G

Gast

  • #1

Ist meine Beziehung wirklich am Ende?

Mein Freund bzw. jetzt Exfreund hat am 23.1. mit mir Schluss gemacht. Wir waren fast 5 Jahre zusammen. Er ist der Meinung das seine Gefühle nicht mehr ausreichen für eine Beziehung. Wir haben zusammen einen Sohn der bald 3 Jahre alt wird.

Mein Freund ist in letzter Zeit vollkommen gedankenlos, kann keine Entscheidungen treffen und ändert seine Meinung jeden Tag aufs Neue. Auch wenn wir nicht mehr zusammen sind, wohnen wir noch zusammen im Haus. Ich habe letztens zu ihm gesagt, dass ich mir eine Wohnung suchen werde, weil es nicht gut sein kann wenn ich hier bleibe. Davon war er gar nicht begeistert. Er will uns um sich haben... was soll ich davon halten? Ich habe gesagt ich werde um ihn kämpfen, weil ich unsere Familie nicht einfach aufgeben möchte.

Gestern meinte er, dass er sich professionelle Hilfe suchen wird, weil er am Ende ist. Er ist mit allem überfordert und zieht mich immer weiter mit runter. Nach ein paar Recherchen von mir, macht es den Anschein, dass er Depressionen hat, was das ganze nicht unbedingt leichter macht.
Wie soll ich ihn denn jetzt gegenüber treten? Haben wir so überhaupt noch eine Chance?

Ich möchte ihn in dieser Situation nicht unbedingt alleine lassen. Vielleicht hat jemand aufmunternde Worte oder selbst Erfahrung gesammelt. Sein Termin beim Profi ist jetzt übrigens im April. Ist ja auch noch eine ziemlich lange Zeit.
 
G

Gast

  • #2
Nein, Deine Beziehung ist nicht am Ende! Dass sich Dein Partner Hilfe sucht zeigt, dass er diese belastende Situation ändern möchte und hat auch erkannt, dass er komplett überfordert ist. Das ist ein sehr guter Ausgangspunkt. Versuche, ihm bei zu stehen und sein sicherer Pol zu sein, denn das braucht er im Moment: Sicherheit! Such Dir aber bitte auch jemandem zum Reden, Weinen, Aussprechen, jemand Neutraler. Es braucht jetzt ganz viel Verständnis und Geduld deinerseits und vor allem Liebe. Ich glaube, solche Situationen sind gemeint bei "in guten, wie in schlechten Tagen".
 
  • #3
Liebe FS,
wenn es Deinem Ex-Partner wirklich sehr schlecht geht, wäre es empfehlenswert, dass er noch vor April seinen Hausarzt aufsucht und um eine Überweisung zum Psychiater bittet. Falls er nicht gleich einen Termin bekommt, hilft einem die Krankenkasse dabei (die telefonieren dann alle in Deinem Umkreis ab, das geht meist VIEL schneller!). Sei weiter für ihn da und beobachte, wie es ihm geht. Depression ist eine sehr gefährliche Erkrankung. Sollte sich sein Zustand weiter verschlechtern, wäre auch ein Klinikaufenthalt bedenkenswert. Alles Gute für Euch!
 
G

Gast

  • #4
Danke schon mal für eure Worte. Seit unserer Trennung greift er nun auch regelmäßig zum Alkohol. Ich hab ihn schon gesagt das er bitte sein lassen soll, das Zeug bringt auch nix. Hören tut er aber leider nicht oder macht es eben heimlich. Wenn ich das ganze Zeug wegkippen würde, wäre er bestimmt auch nicht sehr begeistert, kostet schließlich alles Geld
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

  • #5
Stimme # 1 und # 2 voll und ganz zu.
Klasse, dass Du Deinen Freund unterstützt - er braucht Dich jetzt. Die Trennung entsprang vermutlich dem Gefühl der völligen inneren Leere und war eher eine Panikreaktion. Er ist offensichtlich gerade am absoluten Tiefpunkt und steckt mitten in einer Depression. Über ihm ist "das Dack eingekracht", und er weiß nicht mehr, was er fühlt.

