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Ist es Euch wichtig, dass Euer Partner Sport treibt?

Die Frauenfußball-WM und meine eigene Unsportlichkeit (die mir angesichts ersterer mal wieder mit aller Pein zu Bewusstsein gelangt) treiben mich zu dieser Frage: Ist es Euch wichtig, dass Euer Partner / Eure Partnerin Sport treibt? Wenn ja, warum?
 
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Die Frauenfußball-WM und meine eigene Unsportlichkeit (die mir angesichts ersterer mal wieder mit aller Pein zu Bewusstsein gelangt) treiben mich zu dieser Frage: Ist es Euch wichtig, dass Euer Partner / Eure Partnerin Sport treibt? Wenn ja, warum?

NEIN. Wichtig ist, dass ein Mensch etwas für sich tut und man evtl. ein gemeinsames Hobby findet. Ich kenne Paare, wo einer von beiden extremst sportlich ist und der andere nicht.

w,39
 
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Natürlich! Zum einen zeigt mir das ein Stück weit Disziplin und zum anderen solltest Du dir das wert sein. Sprich Herz Kreislauf fördern und die Figur in Schuss Halten. Es gibt nichts unattraktiveres als dicke Speckrollen gerade bei Frauen.

W44
 
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Nein, mir wäre es nicht wichtig, im Gegenteil. Ich (39 W) bin selber ziemlich unsportlich und total unbegabt in dieser Richtung. Daher wäre mir ein unsportlicher Mann am liebsten.

Das heißt nicht, dass ich einen Mann möchte, der nur zu Hause vor dem Fernseher sitzt. Was unternehmen, auch mal spazieren gehen, Fahrrad fahren usw., das ist mein Ding. Bewegung ja, aber auf "normale" Art und so dass es Spaß macht und kein Leistungsdruck dahinter steckt. So und soviele Kilometer in der Woche laufen müssen, so und so viele Stunden schwimmen oder was auch immer, so einen Stress will ich nicht. Freizeit soll für mich auch Entspannung sein.

Meine Erfahrung mit sportlichen Menschen (Männer wie Frauen) ist, dass viele gar kein Mittelmaß mehr kennen. Heutzutage wird vieles immer gleich extrem betrieben. Da geht man nicht ein oder zwei Mal die Woche ins Fitnessstudio, sondern gleich jeden Tag und am Wochenende auch noch. Oder man trainiert zwei oder drei Mal die Woche im Verein und jedes Wochenende sind dann Turniere oder Veranstaltungen. Da richtet sich die ganze Freizeit in der Beziehung nur noch nach dem Sport, den der Mann macht. Ist mir zu extrem.

Schlimm wird es dann, wenn es nicht mehr nur Hobby sondern richtiggehend Fanatismus wird. Dann wird die ganze Ernährung umgestellt, weil man dann sportlich bessere Leistungen erbringen kann und die Partnerin wird den ganzen Tag belehrt, soll auch anders essen und am besten auch noch einen Trainingsplan in der Freizeit abarbeiten. Nein danke.
 
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Ja, das ist mir sehr wichtig. Erstens weil es mir selber ein wichtiges Hobby ist und ich es zumindest teilweise mit meinem Partner teilen möchte. Z.B. lange halbsportliche Radtouren, statt Fernsehen usw.
Weiterhin sehe ich Sport als sehr wichtig für die Gesundheit an, Bewegung ist mit der Ernährung der wichtigste Einflussfaktor und ein bewusster, gesunder Lebensstil ist das was ich selber lebe. Von daher kommt grundsätzlich nur ein sportlicher Mann in Frage.
Allerdings kenne ich auch das Extrem, nämlich ein Partner der ohne tägliche exzessive Trainingseinheiten gar nicht entspannen konnte und den Sport wie eine Sucht betrieben hat. Das war mit Partnerschaft auf Dauer für mich nicht vereinbar.
Also das Maß macht es.

w/41
 
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Die Frauenfußball-WM und meine eigene Unsportlichkeit (die mir angesichts ersterer mal wieder mit aller Pein zu Bewusstsein gelangt) treiben mich zu dieser Frage: Ist es Euch wichtig, dass Euer Partner / Eure Partnerin Sport treibt? Wenn ja, warum?

Logisch. Sport hat was mit Selbstwahrnehmung, Wertschätzung des Körpers zu tun. Sport hält gesund, trägt zur gesunden Psyche bei....

