• #1

Ist man nur "selbstständig" wenn man ausgezogen ist?

So. Die Frage erklärt ja das Thema.

Bei mir ist es so: Ich bin mit 21 Jahren in eine andere, weitere entfernte Stadt mit anderer Sprache alleine in eine Dachwohnung gezogen. Im Sommer war es super toll, auch die neue Freiheit und Flexibilität. Machen was ich wollte. Im Winter war es super hart. Ich kannte noch nicht viele Leute und ging nicht viel raus, war oft alleine zu Hause und wurde ein wenig depressiv. Angefangen viel zu studieren. Ich denke daher, alleine wohnen kann hart sein. Manche können es gut, ich habe lieber jemanden um mich.

Mit Anfang 22 wurde im Ausland krank, bin danach 1 Jahr ausgefallen und später aufgrund des Studiums wieder zu den Eltern zurück ins Haus. Hier wohne ich bis heute. Zuerst ging es nicht anders, weil ich nur wenig gearbeitet habe und es mit dem Geld nicht gereicht hätte. Heute habe ich aber seit wenigen Monaten einen 100% Job und definitiv genug Geld. Trotzdem bleibe ich noch zu Hause. Warum? 1) Weiss ich gar nicht wohin ziehen, also welche Stadt. 2) Alleine oder in eine WG (siehe Grund alleine im Winter) 3) Wollte ich noch ins Ausland, das fällt jetzt evtl. weg. Trotzdem kann ich so enorm viel Geld sparen und evtl. später für ein Eigenheim oder etwas richtig Tolles benutzen (Es macht CHF 100'000 aus). Die Wäsche wasche ich selber, kochen tu ich auch selber. Meinen Papierkram erledige ich auch selber, gereist bin ich auch alleine etc. Putzen, ja, wir haben eine Putzfrau die 1x pro Woche kommt. Trotzdem putze ich, wenn ich sehe, dass es gerade notwendig ist.

Nun gibt es bei mir auf der Arbeit, sogar inkl. meiner Chefin, viele bzw. sehr viele Leute, die meinen, dass Alleine wohnen automatisch heisst, dass man erwachsener und selbstständiger ist. Ich habe den Eindruck, sie sagen das, um sich von anderen Leuten abzuheben. Ich glaube nicht, dass das stimmt. Viele Leute wohnen alleine, sind 40 Jahre alt und 0.0 selbstständig und auch nicht erwachsen. Trotzdem höre ich Sprüche wie "Hotel Mama" oder "So bist du nicht erwachsen" etc. Viele meiner Freunde waren auch bis 25 oder 30 zu Hause (reine Geldgründe).

Wie denkt ihr darüber? Warum sagen diese Leute immer, wie viel selbstständiger man durchs alleine wohnen wird?
 
  • #2
Mit dem Freund bin ich noch nicht lange zusammen und scheue mich davor, sofort in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen.
 
  • #3
Nun gibt es bei mir auf der Arbeit, sogar inkl. meiner Chefin, viele bzw. sehr viele Leute, die meinen, dass Alleine wohnen automatisch heisst, dass man erwachsener und selbstständiger ist. Ich habe den Eindruck, sie sagen das, um sich von anderen Leuten abzuheben.
Ja, das erlebst Du hier ja auch immer wieder. Manche Menschen brauchen Bestätigung für ihr Lebensmodell und fordern die auf diese Art immer wieder ein. Letztlich mangelndes Selbstwertgefühl und fehlender Horizont, dass es gute Gründe gibt, anders zu leben.
Viele Leute wohnen alleine, sind 40 Jahre alt und 0.0 selbstständig und auch nicht erwachsen. Trotzdem höre ich Sprüche wie "Hotel Mama" oder "So bist du nicht erwachsen" etc. Viele meiner Freunde waren auch bis 25 oder 30 zu Hause (reine Geldgründe).
Du bist ja nun deutlich jünger. Ich finde normal, dass man durchaus bis Ende einer Ausbildungsphase nicht alleine wohnt. Je älter man wird, desto eher denke ich, dass "reine Geldgründe" dafür ausschlaggebend sein sollten, nicht alleine zu wohnen. Letztlich steht man ja doch anders "auf eigenen Füßen", wenn man eben auch von seinem Einkommen lebt. Sonst müsstest Du ja ein Leben lang zu Hause bleiben, weil das günstiger ist.
Wie denkt ihr darüber? Warum sagen diese Leute immer, wie viel selbstständiger man durchs alleine wohnen wird?
Wirklich selbstständig ist man dann, wenn man sein Leben auch selbst voll finanziert und eigenständig regelt. Für eine Beziehung schon auch eine wertvolle Erfahrung. Ich hatte mit Mitte 20 eine getrennt Einliegerwohnung bei meinen Eltern und habe mich um meinen Haushalt vollständig selbst gekümmert.
 