Es ist schlimm, aber leider muss man immer sehr lange auf einen Termin beim Profi warten. Versuche, ihm bis dahin Ruhe zu vermitteln, indem Du einfach für ihn da bist, Stress vermeidest und ein offenes Ohr für ihn hast, wann immer er Redebedarf hat. Jegliche Art von Kritik, Vorwürfen oder Belehrungen würde ich momentan vermeiden (Alkohol wegkippen bringt derzeit nichts).
Viel Glück! w46
 
G

Gast

  • #6
Nein, Eure Beziehung ist nicht am Ende.
Allerdings habt ihr eine große Herausforderung zu bestehen: Ein Familienmitglied scheint ernsthaft krank, nämlich der Mann mit den Depressionen.
Holt Euch, er für sich, Du für Dich (und das Kind) professionelle Hilfe.

Ws wird nicht einfach, aber letztlich ist es nur eine Krabkheit und behandelbar.
Wären es wirklich vergangene Liebesgefühle, wäre es wirklich aus. Aber ganz offensichtlich ist es so nicht.

Viel Glück.
 
G

Gast

  • #7
Es ist für mich selbstverständlich das ich für ihn da bin. Ich liebe ihn und ich werfe die ganzen Jahre nicht einfach so weg auch wenn er Mist gebaut. Vorwürfe oder sonstiges mach ich ihm gegenüber auch, das macht er leider selber. Ich versuche zu wiedersprechen, aber er hat seine Sicht und lässt sich nich reinreden.
Wir haben schon viel durchgemacht, das werden wir hoffentlich auch packen und er findet wieder seinen Verstand. Er hat mich unterstützt beim Gebärmutterhalskrebs. Ich hab ihn bei seiner Diabetes unterstützt und nun unterstütz ich ihn bei dieser Sache. Ist schon krass was man in "jungen" Jahren erleben. Ich bin 27 und er 28

FS
 
G

Gast

  • #8
Oje, da hat das Leben wirklich schon eine Menge für Euch bereit gehalten! Es kann sein, dass ihn auch das nochmals mit aller Wucht überrollt hat. Gibt es denn Menschen, die Euch liebevoll unterstützen? Vielleicht Eltern, Geschwister, verständnisvolle Freunde? Ich würde mir auch da Hilfe holen, wenn möglich. Schliesslich sollst Du nicht alleine sein mit Deinen Ängsten und Sorgen, auch Eurem Kind zuliebe nicht.
Wenn er konstant zur Flasche greift, ist es allerhöchste Zeit, nochmals den Hausarzt auf zu suchen. Ich denke, mit Medikamenten anfangen könnte man jetzt schon und vielleicht würde sich ein Notplatz finden lassen. Mein Partner konnte innerhalb einer Woche in eine Tagesklinik eintreten, der stationäre Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik war erst 6(!) Monate später möglich!
Er ist heute, ein Jahr nach seinem Zusammenbruch wieder medikamentenfrei, braucht keine Therapie mehr und hat sich komplett erholt, das nur als kleine Aufmunterung :)
 
G

Gast

  • #9
Hilfe bekommen wir von seiner Schwester. Er redet nur mit ihr darüber. Er möchte nicht das seine Eltern von der Trennung erfahren und sie sollen auch nich wissen was mit ihm los ist. Sie haben genug mit sich selbst zu tun.
Ich rede nebenbei noch mit anderen Freunden, die uns beide kennen. Hilft ein bissel aber auch sie wissen nicht wirklich was sie machen können.

Zu seiner Schwester hat er gemeint, dass er Freitag zum Hausarzt geht und eine Überweisung möchte.

