• #61
Meine neue Bekanntschaft überlegt auch, ob seine Anforderungen, die er an das schöne Geschlecht stellt, zu hoch sind. Zu dem Rest, liebe void, vielen Dank, genau so werde ich es machen. Ich Frage mich allmählich nur, ob man es mir überhaupt recht machen kann. Mein Ex gab mir gar keine Verbindlichkeit, versteckte sich hinter der Geheimhaltungsgeschichte, weil er in echt Angst davor hatte, sich auf ein Leben mit einem anderen Menschen richtig einzulassen/zu teilen, dh eine durch die Kindheit entstandene Bindungsstörung oder -angst hat (hat er mittlerweile offen "zugegeben"). Deswegen war er auch 9 Jahre Single! Insofern KANN auch sowss hinter so einer langen Zeit stecken. Mein neuer Flirt liest mir jeden Wunsch von den Augen ab, würde mir einen kleinen Hund kaufen und ihn tagsüber betreuen, obwohl er selbst große Hunde bevorzugt, wünscht sich Zweisamkeit, ist offen für Kinder (alles, was ich bei meinem Ex nicht vorfand) - Und was ist mit mir. Ich fühle mich bedrängt!

W30
 
  • #62
Es wählt eigentlich am Anfang ja gerade nicht die Frau, weil sich Frauen eher überzeugen lassen, wenn der Mann sich ihr zu Füßen schmeißt, auch wenn sie ihn vorher nicht so richtig wollten.

Definitionssache. Sie kann ihn aus dem Staub erheben oder nochmal drauftreten :)
So oder so. In der Regel müssen Männer sich erstmal bemühen, Frauen müssen in der Lage sein, auf sich aufmerksam zu machen und dann entscheiden sie schon, ob sie den Mann abblitzen lassen oder nicht. Der Mann bekundet sein Interesse (natürlich auch eine Vorauswahl) und sie entscheidet, ob sie will oder nicht.
Aus männlicher Sicht gibt es dann schon die Prinzesschen, denen keiner gut genug ist und die, die es gleich mit jedem versuchen, der überhaupt auf der Bildfläche erscheint.
 
  • #63
Also müsste man in neuen Gegenden suchen .
Alleine in einen Club, oder sonstwie fortgehen? Schwieriger. Ich kann mich da kaum überwinden.
Weitere Vereine? Es muss passen.
Für all das braucht es den Drive. Und fortgehen, mit dem definierten Ziel jemandem zu begegnen, geht auch schief. Das klappt für einen ONs.

Das sind alles limiting beliefs.

Ich bin ganz gezielt mit dem Wunsch eine für mich ansprechende Frau zu finden unter Leute gegangen.

Leute haben da teilweise komische Vorstellungen, sind konditioniert und folgen da häufig noch erzkonservativen Weltanschauungen. Sich also bei einer Partnerbörse anmelden, dort ein Profil zu liken oder jmd. zu schreiben - auf einer Platform auf der es primär oder sogar auschließlich um das romantische sowie sexuelle Kennenlernen geht (egal ob ons, Affäre, Beziehung etc) sei also okay. Aber gehe ich raus unter Menschen, weil ich Lust auf weibliche Aufmerksamkeit, auf Sex und auch Gefühle usw habe, dann kann das nicht funktionieren. Es ist auch lustig, dass das immer Leute sagen, die im gleichen Absatz bekräftigen, dass sie auch zu schüchtern wären jmd der ihnen gefällt anzusprechen.

Wie kann man dann überhaupt sagen und wissen, dass das nicht funktionieren kann, eh?

Nicht immer alles nachplappern was der Volksmund sagt. Erst mal selber im realen Leben eigene Erfahrungen sammeln bevor man einfach so irgendwelche Klischees wiedergibt.

Wie gesagt ich bin direkt zum Flirten unter Leuten gegangen. Nicht in Clubs (zu laut, zu viele Männer), nicht in Bars. Nicht in die Oper.

Im Alltag.

Dort direkt angesprochen und das waren absolut nicht nur ons. Das waren Frauen die ich Monate oder Jahre datete und es waren teilweise sehr gute Verbindungen die lange hielten.

