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  • #31
Aber faktisch ist es schlichtweg unzutreffend, dass mit 44 der Zug abgefahren ist. Zwischen 35 und 45 finden sehr viele Deutsche erst ihren dauerhaften Lebenspartner. Das ist weder ungewöhnlich noch aussichtlos, sondern im Gegenteil inzwischen sehr verbreitet.

Wirklich? Ich bin erst 28, mache aber zunehmend die Erfahrung, dass die meisten Männer Anfang bis Mitte 30 verheiratet oder zumindest fest liiert sind und oft schon Kinder haben. Ich glaube eher, dass die Mehrzahl der Ende 30-Mitte 40jährigen, die Single sind, bereits schon verheiratet war bzw. Altlasten hat.
Ganz ehrlich, ich mit 28 habe manchmal schon die Befürchtung, niemanden mehr zu finden, ich will gar nicht wissen, wie es Leuten geht, die in derselben Situation und 10 Jahre älter sind.
 
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  • #32
Ich(w) habe mit Ü40 einen beruflichen Neuanfang , und muss ganz ehrlich sagen: für eine Beziehung habe im Moment wegen Zeit noch Interesse. Da sehe ich aber kein Resignationszeichen darin. Mein Beruf und finanzielle Sicherheit sind mir sehr wichtig, mit Beziehungen habe ich hingegen meistens negative Erfahrungen gemacht, und noch mehr davon möchte ich auch nicht unbedingt sammeln. Das Thema ist bei mir abgeschlossen, auch wenn es für andere "seltsam" sein mag. Seitdem ich meine Entscheidung getroffen habe, bin ich ein anderer Mensch geworden, lebe in Frieden mit meiner Umwelt und mit mir selber, bin nicht von Minderwertigkeitskompexen augfrund des Single-Daseins geplagt. Das Leben hat viele Fasetten, weit über die Partnerschaften hinaus! Ich kann den FS sehr gut verstehen.
 
  • #33
Also ich finds schrecklich, dass so viele die Suche nach der Partnerin aufgeben. Ich kann zwar den Frust sehr gut verstehen, aber doch nicht wegen dem Beruf oder weil man keine Zeit hat. Mein Problem ist allerdings, dass ich schon ziemlich lange Single bin, und mir langsam gar nicht mehr vorstellen kann, zu zweit zu sein.
 
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  • #34
Also ich finds schrecklich, dass so viele die Suche nach der Partnerin aufgeben.

Die Realität ist eben so. Viele Singles ab 40 suchen nicht mehr und werden ihre restliches Leben keinen Partner mehr haben. Wer ohne Partner ist, lebt deutlich unauffälliger. Für viele Menschen mit anspruchsvollen Berufen sind Beruf und Beziehung nicht vereinbar. Viele Männer verdienen zu wenig Geld, um eine schöne Frau an sich zu binden. Andere Männer leben schon so lange alleine, dass man gar nicht mehr in Beziehung leben kann und davor zurückschreckt.
 
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  • #35
Ich (32) bin auch single und es stört mich nicht. Es geht mir seit dem ich nicht mehr nach Partnern suche blendend. Es gibt keine Notwendigkeit einen Parner zu haben. Es gab vor kurzem mal einen Artikel in der Zeit zum Thema "Diktatur der Paare",war interessant. Wenn man Single ist wird man gleich pathologisiert, ich erkenne dafür keinen Grund.

Viel schlimmer finde ich Paare, die den Rest ihres Lebens auf dem Sofa vor dem Fernseher verbringen, oder deren Lebenshöhepunkte in den samstäglichen Besuchen der Mc Donalds-Filalen in Kleinstädten und Vororten verbringen, lustlos Kinder aufziehen und 2 mal im Jahr eine Pauschalreise buchen.

Wenn du zufrieden bist ist alles in Ordnung, wenn du unzufrieden bist bringt ein Parner auch nichts...
 