Wer kein Sport macht käme für mich als Partner nie in Frage.

w 47
 
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Ja, ist mir wichtig! Mit einer Couchkartoffel kann ich nichts anfangen... Sportliche Menschen sind aktiv, körperbewusst, fit, gesund, haben meist eine gute Figur und man kann viel mir ihnen unternehmen ohne dass sie nach 3 h schlapp machen. Und ich stehe auf sicht- und tastbare Muskeln. Ich selbst mache Sport am liebsten draußen bei Wind und Wetter, da kommt die Naturverbundenheit hinzu.

w29
 
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Es kommt wie immer auf den Einzelfall an. Es gibt keine Patentrezepte in der zwischenmenschlichen Interaktion oder bei der Partnersuche.
 
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Ein ganz klares "JEIN"
Es kommt auf die ganz eigene Definition von Sport an. Für den einen ist Sport schon das allsamstägliche Anschauen der Sportschau, für den anderen ein tägliches Kasteien des Körpers.
Ich mag keine Männer, die nicht einmal die Treppe rauflaufen ohne aus der Puste zu kommen, ich mag aber auch keine Männer, die jeden Tag mit ihrem Rennrad durch die Gegend rennen oder gar Marathon oder noch schlimmer Triathlon machen. Hatte ich mal und das war echt schlimm, da wurde der ganze Tagesablauf nach dem Sport ausgerichtet, das muss ich nicht mehr haben. Und je älter Männer werden, desto extremer werden sie in ihrem Sport.
Ich hätte gerne einen sehr, sehr gemäßigten Sportmenschen, der mal mit mir läuft, mit dem Rad fährt oder eine längere Wanderung macht. Eben Sportarten, die man gemeinsam machen kann.
w 58
 
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Ich denke, häufig dürften die Kombinationen Sportler sucht Sportler und unsportlich sucht unsportlich auftreten, was ja in den Antworten auch teilweise bestätigt wird.

Bei mir ist das etwas anders. Vorab: Ich bin als Kind schon immer unsportlich gewesen, aber seit einigen Jahren regelmäßig (3x die Woche) im Fitnessstudio. Das mache ich aber für mich und mein Wohlbefinden. Dass es unter Umständen eine positive Wirkung auf meine optische Anziehungskraft hat mag zwar kein Nachteil sein, war und ist aber völlig untergeordnet. Ich fühle mich einfach vitaler, gesünder und bekämpfe einige Zivilisations-Wehwehchen ala Rückenschmerzen.

Bei Frauen gefällt mir zwar eine schlanke, straffe Figur, aber Sport in einer ähnlichen Weise zu betreiben, setze ich sicher nicht voraus. Im Gegenteil hatte ich mal eine, die (für Frauen eher untypisch) deutlich sichtbare Muskeln (ein leichtes V-Kreuz, definierter Bizeps) hatte. Gefällt mir überhaupt nicht!

Lange Rede, kurzer Sinn: Solange sie nicht aussieht, als hätte sie Sport dringend nötig, muss das nicht sein. Wenn sie es freiwillig tut und ihre Figur dadurch nicht vermännlicht, darf sie das aber natürlich gern tun.
 
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Sport hat durchaus nicht unbedingt mit Wertschätzung des eigenen Körpers zu tun und mit gesunder Selbstwahrnehmung, sondern leider oft auch mit übersteigertem Ehrgeiz, der dem Körper schadet. Nicht wenige Menschen, die Sport machen, tun dies, um andere zu beeindrucken und achten auch dabei nicht wirklich auf ihre körperlichen Bedürfnisse (wählen eine Sportart, die gerade 'In' ist, nur um mitreden zu können; bzw. übertreiben und bekommen dadurch gesundheitliche Beschwerden).

Ich z.B. bewege mich in einem Umkreis von ca. 30 km ausschließlich zu Fuß oder per Fahrrad und bin so ständig in Bewegung, hab eine gute Kondition. Dies würde ich nicht ausdrücklich als 'Sport machen' bezeichnen. Ich tue nur das,was mir gut tut, womit ich mich wohlfühle. Damit bin ich besser in Form, als viele Mitmenschen, die in ein Sportstudio gehen oder im Bekanntenkreis darüber reden, was für tolle Sportler sie sind.

Mein Partner muß keinen Sport machen, sollte aber genauso bewegungsfreudig sein, das ist wichtig - ich reise zwar gerne, verzichte aber genauso gerne auf Auto/Bahn/Bus/Flugzeug.
 
