• #1

Ist Heiraten für Frauen wirklich so wichtig?

Viele Männer hier behaupten ja, dass für Frauen eine Heirat sehr wichtig sei, sie oft darauf drängen würden usw.. Ist das wirklich so, wo doch heutzutage die meisten (akademisch gebildeten, aber auch andere) Frauen Wert darauf legen, finanziell unabhängig zu sein? Wofür braucht man dann noch eine Heirat? Selbst wenn Kinder da sind, muss man doch nicht heiraten, oder? Man kann doch auch ganz normal als Paar bzw. Familie zusammenleben, was genau ändert denn der Schein vom Standesamt am konkreten Zusammenleben?
 
G

Gast

  • #2
Ich dachte das früher als junge Frau auch. Zum Glück fand ich nicht den "Richtigen", jetzt Ü50 als fianziell unabhängige Frau, Kind finanziell alleine groß gezogen, schnell nach Geburt wieder berufstätig gewesen, sehe heute um mich herum tragischer Weise viele verstörte Männer und Frauen jünger oder in meinem Alter, psychisch und finanziell angeschlagen, dazu verstörte Kinder. All das habe ich nicht.

Fazit: Ich danke dem Schicksal, dass ich nicht geheiratet habe.

Heute würde ich es nur noch machen, wenn der Mann so viel verdient und aufgrund der L-Steuer-Klasse I so viel Steuern zahlen müsste, dass es sich tatsächlich lohnt, eine bessere Lohnsteuer zu bekommen. Auch wegen der Witwenrente und dem Erbe würde es bei viel Gehalt lohnen, ansonsten nicht.

Ich weiss, sehr pragmatisch, aber somit bin ich im Leben gut bisher gut durchgekommen. Habe aber nie auf Kosten vom Staat oder eines Mannes gelebt.

w
 
G

Gast

  • #3
Nichts ändert der Trauschein an der Liebe zueinander, liebe Amalfitana, sondern nur an der rechtlichen Situation. Ja, vielleicht auch an der Liebe, aber diese Gefühle wären dann in jedem einzelnen Gehirn individuell verankert.

In erster Linie ist es ein Vertragswerk in der Art "Mit Dir will ich gemeinsam durchs Leben gehen, Dir treu sein, alles mit Dir teilen, nur zu Dir halten, für Dich sorgen, Dich und deine Interessen hochhalten, Dich in jeder Hinsicht unterstützen, unsere gemeinsamen Interessen nach außen vertreten, also ALLES dafür tun, damit es uns gut geht.

Das wird dann mit Unterschrift besiegelt, man gibt quasi einen Teil seiner eigenen Identität für die Mit-Interessen eines Anderen auf. Verstößt einer gegen die gemeinsamen Interessen, dann hat er die Konsequenzen zu tragen.

In der Paar-Beziehung ohne Trau-Schein fehlen halt die rechtlichen Konsequenzen, außer wenn Kinder gezeugt wurden. Dann geht es aber mehr um Kinds-Rechte und weniger um Partner-Rechte. Es ist ohne Trauschein alles viel lockerer und wenn ich etwas zerbreche, dann in dem Bewusstsein, dass mir eh nichts passieren kann.

Der einzige Grund für die Trauung ist also "der VERTRAGLICH zugesicherte Willen, dem Anderen in keiner Situation Schaden zufügen zu wollen und wenn doch, dann auch die Konsequenzen dafür zu tragen".

Mit romantischen Gefühlen hat das nur sehr wenig zu tun.

Schönster Tag im Leben einer Frau? NaJa ... Ich kann mir tausend Schönere vorstellen :).
 
  • #4
Ich war 3 x verlobt und bin vor der Ehe immer davon gerannt. In der Verwandtschaft nennt man mich "die Braut die ich nicht traut". Im Grunde habe ich immer für mich alleine gesorgt. Die Männer mit denen ich teils mein Bett und meine Zeit teilte waren manchmal so unreif das ich meinte ich hätte mit Kindern zu tun. Keiner war verantwortungsvoll und jeder dachte meist nur an sich. Dazu kamen natürlich auch einige Fehlgriffe ...Fremdgeher, psychisch angeschlagene und ewige Junggesellen. Jetzt mit Anfang 40 sind die Träume die ich vielleicht noch mit 20 hatte endgültig vorbei. Es sind mir keine Männer begegnet die reif für Kinder oder Ehe gewesen wären. Traurig bin ich darüber nicht ... eher Stolz das ich so toll für mich selbst gerade stehen kann. Ehen bei denen die schlechten Tage überwiegen sind mir erspart geblieben.
Was ich nicht ausschließe ist eine gemeinsame Wohnung und eine schöne Zeit solange diese eben andauert.
 
G

Gast

  • #5
Fazit: Ich danke dem Schicksal, dass ich nicht geheiratet habe.

