Merke dir, ein Mann der das sagt sagt im Grunde genommen, dass er dich verlassen wird, es ist lediglich rhetorisch nur anders verpackt!
Nein. Mag auf einige Männer zutreffen, aber nicht auf alle.

Mein Ex hat auch öfter so etwas ähnliches von sich gegeben. Er wollte sich nicht trennen. Er war einfach nur unsicher. Aber egal was ich gesagt oder getan habe, nichts konnte ihm die Sicherheit geben. Es stellte sich heraus, das er derart unzufrieden mit sich selbst war, dass er nicht sehen konnte, was ich in ihm gesehen habe. Einen wundervollen, spontanen, tierlieben, intelligenten, jungen Mann. Deswegen habe ich mich getrennt.

Ich wollte keine Diskussionen mehr.
Wenn ich einem Mann sage und auch zeige, das ich nur ihn will und dass es mir tatsächlich nur um ihn geht, es aber nicht ankommt.... Tja, dann muss man es beenden, damit beide nicht kaputt gehen.
 
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Zu meinem obigen Post möchte ich noch anmerken:

- Ich finde sein Argument mit Kurzarbeit, Job etc. eine Frechheit. So wie ich es verstanden habe, ist die Situation durch Corona verschuldet. Daher gehe ich davon aus, dass die FS im Sommer wieder ein besseres Einkommen hat.

- Aber: Gerade in solch schwierigen Situationen sollte der Partner zur FS stehen. Es ist nicht immer alles friede freude eierkuchen!

- Wenn ihr eine Familie gründen wollt, dann wird das Gehalt der FS auch weniger. Zuerst Elterngeld, dann evtl nur noch Teilzeit wegen Betreuung der Kinder. Kommt er dann auch wieder mit dem Jobargument und zieht aus? Bei den Familien mit Kindern die ich kenne, ist das Gehalt der Frau immer massiv weniger geworden, so dass der Partner zeitweise die Miete sogar alleine zahlen musste. Wie soll das mit so einem Geizkragen funktionieren, wenn er jetzt schon so rumeiert?
 
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Liebe FS,
Dein Partner ist weder gemein, noch hat er Bindungsangst. Du bis einfach nicht die Frau, mit der er zusammenleben will.

Ich habe einfach durch mein ungutes Gefühl von Anfang an
Gute Erkenntnis, aber dann handele auch entsprechend konsequent. Es ist nicht absehbar, dass er es in einem Jahr will, eher zweifelhaft angesichts seiner Äußerungen zu Deiner beruflichen Situation.
Natürlich sagt er Dich nicht, was er meint, weil es dann zuende wäre. So erfährst Du es immer nur situativ, durch eine Äußerung zu irgendwas an Dir, was ihm nicht gefällt - Salamitaktik.
Da solltest Du nicht länger abwarten und Zeit mit ihm vertun.

Sehr begeistert ist er von Dir und Deinen Lebensplänen nicht, aber was Besseres findet er auch nicht. Also bleibt er.

Er ist ein sehr zuvorkommender und toller Freund und kümmert sich sehr gut um mich.....
Das ist das Problem bei den "großen Kümmerern": sie wollen meistens auch eine Ansage machen, wo es langgeht, z.B. nicht zusammenziehen.
Kümmer Dich selber um Deine Angelegenheiten und Du brauchst keinen Kümmerer.

dass ihm meine Lebensumstände wohl gerade nicht passen..... und dass er jemanden möchte der mit beiden Beinen im Leben stehe, womit er mir vorwirft dass ich das nicht tue.
Hier würde ich den Mann wegen seiner nicht vorhandenen wirtschaftlichen Kompetenz, aber Meinungsstärke (immer lustig ohne Wissen) schlichtweg nicht ernst nehmen und damit wäre er als Partner für eine gemeinsame Zukunft raus.
Man kann von jemandem, der pandemiebedingt in Kurzarbeit ist nun wirklich nicht behaupten, dass er unsichere Lebensverhältnisse hat und nicht mit beiden Beinen im Leben steht.

Du stehst nach wie vor in einem Arbeitsverhältnis, wenn auch mit gemindertem Einkommen - nichts, was ihn befürchten lassen muss, dass er plötzlich die Wohnung allein bezahlen und Dich versorgen muss.
Seine "Ängste" sind nur vorgeschoben.

Ich finde es gut, dass Du die Situation nutzt, um Deine beruflichen Optionen zu prüfen, um was ganz anderes zu machen, möglicherweise was Krisenfesteres. Daher solltest du seine Kritik nicht ernst nehmen, sondern als Zeichen seiner geistigen Beschränktheit.

Seit dem Gespräch ist er relativ schnell nach Hause geflüchtet und seitdem herrscht leider Funkstille.
Mangele Konfliktfähigkeit, Unfähigkeit zur Kommunikation, infantiles Abstrafen - keinerlei Eigenschaften, die für eine Partnerschaft und ein Zusammenleben sprechen.
Er zieht nicht zusammen (jetzt nicht und später nicht), weil er dann bei Streit nicht weglaufen kann. Anders kann er Konflikte aber ncith führen. Vergiss ihn.
Ich würde es ihm mit gleicher Münze heimzahlen, d.h. wenn der die Funkstille bricht, ihm sagen, dass es für Dich beendet ist weil ihr grundsätzlich unterschiedliche Vorstellungen und Einstellungen habt.
 