Nun kommt noch dazu das ich seit November krank geschrieben bin, weil ich einen Bandscheibenvorfall habe und gestern hat meine Arbeit angerufen das ich heute lang kommen soll und nicht erst im neuen Monat..... sagt ja alles. ... darf dann wohl meine Kündigung entgegennehmen
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

  • #10
Fs

So wie anzunehmen habe ich meine Kündigung heute bekommen, da sie nicht wissen wie lange ich noch zu Hause bin.
Seine Krankenkasse habe ich kontaktiert und mir die Nummer vom Arztterminservice geben lassen. Ich werde sie ihm geben, aber zu nix zwingen.... vielleicht nimmt er die Chance von alleine wahr
 
G

Gast

  • #11
Liebe FS,

es kommt im Moment knüppeldick, aber: es gibt immer einen Weg. Ich spreche aus Erfahrung.
Nicht aufgeben!
 
G

Gast

  • #12
Fs

So wie anzunehmen habe ich meine Kündigung heute bekommen, da sie nicht wissen wie lange ich noch zu Hause bin.
Oh nein....Ist das denn rechtens? Ich nehme an, ihr wohnt in Deutschland. Gibt es da keine Anlaufstelle für solche Situationen wie eure?
Fühl dich mal ganz lieb gedrückt und wie "meine" Vorposterin geschrieben hat: Es kommen wieder bessere Zeiten, ganz bestimmt, ich spreche auch aus Erfahrung!
 
G

Gast

  • #13
FS

Er war heut beim Arzt.... auf seinem Überweisungsträger steht Überforderungssyndrom.... Montag 14 Uhr hat er einen Termin beim Gesundheitsamt, die kümmern sich wohl auch um sowas? Ich hoffe nur er kann sich auf did Gespräche da einlassen und denkt nicht die ganze Zeit an mich, ich muss nämlich früh zum PRT (Spritzen im CT) wegen meinen Bandscheibenvorfall. Er ist aber so lieb und fährt mich hin, weil ich nicht ohne Begleitung kommen und gehen darf.
Seitdem er weiß das ich gekündigt bin, is er richtig down. Seine Schwester steht ja mit uns Beiden in Kontakt und sie meinte er hat ihr früh geschrieben, dass er richtig unruhig ist und nicht weiß warum.

Bei unserer Trennung meinte er übrigens auch das er wahrscheinlich Gefühle für eine andere hat.... er hat mich vor über einem Jahr mit ihr betrogen. Ob es mit den Gefühlen für sie stimmt weiß ich nicht und er mitlerweile auch nicht. Ich habe ihn daraufhin die Frage gestellt, ob er sich vielleicht die Gefühle nur einbildet, weil er mit seinem schlechten Gewissen nicht klar kommt? Ich habe noch immer keine Antwort bekommen. Ich hoffe nur er kommt wieder zu Verstand und ich mach mich nich komplett zum Affen.

Ihr werdet vielleicht denken, dass ich nich ganz helle bin, weil ich noch weiter kämpfen will obwohl er mich betrogen hat, aber hey ich liebe ihn. Was soll ich machen?
 
G

Gast

  • #14
Jede Müh von dir ist umsonst und verlorene Zeit für dich und Punkt. Alles andere ist Schönrederei und unter den Tisch kehren. Er ging fremd, er beendet die Beziehung mit dir und du kämpfst noch für ihn, da kann ich nur noch den Kopf schütteln! Du machst dich doch zum totalen Affen, Mädel wach auf und geh deinen eigenen Weg, zieh sofort aus und breche den Kontakt ab, so kann das niemals gut gehen, egal was dir hier Leute/Frauen erzählen, es ist untragbar, es ist unmöglich, das Vertrauen ist kaputt. Du sollst dich nicht zu seinem Therapeuten machen, sonst bist du auch bald soweit, willst du das? Wenn du etwas Stolz und Ehre hast, dann duldest du das nicht mehr und beendest das ganz schnell, wünsche dir ganz viel Kraft und Energie. m/48
 
G

Gast

  • #15
Eine Beziehung ist nur dann am Ende, wenn einer aufgibt! Nein, sie ist nicht am Ende! Haltet zueinander! Er hat Probleme; ein Partner muss dafür da sein und sollte nicht direkt abhauen. Stehe zu ihm! Ich wuerde es nicht einfach aufgeben! Ihr habt noch ne Chance! Halte durch! Manchmal hat man Krisen, die man überwinden muss! Jede Beziehung hat Krisen, hau nicht sofort ab deswegen!
 