Auch ich habe nie geheiratet und sehe jetzt in meinem Alter gar keine Veranlassung mehr, doch noch zu heiraten. Auch nicht aus finanziellen Vorteilen heraus. Die benötige ich nicht, ich habe für meinen Ruhestand vorgesorgt und bekomme auch ausreichend Rente.
Ich habe auch ein Kind völlig alleine großgezogen, bin sehr zeitnah nach der Geburt wieder arbeiten gegangen. Bedingung vom Mann damals, dass Kind gemeinsam mit mir zu bekommen und großzuziehen war....heiraten:) Ich habe es abgelehnt, hätte mich auf eine Partnerschaft ohne Trauschein eingelassen,er hat uns dann aber abgelehnt. So kann es gehen:)
Danach habe ich noch zwei weitere Anträge von zwei anderen Männern abgelehnt. Mein Fazit also: Männern ist Heiraten wichtiger.
W
 
  • #6
Ich kann Dir zwar nicht die Sichtweise einer Frau bieten, dafür aber diejenige eines Mannes auf Partnersuche. Mir ist bei meinen bisherigen Dates noch keine Frau (in der Altersspanne von ca. 25 bis 32) untergekommen, welche die Frage nach Heirat und Kinderwunsch bis zum dritten Date aufschieben konnte. Die saßen regelrecht auf glühenden Kohlen bis dieser, für sie wohl sehr wichtige, Punkt geklärt war.

Also von meiner Seite gibt's auf Deine Kernfrage ein ganz klares "ja". Heirat ist für Frauen wirklich so wichtig.
 
  • #7
wo doch heutzutage die meisten (akademisch gebildeten, aber auch andere) Frauen Wert darauf legen, finanziell unabhängig zu sein? Wofür braucht man dann noch eine Heirat?

Du schaltest hier einen Zusammenhang der so nicht besteht. Wenn Dich jemand heiraten will und Du ihn auch, dann sagen beide mit Konsequenzen "ja" zueinander. Beide Partner wollen im Notfall füreinander die Verantwortung übernehmen, welche eine Ehe mit sich bringt. Sie lassen keinen Notausstieg der Unverbindlichkeit offen.
Ich bin akadmisch gebildet, berufstätig, finanziell unabhängig sowie kinderlos und habe trotzdem geheiratet, weil ich auf Dauer mit ihm ein gemeinsames Leben mit gegenseitigen Verbindlichkeiten führen wollte. Das drücken beide durch die Eheschließung aus.

Wenn ich keine auf Dauer angelegte Beziehung will, den schnellen Ausstieg, keine Verbindlichkeit, dann lebe ich ohne Trauschein.

Selbst wenn Kinder da sind, muss man doch nicht heiraten, oder?

Muss man nicht, besser aber ist es.
z.B. habe ich gerade im Freundeskreis den plötzlichen Todesfall eines Mannes, der unverheiratet mit der Mutter der gemeinsamen Kinder zusammen lebte. Statt dass eine Witwenrente ihr nun aus ein paar Jahre ermöglicht, einige Stunden weniger zu arbeiten, weil die Kinder sie nun mehr brauchen, ist genau das ihr nicht möglich.
Kaum jemand denkt dran, dass mal was schief gehen kann und besonders wer nicht heiratet, fühlt diese Verpflichtung für Partner und Kinder zu sorgen garnicht, bzw. will das nicht.

Die Rentenversicherung nimmt bei Eheschließung ab selber eine Vorsorge betreiben zu müssen und sorgt per Gesetz für die Familie vor.

sehe heute um mich herum tragischer Weise viele verstörte Männer und Frauen jünger oder in meinem Alter, psychisch und finanziell angeschlagen, dazu verstörte Kinder.

Diese Verstörung und finanziellen Desaster sehe ich bei allen, die nicht verheiratet waren (Single-Mom, Affären-Kinder), bzw. bei Menschen die nicht gemeinsam die finanzielle Verantwortung für die Famlie übernommen haben, wo die Frau zuhause blieb und dann die finanziellen Folgen dieses Modells der Ehe nachwirken.
Wo die Frau ebenfalls berufstätig war, der Mann nicht downgedatet hatte und es kein emotionales Blutbad wegen Fremdgehens gab, liefen die Scheidungen friedlich ab. Das nacheheliche Familienleben ist ok.
 
  • #8
Mir war heiraten, Kinder, gut bürgerlich mit dem erst Besten unter der Haube zu sein, nie wichtig und bis heute habe ich es nicht bereut, nie verheiratet zu sein und keine Kinder zu haben.

Ich habe alle Freiheiten und Annehmlichkeiten der Welt und muss mich nur um mich kümmern und nicht die Sorgen und Nöte von Nachwuchs, Gatten oder EX-Altlast, Schwiegermonstern und Co. - mal überspitzt gesagt.

Allerdings gebe ich dem Beitragsschreiber recht.
Heiraten und Kinder wollen ist ein Frauending.
Ich kenne und kannte auch früher in meinem Umfeld keinen einzigen Typen, der wild auf Heirat und Kinder war, keinen.

Irgendwann ließen sich sie einfangen, Frauen sind ja eh aktiver und nahmen es hin, die Eltern und Schwiegereltern drängten, die Nachbarn und Freunde fragen, ei wann wird endlich geheiratet?
Dann wurde auch geheiratet, total begeistert waren meist nur die Frauen, die wurden auch bald schwanger, ob er das so toll fand, bezweifle ich, denn schwanger werden, ist meist ein Frauensache, es sei denn er widersteht dem Sex.