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  • #36
single sein kann vollkommen ok sein, wenn das soziale umfeld stimmt. tut es das bei dir? außerdem glaube ich, es gibt menschen die sind eher einzelkämpfer. generell aber ist der mensch dazu gemacht, in einer wie auch immer gearteten partnerschaft zu leben.

fühlst du dich als single gut und glücklich. wunderbar. wahrscheinlich findest du dann - aus versehen - eine tolle partnerin. bist du unglücklich und verkrampft und strahlst jede menge negatives aus....dann wird es auch für eine partnerschaft schwierig.

wenn du nicht alleine sein möchtest, solltest du weiterhin suchen....und dich auch suchen lassen. allein die suche kann doch schon freude machen. und du bist ja noch nicht alt und überhaupt....was ist denn ZU ALT .... totaler mist. wenn du willst bist du nie zu alt.

w54
 
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  • #37
nein, normal ist es auch heutzutage nicht lebenslang single zu sein. ich denke, gesellschaftliche faktoren spielen dabei eine große rolle.

betrachte ich mein eigenes leben, dann wünsche ich mir einen partner.
ich habe jedoch die äußeren faktoren meines lebens in keinsterweise auf partnerschaftlichkeit ausgerichtet, sondern auf flexibiliät - funktionalität und gebe also der berufswelt viel zu viel raum.
raum, der im privaten fehlt.
DAS gefällt mir nicht, änderbar ist der zustand allerdings auch nicht.
 
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  • #38
Entschuldigt bitte meine lieben Jammerkisten.
Wer wegen Beruf und Ausbildung keine Zeit für eine Beziehung hat, macht einiges falsch.
Das heisst nicht dass man in einer Beziehung nurnoch rumhängt.
Eine Beziehung belebt und schenkt Ennergie für den Tag.
Bei aller guten Selbstkritik, sollte man auch mal sein Verhalten und Benehmen betrachten.
 
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  • #39
Ich m/47 hatte ebenfalls noch nie eine Beziehung und habe dieses für mich akzeptiert. Ich hatte auch in jungen Jahren während der Pubertät keinen Kontakt zum anderen Geschlecht aufbauen können, obwohl der Erwartungsdruck seitens meiner Umwelt da war. Aber es hat halt nie geklappt. Jetzt ist es so, dass ich gar nicht mehr will. Eigentlich bin ich gerne alleine. Das ging mir schon immer so. Auch in der Pubertät. Nur dachte ich damals, ich muss normal sein und eine Freundin suchen. Heute habe ich erkannt, dass ich ein Mensch bin, der lieber alleine lebt. Ich finde das normal. Gut, die Mehrheit der Bevölkerung lebt in Beziehungen, ich will das aber ehrlich gesagt gar nicht. Schlimm finde ich, dass man deswegen als unnormal oder gar "krank" gebrandmarkt wird. Dies geht mir schon mein Leben lang so. Fing in der Familie an und ich werde heute als Sonderling gesehen, und habe außerhalb des Jobs keinerlei Sozialkontakte. Aber es geht mir gut. So what?!
 
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  • #40
Ich hatte auch noch nie viele Beziehungen (w, 34).

Ich bin seit 2006 oder 2007 wieder Single und müsste dringend einen Partner finden, auch weil meine biologische Uhr tickt und ich evtl. nicht mehr viel Zeit hab, falls ich doch noch ein Kind (wenigstens eines) möchte. Auch davor hatte ich kaum Partnerschaften, eine dauert 1/2 Jahr, aber der liebte mich nicht, eine andere Beziehung hielt ca. 2 Monate.

Leider hatte ich nie viel Glück damit. Das liegt nicht an meinem Aussehen (schlank, jünger aussehend), sondern an meiner Art. Ich bin ziemlich lieblos aufgewachsen und bin dadurch etwas eigenbrötlerisch bis menschenscheu geworden. Vielleicht sogar ein wenig autistisch veranlagt. Ich bin viel draußen in der Natur alleine unterwegs.