  • #5
Ich denke die persönliche Selbständigkeit beginnt viel früher, in sehr jungen Kinderjahren.

Ich war schon in der Schule für mich sehr selbständig und diszipliniert. Meine Eltern wollten mir unter die Arme greifen, aber ich konnte alle Dinge wie lesen, schreiben, Hausaufgaben etc. selbst - ich denke, ich habe da eine Fähigkeit, mir Dinge sehr schnell und effizient selbst zu erarbeiten... man könnte es auch natürliche Form von Neugierde nennen.

Ich habe ein eigenes Unternehmen gegründet, da war ich noch im Abitur und bin dann von zu Hause früh ausgezogen - sogar gegen den Willen meiner Eltern; sie dachten, das wäre mit 18 Jahren noch zu früh.

Auf eigenen Beinen zu stehen ist Einstellungssache und das beginnt, wie gesagt, viel früher. Meine Eltern haben mich in meinem Drang nach Selbständigkeit und Neugierde immer unterstützt, mir sämtliche Hobbys finanziert und standen immer hinter mir - das ist sicherlich wichtig.

Wenn man mit Mitte 20 noch zu Hause lebt, ist man - meiner Meinung nach - nicht unselbständiger. Es gibt auch Menschen über 40, die alleine leben aber nicht mal eine Waschmaschine bedienen können.

Auf die Kritik oder eine Beurteilung von anderen Menschen sollte man nichts geben - man weiß ja selbst, was für einen richtig ist. Andere Menschen bewerten meistens sowieso eher subjektiv aus ihrem eigenen Wertesystem heraus und sie haben mit einem selbst nichts zu tun. Gerne wird sich hier dann moralisch über den anderen gestellt, aber wen interessiert das?

Wichtig ist, sich selbst treu zu bleiben und sich die Welt so zu erschließen wie man das selbst möchte. Da findet jeder seinen eigenen richtigen Weg.
 
  • #6
Also, wie du es machst für dich, ist dann eben für dich richtig. Da würde ich andere nicht reinreden lassen.
Für MICH ganz allein: Ja, ich empfinde Leute, die nie allein gewohnt haben oder in WGs als unselbständiger. Ich kenne ein Paar, da sind sie dann zusammengezogen und sie ist halt die Mutti. Er musste nie den Haushalt machen und so ist es geblieben. Mein Partner ist ganz stark der Meinung, Menschen sollten mal allein gelebt haben, bevor sie mit anderen zusammenziehen (allein = auch WG, da dort ja kein Partner die Elternrolle übernehmen kann). Man lernt einfach viel dazu, wenn man alles selbst managen muss, sich um Rechnungen, Handwerker, Probleme mit dem Vermieter usw. kümmert. Daran wächst man und wird im gewissen Sinne auch erwachsen. Meine Eltern fanden es wichtig, dass ich zum Studium ausziehe (trotz wenig Geld, BaFÖG halt) und selbstständig werde. Die würden mich auch nicht mehr einziehen lassen, denke ich :D
 
  • #7
Nun gibt es bei mir auf der Arbeit, sogar inkl. meiner Chefin, viele bzw. sehr viele Leute, die meinen, dass Alleine wohnen automatisch heisst, dass man erwachsener und selbstständiger ist..... Ich glaube nicht, dass das stimmt.
Ich glaube für Dich mit, dass das stimmt, denn Du schreibst ja selber, dass das "Alleinleben zu hart für Dich" war:
Im Winter war es super hart. Ich kannte noch nicht viele Leute und ging nicht viel raus, war oft alleine zu Hause und wurde ein wenig depressiv.
und dass Du wichtige Entscheidungen nicht treffen kannst und Ängste hast:
Weiss ich gar nicht wohin ziehen, also welche Stadt. 2) Alleine oder in eine WG (siehe Grund alleine im Winter)

Selbstverständlich wird man selbstständiger, wenn man Entscheidungen trifft und Durststrecken aushält, wenn man Fehlentscheidungen entdeckt und diese korrigiert.

Wie denkt ihr darüber? Warum sagen diese Leute immer, wie viel selbstständiger man durchs alleine wohnen wird?
Ich denke, dass allein leben selbstständig und auch belastbarer macht.
Die Leute sagen es, weil es stimmt. Sie haben entsprechende persönliche Erfahrungen im Umgang mit unselbstständigen Zuhausewohnern.

Zum selbstständig sein gehört eben auch mit einem knappen Budget wirtschaften zu können und Prios zu setzen (Dach über dem kopf muss immer als erstes bezahlt werden).
 
