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  • #1

Ist es unmoralisch, nach Gewicht auszusortieren ?

Mal ehrlich: ist das Gewicht bei der Partnervorauswahl ein Kriterium für Euch ? Für mich m54 zugegebenermassen schon. Zum einen finde ich Übergewichtige ganz einfach sexuell unattraktiv, zum andern zeugt das doch von einer gewissen Lebenseinstellung: man lässt sich gehen. Bis auf weinige Ausnahmen kann doch jeder sein Gewicht kontrollieren, und Hüftspeck, Bierbauch (oder Kuchenbauch bei Frauen) zeigt doch klar an: mein Bauch ist wichtiger als die Meinung meines Partners. Ich weiss dass das oberflächlich klingt, aber ich denke einfach so...verwerflich ?
 
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  • #2
Was für blöde Fragen hier oft kommen. Wenn Du nur schlanke Frau willst, dann sortiere einfach die anderen aus. Ich hoffe, Du kanns Dir das leisten und hast den Damen auch etwas zu bieten.
In der Regel haben gerade Männer über 50 meisten auch Glatze und Bauch, unverarbeitete Vegangenheit, hohe Unterhaltszahlungen etc.. Dann hoffe ich mal, dass die schlanken Damen nicht Dich aussortieren.
w49 Größe 36
 
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  • #3
Finde ich (m/50) absolut nicht verwerflich, deine angeführten Argument sind ok und werden im Übrigen genauso auch von (schlanken) Frauen im Hinblick auf Männer geteilt.

Körpergewicht und eine gewisse körperliche Fitness (damit meine ich nicht Leistungssport) sind durchaus beeinflussbar und weisen - wie auch eine ausgewogene Ernährung - auf einen sorgsamen Umgang mit sich selbst hin. Und das ist schließlich Voraussetzung für einen entsprechenden Umgang mit anderen ...
 
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  • #4
Sofort auszusortieren ist deine Pflicht. Unmoralisch ist, eine ungewollte zu daten und ihr dann (durch die Blume) zu sagen dann sie zu fett ist. Das geht gar nicht und muss auch nicht sein.
 
  • #5
Nein, lieber Fragesteller, das ist natürlich weder unmoralisch noch unvernünftig.

JEDER hat ein gewisses Beuteschema und die Figur des Partners ist keine reine Oberflächlichkeit, sondern schon sehr entscheidend nicht nur für die optische Attraktivität, sondern auch für sportliche Möglichkeiten, Freizeitinteressen, Ernährungsgewohnheiten und nicht zuletzt für Sexualität.

Niemand kann sich wirklich verbiegen. Wer nicht auf Fett steht, der kann auch einfach nicht mit fetten Partnern. Manche dümmlichen Leute erzählen was von "echte Liebe erträgt auch Übergewicht", aber hier geht es ja nicht um "echte Liebe" nach einer langen Beziehung, sondern um Partnersuche, um Verlieben, um Attraktivität, Hingezogensein -- also darum, sich erst einmal zu finden, zu verlieben und zu begehren.

Es gibt einfach Menschen, die stehen auf schlank und zierlich, andere auf normal und reichhaltige Körbchengröße oder eben auch auf kräftiger bis hin zu übergewichtig. Manchen wenigen ist die Figur vielleicht sogar wirklich unwichtig. Jeder hat seine Vorlieben und diese Vorlieben kann man kaum bewusst variieren.

Je neutraler man sich kennenlernt, je weniger das Kennenlernen auf Dating und Flirten ausgerichtet ist, desto eher haben Menschen mit optischen Mängeln oder auch Behinderungen eine Chance, denn umso mehr sieht man die inneren Werte wie Herzlichkeit, Verlässlichkeit oder Humor. Das ist zum Beispiel beim Kennenlernen im Beruf, Studium, Verein der Fall, wo manche sich noch nach Jahren plötzlich einen schon lange bekannten Mensch verlieben.

Nichtsdestotrotz gibt es wirklich viele Fälle, in denen aufgrund der inneren Werte über Übergewicht versucht wird hinwegzusehen, dann aber schon in den ersten gemeinsamen Nächten auffällt, dass das einfach nicht eght oder hier ganz wichtige Aspekte der körperlichen Attraktivität und Sexualität einfach nicht funktionieren. Nicht jeder kann gegen Körperfett an, nicht jeder kann über Speckrollen und Fettpolster an allen möglichen Stellen hinwegsehen. Es gibt ausgesprochen viele Fälle, bei denen eine Beziehung genau deswegen wieder schnell endet, auch wenn dies seltenst zugegeben wird.