(Ich kenne Männer, bzw. Väter, die heute noch sagen, sie wollte unbedingt Kinder, ich nicht)

So hockt der Mann am Ende da, verheiratet und lärmende Kids mit nörgelnder Ehefrau und bricht aus - der schlimme Fremdgeher.

Er hatte es gleich geahnt, dass es für ihn nix ist, aber er hat sich überreden, drängeln lassen und war nachgiebig - ein Weichei und nun kann er die Konsequenz tragen.

Tchja, der Scheidungsrichter kennt dieses Storys zu Hauf.

Heiraten, Kinder kriegen etc. ist vorwiegend Frauendomäne.
Männer wären lieber unabhängig mit Dauergeliebter ohne Stress.
Kann ich als Frau voll unterschreiben und diese Männer voll verstehen.
 
  • #9
Viele Männer hier behaupten ja, dass für Frauen eine Heirat sehr wichtig sei, sie oft darauf drängen würden usw.. Ist das wirklich so ... ?

"Ach! des Lebens schönste Feier
Endigt auch den Lebensmai,
Mit dem Gürtel, mit dem Schleier
Reißt der schöne Wahn entzwei.
Die Leidenschaft flieht!
Die Liebe muß bleiben ..." u.s.w.
- soweit Schiller in seiner Glocke.

Dass fast jede 2. Ehe wieder geschieden wird, scheint seine Worte von 1799 zu bestätigen. Doch dagegen stehen die 50% bei denen es klappt. Immerhin.
Ich finde es sehr mutig, wenn zwei Menschen vor sich und anderen bekennen, dass sie füreinander einstehen wollen, in guten wie in schlechten Tagen, dass sie sich gegenseitig nicht als Austauschware - und ihre Liebe als exklusiv ansehen und zwar unabhängig davon, wer zum Zeitpunkt der Eheschließung mehr Geld hat oder mehr verdient oder schöner und gesünder ist.
Denn das alles kann sich im Laufe der Zeit ändern und sich ggf. ganz anders entwickeln. Das macht den Entschluss, ein gemeinsames Leben zu beginnen, ja so besonders. Als Amundsen zum Südpol aufbrach, konnte er auch nicht wissen, was ihn erwartet, genauso wie andere Menschen, die Neuland entdecken wollten. Für die Einen ging es gut aus, für die Anderen nicht. Man kann es vorher nicht wissen, weil es keine Garantie gibt.
Deshalb halte ich die Ehe für das letzte große Abenteuer, das zwei Menschen gemeinsam bewältigen können.
 
G

Gast

  • #10
Für mich muss es nicht die Ehe sein, aber zumindest eine gemeinsame Wohnung. Heiraten würde ich schon gerne, aber nicht um versorgt zu werden (ich kann mich sehr gut allein versorgen), sondern um der Liebe willen. Offenbar gehöre ich zu der altmodischen Fraktion, aber ich wünsche mir ein "WIR", ein gemeinsames Nest, gemeinsam Möbel aussuchen, später mal gemeinsam in Rente gehen und füreinander da sein - in guten Zeiten wie in schlechten Zeiten! Füreinander Verantwortung übernehmen.
Ich habe bei meinen Eltern so eine Liebe erlebt und wünsche sie mir auch für mich. Alle Freunde bestätigen mir interessanterweise, dass sie sich innerlich besser gefühlt haben, als sie verheiratet waren. Es fühlte sich "ernster" an, sagte ein guter Freund und er sei jetzt einfach glücklicher, wenn er "meine Frau" sagen kann!
"Wir - ein richtiges Team fürs Leben" , sagte mein Chef in seiner Hochzeitsrede zu seiner Frau.
 
  • #11
Jederzeit wieder würde ich mich für die Ehe (mit diesem Mann) entscheiden. Für mich fühlt es sich einfach anders an verheiratet zu sein. Wesentlich verbindlicher.
Wir-, und Zusammengehörigkeitsgefühl wurden intensiver.
Von schon erwähnten steuerlichen Vorteilen, Anspruch auf Witwenrente etc. Mal ganz abgesehen.

Auch habe ich mich nie finanziell abhängig gefühlt. Wir haben ganz bewusst nur ein gemeinsames Konto, auf welches wir ohne Absprache unabhängig zugreifen. Bei grossen Ausgaben entscheiden wir gemeinsam. Ein "Mein" und " Dein" gibt es nicht. Das funktioniert seit fast 20 Jahren völlig reibungslos.
Haus und Grund betrachte ich ebenfalls als gemeinsames Gut, auch wenn es rein rechtlich mir gehört. Mein Mann schenkte es mir damals.
Da wir nach all den Jahren noch uneingeschränkt glücklich sind, noch nie auch nur ansatzweise an Trennung dachten, Liebe und Ehe für uns beide ein Frage der inneren Einstellung ist, sehe ich in diesem Fall nur Vorzüge, die uns die Heirat einbrachte.