  • #8
Mein Partner ist ganz stark der Meinung, Menschen sollten mal allein gelebt haben, bevor sie mit anderen zusammenziehen (allein = auch WG, da dort ja kein Partner die Elternrolle übernehmen kann). Man lernt einfach viel dazu, wenn man alles selbst managen muss, sich um Rechnungen, Handwerker, Probleme mit dem Vermieter usw. kümmert.
Der Meinung bin ich auch. Wenn man vom Elternhaus direkt mit dem Partner zusammenzieht, besteht das Risiko, dass dieser/diese einem immer einige Aufgaben abnimmt und man gewisse Fertigkeiten deshalb nicht lernt.

Mein Mann und ich haben, bevor wir zusammenzogen, beide jeweils eine Weile in einer WG gelebt als auch einige Jahre alleine gewohnt. Das kommt uns wirklich beiden zugute, weil wir nicht abhängig voneinander sind.

Wenn das Alleinewohnen nichts für dich ist @Meltan , dann zwinge dich aber nicht dazu. Ich habe es geliebt, es war für mich das Maximum an Freiheit. Ich bin aber grundsätzlich gerne alleine und genieße dies sehr. Wer sich aber einsam fühlt alleine und es einem auf die Stimmung schlägt, sollte dies vermeiden und eher WG oder Zusammenziehen mit dem Partner vorziehen.

Wenn die Eltern einen nicht bemuttern, und man sich im Elternhaus selbstständig um Haushalt und Papierkram kümmert, kann man im Elternhaus genauso Unabhängigkeit lernen. Kommt immer auf die Familienstruktur an. Ob es ein Eltern-Kind-Gefälle gibt oder ob Eltern und erwachsene Kinder gleichberechtigt wie in einer WG zusammenleben.

W37
 
  • #9
Vielleicht nicht selbständiger aber dafür nicht so bequem

Alleine zu wohnen heißt nicht nur alleine zu waschen oder zu putzen sondern Rechnungen zu bezahlen, Verantwortung für die Wohnung zu übernehmen (haben viele Probleme damit, es wird Miete nicht überwiesen o.Ä), Handwerker zu bestellen usw.
Das Gefühl, dass man alleine wohnt und man sich um alles alleine kümmern muss macht vielen Angst, andere sind schlicht zu bequem dafür. Ich kenne Menschen die mit 30 bei Mama gewohnt haben. Sie sind ausgezogen weil sie geheiratet haben und nun wohnen sie mit der Frau zusammen. Es ist bequem immer jemanden zu haben, der ggf für einen irgendwelche Aufgaben übernimmt. Sie wollen gar nicht ausziehen, die Wohnungssuche, der Ärger mit dem Vermieter, mit den Nachbarn, mit der Wohnung, die Heizung funktioniert schon wieder nicht. Das sind alles Sachen mit denen man sich auseinandersetzen muss. Auszuziehen, heißt auch etwas wagen und riskieren, dass es doch schwieriger sein wird als man es sich vorstellt.

In meinem Umfeld sind Menschen, die früh ausgezogen sind beruflich erfolgreicher als die, die lange zu Hause gewohnt haben. Sie sind risikofreudiger, sie können sich besser durchsetzen und haben meiner Meinung nach höhere Resilenz. Natürlich hat das auch andere Ursachen als nur das frühe Ausziehen.
 
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  • #11
Hm. Mir ist es im Grunde egal, wo wer lebt. Hauptsache gesund.
Für mich wäre es undenkbar in der Nähe von irgendwelchen Eltern zu leben, geschweige denn mit denen in einem Haus. Das liegt aber daran, dass das in meiner Biografie verbunden mit Überwachung und Kontrolle abgespeichert ist, und das krieg ich irgendwie nicht raus aus meinem Schädel. Da würde ich wirklich eingehen und echte psychische Probleme erst entwickeln, da können die Eltern noch so nett sein (also die des Partners, welcher noch bei den Eltern lebt). Daher käme ein solches Konstrukt für mich niemals in Frage. Ich selber hatte schon mit 17 meine erste eigene Wohnung. Ich kann mir das wirklich kaum vorstellen, wie es wäre, wenn es anders wär.

Aber das ist nur meine eigene Macke, jemand anders kann dies ja so halten wie er/ sie möchte.
 
  • #12
Wahrscheinlich eher andersrum. Die Persönlichkeiten waren schon vorher so.
Wer risikobereiter ist, der zieht aus, wird selbstständig und lebt sein Leben. Und die anderen bleiben halt daheim und tun nichts davon.
Genau.
Wollte das noch schreiben.

Mein Freund hat mit 28 bei Mama gewohnt. Er kocht, er putzt, er wäscht. Wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen oder Verantwortung zu übernehmen, wird er scheu. Natürlich hängt das mit dem gestörten Mutter Sohn Verhältnis zusammen. Er hat sich immer davon gewehrt, sich einzugestehen, dass er unselbständig und ein Muttersöhnchen ist. Sein Argument war eben dass er später alleine gewohnt hat, einen Job hat und eben selber geputzt oder gewaschen hat.

