• #31
Ein Leben ohne Bücher kann ich mir nicht vorstellen.

Bücherregale gehören für mich einfach dazu, Bücher sind wie Freunde, deshalb möchte ich auch kein E-Book haben, ich muss ein Buch angreifen können, seine Seiten beim Umblättern rascheln hören.
Ich lese viele Sachbücher, Romane, hie und da zeitgleich, neben meinem Bett liegen meist drei bis vier Bücher herum.

Würde mir schon komisch vorkommen, wenn ein Mann überhaupt nicht liest und keine Bücher in der Wohnung hat.

Hatte ich bis jetzt noch nie:)

W 57
 
  • #32
Herrliche Assoziation für den Begriff „Latetalker“ @void, das habe ich jetzt in meinem Kopf😂
 
  • #33
Da ich selber viel lese ist ein Nichtleser für mich nicht vorstellbar. Ich kann eher ohne Fernseher auskommen.

Lesen reduziert Stress
Lesen erhöht deine Empathiefähigkeiten
Lesen erweitert deinen Wortschatz
Lesen hilft bei der Alzheimerprävention
Menschen, die lesen, leben länger
Menschen, die viel lesen, können sich besser ausdrücken
Lesen erhöht deine Gedächtnisleistung
Lesen erhöht deine Vorstellungskraft und macht dich kreativer
Lesen erhöht deine Schreibfähigkeiten

Ich habe mal einen Artikel darüber gelesen, was Lesen bewirkt. Das waren so die wichtigsten Punkte meine ich mich zu erinnern. Insgesamt macht Lesen das Leben besser. w59
 
  • #34
Lesen reduziert Stress
Lesen erhöht deine Empathiefähigkeiten
Lesen erweitert deinen Wortschatz
Lesen hilft bei der Alzheimerprävention
Menschen, die lesen, leben länger
Menschen, die viel lesen, können sich besser ausdrücken
Lesen erhöht deine Gedächtnisleistung
Lesen erhöht deine Vorstellungskraft und macht dich kreativer
Lesen erhöht deine Schreibfähigkeiten
Stimmt. Kommt aber darauf an, WAS man liest. Es kann auch eine gute Tageszeitung sein, NICHT Bild. Aus meinen gelesenen Bücherstapeln mache ich mir sogar Dekoobjekte oder einfach nur eine kleine Ablagemöglichkeit neben meinem Lieblingssessel :)
 
  • #35
Mir ist wichtig, dass ein Mann intelligent ist und über gutes Allgemeinwissen verfügt. Wie er dieses erlangt hat, interessiert mich nicht wirklich.

Ich lese sehr gerne, Papierbücher habe ich mir schon lange nicht mehr gekauft aus Platzmangel, auch wenn ich sie lieber mag als Ebookreader.
Ich lese am liebsten Sachbücher.
Problematisch ist bei mir auch eher, die Zeit dafür zu finden, im Bett abends bin ich meistens zu müde, die Augen tun weh, wenn ich eh schon den halben Tag auf Handy und Bildschirm starre.
Ich such mir dann lieber gezielt die gewünschten Informationen online.
Zukünftig habe ich deshalb vor, ich mir Hörbücher fürs Auto zu kaufen.

Ich denke in der heutigen Zeit sagt es wenig über die Bildung einer Person aus, ob derjenige Bücher im Regal stehen hat.
 
  • #37
Ich habe keinen TV und es läuft auch kein Mainstreamgekreische/-gedudel in meiner Wohnung.
Internet habe ich nur auf dem Handy.
Jemanden zu besuchen, habe ich schon vor Ewigkeiten eingestellt.... überall läuft der Müll, eine mitnickende dämlich lenkbare Masse.

Auch auf Arbeit kann man sich nur selten bis gar nicht austauschen. Die Leute lesen nicht.
Sie wollen mit dem Partner in Ruhe zu Hause vorm TV hocken.

Wenn ich kund tue, mich für Bismarcks Bündnispolitik oder gar für Foreign Relations etc. zu interessieren, brauche ich gar nicht erst mit Sartre kommen oder noch besser mit Müller/Frisch/Walser etc...