Kantinen kann ich nicht betreten, sind mir zu viele Leute. Generell geh ich nicht unter Leute, was die Kontaktaufnahme erschwert.

im Endeffekt werd ich damit wohl leben müssen. Ich überleg das Land zu wechseln, da mich in DE familienmäßig ja nicht viel erwartet. Insgeheim hoff ich darauf, dass ich in einem kleinen Land auf dem Land evtl. bessere Möglichkeiten hab, jmd. kennenzuerlernen, vielleicht weil der ähnlich veranlagt ist (Naturmensch).

ich glaub, die Menschen heutzutage sind auch zu oberflächlich für mich. Die meisten Männer wollen eine Frau haben, die gesellig ist oder ähnliches.
 
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  • #41
m37

@39

Es gibt genügend intelligente Männer, die intovertiert sind und mit einer Frau wie dir umgehen können. Es gibt Männer in deinem Alter, die nicht mehr jeden Tag um die Häuser ziehen wollen. Gerade für introvertierte Leute bieten sich Onlineparterbörsen an. Was du machen müsstest ist aber auch selber die Männer anschreiben, schau dir die Profile an und du wirst Männer finden, die deinem naturell entsprechen. Introvertiertheit ist keine Krankheit auch wenn man deshalb von einigen Leuten mit Unverständnis behandelt wird. Man muss nur mit solchen Menschen umgehen können und wollen.
 
  • #42
Was gilt denn heutzutage als normal? Es gibt genügend Leute, die dem Single-Dasein den Vorzug geben. Sie definieren eine Beziehung für sich anders oder sind nicht mehr bereit, einer konventionellen Beziehung alles unterzuordnen.

Schwieriger wird es erst, wenn man feststellt, daß man unterm Singe-Dasein leidet oder tatsächlich eine Sehnsucht nach einem Partner verspürt.

Ich unterhalte mehrere interessante Beziehungen, die mich und die jeweilige Gegenüber interessen-/hobbymäßig bereichern. Dazu gehört auch fraglos eine gute Portion Sympathie und Anziehung. Meine bisherigen klassichen Beziehungen wurden mir auf Dauer zu einengend. Es ist wirklich schlimm, wenn sich eine Frau praktisch nur noch tüber dem Partner definiert.
 
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  • #43
Ich war auch lange Jahre Single. Es gab zwischendurch Beziehungsversuche von ca. 1 Jahr. Irgendwann habe ich mal aufgehört, zu suchen. Eine Therapie gemacht, herausgefunden, warum ich Probleme habe, und vielleicht auch der Nähe in einer Beziehung ausweiche, aus Angst. Ich hatte lange keine Erklärung dafür, dass es nie geklappt hat.

Die letzten Jahre habe ich also aufgehört, habe mich auf andere Dinge konzentriert, mir fehlte, oberflächlich betrachtet, nichts. Mann kennt es ja irgendwann auch nicht mehr.

Bis ich vor 1 Jahr einen Mann wiedertraf und wir uns verliebten. Der Wunsch war plötzlich wieder da. Wir haben einige Zeit der Nähe, Zärtlichkeit, persönlichen Verbundenheit erlebt. Es hat aus anderen Gründen nicht geklappt. Das interessante ist, dass ich seitdem wieder Blut geleckt habe. Ich hatte wirklich den Eindruck, ich habe Nachholbedürfniss an Nähe, Zärtlichkeit. Seitdem will ich es wieder haben. Ich hatte es tatsächlich vergessen.

Deswegen fällt es mir auch schwer, von diesem Mann gedanklich loszulassen, da er der erste war, der mir das wieder ansatzweise gegeben hat.

Ich weiss jetzt wieder, wie schön es ist und bin, trotz der aktuellen Noch-Trauer, grundsätzlich guter Dinge, die Partnersuche wieder anzugehen, weil ich es wieder erlebt habe. Davon will ich mehr.

