• #31
Grundsätzlich würde ich keinen Mann daten, der seit 9 Monaten Single ist. Das verspricht wieder einen schnellen Partnerwechsel. Ab 35 ist es häufig normal, dass viele Menschen keinen Partner mehr finden. Und viele Männer mit 50 sagen, dass sie die letzen 20 Jahren auch keine richtige Partnerin mehr gefunden haben.

Ich würde dem Mann unterstellen, ob er nicht alleine sein kann oder jemanden braucht für alle seine Aktivitäten, die ich offensichtlich alleine meisteren kann, weil ich viel reifer bin als er. Mir wäre viel wichtiger, was ich so denke, als was er denken könnte. Was Männer so über Frauen denken, ist nämlich meist falsch.

4 Jahre Singlesein ist in heutiger Zeit nichts – außer man gehört zum Mainstream, was bedenklich wäre. Willst du schnell viele Partner wechseln oder einen echten Lebenspartner für möglichst immer? Das macht einen großen Unterschied. Wie alt bist du eigentlich?

Ich würde aus Selbstschutz erstmal gar nicht sagen. Ich weiß ja nicht, was der Mann von mir will und wie dumm er reagieren würde. Man kann ausweichen, nichts sagen oder "eine Weile" antworten. Den Rest hast du ganz einfach vergessen. Sei nicht so anhänglich, abhängig, so derart loyal und ins-Messer-rennend-offen fremden Männern gegenüber, bei denen du denkst, die hauen dich sowieso in die Pfanne!
 
  • #32
Warum sollte das in irgendeiner Form peinlich sein? Ich selbst bin seit nun vier Jahren Single, nachdem eine über 20jährige Partnerschaft und Ehe in die Brüche ging. Ja, es war die Jugendliebe. Mit und bei diesen Fakten habe ich keinerlei Problem, diese zu äußern. Bisher habe ich auch nicht das Gefühl, dass mir dies in irgendeiner Form zur Last gelegt wird. Bisher wollte ich einfach nicht, nun hat sich dies geändert. Ist das auch schon nicht mehr erlaubt? ;)

m,39
 
  • #33
Nein, das ist nicht peinlich und auch nicht unattraktiv.

Was mich bei einer Frau abschrecken würde, wäre etwa die Aussage, dass sie seit 4 Jahren auch sonst nichts auf romantischer/sexueller Ebene erlebt hat. Ich glaube ich könnte mich dann nicht gegen dein Eindruck wehren, dass sie wenig leidenschaftlich ist und da eher etwas langweilig ist. 4 Jahre ist eine lange Zeit. Ich bin recht sexuell und mag eine starke emotionale und auch körperliche Connection. Und da muss das ungefähr passen.

Beziehungen entwickeln sich und man läuft nicht so oft Leuten über den Weg wo das alles harmoniert. Das ist okay.

Aber wer Jahre lang keinen Sex und keine körperliche Intimität erlebt hat, da würde ich unweigerlich annehmen, dass die Frau einfach wenig Drive hat, nicht leidenschaftlich ist. Das würde mich glaube ich abschrecken. Dann besser lügen und sagen man hatte ein paar lockere Sachen. Das wirkt auf mich immer noch attraktiver als ein halbes Jahrzehnt wie im Kloster gelebt zu haben. Bei einer Frau die Affären hat würde ich dann zumindest den Eindruck haben da fließt noch Blut durch die Adern.
 
  • #34
Ich finde weniger die Frage interessant, wie lange jemand Single war, sondern viel mehr, die Idee, dass man so sozial den Normen (oder vermeindlichen Normen) gehorchen will, dass man dann in Erwägung zieht, dafür zu lügen.

Steh doch einfach zu Dir selbst. Jeder ist so wie er ist. Was soll Dir denn passieren, wenn Du sagst, dass Du seit vier Jahren Single bist?

Meinst Du, dass es ein Verfallsdatum gibt, ab dem man dann nie wieder einen Partner finden kann?

Und wie sollte es weiter gehen, wenn Du mit einer Lüge, der Angst vor Ablehnung ausgewichen bist? Ängste werden mit jeder Flucht davor größer. Dann wirst Du bald die nächste Situation haben, wo Du aus Angst vor Ablehnung wieder ausweichst.

Und am Ende bist Du tatsächlich Single. Aber nicht weil Du zu lange Single bist, sondern wegen Ängsten und Zwängen.
 
  • #35
Ich möchte keine Frau an meiner Seite, die lange in einer solchen negativen Beziehung gelebt hat, da ist mir eine Frau die lange Single war, um ein Vielfaches lieber!

Ich meine mich zu erinnern, dass du mit dem überwiegenden Teil der Frauen auf die du bei deiner Ausschau nach einer Partnerin triffst unzufrieden bist. Ich glaube du hast mal geschrieben, dass sie spielen o.ä.