Man kann nicht pauschal sagen, dass Menschen, die zu Hause wohnen unselbständiger sind.

Genauso wie Babytiere ihre Mutter verlassen genauso wollen sich die Kinder irgendwann zumindest räumlich von den Eltern trennen.

Ich fände es schräg, wenn ich mit 25 mit meinem Freund in meinem Kinderzimmer Sex habe, während meine Eltern im Wohnzimmer sitzen.

Und wiy @Vikky schreibt, selbständig zu sein, heißt, eigenverantwortlich mit dem Geld umzugehen. Zu wissen, dass man sich keine neue Tasche kaufen kann WEIL die Miete zu bezahlen ist, jetzt heute, nicht weil man für eine Wohnung spart. Das ist nicht ohne.
Ich bin mit 20 ausgezogen und habe heute sicherlich weniger Geld als meine Freunde die bei den Eltern gewohnt haben. Ich bin stolz auf mich, dass ich mir ein Leben im fremden Land alleine aufgebaut habe. Als ich nach DE kam, hatte ich keine eigene Wohnung. Ich habe bei Freunden gewohnt. Als ich endlich eine Wohnung hatte, habe ich die ersten Tage auf dem Boden geschlafen. Ich kann mich an den Tag erinnern, an dem ich auf dem Konto Null Euro hatte. Ich war alleine, meine Familie lebt nicht hier. Ich hatte außer ein paar neue Freunde niemanden hier, der mir unter die Arme greifen könnte. Heute habe ich einen sicheren Job, eine Mietwohnung und behaupte, dass ich durch meine Erfahrungen hier selbständiger geworden bin. Wäre ich bei den Eltern geblieben, hätte ich vlt zwar eine eigene Wohnung gehabt, wäre aber ein anderer Mensch geworden als ich es heute bin.
 
  • #13
Ich persönlich finde es klasse, wenn Familien lange zusammen leben. Solange genug Platz ist und auch eine Türe, die man hinter sich zu machen kann .........
Ich denke, es ist viel Neid hinter der Einstellung, möglichst schnell ausziehen zu müssen. Es hat eben nicht jeder die Einliegerwohnung im Haus der Eltern, es kommt auch nicht jeder gut mit den Eltern aus.
Rechnungen bezahlen kannst du auch so - und auf dein Konto schaust du eh . Als Mieter einer teuren Wohnung kümmerst du dich auch um nix - geht was kaputt, rufst du eben an.
Ich selber habe die Studentenzeit noch bei den Eltern gewohnt, danach recht schnell gut verdient und die erste Wohnung. WG wollte ich nie - gab eigentlich bei allen Bekannten früher oder später Ärger. Hausarbeit war nie meins - ich habe eben bezahlt, dass das für mich gemacht wird. Mache ich bis heute.

Meine persönliche Erfahrung - auch die Eltern haben was davon, wenn der Familienzusammenhalt gegeben ist. Denn die Eltern werden älter und sind froh, wenn die Kinder da sind. Sei es ganz profan zum Getränkekisten schleppen oder zur Verwaltung der Immobilien. Oder auch bei Krankheit der Eltern.
Ich halte es für bescheuert. Die Eltern sitzen alleine in grossen Häusern, die Einliegerwohnung wird nur ab und zu am WE genutzt. Und die Kinder tummeln sich auf dem überhitzten Wohnungsmarkt in verratzten Buden (teilweise zumindest). Und reden sich das schön.
Klar, manchmal geht es aus diversen Gründen nicht anders - aber ich breche hier ganz eindeutig eine Lanze für die Familie.
 
  • #14
Ich habe diese Frage gestellt, da ich nun genügend Geld habe für eine eigene Wohnung oder eine WG. Eine eigene Wohnung möchte ich eher nicht, da ich ganz alleine wohnen im Winter wirklich hart finde. Man kann vereinsamen. Für mich kommt daher eher eine WG in Frage. Bezüglich dem Ort bin ich auch so unschlüssig, weil es einerseits auf den Arbeitsweg ankommt, andererseits aber auch sonst wo ich leben will.

Vorher, als ich keine 100% war, klar, ein WG-Zimmer wäre auch drin gelegen oder sogar eine Wohnung. Dann sitz ich aber in einem Loch ganz alleine. Ehrlich gesagt ist mir Sparen auch wichtig. Ewig so weiter leben will ich nicht, daher denke ich, zieh ich nächsten Winter aus.
 