Beim nächsten Mal mit etwas mehr Hinter-Die-Fassade schauen bei der Partnerwahl, vielleicht wirklich einen Partner finden, der auch ein grosses Nähe- und Verbindlichkeitsgefühl haben möchte.

W/43
 
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  • #44
Ich bin auch einer dieser Kandidaten. In meinem bisherigen Leben hatte ich noch nie eine Partnerin, Beziehung oder Sex. Es gab nie eine Frau, die sich für mich interessierte. Als Jugendlicher habe ich zunächst versucht, auf Frauen zu zu gehen. Oft bin ich sehr harsch abgewiesen worden. Nach dem Motto: "Wie kann jemand wie du es überhaupt wagen, mich anzusprechen". Wenn ich nicht so direkt war ging es gleich in die Friendzone, was noch schlimmer war.

Das Problem hat sicher mehrere Ursachen. Ich bin relativ unattraktiv, sehr klein und schmächtig. Werde auch von meinen weiblichen Freunden manchmal damit aufgezogen: Gartenzwergsprüche oder sowas wie "in der U Bahn habe ich einen heute einen tollen Typen gesehen, der war bestimmt 1,90m groß.", während man mich dabei bewusst angrinst und alle lachen. Natürlich ist das nicht böse gemeint und ich versuche darüber zu stehen.

Das Aussehen ist aber nur die halbe Miete. Social Skills gehören ja auch dazu. Ich bin vom Typ her ein sehr ruhiger und wortkarger Zeitgenosse, was bei Frauen natürlich gar nicht gut ankommt. Das kann natürlich auch schüchtern oder unsicher wirken; bin es aber nicht. Bei der Arbeit komme ich mit Frauen sehr gut aus, habe kein Problem, mich mit ihnen zu unterhalten usw.

Jedenfalls habe ich mir dann gedacht, dass nun mal Menschen gibt, die eben allein leben müssen. Ich habe das so hingenommen und versucht, mich damit einzurichten. Das ging auch einige Jahre gut. Bis ich vor ca. einem Jahr gemerkt habe, dass es mich doch ein wenig stört. Beim Frühstück oder Mittagessen sitze ich jedes Mal alleine am Küchentisch meines überteuerten Hamburger Bretterverschlages und höre der Uhr beim Ticken zu. Auch an Heiligabend oder Silvester werde ich alleine in meiner Butze rumhocken und gemütlich Tee schlürfen. Was daran toll ist, erschließt sich mir nicht. Singlesein ist doch ein unnatürlicher Zustand.

Am Anfang bin ich noch sehr oft alleine in Cafes, Restaurant oder ins Kino gegangen, aber nach einer gewissen Zeit geht es einem alleine doch schon auf den Sack. Da wünscht sich doch das eine oder andere Mal eine Alte, die einen wenigstens etwas unterhält.

Ich habe mich auch in Partnerbörsen angemeldet. Hatte aber wenig Erfolg. In einem Jahr habe ich nicht eine Frau kennengelernt. Das liegt wahrscheinlich am Aussehen, wo ich relativ früh wegsortiert werde. Allerdings habe ich auch Matchingpunkten kaum Frauen mit über 90%.

m,25
 
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  • #45
M 48, ich kann die Geschichte von GAst 39 jedenfalls auch kaum glauben, schlanke Frau im besten Alter und findet keinen Partner. Ich bin z.B auch introvertiert, aber bei Frauen ist das überhaupt kein Hindernis, die werden normalerweise auch so genügend angesprochen, man kann ja nicht den ganzen Tag einsam im Wald verbringen beim Pilze sammeln, ein Grossteil der Partnerschaften bahnt sich am Arbeitsplatz zB an und da spricht sich schnell rum, wenn Frauen " frei " sind.
 