Ich wollte keine Diskussionen mehr.
Wenn ich einem Mann sage und auch zeige, das ich nur ihn will und dass es mir tatsächlich nur um ihn geht, es aber nicht ankommt.... Tja, dann muss man es beenden, damit beide nicht kaputt gehen.
Wenn er dir öfters gesagt hat, du hast was Besseres verdient, ich bin nicht gut genug für dich, dann hat er ja recht gehabt, es kam ja auch dazu! Und noch etwas Interessantes, manche Männer verstehen es, ein Leben für den Partner so zu zeigen, dass die Frau aktiv wird für die Trennung, weil der Mann zu feige ist, das direkt zu machen, dann macht er es eben auf dem indirektem Wege und die Frau glaubt tatsächlich, sie hat die Trennung umgesetzt, dabei war er die feige Ursache, hat es dennoch gut hingekriegt! Verstehst du?
 
- Ich finde sein Argument mit Kurzarbeit, Job etc. eine Frechheit. So wie ich es verstanden habe, ist die Situation durch Corona verschuldet.

Sie schreibt,

...er meint ich weiß nicht was ich beruflich will und dass er jemanden möchte der mit beiden Beinen im Leben stehe,

Das hat mit Kurzarbeit nichts zu tun. Der Mann ist ehrlich, die FS bekommt aus seiner Sicht ihr Leben nicht auf die Reihe. Unabhängig davon, ob es so ist.


Mit einer Frau, die man so sieht, gründet ein Mann keine Familie.
 
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Du hast mal erwähnt, das man dich kritisieren kann. Also tue ich das mal ganz direkt. Mir gehen deine Interpretationen total gegen den Strich. Du bist nie dabei, kritisierst aber fast ausnahmslos alle Schreiber. Als SSSSS müsstest du aber sowas unterlassen können.
dann hat er ja recht gehabt, es kam ja auch dazu!
Klar kam es dazu. Nicht weil er Recht hatte, sondern weil nicht seine Psychologin sein wollte und ihn von etwas zu überzeugen, was er nicht gefühlt hat. Das kannst du aber null nachvollziehen. Überhaupt rede und erkläre ich dir etwas zunehmend weniger gerne.
 
Hallo ihr Lieben,

Ich bin baff von so vielen Antworten. Erstmals Danke.

Ich habe natürlich nicht alles aufschreiben können. Wollte auch nicht dass es zu lange wird. Natürlich kann ich euch nicht an jedem kleinsten Detail teilhaben lassen.

Zu unserer Beziehung: Mein Freund ist absolut nicht geizig. Unterstützt mich bei allem und zeigt auch Verständnis.
Wir sind beide sehr dickköpfig und hatten schon öfter mal Diskussionen und Streits. Ich finde aber, dass wir das bisher durch eben ständige Kommunikation darüber gut gemeistert haben. Er kommt mir absolut nicht vor als ein Mann, der mich nur hinhält.
Er und ich sind fest in unser beider Leben und Familien, Freundeskreise integriert.
Und er kommt mir durchaus verantwortungsvoll vor. Sonst wäre ich nicht mehr in dieser Beziehung. Ich bin kein leichtgläubiger Mensch mehr, der sich alles erzählen lässt. Und glauben tu ich auch nicht alles, ich beobachte sehr viel.

Er möchte Kinder und eine Zukunft mit mir. So seine Worte. Er hat mich noch nie hängen lassen oder ignoriert. Die Funkstille geht - wenn - von beiden Seiten aus. Sobald sich einer von uns meldet, wird darüber gesprochen.

Es war von Hausbau die Rede und nicht von einer Wohnung, weil wir beide in uns investieren möchten und nicht in jemand anderen.

Es geht mir im Grunde einfach darum, dass man mit der Planung anfangen kann, was wir ja wirklich getan haben. Der Umkreis war klar, wir wissen beide, was wir möchten in dieser Hinsicht. Vielleicht brauche ich einfach diesen weiteren Schritt für mich ( in nächster Zeit), um zu merken, dass ich da nicht falsch investiere.

Es geht mir auch nicht um die nächsten 2 oder 6 Monate. Es wäre mir total egal, ob es noch ein Jahr dauert.

Ich denke, es liegt zur Zeit auch einfach an den Umständen, mich zieht meine Situation im Moment auch etwas runter und natürlich spürt er das. Da bin ich vielleicht auch nicht immer der Sonnenschein und ziehe mich dann auch in meine Höhle zurück.

Ich weiß, dass er ein Mensch ist, der eigentlich keine unüberlegten Dinge tut, das schätze ich auch sehr an ihm, also wenn er was tut, dann macht er es auch aus Überzeugung.

Update: Er hat sich bei mir gemeldet und sich aufrichtig für sein Verhalten entschuldigt, er weiß, dass es nicht fair war.

Werde in einem persönlichen Gespräch nun versuchen zu klären, warum die Situation so eskaliert ist.

Ich danke euch.
 
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Das ist immer der typische Schluss, weil Frauen stets aus ihrer Sicht uns Männern unterstellen, "die Eine" zu wollen, welche dann aber in der folge automatsich auch geheiratet , bekindert und eingehaust ...etc, wird.

Ich denke, das Forum zeigt sehr deutlich, dass dieses ganze Geschwafel "die Eine" fast immer nur eine Illusion ist.

Ich glaube sogar auch, die meisten Männer wollen letztlich gar nicht "die Eine" in dem Sinne, wie Frauen "die Eine" für Männer sein wollen, nicht mal dann, wenn sie konservative Familien- und Rollenmodelle bevorzugen (was m.E. sowieso schon eine Minderheit ist).

Diese Begriff ist ein Konstrukt, um eigene Wünsche auf das andere Geschlecht zu projezieren....