G

Gast

  • #16
Liebe FS,

lass nicht den Kopf hängen. Wenn du das Gefühl hast, da könnte eine Depression dahinter stecken bitte für ihn um Unterstützung aus seiner Familie. Denn sie kennen ihren Sohn/Bruder am besten und wissen vielleicht auch, wie man ihn in einer solchen Situation am besten "greifen" könnte...

Wenn es tatsächlich eine Depression, nicht nur eine depressive Verstimmung, sein sollte so benötigt er aber nicht nur psychologische sondern auch ärtzliche Hilfe und und u. U. auch Psychopharmaka.

Was könnten denn die Auslöser für eine eventuelle psychische Erkrankung sein? Denkst du, es könnte mit deiner und seiner Erkrankung usw. zu tun haben?

Ich selbst spreche hier leider aus Erfahrung. Ich weiß, wie sich das anfühlt, bzw. wie leer, hilflos und unfähig man sich fühlt! Menschen in einer solchen Situation sind im akuten Zustand der Depression, das heißt OHNE oder am Anfang der Behandlung, geradezu "offline"- vor allem in gefühlstechnischer Hinsicht. Sie sind sozusagen "gefühlsleer", weil sie nicht in der Lage sind sich SELBST zu spüren. Wenn die Antidepressiva wirken, dann merkt man eine kontinuierliche Verbesserung des allgemeinen Gefühlszustandes...

Was diese Aussage mit der anderen Frau soll...? Vielleicht eine Schutzbehauptung, vielleicht die Wahrheit- im schlimmsten Fall. Wenn es zweiteres ist, dann zieh dich zurück und suche dir eine eigene Wohnung- zu deinem eigenen Schutz! Denn du hast mit deiner eigenen Situation wohl genug zu tun. Dann muss er da, so leid es mir tut, alleine durch! Viel mehr Sorgen mache ich mir nämlich jetzt um dich! Wer kümmert sich um deine seelische Gesundheit? Bitte schau jetzt mehr nach dir und deinem Kind!

Halte uns auf dem Laufenden!

Alles Liebe und Gute dir!

w,33
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

  • #17
Nachtrag von Nummer 15:

Deine Geschichte bewegt mich sehr, deshalb melde ich mich auch noch einmal kurz.

An erster Stelle sorge du erst einmal für dich und dein Kind. Ehrlich gesagt mache ich mir mehr Sorgen um dich als um ihn! Du hast genug eigene Probleme!

Was deine Arbeitsstelle betrifft; bitte gehe zum Arbeitsgericht/Arbeitsamt und lasse dich dort beraten. Denn das kann ja nicht sein, dass man dich einfach so kündigt. Oder warst du noch im Probehalbjahr?

Für dich selbst wäre es vielleicht auch extrem wichtig, eine psychotherapeutische Beratungsstelle o.ä. aufzusuchen. Weitere Informationen kannst du auch über deinen Hausarzt bekommen... Ehrlich Mädel, wenn du nicht nach dir selber schaust, klappst du unter dieser ganzen Bürde noch zusammen.

Suche dir Hilfe und Unterstützung aus deiner Familie und deinem Freundeskreis. Aber ich denke, du solltest jetzt raus aus eurer gemeinsamen Wohnung. Er tut dir und eurem Kind nicht gut. Vielleicht kannst du auf die Distanz mehr für dich und euch tun, als wenn ihr ZUSAMMEN auf einem "Haufen Probleme" sitzt.