  • #46
@44: Deine Aussage, eine schlanke Frau im besten Alter würde ständig angesprochen, ist schlichtweg falsch. Ich bin in den letzten zehn Jahren vielleicht zwei Mal angesprochen worden - bin nicht fett und nicht häßlich.
Männer sprechen schlicht und einfach niemanden mehr an. Das hört man von Vielen, auch hier im Forum.
Meine These ist inzwischen: entweder man findet bis 26/27 (möglichst im Studium) jemanden oder das war es dann.
 
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  • #47
Ich denke, die Begriffe "Single" und "Ehe" bzw. "Partnerschaft" werden zunehmend antiquierter, weil sie längst einen Bedeutungswandel durchgemacht haben. Ein Single ist nicht zwansläufig sein ganzes Leben lang allein, und eine Ehe hält heute auch nicht mehr ewig.

Natürlich liegt das daran, dass wir uns zu einer Gesellschaft von Individualisten entwickelt haben, aber was ist darann eigentlich so verkehrt? Eines ist gewiss: umkehrbar ist das nicht, das wäre eine Art von "zurück auf die Bäume". Gesellschaftliche Prozesse in dieser Intensität lassen sich halt nicht "zurückdrehen", ich bin sicher, keine Frau möchte heute noch mit einer Ehefrau der 1960er Jahre tauschen. Also kann es nur weitergehen.

m 50
 
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  • #48
Meine These ist inzwischen: entweder man findet bis 26/27 (möglichst im Studium) jemanden oder das war es dann.

Das ist so. In meinem Studium (Maschinenbau TU Braunschweig) war leider keine einzige Frau zugegen. Nach dem Studium bin ich in der Automobilindustrie in die Motorenentwicklung eingestiegen: 100% frauenfreie Zone. In der Disko sind zwar Frauen, die Atmoshpäre dort ist aber viel zu anonym, außerdem idR. 10 Männer auf eine attraktive Frau. Ich habe schon vor vielen Jahren die Suche aufgegeben und mich mit einem dauerhaften Singleleben arrangiert.
Heute möchte ich auch keine Beziehung mehr haben (M;48)
 
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  • #49
Ich bin 26 Jahre alt (w) und seit meiner Geburt single.

Um deine Frage zu beantworten: Normal ist es nicht. Um mich herum bilden sich Paare und man selbst bekommt das das Gefühl, eine vertraute Partnerschaft wäre ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto neugieriger werde ich: Wie fühlt es sich an, einen Partner zu haben? Ihn zu küssen? Mit ihm einzuschlafen und wieder aufzuwachen? Mit ihm Sex zu haben?

Ich suche zwar nicht aktiv nach einem Partner, aber wenn sich Gelegenheiten zu Treffen ergeben -und die Chemie stimmt- dann nehme ich sie war. Bis jetzt war ich aber nicht zu Sex /Beziehungen bereit.

Manchmal wache ich aber auch nachts auf und bekomme Angst dass ich eines Tages diese Welt verlasse, ohne jemals geliebt zu haben.
 
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  • #50
Naja ich denke nicht das es absolut normal ist aber es kommt schon hier und da mal vor.Ich kenne auch 2-3 Leute (Maenner) die noch nie oder so gut wie nie eine Beziehung hatten.Ich gehoere auch dazu.Bin 46 hatte mit 29 meine erste etwas laengere Beziehung von 10 Monaten.Mit 30 hatte ich noch eine 2 monatige u.d das war s alles andere waren extrem kurze Affaeren oder one night stands.Ich lebe auch recht gut allein und geniesse auch die Freiheit.Eintauschen wuerd ich sie nur gegen eine wirklich gute Beziehung ohne grosse Kompromisse.Die zu finden ist aber fast unmoeglich denke ich und somit wird es wahrscheinlich nix mehr mit ner Beziehung.
 
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  • #51
ich habe mir nicht alles durchgelesen, das gebe ich zu. dem FS kann ich aber trotzdem verstehen es wird einem heutezutage immer vorgesagt wie es laufen soll und alles andere ist dann automatisch fehl ab platz.

