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Gast

  • #1

Ist es für Männer wichtig, dass die Frau ihren Namen annimmt?

Ist das heutzutage für Männer bei einer Heirat noch wichtig, dass die Frau seinen Nachnamen annimmt und die Kinder später auch wie der Mann heißen?
 
  • #2
Ja ich glaube Männern ist das wichtig. Vor allem das sie heißen wie die Kinder und das alle in der Familie gleich heißen. Mir wäre das auch immer wichtig
 
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Gast

  • #3
Ich denke, vielen Männern ist es wichtig, zeigt es doch auch eine gewisse "Reviermarkierung" und Dominanz. Meinen Freund habe ich jedoch bereits subtil mitgeteilt, dass ich meinen Namen nicht hergebe - bin aber auch eine Frau, die ohne Trauschein sehr glücklich ist ;)
 
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Gast

  • #4
Mir als Frau wäre es vor allem wichtig, seinen Namen anzunehmen (Ausnahme: Er ist absolut schrecklich.)
 
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Gast

  • #5
Dieses Thema hat mein Freund -natürlich rein hypothetisch- schon sehr früh angesprochen (nach wenigen Wochen Beziehung) und er war sichtlich erfreut, als ich gesagt habe, dass mir mein Nachname nicht so viel bedeutet und dass ich auch finde, dass eine Familie nur einen Namen haben sollte, ich also (vorausgesetzt der Name des Mannes ist nicht absolut grauenhaft) seinen Namen annehmen würde.
Ihm war das total wichtig, ich glaube auch deshalb wollen Männer meist einen Sohn (=Stammhalter), der den Namen weiterführt.
 
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  • #6
Ich finde, beide sollten sich für den schöneren Namen entscheiden.
 
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  • #7
Nein, die Frau kann gerne ihren Nachnamen behalten.

Jedoch würde ich auf jeden Fall wollen, dass die Kinder meinen Nachnamen tragen.
 
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  • #8
Also im Falle einer Heirat würde ich den Namen des Mannes annehmen. Habe da kein Problem damit. Ausnahme ist natürlich, der Name ist schrecklich

w
 
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  • #9
Tja, kommt wohl immer auf die Vorgeschichte an. Als jemand, der seinen Familiennamen vom Stiefgroßvater geerbt hat, ist mir die Sache relativ egal. Wobei ich mir nicht vorstellen könnte, diesen Namen abzulegen, dazu ist er viel zu sehr Teil meiner Identität. Aber darauf bestehen, dass ich ihn an meine Kinder weitergebe, muss ich nicht.
 
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  • #10
Hallo, Für mich ist es nicht wichtig, im Gegenteil. Aus prinzipiellen Gründen sträubt sich alles in mir dagegen, einen „Identifier“ zu ändern. Meine Frau ist ein wohlbestimmtes Individuum und nicht durch die Heirat plötzlich jemand Anderes. Die Kinder erhalten einen neuen Namen, der, bitte, meiner sein soll.

Eine Namensänderung geht für mich in die selbe Schublade, wie die Sommerzeit, die mich foltert und die veränderte Sozialversicherungsnummer, die ich jetzt nicht (nie?) mehr auswendig weiss.

Ich weiss und nehme es hin, dass hier zu Lande viele Männer nicht so denken.

Grüsse M / 60 / Eidgenosse
 
  • #11
Ich denk es kommt drauf an wie m und w heißen - dann suchen sie die Lösung die beiden gefällt.
 
  • #12
Ich kenne nur einen einzigen Mann, der aus Liebe zu seiner Frau, ihren Namen genommen hat. Ich finde es schöner, wenn jeder seinen eigenen Namen behält, oder wenn auch einmal der Mann den Namen der Frau bei der Heirat annimmt.

Alles anders sieht für mich nach Verzicht der eigenen Identität aus. Unser Vorname und Name ist ja Teil unserer persönlichen Identität. Mein Name mag ich zu sehr, als das ich ihn abgeben würde! Niemals!
Mir gefällt es, wie es die Spanier machen. Die Kinder bekommen den Familiennamen der Mutter und des Vaters.
 