Ich denke, die FS ist für ihren Freund tatsächlich nicht "die Eine", aber er sucht "die Eine" auch gar nicht, wie @Joggerin das hier unterstellt, um ihn unterschwellig für die FS abzuwerten.
Er gibt mir schon das Gefühl, "die Eine " für ihn zu sein. Das ist es ja, was mich etwas stutzig macht. Er hat mir schon mal gesagt, dass er Angst hat, dass ich ihn verlasse oder ihn nicht mehr liebe. Ich denke, das ist eben ein großer Schritt für ihn ( was er mir auch sagte), ich denke schon, dass er noch etwas Zeit braucht. Ich hatte einfach nur die Angst, dass es gar nicht um das Zusammenziehen und die Zeit geht, sondern dass er mich plötzlich in einem anderen Licht sieht. Was wie gesagt durch sein ambivalentes Verhalten des Öfteren schwierig für mich ist einzuschätzen. Er sagt mir oft, dass er mich liebt und zeigt mir das auch, nur eben hat er auch oft eine Art an sich, die mir gar nicht gefällt, da wirkt er ziemlich kühl und distanziert.

Diese Art habe ich leider auch an mir wenn ich mich angetriggert fühle, da sind wir uns sehr ähnlich leider.
 
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.....
Man kann von jemandem, der pandemiebedingt in Kurzarbeit ist nun wirklich nicht behaupten, dass er unsichere Lebensverhältnisse hat und nicht mit beiden Beinen im Leben steht.
...

Die TE steht pandemiebedingt in Kurzarbeit, die Aussichten sind wenig rosig, sie will den Job/die Branche wechseln ("sich verändern"), weiß aber noch nicht, wie oder was genau. Das klingt für mich nach Larifari.

Muss man in dieser Zeit wirklich auch noch zusätzlich zusammenziehen? Oder kann die TE vielleicht vorher mal ihre Karriere auf die Reihe kriegen?

Für ihn würde der Schritt im Extremfall bedeuten, dass er nach 13 Monaten Beziehung zum Alleinverdiener und Versorger werden würde. Ich kann verstehen, dass er das vorerst ablehnt.
 
Klar kam es dazu. Nicht weil er Recht hatte, sondern weil ich nicht seine Psychologin sein wollte und ihn von etwas überzeugen, was er nicht gefühlt hat

Sirella, es ist eine tragische Geschichte, wenn ein Mensch nicht glauben KANN, dass man ihn liebt...
Und ich persönlich finde es mutig, dass Du den Schlussstrich gezogen hast - ich denke, dieser Schritt hat Dir immens wehgetan und ist Dir schwer gefallen.
Nur kann man solchen Menschen leider nicht helfen, entweder suchen sie sich kompetente Unterstützung bei einem Therapeuten - oder sie schaffen es immer wieder, diese Glaubenssätze bestätigt zu bekommen durch ihr eigenes Verhalten.
Traurig und tragisch.

In einer kleineren Dimension mag Deine Geschichte eine Analogie zur Geschichte der FS sein.
Es kann auch bei der FS so sein, dass er aus sich heraus zweifelt, der Gedanke an Zusammenziehen bei ihm Angstreaktionen auslöst.
Allerdings, wie bei Dir - kann man dem Anderen solche tiefen Ängste und Zweifel nehmen?
Ich denke nicht, und die meisten Menschen, die versuchen, einen anderen zu "retten", scheitern damit nicht nur, sondern schaden sich selbst.
Auch wenn man die Hintergründe versteht, man hat eigene Grenzen.

Unterm Strich bleibt für die FS, er verletzt sie, er zweifelt, er hat Ängste - und da wird er sich mE nicht ändern.

Sirella, Deine extremere Geschichte hilft vielleicht der FS zu verstehen, mir hilft es bei meinen Entscheidungen, die Perspektive des Anderen zu sehen - auch wenn ich mich am Ende trotzdem für mich und mein Wohlergehen entscheide.

Shallows, pass auf Dich auf.
Und wenn Du ihm die Chance geben willst - dann prüfe, was es mit Deiner Berufstätigkeit/Jobwechsel auf sich hat, kommt da etwas Beständiges - oder ist da seinerseits ein Körnchen Wahrheit?
Und setze Dir selbst eine Frist, bis wann Du Klarheit haben möchtest. Bei allem Verständnis.