Muss immer schmunzeln wenn Leute sagen 'direkt suchen funktioniert nicht.

Irrtum.

Das ist sogar die mit Abstand effektivste Strategie. Allerdings suchen viele Leute nicht wirklich. Sie warten.

Which isn't very effective.

Wenn man etwas möchte, Dinge oder Menschen in seinem Leben will, muss man danach streben. Handeln. Mutig sein. Enthusiastisch und energetisch danach streben. Nciht so ängstlich und passiv wie die scheue Masse die immer nur guckt und wartet. Auf Prinze oder Prinzessin charming. So vergehen viele Jahre. Ich habe selten mal Frauen die mein Herz wirklich schneller schlagen lassen in meinem social circle gehabt. Darauf zu warten, dass solche Frauen in meinem erweiterten Bekanntenkreis auftachen? Also da hätte ich 95 % aller Sachen die ich in den letzten 15 Jahren erlebt habe verpasst. Fast alles verpasst.
 
  • #64
Und was ist mit mir. Ich fühle mich bedrängt!
Ich finde das nicht ungewöhnlich. Und ich will nur ungern hier die olle Unke machen, aber ich lese das als Versprechungen, damit Du überhaupt erstmal am Angelhaken bist. Diese Heißdüsen, die innerhalb von 3 Dates klarmachen, dass sie alles wollen, was die Frau will, würde ich mit Skepsis betrachten. Das klingt für mich so nach "unbedingt vakanten Platz besetzen".
Ich finde es toll, wenn ein Mann begeistert ist von einer Frau. Ich würde aber trotzdem den Verstand anlassen, ob das nicht zu viel der Versprechungen sind. Und lustigerweise ist er schon wieder beim "Kaufen" für eine Frau. Das war doch irgendwie auch das, was ihm die Exbeziehungen dann verleidet hatte und zu dem Schluss brachte, ausgenutzt zu werden. Er wirbt aber noch wie früher mit "was Kaufen", auch wenn es auf die emotionale Schiene geht mit dem Hündchen und nicht Haus, Brilli oder Cabrio ist.

Hast Du hier schon mal das Wort "Strohfeuermann" gelesen? Das mag nun so sein, dass der Mann wirklich nicht nur drauf aus ist, Dich an den Haken zu bekommen oder einmal Sex zu haben, sondern ernsthaft ne Beziehung sucht. Aber dass das alles so toll wird, wie er es jetzt darstellt, und dann nicht etwa doch Pfennigfuchserei hervorkommt, wenn es an die echten Kosten geht und nicht nur um Werbegeschenke, weiß man nicht.
Ich wollte, wie gesagt, keine finsteren Glaskugelgeschichten schreiben. Ich will Dir nur sagen, wenn Dein Bauchgefühl es als "bedrängend" einstuft, dann würde ich drauf hören. Zumindest es nicht ausschalten, sondern beim näheren Kennenlernen zulassen, dass es noch grummeln darf.


In der Regel müssen Männer sich erstmal bemühen, Frauen müssen in der Lage sein, auf sich aufmerksam zu machen und dann entscheiden sie schon, ob sie den Mann abblitzen lassen oder nicht. Der Mann bekundet sein Interesse (natürlich auch eine Vorauswahl) und sie entscheidet, ob sie will oder nicht.
Ja, das ist der klassische Weg, den ich auch eigentlich als einzig Gangbaren empfinde, also aus der Lebenserfahrung raus. Andersrum mag es auch geben, also dass die Frau den Mann umwirbt und er überlegt, ob er sie will. Aber ich glaube, das ist selten von Erfolg gekrönt.
 
  • #65
Dafür muss man sich doch nicht schämen! Ich verstehe die leute nicht, die nach kurzer zeit wieder auf der suche sind oder jemand neues haben.. wenn man eind beziehung hattw braucht das doch lange um darüvee hiweg zu kommeb und dann braucht man auch zeit für sich und man kann doch den ex nicht mit dem nächst besten ersetzen, sondern den richtigen finden, kennenlernen, sich verlieben...
 
  • #66
Für all das braucht es den Drive. Und fortgehen, mit dem definierten Ziel jemandem zu begegnen, geht auch schief. ...