Sind dies nicht überwiegend Frauen die keine langen stabilen Beziehungserfahrungen sondern eher längere Singlephasen bzw. eine Vielzahl kurzer Beziehungen hinter sich haben?

Ich frage mich wofür lange bzw. viele Singlephasen tatsächlich stehen. Nicht eher Beziehungunwilligkeit oder Unfähigkeit(?)
 
F

Frau43

Gast
  • #36
Darüber habe ich mir nie Gdanken gemacht!
Ich finde es eher furchtbar wenn Menschen permanent jemand anderen als "die Richtige/der Richtige" vorstellen und dies alle paar Wochen aufs Neue.
Oder Menschen, die eine schlechte Beziehung nur dann beenden wenn sie den/die Nächste/Nächsten an der Angel haben.
Oder Menschen, die in furchtbaren Beziehungen bleiben aus Angst, alleine zu sein.
Single sein, Eigenverantwortlich leben und seinen eigenen Wert realistisch zu kennen ist viel besser.
Ich bin selber schon länger SIngle, habe aber eine Art Hausfreund für das Angenehme im Leben - denn SIngle zu sein, ist kein Problem aber keinen Sex zu haben, schon.
Das darf jeder sehen, wie er will - mir geht es gut damit und dass alleine zählt! Ich verletze niemanden, ich belüge niemanden, ich nutze niemanden aus und daher passt das so.
Und ja, ich lerne genügend Männer kennen aber keiner war so toll das er mich aus meinem Single-Leben hätte locken können.
Mir geht es wahrscheinlich zu gut und was andere denken, kümmert mich zu wenig....
 
  • #37
Hallo,
Vielen Dank für die vielen schönen Antworten!
Ich glaube die Kernessenz ist wie alle sagen: dazu stehen, und es positiv rüberbringen! So muss ich das wohl sehen! Theoretisch fühle ich mich auch nicht schlecht als Single, eben weil ich nicht den nächstbesten will.
Ich denke, die Unsicherheit kommt einerseits natürlich durch den gesellschaftlichen Druck, ich bin Anfang 30 (will aber keine Kinder) und auch, dass ich von denwenigen Männern, mit denen eine Beziehugsanbahnug stattfand, verlassen wurde. Diese hatten auch recht schnell eine neue Partnerin, das gibt mir das Gefühl, bei mir stimmt was nicht...
Der Mann hatte mich nicht abfällig betrachtet, nur ich hatte das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen...
.
Was mich bei einer Frau abschrecken würde, wäre etwa die Aussage, dass sie seit 4 Jahren auch sonst nichts auf romantischer/sexueller Ebene erlebt hat.
Das finde ich eine interessante Sichtweise, denn meistens werde ich danach gefragt “was denn in den 4 Jahren pssiert ist”...Natürlich Hatte ich ein paar mal so casual Geschichten am laufen, aber ich habe eher das Gefühl, dass Männer sowas ja nun bei Frauen gar nicht toll finden, Und denken eine Frau, die ewig Single ist, turnt durch alle Betten...
Keine Ahnung, warum die das fragen...
 
  • #38
Es kommt doch auch darauf, wie man Single war bzw ist.

Manche Singles haben einen grossen Freundeskreis, viele Interessen und einen interessanten Beruf. Kommen dazu noch ab und zu Affairen oder ONS - lässt sich das Singledasein Jahrzehnte gut leben. Das ist ein ganz anderes Leben als einsam im Kämmerchen zu sitzen. Womöglich noch ohne Job / Geld. Ohne Lebensfreude. Ohne Kontakte. Einsame Menschen wären nichts für mich, genauso wie die krampfhaft Suchenden. Oder die "Hauptsache Beziehung Menschen " denen fast schon egal ist, wer neben ihnen dahinvegetieren will. Da sind der Klammer und Eifersuchtsfaktor viel zu hoch....
 
  • #39
Das ist wohl der Grund wichtig. Wer lange Single ist, der sollte mal überprüfen, ob es nicht an einem selber liegt. Militante Veganer, Christen, Nörgler, und sonstige Konsorten, die einem das Leben schwer machen, mag niemand und es ist dann auch selbsterklärend, warum man Single ist. Wer einen besonderen Fetisch hat, muss halt unter sich bleiben.

Ich meine, bei vielen Menschen ist es selbsterklärend, warum sie Single sind: viel zu passiv und abwartend oder spezielle Wünsche, die nichts mit Realität und Erfahrung zu tun haben. Viele davon sind erfolglos, weil sie denken, das Leben schuldig ihnen was und das Glück kommt selbstverständlich irgendwann an und fällt ihnen in den Schoß. Oder sie haben wenig Erfahrung und keinen Sinn für die Realität, um nicht zu wissen, dass jeder Partner seine eigenen Hürden mitbringt. Viele warten ja auf jemand Spezielles und realistischerweise kann man da bis über 40/50 warten und immer noch Single bleiben.