W, 51
 
Du hast mal erwähnt, das man dich kritisieren kann. Also tue ich das mal ganz direkt. Mir gehen deine Interpretationen total gegen den Strich. Du bist nie dabei, kritisierst aber fast ausnahmslos alle Schreiber. Als SSSSS müsstest du aber sowas unterlassen können.
Hallo liebe Forumschreiberin Sirella,
übrigens schöner Name.
Du kannst mich gerne konstruktiv kritisieren, so lange du möchtest, sofern es dazu etwas gibt. Für mich echt kein Problem, ich stehe über diesen Dingen, die ganzen Probleme die hier gestellt und gewälzt werden, habe ich dank meiner inneren Arbeit seit vielen Jahren nicht mehr!
Ob dir dabei das gegen deinen Strich geht, ist deine ganz persönliche Einstellung, deine Sache, dein Problem, also nicht meines, das hat mit mir wirklich nix zu tun!
Stimmt genau, schön dass du es noch einmal erwähnt hast, was den meisten Menschen fehlt, die hier ihre Probleme mitteilen, sind als Ursache: Aufrichtigkeit Authentizität und die bekannten S.
Selbstwert, Selbstbewusstsein,
Selbstvertrauen,
Selbstverantwortung, Selbstliebe,
Selbsttreue.
Es gibt noch viel mehr, aber lassen wir es bei diesen wenigen.
Diese Werte schafft man nur dann, wenn man intensiv, permanent und konsequent an sich selbst arbeitet, es ist eine harte innere Arbeit, wenn du mich fragst, die härteste und gleichzeitig die wichtigste Arbeit überhaupt!
Die allermeisten Menschen arbeiten viel an und mit anderen Dingen und investieren ebenso viel in andere Dinge, aber nicht an ihrer inneren Persönlichkeit!!
Um den Weg dahin zu finden, müssen wir uns selbst erst einmal zum wichtigsten Menschen erklären, nicht erst dann, wenn uns die Krankheit dazu zwingt oder wir kurz vor dem Tod uns befinden, sondern schon in gesunden, jungen Jahren!
Die allermeisten Menschen spielen irgendwelche fremd konditionierte Rollen, die ausschließlich in Funktionalität geprägt sind, meist unbewusst, automatisiert und das sogar meist gegen sich selbst gerichtet. Solche Menschen haben leider größte Angst, ihr echtes und ihr wahres ICH zu zeigen, das bekommen wir doch täglich hier zu lesen. Sie unterdrücken und verstecken ihre Gefühle, das funktioniert jedoch in Liebes-Beziehungen nicht, deshalb gibt es die größten Probleme in Liebes-Beziehungen, Punkt. Sie sagen einfach nicht, was sie wirklich denken und was sie wirklich fühlen, reden lieber mit Drittpersonen und/oder hier im Forum über ihre Probleme, statt diese mit ihrem Partner direkt und offen zu besprechen. Und sie tun sogar zu oft blind, was andere von ihnen erwarten. Dabei sind sie ganz tief in ihrem Inneren sehr unglücklich.
 
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Wobei mir das schon vorher ein ungutes Bauchgefühl verschafft hat, da ich gespürt habe, dass mein Freund wohl ziemlich Respekt oder Angst davor hat, da ich auch seine erste längere Beziehung bin und er wohl schon sehr verletzt wurde, von heute auf morgen verlassen, er ist 32.
Und das wundert dich noch, dass er verlassen wurde. Wenn er sich da genau so aufgeführt hat wie bei dir, dann wundert mich gar nichts mehr. Es ist ganz selten so, dass man von heute auf morgen und dazu noch grundlos verlassen wird.
 
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Eine interessante Frage lautet: wie viel Prozent aller Singles, sind mit ihrem Singledasein glücklich und zufrieden? Im Grunde genommen, ist es doch ganz einfach, sich selbst zu sein. Ich spreche aus meinen selbst erlebten Erfahrungen mit immensen Erkenntnissen in verschiedenen Zeitepochen, immer wieder und sehr gerne von Aufrichtigkeit und Authentizität. Authentisch zu sein muss man nicht lernen, man muss es einfach nur SEIN, ganz einfach. Dazu ist einzig und alleine die gewollte Entscheidung notwendig! Die allermeisten Menschen haben Angst Entscheidungen für sich zu treffen, auch das können wir täglich hier im Forum lesen! Ich hoffe es werden einige Dinge positiv berührt!
Liebe Grüße von IM
 
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Er sagt mir oft, dass er mich liebt und zeigt mir das auch, nur eben hat er auch oft eine Art an sich, die mir gar nicht gefällt, da wirkt er ziemlich kühl und distanziert.
Das im Zusammenhang mit: er hat sich entschuldigt und wir reden.

Ich kenne es von mir selbst und später von einer Freundin: wir hatten ein tolles Gespräch
Und die Außenstehenden rollen schon mit den Augen.
Weil das tiefe Loch und die tolle Höhe andauernd vorkamen

Es muss nicht so sein und ja es kann mal knallen und dann ist es wirklich wieder gut.

Nur wenn das Tolle, nur von seiner Seite plötzlich kühl wird, inklusive fieser Sprüche sich öfters abwechseln....

Dann bitte fahr nicht mit Achterbahn sondern steige aus
 
Ich bin in mehreren Beziehungen zügig zusammengezogen (von zwei Wochen bis 1 Jahr) und bei mir hat das auch immer gut funktioniert.
Na, aus Sicht der "mehreren" Frauen, hat es wohl letztendlich doch nicht gut funktioniert. Sonst wärest Du ja heute immer noch bei diesen und Ihr würdet immer noch in Eurem trauten Heim glücklich und zufrieden zusammeleben!

Frauen wollen da meist "für immer, bis ans Lebensende"... Du verstehst schon! ;-)
 
Hat er denn mit seinem Einwand "Du weißt nicht, was Du beruflich willst!" und "Du stehst nicht mit beiden Beinen auf Deinem Boden" vielleicht auch irgendwie Recht? Bist Du hier planlos? Könntest Du Eure Miete bezahlen, falls Du Deinen Job verlierst? Bist Du abhängig von ihm? Wie würde es ausschauen, falls Ihr drei Kinder bekommt?

Ein befreundetes Paar von mir ist zusammengezogen, weil sie unbedingt 1 Kind wollte... Ja, das Kind wurde "bewusst" gezeugt, wenn auch von ihm eher als Kompromiss, um die Dame halten zu können. Und, schwups, ein Jahr später, wurde die Dame ungewollt (und hier glaube ich der Dame voll, dass sie wirklich auch kein weiteres Kind herbeiführen wollte) schwanger... mit Zwillingen. Was ich damit sagen möchte: Sicherlich hat auch Dein Freund von einer solchen Geschichte schonmal gehört. Inwieweit wäre er dann "der Allein-Zahlende"?

Ich sage nicht, dass Dein Freund dies nur als Vorwand vorbringen kann. Vielleicht hat er aber doch auch ein wenig Recht mit seiner Befürchtung?!?!
 