Zu einer erfüllenden Partnerschaft gehören auch gemeinsame Freizeitinteressen und gerade im Beriech Sport, Aktivität und Ernährung kommt es fast immer zu weitreichenden Diskrepanzen, wenn ein schlanker Mensch auf einen übergewichtigen trifft. Die Schnittmenge gemeinsamer Interessen und Aktivitäten ist dann einfach meistens gering.

Kurzzusammenfassung: Natürlich darfst Du Deinen Typ in bezug auf Figur haben und natürlich muss man Übergewicht nicht ignorieren. Verlieben kann man ohnehin nicht bewusst steuern und inkompatible Partner auszuschließen, ist immer das Gebot der Stunde.
 
  • #6
Noch eine ganz persönliche Antwort: Ich kann absolut nicht gegen Übergewicht an. Schon fette Wange und Doppelkinn stoßen mich ab, ein vorstehender Bierbauch geht gar nicht. Ich finde das einfach abstoßend und gerade die Figur gehört mit zu den ganz entscheidenden optischen Merkmalen eines Menschen.

Männer können noch so nett sein, aber wenn sie massig oder gar fett sind, dann regt sich bei mir einfach schon mal gar nichts.
 
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  • #7
Es ist nichts Unmoralisches dabei, vorher genau zu schauen und ggf "auszusortieren". Schwierig wird es, wenn der Partner für die Suche einige Kilos abgespeckt hat, die Ernährung aus diesem Grunde umgestellt, auf sich und sein Äußeres geachtet hat.. Und spätestens nach einem dreivierteljahr wird der Bauch immer runder und der (in meinem Fall) Mann immer träger und entwickelt sich zum "Sesselpupser"! Was macht man dann? Auf seine Suchkriterien pochen und eine Diät verlangen?
 
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  • #8
Dass man bestimmte Körpertypen, die die Gesellschaft als schön präsentiert, einzig attraktiv findet, ist sicher nicht moralisch verwerflich; Du bist wie so viele andere eben bei physischen Idealen stark von der (medialisierten, westlichen, Millenniumsjahre-)Umwelt geprägt.

Ich denke, Deine Einstellung und Dein Wissensstand sind aber, wenn nicht verwerflich, so doch so bedenklich. Die Einflussmöglichkeiten auf die eigene Figur sind in oben beschriebener Welt extrem begrenzt und hängen von Genetik, Lebenswandel, Elternhaus, Freunden, Krankheiten etc. pp. ab. (Brauchst hier aber nicht meinen Worten zu vertrauen; lies einfach die letzten wissenschaftlichen Studien nach: in den USA beschäftigen sich Legionen von Ivy-League-Laboren mit Übergewicht.)

w/31/Gr.36
 
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  • #9
Nach Gewicht sortiere ich nicht aus. Andere Äußerlichkeiten spielen eine Rolle, wenn sie auch FÜR MICH definitiv keinen Vorrang haben (und wenn es auch nervt, dass einem das häufig abgesprochen wird, so á la "Ich persönlich finde Humor/Intelligenz/politische Einstellung/... wichtiger" - "Das glaub ich dir nicht, da machst du dir was vor!").
Oberflächlich? Keine Ahnung. Eigentlich finde ich das schon, aber freisprechen kann sich wohl niemand davon. WIE diese Äußerlichkeiten genau definiert sind ist, wie gesagt, eine andere Sache.

Also, nein, nicht unmoralisch. Aber, um auf den momentan laufenden Parallelthread zu kommen: es kann für mich nicht angehen, dass man den zukünftigen Partner schon von vornherein gern den eigenen Wünschen und Vorstellungen anpassen möchte. K
Vielleicht verleiten Dinge wie Gewichtsvorlieben dazu, zu glauben, man dürfe den anderen ändern - weil es ja um Sex geht und weil es sich verändern lässt, im Gegensatz zu anderen Dingen.