Generell meine ich auch: wer innerhalb weniger Monate schon wieder einen neuen Partner hat, der ist - wie typierschwerweise heute vorzufinden - ohne Tiefgang. Trifft auch auf genug Frauen zu.
 
  • #40
Der Mann hatte mich nicht abfällig betrachtet, nur ich hatte das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen...

Ich drück das mal überspitzt aus, Apfelmus, nach der Ansicht von manchen solltest Du Dich gefälligst mal fragen was mit Dir nicht stimmt. Nach Ansicht von anderen solltest Du beim Erwähnen der langen Single-Zeit betonen(wenn nötig lügen), dass Du keineswegs sexuell inaktiv gewesen bist.

denn meistens werde ich danach gefragt “was denn in den 4 Jahren pssiert ist”.

Ich bin selber über 10 Jahre Single gewesen und kenne die dummen Sprüche, komischen Blicke, abwegigen Unterstellungen zu Genüge, aber das wäre für mich kein Thema zu Anfang. Fremde erfahren nichts über die Gründe meines nicht vorhandenen Beziehungsleben. Ich würde dezent das Thema wechseln.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #41
Wenn dich wirklich einer fragen sollte dann eher als Versuch ein Gespräch aufzubauen und nicht um dich bloß zu stellen. Das am Anfang ist nur Smalltalk um sich langsam anzunähern. Deine Lebensgeschichte interessiert an dem Punkt keinen.

Sage doch einfach auf die Frage wie lange du schon Single bist: "Schon länger es war einfach noch nicht der Richtige dabei, aber vielleicht ändert sich das ja bald."

Mit der Aussage bleibt alles offen, ob du jetzt durch die Betten geturnt bist oder gar nichts gemacht hast. Und gleichzeitig gibst du ihm die Chance etwas besonderes zu sein. Sprich ihm wird dabei auch noch geschmeichelt.

Und natürlich fragt man sich ob es da einen Zusammenhang gibt, aber am Anfang verrät man doch nicht alles, da muss mit der Zeit erst eine größere Vertrauensbasis entstehen bevor es mehr Details gibt. Und dann ist es auch egal ob viele oder wenige dazwischen waren.

Ich persönlich würde eine längere wirkliche Singlezeit ( Sprich ohne häufig wechselnde Sexualpartner ) bei einer Partnerin sogar bevorzugen. Es würde halt bedeuten, dass ich wirklich etwas besonderes wäre und nicht gerade der Nächstbeste weil sie nicht allein sein kann.
 
  • #42
Ich bin auch 5 Jahre Single und es schreckt die meisten Frauen defentiv ab.Weil mir einfach die Lockerheit fehlt ,wenn mir eine gut gefällt.Ich denke Mann verliert nach einer Zeit ein einfach das feingefühl, wenn Mann zu lange alleine ist.
Das kann ich total bestätigen... Ich habe jetzt einen Typ kennengelernt, der 5 Jahre Single ist, sich aber sehr eine Beziehung wünscht. Bisher sind mir keine Absonderlichkeiten an ihm aufgefallen. Jedoch merke ich eins: Er ist sehr anhänglich und schreibt mir die ganze Zeit Nachrichten. Neulich schrieb er, er hoffe, dass ich die Richtige bin und anders als seine Ex-Freundinnen. Das fand ich irgendwie total unlocker, da ich ihn zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht life gesehen hatte. Habe das Gefühl, er will das Ganze dingfest machen, bevor es überhaupt begonnen hat. Dann denke ich wiederum, ist doch gut, mal ein Mann, der verfolgt, was er will und keine Spiele spielt.

W30
 
  • #43
Aber wer Jahre lang keinen Sex und keine körperliche Intimität erlebt hat, da würde ich unweigerlich annehmen, dass die Frau einfach wenig Drive hat, nicht leidenschaftlich ist.

....ich finde, in einer Anbahnung geht es niemanden etwas an, wie man mit seiner Sexualität in vier Jahen einvernehmlich umgegangen ist. Sexualität ist mehr, als nur den Zauberstab eines Mannes zu spüren. Wer sein Pulver nicht verschießen möchte, der wird seine Gründe haben. Aktuell ist es doch sicher wahrnehmbar, welches Feuer in einer Frau brennt und nicht daran zu messen, wieviele Sexualkontakte sie hatte. Welche Einstellung man grundsätzlich zur Sexualität hat, das ist doch viel wichtiger. Es ist ähnlich, wie wenn ein Übergewichtiger gefräßig, um seine Leere zu füllen, alles Essbare verschlingt, oder aus Genuss und zugunsten seiner Körperlichkeit, entsprechende Mengen genießt.

Übrigens, Anbahnungen, wo es auch Sex gab,die nur ein paar Monate dauerten, werden nicht von jedem, als Beziehung genannt.
 