Jedoch gestehe ich, würde ich irgendwann Witwe, ich würde keinen anderen Mann ehelichen, stattdessen eine finanziell unabhängige Beziehung präferieren. Alles was ich besitze verknüpfen ich mit meinem Mann und wäre auch nicht bereit einen nächsten Partner davon partizipieren zu lassen.

Ach ja, da ich nicht religiös bin und ein eigenes Wertgefüge entwickelte, hat diese Haltung keinerlei gesellschaftsmoralischen Hintergrund.
 
  • #12
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis hat genau eine Frau geheiratet, die anderen leben so mit ihrem Partner zusammen.
Keine Ahnung, wer die von Dir aufgeführte Meinung in die Welt gesetzt hat...
Ich persönlich habe auch keine Lust zum Heiraten.
 
  • #13
Für die Einen ja - die Anderen nein.

Wer intelligenter und unabhängiger ist. wird m.E. weniger zum heiraten tendieren. Denn nicht-verheiratet = man wird den Partner/in leichter und schneller los.

Wer sein eigenes Geld verdient, braucht keinen (Trennungs-)Unterhalt.
Wozu dann noch heiraten ?

Wenn gemeinsame Kinder da sind, gibt es sowieso Unterhaltsrecht.
Egal ob vh. oder nicht.

Wer ohne Trauschein nicht treu sein kann, der ist es mit T. auch nicht.

Ehe ist nicht zwei Ringe und Trauschein.
Sondern Ehe ist: Jeden Tag den Partner/in von sich überzeugen: Ja, der/die ist der Richtige.
 
  • #14
Nanu.
Warum liest du denn nicht den Thread 'schönster Tag im Leben einer Frau vom 16.06. ? Da gibt es 38 Beiträge zu exakt dem gleichen Thema.

w 48
 
  • #15
Heiraten/verheiratet sein scheint für Manche vgl. wie eine "Eigentums-Deklaration" zu sein:"Finger weg - dass ist Meine/r"

Und solche Frauen dann entspannter werden, wenn sie verheiratet sind.
"Uff - geschafft - den Mann spannt mir keine Frau so schnell aus"

Dazu die Entspannung für Beide:"Endlich angekommen sein = nicht mehr auf Partnersuche gehen müssen. Und nicht mehr alleine sein müssen."

Das kann alles zutreffen. Oder ein Trugschluss sein, und zu hohe Erwartungen an seine Ehe.
 
  • #16
Ich war 3 x verlobt und bin vor der Ehe immer davon gerannt.
Als betroffener Bräutigam würde ich dann auf das heiraten verzichten, und bei meiner Partnerin = Braut unverheiratet bleiben. Denn ich liebe ja meine Frau nach wie vor. Und respektiere ihre Ängste vor dem heiraten.

Man sollte Niemanden zum heiraten zwingen. Auch ggf. sich selber nicht.
Entweder als vollem Herzen "JA" - oder besser nicht.

Ich verstehe es nicht: Zuerst liebt man sich so sehr, dass man heiraten will.
Klappt es aber mit der Hochzeit nicht - dann trennt man sich. Also scheint man das heiraten/verheiratet sein, mehr zu lieben und wichtiger zu sein, als der Partner/in ?

Aber wie soll das gut gehen, wenn der Pechvogel dann eine Andere/n heiratet, die nicht Angst davor hat . Aber den weniger liebt, wie den Partner/in der nicht heiraten wollte.

Geh, wohin dein Herz dich trägt - Egal, ob verheiratet oder nicht.
 
  • #17
Das Dümmste was ein Mann heutzutage tun kann ist: zu heiraten (egal ob mit oder ohne Ehevertrag/ der weder Papier noch die Tinte darauf wert).
Das Schlaueste was eine Frau heutzutage tun kann ist: Heiraten!
Nur die Heirat sichert einer Frau die finanziell sorgenfreie Zukunft und auch Rente, insbesondere auch und gerade nach der Scheidung!
Nichts ist für eine Frau finanziell lukrativer als die Scheidung, sich die Kinder zu nehmen (noch immer in der BRD gängigstes Selbstverständnis bei Frauen, Gerichten, Schulen, Ämtern ...), Haus, Auto, Konten, Rente und Unterhalt einzuklagen, auf höchstem Niveau zu jammern von der Doppelbelastung (welche?, wusste doch schon vor 30 Jahren eine gewisse Johanna von Koczian: Das bisschen Haushalt ...), einen neuen Mann zu suchen, mit viel Geld versteht sich; (am besten auch noch mit Kindern, damit dann ggf. gleich mind. 4 Gehälter - 2x regulär und 2x Kindesunterhalte - im Haushalt sind/ sichert evtl. Arbeistlosigkeit prima ab!) und den Neuen, wenn biolog. noch möglich, auch gleich noch mittels Kind "emotional" zu binden; finanziell erpressbar machen trifft es wohl eher/ viel besser.
Leider ist die Gesellschaftsordnung in der BRD mit dem BGB noch immer kulturell und geistig so weit unterentwickelt/ degeneriert, dass es noch immer heißt:
"Emanzipation ist die Suche danach, möglichst reich geschwängert zu werden!" Also aufgepasst, Partnerschaft, Kinder etc. alles O.K. - aber niemals HEIRATEN! Frage doch vorab mal, wie viel Geld und Reichtum Sie nicht nur in die Ehe mitbringen, sondern auch aktiv einbringen will? Was hat die Frau zu bieten, außer das "bayrische Lebensmodel und die Herdprämie?"
Also, wenn eine Frau nichts weiter kann als nur gut aussehen und Dein Geld ausgeben - schick sie in die Wüste und vergiss sie, denn Schönheit ist vergänglich.
Pferdefus ist
geschiedener und alleinerziehender Vater von 2 (noch schulpflichtigen) Kindern, selbstverständlich (!) 100% berufstätig und bekommt von der EX keinen Cent Unterhalt o.ä. (will ich auch nicht!), der Privatinsolvenz sei Dank?
Alles klar, oder? Noch Fragen zur Entwicklung der Demographie? Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben/ sagen.
 