Ich möchte als Frau so geliebt werden wie ich bin und ich möchte keine Sekunde das Gefühl haben, dass der Mann mein Zukunfts-Ich liebt. Zumal bei "Gewicht" und "Dicksein" immer unterschiedliche Meinungen herrschen. Ein Freund meinte einmal zu mir - ich hatte ihn mit BMI 22,5 kennengelernt, dann hatte ich 20,3: "Damals warst du echt dick - heute bist du noch sehr kräftig, aber schon okay so".
Von daher differiert das wirklich stark und KEIN Mensch, Mann oder Frau, egal, hat das Recht, über das Gewicht seines zukünftigen Partners zu entscheiden. In einer gefestigten (!!!) Beziehung, in der man sich nahe steht, kann das bei deutlicher Zunahme anders sein - dann bringt man sich das aber auch anders bei und nicht mit Worten ähnlich wie "Wenn du 10kg dünner wärst, könnte ich mich verlieben".

w25
 
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  • #10
Es gibt eine innere Vorstellung von einem Partner. Ich glaube aber, die ist nicht so sehr von einer kg-Virgabe abhängig. Ein Mann mit einem Bauch, der literweise Bier in sich reinschüttet und sich schlecht ernährt, hat eine andere Ausstrahlung als ein bäriger Typ, der einen auf der Schulter davontragen kann und gern ißt.
Kontrolle über das Gewicht, schön und gut, aber das kann einen Preis haben. Ich war mit so einem Mann zusammen (56, 1,90m, 80kg). Er roch aus dem Mund, weil er erst abends gegessen und den Tag über geraucht und Kaffee getrunken hat. Er war permanent auf körperliche Äußerlichkeiten fixiert, redete von Sixpacks, von Muskelspannung, vom Gewichtestemmen. Wenn er ein paarKilo zugenommen hatte, weil er einfach mal entspannt gelebt hat, durfte ich ihn nicht mehr anfassen, weil er sich eklig fand. Mal abgesehen davon, daß so ein extrem schlanker Körper nur in Klamotten attraktiv ist. Wenn statt einem Hintern zwei Hautfalten über die Oberschenkel hängen, kann einem die Lust auf Sex auch vergehen.
Wichtig ist, daß ein Mensch sich wohlfühlt in seiner Haut und daß das Gewicht dem Typ angemessen ist. Ich zb sehe mit 55 kg bei 1,68 todkrank aus, mein wohlfühlgewicht liegt bei 63 kg. Bin ich drüber, liegt bei mir was im Leben schief und mir fehlt was, das ich entweder mit Hungern oderr Futtern kompensiere (rauchen und trinekn funktioniert bei mir nicht), bin ich drunter, auch.
 
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  • #11
Du hast das Recht, nach allem auszusortieren, was dir nicht passt. Du kannst dir eine Frau suchen, so wie du es möchtest. Wenn du eine Frau suchst, die 20 Jahre jünger ist, zwischen 1,60 und 1,65 ist, nicht mehr als Größe 36 hat, blond ist und kinderlos, dann suche sie und schließe alle anderen aus.
Das ist dein gutes Recht. Ob du sie findest und ob diese Frau dann genau dich nicht durchs Raster fallen lässt, ist eine andere Sache.

Ich habe auch meine Vorstellungen, aber da gibt es 100%ige NoGos und Wünsche, die schön wären aber kein Muss sind.
Gewicht gehört dabei zu den Wünschen, ebenso wie Größe und Haarfarbe. Alter über +6 Jahre ist ein absolutes NoGo, da sortiere ICH z.B. aus. Und das finde ich auch nicht unmoralisch.

w 55
 
  • #12
Mich wundert im Kontext von Diskussionen zu Übergewicht immer wieder die unsinnige Fokussierung auf kg-Angaben. Natürlich kann man aus kg-Angaben durchaus in den meisten Fällen viel erkennen, aber ein "ich achte nicht auf die kg" ist doch ohnehin gar nicht zielführend, weil die meisten ihr zahlenmäßiges Gewicht ja nicht offen vor sich hertragen.

Viele wichtiger als eine Zahl ist doch das AUSSEHEN des Körpers. Schon ab 15 kg Übergewicht sieht man bei quasi allen Männern wie Frauen ein Doppelkinn, fangen die Wangen an zu hängen. Bei Männer steht ein deutlicher Bierbauch hervor, meist bekommen sie auch kleine Fettbrüste. Bei Frauen fallen dicke, polstrige Oberarme, zusammenklatschende Oberschenkel und Fettwulste an Hüfte und Unterbauch auf.

Das sind doch die entscheidenden Fakten. Mag man weich-schwabbelig oder straff? Wird ein bestimmter Mann eher durch eine große, hängende Brust oder eine kleine stehende erregt? Mag man diese Fettpolster, Doppelkinn, Männerbrüste und den Zwangsabstand beim Umarmen oder nicht?