  • #44
In erster Linie möchte ich mit mir zufrieden sein und durch mich glücklich sein, die Basis als Grundlage für eine Beziehung! Warum sollte ich zu einer Frau gehen, die nicht zu mir passt, die mit sich selbst nicht zufrieden ist, nicht alleine mit sich selbst sein kann? In gewissem Sinne spielen alle am Anfang, ein Flirt ist nichts anderes als ein Spiel.
Für mich ist das genau umgekehrt! Wer eine lange und stabile Beziehungserfahrung hat, jedoch lange Zeit unglücklich in dieser Beziehung war, lediglich geblieben ist, wegen Mangel an Mut, wegen nicht alleine sein können, wegen anderen Interessen z. B. wirtschaftlicher Art etc., zeigt meist unüberwindbare Defizite als schwere Altlast, die nicht gut tut, für eine Folgebeziehung, ich weiß von was ich als Coach spreche und bekomme hier genau dieselben Probleme bestätigt!
Ich frage mich wofür lange bzw. viele Singlephasen tatsächlich stehen. Nicht eher Beziehungunwilligkeit oder Unfähigkeit(?)
Nein, sie stehen meist für ein persönlich, selektives Verhalten, dass nicht der nächstbeste Mensch, für eine Beziehung in Frage kommt, weil man eben alleine sein möchte bzw sein kann. Wer nicht über längere Zeit alleine sein kann, demonstriert und lebt unbewusst eine Unfähigkeit, für eine Beziehung, er missbraucht sogar meist einen Menschen, genau dafür, weil er nicht alleine sein kann, das kann langfristig niemals gut gehen.
Sich nicht mit sich selbst auseinander setzen wollen, ist auch meist der Hintergrund! Ich erlebe täglich bei meiner Arbeit, viele solche Themen von unzufriedenen und unglücklichen Menschen.
Sicherlich spielen bei einigen dieser Dauerbeziehungsführer*innen auch Elemente tiefgreifender psychologischer Mängel eine Rolle. Es kann auch beispielsweise von Kindheit an, eine dependente Persönlichkeitsstörung sein, wenn Menschen zu stark auf das Gefühl der direkten persönlichen Hinwendung gepolt sind. Wer so empfindet, fühlt sich allein oft ohnmächtig, wenig zu eigenen Entscheidungen in der Lage. Diese Menschen brauchen viel Aufmerksamkeit, können das eigene Ich nur schlecht aushalten.
Entlasten, statt sich mit der sonst auftretenden Frustration auseinanderzusetzen, der diese Menschen nicht viel entgegensetzen können. Dabei ist das Frustrationsgefühl meist eines, das diese Dauerbeziehungsleute exklusiv haben. So habe ich daher oft das Bedürfnis, gut zuzureden: Lass doch mal gut sein. Denn ich bin sicher, dass auch du ein guter Single sein könntest. Ein Mensch, der endlich merkt, was er an sich selber hat. Dass es keine hektisch herbeigeliebte Bestätigung braucht, keinen Beziehungsstempel auf der Stirn der sagt: Keine Sorge, dieser Mensch ist nicht allein! Denn er wäre auch so nicht allein. Und er hätte vielleicht weniger mit nicht-ganz-so-gut-passenden Partnern zu kämpfen.
 
  • #45
Dann denke ich wiederum, ist doch gut, mal ein Mann, der verfolgt, was er will und keine Spiele spielt.

....sehr klug von dir. Denn eine nackte Kommunikation per WA, ermöglicht es sehr schwer, Gedanken und Gefühle zu transportieren.
Jedes Wort, auf die Goldwaage zu legen, wäre verkehrt.
Wenn ihr euch real trefft, wird sich zeigen, was mit euch geht. Bis dahin bleibt die Hoffnung und warum sollte man nicht vorher romantisch träumen und hoffen.
 
  • #46
Liebe Apfelmus. Die wahre Kunst im Leben liegt darin, immer das Beste aus genau der Situation zu machen, in der man gerade lebt. Der Status selbst sagt noch gar nichts über das Gelingen aus. Es gibt Singles, die haben ein tolles Leben und ein tolles soziales Netz mit hoher Lebensqualität. Und ich wage zu bezweifeln, dass jeder liierte Mensch derartiges vorzuweisen hat.

Der erste Schritt dahin ist wohl das Annehmen können. Das sagt sogar der Dalai Lama: das Leben ist auf einmal sehr einfach, wenn man sich in die Gegebenheiten fügt. Dann muß man nicht mehr hadern oder sein Singledasein bedauern.

Man muß sich ganz klar vor Augen führen, dass Singlesein immerhin der zweitbeste Weg im Leben ist, den es gibt. Und daneben gibt es noch viel schlechtere, nämlich eine ungute Beziehung zu haben. Es gibt nämlich gar nicht wenig Menschen, die sind zu zweit einsam oder unglücklich. Und die werden meistens übersehen. Und stattdessen werden die vielen Singles bedauert.