Frauen wollen da meist "für immer, bis ans Lebensende"... Du verstehst schon! ;-)

Aber doch nicht um jeden Preis?

Die meisten ziehen zusammen und denken, dass es trägt.
Nur gibt es keine Garantien...Es kommt der Alltag, man verändert sich, der andere.
Vielleicht hat auch manche NichtPassung nicht für relevant gehalten, das lernt man erst durch Erfahrung.

Nun, und dann ist eine Trennung die konsequentere Entscheidung, als in einer derartigen Beziehung zu verharren.

Der Zeitpunkt des Zusammenziehens ist irrelevant, es geht gut, oder es passt doch irgendwann nicht mehr.

W, 51
 
Wir sind beide sehr dickköpfig und hatten schon öfter mal Diskussionen und Streits... Die Funkstille geht - wenn - von beiden Seiten aus..... Werde in einem persönlichen Gespräch nun versuchen zu klären, warum die Situation so eskaliert ist.

Liebe FS,
das sind die wichtigsten Informationen, die direkt in den Eingangsthread gehören, weil es genau darauf ankommt, um die Dinge zutreffend beurteilen zu können.
Gerade darum fällt meine Prognose für euch keinen Deut besser aus: wenn beide so massive Kommunikationsprobleme haben, die sie grundsätzlich nicht gelöst bekommen, sodass sie sich nur von Einzelfall zu Einzelfall hangeln können, dann hat die Sache keinen langfristigen Bestand, weil ihr euch an der Vielzahl der Einzelfälle (heftige Streits) aufraspelt. Irgendwann gibt einer nervlich verschlissen auf und hat in seiner Erinnerung einfach nur noch die Vielzahl an nervenaufreibenden Streitigkeiten mit Rückzug etc.
Wie soll Deiner Meinung nach die beiderseitige Funkstille beim Zusammenwohnen funktionieren, bestenfalls unter der Druck einer Hypothek und seiner Angst, dass Du beruflich nichts auf die Reihe kriegst. Das sind unglaubliche Stressoren.

Bevor Du nur ansatzweise an Zusammenziehen denkst, finde erst mal eine Lösung für die Demontage der Dickköpfe, Ablegen von Sturheit, Leben ohne Funkstille etc.

Es war von Hausbau die Rede und nicht von einer Wohnung, weil wir beide in uns investieren möchten und nicht in jemand anderen.
???? Beim Hausbau investiert ihr nicht in euch, sondern in eine Immobilie.
Das Ganze heißt Immobilie, weil es euch immobil macht - abhauen und schmollen ist dann nicht mehr.

Auch hier: das ist die relevante Information. Wer bitte bindet sich ein Haus ans Bein mit einem Menschen zusammen, mit dem es regelmäßig zu Streitigkeiten mit Funkstille kommt, d.h. instabile Beziehung und das erst 13 Monate?
Er fühlt sich zurecht unter Druck gesetzt, jetzt (wo Du in Kurzarbeit bist und er nicht den Eindruck von beruflicher Konstanz bei Dir hat) in Sachen Hausbau. Und es ist besser, das zu verweigern, als hinterher aus finanziellen Gründen aneinander gebunden zu sein oder getrennt und beide die nächsten 20 jahre so hoch verschuldet, dass man sein Leben garnicht mehr gestalten kann.

Zieht erstmal 2-3 Jahre in eine Mietwohnung und guckt, ob ihr das übersteht.

um zu merken, dass ich da nicht falsch investiere.
Ich wüsset jetzt gern mal, was Du unter (falsch) investieren verstehst.
Eine falsche Investition ist, sich für ein Haus zu verschulden, wenn man eine deutlich erkennnbare instabile Beziehung mit ausgesprochen destruktiven Kommunikationsmustern hat und daraus kein Ausweg erkennbar ist.
 
Ich finde, sich umorientieren wollen aber noch nicht genau wissen, was bzw wohin, hat wenig mit Larifari und nicht fest im Leben stehen zu tun. Es ist einfach diese Übergangszeit, in der man merkt, dass es so, wie es ist, nicht mehr passt, aber noch eruiren muss, welche Ufer man ansteuern möchte. Aufbruchstimmung. Das ist gerade jetzt äußerst schwierig, weil neben den üblichen Faktoren zusätzlich noch die Frage hinzu kommt, wo man überhaupt Chancen hat und ob man dort auch mit Kurzarbeit rechnen müsste.

Mir erscheint dieses emotionale Warm-Kalt-Gewechsel tatsächlich viel bedenklicher, weil das ein dauerhafter Zustand zu sein scheint. Das klingt sehr unausgeglichen und widersprüchlich.
 
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Hey, also ich habe Erfahrungen mit Hausbau, Baufirmen, Krediten usw. Ich empfehle euch daher ebenso, erst einmal ein oder zwei Jahre in eine gemeinsame Mietwohnung zu ziehen.

Wenn es dann passt, kann man sich Gedanken machen: Grundstück, Architekten, Kostenvoranschläge, Kredite mit Banken, Baufirmen, Handwerker, Eigenleistung usw. Das kostet enorm viel Zeit! Und wenn man dann schon zusammenwohnt, gibt einfach alles mehr Sicherheit.

Generell solltest du wissen: Wer in Deutschland baut und nicht enorm viel geerbt hat, steht unter enormen finanziellen Druck. Gerade wenn du Kinder willst (Erwerbsausfall) würde ich mir das gut überlegen. Die Zeiten haben sich geändert, Bauen wurde enorm teuer.
 