All das ist individuell verschieden und das ist sicherlich auch gut so. Fast jeder hat da seine Präferenzen und nur wenigen ist es wirklich egal. Dazu sollte man stehen und fertig. Figur und Gesicht sind die zwei hervorstechendsten Merkmale für Optik und das dürfen sie auch sein.

Extrem mager und extrem fett sind sicherlich so gut wie nur gut -- Extreme sind erstens selten und zweitens auch selten gewollt. Es ist albern, mit Extremen zu argumentieren. Im zentrum unserer Betrachtungen sollte der breite Durchschnitt stehen, also von ganz leichtem Untergewicht bis zu normalen Übergewicht. Das würde mindestens 90% aller Teilnehmer erschlagen und die letzten 10% wissen ganz genau, dass sie Sonderfälle sind und das auch Probleme hevorruft.
 
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  • #13
Nein, es ist keineswegs unmoralisch, jemanden wegen seines Gewichts bzw. seiner Figur auszusortieren. Jeder hat seine Vorlieben und Abneigungen. Die Frage, die man sich stellen muss ist, inwieweit man sich mit dieser Einschränkung selbst im Weg steht - sehr schön dargestellt im Parallelthread an dem Herrn, der sich in eine Übergewichtige "verliebt" hat (ich gehe mal davon aus, dass dieser der Auslöser für die Eröffnungn dieses Threads war).

20 Kilo sind eine Menge - es gibt aber auch Menschen, die sortieren wegen 5 Kilo Übergewicht aus. Das finde ich schon ziemlich krank. Gerade bei Männern zweifle ich doch sehr daran, dass sie Figur und Gewicht zusammenbringen, wenn sie das Gewicht schätzen sollen. Das, was der Mann für 60 Kilo Lebendgewicht hält, sind vielleicht in Wirklichkeit 68. Die Frau wäre im Online-Katalog aussortiert, weil 68 Kilo in den Köpfen der Männer "fett" ist.

<MOD: Begnügen Sie sich bitte mit IHRER Meinung und diskreditieren Sie keine andere Beiträge!>

w, 40
 
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  • #14
Wenn man über das Aussortieren im Hinblick auf die Figur spricht, können wir Frauen uns ja auch mal über die Größe des Mannes unterhalten [...]

<MOD: Und genau das tun Sie bitte in einem anderen Thread. Es gibt bereits mehr als genug Threads zum Thema Körpergröße und wie wichtig dies Frauen ist. Nutzen Sie die Schlagworte und reaktivieren Sie einen Thread, wenn Ihnen dieses Thema wirklich etwas bedeutet.>
 
  • #15
@#12: Ich glaube eigentlich nicht, dass irgendjemand wegen 5 kg zu viel aussortiert wird -- er wird allenfalls aussortiert, weil diese 5 kg SICHTBAR sind und die ATTRAKTIVITÄT schmälern. Wenn es denn so wäre, natürlich.

Aber wenn die 5 kg eben zu einem prominenten Unterbauch bei der Frau führen und zu einem Doppelkinn und zu matschigeren Brüsten, dann kann genau das der Fall sein -- spätestens nach den ersten gemeinsamen Nächten kommen leider viele Männer zu dem Schluss, dass sie das einfach nicht ausreichend erregt oder gar abtörnt. Umgekehrt kommen auch viele Männer zu dem Schluss, dass etwas mehr Griffigkeit vielleicht doch nicht so schlecht oder so schlimm ist.

Jeder, wie er will. Aber es geht niemals um die ZAHL, es geht um FETT.
 
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  • #16
Es wird ja wohl nicht um das absolute Gewicht gehen (es sei denn Mann strebt mit der Partnerin eine Turniertanz-Karriere an), sondern um die Relation zur Körpergröße. Und da sagt die Konfektionsgröße im Allgemeinen mehr aus. Und da ist man dann mit 36/38 auf der sicheren Seite (in Bezug auf Männer ist das ganz entsprechend).

Was allerdings sehr oft nervt, ist die Aussage, dass Menschen jenseits der 50 ja zwangsläufig (!!) und unbeeinflussbar zur Gewichtszunahme neigen. Nun, ich tue es nicht (m, ü50) und ich kenne einige Frauen, bei denen es ebenso aussieht - ohne Selbstkasteiung und permanente Verzichtsattitüden ...sondern mit viel Lebenslust und Genuss, auch beim Essen. Aber immer in bewußten Umgang mit sich selbst.
 