FS bleib wie du bist und lass die nicht dich nicht entmutigen oder vom weg abbringen egal was die anderen sagen.
 
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  • #52
Mir ist es genauso ergangen:

ich hatte nie eine lange Beziehung mit jemand, der mich geliebt hat. Dann hab ich gesucht bis 2007, dann hab ich wegen Erfolglosigkeit die Partnersuche eingestellt.

2012 hab ich wieder angefangen mit der Suche, ich bin jetzt 35 (w)

ich hab auch dazwischen nie jemanden kennengelernt. Dabei seh ich nicht unattraktiv aus, schlank, zierlich, lange Haare, feminin -- aber es klappte nie -- ich hab kaum Männer kennengelernt.
 
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  • #53
Wirklich? Ich bin erst 28, mache aber zunehmend die Erfahrung, dass die meisten Männer Anfang bis Mitte 30 verheiratet oder zumindest fest liiert sind und oft schon Kinder haben. Ich glaube eher, dass die Mehrzahl der Ende 30-Mitte 40jährigen, die Single sind, bereits schon verheiratet war bzw. Altlasten hat.
Ganz ehrlich, ich mit 28 habe manchmal schon die Befürchtung, niemanden mehr zu finden, ich will gar nicht wissen, wie es Leuten geht, die in derselben Situation und 10 Jahre älter sind.

Ich (w) mache gerade die gegenteilige Erfahrung -- in einem Singleforum, wo ich bin sind lauter Männer Ende 30 bis Anfang 40, die im Profil stehen haben "keine Kinder, kann mir kinder vorstellen"

also Männer, die noch einen Kinderwunsch haben und seltsamerweise den noch nie erfüllt haben.

Warum das so ist, weiß ich nicht, aber es gibt viele Männer da draußen, die sich anscheinend noch Familie wünschen und mit über 40 noch nicht dazu gekommen sind.

Das Problem ist aber wieder, den passenden Partner zu finden, wie so oft im Leben. Aber es gibt sie noch. Viele davon haben einen höheren Bildungsabschluss, ist mir auch aufgefallen.
 
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  • #55
Lieber FS,

normal ist das nicht. Aber es wird zunehmend die Regel. Ich bin seit einem Jahr wieder Single und gelinde gesagt, habe ich mich mental auch eher darauf eingestellt, dass das ein Dauerzustand wird. Diejenigen Frauen die man kennenlernt suchen entweder für ihr "Balg" einen Versorger oder man ist derjenigen Person nicht gut genug. Ich habe Sprüche zu hören bekommen "als Ingenieur verdienst ja dann nicht so gut wie ein Manager oder Banker". Anderseits besser früh als später.

Ich denke, dass die Leute in der Mentalität erzogen worden sind, immer das Beste herauszuholen sich auch massiv auf die Partnerauswahl durchschlägt und somit die Leute ziemlich aneinander vorbei agieren...
 
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  • #56
Der Zustand ein Leben lang Single zu sein ist m.M.n nicht normal da ich selbst, m 28, der einzigste Mensch in meinem Bekannten/Freundeskreis bin, der noch niemals eine Beziehung hatte.

Ich habe im Elternhaus nie erlebt wie eine innige Beziehung aussieht, da meine Eltern sich nicht mehr verstanden hatten, es kam ständig zu lautem Streit und auch Gewalt.
Meine Mutter war dann Alleinerziehende als ich 12 war.

In der Schule war ich ein beliebtes Mobbingopfer für Mitschüler und auch Lehrer, da ich dünn, schmächtig und Brillenträger war.
Auf Partys wurde ich nie eingeladen. Ich habe es auch nicht geschafft Freunde zu finden.

Als Mädchen interessant wurden, so mit 16, traute ich mich vllt. 5 mal verschiedene Mädchen anzusprechen bis ich ~20 wurde und auf ein Treffen einzuladen, oder zu meinem Geburtstag. Alle lehnten "dankend" ab oder lachten mich direkt aus, verspotteten mich.