Ich lese erstaunlich viele Ausreden. Ich bin überzeugt, wer eine Beziehung möchte, muss unter Menschen gehen und Gelegenheiten schaffen. Ich spreche keine Frau an, die nicht erkennbar offen dafür ist. Du kannst, egal ob im Supermarkt, auf der Straße oder im Café, interessiert um Dich schauen oder verschlossen vor Dich hin grummeln. Es löst Reaktionen aus, die vollkommen unterschiedlich sind. Wenn Du alleine zu Hause vor dem Fernseher sitzt, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass dem Traummann nebenan der Zucker ausgeht...
 
  • #67
Sei stolz, daß Du länger Single bist, das zeigt, Du bist wählerisch und gibst Dich nicht mit dem Erstbesten zufrieden. Männer - egal ob nach Trennung oder Tod der Ehefrau - sind da ganz schnell wieder auf der Suche und werden auch fündig. Manchmal schon nach 3 Monaten. Den Grund brauche ich wohl nicht detailliert erklären.
 
  • #68
Ich fände es eher peinlich und unreif, zu sagen, man ist erst seit paar Monaten getrennt. Das heißt, du gehörst zu dieser Hippie-Mainstream-Wegwerfgesellschaft, die nichts mehr gebacken bekommt. Merkst du aber selber nicht. Ich kenne Leute, die 5, 10 oder 20 Jahre Singel sind. Das ist ein viel reiferer Schlag an Menschen, die lange über sich und das Leben nachdenken und auch einen anderen Tiefgang haben.
 
M

moobesa

Gast
  • #69
Kann man überhaupt ZU lange Single sein? Das bezweifle ich.
Ich hoffe aber doch, dass Frauen, die Männer wollen, welche kein Problem mit ihrem langen Singledasein haben, auch kein Problem mit Männern haben, die schon SEHR lange, vielleicht schon seit der Pubertät oder seit dem Studium, Single sind.
 
  • #70
Ich bin seit fast 4 Jahren single und mir wird es langsam peinlich, das zu sagen. Er meinte zwar, dass es nicht so lang sei, aber irgendwie wird er sich wohl denken was bei mir verkehrt läuft? Ob ich “untauglich” bin oder völlig verzweifelt?

@Apfelmus: bitte sei ehrlich, aber nur, wenn es der Mann wert ist. Man merkt recht schnell, ob man einen verständnisvollen Gegenüber hat. Falls das für ihn ein Ausschlusskritierium ist, dann ist er eben oberflächlich. Ich bin jetzt auch seit vier Jahren single und ich bleibe lieber single, bevor ich irgend jemanden nehme. Ich bin nicht wahllos, wie manch andere. Ich denke, dass du das auch nicht bist. Ein Mann, der wieder so schnell sucht, der ist doch wahllos und kann nicht alleine sein. Ich denke, dass es für dich besser wäre einen Mann mit ähnlicher Einstellung auszuwählen. Ich sortiere diese Art von Männer, die nur kurze Zeit single waren radikal aus.

Ja zu deiner Frage, ja es ist ein bisschen unangenehm, wenn man gefragt wird. Das ist der Fall, weil wir uns ohne Partner nicht wertvoll fühlen. Das ist schlecht. Man muss mit sich im Reinen sein und mit sich selbst zufrieden. So wird es ansonsten eine falsche Partnerwahl. Die Erwartungen an einen Mann sind dann immens hoch und können nicht erfüllt werden.

Und merke dir: die Einstellung, die wir haben führt dazu, dass wir eher längere Singlezeiten in Kauf nehmen. Also lieber der passende und solange single als einen zu haben, nur damit man zeigen kann: schaut her ich habe jemanden...das wäre einfach nicht meine Art und Weise....man sollte nur überlegen, ob man vielleicht versucht Beziehungen zu vermeiden...aus Angst.
 
  • #71
Es ist ja schon immer wieder interessant - in diesem Thread ist es für viele kein Problem, wenn jemand länger Single ist.
Kürzlich hat jedoch jemand diese Diskussion ausgegraben, und hier kommen einige negative Single-Klischees zu Tage: https://www.elitepartner.at/forum/frage/haben-nur-warmwechsler-im-rl-eine-chance.44570/
Der Beitrag (und die Antworten) haben mich zunächst gekränkt, schließlich aber auch zum Nachdenken gebracht.