Die vielen Reboundbeziehungen mit niedriger Halbwertszeit sind meist dem Umstand geschuldet, dass das Singledasein als nicht wünschenswert, als Versagen empfunden wird. Und heraus kommt noch einmal ein Fiasko.

Und @low submarino, bitte nimm es mir nicht übel, ganz ehrlich: ich wollte keinen Mann, der mit so viel Drive durch viele Betten gehopst ist. Ich würde ihn bitten, gleich mal weiterzuhopsen...... Da würde ich mir überlegen, mit wem ich alles im Bett liegen würde, wenn man an alle möglichen Vorgängerinnen denken würde.....Und schon ist es unübersichtlich....und unappetitlich....
 
  • #47
Wer sein Pulver nicht verschießen möchte, der wird seine Gründe haben.

Ich finde, nicht nur auf Sex bezogen, schon interessant, warum eine Frau länger keinen Partner mehr hatte. Aus "die Frau wählt" folgt ja auch, dass diese Frau keinen wählen wollte (bei Männern selbstverständlich, ihn keine wählte). Das kann sein, weil sie zu wählerisch ist, weil sie gar nicht wählen konnte (weil alle anderen Männer schreiend laufen gehen) oder natürlich, weil sie eine Lebensphase hatte, in der auch für mich logisch ist, dass sie einfach keinen Partner haben wollte. Natürlich gibt es "gute" Gründe, aber eben auch "schlechte". Kann sein, dass es sich um ein übersehenes "Goldstück" handelt, kann auch sein, dass andere Männer vorher schneller Aspekte gesehen haben, die ich zunächst übersehe - und ich bin damit schon auf die Nase gefallen. Bei allen Frauen, die jahrelang keinen Partner hatten, möchte ich die Gründe schon verstehen und nachvollziehen können.

Übrigens, Anbahnungen, wo es auch Sex gab,die nur ein paar Monate dauerten, werden nicht von jedem, als Beziehung genannt.

Deswegen unterhält man sich ja über den allgemeinen Lebenswandel, wenn das wichtig ist. Mir persönlich ist eine Frau lieber, die ab und an mal einen ONS oder eine missglückte Anbahnung hatte als eine, die jahrelang gar keinen Sex hat. Aber das ist natürlich mein persönlicher Geschmack.
 
  • #48
Die Frage nach der früheren Beziehung gehört zum ersten Kennenlernen dazu. Du kannst Dir also eine Antwort überlegen, die Du auf diese Frage geben kannst.

Peinlich finde ich jahrelanges Singlesein nicht. Ich habe jedoch eine ganze Menge Klischees im Kopf über langjährige Singles und würde bei einem langjährigen Single schon genauer hinschauen, wie es zu diesen langen Singlezeiten kommt, ob der Single noch geübt ist im Umgang mit anderen Menschen. Bei einem eigentlich zufriedenen Single würde ich fragen, wie es dazu kommt, dass dieser Single nach einer so langen Zeit plötzlich nicht mehr Single sein will und ob ein Partner überhaupt Platz in seinem Leben findet. Wenn mir ein langjähriger Single erzählt, dass er auf der Suche jahrelang keinen geeigneten Partner finden konnte, würde ich vermuten, dass seine Anforderungen an den Partner zu hoch, oder seine Eigenarten zu nervig sind.

Alleine wegen langer Singlezeiten würde ich diese Person nicht als Partner ausschließen, weil ich genug Personen kenne, die irgendwann nach langen Singlezeiten im Leben für sich entschieden haben, nun eine Beziehung führen zu wollen und damit auch sehr erfolgreich und zufrieden sind
 
  • #49
Es ist sogar wichtig über eine längere Zeit als Single zu leben. Man muss zur Ruhe kommen, die Wunden lecken und neue Ziele entwerfen. Ebenso wichtig ist die Selbstliebe, denn nur wenn man sich selbst liebevoll annimmt kann man auch den richtigen Partner auswählen.
 
  • #50
Neulich schrieb er, er hoffe, dass ich die Richtige bin und anders als seine Ex-Freundinnen. Das fand ich irgendwie total unlocker
Ich finde, das klingt mit Erwartungen überfrachtet und als würde er Dich viel mit den Exen vergleichen. Klingt auch, als hätte er seine Enttäuschungen nicht verarbeitet und würde denken, das Scheitern der Beziehungen läge nur an den Frauen.
Dann denke ich wiederum, ist doch gut, mal ein Mann, der verfolgt, was er will und keine Spiele spielt.
Kommt drauf an, ob das nun wirklich nur ein ungeschickter Scherz war oder ob er es ernst meinte mit der Bemerkung. Wirst Du ja sehen, wenn Du ihn näher kennenlernst. Ich denke, er wird Dir erzählen, was die Frauen alles falsch gemacht haben.
 