Hallo ihr Lieben,

Ich frage mich wie so manche hier Beziehungen führen. Läuft in denen wirklich immer alles glatt? Oder wird einfach nur viel verschwiegen um des Friedens Willen? Ist es nicht in Ordnung eine Beziehung auszuhandeln die man möchte wenn zwei unterschiedliche Personen aufeinandertreffen? Wir haben kein Problem damit wenn es bei uns mal knallt, wenn wir danach geklärt bekommen warum usw.
Wir wissen auch dass es an unserer Kommunikation liegt dass da öfter mal was schief läuft darüber haben wir gesprochen. Ist es nicht viel wichtiger das beide das hinbekommen wollen? Darin Besser zu werden?

Ich glaube nicht dass immer ein anderer Partner die Lösung aller Probleme darstellt, ich bin sehr loyal und würde wirklich nur eine Trennung in betracht ziehen, wenn einer von beiden nicht mehr gewillt ist an der Beziehung zu arbeiten oder man unglücklich damit ist. Was ich absolut nicht bin. Ich habe den Text in einer Emotion und einer Verletzung verfasst und weil ich neugierig war, ich weiß auch dass ich uns damit angreifbar gemacht habe.

Natürlich ist das kein Start den man sich wünscht, trotzdem kenne ich ja meine Beziehung besser als jemand anderes und wahrscheinlich wenn ich das Objektiv als jemand anderes gelesen hätte. Würde ich die gleichen Schlüsse ziehen. Dies ist aber nur ein Teil unserer Beziehung oder eher einer Auseinandersetzung. Die bei uns nunmal vorkommen.

Das mit der Funkstille ist natürlich auch nicht schön aber das funktioniert eben gut wenn man getrennt lebt, beide irgendwo verletzt sind die Emotionen etwas runterzukochen und für sich mal darüber nachzudenken um dann wieder liebevoller aufeinander zugehen zu können.

Ich weiß nicht was ihn soweit treibt dass er solche Sachen sagt, ich weiß dass er es auch nicht wirklich weiß. Er ist eben wie ich auch sehr schnell angegriffen, auch wenn man das was man selbst sagt oft nicht so schlimm findet kann es bei dem anderen schnell falsch ankommen. Das ist das was wir danach immer feststellen. Missverständnisse....

Update: Ein erstes Gespräch darüber ist sehr gut verlaufen und hat uns unsere jeweiligen Ängste dazu erstmal genommen. Ich habe meine Standpunkte klargemacht und er auch.

Danke für eure zahlreichen Antworten. Aus einigen werde ich etwas mitnehmen. Bei anderen kann ich nur den Kopf schütteln wie schnell da abgehandelt wird.
 
Na, aus Sicht der "mehreren" Frauen, hat es wohl letztendlich doch nicht gut funktioniert. Sonst wärest Du ja heute immer noch bei diesen und Ihr würdet immer noch in Eurem trauten Heim glücklich und zufrieden zusammeleben!

Wir leben glücklich in unserem trauten Heim zusammen. Für mich ist "glücklich" entscheidend. Bei allem, was ich im Leben mache. Und wenn es nicht mehr passt, dann bin ich nicht der Mensch, der dauerhaft unglücklich sein möchte und auch nicht der, der mit einer unglücklichen Frau zusammenleben möchte. Man lernt aber aus Fehlern dazu und die Beziehungen werden anders und stabiler.

Frauen wollen da meist "für immer, bis ans Lebensende"... Du verstehst schon! ;-)

Ja, ich weiß, Prinz, Schimmel und so...
Ich denke, das ist Teil des Problems, wenn es in "Perfektionismus" ausartet. Wir haben ja mehrere solcher Exemplare hier im Forum. Da ist einfach kein Mann gut genug. Das ist natürlich immer völlig in Ordnung, aber eben schwierig.
Und es ist ja nicht so, dass Männer "für 3 Jahre und dann die nächste" wollen.

Er möchte Kinder und eine Zukunft mit mir.
Es war von Hausbau die Rede und nicht von einer Wohnung, weil wir beide in uns investieren möchten und nicht in jemand anderen.

Ich würde, durchaus basierend auf eigenen Fehlern und nicht nur auf "Besserwisserei" immer dazu raten, da "normal" große Schritte zu gehen. Wenn also nicht einer von beiden mal eben locker die Immobilie alleine hinstellen könnte, dann würde ich mir erstmal eine Mietwohnung nehmen oder in einer bestehenden zusammenziehen, dann schauen, ob die Beziehung wirklich passt und beide das ehrliche Gefühl haben, sich aufeinander verlassen zu können, dann würde ich über Kinder oder gemeinsame größere Anschaffungen nachdenken.

Werde in einem persönlichen Gespräch nun versuchen zu klären, warum die Situation so eskaliert ist.

Ist sicher sinnvoll. Auch warum sie so ist und nicht nur, warum sie eskaliert ist. Eskalation hat den Vorteil, dass etwas offensichtlich wird, das sonst so vor sich hin schlummert...
 