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  • #13
Ich mag meinen Namen und möchte ihn behalten, sorry Ehemann ;-)
 
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  • #14
Ich würde - falls ich jemals heiraten sollte - seinen Namen annehmen. Aber nur, weil ich meinen Nachnamen und meine den gleichen Namen tragende Verwandtschaft nicht mag. Ansonsten ist diese Tradition ziemlich unemanzipiert. Die Frau als neues Eigentum des Mannes bekommt sein Namensschild umgehängt, um ihre Zugehörigkeit zu demonstrieren.
 
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  • #15
Ich bin da erzkonservativ und es wäre mir ein Herzensbedürfnis, bei einer Heirat den Namen meines Mannes anzunehmen.

Bin übrigens ein durchaus wohlbestimmtes Individuum, höchstselbständig in allen Belangen (Unternehmerin) und durch die Heirat durchaus jemand Anderes, nämlich dann die Frau MEINES wunderbaren, geliebten Ehemannes ;) das darf GERNE auch alle Welt bereits aus meinem Namen ersehen..
 
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  • #16
Ich würde es darauf ankommen lassen, wie der Mann heißt. Ich habe einen schönen Nachnamen und möchte ihn nicht gegen einen seltsamen oder unaussprechlichen Namen eintauschen. Ich möchte auch nicht unbedingt Meier, Müller oder Schmitt heißen, da gibt es schon genug.
Aber wenn der Mann einen schönen Namen hat, dann wäre das ok. Warum soll nicht der Mann meinen Namen annehmen?
Bei einer Freundin meiner Mutter war das so. Ihr Mann hat ihren Namen angenommen, da er tschechische oder polnische Vorfahren hatte und seinen Namen immer buchstabieren musste. Alle sind glücklich so. Die Beiden sind übrigens schon 60, ist also keine Frage des Alters.
 
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  • #17
Auch wenn ich meinen Namen im Falle einer Heirat ablegen werde, bin ich trotzdem noch ein Individuum, das mache ich nicht vom Nachnamen abhängig. Mein jetztiger Nachname ist kurz und auch nicht so häufig. Trotzdem hänge ich nicht an ihm.

w
 
  • #18
Ja, den allermeisten Männer ist das wichtig und ich finde das auch richtig.

Wer keinen gemeinsamen Ehenamen führen will, soll bitte gar nicht erst heiraten. Was für ein Schwachsinn, verschiedene Namen zu behalten. Dass das überhaupt zuläsig ist, ist ein feministsicher Auswuchs und keine sinnvolle Gesetzgebung.
 
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  • #19
Ganz schlimm finde ich Doppelnamen - richtig gruselig,[mod]
w
 
  • #20
Meine Ehefrau dürfte selber entscheiden, wie sie künftig heißen will.
Ich wolle meinen Namen eigentlich nicht ändern - wozu ? Doppelname vielleicht ? - ist aber lang und unpraktisch.

Ungewohnt: Wenn die leibl. Kinder den Nachnamen der Mutter hätten. Da hätte ich das Gefühl, man hätte mir meine Kinder "gestohlen" ?

Die Frauen könnten hier begründen, warum ! sie den Namen des Mannes annehmen wollen ?
 
  • #21
Wer keinen gemeinsamen Ehenamen führen will, soll bitte gar nicht erst heiraten. Was für ein Schwachsinn, verschiedene Namen zu behalten. Dass das überhaupt zuläsig ist, ist ein feministsicher Auswuchs und keine sinnvolle Gesetzgebung.
Warum soll man nicht heiraten, wenn man seinen eigenen Namen behalten will? Bei der Geburt wurde mir ein Name und Vorname gegeben, der mich selbst bei einer Heirat "begleiten" würde. Warum soll ich auf meinen Namen verzichten aber der Mann nicht? Und was hat das mit der Gesetzgebung zu tun? In der CH wurde inzwischen gesetzlich geregelt, das die Brautläute ihren Namen behalten müssen.