  • #15
Meine persönliche Erfahrung - auch die Eltern haben was davon, wenn der Familienzusammenhalt gegeben ist. Denn die Eltern werden älter und sind froh, wenn die Kinder da sind. Sei es ganz profan zum Getränkekisten schleppen oder zur Verwaltung der Immobilien. Oder auch bei Krankheit der Eltern.
Das ist ja auch sehr länderabhängig. Dort ist es was positives, hier eher nicht. Ich selbst würde keinen Mann ausschließen, wenn er im Haus der Eltern wohnt, aber selbstständig ist. Und ich hätte ja auch lieber eine nette Schwiegerfamilie mit Zusammenhalt als das hier schon oft bekanntgemachte Problem :) Ich selbst wäre eigentlich gern in der Nähe meiner Eltern, eben, weil die älter werden. Mit 80 braucht man das Kind doch wenns geht in der Nähe und unser Verhältnis ist ja gut. Zusammen wohnen würde ich aber nur mit meinem Vater; nie mit meiner Mutter, um Himmels Willen...
Da es in Deutschland aber eher verbreitet ist, dass man auszieht und selbstständig wird, ist es im Durchschnitt dann aber eben doch so:
Wahrscheinlich eher andersrum. Die Persönlichkeiten waren schon vorher so.
Wer risikobereiter ist, der zieht aus, wird selbstständig und lebt sein Leben. Und die anderen bleiben halt daheim und tun nichts davon.
Zumindest sind alle Männer, die ich in meinem Alter kenne, entweder psychisch krank, Autisten oder einfach anders sehr schräg, die immernoch bei der Mutter wohnen mit 30...
Ich habe in einer Stadt studiert, wo alle Studenten hinziehen, aber kaum jemand wohnt (eher kleiner), daher kenne ich niemanden, der beim Studium noch bei den Eltern wohnte. Ich fand es als Student toll, dass mir niemand irgendwas vorschreiben konnte, bei erst morgens nach Hause kommen, Mann mitbringen, spontan Party in der WG... das geht ja alles eher nicht mit den Eltern im Haus.
Ich hab mit WG mehrheitlich gute Erfahrungen, oder lustige, oder zumindest lehrreiche, und Freundschaften halten bis heute, die aus dieser Zeit stammen. WG-Erfahrung von 19-33, glaube ich :) Also erst Studenten-, dann Berufstätigen-WG. Man lernt auf jeden Fall Kompromisse, was auch für spätere Beziehungen nicht verkehrt ist...
 
  • #16
Ich liebe es, alleine zu wohnen. Das konnte ich mir früher gar nicht vorstellen. Ich dachte immer, ich bräuchte Menschen um mich und wäre sonst einsam. Es stimmt nicht. Es hat zwar eine zeitlang gedauert, mich ans Alleinsein zu gewöhnen aber inzwischen genieße ich es jeden Abend.
Vielleicht liegt es an meinem Job. Ich habe ständig Kundenkontakt und bin den ganzen Tag über am plaudern. Daher will ich am Abend meine Ruhe haben.
Selbstständig... was heißt das? Zwar wohne ich alleine, aber bin ich deshalb selbstständiger als früher, als meine Mutter mir die Wäsche wusch und mein Vater unser Mittagessen kochte?
Dass ich das alles jetzt selbst machen muss, ist inzwischen eine große Erleichterung für mich. So kann ich es mir aussuchen, was ich esse oder wann ich meine Wäsche mache. Außerdem will ich meine Wäsche selbst waschen.
Also ja, ich bin auf jeden Fall selbstständig.
Als Kind hatte ich immer höchsten Respekt vor Erwachsenenkram. Heute bin ich oft verblüfft, wie einfach alles im Grunde ist.

Ich finde es übrigens überhaupt nicht schlimm, als junge Frau bei den Eltern zu wohnen.
Wenn ihr euch versteht, du nicht allein sein willst ist es ja gut wie es ist. Bestimmt ist es in vielen Dingen eine Erleichterung, auch finanziell. Mit dem Erwachsenenkram musst du dich früher oder später sowieso rumschlagen. Bis dahin kannst du deine Vorteile ja guten Gewissens nützen.
 
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  • #17
Ich denke schon, dass ein eigener Haushalt andere Entwicklung zulässt, als bei Mama und Papa. Am Besten wirklich alleine, ohne Partner. Die Verantwortung, die Rechnungen, die Verpflichtungen und ja auch der Haushalt, das sind elementare Dinge im selbstständigen Leben. Das lernt man nur in der Praxis.

Und ich persönlich würde mich in Grund und Boden schämen mit Ende 20 noch bei Mutti zu hängen. Das liegt aber wohl auch an der Erziehung, dem Verhältnis zu den Eltern und dem eigenen Stolz. In meinen Kreisen kenne ich niemanden mit Mitte, Ende 20 noch bei den Eltern lebend.. das finanzielle Argument finde ich auch komisch, ein Eigenheim zusammensparen (oder Kapital dafür) geht ja auch mit eigenem Hausstand? Wie hast du dir das eigentlich vorgestellt, wenn du alleine einsam warst? Wenn du das Geld zusammen hast und dann ein Haus kaufst/baust bist du doch auch alleine? Dann vielleicht sogar in sagen wir 120qm+… ist das dann nicht auch irgendwie… blöd..? Macht es nicht mehr Sinn, erstmal ein kleines Reich aufzubauen und sich dann nach oben „zu arbeiten“? So ein Haus hat ja auch viele Verbindlichkeiten und Kosten und Verpflichtungen, das kann dann schon erschlagen, wenn Mama und Papa nicht da auch helfen. An deiner Stelle wäre es vielleicht sinnvoll bei einem Auszug in der Nähe der Eltern zu bleiben, fußläufig. Das schafft gesunde Distanz und du hast die Sicherheit im Winter nicht zu verkümmern, wie eine Primel. Du musst ja nicht total verrückt sein und direkt ans andere Ende der Landkarte ziehen, step by step.
 