G

Gast

  • #18
Ich sehe da eigentlich keine nennenswerten Unterschiede zwischen Männern und Frauen... bei beiden Geschlechtern gibt es solche und solche Kandidaten...

Mir ist bei meinen bisherigen Dates noch keine Frau (in der Altersspanne von ca. 25 bis 32) untergekommen, welche die Frage nach Heirat und Kinderwunsch bis zum dritten Date aufschieben konnte. Die saßen regelrecht auf glühenden Kohlen bis dieser, für sie wohl sehr wichtige, Punkt geklärt war.

Das ist doch auch vollkommen einleuchtend, wenn man über eine Kontaktbörse einen Partner sucht, denke ich.Wenn man beim ersten Date merkt, die Chemie stimmt schon mal grundsätzlich, wäre es doch sowohl für Weiblein als auch Männlein dumm, jemand NOCH weiter zu daten, und damit seine Zeit und die des anderen zu vergeuden, wenn einem das Lebensmodell, das man unbedingt und in jedem Fall leben möchte, KLAR ist.Wenn man nach der ersten Sympathie erfährt, dass der andere sowieso keine Kinder möchte, kann man sich auch jedes weitere Date sparen, wenn man selbst UNBEDINGT Kinder will.Ich meine, die Leute suchen schließlich nicht irgendwie "die große Liebe" in der Partnerbörse, die wird man da eh nicht finden, denn die läßt sich nun mal nicht suchen, sondern einen PASSENDEN PARTNER...
 
  • #19
Ich traf u.a. zwei Ehepaare, die m.E. nur vermeintlich "aus Not" und "letzte Chance" geheiratet haben. Um nicht mehr alleine sein zu müssen. Sie waren davor ggf. viele Jahre lang Single.

- eine Ehefrau davon sagte zu mir:"Ich kann nicht alleine leben. Das halte ich nicht aus. Ich habe in meinem Leben noch nie alleine gelebt."
Als ihr Ehemann im Krankenhaus und anschl. Reha war, hielt sie es max. vier Wochen ohne ihn aus.
Ihr Ehemann war m.E. froh, überhaupt eine Frau bekommen
zu haben ?

Beim anderen Ehepaar war die Frau (Mitte 40) vermutlich froh, endlich einen Mann zu haben ? Ihr Ehemann war davor fast zehn Jahre lang Single. Beide kannten sich lange als Kollegen = gemeinsamer Arbeitgeber. Aber das näher-kommen und schließlich heiraten war innerhalb drei Monaten = recht "rasant" würde ich sagen.

Die Ehe als "Heilmittel" um nicht mehr alleine zu sein ?
 
  • #20
Auch, wenn es seinen früheren Sinn verloren hat, ist es wohl so, dass manche Karrieren, ohne eine solide Ehe im Hintergrund, so gut wie ausgeschlossen sind.
 
A

Ars_Vivendi

  • #21
Der einzige Grund für die Trauung ist also "der VERTRAGLICH zugesicherte Willen, dem Anderen in keiner Situation Schaden zufügen zu wollen und wenn doch, dann auch die Konsequenzen dafür zu tragen".

Das stimmt so einfach nicht. Der weniger verdienende Partner, der es sich nach 20 Jahren anders überlegt, fremd geht und die Beziehung beendet, trägt keinerlei nachteilige rechtliche Konsequenzen, auch "schuldig geschieden" gibt es bei uns nicht. Im Gegenteil, selbstverständlich wird er nach 20 Jahren bezüglich Rente und Zugewinn abgesichert.

In den meisten Ehen stimmt die beschriebene Sichtweise nur aus Sicht der (meist schlechter gestellten) Frau. Da von vertraglich zugesicherten Konsequenzen zu schreiben, ist so pauschal einfach inhaltsleeres Gelaber. Frauen, die finanziell normal gestellt sind, schreiben hier ja auch meistens klar, dass sie, wenn überhaupt, nicht ohne Ehevertrag heiraten würden. Sagt ein Mann das, wird es als "mangelnde Zuneigung" und "mangelndes Bekenntnis" ausgelegt.