Damit will niemand etwas zu tun haben.
Dafür befinde ich mich im falschen Arbeitsumfeld.
Da hätte ich Literatur und Germanistik, Philosophie und Politologie studieren und in jungen Jahren einen Solchen heiraten und Kinder gebären müssen.

Unter normalem Volk ist es kaum möglich oder zu erwarten, auf Gebildete bzw. Interessierte zu stoßen.

Bei mir rennen so gut wie alle in den Pausen raus zum Rauchen.
Gelabert wird nur über Ehemann, Schwiegermutter, Urlaub fahren, Katzenbilder und Enkel. Sie zeigen sich Hochzeitsfotos.
Es sind wbl. und mnl. Kollegen.

Ich bleibe zurück, gehe spazieren oder lese etwas.
 
  • #38
Kommt aber darauf an, WAS man liest. Es kann auch eine gute Tageszeitung sein, NICHT Bild
Das sehe ich genauso.

Das fängt schon am Morgen an. Da trinke ich einen oder 2 oder 3 Kaffee und lese ich die Tageszeitung. – Bild ist für mich keine Zeitung.

Oft habe ich auch gemerkt, dass das Lesen eine Altersklasse sein kann. Im Zug sitzen die Damen und Herren Ü50 mit der Tageszeitung im ICE und die jüngeren Ü20 oder Ü30 lesen dann am Smartphone.

Letzte Woche habe ich ein interessantes Buch über das Gravitationsgesetz gelesen. Alle Körper üben aufgrund ihrer Massen aufeinander anziehende Kräfte aus, die man als Gravitationskräfte bezeichnet. Demnach müssten ja Herren und Frauen über 80 KG einen großen Zulauf bei der Partnersuche haben.:)
 
  • #39
Seit ein paar Jahren lese ich viel im Internet auch und gerade längere Texte als pdf.
Das ermüdet bei mir die Augen zu sehr - bin halt eine alte Frau. eBook-Reader ist da um Klassen besser als Tablet oder Notebook, mit dem Handy versuche ich es gar nicht erst, nicht solange es keine Ersatzaugen gibt.
Außerdem lümmel ich beim Lesen gern rum. Ein elektronisches Gerät gibt Dir anders als ein Buch den Ort und die Haltung weitgehend vor.
Also auf dem Boot, in der Sonne die sich noch im Wasser spiegelt und dann noch durch Wellen sich bewegende Lichtverhältnisse - das geht nur mit dem guten alten Papierbuch.

Also; lesende Menschen sind mir sympathisch und ich fühl mich mit denen verbunden, aber ein No-Go ist ein Nicht-Leser jetzt auch nicht.
Manchmal habe ich auch solche Theorien, um dann festzustellen, dass sie in der Praxis doch nicht funktionieren. Hast Du es schon mal ausprobiert? Ich ja und es ging gar nicht.
 
  • #40
@godot Das Buch von Meike Stoverock ist aber auch alles andere als ein flacher Frauenratgeber, oder? Irgendwie habe ich Deine Aussage nicht richtig einordnen können ... Ich habe es noch nicht gelesen, hörte sich aber sehr spannend an.
 
  • #41
Manchmal denke ich, dass » ... ich bestimmt in einer Buchhandlung gezeugt wurde« (mein Vater war u.a. Buchhändler).
Als Kinder wurde uns viel vorgelesen - und ganz selbstverständlich haben meine Enkel ihre eigenen Regalfächer in meiner Wohnung. Unsere Mutter saß mehr lesend im Sessel, als dass sie am Herd gestanden hätte. Trotzdem konnte sie recht gut kochen (auch ohne Kochbücher zu lesen) und wir wurden immer satt. Am Tisch gab es meist lebhafte Diskussionen, auch Buchinhalte betreffend.

@HeidiBerlin wird es ahnen: Mein Job hat mit Büchern zu tun (nein, ich bin keine Buchhändlerin) und alle Männer, die mich je interessierten und länger »festhielten« hatten mit Büchern zu tun. Ohne wäre das nix geworden.