Es wäre schön, wieder von dir zu hören...

w,33
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

  • #18
seine Überforderung liegt darin:
- das Haus is noch eine Baustelle
- Geldsorgen
- Krankheiten von seinen Eltern
- seine Op's und Krankheiten in letzter Zeit. ... Darmkürzung, Blinddarm, Diabetiker, Quadunfall
- meine Krankheiten.... Gebärmutterhalskrebs, Bandscheibe
- meine Kündigung
- er hat nur Probleme auf Arbeit und steht mit allem allein da
- er schleppt die Probleme mit nach Hause
- er redet nicht über Probleme
- der Sohnemann ist sehr anstrengend an manchen Tagen

gibt sicherlich noch mehr aber die fallen mir nicht ein
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

  • #19
liebe fs,

kümmer dich und dich und euer kind.

dein freund hat dich betrogen, kriegt die lebensumstände nicht auf die reihe, rutscht in eine depression und tröstet sich mit alkohol, mit dir redet er nicht.

schau den fakten ins gesicht. ansonsten holen sie dich erbarmungslos ein.

mache, was du dir vorgenommen hast. suche dir eine hübsche wohnung für dein kind und dich.
wenn er etwas von dir will, ist es notwendig, dass er die nächsten schritte tut. er hat aber mit sich selbst zu viel zu tun. ob und in welchem zustand er da raus kommt, weiß keiner, lass dich nicht mit reinziehen.

dir viel kraft und alles liebe

w
 
G

Gast

  • #20
Liebe Fs,

ehrlich, wenn man dich hört meint man dass NUR ER Probleme hätte. Was ist mit dir? Du schaust nur nach ihm, nicht aber aber nach dir! Und gerade du hast selbst Probleme genug! Du bist es dir und deinem Kind schuldig, eine gesunde Portion Egoismus an den Tag zu legen um nach deinen Problemen zu schauen. Wie willst du ihm helfen, wenn du selbst ein Häufchen Elend bist? Irgendwann krachst du noch zusammen. Und ehrlich gesagt hat er deine Hilfe momentan nicht wirklich verdient, denn er hat dir weh getan! Begreifst du das nicht? Ich lese immer nur ER,ER,ER! Nimm dir doch auch mal den ein oder anderen Rat ab dich aus dem Forum zu Herzen.
 
G

Gast

  • #21
Er hat wahrscheinlich einen "Burn out".
Das kann durchaus von Selbstzweifeln kommen.
Sorry, - aber ich glaube, er ist anderweitig verliebt.
Er hat sich in eine andere verliebt, will aber Dich nicht enttäuschen
oder ist schlicht und einfach zu feig, dazu zu stehen.

Das bringt ihn in schwere Gewissenskonflikte.

Allerdings glaube ich nicht, dass Du - liebe Fs, da viel helfen kannst.
Dass Du für ihn da bist, hast Du bewiesen.
Die Botschaft: ich bin für Dich da - reicht völlig aus.
Er hat Schluss gemacht.
Je länger Du um seine Liebe kämpfst, umso schlimmer wird sein Problem.
Du könntest/ solltest die Trennung (für Dich selbst) realisieren (!)
um dann objektiv (als wärest Du eine Außenstehende - wie ich) wirklich helfen zu können.
Z.B. Indem Du sagst:
"Wenn es so ist, dann muss ich Dich eben gehen lassen / loslassen.
Für unser Kind muss es kein Weltuntergang sein, wir fangen es auf, indem wir nicht von Trennung und Scheidung reden, sondern von einem neuen Lebensmodell.
Auch für mich ist es kein Weltuntergang. Klar, es ist schwer und tut mir weh, aber ich habe eingesehen, dass wir keine gemeinsame Zukunft haben.
Du bist der Vater meines Kindes. Ich wünsche mir und erwarte von Dir, dass Du Vater bist und bleibst. Als Vater wirst Du gebraucht. Also hör auf zu trinken und reiß Dich zusammen.
Mach Dir keine Sorgen um mich. Ich bin stark, ich packe das. Shit happens. "

Viel Glück und Kopf hoch ! Trau Dich, das Problem (anders) anzugehen.
Nimm Bachblüten ! Die helfen. Hilf Dir selbst, dann hilfst Du ihm.
Und wer weiß, vielleicht kommt er in ein oder zwei Jahren zurück, weil DU die Richtige bist (warst).
Aber abgesehen davon - Du hättest wirklich einen besseren Mann verdient !