  • #18
Ich bin direkt nach dem Abitur ausgezogen , dann nach Frankreich gegangen später an meinen Studienort gezogen . Anfangs war ich noch jedes Wochenende zu Hause später dann nur noch alle zwei Monate.
Ich war mit 19 die erste der Familie , meine Brüder sind mit Anfang 20 ausgezogen . Mein Sohn 21 hat sich jetzt entschieden noch ein Jahr zu Hause wohnen zu bleiben , bevor er dann nächstes Jahr in eine andere Stadt ziehen möchte . Mit 25 war ich schon Mutter und wohnte bereits 6 Jahre alleine . Ich finde ab Mitte 20 sollte man alleine wohnen , dass sich einsam fühlen gehört dazu und ist ein wichtiger Lernprozess . Ich finde auch sehr wichtig alleine gewohnt zu haben bevor man mit einem Partner zusammen zieht .
 
  • #19
Ehrlich gesagt ist es mir manchmal auch peinlich. Nicht wegen mir selber, sondern einfach weil ich durch die Gesellschaft auch schon immer die Einstellung hatte, dass man bis 25 auszieht.

Ich bin solange zu Hause, da ich lange wirklich fast kein Geld hatte. Ich habe nur wenig gearbeitet, da die Ärzte mir gesagt haben ich soll auf keinen Fall mehr arbeiten (war eben krank mit 22). Also hatte ich 0 Geld um auszuziehen. Finanziell ging es wirklich nicht.

Nun habe ich seit einiger Zeit das Geld, habe aber ausgerechnet: Es käme mich unglaublich teuer und ich glaube nicht mal, dass es mir gefallen würde. Jetzt habe ich aber den 100% Job und noch mehr Geld und ja, das Bedürfnis wird grösser ausziehen. Ich frage mich halt, ob man dann wirklich so einen Unterschied spürt. Oder ob besser 2 Jahre sparen angesagt sind. Darum habe ich auch die Frage gestellt.

Peinlich ist es mir auf alle Fälle. Aber die Chefin kennt auch nicht meine ganze Geschichte und das würde ich ihr auch niemals sagen. Es ist meine Vergangenheit und geht einen Arbeitgeber nichts an.
 
  • #20
Jetzt habe ich aber den 100% Job und noch mehr Geld und ja, das Bedürfnis wird grösser ausziehen. Ich frage mich halt, ob man dann wirklich so einen Unterschied spürt.
Ich verstehe nicht, wieso du den Gedanken so lange hin- und herwälzt. Probier es doch einfach aus? Wenn es nicht geht, dann kannst du doch immer noch zurück zu den Eltern? Zum Ausprobieren nimmst du dir eben ein WG - Zimmer, bzw. die günstigst - möglichste Variante. Wenn du Geld verlierst, ist das eben Lehrgeld, welches du bezahlst, um bestimmte Erfahrungen zu machen.
Komm ins Handeln, raus aus dem Grübeln.
 
  • #21
Und ich verstehe nicht warum dir die Meinung anderer Menschen so wichtig ist. Deine Arbeitskollegen, deine Chefin..Es ist doch völlig egal was sie denken und sagen. Ich denke nicht, dass sie neidisch sind oder dir schlechtes Gewissen einreden wollen, weil du noch zu Hause wohnst.
Die Mehrheit will ausziehen und zieht aus. Wenn du es nicht möchtest, mach es nicht. Es ist legitim. Du brauchst dich auch nicht rechtfertigen, warum du zu Hause wohnst. Es muss dir auch nicht peinlich sein.

In deinem Fall (Krankheit, Konsum) machst du es vlt sogar richtig. Du hast deine Familie um dich und du sparst Geld und kannst dir Reisen und sonst noch was leisten.
 
  • #22
Ich bin solange zu Hause, da ich lange wirklich fast kein Geld hatte.
Dann ist das also die echte Meltan?

Unter deinen früheren Namen hast du dich als Model beschrieben mit tollem Gehalt, wunderschön, viel auf Reisen.

Der Hinweis hierauf ist jetzt nicht hämisch gemeint, aber natürlich ist es für antwortende User nicht ganz unwichtig, auch mal hinter die Fassade schauen zu können.
 