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Grundsätzlich und in Hinblick aufs Zusammen-Älterwerden würde ich zumindest die Bereitschaft und Lust auf einigermaßen regelmäßig ausgeübte Sportarten wünschen, ja -- je älter man wird, desto schwieriger sind (für die meisten Menschen) neue Muster; wer erst einmal Herz-Kreislauf-Probleme hat, schafft es dann nicht mehr, sich Joggen anzugewöhnen.

Emotional wichtig ist es mir bei einem Partner nicht, nein (mir selbst allerdings schon).
 

Angele

Gesperrt
Sport ist mir so was von 100%ig wurscht. Ich treibe keinen Sport, bin total sportfaul, fahre zwar mal Fahrrad; ich gehe auch gerne, besonders, wenn ich wütend bin, dann auch mal 20 km ohne Pause. Ich bewege mich recht viel in meiner Arbeit, nehme immer die Treppen statt den Fahrstuhl, bin kerngesund (habe mich gerade wieder prophylaktisch durch und durch untersuchen lassen), wiege 59 kg (bei 1,68), esse von Natur aus gut und vernünftig (mag Obst, Fisch und Gemüse, dagegen nie Kuchen, Soßen oder Süßigkeiten) und bin körperbewusst - und das völlig ohne Sport in der Freizeit.
Sportmenschen sind oft fanatisch, häufig auf Äußerlichkeit monofixiert und dabei nicht selten langweilig von der Persönlichkeit her.
Ich mag mit Sicherheit keine Couchkartoffel, Fernseh-kucker (sehe selber kaum fern) oder Langeweiler. Aber dieses Sporttreiben nur des Sportes wegen finde ich einfach doof und Zeitverschwendung. Reisen, lesen, lernen, gemeinsam lachen und sich unterhalten ... es gibt so viele schöne Tätigkeiten. Sport ist öde, stupide und langweilig.
Wer Tausende von Euro für Sport ausgibt - sei es aktiv oder als Zuschauer - begibt sich in eine Falle, wo er viele andere wunderschöne Tätigkeiten ausschließt.
Na, jetzt kriege ich aber verbale Dresche ;-)
(w/57)
 
Da ich selber unsportlich bin, würde eine sportliche Frau nicht so gut zu mir passen. Ich gehe regelmäßig ins Freie und bewege mich, um nicht einzurosten und um ein paar Kalorien zu verbrennen, aber sonst bin ich eher ein gemütlicher Typ / Genussmensch und hätte darum lieber eine Partnerin, die ähnlich "tickt". Wenn mich meine Partnerin zu etwas mehr Bewegung motivieren könnte, hätte ich bestimmt nichts dagegen - jedoch zum "Spitzensportler" würde ich mich nicht "umpolen" lassen! Ganz schlimm finde ich die Kombination von extremer Sportlichkeit mit Kalorienzählerei, allgemeiner Genussfeindlichkeit und "Freizeitstress".
 
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@ Angele, auf Deinen abschließenden Satz bezogen: Im Gegenteil, aus Deinen Ausführungen spricht viel Weisheit, wie ich finde! Die Sache mit dem Sport ist eben kein Pauschalrezept für ein gelingendes Leben, sondern - wie so vieles - nicht ohne Ambivalenz. Ein Mann wie Winston Churchill sagte offenbar nicht ohne Grund: 'No sports!'
 
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Ist nicht unbedingt ein muss. Ich treibe zwar selbst Sport mit Radfahren, Joggen und Krafttraining, aber wenn ich das mache dann um mich auszupowern und da brauch ich nicht unbedingt eine Frau dazu (könnte zum Hemmnis werden). Ich steh auch nicht so auf athletische Frauen, lieber ein bisschen schwächlich und weiblich geformt. Da könnte ich mir vorstellen sie auch dem Tandem mitzunehmen, da kann ich strampeln und sie sich die Umgebung ansehen.
 
Mir geht es so wie #15. Auch ich bin eher unsportlich und könnte mir keine Partnerschaft mit einem sehr sportlichen Partner vorstellen. Insbesondere wenn man beruflich stark eingespannt ist, bleibt ja nur wenig Freizeit. Und wenn die Freizeitinteressen allzu sehr auseinandertrifften, ist das doch schade. Der eine rennt oder radelt ständig durch Wald und Feld und man selbst schlendert gemütlich auf anderen Wegen. Dann doch lieber gemeinsam und eher gemütlich. Anders ist es vielleicht bei Mannschaftssportarten. Da könnte ich mir - je nach Sportart - auch vorstellen, am Spielfeldrand mitzufiebern. Aber im Großen und Ganzen wäre mir ein unsportlicher Partner lieber.
 