Ich habe auch schon öfter die Erfahrung gemacht, dass sehr viele Menschen negativ über Singles denken - speziell wenn sie es über längere Zeit sind.
Von denen wird dann z.B. gefordert, dass man einen guten Grund liefert, warum das so ist. (Was genau ist denn ein guter Grund? Kann mir da jemand mal ein Beispiel nennen, das am Ende nicht negativ ausgelegt wird?)

Ich habe den Eindruck, dass viele Langzeitsingles - zumindest beobachte ich das in meinem Bekanntenkreis - deutlich vorsichtiger, zaghafter, langsamer sind als Kurzzeitsingles wenn sie angesprochen werden. Manche sind einfach schüchtern, manche haben schlechte Erfahrungen gemacht, usw. .. Und wenn sie ihren ganzen Mut zusammennehmen, schlagen sie in die Gegenrichtung aus: übermütig starten sie durch und überfordern damit ihr Gegenüber. Und genau dieses Dilemma spürt der andere und zieht sich zurück... Ein Teufelskreis beginnt...
 
  • #72
. (Was genau ist denn ein guter Grund? Kann mir da jemand mal ein Beispiel nennen, das am Ende nicht negativ ausgelegt wird?)

Guten Morgen,
ein guter Grund wäre für mich, vielmehr eine Erklärung warum jemand lange Single ist, dass dieser sich selbst bewusst war, dass er/sie bewusst länger Single bleiben wollte um sich selbst zu sortieren, Abstand von vorangegangenen Beziehungen zu bekommen, sich zu reflektieren, sowie sich Aufgrund von vorherigen Beziehungserfahrungen neu auszurichten.
Weil man z.B. einfach erst mal voll und ganz bei sich selbst ankommen wollte. Ohne Altlasten und Verdauungsprobleme.

Ein schlechter Grund wäre für mich, dass ja immer alle anderen Doof waren und es deshalb nicht mit Partnerschaft geklappt hat.

Aber mich persönlich interessiert es nicht wie lange ein jemand Single war. Die Gründe die nur sie sich selbst erklären kann wird sie mir dann schon irgendwann mitteilen, wenn sie mag. Und wenn nicht ist es auch gut.

m47
 
  • #73
Ich habe den Eindruck, dass viele Langzeitsingles - zumindest beobachte ich das in meinem Bekanntenkreis - deutlich vorsichtiger, zaghafter, langsamer sind als Kurzzeitsingles wenn sie angesprochen werden.

kommt darauf an was mit Langzeitsingle gemeint ist. Sind wie bei mir vier Jahre lange?
Es gibt durchaus Menschen die meinen, dass jemand alleine nicht so viel wert ist. Sie ziehen den Selbstwert aus einer Paarbeziehung. Das schlimme ist ja auch, dass man von der Gesellschaft schräg angeschaut wird...single sein wird veruteilt.

Ich kenne meine Gründe:
-ich entliebe mich länger, da ich zu tiefen Gefühlen fähig bin und dann bin ich lange nicht offen für jemand neuen. Solange ich das nicht bin, lasse ich mich nicht auf jemanden ein-weil ich ihn verletzen würde und das will ich nicht

-es gibt leider nur wenige Männer, die mich begeistern und wenn einer dabei ist, dann ist er vergeben. In meinem Alter ü30 gerade oft der Fall

-ich gehe nicht einfach eine Beziehung ein, um jemanden zu haben (ja es gibt solche Leute auch). dazu wäre mir meine Lebensqualität zu schade, weil ich auch ein komplexes Innenleben habe, bin ich in der Lage alleine zu sein ohne mich einsam zu fühlen

Leider verstehen meine Gründe zu wenige Menschen...tja was soll ich sagen. Mir ist es egal und ich warte und werde nicht von meinen Idealen abweichen.
 