Die Konsequenzen (und ich schreibe da nicht von denen, die bei vorhandenen Kindern selbstverständlich sind) trägt der besser verdienende Partner. Völlig unabhängig davon, wer die Beziehung beendet. Daran mag auch liegen, dass Frauen sich eher scheiden lassen als Männer.
 
G

Gast

  • #22
Ich wollte nie heiraten. Menschen ändern sich, ich ändere mich. Man muss an einer Beziehung arbeiten, damit sie gut bleibt. Verheiratete müssen das nicht und machen das auch nicht, weil sie sich "sicher haben". Es pendeln sich Rollen ein. Das passiert natürlich auch bei Unverheirateten. Irgendwann geht einem auf, dass ihm die Rolle nicht mehr gefällt. Z.B. die Frau meint, sie würde ihr Leben vergeuden, indem sie nichts tut, als Kinder zu betreuen und den Haushalt zu schmeißen. Oder der Mann entdeckt, dass er vorrangig wegen des Geldes gebraucht wird. Sexualleben ist eingeschlafen.
Verheiratet heißt nicht, dass dieser Konflikt besser zu lösen ist. Es heißt nur, dass sie nicht einfach auseinander gehen können, wenn Fronten aufeinander prallen und man feststellt, dass man den Konflikt nicht auflösen kann. Das verhindert die Entwicklung der Persönlichkeit, und das kann man ganz deutlich merken. Passiert natürlich auch, wenn Unverheiratete zusammenbleiben, obwohl einer anfängt, ein falsches Leben zu leben.

Ich denke, dass Unverheiratete i.d.R. mehr an ihrer Beziehung arbeiten. Ich habe schon oft gesehen, dass "Kompromisse" gefunden werden, damit die Ehe, der Besitzt und Status erhalten bleibt. Und die sehen dann so aus, dass man statt die Entscheidung für den Partner mal hinterfragt, das als naturgegeben hinnimmt und Affären und eisiges Verhalten, unterdrückendes, extrem stressiges Verhalten, Verantwortungslosigkeit und alles andere Negative hinnimmt und versucht, sich damit zu arrangieren.

Wenn Kinder gewollt werden, finde ich es trotzdem richtig, weil die Frau sich absichern muss, dass sie eine Zeitlang nicht mehr ihrer Karriere folgen kann. Aber was macht der Mann, wenn sie das gar nicht mehr will, obwohl er es besser fänd?
Naja. Jedenfalls sind Frauen, die das unbedingt wollen, nicht auf dem Trip, dass sie die Liebe ihres Lebens finden wollen, sondern jemanden, der mit ihnen den Familientraum leben will. Ist legitim, es gibt auch Männer, die nur eine Frau wollen, weil es dazu gehört.
Man sollte immer aufpassen, warum man gewählt wurde und wenn das nach einem Lebensprogramm des anderen aussieht, sich klar sein, dass man nicht als Person gemeint ist, sondern als Statist, der passend gemacht werden soll.
 
G

Gast

  • #23
Also von meiner Seite gibt's auf Deine Kernfrage ein ganz klares "ja". Heirat ist für Frauen wirklich so wichtig.
Nur für die, die dringend einen Partner suchen. Es gibt jede Menge Frauen, die Single sind, und die eine entspannte Einstellung haben zu Beziehung und vermutlich auch Heiraten. Die wollen aber auch nicht krampfhaft wen finden und daten dementsprechend nicht intensiv.
 
  • #24
Viele Frauen, ich dachte bisher die meisten, aber das stimmt vielleicht nicht, aber viele Frauen fühlen sich nicht voll angenommen, nicht wirklich geliebt, wenn nicht beidseitig eine "Ewigkeitsperspektive" da ist. Für mich macht es keinen Sinn, etwas mit einem Mann anzufangen, wenn gleich von Anfang an klar ist, dass es sozusagen nur vorrübergehen sein wird. Das finde ich geradezu unattraktiv und unsexy! Natürlich weiss niemand was die Zukunft dann letzlich wirklich bringt.
 
  • #25
Heiraten und Kinder wollen ist ein Frauending. Ich kenne und kannte auch früher in meinem Umfeld keinen einzigen Typen, der wild auf Heirat und Kinder war, keinen.
Irgendwann ließen sie sich einfangen,
So hockt der Mann am Ende da, verheiratet und lärmende Kids mit nörgelnder Ehefrau
Wenn die Frau unbedingt Kinder haben möchte, und (dafür) heiraten - kommt der Mann in die Zwangslage: Entweder das Alles erfüllen - oder die Frau trennt sich vom Mann.

Denn diese Frauen wollen in ihrem Leben nicht darauf verzichten. Der Mann will aber auf diese Frau nicht verzichten. Also erfüllt er notgedrungen, was die Frau haben will. Nur, damit die Frau bei ihm bleibt.

Ich schätze, dass (Ehe-)männer die fremdgehen, sich dafür kinderlose Frauen suchen. Also ein Verhältnis, was er eigentlich haben wollte: Nicht mit der Frau vh., und keine Kinder.