Oder wird einfach nur viel verschwiegen um des Friedens Willen? Ist es nicht in Ordnung eine Beziehung auszuhandeln die man möchte wenn zwei unterschiedliche Personen aufeinandertreffen?
In einer Liebesbeziehung gibt es nichts auszuhandeln, was bei euch fehlt, ist die gleiche, beidseitige Liebe!
Wir haben kein Problem damit wenn es bei uns mal knallt, wenn wir danach geklärt bekommen warum usw.
Wir wissen auch dass es an unserer Kommunikation liegt dass da öfter mal was schief läuft darüber haben wir gesprochen. Ist es nicht viel wichtiger das beide das hinbekommen wollen? Darin Besser zu werden?
Wie gesagt, es fehlt an der echten Liebe, was du hier schreibst ist immer wieder dergleiche Ablauf, in Wiederholung, dass es kurzfristig wieder läuft, bis es wieder zum nächsten Knall kommt, in einer Liebesbeziehung läuft das nicht so!
Ich glaube nicht dass immer ein anderer Partner die Lösung aller Probleme darstellt, ich bin sehr loyal und würde wirklich nur eine Trennung in betracht ziehen, wenn einer von beiden nicht mehr gewillt ist an der Beziehung zu arbeiten oder man unglücklich damit ist. Was ich absolut nicht bin. Ich habe den Text in einer Emotion und einer Verletzung verfasst und weil ich neugierig war, ich weiß auch dass ich uns damit angreifbar gemacht habe.
Das Problem in vielen Beziehungen ist, dass immer einer mehr liebt als der andere!
Auch du spielst dein Problem wieder runter, wie das so viele Frauen machen!
für sich mal darüber nachzudenken um dann wieder liebevoller aufeinander zugehen zu können.
Das ist doch keine stabile Beziehung, dIeses ständige Auf und Ab!
Bei anderen kann ich nur den Kopf schütteln wie schnell da abgehandelt wird.
Ich muss den Kopf bei dir schütteln, in einer Beziehung zu bleiben, wo die echte Liebe fehlt?
 
Ich frage mich wie so manche hier Beziehungen führen. Läuft in denen wirklich immer alles glatt? Oder wird einfach nur viel verschwiegen um des Friedens Willen? Ist es nicht in Ordnung eine Beziehung auszuhandeln die man möchte wenn zwei unterschiedliche Personen aufeinandertreffen? Wir haben kein Problem damit wenn es bei uns mal knallt, wenn wir danach geklärt bekommen warum usw.
Wir wissen auch dass es an unserer Kommunikation liegt dass da öfter mal was schief läuft darüber haben wir gesprochen. Ist es nicht viel wichtiger das beide das hinbekommen wollen? Darin Besser zu werden?
Liebe FS, also - wieviele Beziehungen hattest du schon? Mit wie vielen Männern bist du schon zusammengezogen?
Mir erscheint deine Sicht etwas naiv. Ihr seid erst ein Jahr (!) zusammen, aber streitet heftig, seid stur, einer haut dann ab und es ist Funkstille. Dazu wechselnde Aussagen zum Zusammenziehen. Dann wollt ihr gleich ein Haus bauen!!
Meine erste Beziehung war ähnlich vom Streitlevel her (aber auch da war das erste Jahr noch harmonisch); und ich habe mir das genauso schöngeredet wie du es hier tust. Nach weiteren Beziehungen kann ich sagen: Nein, es ist NICHT normal, wenn man sich ständig heftig streitet, dann schon im ersten Jahr, wenn man noch nicht mal zusammen wohnt. Tut mir leid. Da bin ich ganz bei @Vikky .
Streit ist nicht das gleiche wie gute Kommunikation! Klar kommt Streit auch mal vor, aber eigentlich sollte man ja schon VORHER kommunizieren, was man möchte und fühlt, bevor es zu solchen eskalierenden Streitereien kommt. Das ermüdet nämlich auf Dauer und dann ist irgendwann die Beziehung zu Ende.
Früh zusammenziehen ist ein Risiko, aber man merkt dann, ob man zusammen passt. Daher kann es gut sein oder nicht. Aber gleich gemeinsam BAUEN, also das ist wirklich absolut naiv. Dann habt ihr erst richtig Probleme, wenn die Beziehung dann beim Zusammenleben doch nicht funktioniert! Zieht erst einmal in eine Mietwohnung, würde ich sagen, und schaut, ob ihr euer Kommunikationsverhalten wirklich ändern könnt. Ich bezweifel es ein bisschen, wenn ich ehrlich bin. Denn sowas kommt entweder von Prägungen aus der Kindheit, oder angeborenen Charakter (Choleriker z.B.) oder es passt mit dem anderen nicht, wenn es sonst in Beziehungen nicht so lief. Und dann müssen ja beide gleichgewillt sein, da dran zu arbeiten, eventuell mit Therapie; einfach, weil man selbst diese Muster schwer aufbrechen kann. Du reagierst ja schon auf die Meinungen im Forum beleidigt, die sich aber nun mal auf deine ersten Aussagen bezogen, wo du wichtige Details ausgelassen hast (bauen, dass du ähnlich bist beim Streit usw.).
Das ist doch keine stabile Beziehung, dIeses ständige Auf und Ab!
Eben.
 
Danke für eure zahlreichen Antworten. Aus einigen werde ich etwas mitnehmen. Bei anderen kann ich nur den Kopf schütteln wie schnell da abgehandelt wird.

Liebe Shallow,

Schwierig werden passende Antworten immer dann, wenn wesentliche Informationen fehlen.
Wie z. B. dass Ihr so immer miteinander umgeht, und Eure Art, Differenzen auszutragen, für Euch ganz normal und in Ordnung ist.
Das ist es für andere nicht.
Ich kenne auch solch "emotionale" Partnerschaften, ich finde es ermüdend, auf Dauer verliert sich erst der Respekt, dann die Wertschätzung, an Ende die Liebe. Ich mag Emotionen lieber anderweitig.

Es ist auch nicht untypisch, dass während eines Threads die bzw. der Fragesteller feststellt, so schlimm ist es gar nicht, wie bei der Frage dargestellt.
Eigentlich ist doch alles gut, es gibt halt ein paar Differenzen, aber nicht weltbewegend.