  • #74
Von denen wird dann z.B. gefordert, dass man einen guten Grund liefert, warum das so ist. (Was genau ist denn ein guter Grund?
Erstmal muss man nichts liefern, wenn andere es fordern. Man will auch Interna wie schlechte Erfahrung in einer Bez. und Verarbeitung nicht jedem erzählen. Leute, die sowas nicht erfahren haben, sagen dann meist auch nur naives Zeug. Es wird nicht kapiert, wie alles, was im eigenen Leben gut läuft, als selbstverständlich auch für andere vorausgesetzt wird bzw. die Leute denken, SIE hätten ihre Probleme locker ganz früh gelöst und da alle Menschen gleich sind, müssten das auch andere können. Sie können es nicht verstehen, also nicht: Sie WOLLEN es nicht verstehen. Denn wenn sie es verstehen würden, würde ihnen auch vor Augen geführt, dass sie einfach Glück hatten und das, was sie haben, eben nicht 100% aus eigener Kraft schafften. Hätten sie andere Voraussetzungen gehabt, wären sie nicht da, wo sie sind.
Dann kann man auch davon ausgehen, dass das Wissen über Gründe, wenn sie problematischer Art sind, von vielen benutzt werden, sich aufzuwerten. Ergo will jetzt auch nicht jeder diesen Leuten von sich erzählen.

gute Gründe:
Man ist dabei, sich beruflich auf was Wichtiges zu konzentrieren. Ich denke, viele dieser Leute wollen trotzdem eine "Bez" und suchen einen Partner. Was der davon haben soll, wenn er dauernd nur Lückenfüller sein darf, ist denen auch nicht klar. Wenn ich meine ganze Energie auf etwas ausrichte, wird jeder andere zur Randfigur und ich geh vielleicht selbst über meine Grenzen.
Dass Männer oft eine Frau in ihrer Korona haben, die sich selbst sehr um eine Beziehung bemüht und hinter ihnen her hampelt, damit der Mann mal Zeit für sie erübrigt, zieht sich ja bis in Ehen. Geschlechtlich andersrum geht das nicht. Ist meine Erfahrung, soll nicht heißen, dass es nicht auch Rückenfreihaltemänner gibt oder welche, die selbst mit ner Stunde Paarzeit pro W auskommen und sich mit der Frau einigen können, wann die sein soll)

Kinder oder pflegebedürftige Menschen, die nunmal bei der Person leben. Das bringt der Mensch ein als mögliche Belastung für den Partner. Der eine kommt mit klar und hilft, der andere will den "Betreuer" nur in den Stunden, wo sich andere um die Hilfsbedürftigen kümmern, und noch andere wissen, dass sie das nicht wollen, weil sie volles Programm haben wollen. Also Partner nur auf sie selbst gerichtet.

Es gibt auch Menschen, die besser allein klarkommen als andere. Die können es sich leisten, nicht auf Teufel komm raus wieder ne Beziehung zu suchen. Die, die eine Partnerschaft BRAUCHEN, MÜSSEN nach einem neuen Partner suchen und die haben dann auch die Fähigkeit, sich anzupassen. Es ist ein großer Irrtum zu denken, ALLE Singles seien irgendwie umglücklich, einsam oder verzweifelt. Die Verzweifelten sitzen auch in schlechten Beziehungen und/oder suchen verzweifelt den Nächsten.
 
  • #75
FS,

ich möchte Menschen, auch eine Partnerin, mit Tiefgang im Hier und Jetzt. Das Heute ist das Ergebnis der Vergangenheit, darum reicht es für mich auf Ersteres und auf das Potential was sich daraus ergeben könnte zu schauen und genau hinzuhören. Alles andere ergibt sich von alleine. Wichtig ist was das Singledasein, egal wie lange, aus Dir gemacht hat.

Mich stört schon mal an Dir, dass Du das Thema peinlich findest, nicht das Thema selbst.
 
  • #76
Deswegen unterhält man sich ja über den allgemeinen Lebenswandel, wenn das wichtig ist. Mir persönlich ist eine Frau lieber, die ab und an mal einen ONS oder eine missglückte Anbahnung hatte als eine, die jahrelang gar keinen Sex hat. Aber das ist natürlich mein persönlicher Geschmack.