Es wäre besser, wenn der Mann eine Frau nehmen würde, die zu SEINEM Lebensmodell passt. Also z.B. nicht heiraten, und keine Kinder haben will. Aber die sind seltener, denn 85 % der Frauen in Dtl. wollen Kinder haben, (lt. einer Umfrage.) Und ich schätze, das aktuell 35 - 50 % der Frauen heiraten wollen. (Je nach Region, auf dem Lande eher)
 
G

Gast

  • #26
Heiraten und Kinder wollen ist nicht hauptsächlich ein Frauending, das ist so keineswegs richtig. Ich kenne einige Männer, die sich von einer Frau getrennt haben, weil diese keine Kinder bekommen konnte und dann mit einer jüngeren, fruchtbaren Frau noch einmal "neu angefangen" haben und mehrere Kinder in die Welt gesetzt haben. Viele Männer haben einen Kinderwunsch, aber meist erst später als viele Frauen.

Nicht jede Frau ist scharf darauf, absichtlich eine AE zu werden und sie möchte nur im Rahmen einer Ehe eine Familie gründen. Das war seit Jahrhunderten so und uneheliche Kinder sind noch gar nicht so lange ehelichen Kindern rechtlich gleichgestellt.

Es ging früher da nicht nur um die materielle Versorgung, sondern um gesellschaftliche Zwänge. Das Argument, weil man sein eigenes Geld verdiene und sich selbst versorgen könne, wolle man als Frau nicht heiraten, halte ich für vorgeschoben, weil Frauen sich das schönreden, wenn Männer nicht heiraten wollen.

Ich würde wieder heiraten, wenn ich dazu nicht zu vermögend wäre und eine Ehe wirtschaftlich ein unkalkulierbares Risiko für den vermögenderen Teil wäre. Wer möchte bei einer Trennung nicht nur seinen Partner, sondern auch noch sein Geld verlieren?

Die Vorteile einer Ehe sind immer noch nicht vom Tisch zu wischen, wie Ehegattensplitting, den großen Freibetrag im Erbfall und für einige der Vorteil hinsichtlich der Krankenversicherung.

Der Vorteil, wenn man unverheiratet zusammenlebt ist nur für den vermögenderen Teil vorhanden, das ist manchmal die Frau, aber meistens der Mann.

Herakles, die meint, sie könne Männer voll verstehen, die frei und ungebunden mit Geliebter ohne Verpflichtung zusammenleben wollten, sollte mal reflektieren, dass sie gar nicht auf der Welt wäre und dies gar nicht posten könnte, hätte ihr Vater vor 50 Jahren so gedacht, denn vor 50 Jahren war ein uneheliches Kind eine Schande und einem ehelichen in keinster Weise gleichgestellt. Auf so ein Lebensmodell hätte sich eine "anständige" Frau niemals eingelassen, geschweige denn unverheiratet mit einem Mann zusammengelebt.

Wenn Heiraten so ein Frauending ist, dann frage ich mich, warum die Schwulen derartig um das Recht zu Heiraten kämpfen.
 
  • #27
Männer .... die frei und ungebunden mit Geliebter ohne Verpflichtung zusammenleben wollten, sollte mal reflektieren, dass sie gar nicht auf der Welt wäre und dies gar nicht posten könnte, hätte ihr Vater vor 50 Jahren so gedacht, denn vor 50 Jahren war ein uneheliches Kind eine Schande und einem ehelichen in keinster Weise gleichgestellt. Auf so ein Lebensmodell hätte sich eine "anständige" Frau niemals eingelassen, geschweige denn unverheiratet mit einem Mann zusammengelebt.
Das war vor 50 Jahren kaum möglich, und man wäre gesellschaftlich extrem isoliert gewesen. Nicht einmal eine Mietwohnung hätte man als unverheiratetes Paar bekommen können, weil sich der Vermieter strafbar macht. Man hätte als unvh. Paar heimlich leben müssen, wie die Homosexuellen. Damit die Polizei etc. Einen nicht entdeckt. Dies wurde erst ab 1967 gesetzlich geändert.

Die jungen unvh. Paare trafen sich heimlich nachts in der Dunkelheit (z.B. im Stadtpark) Immer auf der Hut, nicht von der Polizei etc. entdeckt zu werden. Weil es damals als unsittlich galt, als Paar unvh. zusammen zu sein, selbst in der eigenen Mietwohnung.

Früher mußte man heiraten, wenn man als Paar (Mann/Frau) zusammen sein wollte.
Und eben, die Kinder sollten ehelich geboren sein. Unehelich galt bereits als "Bastard", und diese Kinder konnten schon als Kind ggf. gesellschaftlich Nachteile haben.

Hätte mein Vater damals nicht diese Zwänge gehabt, hätte er keine Kinder und wäre nicht verheiratet gewesen. Aber er hätte insgesamt ein besseres Leben gehabt.
Denn seine Partnerin wollte so schnell als möglich Kinder kriegen. Und machte es davon abhängig, ob sie den Mann heiraten will. Und mein Vater wollte nicht Single bleiben. Also heiraten + Kinder nur der Frau zuliebe.

