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  • #1

Ist es legitim, wenn man die neue Freundin des Expartners kennen lernen möchte?

Ich glaube mein Expartner hat eine neue Freundin. Wofür ich mich freue. Mein Expartner und ich haben ein gemeinsames Kind und bisher kommt der Vater zu mir, um das Kind zu sehen. Ich hoffe, dass sich das bald ändert und mein Sohn zu ihm nach Hause gehen kann. Ich würde aber gerne vorab die neue Freundin kennen lernen, denn ich vermute, dass sie dann öfters dabei ist. Rein aus einem Sicherheitsgedanken heraus: Kann ich ihr vertrauen? Was macht sie für einen Eindruck? Leider traue ich meinem Expartner in punkto Sicherheit nicht so sehr, um so mehr würde ich mich freuen und entspannen, wüsste ich eine weitere, vertrauenswürdige Person vor Ort. Was meint ihr? danke w, 39, Sohn 2 Jahre
 
  • #2
Was würdest Du denn tun, wenn sie Dir nicht gefällt?

Er hat ein Recht darauf, mit seinem Sohn in Urlaub zu fahren und darf sicherlich auch seine Partnerin mitnehmen -- ob es Dir gefällt oder nicht. Für's Wochenende gilt das erst recht.
 
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  • #3
oh, wenn man nicht vetrauen kann, dann ist es sehr schwierig! m
 
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  • #4
(umgangs-)rechtlich: es geht dich nichts an - solange du nicht den konkreten Beweis dafür hast, dass die neue Freundin schlechten Einfluss auf euer Kind ausübt (was dann zu belegen wäre...)

moralisch: naklar! Und auch dein Ex sollte das nicht als Kontrolle sehen, sondern einfach als Interesse - es geht doch um euer Kind.

Oder möchtest du gern kontrollieren...?
 
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  • #5
hier die fragestellerin:
gute frage, frederika: ich wüsste nicht was tun, wenn sie mir nicht gefällt. wobei "gefallen" das falsche wort ist.

ich will meinen expartner hier nicht durch den kakao ziehen, nur ist er mitunter (in meinen augen) nachlässig. sein haushalt ist bspw. null kindersicher und er hält es mit den (mir sehr wichtigen) mahl- und schlafzeiten auch nicht so genau.
ich erhoffe mir in der Neuen eine art kooperationspartnerin, mit der ich bestimmte dinge vielleicht bereden könnte.
 
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  • #6
ich finde es sehr erstaunlich, dass Dein Sohn noch nicht BEI seinem Vater war, wenn ich das richtig verstanden habe.
Das bedeutet für Dich bestimmt einen Riesenschritt, der bestimmt auch ein bisschen mit Eifersucht unterlegt ist, oder?
Zum Vater wäre neu - und dann auch noch die Freundin dazu (Mutterersatz - Konkurrenz), das ist für Dich scheinbar ganz neu und Du musst Dich erstmal daran gewöhnen.
Falls Du so fühlst, schildere den beiden doch dieses ganz sachlich. Sie werden es bestimmt verstehen und Deinen Wunsch somit nicht als Einmischung oder Kontrolle verstehen.
Aber Du musst danach auch Vertrauen haben.
Ein Tipp: triff Dich nur mit ihr und Deinem Sohn, dann hast Du den besten Eindruck...;-)

Nur Mut - sieh es positiv - Du wirst entlastet, wenn Dein Kind dort ist - und keine Angst - die Mama bleibst immer nur Du!
 
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  • #7
Das ihr künftig einen normalen "Hallo und Tschüss, hier sind die Windeln, das Kind hat das und das gemacht, dann und dort hole/bringe ich es usw" Kontakt halten solltet, ist klar.
Ich als Mutter will wissen wo und mit wem mein Kind unterwegs ist, in welche Hände ich es gebe. Ihr müsst nicht Freundinnen werden, aber dass ihr euch kennen lernen solltet ist SELBSTVERSTÄNDLICH!
Ich wünsche dir von ganzem Herzen dass sie eine vernünftige Frau ist, der du dein Kind übers Wochenende anvertrauen kannst, ohne daheim grübeln zu müssen.
 
  • #8
@#4: Natürlich war "gefallen" in bezug auf die Kriterien gemeint, die Du genannt hattest (also Sicherheit, Kooperation). Da sind wir uns einig,

Ich glaube, Du bist auf dem völlig falschem Wege. Ganz ehrlich: Die neue Freundin wird sich (ironisch gemeint) bedanken, wenn Du Ihr gleich verschwörerische Anwesiungen zur Pflege des fremden Kindes gibst. Welche neue Freundin möchte auf das Kind des Partners aufpassen und auch noch Gespräche drüber führen, wann es essen soll und wann zu Bett? Ne, das ist ziemlich absurd und auf jeden Fall eine Zumutung.