Das sehe ich bei Männern auch so. Ich finde es wirklich nicht schlimm lange Single zu sein aber von einem Mann würde ich erwarten, dass er während dessen zumindest einige sexuelle Aktivitäten gepflegt hat. Sexualität braucht ja auch ein wenig Übung. Ich hatte einen ONS mit einem Mann, der war seit 6 Jahren Single und hatte scheinbar während dessen überhaupt keine sexuellen Kontakte und das hat man gemerkt. Also Spaß hat das dann nicht gemacht.

Ich habe aber auch das Gefühl, dass es gerade Männern peinlich ist zuzugeben, dass sie lange Single sind. Scheint etwas damit zu tun zu haben, dass sie stets glaubten, dass keine Frau sie "wollte" und das ist dann nicht gerade ansprechend.
 
  • #77
Ich finde es wirklich nicht schlimm lange Single zu sein aber von einem Mann würde ich erwarten, dass er während dessen zumindest einige sexuelle Aktivitäten gepflegt hat. Sexualität braucht ja auch ein wenig Übung. Ich hatte einen ONS mit einem Mann, der war seit 6 Jahren Single und hatte scheinbar während dessen überhaupt keine sexuellen Kontakte und das hat man gemerkt. Also Spaß hat das dann nicht gemacht.
Wiiiiirklich? Ich glaube selbst wenn ich 6 Jahre Single sein würde, dass verlernt man doch nicht. Klar ein bissl Nervös und aufgeregt wird man sein, aber dass hatte ich sonst auch.
Und ja vielleicht ist das erste mal nach sechs Jahren dann schnell und schön.Mann stirbt ja zum Glück nach dem Akt nicht gleich.
Ein Gefühl kann man nicht verlernen würde ich mal behaupten.
Sowie derjenige ein Totaler Tolpatsch sein kann obwohl er sechs Jahre im Trainigslager verbracht hat.
Sexuallität braucht keine Übung sondern Erfahrung.

m47
 
  • #78
Sexualität braucht ja auch ein wenig Übung.
Das stimmt. Aber Übung heißt ja nicht, dass man viel davon machen muss, wenn man verstehen will, wie es gut geht. Wenn einem Mann der 1-Minuten-Sex Befriedigung verschafft, kann er mit hunderten Frauen schlafen, die alle sagen werden "war öde, nicht noch mal bitte".
Ich hatte einen ONS mit einem Mann, der war seit 6 Jahren Single und hatte scheinbar während dessen überhaupt keine sexuellen Kontakte und das hat man gemerkt. Also Spaß hat das dann nicht gemacht.
Da würde ich sagen, der war vorher schon nicht der Bringer. Und mit Dir hat er doch geübt, aber muss anscheinend noch lernen. Wenn Du jetzt nicht übernimmst, dem Mann zu sagen, was er falsch macht, "übt" er bei der nächsten genauso. Schlechte Liebhaber brauchen vielleicht nur Feedback, damit sie sich bei der nächsten besser anstellen.
 
  • #79
Das sehe ich bei Männern auch so. Ich finde es wirklich nicht schlimm lange Single zu sein aber von einem Mann würde ich erwarten, dass er während dessen zumindest einige sexuelle Aktivitäten gepflegt hat. Sexualität braucht ja auch ein wenig Übung. Ich hatte einen ONS mit einem Mann, der war seit 6 Jahren Single und hatte scheinbar während dessen überhaupt keine sexuellen Kontakte und das hat man gemerkt. Also Spaß hat das dann nicht gemacht.

Ich habe aber auch das Gefühl, dass es gerade Männern peinlich ist zuzugeben, dass sie lange Single sind. Scheint etwas damit zu tun zu haben, dass sie stets glaubten, dass keine Frau sie "wollte" und das ist dann nicht gerade ansprechend.

Ich bin der Meinung, dass der Frauenkörper anders bzw. differenzierter empfindsam als ein Männerkörper ist. Bei jeder Frau ist dies außerdem individuell ausgeprägt. Während es beim Mann sofort an die primären Stellen gehen kann, turnt so etwas Frauen meistens aber auch nicht immer ab.

Hinzu kommt bei Frauen eine große Stimmungsabhängigkeit bezüglich dieser Empfindsamkeit. Um das aufzugreifen ist generelle Empathie wichtiger als häufiger Sex mit verschiedenen Partnern.