  • #51
Wer eine lange und stabile Beziehungserfahrung hat, jedoch lange Zeit unglücklich in dieser Beziehung war, lediglich geblieben ist, wegen Mangel an Mut, wegen nicht alleine sein können, wegen anderen Interessen z. B. wirtschaftlicher Art etc., zeigt meist unüberwindbare Defizite als schwere Altlast, die nicht gut tut, für eine Folgebeziehung, ich weiß von was ich als Coach spreche und bekomme hier genau dieselben Probleme bestätigt!

Interessant. So argumentiert meine Therapeutin (ursprünglich bin ich wegen der Krebserkrankungen in Psychotherapie) auch und erklärt mir, dass meine Aktivitäten bezüglich einer neuen Beziehung zu früh und destruktiv sind. Die Leser meiner Threads hier sehen das sicher ähnlich.

Allerdings war eine Triebfeder meiner Trennung Sexlosigkeit. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ONS nicht die sexuelle Qualität bieten können, die Sex mit einer vertrauten Person bieten kann. Wenn es schlecht war, war es einfach nur schlecht. Wenn es gut war, würde ich mir eine Wiederholung/Ausbau wünschen.

Ähnliches gilt für sexlose körperliche Nähe. Kommerzielle Kuschelparties sind da wohl kaum die Lösung. Zu große Nähe ist hinsichtlich des Sex aber ein ähnliches Problem wie Fremdheit. Daher machen kurze Beziehungen aus dieser Sicht vielleicht doch einen Sinn.

Ich habe mein Problem zwischenzeitlich gelöst. Verhalte mich dabei aber so wie Männer die ich bis vor Kurzen sofort kritisiert hätte. Offensichtlich muss für nicht kommerzielle körperliche Nähe Beziehungsbereitschaft zumindest oberflächlich angeboten werden. Zumindest geht es so einfacher. Parallelität verhindert genau, dass man sich zu sehr einlässt und sich auf jemanden fokussiert, der vielleicht seinerseits es nicht zu eng will.

Irgendwie blöd. Aber wenn ich eine "Beziehungsanbahnung" nicht ernst nehme halte ich Kummer von mir fern. Was andere betrifft "jeder ist für seine Gefühle selbst verantwortlich", habe ich letztens gelernt. Ist ethisch nicht ok aber so bekomme ich was ich brauche.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #52
Ich denke, er wird Dir erzählen, was die Frauen alles falsch gemacht haben.
Das hat er schon grob, sie waren wohl nur auf sein Geld aus. Mir kam das auch so vor, als hätte er das nicht abgeschlossen, aber wie lange braucht er denn dafür? Das ist doch 5 Jahre her... Na ja, ehrlich gesagt merke ich, dass ich mich etwas bedrängt fühle. Doch ich versuche das jetzt wie Pia etwas gelassener zu sehen und ihm seine 'Begeisterung' für mich nicht anzukreiden:
warum sollte man nicht vorher romantisch träumen und hoffe


W30
 
  • #53
Das finde ich eine interessante Sichtweise, denn meistens werde ich danach gefragt “was denn in den 4 Jahren pssiert ist”...Natürlich Hatte ich ein paar mal so casual Geschichten am laufen, aber ich habe eher das Gefühl, dass Männer sowas ja nun bei Frauen gar nicht toll finden, Und denken eine Frau, die ewig Single ist, turnt durch alle Betten...
Keine Ahnung, warum die das fragen...

Ja, die meisten Leute haben da nicht so positive Assoziationen.

Ich bin da etwas anders gestrickt glaube ich. Ich finde sogar die Vorstellung, dass meine Freundin mal mit einem anderen Mann schläft ziemlich aufregend. Genauso wie mich Geschichten von Abenteuern einer Frau die ich etwa gerade kennenlerne eher erregen, als abschrecken.

Weiss nicht warum das so ist, aber so ist das bei mir. Da gab es schon so einige Missverständnisse. Frauen dachten entweder a) dass ich keine Gefühle habe, wenn ich sie teile, obwohl genau das Gegenteil der Fall war. Ich hatte diese Fantasien nur, wenn ich eine Frau wirklich mochte und es da eine emotionale Connection gab. Oder sie dachten, dass ich das sage, damit ich selbst auch mal was mit einer anderen Frau anfangen könnte. Was gleichermaßen nicht stimme.
 
  • #54
Jemand der seine letzte Trannung (bsp) vor 5 Monaten hatte, und seit 4 Monaten schon wieder in einer Beziehung ist, der ist mir suspekt und ist nicht vertrauenswürdig. Partnersuche, vor allem wenn man es ernst meint und einen vernünftigen Partner will, ist eine sehr langwierige Sache, die noch dazu wenig Aussicht auf Erfolg hat. Wer so schnell einen Partner findet, zeigt nur: 1) derjenigewelche will nicht alleine sein und/oder 2) sucht jemand für horizontales Mamba. Ich beurteile Menschen individuel und nicht nachdem, wann die letzte Beziehung war und wie erfolgreich.
 