  • #23
Den Escort Job hatte ich wirklich und auch Geld nebenbei. Genau dieses Geld von da hab ich immer benutzt zum Reisen. Trotzdem hat es nicht gereicht, zum Ausziehen.

@Monikka Die Chefin hat das ohne Witz mal einfach so von sich aus erwähnt und gesagt. Ich habe sie 0 nach der Meinung gefragt, die Leute sagen einfach was sie denken.
 
  • #24
Wie denkt ihr darüber? Warum sagen diese Leute immer, wie viel selbstständiger man durchs alleine wohnen wird
Weil es mMn stimmt.
Es geht auch irgendwo nicht nur darum, dass man Haushalt usw. selber erledigt sondern auch um die emotionale Reife sich von seinen Eltern zu lösen.

Machen was ich wollte. Im Winter war es super hart. Ich kannte noch nicht viele Leute und ging nicht viel raus,
Das z.B. wäre ja auch ein Lernprozess
Ich denke daher, alleine wohnen kann hart sein. Manche können es gut, ich habe lieber jemanden um mich.
Damit bleibt man dann aber (wahrscheinlich) von jemandem abhängig. Jetzt von den Eltern, später vom Partner.

Allerdings muss das jeder für sich entscheiden. Das waren meine Erfahrungen ...
 
  • #25
Und ich verstehe nicht warum dir die Meinung anderer Menschen so wichtig ist. Deine Arbeitskollegen, deine Chefin..Es ist doch völlig egal was sie denken und sagen. Ich denke nicht, dass sie neidisch sind oder dir schlechtes Gewissen einreden wollen, weil du noch zu Hause wohnst.
Die Mehrheit will ausziehen und zieht aus. Wenn du es nicht möchtest, mach es nicht. Es ist legitim. Du brauchst dich auch nicht rechtfertigen, warum du zu Hause wohnst. Es muss dir auch nicht peinlich sein.

In deinem Fall (Krankheit, Konsum) machst du es vlt sogar richtig. Du hast deine Familie um dich und du sparst Geld und kannst dir Reisen und sonst noch was leisten.
Monikka mir ist es so nicht peinlich. Wenn aber jemand so einen Spruch macht à la "Hotel Mama" oder "aaaaah du wohnst noch zu Haaaause" -->Ja das ist mir peinlich. Wenn es jemand so sagt, dann muss ich mich fast selbst verteidigen und es ist mir peinlich weil die Reaktionen Bände sprechen.

Ich hatte lange Zeit definitiv zu wenig Geld und ehrlich gesagt, hätte ich es mit dem Stress mit Haushalt alles alleine-->ich hätte es mir nicht zugetraut.

Jetzt ist meine Situation anders und ich ziehe es in Betracht. Überstürzen möchte ich es nicht, aber ich dachte daran noch ein wenig zu sparen ca. 1 Jahr. Und dann in eine WG aus zu ziehen. D.h. ich würde mit ca. 28 Jahren ausziehen.

Die Situation mit Geld/Krankheit kann ich niemandem erklären. Es geht auch niemanden auf der Arbeit was an. Wenn sie das wüssten, wären sie sicher still.
 
  • #26
Als Frau einen erwachsenen Mann im Mädchenzimmer empfangen ist eine gruselige Vorstellung.

Nehme demnach an, du gehst zu denen. Sollte man auch so handhaben, wenn man alleine eine eigene Wohnung besitzt.

Was kümmert dich, was andere Leute sagen? Mach es so, wie du es für richtig hältst. Aus. Ende. Fertig.

Aber! Niemals für die eigene Planung/Lebensführung rechtfertigen!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #27
Ich persönlich finde es klasse, wenn Familien lange zusammen leben..... Ich denke, es ist viel Neid hinter der Einstellung.... Es hat eben nicht jeder die Einliegerwohnung im Haus der Eltern,
Du machst ja gern Deine eigene Story, die wenig mit der Situation der FS zu tun hat. Die FS hat keine Einliegerwohnung und zwischen ihren Eltern läuft es nicht gut, die Mutter will eigentlich weg.
Sie bleibt in der Situation wegen eigener Defizite, die sie im Eingangspost gut beschreibt

Guck Dir die Immobilienangebote, die Neubauvorhaben an - fast nirgendwo gibt es eine Einliegerwohnung und darum wohnen diese Fälle fast alle im Kinderzimmer.

Ich verstehe nicht, wieso du den Gedanken so lange hin- und herwälzt. Probier es doch einfach aus?
Das ausprobieren machen nunmal die Selbstständigen, die nichst schockt. War es ein Fehler, wird draus gelernt und was anderes gemacht.
Die Unselbstständigen zerbrechen sich den Kopf, treten auf der Stelle und versuchen nichts. Statt Regale in die eigene Wohnung zu tragen, hocken sie auf Muttis Sofa und tragen Bedenken.