Den idealen Ansatz kann Man(n) daher überhaupt nicht "trainieren". Wesentlich ist, dass er erkennt wie er sich in einer aktuellen Situation richtig verhält und sich beim Erkennen Zeit für ein flexibles herantasten läßt.

Das üben zu wollen ist aber Blödsinn und setzt Mann unter überflüssigen Stress. Quantität sorgt außerdem noch lange nicht für Qualität. Eher für Druckentlastung. ONS würde ich meistens hier einordnen.

Vielleicht können sich Männer aber Gedanken über einleitende Worte machen wenn sie sich gerade Sex wünschen. Z.B. ein neues Kleid oder neue Schuhe loben kann zu interessanten Ergebnissen führen. Worte haben auch hier große Macht.
 
  • #80
aber von einem Mann würde ich erwarten, dass er während dessen zumindest einige sexuelle Aktivitäten gepflegt hat. Sexualität braucht ja auch ein wenig Übung. Ich hatte einen ONS mit einem Mann, der war seit 6 Jahren Single und hatte scheinbar während dessen überhaupt keine sexuellen Kontakte und das hat man gemerkt. A

also ganz ehrlich. Das ist doch totaler Blödsinn. Vielleicht hattest du einen Mann, der durch Übung auch nicht besser wäre, weil es an ihm liegt? Ach nein, eigentlich ist das ein Zusammenspiel und es liegt dann auch an dir...schon mal gehört?

Ons helfen Männern nicht besser zu werden. das hat nichts mit Übung sondern mit seinen Fähigkeiten/seinem Charakter zu tun, also wenn ein Mann auf eine Frau eingehen kann und nicht nur ich-bezogen agiert.
 
  • #81
Ons helfen Männern nicht besser zu werden. das hat nichts mit Übung sondern mit seinen Fähigkeiten/seinem Charakter zu tun, also wenn ein Mann auf eine Frau eingehen kann und nicht nur ich-bezogen agiert.

Richtig gute Sexualität kann sich nur im Laufe einer längeren sexuellen Beziehung entwickeln. Ein ONS hat vielleicht auch einen eigenen Charme, weil er eine Art Abenteuer ist. Den Köper des anderen kennt aber beim ONS keiner der Beteiligten wirklich gut. Wenn es dann doch überragend ist, ist dies Glück oder Zufall und kein "Profi-Know How"
 
M

moobesa

Gast
  • #82
Das sehe ich bei Männern auch so. Ich finde es wirklich nicht schlimm lange Single zu sein aber von einem Mann würde ich erwarten, dass er während dessen zumindest einige sexuelle Aktivitäten gepflegt hat. Sexualität braucht ja auch ein wenig Übung. Ich hatte einen ONS mit einem Mann, der war seit 6 Jahren Single und hatte scheinbar während dessen überhaupt keine sexuellen Kontakte und das hat man gemerkt. Also Spaß hat das dann nicht gemacht.

Ich habe aber auch das Gefühl, dass es gerade Männern peinlich ist zuzugeben, dass sie lange Single sind. Scheint etwas damit zu tun zu haben, dass sie stets glaubten, dass keine Frau sie "wollte" und das ist dann nicht gerade ansprechend.
Mit deinem ersten Absatz bestätigst, was du in deinem zweiten Absatz ansprichst, nämlich dass es Männern aufgrund der Erwartungen der Frauen zu Recht peinlich ist, wenn sie mehrere Jahre Single, aber v.a. sexlos waren. Sie müssen einfach Erfolg bei Frauen haben, sonst sind sie keine Männer.
Ach ja, Emanzipation heißt also, dass nur Frauen aus den alten Rollenbildern raus müssen.
Bei Männern ist es schlechter angesehen, wenn sie längere Zeit Single sind. Du bestätigst das.
 
M

mightyMatze

Gast
  • #83
Peinlich nicht unbedingt.
Aber man wird - so ist zumindest meine Erfahrung - teilweise schon etwas seltsam angeschaut, zumindest hier im ländlichen Bereich, in einer Großstadt mag dies anders sein. Denn es ist eigentlich schon der Normalfall, dass man "jemanden hat".
 
Top