Nichtlesende versäumen etwas - aber das ist meine persönliche Meinung und die ist nicht allgemeingültig oder gar urteilend. Was gibt es schöneres, als ständig über den Tellerrand zu schauen, denn das bieten Bücher. Wobei ich mich dabei nicht verliere, dazu bin ich zu bodenständig.

Ach so: es MÜSSEN Papierbücher sein. Ich muss fühlen, was ich lese. Mit all meinen Sinnen.
 
  • #42
Für mich waren gerade als Kind Bücher eine Welt, in die ich abtauchte.. Ich fraß Bücher. Es gab Bücher, die legte ich erst weg, als ich sie fertig gelesen hatte - die unendliche Geschichte war so eines.
Ich hab mich in dem Buch so wiedergefunden. Schon als es darum geht, dass man weint, weil ein Buch zu Ende geht und man Abschied nehmen muss von den Freunden, den Gestalten des Buches... Die Unendliche Geschichte habe ich glaube ich zehn Mal gelesen :D
Ich stimme den anderen zu, dass Lesen für Informationen heute natürlich auch durch andere Dinge ersetzt wird.
Mein Freund liest sehr viel auf dem Handy und schaut unzählige Videos - politische, philosophische, praktische (IT, Handwerken usw.). Dadurch bietet er mir einen Riesenfundus an spannenden Gesprächsthemen.
Genau, das ist bei meinem Freund auch so. Er erzählt mir dann, was er wieder über das Weltall gelernt hat oder Ameisenvölker oder oder :D
Der Teil mit der Fantasie, der fehlt da allerdings - für mich zumindest. Man muss sich beim Lesen von Nicht-Sachbüchern Dinge vorstellen können, taucht so komplett in andere Welten und Leben ein. Das fand ich als Kind einfach schon faszinierend.
Für mich auch nur Papierbücher übrigens. Die mir liebsten hebe ich dauerhaft auf, aber nicht alle. Wohnungen ohne Bücher finde ich auch seltsam, aber bin eben in einer quasi Bibliothek aufgewachsen.. Und ich finde auch, dass gar keine Bücher schon eher bei nicht so tiefsinnigen Leuten anzutreffen sind. Aber nur im Durchschnitt.
Wenn ich ein Kind bekäme, fände ich es im Gegensatz zu manchen anderen Eltern überhaupt kein Problem, wenn es "nur" einen Ausbildungsberuf machen will, homosexuell wäre, oder was es sonst noch so an Themen gibt - aber wenn es gar nicht liest, wäre ich schon enttäuscht :/ Müsste aber damit leben :D
 
  • #43
Seit ich beruflich den ganzen Tag lesen muss, lese ich privat nurmehr Zeitung und schlage in Sachbüchern oder Ratgebern nach. Ich habe keinen Sinn mehr dafür, Romane zu lesen.

Das war früher anders. Früher bin ich gerne in die Welt der Bücher versunken.

Also, nein, für mich ist es kein No-Go.
 
  • #44
Ich weiß, dass immer wieder behauptet wird, dass es diesen Zusammenhang gar nicht gäbe, aber ich kenne niemanden mit einer einigermaßen passablen Allgemeinbildung, der sehr wenig oder gar nicht liest!

Auch kenne ich niemanden, der sich in anderen Gebieten von Kunst und Kultur gut auskennt, aber gar nicht liest. Jemanden, der z.B. einen gute Überblick darüber hat, in welche Museen und Ausstellungen sich die Bilder goßer Künstler so verteilen, aber gar keine Ahnung von Literatur hat, habe ich bislang noch nicht kennengelernt.

Das ist alles immer irgendwie in Personalunion vorhanden, oder es ist es nicht! Für mich kommt nur eine Partnerin mit einer guten Allgemeinbildung in Frage und da sind Bücher, ganz offensichtlich, automatisch mit an Bord!