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  • #17
Ich finde es überflüssig über all die Äußerlichkeiten als No go oder nicht u diskutieren. Man muss einen Menschen sehen, auf sich wirken lassen,so oder so, das Gesamtpaket ist anziehend ja oder nein. Und wenn ich jemanden anziehend finde und das auch fühle, mein Gott dann akzeptiere ich den anderen auch so wie er ist und verabschiede mich von meinen theoretischen Idealvorstellungen. Dann ist es doch egal, ob ein paar Pfund zuviel, Glatze, Bauch , blond oder Bart......aber hinschauen muss man schon und nicht schon vorher aussortieren....
 
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  • #18
@15
Nein, da unterliegst gerade du einem Irrtum. Größe 36/38 kann alles sein. Es kommt auf die Körpergröße und auch aufs Alter an, bzw. auf das Gewebe.
Eine 150 cm sehr junge Frau mit einer 38 ist schon eher moppelig, eine 180cm Frau mit Mitte 50 wirkt extrem knochig und faltig, wenn sie eine 36 trägt. Ich kann das beurteilen, ich kenne beide Fälle.
Ich bin mir sicher, dass du die Kleidergröße einer Frau nicht auf den ersten Blick zuordnen kannst, da tu ich mir schon schwer. Mich schätzen ganz viele Leute (Frauen und Männer) auf 1-2 Kleidergrößen weniger als ich habe. Nur geschulte Verkäuferinnen verschätzen sich eher selten und dann nur um max. 1 Größe.

w 56 - tolle Figur mit Kleidergröße 40
 
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  • #19
Nein, es ist nicht unmoralisch, die eigenen Präferenzen in eine Suchmaske einzugeben - dazu eignet sich das Internet ja geradezu. Partnerwahl über Datenbankfunktionen. Klingt sehr einfach und verlockend, und das ist es ja auch.

Wenn du Pech hast, hat deine Traumfrau sich allerdings wegen gefühlten 8 Kilos zuviel unter "einige Kilos zuviel" eingeordnet. Dann fällt sie durch.

Blöd, wenn die große Liebe durch das Kreuzchen an der falschen Stelle einfach aussortiert wird. Aber das wird ja jeder Mann und jede Frau berücksichtigen.

Besser, einen Partner mit passendem Gewicht zu haben, als den passendsten Partner mit falschem Gewicht - oder?
 
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  • #20
Nein, warum unmoralisch?
Du kannst ja ohnehin nicht alle anschrieben und ob du nun diese oder jene anschreibst, ist doch wohl egal.

Ich denke aber, dass die Fixierung gerade auf Äußerlichkeiten wie das Gewicht etwas dumm sind,
weil sich das schnell ändern kann.
Ich hoffe, deine Liebe hängt dann nicht davon ab, weil dann steht die Partnerschaft auf mehr als wackligem Boden.

Naja, aber wenn's nun mal so ist, ist halt blöd für dich, aber jeder hat so seine Probleme.
Das ist halt deins.
 
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  • #21
an FS,

du hast völlig Recht, dir die Partnerin nach deinen Vorstellungen zu suchen. Auch ich mag nur schlanke Frauen, die sich weiblich kleiden. Anti- Frauen sind für mich welche, die nur in Jeans und Freizeitkleidung rumlaufen, keinen Wert auf Make-up legen, gleich wissen wollen wieviel ich verdiene....
 
  • #22
Im Gegenteil, es wäre unmoralisch es nicht zu tun.

Wenn Du genau weisst dass Deine Libido bei bestimmten Massen nicht mehr mitspielt wäre es extrem verletzend mit der Frau mit dem so tollen Charakter im Bett zu liegen und Sie nicht Sexuell lieben zu können. Schon mal daran gedacht?

Und liebe "was ist wenn Sie dann in der Beziehung fett wird" Fraktion- es geht hier ums verlieben! Nicht um das was (leider sehr oft) geschieht wenn man liebt. Und wieso ist es Hier vielen so wichtig sich auch innerhalb einer Beziehung nicht gehen zu lassen? Na klar, weils sowas auch ein Zeichen von mangelndem Respekt ist.

Und nochmals Nein- wenn man mal von den etwa 0,5% derer absieht die tatsächlich durch Krankheiten fett werden (die Angabe stammt von einer dieser Ivy-League Studien) kann man sehr wohl sein Gewicht selbst beeinflussen.