Eine Jugendliebe fand ich nicht - auch keine Freunde (was noch schlimmer war).

Mit 23 hatte ich es eigentlich schon aufgegeben, verliebte mich aber nochmal in ein Mädchen, das mich besser behandelte, die auch hin und wieder ein nettes Wort für mich fand. Sie hatte mich wieder an meine vergessen Träume erinnert und ich war voller Hoffnung.
Sie eröffnete mir dann das sie jemanden tolles kennengelernt hatte, mit dem sie dann kurze Zeit später zusammenkam. Ich blieb alleine.

Habe entgültig alle Hoffnungen verloren und bin seelisch erkrankt.

Bin depressiv geworden - verbittert - agressiv - ablehnend - nehme Anti-Depressiva seit meinem 24 Lebensjahr, weil ich nicht mehr schlafen & essen konnte. Diese Psychopharmaka haben auch meine Persönlichkeit verändert. "aus Sicht der Frauen bestimmt nicht zum Guten".

Habe mit 25 aufgegeben eine Freundin zu finden und hatte kurz darauf meinen ersten Kuss, ersten Sex mit einer Prositituierten. Und seitdem hunderte Male mit hunderten Frauen. Einer "normalen" Frau näher zu kommen, deren Vornamen ich kenne, für die ich was empfinde - Unvorstellbar. Meinen Alltag mit einer weiteren Person zu teilen, zusammen einschlafen und aufwachen - Unvorstellbar. Das ich mich nochmal verliebe oder nochmal Interesse für eine Frau zu entwickeln - Unrealistisch !

Heute bin ich normal schlank, manche sagen "gutaussehend", bin ein ernster, eher ruhiger Mensch - von Natur aus still & introvertiert. Besitze bereits mein eigenes Haus, habe ein eigenes Auto, einen guten anspruchsvollen Job mit gutem Verdienst (mit dem ich 2 Familien ernähren könnte) und soviel Sex wie ich will - mit Frauen die ich mir aussuche.

Frauen die mich "vllt." bald ansprechen, weil sie "vllt" sowas suchen wie mich, werde ich allen absagen ! (nennt es bockige Haltung - aber ich habe auch meinen Stolz - und einknicken tu ich auch nicht mehr).

Das Schlimmste hab ich bereits hinter mir.
Und der Gedanke alleine alt zu werden schockt mich schon lange nicht mehr.
Für mich ist es nämlich die absolute Normalität.
 
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  • #57
Hallo lieber Fragesteller

Kann es sein, dass Deine Ansprüche schlicht und einfach viel zu hoch und wenig der Realität entsprechen?

Vielleicht stellst Du ja auch Ansprüche, die völlig über deinem eigenen "Marktwert" sind und die Frauen, die Dir gefielen für Dich automatisch unerreichbar sind. Mir kommt es so vor, als wärst Du auf der Suche nach der "Traumprinzessin". Kannst Du denn auch mal Fünfe grade sein lassen, also vielleicht bei der Partnersuche (vor allem in Punkto Aussehen) ein klein wenig "zurückstecken"? Oder muss es unbedingt die immer sexy, immer frisch aussehende "Claudia-Schiffer-Kopie" sein?

Ich bin mir nicht sicher, ob Dir klar ist, dass man mit einem Partner auch leben können muss, sprich: gemeinsame Interessen, ähnliche Lebenseinstellung, ähnliche Werte im Leben, Ansichten, Weltanschauung. Mir ist aufgefallen, wie sehr Du das Aussehen der Frauen betonst, jedoch nicht, wie sie SEIN soll?

Auch meiner Meinung nach ist ein Leben lang Single sein nicht normal und meiner Erfahrung nach sollten solche Menschen DRINGEND ihre Ansprüche überdenken. Denn meist hapert es an unrealistisch hohen Ansprüchen, oft auch an mangelnder Kompromissbereitschaft.