V.m50
 
  • #45
Für mich ist sehr wichtig, Interessantes für die weitere, gesamte Persönlichkeitsentwicklung zu lesen, andere Gedanken, andere Erfahrungen, andere Erkenntnisse als Bereicherung für mich aufzunehmen, selbst zu schreiben, ich schreibe Bücher über mein Leben in Verbindung mit Menschen in allen Kontinenten und ich male auch sehr gerne abstrakt in meiner Freizeit, bin also sehr vielseitig, sehr kreativ mit Leidenschaft unterwegs, eine Frau die nicht kreativ ist, die nicht kommunikativ mit mir mithalten kann, ist nichts für mich!!
 
  • #46
Ein Nogo wäre es für mich nicht, aber es spricht auch nicht gerade für mein Gegenüber. Außerdem kommt es ja auch darauf an, was gelesen wird. Bunte oder Spiegel?

Ich habe immer viel gelesen, weniger Romane, mehr Sachbücher/Fachliteratur, die ich durcharbeiten kann. Ich habe die Angewohnheit Fachbücher mit Textmarkern und Post-It farblich zu gestalten.

Ich habe den Tick, dass ich mir nur gebundene Bücher kaufe, die für mich einen höheren Wert ausstrahlen wie Paperback. Liest sich auch schöner. E-Books wäre nix für mich. Sortiere aber immer wieder aus, damit nicht alles vollgestellt wird.

Habe neben Sachbüchern die Gebiete Psychologie/Kriminalistik und Politik bevorzugt in meinen Schränken, wenig Romane, aber dafür alles von Fallada, den ich für seine Wortakrobatik verehre.

Derzeit kämpfe ich mich durch Kafkas Prozess. Nur noch wenige Seiten dann ist er tot …

Gerade für Kinder finde ich es essentiell, dass (viel) gelesen wird, da Lesen die Phantasie fördert und man so wunderbar in Geschichten eintauchen kann. Unserer Tochter hat die Mama immer viel vorgelesen, sie hatte schon früh einen guten Wortschatz entwickelt.
Heute wissen wir, dass es ein Fehler war. Sie kann pausenlos reden und wir kommen nicht mehr zu Wort. Vor Jahren fing sie an den Potter auf Englisch zu lesen. Zu Weihnachten gab es weitere Bücher in Englisch, finde ich super. Tue ich mir nur bei Sachliteratur an. Romane wären mir hier zu schwer.

Wenn ich mit meiner Tochter unterwegs bin fahren wir oft in eine Künstlerkolonie. Direkt am Strand gibt es dort einen wunderschön bunten Buchladen. Letztes Mal musste ich tief in die Tasche greifen. Es gibt kaum etwas Schöneres als einem Kind Bücher zu schenken.
 
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  • #47
wird es ahnen: Mein Job hat mit Büchern zu tun (nein, ich bin keine Buchhändlerin) und alle Männer, die mich je interessierten und länger »festhielten« hatten mit Büchern zu tun. Ohne wäre das nix geworden.
Aaaaha. Du bist Lektorin, oder? Ja, Bücher aus Papier. Da brauchst Du nichts aufladen, bist unabhängig vom Strom und @Vikky , ein E Bookreader macht müde. Ich habe einen, nutze ihn aber nicht. Und dann der Duft alter Bücher....hmmmmm...@Amytan ich gehe heute Nachmittag eine Runde spazieren, wie jeden Tag. Da komme ich an einem Buchladen vorbei. Ich darf nur die Maske nicht vergessen, freue mich schon! :)
 
  • #48
Tipp für deinen Nachmittagsspaziergang in Buchhandlungsnähe, liebe @HeidiBerlin: Monika Helfer, Vati (bescheuerter Titel, passt aber in die Zeit des Geschehens). Helfer ist die Bagage-Frau. Erschienen bei Hanser, mein absoluter Lieblingsverlag.

Ich kaufe meine Bücher, übrigens, nach dem Erstkriterium »in welchem Verlag erschienen?« ein - und liege meist richtig. Zweite Regel (für mich): packt mich das Buch, bes. auch der Schreibstil, nicht auf den ersten 20 Seiten, fliegt es ungelesen in die Tonne.