Sich vernünftig und gesund ernähren, ausreichend Sport dann geht das! Das bedeutet auch einen achtsamen Umgang sich selbst gegenüber. Man wird dann auch weitaus seltener krank und bleibt auch im Alter noch fit und attraktiv.

Es gibt da eine Aussage eines sehr angesehenen Mediziners: Gäbe es eine Pille mit den Effekten eines Ausdauertrainings- man könnte ein Vermögen dafür verlangen.

Es hat seinen Grund wieso nicht fette und fitte Menschen für die klare Mehrheit attraktiver ist. Wir werden nun einmal zu gesund aussehenden Menschen mit angenommen gutem Erbmaterial hingezogen.
 
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  • #23
Liebe # 18, es wäre schön, wenn du meinen Beitrag (# 15) RICHTIG gelesen hättest. Ich hatte mir erlaubt anzumerken, dass m.E. die Relation Körpergröße / Konfektion im HInblick auf das äußere Erscheinungsbild aussagekräftiger ist, als die bloße Relation Körpergröße / Gewicht. Und das hattest du dann auch nochmal nachdrücklich bestätigt. Dass bei kleinen Frauen (also 150 - 155) eher Kindergrößen angesagt sind (es sind auch die Größen 16, 17 etc. verfügbar, aber selten) und bei größeren zumindest Jacken und Hosen meist zu kurz sind, ist nun mal traurige Realität. Orientierungsmaßstab wird allerdings üblicherweise das MIttelfeld sein und da heißt 36/38 eben schlank und rank.

"Knochig und faltig" sind im Übrigen die abwertenden Begrifflichkeiten, die Menschen, die eher üppig daherkommen, allzu gerne verwenden. Ich persönlich finde das sehr attraktiv, zumal die entsprechenden Personen meist auch körperlich fit sind. Es sei erinnert, ausdauernde Läufer(innen) sind nicht üppig, sondern in der Regel rappeldünn - wer's nicht mag, ok, ich finde es sehr ästhetisch ...
 
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  • #24
Ich denke, dass man den Partner auf jeden Fall sexuell attraktiv finden muss, sonst funktiniert das auf die Dauer einfach nicht....
nur deine Einstellung finde ich unsympathisch, denn auch mit nicht 90-60-90 Maßen kann man sportlich und fit sein!
Und ehrlich gesagt dass der Bauch wichtiger ist als die Meinung des Partners.....also dieses Argument finde ich unpassend, denn mein Partner kann eine Meinung haben, aber deshalb will ich trotzdem so akzeptiert werden wie ich bin und ich würde niemals wegen einem Mann mich so verändern, dass ich nicht mehr ich bin!!
 
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  • #25
natürlich ist das nicht unmoralisch. Die Figur ist genauso ein Merkmal wie diverse Karaktereigenschaften: Treue, Ehrlichkeit, lebensbejahend. Niemand würde darüber nachdenken ob es unmoralisch ist jemanden auszusortieren der in seinem Profiel stehen hat kronisch untreu, notorischer Lügner und absolut depresiv. Du musst nur wissen was für dich die wichtigen Eigenschaften sind nach denen Du selektieren möchtest. Wenn das Gewicht für Dich ein Entscheidungskriterium ist, warum also nicht?
 
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  • #26
meiner Meinung darf jeder zu seinen Vorlieben stehen.
Ich muss aber sagen, dass ich in meiner letzten Beziehung die Erfahrung gemacht habe, dass sich auch ein übergewichtiger Mann sehr gut anfühlen kann.
Zuvor habe ich das komplett abgelehnt. Ich mochte das dicke Erscheinungsbild immer mehr.
Allerdings war dann doch seine Trägheit mit ein Grund, warum es nicht funktioniet hatte. W41
 
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  • #27
Nein das ist nicht unmoralisch. Ich hab vorhin einen Thread über die Körperlänge bei Männern gelesen. Die kann man im Gegenteil zum Gewicht gar nicht beeinflussen. Die meisten Damen gaben offen zu, Partner nach Länge auszusortieren.
 
  • #28
was hat das mit unmoralisch zu tun? Steh doch zu Deiner Vorliebe. Außerdem ist sie nicht selten.

Mich reizen auch mehr große und schlanke Männer. Am liebsten stark behaart. Das ist einfach so.

w41 BMI 19
 
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