Aber Hallo!

Schliesslich ist das eine Lebensart und nicht einfach nur ein Hobby. EIne Nichtsportlerin hätte für meine Lebensart nicht das geringste Vsertändnis wie hier auch sehr viele Antworten bestätigen.

Alleine diese seltsame Annahme man würde sich verbissen kasteien und das Ganze nur wegen der Aussenwirkung mach und- Das fürchterlichste überhaupt- sich wegen irgendwelcher Bestzeiten gsund ernähren und womöglich auch noch das Rauchen aufgeben.

Ihr versteht uns einfach nicht, wieso sollte das in einer PArtnerschaft anders sein?

Um mal den Vorurteilen zu begegnen: Nein, es ist keine kasteiuung oder Qual an einem wunderschönen Sonntagmorgen zwei Stunden mit den Kumpels durch den Wald zu traben, gute Gespräche unterwegs zu führen und danach mit keiner schlechtem ewissen ob der Figur so richtig ausgiebig zu Frühstücken, die gesunde Ernährung kommt von alleine weil man lernt auf die Bedürfnisse des Körpers zu achten und Sie ist, richtig gemacht sehr viel leckerer als Fast Food.

Die allermeisten Sportler müssen eben keine Kalorien zählen, sind höchst Genussfreudig und haben auch keinerlei Freizeitstress- es gibt, erwiesenermassen nicht entspannenderes als ein lockeres Läufchen nach einen Stressigen Arbeitstag.

Wers nicht glaubt dem empfehel ich sich am Matahonwochenende in einer der grossen Städte zu begeben, am besten Berlin. Da starten 38.000 Menschen, gewinnen könnens 10, vielleicht noch weitere 100 mit AK-Plazierungen- die restlichen 37.000 haben Spass und machens für sich. Dann geht vor und nach dem Lauf durch die Kneipen und Restaureants- ich wette vor allem danach habt Ihr noch Euer gesamtes Leben nicht derart viele Menschen gesehen die sowas von gut drauf sind und alles andere tun als Kalorien zählen.

Zumindest unter Läufern sind die verbissenen eine kleine Minderheit. Der Rest wird vielleicht nicht älter als Ihr, aber wir strerben gesünder und haben definitiv länger mehr vom Leben.
 
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Da ich noch nie sonderlich sportlich war, ist mir das immer egal gewesen. Jetzt habe ich einen sehr sportlichen Partner, der täglich joggt und auch noch an Turnieren teilnimmt. Sportlicher bin ich deswegen nicht geworden.

w
 
@ Kalle

Lieber Kalle, wir wissen doch alle, dass Sprot in deinem Leben einen hochen Stellenwert hat. Niemand streitet die Richtigkeit deiner Worte ab. Es ist alles in Ordnung, weil es für dich (euch) OK ist.

Was mich persönlich stört, sind deine ständigen Versuche, andere Menschen davon zu überzeugen, dass sie genau so denken und handeln sollen. Kannst du nicht einfach akzeptieren, dass es noch andere Möglichleiten gibt, sich zu bewegen, als durch ´geplantes Laufen, Mucki-Bude, Marathon etc.'?

Angele/# 14, macht das genau richtig. Auch so geht's. Bewegen, wann immer es geht und Spaß macht. Wer fast immer Treppen geht, kann an einem miesen Tag auch mal den Fahrstuhl nehmen etc. Das gleiche gilt doch auch für die Ernährung. Wer sich normal gesund ernährt, kann sich doch im Sommer auch mal ein Eis gönnen, ohne dass er gleich adipös wird.

Wichtig ist doch, was dabei heraus kommt! Wie jeder sein Wunschgewicht hält/erreicht, das ist doch egal. Aber, warum willst du immer anderen Menschen dieses gute Gefühl, das du bei deiner Art hast, einreden? Wir sind nun einmal alle verschieden und empfinden auch nicht gleich.

Ich mag Menschen, die etwas so konsequent und überzeugt machen, wie du das tust - aber ich kann das Missionieren (jedweder Art) nicht ausstehen. Und natürlich ist dieser Beitrag kein persönlicher Angriff o. ä. Das liegt mir fern. Ich wollte nur mal eine andere (meine) Sichtweise posten.
 