Na, dann hoffe ich, dass sich die derzeitigen Wolken über der Stadt bis heute Nachmittag verdünnisieren. Wenn nicht hilft lesen.
 
  • #50
ich kenne niemanden mit einer einigermaßen passablen Allgemeinbildung, der sehr wenig oder gar nicht liest!... Auch kenne ich niemanden, der sich in anderen Gebieten von Kunst und Kultur gut auskennt, aber gar nicht liest.
Das geht mir ganz genauso und darum kann ich mit Nichtlesern über kurze Begegungen hinaus recht wenig anfangen.

Aber nicht so schlimm wie ein Tablet oder Notebook.

ich gehe heute Nachmittag eine Runde spazieren, wie jeden Tag. Da komme ich an einem Buchladen vorbei. Ich darf nur die Maske nicht vergessen
Was freue ich mich drauf, wieder in den Buchladen zu gehen. Meine Bücher kann ich auch online in der Buchhandlung meiner Wahl bestellen, aber Kinder- und insbesondere Bilderbücher, die muss ich sehen und das sind immer Einzelfallentscheidungen "passt dieses Buch zu diesem Kind".

Es gibt kaum etwas Schöneres als einem Kind Bücher zu schenken.
Aber nur, wenn das Kind gern liest, andernfalls ist es Strafe für das Kind.
Mit meinen Nichten und Neffen habe ich ein Vermögen in den gut sortierten Buchhandlungen vom jeweiligen Museum, Tierpark, Aquarium oder Science Center gelassen.
Was freue ich mich darauf, wenn das in 2 Jahren mit der nächsten Generation wieder losgeht.

Nichts ist erfreulicher als ein 4 Monate altes Kind, was in ein Stoffbilderbuch guckt und erkennt: da ist was und es will auch die nächste Seite sehen.
 
  • #51
Oh ja: Fallada. Toller Autor - wenn auch meist im Suff. Ich habe fast alles von ihm verschlungen ... angefangen mit »Geschichten aus der Murkelei« bis zu »Jeder stirbt für sich allein« (ungekürzte Ausgabe von 2011).
Absolut! Tolle Bücher...
Ich selbst les noch sehr gern Murakami (naja, als Japan-Freak...), und mag es, dass nicht so viel passiert in den Büchern... :)
Stanislaw Lem mag ich auch sehr, und Ruth Ozeki, Salinger, Tolkien (im Original), Zweig, Christie, russische klassische Schriftsteller (Der stille Don usw.).. sehr durcheinander, mein Lesegeschmack. Jetzt hab ich grad aus einer "zu verschenken"-Kiste Doris Lessing und Salman Rushdie mitgenommen, wobei ich von ersterer noch nie was gelesen habe und vom zweiten nur ein anderes Buch.
Ich werde mir hier aber gleich Notizen zu empfohlenen Büchern machen!
 
  • #52
Für mich ist sehr wichtig, Interessantes für die weitere, gesamte Persönlichkeitsentwicklung zu lesen, andere Gedanken, andere Erfahrungen, andere Erkenntnisse als Bereicherung für mich aufzunehmen, selbst zu schreiben, ich schreibe Bücher über mein Leben in Verbindung mit Menschen in allen Kontinenten und ich male auch sehr gerne abstrakt in meiner Freizeit, bin also sehr vielseitig, sehr kreativ mit Leidenschaft unterwegs, eine Frau die nicht kreativ ist, die nicht kommunikativ mit mir mithalten kann, ist nichts für mich!!
Es ist ja nicht so, dass ich gar nichts mache. Ich weiß jetzt nicht was ihr von diesem Hobby haltet. Ein großes Hobby von mir sind Puzzles. Bin auf das Hobby schon als Kind gekommen. Mein Großvater hat damals damit angefangen als er Rentner wurde. Ich habe also mit ihm als kleiner Junge mit ihm etliche Puzzles zusammen gesetzt. Mein Sohn macht es auch gerne. Er macht mit mir das auch gerne zusammen. Wenn jemand gar kein Hobby hat ist natürlich ein absolutes Nogo. Kreuzworträtsel mache ich auch sehr gerne.
Gerade für Kinder finde ich es essentiell, dass (viel) gelesen wird, da Lesen die Phantasie fördert und man so wunderbar in Geschichten eintauchen kann. Unserer Tochter hat die Mama immer viel vorgelesen, sie hatte schon früh einen guten Wortschatz entwickelt.
Ich habe natürlich meinem Sohn viel vorgelesen. Das war für mich selbstverständlich.
 