  • #55
Für mich persönlich wäre es sogar eine Qualität, wenn jemand lange single ist, weil ich dann das Gefühl habe, dass ich mich nicht in die allgemeine Frühjahrs- und Sommerkollektion einordnen muss, sondern der Person auch etwas bedeute. Die Menschen, die von einer Beziehung in die nächste hüpfen, lassen sich gar keine Zeit, jemanden kennenzulernen. Ich habe deshalb nach meiner letzten Beziehung beschlossen, dass das künftig nicht so auf Überholspur läuft und ich auch niemanden auf Überholspur suche. Die Wegwischer können mir gestohlen bleiben. Ein Mann, der vier Jahre allein war, her damlt!
 
  • #56
. Aus "die Frau wählt" folgt ja auch, dass diese Frau keinen wählen wollte (bei Männern selbstverständlich, ihn keine wählte).

Wählen tun beide - ein Mann kann mir noch so sympathisch sein, ich kann mich noch so sehr verlieben, wenn es nicht gegenseitig ist, wird es nichts.

Ich stelle fest, dass Zeit sehr schnell verfliegt.
Man hat sich getrennt, sortiert sich etwas. Sortiert sein Leben, verändert Parameter. Manchmal größere - und dann ist die Lust auf zusätzliche Aktivitäten eher gering.
Man hat sein soziales Umfeld, oder baut sogar dieses noch neu auf - aber wieviele ledige, für einen in dieser Hinsicht interessante Menschen sind dabei? In einem bestehenden Kreis ist es dann auch noch fast statisch.
Also müsste man in neuen Gegenden suchen .
Alleine in einen Club, oder sonstwie fortgehen? Schwieriger. Ich kann mich da kaum überwinden.
Weitere Vereine? Es muss passen.
Für all das braucht es den Drive. Und fortgehen, mit dem definierten Ziel jemandem zu begegnen, geht auch schief. Das klappt für einen ONs.

Online - nun, egal, auf welchen Seiten, so wirklich leicht ist es nicht.
Und wenn es damit anfängt, dass man in etwa die gleiche Altersklasse sucht.
Da sind schon Antworten auf Anfragen eher rar...

Dann kommt doch mal das eine oder andere Kennenlernen, das erst nach ein paar Treffen ins Aus führt, oder sogar vielleicht mal ein Kennenlernen, das schon intensiver wurde, und sich trotzdem auf einmal Inkompatibilitäten zeigten. Kennen lernen dauert.

Und dann kommen Phasen, wo man einfach mal keine Lust auf Geselligkeit hat.
Das gemütliche Buch auf der Couch viel verlockender ist.

Und die Zeit verfliegt.

Ich mag mir trotzdem keinen Druck machen, mein Leben ist auch so ganz schön bunt.
ich denke mir immer, wenn es sein soll, wird es kommen - und wenn sich jemand daran stört, dass ich dann etwas länger auch alleine lebe, nun, dann ist das wieder ein Katalogkriterium der langen NoGo - Partnerschaftsverhinderungsliste.

W,48
 
  • #57
Peinlich ist das falsche Wort. Aber wenn ich an eine entfernte Bekannte denke (45, mit 25 eine dreimonatige Beziehung gehabt, sonst nur Single gewesen), dann finde ich das zumindest suspekt.

Aber mit 4 Jahren Single-Dasein bist du ja davon noch ganz weit entfernt.
 
  • #58
Bei den Treffen die ich hatte kam immer sehr schnell die Frage: und wie lange bist Du schon Single?
Ich finde die Frage schon fast unverschämt, und sage dann "schon länger". Wobei es durchaus Bekanntschaften gab die ich aber nicht als Beziehung bezeichnen möchte.
Was möchte der Fragende daraus denn ableiten? Wird man damit kategorisiert und in Schubladen gepackt? Je länger Single umso schlechter? Da muss ja was komisch sein? Wird von der Anzahl Jahre alles weitere abgeleitet?
Mich interessiert das beim Anderen erst mal gar nicht, ich frage auch nicht danach.
Sollte mir jemand gefallen und man sieht sich noch mal wieder kan sich die Frage wohl immer noch ergeben.
Mich interessieren andere Dinge und nicht so ein Quatsch.
 
  • #59
Ich stelle fest, dass Zeit sehr schnell verfliegt.
Man hat sich getrennt, sortiert sich etwas. Sortiert sein Leben, verändert Parameter.

Ging mir genauso. Ich hatte jeweils Singlephasen von gut einem Jahr. Ist auch in Ordnung, es geht hier ja eher um längere Zeiträume. Ich habe ja deswegen nicht geschrieben, das geht gar nicht. Aber ich schaue mir eben an, warum Du länger alleine bist. Und wenn es daran liegt, dass "alle Männer doof" waren oder dass Du wieder bei Deinen Eltern eingezogen bist, weil Du nicht genug verdienst, um Dir eine Wohnung leisten zu können oder... , dann überlege ich mir, ob ich das will.