Er und ich sind zwei verschiedene Individuen und bleiben auch in einer Ehe zwei eigenständige Persönlichkeiten, die sich lieben und zusammen bleiben wollen. Ich beobachte, dass Frauen, welche den Namen des Ehemannes annehmen, sich zu sehr den Wünchen, Bedürfnissen und dem Willen ihres Gatten anpassen.
 
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  • #22
Ich bin dafür, dass jeder bei einer Heirat seinen Geburtsnamen behält. Ich bedaure es sehr meinen wundersamen Nachnamen, den es lediglich nur fünf mal in Deutschland gibt, bei der Heirat abgelegt zu haben. Doch damals liess das geltende Namensrecht keine andere Wahl. Weshalb sollte ich das wichtigste Identifikationsmerkmal, das mich Jahrzehnte lang begleitet hat, einfach dran geben? Welcher Mann täte dies freiwillig?
Es gäbe für mich nur einen Grund den Namen meines Mannes anzunehmen: würde ich Müller, Maier, Schulze oder Krautwurst heißen, ja dann wäre mir jeder andere akzeptable Nachnamen willkommen.
Bei gemeinsamen Kindern entscheidet dann die einvernehmliche Vereinbarung, d. h. die Kinder bekommen nicht automatisch den Namen des Vaters. Notfalls entscheidet das Los.
 
  • #23
Der gemeinsame Name ist Zeichen einer Familie, ein Zeichen von Zusammengehörigkeit und da meist der Mann für das neue "Haus" , die Ernährung und Sicherheit sorgt, trägt die Familie seinen Namen. Auch biblisch überliefert trägt das Geschlecht den Namen des Mannes.

Wie unangenehm für das Kind wenn die Eltern unterschiedliche Familiennamen haben, es "gehört" dann wohl dem von beiden dessen Namen es hat und wer is der andere.

Kulturen verändern sich zwar aber den Familiennamen abzuschaffen, dass ist echt traurig.

Also JA! es ist wichtig.

Ich zb trage den Namen meiner Mutter, es ist ein Zeichen, dass ich ohne Vater aufgewachsen bin. Am Land wo man meine Familie kennt, weiß dadurch jeder, dass meine Mutter nicht verheiratet ist und sofort bin der Bastard in ihren Köpfen.
 
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  • #24
Wer keinen gemeinsamen Ehenamen führen will, soll bitte gar nicht erst heiraten. Was für ein Schwachsinn, verschiedene Namen zu behalten. Dass das überhaupt zuläsig ist, ist ein feministsicher Auswuchs und keine sinnvolle Gesetzgebung.

Was für feministische Staaten sind dann wohl die ganzen spanisch- und portugiesisch-sprachigen! Dort kommt niemand auf die Idee, bei einer Heirat den Namen zu ändern. Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, hat zwei Nachnamen: der erste ist der erste Nachname des Vaters, der zweite ist der erste Nachname der Mutter. Bei einer Heirat ändert sich nichts. Die Kinder bekommen immer wiederum den ersten Nachnamen des Vaters und den ersten Nachnamen der Mutter - ganz gleich ob die miteinander verheiratet sind oder nicht. Mir persönlich gefällt dieses hunderte Jahre alte System sehr gut.

(Meine Kolleginnen in Spanien schütteln immer nur den Kopf, wenn mal wieder jemand hier geheiratet hat und plötzlich keine Publikationen mehr hat...)
 
  • #25
Ja, den allermeisten Männer ist das wichtig und ich finde das auch richtig.

Wer keinen gemeinsamen Ehenamen führen will, soll bitte gar nicht erst heiraten. Was für ein Schwachsinn, verschiedene Namen zu behalten. Dass das überhaupt zuläsig ist, ist ein feministsicher Auswuchs und keine sinnvolle Gesetzgebung.