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  • #53
Melde mich!
Ich weiss wo du es her hast.
Es ist halt ein weites Feld - recht eigentlich.

Ja, es geht um 2 große Schriftsteller.

godot Das Buch von Meike Stoverock ist aber auch alles andere als ein flacher Frauenratgeber, oder? Irgendwie habe ich Deine Aussage nicht richtig einordnen können ... Ich habe es noch nicht gelesen, hörte sich aber sehr spannend an.
Das Buch von Meike Stoverock ist keine Fachliteratur, es ist natürlich auch kein flacher Ratgeber.
Es ist ein politisches Buch.
Ich habe im dem thread 'Female choice' über dieses Buch recht viel zur politischen Einordnung dieses Buches geschrieben. Kannst mal in den thread reinschauen und nicht nur @Kirovets und meinen Schlagabtausch beachten.
Und die Einleitung gibt es als pdf im Netz.
 
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  • #54
Was sich bei mir besonders eingeprägt hat war Der Steppenwolf. Eine fantastische Gesellschaftskritik. Aktueller denn je.

Er erreichte sein Ziel, er wurde immer unabhängiger, niemand hatte ihm zu befehlen, nach niemandem hatte er sich zu richten, frei und allein bestimmte er über sein Tun und Lassen. Denn jeder starke Mensch erreicht unfehlbar das, was ein wirklicher Trieb ihn suchen heißt. Aber mitten in der erreichten Freiheit nahm Harry plötzlich wahr, daß seine Freiheit ein Tod war, daß er allein stand, daß die Welt ihn auf eine unheimliche Weise in Ruhe ließ, daß die Menschen ihn nichts mehr angingen, ja er selbst nicht, daß er in einer dünner und dünner werdenden Luft von Beziehungslosigkeit und Vereinsamung langsam erstickte. (Hermann Hesse)
 
  • #55
Hallo Jochen,

Ein Leben ohne Bücher ist denkbar, aber sinnlos...:)
(für mich)
Ich habe mich mit Männern, die lasen, immer gut unterhalten können.
Meinen Söhnen habe ich versucht das Lesen nahe zu bringen.
Ich las alles vor. Verne und die Nautilus, Dafoe und Crusoe, Kapitän Ahab war dabei mit Moby D. und MOMO mit den "Grauen Herren".
Ich sägte mich für sie auch durch alle Harry-Potter-Bände.
Begeistert schaffte ich die gesammelten Märchen von Oscar Wilde an. Und viele, viele moderne Sachen.

Ich las mit 18 Hesse, Satre, Fromm und den Untergang des Hauses Usher.

Und meine Jungs? Pah! Die lesen nicht mehr!
Youtubende, konsumierende Systemeinwohner statt Systemsprenger!
Ich geh mal kurz heulen, bin gleich wieder da....😭
 
  • #56
Nichts ist erfreulicher als ein 4 Monate altes Kind, was in ein Stoffbilderbuch guckt und erkennt: da ist was und es will auch die nächste Seite sehen.
Das ist so süß! So hat mein Sohn auch angefangen. Später haben wir es uns mit seinen Lieblingsbüchern auf dem Sessel zusammen gemütlich gemacht und haben uns mit dem Vorlesen abgewechselt. Ich hab mich dann immer so doof angestellt und er konnte mich korrigieren. Waren das Zeiten...:) Als er noch nicht lesen konnte, hatten wir uns die Wimmelbücher "Wo ist Walter"angeschaut....Das hat großen Spaß gemacht, förderte die Konzentration ;-)
 