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@ Kalle


Was mich persönlich stört, sind deine ständigen Versuche, andere Menschen davon zu überzeugen, dass sie genau so denken und handeln sollen. Kannst du nicht einfach akzeptieren, dass es noch andere Möglichleiten gibt, sich zu bewegen, als durch ´geplantes Laufen, Mucki-Bude, Marathon etc.'?
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Danke für dieses Statement. Es spricht mir aus dem Herzen.
Genau das ist es, was mich an so mancher Sportskanone stört. Diese Missionierung!
Wer gerne Sport macht, soll es machen. Aber er soll auch akzeptieren, dass andere Menschen keinen Sport machen und trotzdem absolut gesund leben.

Und ich werde mich garantiert nicht die Marathonläufer irgendwo in berlin oder sonstwo anschauen, weil die mich 0,0 interessieren.
 
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Mein Partner ist sportlich - ich weniger - zum Glück missioniert er mich nicht..

w
 
zu # 4: Mir ist ebenso wie Dir Sport sehr wichtig. Ich würde jedoch nie sagen, dass deshalb nur eine sportliche Frau in Frage kommt. Auch das joggen-statt-fernsehen Argument kann mich nicht überzeugen.

So versuche ich es zu vermeiden, andere zu einer vermeintlich besseren Lebensweise missionieren zu wollen. Das geht so wieso schon mal gar nicht. Der Mensch ist sehr freiheitsliebend und möchte das nicht. Also gilt, locker bleiben. Ich finde es bereichernd, wenn ich von meiner zukünftigen Partnerin ganz andere Anteile mitbekomme, ich ihre Hobbies kennenlernen kann, auch wenn wir sie vielleicht nicht miteinander teilen können. Warum sollte das auch so sein müssen. Das dann nicht auch viel Zeit für Gemeinsames bleiben würde, das halte ich für den nächsten Irrtum. Der Wegweiser wird vom Herzen ausgerichtet. Und das Bereichernde ist die Vielfalt, die möglich ist.
 
Das ist mir sowas von egal! (Gruß an Frau Frei)

Ich würde einen agilen Nicht-Sportler bevorzugen. Werde nie verstehen, daß es andere als Genuß bezeichnen, mal eben so ein paar Runden im Stadion zu rennen. Unbegreiflich. Wäre für mich die blanke Schinderei.
Muß dazu aber auch sagen, daß ich keinen Bürojob habe, sondern auf Arbeit viel Bewegung. Abends will ich dann einfach nur noch die Beine hochlegen.
 
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Leute, die sehr gerne Sport machen, dahingehend ihre Ziele haben, "hetzen" nicht über die Nichtsporttreibenden her. Sie haben echt was besseres zu tun. Kalle z.B. betont einfach nur, was Sport für Auswirkungen hat, möchte vielleicht auch etwas motivieren und schon wird er von den komplexbehafteten Leuten angemacht. Wenn ihr so lässig sein würdet, würdet ihr es entweder neutral oder positiv aufnehmen. Übrigens Angele, beim Sport kann man wunderbar Lachen, sich unterhalten und kommt mit interessanten Leuten zusammen. Sehr viel sogar. Und man unternimmt mit denen viele Sachen abseits des Sports. Kann man natürlich nicht beurteilen, wenn man vom anderen Ufer ist. "Sport ist öde, stupide und langweilig". Ist doch okay, wenn Du mit Sport nichts am Hut hast, nur frage ich mich dann woher dieser weise Satz kommt. Stupide - wenn Du wüsstest wieviel Kopf, Vielseitigkeit und wieviele diverse Eigenschaften von einem Sportler abverlangt werden. Naja und Sport ist nicht gleich Sport. Aber gut, ein langes, komplexes und bestimmt langweiliges Thema. Sportler haben, v.a. wenn sie gut sind, die Möglichkeit viele Städte und Länder zu bereisen, einfach nur durch den Sport. Sport ist nicht Mucki Bude. Und was spricht dagegen ,wenn Sportler auf ihre Ernährung achten möchten. Zumeist können die eh mehr essen als Stubenhocker und es ist keine Qual, sich gesund ernähren zu wollen. Können natürlich viele Couchpotateos nicht verstehen. Ich bin leidenschaftliche Sportlerin und habe schon immer Leute akzeptiert, die keinen Sport machen möchten. Es gibt unter den Nichtsporttreibenden natürlich viele, die Sportler bewundern und die die Sportler genauso aktzeptieren. Und dann gibt es halt einige, wie in diesem Forum, die irgendwelche Probleme mit Sport und sich selbst haben. Für mich muss ein Partner keinen Sport machen. Er muss aber interessant sein, kein 0815 Typ, der mit Leidenschaft genießen kann, der gerne gut und viel ißt (und sich das auch leisten kann! körperlich ;-) ) und schon etwas anderes angeben können, als "ich lese und reise gern", denn solche Interessen sind für Sportler selbstverständlich. Sport ist auch eine Lebenseinstellung, eine Art von Genuß. Ich kann es mir leisten z.B. das Essen zu genießen, habe keine Cellulites, Kurven, Knackarsch, flachen Bauch, habe gesunde Organe, einen ausdauernden Geist, Körperbewusstsein (hey Jungs, auch im Bett :) ), Disziplin, einen Willen und viel Kraft für Sachen außerhalb des Sports und kenne jede Menge Senioren 80 +, die sich bewegen wie es viele 50-jährige nicht mehr schaffen werden. Natürlich das ganze Leben lang Sport gemacht. Natürliche, gutaussehende Gesichter und viel Freude am Leben, an Menschen, viele soziale Kontakte.