Deine Frage kam anders an, und dementsprechend die Antworten.
Denn wenn jemand schreibt, mein*e Partner*in zweifelt, will sich nicht festlegen, etc. ist es in der Regel das Zeichen, dass es sich nicht besser entwickelt.
Und dann rät an zur Trennung.

Nun sieht alles ganz anders aus, schön für Euch.
Dann macht etwas Gutes, Stabiles daraus.
Ist es nicht in Ordnung eine Beziehung auszuhandeln die man möchte wenn zwei unterschiedliche Personen aufeinandertreffen?

Nun, aushandeln ist für mich das falsche Wort.
Ich hatte meine Vorstellungen, habe sie beim Kennenlernen abgeglichen. Das sind Basics, die waren für mich nicht "verhandelbar".
Das andere, was ich prüfte - er ist wie er ist, kann ich ihn so akzeptieren, gibt es Facetten, die für mich schwierig werden?
Denn weder ich noch er, wir werden uns nicht ändern.
Es wird immer wieder Punkte geben, wo es Kompromisse braucht - nur keinen "Handel".

Mir/uns war beiden wichtig, wie wir miteinander umgehen, ich mag diese Art "Streitkultur" genauso wenig wie er.
Und bis jetzt haben wir alle Unstimmigkeiten, die es durchaus mal gab, wir sind 2 Indiviuen, und auch beide ziemlich dickschädelig, gut klären können. Ohne, dass ist uns beiden wichtig, den anderen zu verletzen.

Der Grundkonsens ist da, und wir haben sehr ähnliche Vorstellungen für unsere Zukunft.

Und ich würde durchaus mit ihm bauen. 😉

W, 51
 
Für ihn würde der Schritt im Extremfall bedeuten, dass er nach 13 Monaten Beziehung zum Alleinverdiener und Versorger werden würde.

Nein, das bedeutet es nicht - weder im Fall noch im Extremfall. Sie sind ja bereits 13 Monate zusammen und die FS hat nach wie vor Einkommen, wenn auch ein gemindertes und es ist nicht erkennbar, dass sich daran in absehbarer Zeit änder - Kurzarbeitergeld aufgrund der Pandemie wurde erheblich verändert.
Dann wiederum gibt es noch eine Kündigungsfrist und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit mindestens 1 Jahr ALG. D.h. in der Zeit kann sie sich an den gemeinsamen Kosten sehr gut beteiligen, weil sie ausreichend Einkommen hat. Zusammenleben ist ja auch deutlich preiswerter als 2 Wohnungen mit Nebenkosten zu finanzieren.
Bevor der Mann als Versorger zum Einsatz käme wären sie also 2,5-4 Jahre zusammen.
Außerdem lese ich nicht, dass die FS Dauerarbeitslosigkeit plant, sondern bereits guckt, wie sie die unerwünschte Kurzarbeit beenden kann.

Läuft in denen wirklich immer alles glatt? Oder wird einfach nur viel verschwiegen um des Friedens Willen?
Hier sagen Dir Leute etwas, die aus eigener Erfahrung genau wissen, warum Beziehungen scheitern und zwar an genau den Dingen, die Du beschreibst: Funkstille, weglaufen, Unausgeglichenheit, persönliche Anwürfe absurdester Art, Sturheit, viel Streit und keine Änderungsmaßnahmen, äußerer Druck durch gemeinsame, verschuldete Immobilie ..... die Liste kann beliebigt fortgeschrieben werden und es finden sich darauf sehr viele Punkte, die auf Deine recht junge Beziehung zutreffen.

Wir haben kein Problem damit wenn es bei uns mal knallt, wenn wir danach geklärt bekommen warum usw.
Ach, und warum machst Du dann hier so einen Weltuntergangsthread auf - "ist ein Partner gemein oder psychisch gestört (Bindungsangst)", wenn das alles so super läuft? Wenn man so über den Partner denkt/redet, dann sehe ich wenig belastbare Substanz für eine dauerhafte Beziehung.

Das mit der Funkstille ist natürlich auch nicht schön aber das funktioniert eben gut wenn man getrennt lebt...
Du willst zusammenziehen. Wie soll Funkstille da funktioneiren, wenn ihr es beide nicht könnt. Das ist euer aktueller Interaktionsstil, mit dem ihr Probleme löst und solange ihr es nicht anderes könnt, hat er vollkommen Recht, nicht zusammenzuziehen, weil es keinen Ausweg gibt.

Schwierig werden passende Antworten immer dann, wenn wesentliche Informationen fehlen.
Das ist das nächste Kommunikationsproblem: über was redet man, wenn man nicht weiß, worum es eigentlich geht. Beide wissen, dass sie nichts wissen (warum es so knallt, warum er sowas sagt...). Wie das gelingen soll ist mir ein Rätsel.
 
Er ist sich unsicher, ob er mit dir dauerhaft zusammensein möchte.

Du verwechselt einen Wunsch mit einem Vorhaben. Er würde gerne zusammenziehen, hat es aber praktisch nicht vor im Sinne von Umsetzung.

Ich denke was du zu viel hast, hat er zu wenig. Aber meistens treffen ja Menschen aufeinander, die sich in gewissen Aspekten ergänzen. Das macht ja auch Anziehung aus ...

Du wechselst oft den Job ? Dann versuche mal von deinem Freund zu lernen und lege dich nicht immer so rasch fest - weder in Liebesdingen, noch beruflich.

Es klingt nämlich so, dass du relativ früh eine „Entscheidung“ für oder gegen etwas triffst - ohne dir die Zeit zu nehmen, um herauszufinden, ob dein Vorhaben auch zu deiner Person passt.
 
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