  • #57
Ich weiß, dass immer wieder behauptet wird, dass es diesen Zusammenhang gar nicht gäbe, aber ich kenne niemanden mit einer einigermaßen passablen Allgemeinbildung, der sehr wenig oder gar nicht liest!
Ich stimme zu und ergänze:
...ich kenne niemanden, der sich gut ausdrücken kann, der Spaß an guten Formulierungen hat, der sattelfest in Grammatik, Orthographie und Interpunktion ist, der sehr wenig oder gar nicht liest.
Der FS ist freundlicherweise so nett, sich als Beispiel anzubieten.
Aber ich habe nie verstanden, was bilden soll daran, wenn man z.B. unterhaltsame Krimis liest. Ja, vielleicht kommt man auf Methoden, aber wer braucht das ... :D
Bei Valmont geht es um die Inhalte und darauf bezogen, hast du recht. In meiner Ergänzung geht es um das Handwerkszeug und da kann der Inhalt noch so flach sein, wenn das Handwerkszeug top ist, bildet auch ein Krimi.
Nun, die Schnittmenge von Büchern mit schlichtem Inhalt und guter Sprache könnte gering sein, aber Korrelation ist nicht gleich Kausalität und ich kenne mindestens ein Beispiel eines Buches mit seichtem Inhalt, ein Krimi, der in Venedig spielt, was allein schon reicht, um mich zu fesseln mit unfassbar witziger Sprache. Ich lese dieses Buch ab und an, ist nur ein Bändchen mit 100 Seiten und ich kann inzwischen auch nicht mehr schallend lachen und das fünfmal je Seite, aber ich genieße den geradezu virtuosen Umgang mit Sprache ganz ungemein.

Kennt ihr 'Oh Shit, Frau Schmidt'' ( oder so ähnlich ) von 'der Wolf' ( oder so ähnlich ). Der Inhalt könnte seichter nicht sein, die äußere Form ist ein Meisterwerk.
Da sitzt jede Silbe. Wie er das Versmaß einhält, ohne Dehnung oder Kürzung, wie er zwischen Jamben und Trochäen wechselt und das ganz strikt einhaltend.
Ich habe mal, als wir das in der Schule hatten aus lauter Langerweile, aber weil es mir auch tief Spaß macht, sehr genau zu sein, ein Gedicht versucht, das alles, was wir gelernt hatten, umsetzte.
Hab ne Eins bekommen und bin von meinen Klassenkameraden wegen Strebertums ( freiwillig !!! etwas machen ) verbal verbumpt worden, war mir aber beides egal. Ich liebe sowas, solche Aufgaben.
Reinhard Mey hat's auch drauf, viel mehr als ich.

Sprache als Selbstzweck, auch ohne Inhalt, dafür kann ich mich durchaus begeistern.

Mit Inhalt umso besser.
Aber ohne gute Sprache nützt auch der beste Inhalt nichts, dann bedeutet Lesen für mich eine Qual.
Manchmal habe ich das leider.


w 53
 
  • #58
Ich lese gerne .
Schon seit ich lesen kann.
Was ich aber auch sehr gerne mag - wirklich guten Erzählern zuzuhören.
Und was ich lese - als alter Macho natürlich Hemingway. Immer wieder gerne. Zur Entspannung Krimis - John Grisham kann ich nicht weglegen. Und ja, sehr oft bin ich von den Filmen enttäuscht. Fritz B. Busch und die Geschichten von seinen Autoreisen - so herrlich geschrieben und nein, es geht nicht nur darum, dass der alte Wagen noch mit Zwischengas gefahren werden muss.
Sachbücher - muss sein. Die römische Geschichte - vom Dorf zum Weltreich... das hat mich schon immer fasziniert. Natürlich alles über Autos und Moppeds, gerne auch mal Biographien. Aber keine Politiker - Ausnahme "der grosse Lothar" mit dem Mc Kinsey Boss .
Gesetze, Urteile, Strategien - ganz vorne Machiavelli
Aber nichts geht über die Minuten der Entspannung mit einem guten Krimi direkt im Bett - vor dem Einschlafen. Fas nur gedruckte Bücher - im Bett ausschliesslich. Da will ich keine Bildschirme haben. Allgemein - gedruckte Bücher lesen sich - für mich - besser. Die Geschichte der Buddenbrooks - auch ein Buch, das mir im Gedächtnis blieb. Bei uns hat ansonsten V die Literatur - und ich die Krimis.
Urteilsbegründungen finde ich spannend. Können nicht viele verstehen ... ist aber so. Oder der grosse Schneidewind - Geschichten eines Radiomoderators über seine Begegnungen mit Musikstars.
Die Welt der Bücher ist soooo reich .....
 