Die standesamtliche Ehe ist heute noch ein gutes Modell, wenn man eine Familie gründen will. Und wird vom Staat enorm unterstützt. Also attraktiv für Leute mit Wunsch nach eigener Familie mit Kindern.

Aber es gibt auch immer mehr eigenständige Menschen, die diesen gesetzlichen Schutz und Unterstützung nicht brauchen. Und die Ehe als Zwang und als schleichenden Tod der Liebe betrachten.
 
  • #28
Wenn Heiraten so ein Frauending ist, dann frage ich mich, warum die Schwulen derartig um das Recht zu Heiraten kämpfen.
Die Homos (M+F) sind die größten Idealisten. Weil sie aus Liebe heiraten wollen.

Während bei den Hetero-Paaren nicht immer und nicht unbedingt die Liebe an erster Stelle steht, wenn sie heiraten (wollen). Obwohl sie Alle nach außen behaupten, dass es aus Liebe wäre.

Wäre ich ein Standesbeamter, würde ich manche Paare lieber nach Hause schicken wollen, anstatt zu trauen. Weil man gleich erkennt, dass diese Ehe schief gehen wird. (Aber das ist nicht Aufgabe des Standesbeamten.)
 
  • #29
Gast 25

Schön, wenn Du andere Erfahrungen gemacht hast, so macht jeder seine Erfahrungen.

Ich kenne aus dem Umfeld heute noch viele Männer und auch Kunden, geschieden, welche meine These bestätigen.

Hätte ich nur nicht geheiratet, nie wieder heiraten, sie war schwanger und die Familie machte Druck, beruflich war es von Vorteil oder steuerlich war es von Vorteil, sie wollte Familie, ich ließ mich dazu "breitschlagen" - typische Sätze der Männerwelt.

Dann zurück - einst im Mai mit Mitte 20 oder davor - da hörte ich nur von Freundinnen, wie schön es wäre zu heiraten, Brautkleid, Brautfeier, Gedöns mit Romantik, roten Luftballons oder Papprosen, alle singen von der Liebe und die Eltern heulen - meine Güte - das hörte ich nie von meinen damaligen männlichen Freunden, es war ein Frauenwunsch und ist es vorrangig noch heute.

Junge Männer wollten ins Ausland nach dem Studium, reisen, frei sein, Freundin okay, aber keinen Bock auf Heirat und gar Babywindeln und Geschrei rund um die Uhr, nee, ging bei denen garnicht. Die wollten sich nicht festlegen, aber die Mädels wollten das.

Mag sein, dass ein paar Männer ganz wild darauf sind, endlich Väter mit Dauerverpflichtung finanzieller Art in Punkto Kids und Gattin zu werden, aber ich kenne diese nunmal nicht.

Noch was, ein verheirateter Spießbürger hätte mich niemals reizen können, deshalb wundert es mich auch hier, wenn ich lese wieviele Frauen sich in verh. Männer verlieben oder Affären mit Vatis haben. Welch ein Reiz da wohl dahintersteckt? Mir unverständlich.

Ein unabhängiger Weltenbummler, nie verheiratet, aber ein Mann von Welt, der viel gereist ist, belesen und viel erzählen kann übt für mich wesentlich mehr Reiz aus, als der Couchpotato, der am WE nach Disneyworld mit Familie scheinglücklich spielt und anschließend mit dem Smartphone heiml. Dates ausmacht, während sie gerade den Kids Eis kauft - wie erbärmlich!!
 
  • #30
Man kann doch auch ganz normal als Paar bzw. Familie zusammenleben, was genau ändert denn der Schein vom Standesamt am konkreten Zusammenleben?

Ganz einfach: Er macht aus einem unverbindlichen "mal sehen, wie lange es hält" ein "ich stehe zu dir, mag kommen, was will".

Die saßen regelrecht auf glühenden Kohlen bis dieser, für sie wohl sehr wichtige, Punkt geklärt war.

Ist ja auch klar. Warum Zeit mit jemandem verschwenden, der ein ganz anderes Lebensmodell vertritt? Ob es mit dem, der das gleiche Modell leben möchte, ist dann nochmal eine andere Frage, die sich im Laufe des näheren Kennenlernens klärt.

Nur die Heirat sichert einer Frau die finanziell sorgenfreie Zukunft und auch Rente, insbesondere auch und gerade nach der Scheidung!

Ziemlich lustige Behauptung in einer Zeit, wo jeder jederzeit arbeitslos werden kann - dann ist vielleicht der bisher gut verdienende Ehemann froh, dass seine Frau ihren Job noch hat.

Wer intelligenter und unabhängiger ist. wird m.E. weniger zum heiraten tendieren. Denn nicht-verheiratet = man wird den Partner/in leichter und schneller los.

Entschuldige, aber was genau hat bitte Intelligenz mit dem Wunsch zu heiraten zu tun? Und was, wenn man gar nicht den Wunsch hat, sich Hintertürchen offenzuhalten, um den Partner "leichter und schneller" loszuwerden? Ist man dumm, wenn man Prinzipien hat, oder wie soll ich das verstehen?
 
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