Die Chefin hat das ohne Witz mal einfach so von sich aus erwähnt und gesagt. Ich habe sie 0 nach der Meinung gefragt, die Leute sagen einfach was sie denken.
Genau und meistens gibt es dafür einen Anlass. Dass Du diesen nicht erkennst hat auch was mit Unselbstständigkeit zu tun - fehlende Weitsicht, weil nie eine Lebenssituation, in der das gefordert war.
Wenn es auf Auslandsreise ein Problem gibt, dann kommt halt Mama und rettet Dich.

Es geht auch niemanden auf der Arbeit was an. Wenn sie das wüssten, wären sie sicher still.
Oder würden Dich ganz sicher nicht nach dem Studium im gewünschten Job einstellen. Da ist verschweigen klug.
 
  • #28
Ich hab mich z.B. damals von meinem Freund getrennt. Zurück zu den Eltern war gar keine Option für mich. Ich hatte damals kaum Erspartes und nur Teilzeit gearbeitet ( meine Stelle gab es nur als Teilzeitstelle) , dazu noch einen kleinen Autokredit.
Also habe ich mir einen Nebenjob gesucht, es geschafft die neue Wohnung irgendwie einzurichten
( nach und nach das nötigste gekauft, auch mal gebrauchtes ), den Autokredit abbezahlt und bin danach gut über die Runden gekommen.
Heute bin ich irgendwo auch froh über diese Erfahrungen und weiß, falls mal irgendwas passiert und ich stehe ohne nichts da, werde ichs schon schaffen auf die Beine zu kommen ...
Außerdem bin ich auch etwas stolz auf mich, weil ich es ohne Unterstützung geschafft habe. Ich finde das sind wichtige Erfahrungen fürs Leben.
 
  • #29
Oder würden Dich ganz sicher nicht nach dem Studium im gewünschten Job einstellen. Da ist verschweigen klug.
Genau. Das hatten wir ja schon: Bei Partnern ist es schon ein schlechtes Ding davon zu erzählen, bei Arbeitgebern fast nahezu immer ein No-Go.

VIelleicht hatte sie einen Grund. Mit der Arbeit sind sie sehr zufrieden, sagen sie auch immer. Sie hat gefragt wie ich wohne und dann habe ich es ehrlich gesagt, dass ich zu Hause wohne und sie hat sofort gesagt dass sie mit dem und dem Alter ausgezogen ist, dann und dann ein Kind hatte etc. etc. So war es.

Genau. Es ist keine Einlegerwohnung. Ich habe ein riesengrosses Zimmer. Es läuft so lala. Vor allem nicht gut läuft es mit Mom. Nicht immer, aber ja. Hin und hergerissen bin ich, weil ich nicht weiss wo ich genau hin will. Das ich es mir finanziell gesehen erst seit kurzem leisten kann stimmt. Ich überlege hin und her und will nichts überstürzen. Es geht auch noch um das Studium, was wirklich viel kostet.

Und ja ein grosses Aspekt ist die Bequemlichkeit. Nicht mal mehr nur die Sorge alleine im WInter zu sein, ich mein dann würd ich halt in ne 2er WG oder so. Es geht auch um die finanzielle Bequemlichkeit. Ich bin ziemlich verwöhnt und habe so einfach mega viel Geld zur Verfügung. Gleichzeitig sagt mir aber auch eine innere Stimme, dass ich nicht mehr ewig so weiterleben kann. Darum habe ich im Gedanken, noch maximal 1 Jahr hier zu bleiben (wegen der Reise im November) und danach raus. Die finanzielle Bequemlichkeit wiegt bei mir mehr als die Angst vor Veränderung.

Das Mutter mit ins Ausland kam, das war so, weil es mir wirklich nciht mehr gut ging. Ansonsten kam sie nie. Aber ja, @Vikky , wenn ich 100% ehrlich bin, hast du mit vielem schon Recht ;)
 
  • #30
@Cara75 Das graust mir auch! Und genau aus diesem inneren Gefühl will ich auch mal raus. Was mir im Weg steht ist immer diese Gedanken à la "Geld sparen, Geld sparen etc.". Gleichzeitig sagt meine innere Stimme " Spätestens nach deiner Reise gehst du, dann hast du keinen Grund mehr zu bleiben". Und ich denke, soweit wird es auch kommen. Ewig nur aus Spargründen zu Hause zu bleiben graust mir auch total. Dann müsste man ja bis mindestens 35 zu Hause bleiben, damit man sich ja ein Eigenheim leisten kann.

Jeden interessiert es fast automatisch immer ein bisschen, was andere Leute sagen. Das mit der Selbstständigkeit verstehe ich nicht. Wenn ich ausziehe, dann eher, weil ich die emotionale definitive Ablösung von den Eltern will.
 
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