Klar, gibt es die verkrampften Sporttreibenden, die sich vieles verbieten, die sich für wenig außerhalb des Sports interessieren. Doch man muss dann dennoch nicht über Sport an sich hetzen, v.a. wenn man null Ahnung hat.

Genießt euer Leben, wir machen es auch!
 
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Leute, die sehr gerne Sport machen, dahingehend ihre Ziele haben, "hetzen" nicht über die Nichtsporttreibenden her. Sie haben echt was besseres zu tun. Kalle z.B. betont einfach nur, was Sport für Auswirkungen hat, möchte vielleicht auch etwas motivieren und schon wird er von den komplexbehafteten Leuten angemacht.
Was soll denn diese Aggressivität? Niemand hat hier Kalle oder andere Sportler angegriffen! Hier haben lediglich Teilnehmer, die eine andere Art gesund zu leben haben, auch ihre Meinung geschrieben. Und von "hetzen" kann doch gar keine Rede sein.

So sollte es sein, und jeder sollte das auch unbeeinflußt tun können.
 
@21 Angele

Was mich persönlich stört, sind deine ständigen Versuche, andere Menschen davon zu überzeugen, dass sie genau so denken und handeln sollen.

netter Reflex... zuerst dachte ich- huch, hab ich inmeiner Begeisterung etwas missionierendes geschrieben? Nochmals den Post gelesen und festgestellt- Nöööö, hab ich nicht. Wieso also hast Du da sowas herausgelesen? Dem Vorurteil zu begegnen das hier oft und ausdauernd geäussert wird - der verbissene, asketische, genussfeindliche Leistungsjunkie- das war der Sinn und Zweck dieser Wortmeldung. Und dazu stehe ich. Wenn ihr das weiter glauben wollt um Euer Leben als Bewegungsphobiker vor Euch selbst zu rechtfertigen- nur zu. Wenns sooo toll ist seinen Körper zu vernachlässigen, wieso müsst Ihr uns Sportler denn derart anfeinden und Dinge unterstellen die einfach nicht wahr sind?
Und wehe jemand nimmt Euch dann die Illusion und behauptet dass Sport kann auch Genuss sein kann. Dass es die Lebensqualität und Leistrungsfähigkeit steigert. Frechheit das.
Dass sich das jemand nicht vorstellen kann der nach einem Stockwerk ohne Fahrstuhl reanimiert werden muss ist mir auch klar. So ein Leben kann wiederum ich mir nicht vorstellen.

Ergo: Sportler zu Sportler. Nichtsportler zu Nichtsportler. So einfach ist das. Nichts anderes hab ich den diversen Posts geschrieben. Einfach weils eine andere Lebensauffassung ist. Und was solls liebe Nichtsportler: Ihr seids doch eh in der Mehrheit- WIR sinds doch die unsere Zielgruppe deutlich verkleinern. Also mach was Ihr eh wollt, leht Euch zurück.

Ich könnte jetzt die ganzen positiven Effekte aufzählen, aber das hat ja schon #26 dankenswerter Weise übernommen. Ich kann das nur bestätigen, all die anderen Treads wie: Ü40 sind die Männer/Frauen eh alle verfettet, träge und impotent... kommt bei uns nicht vor ;-).

@28
Was soll denn diese Aggressivität? Niemand hat hier Kalle oder andere Sportler angegriffen!

Doch, unter anderem mit dem Vorwurf der missionierung.
 
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