Einfach nur kennenlernen und kurz ein paar Worte tauschen, mag Dir möglicherweise die Sicherheit geben, dass Du weißt, wie sie drauf ist. Aber wie gesagt: Wenn Du sie für verantwortungslos und dämlich hieltest, würde es auch keine andere Lösung geben.
 
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  • #9
Ich kannte /kenne auch die Freundinnen meines Ex - aus gleichem Grund - ich will wissen, wo und mit wem mein/unser Kind seine Zeit verbringt. Das war auch nie ein Problem, weder von seiner Seite noch von der Seite der neuen Freundin.
Mein Ex kennt auch meinen neuen Partner. Seine Ex hingegen wollte mich wohl nie kennenlernen - doch das hatte auch seine Gründe - sie wollte ihn nicht mehr, hat in weggeworfen für einen Anderen - er fand mich, war glücklich und ihr Lover verlies sie Knall auf Fall. Dumm gelaufen! Dann wollte sie sein Glück ja schon garnicht mit ansehen!
 
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  • #10
Liebe FS, ein bisschen habe ich den Eindruck, dass Dein EX mit dem Kind exakt so umgehen soll wie Du. Lass ihn doch seinen eigenen Weg finden, mit dem Kind umzugehen. Kinder können sich sehr gut und schnell an verschiedene Haushalte mit verschiedenen Regeln gewöhnen, solange das Kind nicht die halbe Nacht auf ist, solltest Du ihm also seine Handhabung lassen.
Ansonsten finde ich den Gedanken, sich die Ex anzugucken richtig und würde an Deiner Stelle versuchen, es genauso mit deinem Ex zu besprechen. Ich würde allerdings nicht zu misstrauisch heran gehen und ihm einfach nur sagen, dass Du einfach wissen möchtest, was für eine Person seine Neue ist, da daran ja auch viel für das Kind hängt und dass Du Dich gut mit BEIDEN verstehen möchtest, damit Euer Kind merkt, dass ihr einen entspannten Umgang miteinander habt.
w35
 
  • #11
Liebe Fragestellerin, vertraue doch bitte dem Vater deines Kindes, denn er fühlt doch die gleiche Verantwortung für den Kleinen, wie du! - Oder hast du handfeste Gründe für dein Misstrauen?
Garantiert liebt er seinen Sohn genauso, und würde ihm sicherlich nicht den Kontakt mit einer unzuverlässigen Partnerin zumuten.
Wenn er die Entscheidung für ein Wochenende zu dritt trifft, dann macht er das gewiss nicht leichtfertig.
 
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  • #12
hallo - hier ist nochmals die fs. danke für eure antworten. wie nummer 6 sagt, ich will nicht das ganze wochenende grübeln. mein expartner ist etwas nachlässiger als ich, was das kind betrifft.natürlich liebt er seinen sohn, aber ist auch erst zwei!
so liess er ihn allein auf dem wickeltisch liegen oder - erst vorgestern - auf dem balkon spielen und ging in die wohnung. mir macht das angst.
liebe grüsse rika
 
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  • #13
@10
Das kommt auf den Mann an. Mein Ex hat den Kindern innerhalb von zwei Jahren ungefähr 10 Freundinnen vorgestellt und manche sogar paralel. Das muss nicht bedeuten, dass die Frauen nicht zuverlässig gewesen wären, aber man macht sich schon so seine Gedanken.
 
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  • #14
@13: Keine Mutter, die warm getauscht hat, wird den neuen LG ihrem Ex vorstellen, mal davon abgesehen, dass es auch möglich sein kann, dass er diesen Ehebrecher garnicht kennen lernen will. Gerade auch aus dem Grund, weil er nun die Kinder ständig hat und der Ex nur noch zahlen muss aber seine Kinder nicht mehr aufwachsen sehen darf - weil seine Ex es so wollte!

Jeder normal auseinander gegangene Beziehung sollte erwachsen genug getrennt worden sein, um später auch die neuen LGs kennen zu lernen.

@12: Das ist natürlich zu viel - bei Frauen mit neuen wie bei Männer mit neuen LGs. Außerdem waren dies wohl eher Betthäschen statt Lebensgefährtin, oder? Da würde ich dann auch einen Riegel vorschieben und mal ein sehr ernstes Gespräch mit meinem Ex führen! Denn die Psyche des Kindes wird dadurch immens verletzt. Gruß #8
 
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