Hm, dann sind die Spanier wesentlich weiter als wir - dort ist es nämlich üblich, dass jeder Ehepartner seinen eigenen Namen behält. Richtig?
 
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  • #26
Wer keinen gemeinsamen Ehenamen führen will, soll bitte gar nicht erst heiraten. Was für ein Schwachsinn, verschiedene Namen zu behalten. Dass das überhaupt zuläsig ist, ist ein feministsicher Auswuchs und keine sinnvolle Gesetzgebung.

Es ist zum Beispiel in der Türkei üblich, dass auch die Frau ihren Namen behält und in anderen Ländern, die sich nicht gerade des Feminismus verdächtig gemacht haben.

Ich habe den Namen meines Mannes angenommen, weil er es schön fand und weil mir eine Freundin, die ihren Namen behalten hat (Grund: es gab schon gemeinsame Kinder, die beide Namen haben wollten, also einen Doppelnamen, und das ging, indem beide Elternteile bei der Heirat ihren Geburtsnamen behalten haben) einen salomonischen Rat, einen richtigen Herzensrat gegeben hat - ganz sanft und liebevoll, weit entfernt von jeder Abwertung:

"Wenn es dir nicht so sehr wichtig ist und du ihm damit eine Freude machst, dann nimm doch einfach seinen Namen."

Ich habe es getan, und es fühlt sich gut und richtig an. Ich kenne aber auch etliche andere Ehepaare, die es anders gemacht haben und die genauso harmonisch zusammenleben wie wir.

Es ist eine ganz persönliche Entscheidung, weit, weit entfernt von jedem Schwachsinn. Das soll jedes Paar für sich entscheiden. Es gibt sicher Gründe für die Frau, ihren Namen weiter führen zu wollen, und ich kenne auch Männer (ganz bestimmt keine Weicheier, ganz im Gegenteil, einer ist z. B. Pakistani; er steht nicht im Ruf, ein Warmduscher zu sein), die den Namen ihrer Frau angenommen haben.
 
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  • #28
3 an 19
Die Frauen könnten hier begründen, warum ! sie den Namen des Mannes annehmen wollen ?

Nr. 14 hat das in meinen Augen fantastisch begründet:
Bin übrigens ein durchaus wohlbestimmtes Individuum, höchstselbständig in allen Belangen (Unternehmerin) und durch die Heirat durchaus jemand Anderes, nämlich dann die Frau MEINES wunderbaren, geliebten Ehemannes ;) das darf GERNE auch alle Welt bereits aus meinem Namen ersehen.

Hinzu kommt, dass ich meinen Nachnamen einfach grausam finde. Er ist lang und man muss ihn ständig buchstabieren. Die Nachnamen meiner Partner hingegen haben mir (fast) alle gefallen.
 
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  • #29
In einer Fernsehsendung habe ich mal ein Ehepaar gesehen, das "Schweinebraten" mit Nachnamen hieß. Die Frau war auch nicht gerade glücklich über ihren Nachnamen. Aber sie musste ihn eben nach dem damals geltenden Recht annehmen.
 
  • #30
Was für ein Schwachsinn, verschiedene Namen zu behalten. Dass das überhaupt zuläsig ist, ist ein feministsicher Auswuchs und keine sinnvolle Gesetzgebung.

Das hat überhaupt nichts mit Feminismus zu tun. Schau Dich mal in Europa und im Rest der Welt um.

Beispielsweise ist es in Italien (katholisch, konservativ, sehr klare Rollenbilder von Mann und Frau) traditionell so, dass die Frau ihren Namen behält und nur die Kinder den Namen des Vaters bekommen.

In Spanien (katholisch, konservativ, sehr klare Rollenbilder von Mann und Frau) ist es für die Eheleute genau so, nur für die Kinder ist die Namensgebung etwas anders (Zusammensetzung aus Namen der Eltern).
 
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