  • #59
Nein, es ist kein No-Go, aber da du ja eh verheiratet bist, wirst du wohl wichtigeres zu tun haben. Da frage ich mich eher, ob es dir gut tut, noch Freunde zu haben, die Single sind und in einer anderen Lebensphase als du und sich daher logischerweise mit anderen Dingen befassen müssen, um auch mal so weit zu kommen, wie du, um heiraten zu dürfen. Lesen bestimmt nicht die Qualität der Beziehung!

Als junger Single ist es wohl was anderes. Heute geht es viel mehr um Selbstdarstellung und was man kann und weiß. Das hört dann auf, sobald man verheiratet ist.

Du liest doch auch hier im Forum sehr viel und lernst dadurch sehr viel. Also gar nicht lesen, stimmt ja eigentlich nicht.

Ich finde aber auch nicht alle Bücher gut. Mainstream-Bücher muss man nicht gelesen haben. Ich lese generell nur Bücher, die schon sehr viel älter sind und Dauerbestseller/Sachbücher. Also aus denen man wirklich Inhalt ziehen kann.

Bücher können auch für gegenseitige Rummäkelei sorgen, wie Lionne69 schon schrieb.
 
  • #60
In meiner Ergänzung geht es um das Handwerkszeug und da kann der Inhalt noch so flach sein, wenn das Handwerkszeug top ist, bildet auch ein Krimi.
Ja, dahin ging dann auch meine Vermutung. Wenn der ein gutes Lektorat hatte, sind sogar Stilblüten und Grammatik- und Rechtschreibfehler raus.
Ich hatte Kommilitonen, die eine sehr abenteuerliche Rechtschreibung hatten, und die haben viel gelesen. Aber Fachbücher und manche davon eben auch englisch.

ich kenne mindestens ein Beispiel eines Buches mit seichtem Inhalt, ein Krimi, der in Venedig spielt, was allein schon reicht, um mich zu fesseln mit unfassbar witziger Sprache.
Sowas finde ich auch gut. Auch, wenn man, wie schon andere schrieben, in eine faszinierende Welt eintauchen kann.
Ich bin auch ein bisschen fachbuchverseucht. Kurz nach dem Studium war ich noch ungeduldiger als jetzt und dachte beim Lesen von Belletristik: Komm auf den Punkt, ist das jetzt relevant, das hier alles zu beschreiben. Mein Kopf war total auf Erfassen der Zusammenhänge und des Sinnes des Geschriebenen aus. Im Fachbuch ist ja jede Zeile relevant. Im Roman geht es um was ganz anderes, es soll einen ja in die Situation entführen und Stimmung erzeugen.
(Würdest Du mir verraten, welches Buch das ist? Ich suche dringend lustige Bücher und das ist zumindest eine Chance darauf, weil ich bei manchen Bemerkungen von Dir auch schon lachen musste und ich daher denke, wir könnten humormäßig in dieser Hinsicht ähnlich liegen.)
Hab ne Eins bekommen und bin von meinen Klassenkameraden wegen Strebertums ( freiwillig !!! etwas machen ) verbal verbumpt worden, war mir aber beides egal. Ich liebe sowas, solche Aufgaben.
Gratulation nachträglich! Ja, ich war dann wohl auch ne Streberin.
 
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