex teilt? Ich finde, das ist schon ein ziemlich mieses Gefühl und würd mich auch etwas blockieren. :-/ Würde mir auch persönlich zeigen, dass du wohl noch nicht von deinem Ex loslassen kannst.
 
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