Ich treffe immer wieder mal auf Frauen, da weiß ich ganz genau, warum die lange Single sind. Das Problem ist dann natürlich nicht eine Anzahl von Singlejahren, sondern die Persönlichkeit der Frau. Das wird Dir umgekehrt genauso gehen.

Online - nun, egal, auf welchen Seiten, so wirklich leicht ist es nicht.

Es macht natürlich auch keinen Sinn, den erstbesten zu nehmen, nur um nicht alleine zu sein. Letztlich geht es doch hier um einen Menschen und den schaue ich mir eben an. Ecken und Kanten sind kein Hindernis, die habe ich auch.

Ich finde die Frage schon fast unverschämt, und sage dann "schon länger".

Das empfindet wohl jeder anders. Fragen nach Ausbildung oder Beruf könnte man ja auch so empfinden. Ein Freund von mir ist Lehrer und hat seinen Beruf aufgrund der Vorurteile ziemlich lange verheimlicht. Das hättest Du vielleicht umgekehrt als "unverschämt" empfunden. Letztlich trennt sich doch bei solchen Fragen auch schon die Spreu vom Weizen und das nicht objektiv, sondern subjektiv.

Fragen kannst Du beantworten oder nicht. Du kannst sie auch stellen oder nicht. Das sagt jeweils auch etwas über Fragende und Antwortenden aus.

Was möchte der Fragende daraus denn ableiten? Wird man damit kategorisiert und in Schubladen gepackt?

Ja, bei mir bist Du mit einem zickigen "schon länger" in der Zicken-Schublade ganz unten. Ich lege Wert darauf, zu erfahren, was für einen Stellenwert Beziehung oder auch Sex im Leben einer potentiellen Partnerin haben.
Das ist sicher nicht meine erste Frage, aber für mich gehört ein erster (kein detaillierter) Einblick beim ersten oder zweiten Date dazu. Bei mir war das immer schon im ersten Date Thema, keinesfalls nur von meiner Seite. Es gibt also auch Frauen, die wissen möchten, ob ich die letzten 5 Jahre mit häufigen ONS verbracht habe oder so lange mit meiner Exfrau gestritten, ob ich wegen meiner dauernden Auslandseinsätze gar keine Zeit für eine Beziehung habe oder ob die Frauen alle ein Problem damit haben, dass ich noch zu Hause wohne und jetzt eine Partnerin suche, weil meine Mutter meint, so lange alleine ist nicht gut.
 
  • #60
Das hat er schon grob, sie waren wohl nur auf sein Geld aus. Mir kam das auch so vor, als hätte er das nicht abgeschlossen, aber wie lange braucht er denn dafür? Das ist doch 5 Jahre her.
Dann würde ich gucken, ob das sein allgemeines Frauenbild geprägt hat. Also ob er jetzt bei jedem Ausgehen schön Halbe/Halbe macht oder genau aufschlüsselt, was Du gegessen hast und was er gegessen hat. Und falls ihr näher zusammenkommt, würde ich gucken, ob er, falls er so ein Rechner ist, auch drauf kommt, Dir die Hälfe der Lebensmittel bezahlen zu wollen, die Du für euer Essen gekauft hast. Soll nicht heißen, dass Du das dann annehmen musst, mir geht es nur um die eventuelle Denke "Alle Frauen sind auf Geld aus".
Wir hatten hier schon solche Threads, wo das sich umgedreht hatte - den Exfreundinnen hatte der Mann alles bezahlt, der neuen Freundin wollte er gar nichts mehr schenken oder sie mal einladen.

Ich würde mich auf mein Gefühl verlassen. Wenn sich das ganze gut anfühlt, würde ich mich weiter treffen, wenn immer mehr Beigeschmacke kommen, nicht mehr.
Aus "die Frau wählt" folgt ja auch, dass diese Frau keinen wählen wollte (bei Männern selbstverständlich, ihn keine wählte).
Ich würde zwar auch bei einem Mann, der für mich verdächtig lange auf aktiver Partnersuche ist, dh. jammert, keine zu finden, denken, dass ihm entweder keine gut genug ist, er es immer wieder versemmelt oder ihn keine Frau will, aber so wie Du das in die Aussage gegossen hast, seh ich das nicht. Es wählt eigentlich am Anfang ja gerade nicht die Frau, weil sich Frauen eher überzeugen lassen, wenn der Mann sich ihr zu Füßen schmeißt, auch wenn sie ihn vorher nicht so richtig wollten. Es wählt mE der Mann, denn ich glaube nicht, dass ein Mann, der nicht gewählt hat, die Frau will und bei ihr bleibt. Der hat entweder anfangs keine Ahnung gehabt, was er in einer Beziehung will und wie die Frau aussieht, die ihm das geben kann, oder aber er überbrückt bewusst mit der Frau die Zeit, bis er die richtige trifft.
Es sind beide, die wollen müssen, deswegen würde ich Deinen Satz nicht unterschreiben.
 
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