Ein User schrieb schon, dass Du hier zwar davon sprichst, warum es bislang nicht geklappt hat, jedoch dies als eine Art "höhere Macht" siehst; die gutaussehenden (als ob Aussehen das Wichtigste wäre!) seien schon vergeben oder wollten keine Beziehung. Aber Du hast kein Wort davon geschrieben, inwiefern es an DIR (!) liegen könnte und was DU (!) unter Umständen an Dir arbeiten müsstest. Das fiel auch mir extrem auf.

Überlege mal, inwiefern es denn an Dir liegen könnte? Sind Deine Ansprüche wirklich realistisch? Oder lässt Du in Zukunft vielleicht doch nicht besser mal Fünfe grade sein und akzeptierst den einen oder anderen Schönheitsfehler bei der Frau?

Dies wäre ein erster Schritt auf dem Wege zu einer realistischen (!) Partnerin :)

Ich wünsche Dir ganz viel Glück dabei.

w, 38, verh.
 
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  • #58
an Nr. 55

Da hast du beziehungstechnisch viel Pech in deinem Leben gehabt. Zurückgewiesen zu werden ist sehr schlimm. Ich (w, 45) kenne mich mit so etwas auch gut aus.

Aber du solltest deine Wut, deinen Frust nicht an unschuldigen Frauen, die dir ja bislang nichts getan haben, auslassen. Wenn eine Frau nun wirklich ernsthaftes Interesse an dir haben sollte (warum auch nicht) - willst du sie dann stellvertretend für die anderen Frauen bestrafen, die dich mal zurückgewiesen haben?

Du hast doch sonst scheinbar Erfolg gehabt in deinem Leben (außer bei den Frauen - bisher). Das Leben ist zu kurz, um so verbittert zu sein.
 
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  • #59
M42
@#55
Such dir doch eine Frau mit ähnlichem Lebenslauf, gibt auch Frauen die als Außenseiter behandelt wurden. Können ja nicht alle was dafür, dass dir so übel mitgespielt wurde.
 
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  • #60
Lieber FS,
es wird zunehmend normal, dauerhaft Single zu sein, resp. in fortgeschrittenem Alter. Wer bis Mitte 40 noch nie eine echte Partnerschaft hatte, wird m.E. auch keine mehr finden, weil er garnicht weiß, wie das geht, mit jemandem zusammensein und eine dauerhafte Beziehung zu entwickeln.

Ich stimme der Meinung weiter oben zu: wer mit Ende 20 nicht in einer aussichtsreichen Partnerschaft steckt, hat wenig Chancen, noch etwas dauerhaftes anzufangen. Dafür hat es zu viele Verletzungen, Abnlehnungen und Enttäuschungen gegeben, um dann mit echter Beziehungsarbeit anzufangen. Man findet vielleicht für ein paar Jahre jemanden, dann geht es auseinander und die Zyklen der Beziehungen werden immer kürzer/oberflächlicher, bis man es aufgibt, weil die Beziehungsqualität so gering ist.

Ich kenne ganz viele akademisch gebildete Frauen, die nur wenige und auch kurze Affären hatten - es gab einfach keine geeigneten Männer. Allesamt haben wir ab Mitte 40 die Suche nach einer Partnerschaft aufgegeben, nur noch wenige lassen sich überhaupt noch auf eine Affäre ein - es ist zu unerfreulich und bringt keine positiven Erlebnisse mehr.
Wir sind allesamt beruflich sehr engagiert - kompensieren damit natürlich das fehlende Familienleben und machen uns schon Gedanken, wie das in ein paar Jahren sein wird, als gutsituierte Rentnerinnen. Wir hätten früher gern Partner gehabt, aber haben wir uns alle darauf eingestellt, allein alt zu werden. Niemand will mehr einen Partner. Es kursieren Sprüche: "als ich jung war, wollte mich keiner, jetzt gibt es nicht mehr viel schöne gemeinsame Zeit, da kann man gleich allein bleiben".
 
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